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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Alais:

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The Ordeals von Rachel Greenlaw

Mitreißende Fantasyerzählung in elegantem Gewand

Schon die Gestaltung dieses Buchs ist ein echtes Highlight: Cover, Vorsatz und Farbschnitt sind in einem eleganten Schwarz mit Gold gehalten, wirken geheimnisvoll und einladend. Der vordere und der hintere Vorsatz enthalten kurze Definitionen der vier magischen Künste Botanik, Alchemie, Maskerade und Illusion, die in dieser sorgfältig ausgestalteten Fantasywelt eine wichtige Rolle spielen.

Kurzum: Das Buch sieht exakt so aus, als wäre es selbst Teil der Fantasywelt und stünde in der Bibliothek einer Schule für Magie wie der magischen Elite-Akademie Killmarth.
So fühlte ich mich gleich in der richtigen Stimmung und tauchte schnell und voller Freude in die Geschichte ein. Die knisternde Romantasy-Spannung ist schnell zu spüren. Für mich aber ist es vor allem eine großartige Erzählung über Mut und Freundschaft, darüber, über sich hinauszuwachsen, um die Ecke zu denken und vor allem darüber, den Mut zu finden, einen ganz eigenen Weg einzuschlagen.
Die Autorin beschreibt ihre Romanwelt sehr anschaulich und stattet sie reichlich aus. In ihrer Welt bleiben auch altbekannte Fantasywesen spannend, da sie doch ein klein wenig anders sind, als wir sie aus anderen Erzählungen kennen.
Die Protagonistin Sophia empfand ich zunächst als ziemlich skrupellos, konnte mich im weiteren Verlauf aber immer mehr für sie erwärmen. Während eine unperfekte, aber taffe Heldin wie sie in Fantasyromanen keine Seltenheit ist, hat mich die Autorin mit Dolly überrascht - eine ältere Frau, die kein störendes Beiwerk oder gar eine Bösewichtin darstellt, habe ich in der Fantasyliteratur bisher selten angetroffen. Aber leider spielt sie nur kurz eine (wenn auch wichtige) Rolle, bevor Sophia in die düstere und gefahrvolle Welt der Killmarth-Akademie eintaucht. Aber auch an der Akademie begeisterte mich die Darstellung der verschiedenen Charaktere, die bewirkte, dass ich mich von der Erzählung mitgerissen fühlte und bei den verschiedenen zu meisternden Herausforderungen mitfieberte.
Dieses Buch ist einfach ideal, um alles um sich herum eine Weile zu vergessen und ganz in eine fantastische Welt einzutauchen, und ich freue mich nun sehr auf die Fortsetzung!

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The Ordeals

Rezensionen von begine:

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Tage des Lichts von Megan Hunter

Spannend



Megan Hunter spielt in ihrem Roman, Tage des Lichts, virtuos mit den Gefühlen der Icherzählerin Ivy.
1938 ist Ivy 19 Jahre alt, als in die Familie einen traurigen Verlust erleiden musste.
Die Autorin hat ein besondere Familie geschaffen. Vater und Mutter sind Künstler. Außerdem leben noch andere Künstler mit aus dem Anwesen.

Da geht es oft hoch her.
Ivy erzählt ihr ganzes Leben, aus der Erinnerung bis sie 80 Jahre alt ist.
Sie heiratet und bekommt zwei Töchter. Während des Krieges erlebt sie eine Liebe mit einer Frau. Die ist auch verheiratet.
Ivys Emotionen erleben wir die ganze Zeit mit.
Das hat die Autorin gefühlvoll geschrieben.
Sie zeigt ein Frauenleben, mit allen Wünschen und Träumen und Rückschlägen.
Der Roman ist mit wohltönender Sprache geschrieben.
Es war eine gute Lektüre, die mich gefesselt hat.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.

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Tage des Lichts

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab von Kristina Ohlsson

Gruselig aber schwächer als der Vorgänger

Nachdem wir „Flammenrad“ verschlungen haben, warteten wir sehnsüchtig auf den zweiten Teil der Reihe. Auch der Nachfolger bietet reichlich Spannung für Gruselfans und etwas ältere Leser, reicht jedoch nicht ganz an die durch das „Flammenrad“ hochgelegte Messlatte heran.

Positiv hervorzuheben ist, dass das Buch weniger düster ausfällt als der Vorgänger.

Damit eignet es sich auch für etwas zartbesaitetere Kinder. Zwar wird die Vorgeschichte in wenigen Sätzen angerissen, man kann der Handlung aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos folgen.

Für Kenner des ersten Teils ist es jedoch enttäuschend, dass die Kinder ständig nach logischen Erklärungen für das Mysteriöse suchen und fürchten, man würde ihnen keinen Glauben schenken. In Anbetracht des gemeinsamen Abenteuers mit ihren Eltern im ersten Band wirkt dieses Verhalten völlig unlogisch. Hier zeigt sich eine weitere Schwäche. Während der erste Teil den Leser lange im Unklaren ließ, ob die Geschehnisse real oder eingebildet sind, wurde das Tor zum Übernatürlichen am Ende bereits weit aufgestoßen. Als Leser erwartet man nun, dass man es wieder mit Geistern zu tun hat und dadurch verliert das Buch an Spannung.

Zudem braucht die Handlung recht lange, bis sie an Fahrt gewinnt und gruselig wird. Dieser langsame Aufbau könnte dazu führen, dass jüngere Leser vorzeitig das Interesse verlieren.

Wir schwanken zwischen 3 und 4 Punkten

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Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab

Rezensionen von begine:

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Der andere Arthur von Liz Moore

Zwei Außenseiter



Der andere Arthur, von Liz Moore ist ein faszinierender Roman.
Es geht um Einsamkeit, soziale Defizite, Arme und Reiche Menschen.
Die Autorin fängt mit dem Professor Arthur Op an. Der geht seit langer Zeit nicht mehr aus dem Haus und wiegt 250 Kilo. Sowie Schwergewicht kann ich mir bildlich nicht richtig vorstellen.

Dann gibt es den 17jährigen Arthur, der sich Kel Keller nennt, so wie sein verschwundener Stiefvater hie0. Er lebt mit seiner Mutter in einem Haus. Die Mutter ist krank und war in ihrer Studienzeit in Arthur Op verliebt.

Die Autorin schreibt über diese beiden Schicksale mit viel Gespür.
Ich war von diesem Roman gefesselt und hoffte auf bessere Bedingungen der beiden Protagonisten.
Es ist ein lesenswerter Roman.

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Der andere Arthur

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten von Anna Schneider

Eine klare Leseempfehlung!

In ihrem 6. Fall für Alexa Jahn und Bernhard Krammer zieht Anna Schneider wieder alle Register.

Tagelange ergiebige Regenfälle gehen über die Grenzregion von Bayern zu Tirol nieder. Die Gegend des Karwendels ist von den Unwettern besonders betroffen, weshalb Alexa Jahn und ihr Kollege Florian Huber vorrangig mit der Koordination des Katastropheneinsatzes beschäftigt sind.

Da Huber die Gegend und die Menschen kennt, macht Alex Telefondienst und hilft bei der Unterbringung der Evakuierten, was sie beides auf Dauer nicht aushält. Nachdem eine Gerettete über Schreie einer Frau und eine unheimliche Begegnung berichtet, macht sie sich alleine auf, um einen, genau in dieser Ecke vermissten Landwirt, zu suchen. Wenig später findet sie dessen Leiche. Da er einen Schraubenzieher im Kopf stecken hat, ist klar, dass er keinem Unfall zum Opfer gefallen ist. Noch weiß Alexa nicht, was sie auf dem Bauernhof des Toten erwartet, denn der gewaltsame Tod des Bauern wirkt zunächst wie ein isoliertes Verbrechen, entpuppt sich dann als Verbrechen, das seit Jahren andauert.

Auch Bernhard Krammer, Vater von Alexa und Kriminalpolizist in Innsbruck, ist beschäftigt. Zum einen ermittelte er im Fall einer verschwundenen Frau, die Opfer eines Stalkers geworden ist. Zu anderen muss er auf Befehl seines Vorgesetzten eine Gruppe Jugendlicher, die trotz Unwetterwarnung in die Berge gehen, suchen. Der Zusammenhang zwischen den beiden Einsätzen ist dadurch gegeben, dass einer der Jugendlichen, der Stalker sein soll.

Meine Meinung:

Wie Anna Schneider im Nachwort schreibt, haben sie die dramatischen Ereignisse im Ahrtal zu diesem Katastrophenszenario inspiriert.

Faszinierend ist, wie die Autorin zwei Haupthandlungsstränge in der jeweils eine Geschichte in der Geschichte verschachtelt ist, schlüssig erzählt. Hier muss man nicht nur stellenweise den Atem anhalten sondern auch genau lesen. Auch in der Gruppe der Jugendlichen, in der abgeschiedenen Berghütte von der Umwelt abgeschnitten auf Wetterbesserung hoffend ausharren müssen, eröffnen sich Abgründe.

Doch die schier unglaubliche Geschichte auf dem Bauernhof des Toten ist besonders ist intensiv und lässt das Rettungsteam und vermutlich den einen oder anderen Leser an die Grenzen der Belastung stoßen. Auch hier nimmt die Autorin an Anleihen bei wahren Verbrechen.

Zwischendurch können wir einerseits die Gedanken des Stalkers kennenlernen und andererseits Briefe einer Mutter an ihre Tochter lesen.

Gleichzeitig überlegt Krammer, wie er seiner Tochter beibringen soll, dass ihr Wohnungsvermieter und möglicher Freund, ein Spieler ist. Doch das wird, so nehme ich an, Stoff für den nächsten Grenzfall.

Der Schreibstil von Anna Schneider ist ruhig, präzise und kommt ohne romantische Schnörksel aus. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird manchmal durch die unterschiedliche Gesetzeslage ein wenig erschwert, doch vor allem der erfahrene Krammer setzt sich manchmal darüber hinweg, wenn es darum geht, Verbrechen aufzuklären, auch wenn er mehrmals dicht am Disziplinarverfahren schrammt.

Anna Schneider führt die einzelnen Handlungsstränge am Ende gekonnt logisch und überzeugend zusammen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der mich mehrmals den Atem anhalten hat lassen, 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe. Hier empfehle ich bei Band eins zu beginnen, um die Entwicklung der Beziehung von Alexa Jahn und Bernhard Krammer, diesseits und jenseits der Grenze zu beobachten.

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Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Wenn der Arzt nicht weiter weiß von Sabine Viktoria Schneider

Eine gute Ergänzung zur Schulmedizin

Der Titel des 720 Seiten starken Buches suggeriert hier Lösungen für gesundheitliche Probleme abseits der Schulmedizin. Aber Achtung, die Autorin Dr. Sabine Viktoria Schneider, ist keine Medizinerin sondern Psychologin, die sich der Menschen in ihrer Gesamtheit annimmt. Und da sind wir schon beim eigentliche Wert ihrer Sprechstunde: Sie nimmt sich in ihrer Privatpraxis ausreichend Zeit für ihre Klienten, die eine ausführlich Aussprache beim Hausarzt und/oder Facharzt vermissen.

Der wesentliche Ansatz ihrer Therapie ist es, die jeweilige Person in ihrer Gesamtheit zu betrachten, unabhängig davon an welcher Körperstelle es gerade zwickt. Oft liegen ja aktuellen Beschwerden seelische Ursachen zu Grunde, die oft auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Stellvertretend für die zahlreichen Rat Suchenden stellt sie drei Personen mit jeweils einer häufigen Leidensgeschichte vor, bei deren Beschwerden keine medizinische Ursache gefunden werden kann: Chronische Rückenschmerzen, Reizdarmsyndrom und Herzjagen bzw. Herzenge.

Die Anamnese und Beratung läuft jedes Mal in ähnlicher Form ab und unterscheidet sich zu Beginn nur wenig vom üblichen Arztgespräch. In weiteren Gesprächen wird offengelegt, wie das Zusammenspiel von Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Mittels psychodynamischen Ansatz werden die Klienten sanft dahin geführt, ihre Symptome unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten und die eingefahrenen Glaubenssätze zu überarbeiten.

Anschließend stellt sie von A wie Abgeschlagenheit bis Z wie Zysten rund 200 Beschwerden und die passenden naturheilkundlichen Empfehlungen vor. Diese Rezepte sind - wie folgt - in acht Punkte gegliedert:

Mögliche seelische Ursache
Fragen zur Selbstreflexion
Möglicher Auftrag aus der Herkunftsfamilie
Psychodynamischer Lösungsansatz
Ein neues heilendes Gedankenmuster
Akupressurpunkte zur Selbstanwendung
Nährstoffperspektive und Ernährung
Naturheilkundliche Impulse zur Selbstanwendung

An Hand dieser Aufzählung ist leicht zu erkennen, dass es zum einen keine schnelle Heilung von den Beschwerden gibt und zum anderen die Mitarbeit des Patienten (und Einsatz von Geldmitteln) gefordert ist. Manche Erkenntnisse, wie ein möglicher Auftrag aus der Herkunftsfamilie, können durchaus schmerzhaft sein.

Meine Meinung:

Das Buch kommt seriös, gediegen als Hardcover mit Lesebändchen daher - ein Werk zum Nachschlagen, das auch mehrfaches-in-die-Hand-nehmen gut aushält. Wie schon eingangs erwähnt, sind der Titel und die Umschlagfarben ein wenig reißerisch. Der Inhalt selbst ist gut strukturiert, was das Nachschlagen erleichtert.

Gleich zu Beginn auf Seite 19 erklärt die Autorin, dass dieses Buch keinesfalls eine medizinische Abklärung von Beschwerden ersetzen soll, sondern Impulse setzt, sich mit sich selbst und seinen Beschwerden auseinanderzusetzen - eine Ergänzung zur Schulmedizin also.

Im Anhang finden sich noch Rezepte zu Naturheilmitteln sowie Abbildungen der Akupressurpunkte. Die sollte man sich, meiner Ansicht nach, aber vorab von einem Profi zeigen lassen.


Fazit:

Unter Berücksichtigung von Seite 19 (siehe oben) kann dieses Buch eine wertvolle Unterstützung zur Selbstreflexion sein. Eine „Spontanheilung“ der Beschwerden darf man nicht erwarten. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Wenn der Arzt nicht weiter weiß

Rezensionen von Blackcat:

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Ein absolut empfehlenswertes Buch, was mich zum Mitfiebern, Lachen und Weinen gebracht hat!

✨5/5✨

„Tale of Sun and Night“ hat mich nicht nur vom wunderschönen Cover und passenden Farbschnitt umgehauen, auch der Inhalt war einfach magisch! Magdalena Gammel hat hier eine atemberaubende Welt erschaffen, mit magischen Kreaturen und einem faszinierenden und komplexen Magiesystem, die sich von den meisten anderen Fantasy-Büchern absetzt.

Unsere Protagonistin Lio gibt sich trotz ihrem harten Leben als Sklavin nicht geschlagen und wir begleiten sie auf einer spannenden Reise durch diese magische und gefährliche Welt. Ihre Handlungen waren alle nachvollziehbar und hatten oft überraschende Wendungen, die mich mit ihr durchgehend mitfiebern gelassen haben. Auch die Tatsache, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat, lässt die Geschichte durchgehend spannend und rätselhaft wirken und das bis hin zur letzten Seite. Immer wieder kamen überraschende Wendungen in die Handlung, was dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte - von der ersten bis hin zur letzten Seite! Doch das, was mir an dieser Geschichte fast am besten gefallen hat, waren die tollen geschaffenen Charaktere und die wundervolle „Found Family“. Ich habe mit ihnen zusammen gelacht, mitgefiebert und sogar geweint. Auch die Lovestory zwischen Izan und Lio fand ich wunderschön, mit einer guten Lösung in Form eines QR-Codes für diejenigen, die das „spicy-Kapitel“ überspringen wollen. Nicht zu vergessen zu erwähnen ist auch die wirklich schöne Landkarte und das Bild von unserer Protagonistin. Normalerweise mag ich solche Bilder in Büchern nicht, aber in dem Fall war es wunderschön und hat gut zu dem gesamten Buch gepasst, was echt ein Hingucker im Bücherregal ist.

Ich würde dieses Buch unbedingt weiterempfehlen! Wer High-Fantasy mit außergewöhnlichem Magiesystem und Wordbuilding, tolle Charaktere mit „Found Family“ und eine durchgehend spannende Geschichte mit packenden Kämpfen und einer tapferen und emphatischen Protagonistin mag, für den ist dieses Buch perfekt!

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night

Rezensionen von Sheilo:

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Nightweaver Die Nightweaver Saga von R. M. Gray

Fesselnder Reihenauftakt

Aster lebt zusammen mit ihrer Familie ein aufregendes Piratenleben, bis zu dem Moment, als ihr Schiff angegriffen wird und sie den Mord ihres geliebten Bruders Owen miterleben muss. Ausgerechnet ein Nightweaver hat ihn getötet und damit eines jener Wesen, die die Menschen verdrängt haben und gegen die Aster seit jeher einen großen Zorn verspürt.

Doch ausgerechnet Will, ein Nightweaver, rettet Aster und ihre verbleibende Familie und sie lernt, dass anscheinend nicht alle Nightweaver böse sind. Nur ahnt sie dabei noch gar nicht, dass auch Will mit ihr seine eigenen Pläne verfolgen könnte.


"Nightweaver" ist der fesselnde Auftakt zur Nightweaver Saga von R. M. Gray, der mich wirklich sehr begeistert hat. In der Geschichte konnte die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten werden, wobei viele neue Enthüllungen immer wieder neue Fragen aufwerfen und so mancher Plot-Twist wirklich unvorhersehbar ist.

Das Hörbuch wird von Michaela Gaertner gesprochen und ich finde, dass sie mit ihrem Lesestil die teils düstere Atmosphäre des Buches perfekt einfängt. Ich mag es sehr, wie sie durch ihre Stimme jedem Charakter des Buches heraus arbeitet und mir hat es wirklich Freude bereitet, ihren Worten zu lauschen.

Aster ist eine Protagonistin, die es schafft, alle auf ihre Seite ziehen. Mutig, taff und ein wenig vorlaut stellt sie sich den Gefahren, vor allem, um ihre eigene Familie zu beschützen und den Tod ihres Bruders zu rächen. Dabei lauern einige Talente in ihr, von denen sie nichts ahnt hat. In dem Setting einer teilweise moralisch fragwürdigen Gesellschaft, schafft sie es, sich Anerkennung zu erarbeiten, doch man spürt auch sehr deutlich, dass sie immer wieder von Zweifeln heimgesucht wird.

In der Geschichte spürt man immer wieder die aufkommenden Gefühle zwischen Aster und Will, gegen die sie beide versuchen anzukämpfen, unter anderem aufgrund der Standesunterschiede, da Will der hohen Gesellschaft angehört und Aster als Dienerin arbeitet. Doch sind die Emotionen wirklich alle echt oder verbirgt auch Will etwas vor Aster?

Wer komplexe Romantasy-Welten mit Piratenbezug, voller Geheimnisse und magischen Wesen mag, der wird "Nightweaver" genauso lieben wie ich. Das Ende des Buches sorgt bei mir schon jetzt für Vorfreude auf den zweiten Band, der bereits Ende März erscheinen soll.

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Nightweaver Die Nightweaver Saga

Rezensionen von Anna625:

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Spielverderberin von Marie Menke

Freundinnenschaft

Gemeinsam in derselben Bauernschaft im Süthland aufgewachsen, sind Lotte und Sophie schonlange Freundinnen. Als in der Oberstufe dann Romy aus München dazukommt, verändert sich die Dynamik der kleinen Gruppe merklich; Großstadt trifft auf Dorfidylle, die Beziehung der drei Mädchen zueinander ist geprägt von offener und heimlicher Bewunderung und unterschwelligen Spannungen, an denen die Freundinnenschaft bald zerbricht.

Jahre später versuchen die drei jungen Frauen erneut, sich einander anzunähern; doch kann das funktionieren, wenn so Vieles aus ihrer Jugend unausgesprochen bleibt?

Mit feinfühliger Sprache schildert Marie Menke das Auf- und Verblühen einer intensiven, teilweise beinahe schon obsessiven Freundinnenschaft. Die Tiefe, mit der dies geschieht, mochte ich sehr. Dennoch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier mehr Konflikte aufgemacht und mehr Handlungsstränge begonnen werden, als der Roman letzendlich zufriedenstellent lösen bzw. zuende führen kann. Vieles bleibt vage und nur angedeutet, wird letztendlich nicht aufgelöst. Die Spannung steigt unleugbar mit jeder Seite, man will "endlich wissen, was da los war" - das ist wunderbar gemacht, der erwartete "große Knall" am Ende war dafür mMn jedoch enigermaßen enttäuschend.
Die Charakterstudie der drei jungen Frauen und die Beschreibungen des Zwischenmenschlichen fand ich sehr gelungen; vollkommen überzeugen konnte mich der Roman damit aber nicht.

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Spielverderberin

Rezensionen von Leseliebee:

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Obacht! von Kerstin Hau

Fragen bewirkt Wunder

Das Bilderbuch „Obacht!“ von Kerstin Hau und Stella Dreis erzählt von einem geheimnisvollen Tier mit riesiger Klaue, das sich in die Stadt verirrt und für Aufsehen sorgt. Keiner der Stadtbewohner außer das kleine Mädchen Mienchen will es ansprechen, stattdessen werden Lösungen gesucht es zu umgehen.

Das Buch ist wunderschön gestaltet mit einer starken Farbpalette aus Schwarz-Weiß und Orange, die sofort fasziniert. Das Cover mit der imposanten Tierklaue weckt perfekte Neugier auf das verborgene Wesen.

Der Text bleibt kurz, prägnant und kinderleicht verständlich – ideal für kleine Zuhörer.

Leider hat es meine Kinder (3 und 5 Jahre) nach den ersten Seiten nicht gepackt, obwohl sie sonst bei jedem Buch mitfiebern. Dennoch ein stilvolles, empfehlenswertes Buch mit einer schönen Message, dass Fragen Wunder bewirken kann!

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Obacht!