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Herzland von Téa Obreht

Téa Obreht: Herzland

In Arizona Ende des 19. Jahrhunderts kämpft Nora inmitten von Dürre und Einsamkeit ums Überleben ihrer Familie. Und doch ist „Herzland“ kein Siedlerroman. Der Outlaw Lurie verdingt sich auf der Flucht als Kamelführer für die U.S. Army. Und doch ist der Roman kein Western. Beide Figuren verbindet ihre enge Beziehung zu Toten, die wunderbare Landschaft und die Geschichte des amerikanischen Südwestens nach dem Krieg mit Mexiko.

Spannend vermischt Téa Obreht Fakten und Fiktion, Magisches und Realität.

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Herzland
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The Doll Factory von Macneal Elizabeth

Elizabeth Macneal „The Doll Factory“

Ein Mann präpariert tote Tiere, eine Frau bricht aus, ein Künstler entdeckt die Liebe und die Lust. Aus diesen Zutaten hat die britische Schriftstellerin Elizabeth Macneal ihren Debutroman „The Doll Factory“ gemixt. Ihre Bühne ist das viktorianische London um 1850, als die erste Weltausstellung entsteht.

Eine Szenerie, die sich „am Schwellenstadium zwischen Schönheit und Grauen“ (S.29) befindet. Eine Welt, von der man als Leser nicht mehr lassen will. Macneals morbid-sinnlicher Sog ist unwiderstehlich.

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The Doll Factory
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Nachtleuchten von María Cecilia Barbetta

María Cecilia Barbetta „Nachtleuchten“

María C. Barbetta hat sich in die deutsche Sprache verliebt und das kann man lesen. Das alleine spricht schon für den neuen Roman. In ihren Geschichten entführt sie uns dennoch in ihre Heimat Argentinien. Genauer nach Buenos Aires, in das Einwanderungsviertel Ballester. Wie sich die Rückkehr von Peron darauf auswirkt, wie sein überraschender Tod und wie politische Spannungen das Land schier zerreißen, davon erzählt sie mit feinem Gespür für die Poesie des Alltags.

Eine Hommage an Argentinien als Einwanderungsland!

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Nachtleuchten
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Der Wassertänzer von Coates Ta-Nehisi

Ta-Nehisi Coates „Der Wassertänzer“

Ein Leben in Ketten, das kennt Hiram Walker, genannt Hi, und das hat er vor sich. Er ist zwar belesen und gebildet, da der Plantagenbesitzer sein Vater ist, dennoch wurde seine Mutter verkauft und er bleibt Sklave. Doch sie hat ihm eine besondere Gabe vererbt, die ihm vor dem Ertrinken rettet und Hi beschließt endlich zu fliehen.

Ein sprachlich wuchtiger Roman über Selbstermächtigung und das – noch immer währende – dunkle Kapitel der USA.
Ein Leseerlebnis zwischen Colson Whitehead & James Baldwin. Nicht versäumen!

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Der Wassertänzer
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Putzt euch, tanzt, lacht von Karin Peschka

Karin Peschka „Putzt euch, tanzt, lacht“


Es beginnt mit einem stillen Ausbruch. Fanni, die wir schon aus einem früheren Roman von Karin Peschka kennen, lässt mit 57 ihr altes Leben zurück. Das Gefühl, in einem normalen, festgefahrenen Leben einbetoniert zu sein, lässt sie ausreisen. Sie trifft ihre Jugendliebe, schließt neue Freundschaften und landet in einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft auf einer Pinzgauer Alm.

Ein intensiver, lebensechter Roman mit untergründigem Humor und gekonntem Sprachwitz! Unbedingte Leseempfehlung!

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Putzt euch, tanzt, lacht
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Die 70er von Ernst Hofacker

Ernst Hofacker „Die 70er – der Sound eines Jahrzehnts“

Der Reclam-Verlag und Ernst Hofacker legen hier ein wunderschön gestaltetes Buch über die 1970er vor. Vorwiegend geht es auf wunderbar subjektiven Wegen straight durch das Jahrzehnt, mit viel Wissen und Charme, ohne je besserwisserisch rüber zu kommen. Deutschland, England und die U.S.A. stehen im Mittelpunkt und feine Überraschungen begleiten den Leser, die Leserin.

Wer weiß noch wie Mitte der 1970er Jahre von München aus die Clubmusik revolutioniert wurde (Stichwort Donna Summer & Giorgio Moroder)?

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Die 70er
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Nerds retten die Welt von Sibylle Berg

Sibylle Berg „Nerds retten die Welt“

Im Zuge ihres Romanprojektes „GRM - Brainfuck“ hat Sibylle Berg zahlreiche Gespräche geführt. 17 Interviews mit renommierten internationalen Wissenschaftler*innen sind nun als neues Buch erschienen. Und dabei ist es wesentlich mehr, als nur ein Zusatzband zu „GRM“. Alle Themen des radikalen No-Futur-Romans werden hier wissenschaftlich abgeklopf, fundiert erläutert und mit scharfen Witz erhellend beschrieben.

Und das auf die unnachahmliche Art und Weise, in der eben nur

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Nerds retten die Welt
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Die Detektive vom Bhoot-Basar von Deepa Anappara

Deepa Anappara „Die Detektive vom Bhoot-Basar“

In eine fremde, exotische, bitterarme und dennoch so bunte Welt entführt uns dieser Romanerstling von Deepa Anappara, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine Gruppe von indischen Slumkindern, rund um den neunjährigen Jai, der zu viele Polizei-Dokus schaut, machen sich selbst auf den Weg, um das Rätsel von verschwunden Kindern zu klären.

Denn in der Welt von Jai, interessiert sich niemand für verschwundene Kinder. Die Figuren sind herzzerreißend geschildert, das Leben am Bhoot-Basar schonungslos. Grandios!

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Die Detektive vom Bhoot-Basar
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Tschudi von Mariam Kühsel-Hussaini

Mariam Kühsel-Hussaini , „Tschudi“

1896 wird Hugo von Tschudi Direktor Der Berliner Nationalgalerie. Er geht bei zeitgenössischen Künstlern aus- und ein und sorgt mit seinen modernen Ausstellungen für Aufregung in der Szene. Das Leben könnte wunderbar sein, wäre da nicht noch eine Hautkrankheit, die Tschudi quält. Milderung erfährt der Direktor nur im völligen Aufgehen in der Kunst.

Die farbenreiche Sprache, in der Mariam Kühsel-Hussaini erzählt, ist selbst wie ein Gemälde, das sich im Lauf des Romans facettenreich fortmalt.

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Tschudi
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Wenn du zurückkehrst Roman. Gebunden. von Sparks Nicholas

Nicholas Sparks: Wenn du Zurückkehrst

Trevor war Chirurg in Afghanistan, nach einer Verletzung kehrt er zurück nach North Carolina. Er erbt das alte Cottage seines Großvaters mitsamt den Bienen, und wird begeisterter Imker. Als er Nathalie eine Polizistin kennenlernt, findet er gleich gefallen an Ihr, Sie anscheinend auch an Ihm, aber immer wieder geht Sie auf Distanz.

Da ist die quirlige Callie ganz anders, sie liebt das Leben, weiß aber auch einiges über seinen verstorbenen Großvater. Wieder ein gelungener Nicholas Sparks.

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