Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
KUNTH Bonjour Bretagne von Christa Pöppelmann
Soviel Schönes zu entdecken
Schon meine Eltern waren große Frankreichfans und so waren wir dort öfter dort. Ich habe das Land ebenfalls immer sehr gemocht und habe es geliebt, verschiedene Orte zu entdecken. Nun war ich einige Jahre nicht mehr da, aber der Wunsch, endlich mal in die Bretagne zu reisen, ist immer geblieben. Und dieses Buch macht schon auf den ersten Blick Lust.
„Echte Herzensorte zwischen Galette und Gezeiten“ klingt so ansprechend, dann das tolle Bild in die herrliche historische Gasse mit den blauen Fenstern und der Katze. Das Cover in Türkis, das herrlich mit dem Foto harmoniert, dazu der Hummer in lila und hummerrot! Auch innen im Buchdeckel findet sich der zweifarbige Hummer wieder, ein schönes Detail.
Die kleine Einleitung hat mich sehr angesprochen, genau wie das Bild mit dem Moped mit Baguettes in den Satteltaschen. Ich konnte es regelrecht riechen und schmecken! Überhaupt, das Essen und Trinken … es kommt in diesem herrlichen Buch immer wieder vor und man würde gerne am liebsten in die Bilder steigen und mitgenießen.
Schwierig, sich hier zu entscheiden, was man besuchen möchte. Da ich aber mittelalterliche Gassen und Gebäude sehr mag, wäre Dinan und Vitré für mich auf jeden Fall auf der Reiseroute. Wie im Märchen sieht es dort aus, einfach unfassbar schön. Le Mont-Saint-Michel ist natürlich ein Muss, sein englisches Pendant haben wir schon bestaunt. Ein wunderbarer Ort.
Die Rubrik Herzensdinge mag ich sehr, eine tolle Ergänzung zu den Beschreibungstexten, den atmosphärischen Fotos und den vielen Infos. Galettes muss ich unbedingt probieren, Monet & Gaugin besuchen und natürlich das Dorf von Asterix und Obelix. Ob ich das alles in einem Urlaub schaffe? Gute Frage, aber Inspiration bietet das Buch auf jeden Fall genug und macht richtig Lust auf dieses Land, das so rau und wild, sanft und herzlich zugleich ist. Auf geht’s zu den Herzensorten!
Rezensionen von Streiflicht:
KUNTH Zeitreise von Renate Nöldeke; Rebekka Wittmann
Ein Herzensbuch
Schon früh habe ich mich für Geschichte interessiert. Spätestens mit der ersten Geschichtsstunde in der Schule war es um mich geschehen. Vor allem die antike Völker, egal ob Römer, Griechen oder Ägypter (wobei ich die immer am spannendsten fand), haben mich immer neugierig gemacht. Immer noch schaue ich gerne Dokus über vergangene Zeiten oder reise auf den Spuren früherer Kulturen, Völker und Staaten.
Da ist das Buch „Europas Hotspots der Geschichte hautnah erleben“ natürlich ein Muss für mich!
Ich mag das Cover mit den Bildersplittern, die so verschieden sind und doch alle gleichermaßen neugierig machen. Und es passt aus meiner Sicht perfekt zum Buch, denn hier geht es in der Zukunft los, über die Moderne und Neuzeit zum Mittelalter, dann zur Antike und zuletzt zur Erd- und Frühgeschichte. Spannend, dass das Buch mit der Zukunft startet – das hat mich überrascht und mir sehr gut gefallen. Toll finde ich die kurzen Infos unter der Rubrik Special, die extra Wissenseinheiten bieten, zum Beispiel über Thomas Cook, den Pionier des Reisens, die Suffragetten, erste europäische Hochkulturen oder die Olympischen Spiele. So kann man das Buch auch mal querlesen und immer wieder für kurze Lesevergnügen zur Hand nehmen.
Bei diesem Buch mag man gar nicht mehr aufhören zu lesen, staunen und bewundern, gleichzeitig möchte man sofort den nächsten Urlaub planen. Ich freue mich schon jetzt darauf, einiges auch real zu entdecken. Das Buch wird mir ein treuer Begleiter bleiben, ich liebe es. Ein absolutes Herzensbuch!
Rezensionen von Streiflicht:
LONELY PLANET Bildband Legendäre Zugreisen von
Faszinierende Reisen
Schon immer faszinierten mich Bahnreisen, daher war dieses Buch ein Highlight für mich. Das gezeichnete Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, ich liebe es. Schon beim ersten Blick in das Buch war klar, wie viele tolle Zugreisen hier warten. Leider kenne ich bisher nur eine einzige, nämlich die Kuranda Scenic Railway.
Die ist wirklich toll und wenn die anderen Strecken auch so faszinierend sind, möchte ich sie alle machen. Die Reise mit The Ghan ist schon lange ein Traum. Ich habe darüber eine Doku gesehen, die mich total begeistert hat. Und natürlich wäre eine Fahrt mit dem Orient-Express ein Highlight.
Ich mag die großen Bilder, die soviel Atmosphäre verströmen, die ansprechenden Texte und die vielen Infos, die man darüber hinaus bekommt. Nicht nur in Form von tollen, illustrierten Karten, die die Zugstrecken zeigen. Zu jeder Reise gibt es viel Wissenswertes zu lesen, zum Beispiel Fahrtdauer, Strecke, in welche Kategorie der Zug einzuordnen ist (also täglicher Zug oder Luxuszug), was man beachten sollte, wie man buchen kann. Ergänzend dazu dann auch noch Infos über ähnliche Strecken.
Wer Bahnreisen liebt, wird dieses epische Buch ebenfalls lieben. Für mich ganz klar eine Kostbarkeit im Buchregal!
Rezensionen von peppi:
Niemands Töchter von Judith Hoersch
Vier Leben
Judith Hoersch erzählt in ihrem Roman "Niemands Töchter" das Leben von Marie, Gabriele, Alma und Isabell.
Es hat bei mir etwas gedauert bis ich dahinter kam, in welcher Beziehung sie zueinander stehen.
Der Einstieg hat etwas Geduld gefordert, aber diese Geduld wurde belohnt.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Sicht der einzelnen Frauenfiguren in unterschiedlichen Zeitebenen.
Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber sobald ich den Erzählrhythmus gefunden hatte, war es ein großes Lesevergnügen.
Es ist ein Roman, der sich langsam öffnet, aber dann umso nachhaltiger wirkt. Nach dem etwas sperrigen Einstieg entfaltet Judith Hoersch eine feinfühlige, atmosphärische Geschichte, die mit jeder Seite an Tiefe gewinnt. Die Frauen sind mir zunehmend ans Herz gewachsen und ich habe habe mit ihnen gelitten und gelacht.
Das Dranbleiben hat sich auf jeden Fall gelohnt. Leseempfehlung!
Rezensionen von nanu?!:
So schmeckt Brandenburg von Olaf Kosert
So kocht Brandenburg!
Für das rbb-Fernsehen besucht der Autor und Koch, Olaf Kosert, regelmäßig Brandenburger Bauernhöfe.
Er möchte aufzeigen, wie leidenschaftlich die Menschen in der Region sich um das kümmern, was bei uns auf den Tellern landet.
Etwa die Hälfte der im Buch vorgestellten Rezepte, hat er direkt mit deren Produkten auf den Höfen gekocht.
Regionaler, saisonaler und echter geht es kaum.
Vom Ergebnis seiner Bemühungen, herauszufinden, wie Brandenburg denn nun schmeckt, kann man sich jetzt selbst überzeugen.
Aufgeteilt sind die Gerichte in 8 Kapitel, insgesamt gibt es 80 Rezepte.
Die Auswahl der Speisen finde ich gelungen. Denn es gibt eine Reihe an altbekannten Klassikern wie Königsberger Klopse mit frittierten Kapern, Senfeier mit Kartoffel-Topinambur-Puree oder auch Schmorgurken.
Es finden sich aber auch Klassiker im neuen Gewand, wie zum Beispiel die Weiderind-Suppe nach vietnamesischer Art oder das Apfelgulasch (aus Rindfleisch) mit gelber Bete.
Manche Ideen finde ich einfach nur spannend und da frage ich mich, wieso man das nicht längst schon so macht? Wie die Glühwein-Rouladen oder Lammschnitzel? Wer paniert schon Lammfleisch? Gesehen habe ich das jedenfalls noch nie.
Es wird auch gerne mit Obst gekocht. Süß und herzhaft zu kombinieren halte ich sowieso für eine gute Idee und hier gibt es einiges mit Feigen, Datteln, Kirschen oder Pflaumen.
Die Quiche-Rezepte gefallen mir richtig gut, dafür gibt es gleich ein eigenes kleines Kapitel. Und Desserts und süße Kuchen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Ganz zum Schluss werden dann nochmal alle Höfe mit Kontaktdaten, Angebote und zugehörigem Rezept gezeigt, damit man die tollen Produkte auch zuhause genießen kann.
Zu jedem Gericht gibt es ein Foto, so sieht man gleich, was man erwarten kann.
Die Rezepte sind immer entweder für zwei oder für vier Personen ausgerichtet.
Die Anleitungen sind kurz, aber präzise. Es bleiben keine Fragen offen.
Sehr gut gefallen mir die kleinen Texte mit den Extra-Infos, zu jedem Gericht weiß der Autor nämlich noch etwas zu sagen.
Ich mag die Ideen darin und von den Sachen, die ich bisher ausprobiert habe, kann ich behaupten, dass Brandenburg ganz lecker schmeckt.
Rezensionen von Julia:
Die Prinzen des Winters von K. T. Steen
Dieses Mal sogar aus verschiedenen Perspektiven
In diesem Band geht es für die Gruppe getrennt voneinander auf die Suche nach den restlichen Kristallen, um sie gemeinsam vernichten zu können. Daher wird dieses Mal die Geschichte nicht mehr nur aus der Perspektive von Eyra erzählt, sondern auch von Patricia, welche von Saul begleitet wird, und von Fayette, welche von Noah begleitet wird.
Und auch wenn es hauptsächlich um die Suche der Kristalle geht, so begleiten wir die Charaktere auch dabei, wie sie sich besser kennen lernen. Dadurch haben die Figuren für mich noch mehr Tiefe bekommen.
Der Schreibstil ist auch, wie schon in den ersten beiden Bänden, sehr bildhaft und fesselnd. Jedes Mal entdeckt man wieder etwas neues in Estoria und auch über die verschiedenen Arten von Magie. Und dabei schafft die Autorin es auch noch, dass man nicht komplett verwirrt zurückgelassen wird, sondern alles nachvollziehbar bleibt.
Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, sodass man unbedingt weiterlesen möchte. Was ein wenig anders ist, als bei den vorherigen Bänden, ist die Länge dieses Buches. Es ist vergleichbar relativ kurz. Insgesamt bietet diese Reihe eine super tolle Story, bei dir ich jedes Mal direkt den nächsten Band lesen möchte.
Rezensionen von Julia:
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Tödliche Aufnahmeprüfung
Dark Academia, ein Hauch Magie und dazu noch eine Liebesgeschichte – eine Kombination, die man derzeit in vielen Büchern findet. Und dennoch konnte mich diese Geschichte vollkommen überzeugen. Der Schreibstil ist fesselnd und zieht einen direkt mitten hinein in das Geschehen und das düstere Setting.
Die unterschiedlichen Ausprägungen der Magie sind gut ausgearbeitet, und die vier Ordeals sorgen für Spannung von Anfang bis Ende.
Zwischendurch gibt es jedoch auch immer wieder ruhigere Momente, in denen man gemeinsam mit Sophia durchatmen kann. Dabei begleitet man sie sowohl dabei, wie sie Alden immer besser kennenlernt, als auch bei der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vergangenheit. Auch wenn auf unnötiges Geplänkel verzichtet wird, hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle eine etwas ausführlichere Entwicklung gewünscht, da manche Dinge für meinen Geschmack etwas zu schnell vorangingen – vielleicht aber auch nur, weil ich gerne noch mehr gelesen hätte.
Neben den Hauptcharakteren treten zudem einige interessante Nebenfiguren auf, und stets schwingt die Frage mit, wem man letztlich wirklich trauen kann.
Während der erste Band die Ordeals zwar in sich abschließt, bleibt man am Ende dennoch mit einem fiesen Cliffhanger zurück und möchte am liebsten sofort wissen, wie es weitergeht. Denn das Abenteuer hat gerade erst begonnen, und ich kann diese Geschichte absolut empfehlen.
Rezensionen von Lili-Marie:
The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh
Herbstliche Atmosphäre, schwierige Charaktere
Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren.
Jude hält es nie lange an einem Ort aus und kehrt nur widerwillig in ihren Heimatort zurück.
Dort trifft sie auf den neu zugezogenen James. Jude wirkt sehr rastlos, aufgedreht und voller Energie — für meinen Geschmack etwas zu viel. Ein wenig mehr Ruhe hätte ihr gutgetan. Besonders ihre aufdringliche Art James gegenüber hat mich abgeschreckt. Es war stellenweise unangenehm zu lesen, wie sie mit ihm umgeht, nur um mehr Informationen über seine Eltern zu bekommen, auch wenn sie damit vielleicht versucht hat, ihre aufkeimenden Gefühle zu überspielen.
James war mir grundsätzlich sympathischer, allerdings verhielt er sich teilweise wie ein Teenager und deutete gefühlt jedes Wort zweideutig. Er wirkte permanent notgeil, was für mich einfach zu übertrieben war. Auch die Erklärung dafür, warum er sich so verhält und ständig an versaute Dinge denkt, fand ich flach und wenig überzeugend.
Das Setting hingegen hat mir unheimlich gut gefallen — es hatte wirklich diese gemütlichen Gilmore-Girls-Vibes. Die Einwohner der Kleinstadt waren mir sehr sympathisch, aber Jude’s Schwester hätte ich am liebsten an den Schultern gepackt und gefragt, ob sie das wirklich ernst meint. Auf ihre Geschichte bin ich daher besonders gespannt.
Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich mit den Charakteren nicht ganz warm geworden bin. An einigen Stellen wirkte die Story etwas langatmig, aber das hat mich insgesamt nicht allzu sehr gestört.
Rezensionen von rewareni:
REBECCA - Schatten über Buchan Manor von Astrid Korten
Düster und geheimnisvoll
Eigentlich wollten die Psychologin Fiona Ross, die ein traumatisches Erlebnis hatte und ihr Mann Callum, an Schottlands Küste im alten Schloss Buchan Manor ein neues Leben beginnen. Doch schon bald scheint es so, als ob etwas in dem alten Anwesen Fiona auserkoren hat tiefer in die Vergangenheit zu blicken und sie hört Dinge, die sonst keiner hört.
Da sie auch immer wieder Visionen hat beginnt sie nachzuforschen und entdeckt, dass vor langer Zeit ein gewisser Baron Angus Campbell seine erste Frau Rebecca auf tragische Weise verloren hatte. Je tiefer Fiona in die Vergangenheit eintaucht umso mehr ist sie davon überzeugt, dass in den alten Gemäuern Geheimnisse stecken, die zulange schon verborgen waren und furchtbare Dinge ans Licht bringen werden.
Die Autorin Astrid Korten schafft es wieder einmal mit ihrem neuen Psychothriller ,, Rebecca- Schatten über Buchan Manor“ eine düstere Stimmung zu erzeugen, wo man ein beklemmendes Gefühl verspürt. Die Geschichte wechselt auf zwei Zeitebenen, wo man im Jahr 1917 das Dienstmädchen Maisie kennen lernt die im Laufe der Zeit erkennen muss, dass der scheinbar nette Baron ein zweites Gesicht hat und ihn düstere Geheimnisse umgeben. Die Szenen zwischen den beiden werden sehr intensiv beschrieben und man spürt die drohende Gefahr, die immer näher rückt. Maisie ist dabei ein Opfer, das aus Liebe zu ihrer schwer kranken Schwester vieles erdulden und erleiden muss. Im Jahr 2022 trifft man dabei auf Fiona und ihrem Mann Callum, einen Nachfahren des Barons. So wie Maisie glaubt sie immer wieder, dass die Mauern ihr etwas zuflüstern und sie hört Geräusche und glaubt Schatten zu sehen. Diese Szenen kommen öfters vor, wo sie für mich schon etwas zu oft vorgekommen sind, da sie sich immer wieder auf die eine oder andere Art wiederholt haben.
Es ist eine unheimliche Geschichte wo die Autorin gut die Abhängigkeit und Hilflosigkeit von Maisie eingefangen hat. Man bekommt brutale Morde präsentiert, man spürt wie ,,verrückt“ Angus in seinem Wahn ist Maisie zu besitzen und wie gefährlich das Schweigen sein kann. Vieles wäre anders gekommen, aber der Mut die Wahrheit zu sagen hat dabei gefehlt und die Angst, dass man selbst als Leiche eines Tages aufgefunden wird, war dann doch stärker.
Stück für Stück kommt dabei Fiona einer Wahrheit näher die erschüttert und die Opfer, die in den Mauern nach Hilfe gerufen haben, sollen ihre Gerechtigkeit bekommen.
Für eine Neuauflage sollte noch einmal eine Korrektur statt finden, da es doch ein paar Fehler und Ungereimtheiten gegeben hat.
Wer eintauchen möchte in einer Geschichte, wo man bis zum Schluss mit fiebert und das Ende dann doch sehr überraschend ist, wird mit dem Roman sicher seine Freude haben. Geheimnisvoll, düster und perfekt von der Autorin inszeniert, wo man die Geschichte wie einen Film vor sich sieht.
Rezensionen von Nele33:
Die Tote im Götakanal: Ein Kommissar-Beck-Roman von Maj Sjöwall; Per Wahlöö
ungewohnt aber spannend
" Die Tote im Götakanal" ist der Auftaktband der Kriminalreihe der Autoren Maj Sjöwall und Per Wahlöö, die schon in den 60-iger Jahren erschienen sind.
Mir als Kriminalroman Liebhaberin war diese Reihe unbekannt und nun habe ich noch 9 Bände die ich lesen kann. Im Jahre 1964 wird die Leiche einer jungen Frau aus dem Borensee geborgen.
Aufgrund ihres Zustandes ist schnell klar, sie kann noch nicht lange da gelegen haben und sie wurde auf übelste misshandelt. Die örtliche Polizei kommt schnell an ihre Grenzen und so wird Martin Beck aus Stockholm zu dem Fall hinzugezogen. Erst einmal kann die Leiche nicht identifiziert werden und die Ermittlungen geraten ins Stocken. Nur durch die Verbissenheit von Beck wird weiter gesucht und nach Monaten steht fest, es handelt sich um eine junge Frau aus Amerika. Es kommt zur Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Kollegen, doch der Täter wird deshalb noch nicht gefasst. Beck versucht es mit einem Lockvogel, doch auch dies geht schief....
Anfangs habe ich mich etwas mit der Sprache schwergetan und empfand einige Aussagen doch als sehr sexistisch, im Verlauf des Buches habe ich mich damit arrangieren können. Sprache ändert sich und diese Beschreibungen waren eventuell in den 60-iger Jahren üblich.
Insgesamt konnte mich das Hörbuch allerdings komplett überzeugen und ich habe viele Dinge der Ermittlungsarbeit wieder erkannt, die damals neu und innovativ, heute manchmal schon veraltet sind.
Dieses Autoren-Duo hat die Schweden-Kriminalromane aus der Taufe gehoben und dies auf geniale Art und Weise.
Günther Harder als Sprecher war prima gewählt und hat die Atmosphäre durch seine Intonation an der richtigen Stelle herausgearbeitet.











