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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

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Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser

Schöne Wimmelbilder

Nicht nur Sachen suchen, auch Tiere wieder finden oder Aktionen nach verfolgen. Die Bilder sind schön wimmelig so das es viel zu sehen und entdecken gibt. Mit jedem Bild können sich die Kinder lange beschäftigen. Mein Enkel liebt den Zoo, vor allem die Pinguine. Genau wie bei uns watscheln sie auf dem Bild durch ihr Gehege und der Kleine darf mit ihnen laufen.

Dieser Wiedererkennungswert ist sehr groß und dadurch gibt es sehr viel zu erzählen.
Das Buch vermittelt das Gefühl das unser Zoo Pate gestanden hat.
Die Spielplätze und die Auswahl an Tieren sind großartig und sehr natürlich dargestellt.
Genau wie die Besucher auf den Bildern, Familien, Schulklassen, ältere und jüngere Menschen.
Das Buch besteht aus stabilen Pappseiten so das auch Kleinere das Buch gut handhaben können. Keine zerrissenen Seiten oder unglückliche Gesichter weil die kleinen Finger Schwierigkeiten haben die Seiten umzublättern.

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Sachen suchen: Besuch im Zoo

Rezensionen von Petra:

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Wie Schiffe auf stürmischer See von Kathy Biggs

Keine gelungene Mischung

Grace lebt wieder bei ihrem Vater auf der Farm, sie kümmert sich weil er dement ist. Sie ist eine gebrochene Frau, schwere Verluste prägen ihr Leben. Dazu die Belastung Job und die Krankheit ihres Vaters miteinander zu verbinden.
Aus heirerem Himmel erscheint eine junge Frau, sie behauptet die Tochter von Grace Bruder zu sein.

Unmöglich da er vor langer Zeit ertrunken ist. Sie hat Beweise und alle drei begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse.
Es klingt wie ein modernes Märchen, die arme Grace sucht ihren Bruder und danach ist alles gut.
Leider ist die Demenz eine große Herausforderung und das junge Mädchen schon sehr euphorisch und handelt wenig überlegt, während Grace aufgrund ihrer Erfahrungen im Leben zaudert und ängstlich agiert.
Die Autorin beschreibt die Demenz oft aus der Sicht des Kranken, dadurch kann man die Verzweiflung über das Unvermögen sich mittzuteilen nachvollziehen. Denn der Vater merkt wenn sich in seinem Gedächtnis eine Tür öffnet oder schließt.
Grace und Malin dagegen sind schwerer zu verstehen, es dauert bis man die Geschichte von Grace erfährt und warum sie so an ihrem Vater wie an einem Fels in der Brandung hängt.
Malin wirkt trotz ihrer Beschreibung wie ein verwöhntes Kind, unfähig über Konsequenzen nachzudenken.
Das Ergebnis der Reise ist am Ende wieder märchenhaft.
Die Mischung aus Märchen und trauriger Realität fand ich nicht gelungen, es passte meiner Meinung nach nicht zusammen. Entweder weniger Trauer und Verzweiflung oder weniger Happy End.

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Wie Schiffe auf stürmischer See

Rezensionen von Daggy:

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Elefant versteckt sich von Miriam Zedelius

Niedliche Tiersuche

Auf dem fröhlich bunten Cover sehen wir das kleine Faultier, dass sich die Augen zuhält. Hinter dem Sessel schaut der Elefant hervor.
Als der Fuchs fragt, was sie spielen sollen, schlägt das Mäuschen Verstecken spielen vor. Das Faultier muss suchen und schon hat sich das Mäuschen versteckt. Es ist nicht ganz einfach das kleine Schwänzchen hinter dem Obstkorb zu finden.

Jetzt ist der Fuchs dran, er legt sich unter die Bettdecke, die Giraffe hat es nicht ganz so leicht, aber auch der Elefant, der sich als letztes Tier versteckt, muss sich etwas überlegen.
Verstecken spielen mögen alle Kinder und in diesem Pappbilderbuch verstecken sich die Tiere sehr fantasievoll und ich musst schon genau hinschauen, um sie zu finden. Das Buch werden wir sicher noch oft vorlesen, es macht richtig Spaß zu suchen und zu finden.

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Elefant versteckt sich

Rezensionen von Daggy:

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Auf dem Bauernhof ist so viel los! von Susanne Böse

Suche nach dem Kälbchen

Ein großes Pappbilderbuch mit Schiebern, das kommt immer gut an bei den Kleinen. Mama Kuh sucht ihr Kälbchen und wir suchen mit und schieben die Tür der Scheune zur Seite und entdecken das Kälbchen, die rote Katze gibt uns einen Tipp. Wegen dieser Katze flüchten die Küken in den Hühnerstall, hier zählen wir sie durch.

Auch das Lämmchen wird gesucht, wir finden es auf der Weide.
Es werden Tiere gesucht und nachdem wir den Schieber herausziehen, finden wir die Gesuchten. Dadurch lernen wir die Tierkinder und ihre Eltern kennen. Die Bilder sind bunt und zeigen die Bauernhoftiere in ihrem Lebensraum. Wegen der dicken Pappseiten können die Kinder das auch mal ganz alleine entdecken, es wird ihnen Freude machen.

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Auf dem Bauernhof ist so viel los!

Rezensionen von Daggy:

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Mich kriegt nichts kaputt! von Annette Langen

Von einer mutigen kleinen Vase und Angstvasen

Vasen, die wir auf dem Cover sehen, sind die Protagonistinnen in diesem Bilderbuch, die Hauptrolle spielt die kleine Vase mit der Stupsnase. Als der Laden schließt, stehen die Vasen, einige mit einem Preisschild versehen, im Regal. Eine rosa Vase mit Brille steht auf dem Boden und strickt an einem Netz.

Die kleine Vase schreit „Jetzt will ich spielen, am liebsten mit Vielen!“ und möchte sich an einem Strick abseilen. Die Angstvasen haben, wie ihr Name schon sagt: Angst! Doch die kleine Vase lässt sich nicht abhalten, sie seilt sich ab. Danach erfahren wir so einiges über die Ängste der anderen Vasen, ihre größte Angst ist die vor einem Elefanten. Doch die kleine Vase ruft „Aus und vorbei mit der Angsthaberei!“ und macht einen Kopfstand. Als dann noch ein Elefant im Laden auftaucht und sie vor dem Absturz rettet, dann aber selbst Angst vor einer Ameise hat, ist irgendwie alles durcheinander.
Die wörtliche Rede reimt sich, während der restliche Text ohne Reime auskommt und die Bilder zeigen sehr schön die Emotionen der Vasen.
Ich muss zugeben, dass mich die Geschichte nicht so richtig gepackt hat. Angstvasen, ein ängstlicher Elefant und eine kleine Vase mit Stupsnase, die an ihre Grenzen und darüber hinaus geht, da ist mir doch zu fantastisch. Mir ist klar, dass hier das Angst das wichtigste Thema ist und dass wir erfahren, dass es ein Sicherheitsnetz gibt, das uns die Angst nehmen kann. Allerdings kann ich das nicht so recht meinen Alltag umsetzten.
Bei meinen Enkeln hat die Geschichte allerdings gezündet, sie haben einfach mehr Fantasie als ihre Oma.

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Mich kriegt nichts kaputt!

Rezensionen von Daggy:

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Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Gareth Ryans

Liebevolle Freundschaftsgeschichte

In der Dämmerung schwebt das kleine Gespenst etwas zaghaft über eine Wiese, im Hintergrund sehen wir ein düsteres Schloss.
Anstatt zu spuken, gruselte sich das Gespenst selbst am meisten. So allein fühlte es sich nicht wohl und es überlegte ein Übernachtungsparty zu feiern. Ihr erster Gast sollte die Schnecke sein, doch die war viel zu langsam und würde bis zum Abend die Strecke nicht schaffen.

Auch das Eichhörnchen hatte noch mit der Suche nach seinem Futterversteck zu tun. Die Henne musste noch brüten und der Frosch konnte nicht so lange ohne Wasser auskommen. So kommt es, dass das Gespenst traurig dem Mond sein Leid klagt. Als dann ein zweites Gespenst auftaucht, dass tolle Ideen hat, wird alles gut und es kommt zu einer Überraschungsparty mit vielen Gästen.
Der Text des Buches ist schon sehr lang, da muss eine Dreijähriges Kind schon Erfahrung mit Büchern haben. Die Bilder sind sehr stimmungsvoll und bilden sehr schön die Nacht ab ohne Angst zu machen.
Wie schön, dass auch ein Gespenst nicht gerne allein sein möchte und dass es Dank der Freundschaft zum Nachbargespenst so viele Freunde findet. Das Buch hat sich schon bei meinem jüngsten Enkel zum Lieblingsbuch gemausert.

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Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte

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Kein Bock auf Knuddeln! von Anette Thumser

Nicht jeder darf den Kleinen knuddeln

Alle Tiere auf dem Cover knuddeln unseren süßen kleinen Titelhelden, der sich dabei gar nicht wohlfühlt.
Knuddel ist ein kleiner, sehr flauschiger und total knuffiger Hase, der total goldig aussieht, egal, wie der sich gerade fühlt. Obwohl er „Will nicht!“ ruft, setzen ihm alle nach, denn sein „Mag nicht!“ ist leider wegen dem „leisen, fluffigen Piepse-Stimmchen“ nicht zu hören.

Doch Knuddel hat einen Plan, er zieht die Stirn in Falten wie Opa Heribert und guckt mürrisch wie Frau Strauß, die Nachbarin. Zusätzlich schmiert er sich mit Masch und Modder ein und übt das Knurren. Leider steckt Mama ihn in eine „Glitter-Flitter-extra-ganzdoll-Badeschaum-Bad“ und danach ruft Papa glücklich „Mein Knuddelchen!“. Unser süßer Knudel muss sich also etwas anders einfallen lassen, um den anderen klarzumachen, dass er nicht geknuddelt werden möchte.
Die meisten Kinder sind so niedlich wie unser Knuddel und auch sie wollen nicht ungefragt, geknuddelt, geküsst oder über den Kopf gestreichelt werden. Da muss man schon ganz schön laut protestieren und das Buch endet mit einem Demonstrationszug mit Schildern wie „Knuddelverbot jetzt!“ und „Frag, was ich mag“.
Unsere Kinder müssen schon früh klar machen, wie wichtig ihr „Nein“ ist und dass sie es laut aussprechen sollen. Niedliche Bilder und ein gut erklärender Text zu einem wichtigen Thema.

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Kein Bock auf Knuddeln!

Rezensionen von Daggy:

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Der kleine Tiger - Zu Hause in Indien von Kristina Scharmacher-Schreiber

Ein kleiner Tiger wächst heran

Schon auf dem Cover schreitet der kleine Tiger mit einer geschmeidigen Bewegung auf uns zu.
Als die Dämmerung so langsam dem Morgen weicht, sehen wir in einer Höhle die Tigerin mit ihren Jungen liegen. Ein wunderschöner Anblick bietet sich uns auf der nächsten Doppelseite, da saugen die kleinen Tiger an den Zitzen der Mutter.

Die Kleinen sind erst einige Minuten alt und noch ganz aufgeregt. Nach ein paar Wochen gilt es die Welt zu entdecken und zu spielerisch zu lernen. Dank der Tigerin kann ein Leopard in die Flucht geschlagen werden. Zusammen mit ihrer Mutter lernen die Tigerkinder schwimmen. Aufgrund der großen Hitze zieht es die Familie immer wieder zum Wasser.
Die wunderschönen sehr realistischen Zeichnungen zeichnen dieses Sachbilderbuch in erster Linie aus. Der Alltag eines kleinen Tiger wird hier sehr schön beschrieben und wir begleiten ihn bis zu dem Zeitpunkt, wenn er sich aufmacht selbstständig zu leben.
Auf der letzten Doppelseite erfahren wir noch einiges über Raubkatzen und speziell zu Tigern. Dieses Bilderbuch vermittelt eine Menge Informationen in erzählenden Texten und mit vielen schönen Bildern.

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Der kleine Tiger - Zu Hause in Indien

Rezensionen von Wolle:

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Mathilde und Marie von Torsten Woywod

Pathos pur

Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief geerdeten Isländerin Jónína in deren Wahlheimat in der belgischen Provinz willkommen geheißen.

Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Thematisch finde ich das Buch durchaus interessant, doch ist die Handlung leider sehr platt umgesetzt. Alles kreis unentwegt und ausschließlich um Harmonie und Naturverbundenheit, so dass es sich ganz und gar nicht glaubhaft anfühlt. Ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern, 13 Buchhandlungen, einem Fernseher und einer Stunde Internet pro Tag, zudem der Name Redu, den man mit "reduzieren" übersetzen kann, das ist alles etwas zu viel des Guten. Handlungsmäßig gibt es kaum einen Fortgang, es geht fast ausschließlich um die Atmosphäre die der Roman erzeugen soll. Lediglich die Figur der Mathilde bringt einen kleinen Gegenpol in die Handlung, was den Großteil des Romans jedoch nicht wirklich interessanter macht.

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Mathilde und Marie

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Das Ganymed-Fragment von David Reimer

Düstere Atmosphäre

Bei dem Roman „Das Ganymed Fragment“ handelt es sich um eine Mischung aus Science Fiction und Krimi. In einer fernen Zukunft, in der die Menschheit schon längst das Sonnensystem als ihren erweiterten Wirkungskreis für sich entdeckt hat, geschieht auf dem abgelegenen Mond Ganymed ein auf den ersten Blick unerklärlicher Mord.

Der Ermittler Alan Bishop soll sich diesem annehmen.

Was in dem Roman sehr gut gelungen ist, ist die Vermittlung der durch und durch kalten abweisenden und lebensfeindlichen Umgebung auf Ganymed. Dem entspricht auch die Mentalität der Menschen. Machthunger und purer Raubbau dominieren die Gefühlswelt. Bereits das düstere und fantastisch gestaltete Cover vermitteln diese Atmosphäre sehr gut.

Insgesamt ist der Handlungsverlauf durchaus spannend und das Eintauchen in diese so fremde Welt ist dem Autor gut gelungen, doch ich empfand die überaus und von Anfang bis Ende düstere Atmosphäre des Romans sehr bedrückend.

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Das Ganymed-Fragment