Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Tanzen im Kopf von Zdenka Becker
Pflegealltag
Mara, 66, slowakische 24-Stunden-Pflegerin wechselt sich im 14tägigen Rhythmus mit ihrer Kollegin bei der Pflege von Elvira ab. Die Pension in der Slowakei ist ihr einerseits zu wenig, andererseits ist sie froh, ihrem alkoholkranken Mann entfliehen zu können.
Die Geschichte beschreibt sowohl das Leben in Österreich, als auch die Zeit zuhause in der Slowakei.
Ein großartiges Buch das mich sehr berührt hat.
Große Empfehlung!
Rezensionen von Annaja:
Die Insel meiner Schwester von Sara B. Elfgren
Eine schreckliche Nacht in schwedischen Schären
Von annaja
Ein wunderschön atmosphärisches Cover ziert diesen Roman.
Mirjam hat ihre Schwester Nia seit langer Zeit nicht mehr gesehen.
Doch nun will diese, dass sie zu ihr auf die Insel kommt, um ihren Geburtstag zu feiern.
Eine Einladung, die überrascht, doch von Trennungsschmerz der zerbrochenen Beziehung zu Juan, ihrem langjährigen Partner jedoch ablenkt, so dass sie auch tatsächlich dem Besuch Folge leistet.
Dort wird sie jedoch nicht alleine mit Nia feiern, das Geburtstagsfest soll im Kreis ihrer engen gemeinsamen Freunde stattfinden. Nur Konrad, Nias gewalttätiger Ehemann fehlt. Doch kurz nach ihrem Eintreffen im Ferienhaus auf der Insel macht Mirjam eine schreckliche Entdeckung, die sie unbedingt vor den Freunden geheim halten muss. Eine ausgelassene Stimmung beherrscht die Party, doch der ganze Abend wird für die beiden Schwestern nun zu einer Zerreißprobe. Wie weit darf man gehen, um sich zu befreien? Mirjam muss Nia helfen, weiß aber, dass sie dabei Grenzen überschreitet, ja schon längst überschritten hat.
Ein schräger, packender Roman, der eher an einen Psychothriller erinnert.
Tolle Lektüre!
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Weitere Rezensionen
Rezensionen von Lilli33:
The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Tödliche Spiele
Tödliche Spiele
„Nebelverhüllt“ ist der Auftaktband einer Dilogie von Ada Bailey, der mich positiv überrascht hat. Die Autorin war mir bis dato unbekannt.
Zara Nightjar ist eine begnadete Kartenspielerin. Als sie zusammen mit dem mysteriösen Crane nach einem verbotenen Spiel verhaftet wird, ist ihr Leben keinen Pfifferling mehr wert.
Es ist nur die Frage, ob sie in den Erzminen zugrunde geht oder den Krählen zum Fraß vorgeworfen wird. Oder hat sie noch eine Chance, wenn sie die tödlichen Prüfungen des grausamen Königs besteht?
Das Buch ist durchweg spannend, ich bin nur so durchgerauscht, weil ich unbedingt wissen musste, wohin das alles führt und wie es mit unseren Protagonist*innen weitergeht. Der Schreibstil ist recht dynamisch und leicht zu lesen. Dabei mochte ich vor allem Zara sehr gern. Sie hat das Herz am rechten Fleck, will niemandem etwas Böses (na ja, zumindest nicht ohne Grund) und steht für Schwächere ein. Sie hat in ihrem Leben schon viel Schlimmes erlebt, ohne den Lebensmut zu verlieren oder verbittert zu werden.
Meist wechseln die Kapitel zwischen Zara und Crane hin und her, wobei beide Perspektiven in der 1. Person geschrieben sind. Einige Kapitel sind auch aus der Sicht von Nebenfiguren. Obwohl man so direkt an Zaras und Cranes Seite durch die Handlung spaziert und das Gefühl hat, die beiden gut kennen zu lernen, bleiben ihnen genügend Geheimnisse, die erst nach und nach ans Tageslicht kommen. Und ich wette, auch für Band 2 sind noch welche übrig.
In der Geschichte gibt es zwar auch Magie, die mir gut gefiel, aber noch mehr Gewalt. Wer in dieser Hinsicht empfindlich ist, sollte die Finger von dem Buch lassen, denn stellenweise ist es wirklich sehr brutal und blutig. Eine solch explizite Darstellung von gewaltsamen Toden hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Die düstere Atmosphäre, die das Buch durchzieht, hätte auch ohne dies bestanden.
Der Plot-Twist am Ende sowie der Cliffhanger haben es wirklich in sich. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Claudia H.:
The Night We Met von Abby Jimenez
Many Emotions = ein Lesegenuss
Worum es geht:
Larissa braucht dringend jemanden, der sie und ihre Mom in die Klinik fährt. Aber nicht ihr Freund Mike erscheint, sondern sein bester Kumpel Chris. Der Chris, den Larissa am selben Abend kennengelernt hat, wie Mike. Auch an diesem Abend brauchte sie einen Fahrer, also eine Mitfahrgelegenheit.
Beide Männer hätten sie gefahren, allerdings hat Chris sie nur genervt und abweisend angesehen. Und jetzt weicht ihr dieser Christ nicht mehr von der Seite. Er bleibt die ganze Zeit bei ihr im Wartezimmer, während ihre Mom operiert wird. Auch nach der OP bleiben sie in Kontakt, da Mike sie immer wieder versetzt und es dann Chris ist, der an Stelle seines besten Freundes für sie da ist. So lernen sie sich besser kennen und Larissa stellt fest, dass sie eigentlich viel mehr mit Chris gemeinsam hat, als mit Mike. Ob sie sich an dem Abend doch für den falschen Mann entschieden hat?
Mein Fazit:
Man ist gleich mittendrin in der Story, so mag ich das. Larissa und Chris sind beide sehr liebenswerte Menschen, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Larissa und Chris erzählt, sodass man die Gefühle der beiden sehr gut nachempfinden kann. Chris ist ein ganz lieber und fürsorglicher Typ. Ich habe sehr mit ihm mitgelitten. Xavier und Samantha aus Say You’ll Remember Me treffen wir hier wieder. Es ist jedoch nicht nötig, das Buch vorher gelesen zu haben. Mir hat diese Story hier um Larissa und Chris sogar noch besser gefallen. Mich hat die Story so richtig in ihren Bann gezogen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Gerne hätte ich noch mehr gelesen. Wenn ihr Fans von Abby Jimenez seit, dann wird euch dieses Buch auf jeden Fall gut gefallen. Wenn ihr Fans von Emotionen und Lovestorys seit, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen. Ihr werdet begeistert sein.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Entdecke die Kraft deiner Träume von Stephanie Ike Okafor
Unsere Träume als Verbindung zu Gott
Bücher über Träume und Traumdeutung gibt es so einige, oft mit psychologischem Hintergrund. Dieses Buch unterscheidet sich grundlegend von den anderen Werken zu diesem Thema, denn es ist von einer christlichen Pastorin aus Kalifornien geschrieben und es geht um die religiös-christliche Sicht auf Traumdeutung, um in Kontakt mit Gott zu kommen.
Insofern ist es ein empfehlenswerte Buch für christliche Menschen und auch für alle, die sich für diese Sichtweise interessieren und offen sind, ihre Perspektive diesbezüglich zu erweitern. Die Autorin selbst ist eine sehr sympathische Frau, die auch einiges aus ihrem Leben und davon, wie Gott sie auf ihrem eigenen spirituellen Weg geleitet und unterstützt hat, erzählt.
Träume werden hier als ein Weg angesehen, durch den Gott mit uns kommunizieren kann und auf symbolische Weise mit uns spricht: er kann uns Hinweise geben, die nächsten Schritte zeigen, uns unsere Berufung aufzeigen oder auf den richtigen Weg zurückführen, bei Entscheidungen unterstützen, uns trösten, aber auch uns oder andere vor Gefahren und Irrwegen warnen. Kern des Buches ist das Führen eines christlichen Lebens in Verbindung mit Gott; nicht nur in Träumen, sondern auch durch Praktiken wie Gebet, Fasten und Meditation.
Außerdem geht es auch darum, wie wir lernen können, zu unterscheiden, welche Träume und Hinweise von Gott, welche von unserer eigenen Seele und welche vielleicht von dunkleren Mächten kommen, indem wir uns mit der Bibel und dem Wesen Gottes auseinandersetzen. Es finden sich auch viele Beispiele aus der Bibel zum Thema Träume und Visionen. Eine besonders wichtige Botschaft für mich war auch, dass Gott sich wünscht, dass wir unsere Gaben, wie hier die der Traumdeutung, nicht nur selbst leben, sondern auch für andere nützen und weitergeben, im Sinne des Vermehrens.
Insgesamt ist es ein sehr interessantes und wertvolles Buch, das Gläubige in ihrem Glauben und in der Verbindung zu Gott unterstützen kann und neue Wege aufzeigt, bewusster die eigenen Träume wahrzunehmen und als wertvolles Kommunikationsmittel mit Gott zu nutzen.
Rezensionen von Murksy:
Noch fünf Tage von Helena Falke
Mord in 5 Akten
Wer seit Jahrzehnten Krimis liest oder sieht, wird auch mit dieser Grundidee vertraut sein. Jemand ist dem Tode geweiht, bevorzugt durch Gift, und hat eine gewisse verbleibende Zeit, um seinen eigenen Mord aufzuklären. Auch in diesem Buch ist dies die Geschichte. Eine herausragende Köchin arbeitet für eine Milliardärsfamilie.
Als diese nach einem Essen vergiftet wird und stirbt, überlebt nur die Köchin. Doch auch sie hat eine geringe, wenn auch tödliche Dosis des Giftes eingenommen. Laut den Ärzten bleiben ihr fünf Tage. Fünf Tage, um den Mord aufzuklären, denn sie gilt natürlich als Überlebende auch als Hauptverdächtige.
Das im Luxusbereich angesiedelte Szenario wird auch durch die in detailverliebter Ausführlichkeit beschriebenen Köstlichkeiten der Köchin verdeutlicht. Der Normalbürger wird niemals mit solchen Speisen in Kontakt kommen, geschweige denn von ihnen gehört haben. Mir geht es ähnlich und die häufige Erwähnung dieser Speisen und Zutaten zeigt entweder, dass die Autorin gerne gut und teuer isst, oder eben gut recherchiert hat. Mir was das etwas zu viel des Guten und füllt eher die Seiten, als dass es dem Krimi auf die Sprünge geholfen hätte. Spannung wird vor allem dadurch erzeugt, dass der Protagonistin die Zeit davonläuft und sie im Ausschlussverfahren versucht, den Täter samt Motiv zu finden. Erschwert wird dies durch den Umstand, dass sie ihr Sterbezimmer nicht verlassen kann. Am besten ist das Buch, wenn die Verzweiflung der Frau zu Tage tritt und sie sich Sorgen um ihre Tochter macht. Dann ähnelt das Buch eher einem Psychodrama. Verstärkt wird diese Hilflosigkeit durch die Erzählweise in der Ich-Perspektive. Allerdings ist das natürlich in Hinblick auf das feststehende Ende ein fragwürdiges Stilmittel. Somit ist ein durchaus interessanter Krimi entstanden, der allerdings einige Längen hat und nicht vollkommen überzeugen kann.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von Shilo:
Bis die Bären tanzen von Michael Hugentobler
Ungewöhnlich, jedoch gut
Der Roman beginnt ruhig und ohne große Worte. Nach und nach entsteht das Bild einer Familie, die zusammengehört und trotzdem auseinandergeht. Dabei bleibt von Anfang an eine gewisse Nachdenklichkeit hängen, die sich durch das ganze Buch zieht.
Im Mittelpunkt steht eine Familie in einer Zeit, in der vieles ins Wanken gerät.
Der Erste Weltkrieg verändert das Leben spürbar. Die Geschwister gehen danach eigene Wege. Einer geht nach Berlin, eine Schwester zieht bis nach Australien, eine andere nach Brasilien. Kontakt bleibt, aber eher aus der Ferne.
Die Handlung läuft langsam. Vieles wird nicht direkt erklärt, sondern einfach erzählt, ohne viel Drumherum. Manche Abschnitte ziehen sich etwas, andere springen stärker. Das ist nicht immer gleich leicht zu greifen, passt aber zur Art des Buches.
Die Erzählweise ist besonders. Es gibt viele Bilder und ungewöhnliche Gedanken. Nicht alles wirkt sofort klar. Man muss manchmal ein Stück mitgehen, ohne alles sofort einordnen zu können.
Beim Lesen bleibt eine ruhige Stimmung. Es gibt keine großen Ausschläge nach oben oder unten. Einige Szenen wirken nach, auch wenn sie nicht stark betont werden.
Insgesamt ein ruhiger Familienroman, der sich Zeit nimmt und nicht alles ausformuliert. Manche Passagen sind etwas zäh, andere bleiben im Kopf. Wer sich darauf einlässt, findet eine eigene Art von Geschichte, die nicht sofort greifbar ist. Dafür gebe ich dem Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die ruhige Familiengeschichten mögen, bei denen nicht alles direkt erklärt wird und manches offen bleibt. Wer sich gern auf eine etwas andere Erzählweise einlässt und auch mit längeren, ruhigen Passagen zurechtkommt, wird hier fündig. Für alle, die eine sehr klare und schnelle Handlung erwarten, kann es stellenweise etwas schwerer zugänglich sein.
Rezensionen von Renni:
Die Briefträgerin von Francesca Giannone
Italienische Familiengeschichte
Schon das Buchcover an sich sagt viel über die Geschichte des Buches aus. Italien im letzten Jahrhundert. Eine Frau die ihren Weg geht. Sommer 1934. Anna zieht mit ihrem Mann Carlo und Sohn Roberto in dessen Heimatort in den Süden Italiens. Sie wird immer die Fremde genannt, hat sie doch andere Vorstellungen von ihrem Leben als der große Teil des Dorfes.
In ihrem Schwager Antonio findet sie einen Seelenverwandten, der immer auf ihrer Seite zu stehen scheint. So wird Anna die erste Briefträgerin Italiens. In der Zwischenzeit baut ihr Mann erfolgreich ein Weingut auf. Das Buch wird über 18 Jahre erzählt, die Jahre rasen manchmal fast zu schnell durch. Die einzelnen beschrieben Abschnitte zum Beispiel das der Briefträgerin an sich oder wie sie ein Frauenhaus aufgebaut hat, lassen in bisschen an Tiefe vermissen, was sehr schade ist, da der Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist. Beeindruckend ist, dass es sich in diesem Buch um die Urgroßmutter der Autorin handelt. Alles in allem ein durchaus lesenswertes Buch
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Rezensionen von froschman:
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Vermisst im Surferparadies
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.
Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
Rezensionen von froschman:
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Vermisst im Surferparadies
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.
Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.










