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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Miro:

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Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher

Heilt die Zeit alle Wunden?

Britta, Max und Pia waren unzertrennlich als Kinder. In ihrer Kleinstadt sind sie recht behütet aufgewachsen, obwohl jedes Kind auch sein Scherflein zu tragen hatte. Dennoch war ihre Kindheit geprägt von Lagerfeuer, Zelten und Picknicks am See. Lauter kleine Abenteuer, die eine gute Kindheit ausmachen.

Doch für Pia war das alles immer schon etwas eng. Sie wollte die große Welt sehen und ihrem Drang nach Freiheit endlich nachgeben.

Der Sommer nach dem Abitur sollte noch mal richtig unbeschwert sein, doch Pia verschwindet kurz nach der Abifeier ohne sich zu verabschieden und Max und Britta kommen mit ihren verletzten Gefühlen nicht klar. So verlieren sich alle drei aus den Augen, bis 20 Jahre später Brittas Vater nicht mehr allein zurecht kommt und Pia eine Ausstellung in ihrer ehemaligen Heimatstadt gibt.

Das holprige Wiedersehen reißt die alten Wunden auf und Geheimnisse kommen ans Licht. Die alte Freundschaft möchte wiederbelebt werden und neue Wege sollen beschritten werden. Können die drei über ihre Schatten springen und die gezogenen Gräben überwinden?

Greta Herrlicher widmet sich mit diesem Roman einem beliebten Thema: Die Vergangenheit und besonders ungelöste Konflikte beeinflussen das Denken und Handeln aller Protagonisten. Schuld und Verantwortung lassen sich häufig nicht klar zuordnen. Es gibt kein Schwarz und Weiß. Es gibt ein Gefüge aus Entscheidungen, die mal mehr mal weniger richtig getroffen wurden und schlußendlich bis in die Gegenwart Folgen zeigen.

Das Grundgerüst der Geschichte gefällt mir prinzipiell gut, aber die Autorin verarbeitet in ihrem Text eindeutig zu viele Plattitüden, die sich als Alltagsweisheiten tarnen. Das war mit definitiv zu flach. Die Geschichte hat Potential und deshalb war sie auch ganz nett zu lesen. Eine klare Empfehlung kann ich dafür aber nicht aussprechen.

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Der Sommer, der uns blieb

Rezensionen von Bineira:

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Zwei in einem Bild von Morgan Pager

Schade um die schöne Idee

Das Cover des Buches hat mir nicht zugesagt, aber aufgrund des Klappentextes stand es schon länger auf meiner Wunschliste. Die Thematik ist so ungewöhnlich und verheißungsvoll, daraus hätte man eine tolle Geschichte weben können. Der Anfang war auch noch einigermaßen interessant: die Atmosphäre im Museum, das heimliche Leben in den Bildern und die von Kunst faszinierte Claire ergaben einen stimmigen Auftakt.

Doch schon bald ärgerte mich der aufgesetzte Schreibstil der Autorin, und die Geschichte wollte einfach nicht in Gang kommen. Die Protagonisten blieben für mich blass, ihre Motive haben mich nicht überzeugt. Die verschiedenen Handlungsfäden wirkten nicht zu Ende gedacht, es war kein Spannungsbogen erkennbar, Konflikte blieben an der Oberfläche.
Ich habe das Buch ab der Mitte nur noch quergelesen, weil es mir zu mühsam war und es mich nicht mehr interessiert hat. Sehr schade um die schöne Idee.

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Zwei in einem Bild

Rezensionen von Bineira:

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Gelbe Monster von Clara Leinemann

Flüssiger Schreibstil

Charlie ist Ende Zwanzig und Studentin der Mathematik. Zu Beginn des Romans sitzt sie in der Bahn auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining. Sie hat einen Arm eingegipst und das Gesicht voller blauer Flecken. Man fragt sich also, ob sie nicht eher das Opfer als die Täterin ist?
In Rückblenden entfalten sich die Ereignisse, die zu Charlies Verletzungen geführt haben.

Es geht um die instabile Partnerschaft mit Valentin, in der sie sich nicht ausreichend gesehen gefühlt hat. Aufgrund ihres mangelnden Selbstwertgefühls reagiert sie darauf mit sich stetig steigernder verbaler und körperlicher Gewalt. Ihre Freundin Ella, bei der sie nach dem Verlust ihrer Wohnung vorübergehend untergeschlüpft ist, hat ihr die Bedingung gestellt, an dem Antiaggressionstraining teilzunehmen.

In der Erzählung wechseln sich vergangene Ereignisse mit gegenwärtigen ab. Alles wird aus Charlies Sicht beschrieben und bewertet, das war manchmal schon nervig zu lesen. Auch hat mir an einigen Stellen die Tiefe gefehlt. Die Figur des Valentin ist zum Beispiel so blass, dass ich ihn nicht einordnen konnte. Und die Ursachen für Charlies Verhalten oder dem der anderen Teilnehmerinnen am Antiaggressionstraining werden kaum mehr als angedeutet. Das Buch lässt sich durch den flüssigen Schreibstil schnell durchlesen, es wird dem komplexen Thema jedoch nicht gerecht, weil vieles zu vage und eindimensional bleibt.

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Gelbe Monster

Rezensionen von Bineira:

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Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson

Schön schräg und pointiert

Von Kristof Magnusson habe ich mit großem Vergnügen "Ein Mann der Kunst" gelesen. In seinem neuen Roman "Die Reise ans Ende der Geschichte" bleibt er seinem gut lesbaren Schreibstil treu. Die Satire auf Spionageromane spielt Mitte der 1990er Jahre und lässt die damalige Aufbruchstimmung gekonnt wieder aufleben.

Nach dem zermürbenden Kalten Krieg zwischen Ost und West eröffnet sich mit dem Zerfall der Sowjetunion die Chance auf dauerhaften Frieden. Doch nicht alle sind glücklich mit der Situation. Für Geheimdienstmitarbeiter - und insbesondere solche in einer Doppelrolle - bedroht die Annäherung der ehemaligen Feinde ihre Karriere und zuweilen auch ihr Leben. Wie einer von ihnen sich mit einem letzten großen Coup aus der Szene verabschieden will, das erzählt Magnusson herrlich schräg und mit viel Situationshumor. Die skurrilen Protagonisten, ihre pointierten Dialoge, die atmosphärischen Beschreibungen der Schauplätze und die aberwitzigen Wendungen, all das hat mir echtes Lesevergnügen beschert. Nur das Ende war mir zu chaotisch und undurchsichtig.

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Die Reise ans Ende der Geschichte

Rezensionen von Bineira:

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Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth

Amüsant

Henri Albers ist Mitte 50 und leitet die Personalabteilung eines Zeitungsverlags. Beide haben schon bessere Zeiten gesehen. Henri ist geschieden, seine Kinder sind erwachsen, und er lebt unfreiwillig als Single. Seine wichtigste Bezugsperson ist sein Freund Felix. Als sein Hausarzt bei Henri beginnende Wechseljahre diagnostiziert und zudem mehrere Risikofaktoren seine Gesundheit beeinträchtigen, beschließt dieser, den Rest seines Lebens bewusster zu gestalten.

Aus der Ich-Perspektive lässt der Autor die Leser an diesem Prozess teilhaben. Bis zur Mitte ist das Buch flott und mit viel Situationshumor geschrieben. Vor allem die Dialoge haben Slapstick-Charakter, ich habe ein paar Mal herzlich gelacht. Dann wiederholen sich die witzigen Elemente zu oft und nutzen sich dadurch ab. Die Handlung enthält keinen nennenswerten Spannungsbogen, und die klischeehaften Darstellungen der Personen und Situationen wurden mir irgendwann zu viel, so dass sich die zweite Hälfte des Romans in die Länge zog.

Alles in allem war es trotz dieser Kritikpunkte ein amüsant zu lesendes Buch. Besonders gut gefallen hat mir das Bild von unserem Leben als Woche. Es beginnt am Montagmorgen und endet am Sonntagabend. Da fragt man sich unwillkürlich, wo man selbst gerade steht.

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Wir Freitagsmänner

Rezensionen von Claudia R.:

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Limerick Love. Win Your Heart von Kristin MacIver

geheimnisvoll, emotionsreich

Klappentext / Inhalt:

Würdest du alles risikieren, um sein Herz zu gewinnen?
Die spannend-romantische New Adult Sports Romance ist der zweite historische New Adult-Liebesroman der »Limerick Love«-Dilogie: Sinnlichkeit und ein Schuss Humor treffen auf ein malerisches Setting im historischen Irland.

Irland, 1462. Im Dorf ihrer Großmutter sucht Sláine Ó Meadhra nach einem Neuanfang. Stattdessen findet sie ihn: Callum. Doch ihr Freund aus Kindheitstagen hat eine mysteriöse Vergangenheit: Manche nennen ihn einen Piraten, andere einen Mörder. Er hält Sláine auf Abstand, so sehr sie auch seine Nähe sucht. Enttäuscht wendet sie sich dem charismatischen Rian zu und entdeckt an seiner Seite ihre Liebe zum Rudern. Doch ihr Herz schlägt bereits für Callum … Ein großes Ruderturnier wird schließlich zu Callums letzter Chance, seinen Namen reinzuwaschen. Aber skrupellose Gegner lassen ihm und Sláine nur eine Wahl: gemeinsam kämpfen – oder untergehen.
Historical Romance im malerischen Irland mit einer spritzigen Portion Sport und den Tropes Broken Hero , Bad boy with a good heart and Grumpy meets Sunshine
Lass dich von Kristin MacIver in die Gewässer Irlands entführen und entdecke eine mitreißende Liebesgeschichte über den Kampf um Freiheit und Glück!
Entdecke auch Kristin MacIvers 1. Band der Dilogie, »Break the Rules. Limerick Love«, in dem Sláines Bruder Ruairí, ein leidenschaftlicher Hurling-Spieler, und die rebellische Lady Viv gegen ihr Schicksal aufbegehren.

Cover:

In einem wunderschönen Blau und mit einem ansprechenden Wasserdesign ist das Cover umgesetzt. Die Tiefen des Meers lassen einem hier in Fantasie schwelgen und auch die Ornamente und Verzierungen drumherum runden es im Gesamten sehr schön ab. Der Titel wird gut zur Geltung gebracht und das Cover in sich ist eher schlichter und elegant angelegt und auch gleichzeitig sehr viel Tiefe, bei näherer Betrachtung. Optisch und auch farblich finde ich es passend und schön umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Dilogie, aber auch ohne den ersten Band zukehren, kam ich gut und schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Aber natürlich sind Vorkenntnisse von Vorteil und empfehlenswert, aber es ist auch ohne machbar.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und daher halte ich mich mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und schnell und gut hinein findet. Slain steht im Mittelpunkt und ist zwischen Callum, der ihr Herz schneller schlagen lässt und Rian, der für Sicherheit steht, hin und her gerissen. Diese Dreier Konstellation ist sehr gut gelungen und toll umgesetzt und auch die Story in sich birgt viel Spannung, Emotionen und Geheimnisse und macht viel Freude beim lesen.

Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind deutlich erkennbar und sehr gut herausgearbeitet. Die kleine Symbolik am Beginn und auch die kurzen einführenden Worte am Beginn machen Lust auf das Kapitel und fügen sich sehr gut ein. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und das Ganze ist sehr schön umgesetzt. Auch das Glossar und die Playlist am Beginn ist eine schöne Idee und zugleich auch sehr hilfreich.

Die Geschichte ist mystisch, spannend, emotional und sehr unterhaltsam. Das Lesen macht Spaß und ist zugleich sehr kurzweilig. Ich hatte hier meine Freude und konnte gut in die Geschichte eintauchen.

Fazit:

Gefühlvoll, geheimnisvoll, spannend und emotionsreich überzeugt diese Geschichte durch Storyline und Charaktere.

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Limerick Love. Win Your Heart

Rezensionen von Tina:

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Fake Date Me. Neun Hochzeiten zum Verlieben von Michaela Tiedemann

Ein Wohlfühlroman voller Humor, Hochzeiten und Gefühl

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Die verspielte Illustration mit Hochzeitstorte, elegantem Paar und den sanften Rosa und Lilatönen wirkt modern, romantisch und leicht ironisch, genau die Stimmung, die sich auch in der Geschichte widerspiegelt und direkt Lust aufs Lesen macht.

Die Handlung ist eine charmante Feel-Good-Romance mit Fake-Dating-Trope, die locker und humorvoll erzählt wird, dabei aber auch ehrliche Themen wie Geld, soziale Unterschiede und Selbstzweifel aufgreift, ohne schwer zu wirken.

Besonders Lily hat mich mit ihrer sarkastischen, selbstreflektierten Art schnell abgeholt, weil sie nahbar bleibt und viele Gedanken sehr lebensnah sind.

Der Schreibstil liest sich flüssig, die Dialoge sind pointiert und die wechselnden Hochzeitskulissen sorgen für angenehme Abwechslung.

Insgesamt ist "Fake Date Me" zum Verlieben für mich ein rundum gelungener Wohlfühlroman: leicht, romantisch und humorvoll, mit genug Tiefe, um im Kopf zu bleiben - perfekt für entspannte Lesestunden, bei denen man einfach abschalten und sich gut unterhalten fühlen möchte.

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Fake Date Me. Neun Hochzeiten zum Verlieben

Rezensionen von div:

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Schlaf von Honor Jones

Familienbeziehungen

Familienbeziehungen

"Schlaf" von Honor Jones ist ein intensiver und zugleich stiller Roman, den ich aber zusätzlich auch als nachhallend und eindringlich bezeichnen würde.

Im Zentrum steht eine Mutter-Tochter-Beziehung und den Auswirkungen familiärer Strukturen - es wird gezeigt wie prägend, aber auch verletzend die Mutter-Tochter-Beziehung sein kann.

Jones gelingt es, eine dichte, fast beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Eine Protagonistin, deren scheinbar gewöhnliches Leben zunehmend von Schlaflosigkeit, Erinnerungen und unterschwelligen Ängsten durchzogen wird.

Den Schreibstil empfinde ich als klar und präzise, aber zugleich auch poetisch.

Von mir gibt es eine Empfehlung, auch wenn das Buch doch noch die ein oder andere Schwäche aufweist und stellenweise etwas Dynamik fehlt - kein leichtes Buch, aber eines, das lange nachhallt.

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Schlaf

Rezensionen von Anndlich:

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Bachelorette Party von Camilla Sten

Spannungsarm

Tessa macht ihrer Freundin Anneliese eine Freude und trifft sich mit ihr auf einer abgelegenen Schäreninsel. Dort möchte Anneliese ihren Junggesellinnenabschied feiern, fernab der Zivilisation und ohne Handys. Doch Tessa hat ein ungutes Gefühl, denn ein Cold Case geht ihr nicht aus dem Kopf, vier Frauen sind vor zehn auf einer Schäreninsel spurlos verschwunden.

Können Tessas Bedenken so viele Jahre später noch berechtigt sein?

Bachelorette Party von Camilla Sten konnte mich leider in sehr vielen Punkten nicht überzeugen. Der erste Kritikpunkt hat dabei noch nicht einmal etwas mit der Autorin zutun, sondern mit dem Klappentext. Es nimmt dem Inhalt jegliche Spannung, wenn dieser fast 2/3 des Buchs beschreibt und damit viel zu viel vorwegnimmt. Lange Zeit würde ich auch eher von einem Spannungsroman a la Lucy Clarke sprechen, nur dass die Spannung eben komplett flöten gegangen ist. Ja und dann die Auflösung, auch die war leider komplett vorhersehbar und damit wurde auch ganz offen gespielt, denn Finten sucht man hier vergeblich. Und dann kommt das Ende, das dann den Namen Thriller alle Ehre macht, aber so gar nicht in das Tempo des Buches passt und daher lediglich übertrieben und unstimmig wirkt. Schade, denn Potenzial war durchaus vorhanden. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und trägt einen durch die Geschichte, auch die Protagonistin ist tiefgründiger beschrieben, wenn mir auch nicht wirklich sympathisch. Die Nebencharaktere bleiben jedoch eher blass.

Alles in allem hat Bachelorette Party mich leider enttäuscht und die zwei Sterne gibt es nur, weil ich durch den guten Schreibstil schnell durchs Buch gekommen bin und das obwohl der Inhalt zäh war.

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Bachelorette Party

Rezensionen von Harakiri:

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Tatort Trelleborg - Gunni Hilding ermittelt von Mattias Edvardsson

gelungener Serienstart

Ein neuer Serienstart des Autors der Erfolgsbücher „Die Wahrheit“ und „Die Lüge“
Gunni ist Streifenpolizistin, wird aber zu einem Mordfall hinzugezogen und darf sich beweisen. Ihre Vorgesetzten halten große Stücke auf sie und sie will unbedingt den Mörder des kleinen Robin finden. Verdächtige gibt es viele in dem kleinen Ort in Schonen, doch bald erhärtet sich ein böser Verdacht.

5 Jahre später passiert ein ähnlicher Mord – und Gunni ist nicht sicher, ob sie damals den richtigen Täter erwischt hat.
Die neue Serie startet verheißungsvoll. Ein wenig verliert sich die Handlung aber in Gunnis Privatleben. Das ja per se nicht uninteressant ist, aber der Ermittlung ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und wechseln zwischen den Charakteren ab, was dazu verleitet, immer noch ein Kapitel mehr lesen zu wollen.
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: 1989 und 1994 – hier hat sich mir die Frage aufgedrängt, ob das Buch nicht vielleicht schon ein älteres Buch des Autors ist, das jetzt auf die Erfolge der anderen Bücher aufsetzt. Es ist nicht ganz so spannend wie die Vorgängerbände, aber dennoch rasant zu lesen. Und irgendwie auch witzig, mit welchen Mitteln man damals hat ermitteln müssen. Computer waren gerade erst so auf dem Markt und Handys noch weit und breit nicht in Sicht.
Edvardsson bleibt seinem Stil treu: ruhig, präzise und psychologisch dicht, mit Fokus auf den Protagonisten und Nebendarstellern. Statt auf schnelle Action setzt der Autor auf Spannung durch Atmosphäre und Charakterentwicklung. Die schwedische Provinz wird dabei nicht nur Kulisse, sondern ein zentraler Bestandteil der Geschichte – düster, eng und von Geheimnissen durchzogen, was sehr gut zur Handlung passt und die Vorstellungskraft des Lesers anspricht.
Besonders gelungen ist die Darstellung der Ermittlungsarbeit: realistisch, oft zäh und sich wiederholend, aber genau dadurch authentisch. Der Fall entfaltet sich nur langsam und fordert Geduld – belohnt diese jedoch mit einer stetig wachsenden Spannung, die das Ende aber etwas überhastet erscheinen lässt.
Fazit: Ein vielversprechender Start, der neugierig auf die weiteren Fälle von Gunni Hilding macht, vor allem wegen des Cliffhangers am Ende.

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Tatort Trelleborg - Gunni Hilding ermittelt