Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lisa Thamer:
Shooting Lost Places von Charlie Dombrow
Ein Muss für Urban Explorers!
V
erlassene Orte haben ihren eigenen Reiz. Doch um dieses gewisse Etwas auf ein Foto bannen zu können, muss man einige Regeln befolgen. Diese bringt Charlie Dombrow dem Leser anschaulich näher. Und an den begleitenden Fotos kann man sich kaum sattsehen! Wohl eines der beeindruckendsten Fotografie-Sachbücher!
Rezensionen von Wanderpfa.de:
"Es wird schon gut gehen" von Wolfgang Nairz; Horst Christoph
Eine Lektüre für lange Winterabende
Kein Buch für den Rucksack, denn dazu ist es zu schwer und zu schön aufgemacht, aber eine Lektüre für einige, lange Winterabende, wenn es die überhaupt noch gibt, stellt der bergsteigerische Lebensbericht des Everest-Bezwingers Wolfgang Nairz dar
Schon aufgrund seiner Grundstruktur eignet sich das Buch besonders dafür, auch mal zwischendrin aus der Hand gelegt zu werden.
Für ein lückenloses Lesen am Stück bietet es zu viel an Informationen und ist auch stilistisch nicht unbedingt ein literarisches Meisterwerk. Aber das tut dem Inhalt keinen Abbruch. Im Gegenteil: Gerade die eigenen Erzählungen des Autors, die sich abwechseln mit interessanten Interviews des Journalisten Horst Christoph wirken durch ihre bodenständige Ursprünglichkeit authentisch. Hingegen hätte man sich den einen oder anderen Gastbeitrag diverser Wegbegleiter lieber gespart.<br><br>
Immer wieder gern lese ich Geschichten wie die von der Winterbegehung des Direkten Nordpfeilers an der Kleinen Ochsenwand, bei der die Verwendung des Knies beim Klettern jedes Mal einen Schnaps kostete. Bei uns war es in der Jungmannschaft das Auslösen eines Steines oder das ?Betreten? des Seiles mit Steigeisen, die eine Radlermaßschuld auslösten.
Geschichten von Besteigungen an den höchsten Bergen der Welt klingen hingegen für mich immer wie aus Tausend und einer Nacht, egal, wer sie wie erzählt. Schön zu Lesen, einfach hinzunehmen, weil ohnehin nicht nachprüfbar und für Otto Normalbergsteiger in der Regel auch nicht nachlebbar. Aber ein Buch dient ja in erster Linie der Unterhaltung und die liefert das Buch ohne Zweifel, unterstützt von über 80 Bildern.
Die Themenvielfalt ist übrigens sehr weit gestreut. Es finden sich auch Berichte über die Seven Summits und eine bemerkenswerte Ballonfahrt in der Mongolei.
Ein Highlight sind sicherlich die privaten Briefe der Everest-Expedition 1978, die im Rahmen der Veröffentlichung erstmals dem interessierten Publikum einen noch persönlicheren Eindruck des damaligen Geschehens vermitteln.
Der Titel selbst ist natürlich auch Anlass, über das Thema Risikomanagement im eigenen Bergsteigerleben nachzudenken. Wenn es bislang immer gut gegangen ist, lässt sich mit dem Satz ?Es wird schon gutgehen? sicherlich gut leben. Aber wie sagte doch Luis Trenker so schön? ?Aufpassen müsst?s Buam, aufpassen! Oamal ned aufpasst, und Du bist Dei? ganzes Leb?n lang tot!?
Buchbesprechung vom 25.01.15 © Gipfelsammler vom Alpic.net/forum
Rezensionen von Mathias Stöckl:
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
Dieses Buch gibt einen äußerst interessanten Einblick in die Verhaltensweisen unserer Mitmenschen und erklärt auch weshalb sie sich in gewissen Situationen so verhalten. Es eröffnet jedem ein besseres Verständnis seiner eigenen Aktionen und Reaktionen und lässt diese durch Beispiele und Übungen besser verstehen.
Es zielt darauf ab sie aktiv wahr zu nehmen und zu beeinflussen um in vielen Lebenslagen ein harmonischeres Miteinander zu ermöglichen.
Rezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
sensationelles Buch auch für Nicht-Boxfans
S
prachlich ein Genuss ! Eine spannende wunderbare Geschichte - im Mittelpunkt steht der Boxer Trollmann, der eine schillernde zugleich fesselnde Rolle inne hat, zur Zeit das schrecklichen NS-Regimes, dem mit ironischem Feinsinn zu Leibe gerückt. Ein kurzweiliger Roman mit überraschenden Ausgang - Unbedingt Lesen!
Rezensionen von Gerda Laurer:
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
Ein fesselndes Buch für Liebhaber von Biographien . . .
...und für Sportmediziner.... Sprachlich hervorragende Schilderung von Boxkämpfen, von Traininsprogrammen und psychologischer Vorbereitungsarbeit, von anatomischen Details und zwischenmenschlichem Geplänkel sowie von der Dramatik der politisch-gesellschaftlichen Situation im Deutschland der Zeit knapp vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
Ich war gefesselt, begeistert und voll ebenso uneingeschränkter Sympathie gegenüber dem Meisterboxer Trollmann wie entsprechender Abscheu gegenüber dem namen- und gewissenlosen "ersten Vorsitzenden" als symbolischen Vertreter aller selbstgerechten und machtgierigen Regimegetreuen. Ein ausgezeichnetes Buch, interessanterweise verfasst von einer Frau: ich habe mich während des Lesens immer wieder gefragt, was eine Frau veranlasst haben könnte, sich literarisch so intensiv dem Boxsport zu widmen. Dieses Buch wird hoffentlich nicht das letzte Werk der Autorin sein. Man kriegt Lust auf weitere.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
Absolute Leseempfehlung!
Interessiert mich ein Boxkampf im Jahr 1933 in Deutschland? Überhaupt nicht.
Dennoch habe ich das Buch in die Hand genommen und zu lesen begonnen und war von der ersten Seite an begeistert. Weniger vom Thema und von der Geschichte; gepackt hat mich das Buch durch die Sprache und durch die Erzählweise.
Fasziniert hat mich an diesem Buch die präzise Sprache und das immer mitschwingende ?auf die Schippe nehmen? des Agierens der Repräsentanten des nationalsozialistischen Systems. Nebeneffekt: Die Schilderung von Boxkämpfen durch Stephanie Bart zeigt, dass diese Sportart neben den körperlichen Voraussetzung doch auch ein gewisses Maß an Intelligenz und Reaktionsschnelligkeit erfordert, um darin erfolgreich zu werden. Jetzt sehe ich den Boxsport zwar mit anderen Augen, aber immer noch ohne große Begeisterung für diese Sportart.
Was dieses Buch absolut empfehlenswert macht, ist der meisterhafte Umgang mit der deutschen Sprache, der ständige latente Sarkasmus über die Gefolgsleute des nationalsozialistischen Systems und die sprachlich äußerst elegante Offenlegung der Wirkungsweise dieses Systems auf alltägliche Abläufe.
Mein Tipp: Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Boxfans.
Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
Absolutes Sprachgefuehl!
Mit unglaublicher Kompetenz und Besonnenheit schildert Stephanie Bart das Finale um die deutsche Meisterschaft im Boxen im Ju i 1933 und die Tragik um den aussergewöhnlichen Boxer Rukeli Trollmann, einem Sinto. Da natürlich nur einem Arier der Titel zustand sorgte die faschistische Führungselite dafür, dass die Regeln nach ihrem Gutdünken ausgelegt wurden.
Für Trollmann war es ein Kampf wie Don Quichotte gegen die Windmühlen. Mit absolutem Sprachgefühl findet Bart den Tonfall dieser Zeit und setzt mit diesem akribisch recherchierten Buch und vor allem der minutiösen Beschreibung des Kampfes , diesem einzigartigen Boxer ein literarisches Denkmal.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
Ein aussergewoehnliches, gelungenes Andenken den talentierten Boxer J.R.Trollmann
Stephanie Bart erzaehlt uns die Karrieregeschichte des Boxers J.R.Trollmann, der Sinto. Mit ihrem klaren, sachlichen, unpersoenlichen Schreibstill gelingt es ihr zu zeigen, wie Hass, Machtgier, Geldgier die Fanatiker und Mitlaeufer der gefaehrlichen Ideologie wie Roboter steuern. Hierbei handelt es sich um Literatur, die den Leser weiterbringt, die nachhaltig wirkt und beeindruckt.
Solche Buecher sind wichtig und richtig. Grade jetzt!
Mein Vorschlag: ? der Deutsche Meister? soll Pflichtlektuere in der Schule sein.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Ich weiß, wie du tickst von Martin Betschart
MEISTERwerk
Stephanie Barts Buch über den Boxer Rukelie Trollmann ist ein spannendes Meisterwerk und ein würdiges Andenken an den wahren Trollmann.
Obwohl ich mich in keinster Weise für das Boxen interessiere, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin stellt in kunstvoller Weise dar, dass es dem Nazi Regime gelingt, Trollmann den Titel des Deutschen Meisters vorzuenthalten.
Doch im entscheidenden Kampf tritt er als Arier auf, lässt sich zusammenschlagen und macht damit das gesamte Regime zum Verlierer.
Rezensionen von buchina:
Die Lebenden und die Toten von Martin Betschart
Guter Krimi
Es geht weiter mit dem Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Ich selbst kenne nicht alle Teile der Reihe, dass tut dem Lesespass kein Abbruch. Gut man ist nicht mit allen Feinheiten des Privatleben vertraut, aber die Autorin schaffte es immer Neuleser nicht im Regen stehen zu lassen, sondern immer wieder kleine Zusammenfassungen einspielen zu lassen, die den jeweiligen Beziehungsstatus klar stellen.
Dieser Roman ist also auch für Quereinsteiger zu empfehlen, denn die eigentliche Krimigeschichte ist immer angeschlossen.
Diesmal geht es um einen Serientäter, der scheinbar willkürlich Menschen erschießt. Erst nach und nach zeigen sich die Verwicklungen der Opfer. Und es schält sich ein ernstes aktuelles Thema heraus: Organtransplantationen. Wer ist Opfer, wer ist Täter. Es gibt aber kein einfaches schwarz/weiß Schema. Immermehr Motive kommen zutage. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter ist und das hielt auch den Spannungsbogen gespannt. Dennoch gab es einige Längen, die nicht hätten sein müssen. Es kam mir manchmal so vor, dass die Autorin extra noch mehr Ecken einbauen wollte, die die Hanlung nicht gebraucht hätte, aber den Roman zu sehr aufgebauscht haben.
Schreibstil und Charakterzeichnung war wieder sehr gut. Ich mag beide Kommissare sehr gern, auch wen sie manchmal etwas kalt rüber kommen, aber das gehört zu ihnen. Insgesamt ein guter Nele Neuhaus Krimi, nciht ihr bester, aber gut zu lesen und mitzurätseln.





