Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tonton:
Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser
Viel zu sehen und finden
Dieses Wimmelbuch ist richtig schön! Meine Kinder lieben die "Sachen Suchen"-Wimmelbücher und haben immer viel Spaß daran, die Dinge zu finden.
In diesem Buch begleiten wir Clara und ihre Familie bei einem Besuch im Zoo.
Ich bin immer wider überrascht, wie viele Szenen in solchen Büchern abgebildet werden.
Hier sehen wir Clara nicht nur an den Gehegen, aber auch an der Kasse, im Aquarium, auf dem Spielplatz, und sogar bei einer Pinguinfütterung.
Die Bilder in diesem Wimmelbuch finde ich richtig schön. Sie sind detailreich und sehen deutlich handgezeichnet aus, was ich besonders mag. Die Seiten sind unterschiedlich beladen. Einige sind recht voll, während andere eher minimalistischer gehalten sind.
Ein kurzer Text dient jeweils als Einführung zu jedem Bild. Das finde ich immer sehr hilfreich, weil ich mir nicht selbst ausdenken muss, was ich zu den Bildern erzählen soll. Die "Sachen-suchen"-Sektion finde ich auch sehr toll, weil die Kinder sehen können, was genau gesucht wird.
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Rezensionen von Anjulia :
Erde 13 - Aufbruch ins Ungewisse (Erde 13, Bd. 1) von Andreas Langer
Absturz auf Terra Ny
Der elfjährige Levi erwacht nach einem 92-jährigen Kälteschlaf kurz vor der Landung seines Raumschiffes auf dem Planeten Terra Ny. Die Besatzung, unter anderem seine Mutter, gehört zu den Menschen, die diesen neu besiedeln sollen. Die Landung verläuft nicht planmäßig, sodass Levi, die etwa gleichaltrige Gwendolin, seine Mutter und ein weiterer Wissenschaftler allein in der völlig unbekannten Welt stranden.
Der Beginn eines aufregenden Abenteuers.
Die Thematik der interstellaren Kolonisationsmission, die nicht wie geplant verläuft, ist im Genre des Science-Fiction nicht neu, in "Erde 13" von Andreas Langer aber sehr schön für Kinder ab ca.10 Jahre umgesetzt. Die Geschichte umfasst die ersten Tage nach der Ankunft auf dem Planeten und wird aus der Ich-Perspektive von Levi erzählt. Besonders im Vordergrund steht die vielfältige, fantasievoll erdachte Tierwelt von Erde 13. Durch das farblich toll gestaltete Cover bekommt man einen guten Eindruck von der neuen Welt. Diese ist trotz einiger Gefahren sehr lebensfreundlich gestaltet. Im Buch gibt es auch ein paar sehr schöne ganzseitige Schwarz -Weiß-Zeichnungen dazu. Ein schöner Aspekt ist auch die sich entwickelnde Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Levi und Gwendolin. Die spannende Abenteuergeschichte hat dabei auch ein paar ernste Untertöne, wenn sie die Umweltzerstörung auf der Erde oder das zurücklassen von Familie und Freunden anspricht.
Fazit: Ein guter Reihenauftakt, der neugierig auf mehr macht.
Rezensionen von DoraLupin:
Die Erfinderin der Freiheit von Elke Becker
Wunderbarer Roman über Erfinderinnen ihrer Zeit
Dresden 1908: Eine neue Zeit beginnt, die Jahre der großen Erfindungen sind angebrochen. Christine arbeitet als Therapeutin im weltbekannten Sanatorium Lahmann. Während ihrer Behandlungen fallen die feinen Damen in ihren engen Korsetts reihenweise in Ohnmacht – was Christine auf eine weltverändernde Idee bringt: Sie entwickelt den ersten Büstenhalter.
Die ersten Modelle aus zusammengenähten Stofftaschentüchern und Hosenträgern finden zunächst wenig Anklang in der feinen Gesellschaft, die Damen lehnen das neue Kleidungstück ab. Zum Glück gibt es Julia, Lotta und Amalie, die Christine bei der Weiterentwicklung des BHs unterstützen. Die vier Freudinnen leben in einem gemeinsamen Wohnhaus und befeuern sich gegenseitig beim Ausprobieren und Tüfteln an neuen Ideen. Und sie geben Christine Halt – ganz besonders als der charmante Franz im Sanatorium anreist, der jedoch in Begleitung von Johanna ist …
Schon das schöne Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, mit der hübschen jungen Frau im Vordergrund und Dresden im Hintergrund passt es auch ganz hervorragend zu dieser Geschichte. Ganz zu Anfang hab ich ein paar Seiten gebraucht um in den Roman hineinzufinden, denn entgegen meiner Erwartung einer einzigen Protagonistin, wurde das Buch aus der Sicht von mehreren Frauen erzählt. Nach ein paar Seiten hatte ich mich aber reingefunden und das Lesen wurde zu einem sehr vergnüglichen Erlebnis und durch die verschiedenen Perspektiven auch abwechslungreich. Der Schreibstil war sehr schön zu lesen, leicht und flüssig, dabei aber immer auch lebendig. Dresden mit seiner Semperoper und das Sanatorium wurden bildhaft beschrieben und so konnte ich als Leserin ganz in die damalige Zeit eintauchen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht alle Frauen auf ihren Wegen zu begleiten. Mit Christine geht man auf die Entdeckung nach dem ersten Brusthalter, aber auch die Erfindung der Filter für Kaffee spielen im Roman eine wichtige Rolle. Das Buch handelt aber nicht auschließlich um Erfindungen, sondern auch die wunderbare Freundschaft und Gemeinschaft der Frauen untereinander, die Liebe und teilweise auch die harten Erlebnisse der weiblichen Bevölkerung in diesen Zeiten werden aufgegriffen. Der Roman hat immer wieder überraschende Wendungen parat und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Von mir erhält das Buch deshalb eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl.
Rezensionen von yellowdog:
The Empress of Salt and Fortune (Die Chroniken von Chih) von Nghi Vo
Chih von den Singenden Hügeln
Die preisgekrönte Novelle ist im alten China angesiedelt und zeichnet sich durch Sprachwitz und einer ausgeklügelten Erzählweise aus. Es wird der Geschichte einer Kaiserin nachgespürt. Dabei sind die Figuen originell angelegt. Der Kleriker Chih und sein frecher sprechender Wiedehopf Fast Brillant treffen auf eine alte Frau namens Kaninchen, die die Dienerin der Kaiserin war und deren Geschichte wiedergibt.
Die Novelle ist raffiniert gemacht und weitere Teile werden erscheinen, denn es wurde eine Reihe daraus gemacht.
Rezensionen von Petra:
Betreutes Morden von Fergus Craig
Ein neuer Anfang
Carol hat sich eine Wohnung in einer Seniorenresidenz gekauft. Ein ganz neues Leben. Nachdem sie fünfunddreißig Jahre im Gefängnis saß. Sie war eine Serienmörderin. Jetzt will sie ein neues Leben und neue Freunde. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen weil kurz nach ihrer Ankunft ein Mord geschieht.
Klar das sie die Verdächtige Nr. 1 ist und das in einem Seniorenheim in dem es nur so von ehemaligen Ermittlern wimmelt.
Beim Lesen hat man sofort Vergleiche mit dem "Donnerstagsmordclub" gezogen. Seniorenheim, alte Ermittler usw. .
Aber ab dem zweiten Drittel hört die Ähnlichkeit auf. Diese Alten sind alt im Sinne des Wortes, körperliche Gebrechen, etwas Demenz, das gute Aussehen ist auch fort. Sie wirken natürlich, wie sie gegen die Langeweile ankämpfen, Vorurteile laut jedem erzählen der sie nicht hören will. Und das alles in einem Heim das Annehmlichkeiten für eine jüngere Generation bietet. In dem die Angestellten die Bewohner nach ihren Erfahrungen aus dem ersten Weltkrieg fragen. Carol und ihre neuen Freunde sind sehr echt, diesen Menschen begegnet man täglich, in der Familie oder Nachbarschaft.
Die Geschichte entwickelt sich sehr skurril, die Dialoge sind schräg und am Ende gab es ein sehr schönes Happy End wobei dieses Wort für einen Cosy Crime verkehrt ist aber in diesem Fall passt.
, So das ich mich schon auf einen nächsten Band freue.
Rezensionen von Bibibabby:
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran von Andrea Erne
Tolles Sachbuch für die Kleinen
"Wieso? Weshalb? Warum? Junior - Der Kran" ist ein tolles Sachbuch für kleine Bauarbeiter. Mein Kind (vier Jahre Alt) liebt große Fahrzeuge, und das Buch hat ihm sehr gut gefallen.
Die Aufmachung entspricht den üblichen "Wieso? Weshalb? Warum? Junior"-Büchern: kleines Format, dicke Seiten und viele Klappen.
Die Illustrationen sind klar, realitätsnah und detailreich, sodass Kinder können gut nachvollziehen können, wie die Kräne eingesetzt werden.
Die Texte sind kurz und verständlich. Die Menge and Text finde ich genau richtig für das Zielalter. Mein Kind hat oft nur wenig Geduld und bei diesem Buch schaffe ich es zumindest alle Texte vorzulesen, bevor es schon umblättern möchte.
Die Themen sind richtig vielfältig, auch wenn das Buch nicht besonders Tief ins Detail geht. Für das Zielalter finde ich das aber völlig in Ordnung. Ich war positiv überrascht, welche Aspekte besprochen angesprochen werden. Zum Beispiel, dass Kräne auch außerhalb von Baustellen eingesetzt werden oder dass unterschiedlichen Arten Kränen existieren.
Insgesamt: ein tolles Sachbuch für die Kleinen.
Rezensionen von Daggy:
Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume von Kristyna Litten
Rätsel, Sachwissen und Ermittlungen
Wieder einmal orientiert sich eine Autorin an Sherlock Holmes und so heiß der pensionierte Detektiv diesmal Bärlock, weil er ein Bär ist. An seiner Seite ermittelt seine Enkelin Ivy. Diesmal geht es um eine ganz besonderes Ereignis eine Agave blüht und das tut die Pflanze nur einmal in 100 Jahren.
Natürlich wollen sich die zwei sich das anschauen, doch es stellt sich heraus, dass jemand die wertvolle Blüte gestohlen hat. Da aus ihr ein besonders wertvoller Honig hergestellt werden kann, führt sie ihr erster Weg zur Imkerei Hummel und den Honigladen Dachs. Dort entdecken Bärlock und Ivy eine heiße Spur.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir einiges über die Gewinnung und Herstellung von Honig. Zusätzlich gibt es nach jedem Kapitel ein Rätsel, die meisten Rätsel sind sehr leicht zu lösen. Es gibt reichlich Illustrationen und Sprechblasen, die das Lesen vereinfachen. Die Zeichnungen sind etwas steif, was für mich sehr englisch wirkt. Ein spannender und informativer Beginn einer Reihe.
Rezensionen von Daggy:
Was fehlt dir, kleiner Roboter? von Przemysław Wechterowicz
Nur der Biber kann helfen
Zusammen mit dem Biber sitzt unser kleiner Roboter auf eine Bank, die beiden wenden sich zueinander und es wirkt sehr innig.
Dem Roboter läuft eine Träne aus dem Auge und er sitzt betrübt auf seinem Bett, denn er hat seine Lieblingsschraube verloren. Der Bär half ihm suchen, traute sich aber nicht ihn tröstend Huckepack zu nehmen.
Auch der Hase versuchte zu helfen, er traut sich aber nicht einen Witz zu erzählen, weil er glaubt, der Roboter verstehe ihn nicht. Nach der erfolglosen Suche traut sich die Ente auch nicht mit ihm zu plantschen und die Fruchtfliege denkt, dass Roboter kein Obst mögen, und bietet ihm nichts zum Trost an. Erst als der Biber dem Roboter eine Ersatzschraube schnitzt, holt er all die versäumten Dinge mit ihm nach.
So geht es leider manchmal, wir glauben zu wissen, was der anders nicht nutzen kann oder will, und versagen es ihm, statt zu fragen, was ihn trösten könnte. All die unterschiedlichen Tiere glauben, dass ein Roboter sich nicht an Dingen freuen kann, die ihnen Spaß machen. Nur der Biber empfindet mit dem kleinen Roboter und erfüllt seine Wünsche.
Das quadratische Bilderbuch hat kurze Texte, jeweils mit einem passenden kleinen Bild vom Roboter versehen. Auf der anderen Seite wirkt die Illustrationen fast wie ein Foto, was mir sehr gut gefällt.
Ein gefühlvolles Bilderbuch, dass darauf Aufmerksam macht, dass wir uns mehr in andere hineinfühlen sollten.
Rezensionen von Daggy:
Toto von Hyewon Yum
Ein ganz besonderes Mädchen
Auf dem Cover sehen wir das kleine Mädchen und oben an der Stirn hat sie ein Feuermal, das sie Toto nennt.
Sie überlegt, wie sie ohne dieses Mal wohl aussehen würde. Wäre sie hübsch oder unscheinbar? Charlie findet es cool und schreibt ihm Superkraft zu, Oma küsst es traurig und Mama spricht von dem Kuss eines Engels.
„Manchmal sehen die Leute nur Toto und nicht mich.“ Wird sehr wirksam dargestellt durch einen Kopf mit rotem Mal, aber ohne Gesicht. Mama schneidet ihrer Tochter einen Pony, unter dem sie Toto versteckt, als sie in die Schule kommt. Am ersten Schultag findet sie direkt eine beste Freundin, sie heißt Niko und die beiden machen alles zusammen. Doch als sich das Mädchen kopfüber an eine Turnstange hängt, sieht Niko Toto. Wie wird sie reagieren?
Eine wundervolle Geschichte über eine liebevolle Freundin, die in Toto etwas Besonderes sieht. Obwohl ihre Familie sie immer wieder aufbaut, hat das kleine Mädchen Zweifel, sie ist unsicher, weil sie dieses rote Zeichen auf der Stirn trägt, doch ihre Schulfreundin gibt ihr das Selbstvertrauen, das sie benötigt, um Stolz durch die Welt zu gehen.
Die einfachen Bleistiftzeichnungen, in denen nur das Gesicht und Toto farbig gezeichnet sind, zeigen hervorragend die wechselnden Gefühle und die Veränderung von Toto, die damit verbunden ist. Eine Geschichte, die uns zeigt, dass vermeintlicher Makel auch etwas Besonderes sein kann.
Rezensionen von Daggy:
Obacht! von Kerstin Hau
Geht doch auf das Fremde zu
Ein riesige dunkle Tatze schaut unter einer orangen Decke hervor, daneben sehen wir die Protagonisten dieses Bilderbuches.
Gleich am Anfang lernen wir sie kennen, den Wimpf, den Wompf, Timpa-Ma und Timpe-Pa die in einem Haus wohnen und Mienchen, die nebenan wohnt.
„Obacht“ schreit der Wimpf, denn er entdeckt das RIESIGE Tier, das vor der Stadt liegt.
Timpe-Pa legt die orange Decke über das Tier und schon ist es nicht ehr zu sehen. „Mienchen gefällt das gar nicht.“, aber sie wird ja nicht gefragt. So wird dann eine Brücke gebaut und eine Straße verlegt. Doch das alles ist nicht die Lösung. Erst als Mienchen mit dem Tier freundlich spricht, liegt die Lösung auf der Hand.
Ungewöhnliche winzige Menschlein mit ausgefallenen Namen wurden hier geschaffen und sie sind festgefahren in ihren Aussagen, die sie immer wiederholen. Das Fremde, bedrohlich wirkende wird ausgeblendet und umgangen, statt sich damit auseinanderzusetzen und es anzusprechen. Nur Mienchens Sichtweise stellt sich als Lösung heraus und sie wird am Ende gefeiert. „Deine Worte haben etwas SO Großes bewegt!“
Ein Bilderbuch mit vielen Diskusionsansätzen, das sich schön vorlesen und anschauen lässt, denn die Illustrationen sind aus ungewöhnlichen Perspektiven erstellt und voller poetischer Fantasie.











