Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudie:
Erlösung von Jussi Adler-Olsen
Atemnot, die auch der Leser zu spüren bekommt
Endlich ein Buch, welches dem oft viel zu leichtfertig verwendetem Nicht-mehr-aus-der-Hand-legen-können gerecht wird. Ilsa J. Bick treibt ein Verwirrspiel mit dem Leser und lässt diesen regelrecht durch's Buch rennen, um des Rätsels Lösung auf die Spur zu kommen.
"Atemnot" verfügt über einen sehr speziellen, anspruchsvollen Schreibstil.
Da das Buch ursprünglich aus dem Englischen stammt, hat auch die Übersetzerin ganze Arbeit geleistet.
Den äußeren Rahmen des Buches bildet die Tonbandaufnahme der 16-jährigen Jenna nach einem dem Leser unbekannten Unfall. Obwohl sie durch die direkte Ansprache des Polizeikommissars Bob immer wieder daran erinnert, dass sich ihre Geschichte bereits abgespielt hat, wird man doch immer wieder in den Sog der gegenwärtigen Erzählung hineingezogen. Dieser Aspekt der Bandaufnahmen lässt den Leser rückblickend vielleicht ein wenig anders über das Geschehen denken. Im Prinzip erfährt man also mehr als nur Jennas Geschichte selbst, d. h. die erzählte Zeit verlängert sich über die 352 Seiten hinaus.
Die Geschichte wird als Jugendbuch deklariert, ließe sich aber durchaus auch in die Erwachsenenliteratur einordnen, da viele tiefgründige Problematiken behandelt werden. Die Protagonisten ist die einzige Jugendliche unter den Hauptcharakteren und mit ihren 16 Jahren schon sehr weit im Denken fortgeschritten.
Der geübte Leser wird vielleicht den ein oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl entdecken. Allerdings sind diese Hinweise wirklich rar und sehr gut versteckt. Und selbst wenn man den Verlauf zu erahnen scheint, so überrascht Ilsa J. Bick doch immer wieder mit plötzlichen Kehrtwenden, die den Leser vom ursprünglichen Weg abbringen.
Das Buch lässt mich atemlos, aber dennoch mit einer guten Portion Optimismus zurück. Jennas Geschichte hat mich vollkommen überzeugt.
So unglaublich und doch so nah am Leben.
Rezensionen von Herta Emmer:
Die juristische Unschärfe einer Ehe von Olga Grjasnowa
Was ist das Leben.
http://www.buchwelten.at/list?back=e7de79d9c303ec35be64be60d7d6d7fe&xid=9014888
Die juristische Unschärfe einer Ehe. Was für ein Cover!
Dieses Cover hat mich gleich beeindruckt. Und das Buch ist umgehend auf meinem Nachtkastl gelandet. Dort hat es ein bißchen gewartet, muss ich zugeben, aufgrund Überfüllung.
Doch mit jedem Sortieren ist es nach oben gewandert. Mit jeder Aussortierung (was jetzt schon zuuu lange liegt, könnte ich auch auf ein anderes Kasterl wegparken) ist es geblieben. Ich konnte es nicht weglegen.
Nun denn. Heute Nacht wurde das Werk vollendet. Ich habe nicht lange daran gelesen, vielleicht 3 Tage.
Olga Grjasnova schreibt leicht leserlich, die Geschichte dreht sich um eine junge Russin, gebürtig aus Baku . Baku ist aber in Aserbaidschan. Leyla studiert Ballett. Sie tanzt am berühmten Bolschoi-Theater
Doch das ist nur insofern wichtig, dass das Ballettanzen Leyla unempfindlich gegen Schmerz gemacht hat.
Olga Grjasnova zeigt uns die Entwicklung junger Russen/Sowjetunion-Kinder/russische Förderation, jedenfalls von Menschen, die jetzt zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, in ihrer Heimat keine Zukunft sehen. Unser Ehepaar. Sie leben in Berlin. Lernen dort die westliche Freiheit.
Und doch: Leyla bleibt unverbunden. Sie findet ihren Platz nicht.
Ein literarisches, wunderbares Buch über eine Weltecke, die unserem Fokus entglitten ist. Der asiatische Teil Russlands. Welche Landschaft, welcher Blickwinkel. Welch Leben in "demokratischer Diktatur". Und wieder. Der Umgang mit Korruption, Bestechung. Ein Sich-Zurechtfinden in einer verlogenen Welt.
Leyla und Altay.
Sie haben sich gefunden, weil zwei Paradiesvögel besser miteinander als alleine leben.
Wie es mir ergangen ist:
Der Einstieg ist die Mitte. Kapitel 0. Leyla in Polizeigewahrsam. Gefoltert.
Dann der erste Teil. Berlin. Die Kapitel zählen runter. Berlin beginnt mit -29 und geht bis -1. Zweiter Teil. Startet mit 1 und geht bis 29.
Ich mag Olga Grjasnova. Sie hat auch den von mir sehr geschätzten Roman, "Der Russe ist einer, der Birken liebt" geschrieben, den ich in diesem Blog schon besprochen habe. Das war 2012. Nun ist ihr zweiter Roman da.
Es geht um Sex, Liebe, Orientierungssuche, auch homosexuell. Die Gefahr im Westen, Der Schein, die Gefahr im Osten, die Korruption. Wo ist man frei? Leben. Wie geht das.
Wirklich sehr lesenswert. Beeindruckt. Tief. Berührend. Noch einmal lesen?
Hier gleich besorgen: www.buchwelten.at
Rezensionen von Sarlascht:
Die juristische Unschärfe einer Ehe von Olga Grjasnowa
Anders als erwartet
Inhalt:
Jenna Lords Leben ist nicht einfach, in der Schule neu, mit psychischen Problemen behaftet, mit Eltern gesegnet, die genug eigene Probleme haben und einen Leben, was vor ein paar Jahren beinahe geendet hättet. So sieht es in ihrer Welt als, ihr einziger Halt war ihr Bruder Matt, doch dieser ist im Irak stationiert und kann sie somit nicht beschützen, doch es gibt jemanden, der sich für sie interessiert, auf seine eigene Weise.
Meine Meinung:
Nach dem Cover zu urteilen, hat man es hier mit einem Thriller zu tun und eigentlich ist auch die Autorin dafür bekannt, eher horrorartige Geschichten zu schreiben (Die Ashes Reihe), aber in diese Kategorie passt dieses Buch nicht. Es ist ein ernstes Jugendbuch, was viele Themen anschneidet, worin auch das Problem besteht, es schneidet zu viel an. Es kam mir ein bisschen so vor, als hätte Frau Bick einfach zu viel gewollt. Gewiss, alle Themen sind wichtig, sehr sogar, aber dadurch, weil man eben alle versucht einzubringen, geht keines wirklich in die Tiefe und wird eher nur oberflächlich behandelt, was ein wenig schade ist, hätte man sich eingegrenzt, dann hätte alles ein bisschen eindringlicher sein können, aber schlecht ist die Geschichte trotzdem nicht.
Jenna kommt neu in die Schule und sich einleben, es ist immer eine schwierige Sache, wo sie doch das Gefühl hat, am äußeren Rand zu stehen, nicht in die Mitte zu finden, doch da ist ein Lehrer, Mr Anderson, er nimmt sich ihr an und möchte ihr helfen, kennt er doch auch selbst die grauen Seiten des Lebens. Aus diesem Strang entwickelt sich jetzt auch die Hauptgeschichte des Buches, die auch ehrlich gesagt für mich schon ziemlich schnell offensichtlich war, trotzdem ist es der wunderbare Schreibstil der Autorin, der mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat, mich durch die Seiten zu arbeiten, weil man zwar vielleicht wissen mag, was passiert, aber es gibt doch so viele interessante Verzweigungen, auf die ich doch niemals gekommen wäre. Das Spannungslevel ist somit sehr gut gelungen.
Ein bisschen unglücklich bin ich mit dem Ende. Auf der einen Seite ist es natürlich ein gelungener Abschluss, schließt gut ab, auf der anderen Seite ist es ein etwas kitschig und so ganz anders wie erwartet. Ich zumindest hätte mir einen anderen Schluss gewünscht, wenn ich auch ehrlich sagen muss, so genau kann ich nicht sagen, was ich mir gewünscht hätte.
Dieses Buch habe ich in Zuge einer Leserunde gelesen, wo die Meinung aufkam, dass das Buch mit einer Altersempfehlung von 12 Jahren zu niedrig ist und dem gebe ich Recht. Ab 14 Jahren ist die Geschichte schwer verdaulich, aber doch empfehlenswert, es sind einfach eine Dinge sehr detailreich beschrieben und mit so einer Heftigkeit sollte man nicht unbedingt ein Kind konfrontieren, wobei, so extrem heftig, wie viele gesagt haben, fand ich es dann auch wieder nicht, aber da geht es wohl auch darum, wie weit und gefestigt man für sein Alter ist.
Fazit:
Ein spannungsgelandenes Buch, was einen auf eine besondere Reise mitnimmt und besonders durch einen einnehmenden Schreibstil besticht. Ein paar kleine Fehler gibt es, aber ansonsten ein gelungenes und eindringliches Jugendbuch!
Rezensionen von Corinna5432:
Die Bücherdiebin von Markus Zusak
Die Bücherdiebin
Der Autor versteht es, dem Leser die Geschichte über das dramatische Leben von Liesel Nahe zu bringen und verbindet seinen Roman mit detallierten Fakten über die Zustände in der damaligen Zeit des 2. Weltkrieges. Eine spannende und fesselnde Geschichte mit Hintergrundinformationen. Die Erzählperspektive aus der Sicht des Todes ist ungewöhnlich, hat mir aber sehr gut gefallen.
Auf jeden Fall empfehlenswert!
Rezensionen von fischi:
Kinderkacke - der Survival Guide für Eltern von Heilmann Julia; Lindemann Thomas
Achtung - kein Elternratgeber!!!
Das ist auf jeden Fall kein neuer Elternratgeber. Und zukünftige Eltern sollten mit dem Lesen dieses Buches vielleicht noch einige Jahre warten und sich am Nachwuchs erfreuen. Aber mit dem nötigen Zeitabstand sollte man es unbedingt lesen und kommt dann aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus. Mein Mann und ich haben uns nicht nur einmal auf diesen Seiten wiedererkannt.
Julia und Thomas erzählen darin abwechselnd von ihrem nun veränderten Leben seit sie nicht mehr nur zu zweit sind, jeder natürlich mit seiner ganz speziellen Sicht der Dinge.
Man liest, dass auch andere mit all den Problemchen, die Kinder nun mal mit sich bringen, fertig werden müssen.
Auf jeden Fall beschreibt es den Alltag einer Beziehung (mit Kindern) sehr humorvoll und treffend.
Rezensionen von tamara.haaser@innovatiodata.net:
Kinderkacke - der Survival Guide für Eltern von Heilmann Julia; Lindemann Thomas
Suchtgefahr!
Rezensionen von tamara.haaser@innovatiodata.net:
Silber - Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier
Empfehlenswert!
Meine Tochter - 12 Jahre - liebt das Buch!
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Silber - Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier
Super!
Sehr schön illustiert und nette Geschichten!
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Erdbeerinchen Erdbeerfee von Stefanie Dahle
Wunderschön!
Meine Tochter (4 Jahre) liebt die Bücher von Stefanie Dahle. Die Illustrationen sind wunderschön. Allerdings sind auch meine beiden Großen von dem Buch sehr angetan weil die Geschichten darin sehr unterhaltsam und mitunter auch spannend geschrieben sind!
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