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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Leseliebee:

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Mein großes Magnetbuch - Das machen wir am Abend von Aurelia Streck

Hilfreiches Mitmachbuch für einen entspannteren Abend

Das Kinderbuch „Mein großes Magnetbuch - Das machen wir am Abend“ der Autorin Aurelia Streck bietet eine tolle Abendroutine für Kinder ab 2 Jahre. Mithilfe von 21 enthaltenen Magneten können Kinder die Routinen vor dem Schlafen abbilden.

Mitmachbücher findet mein Sohn mit 3 Jahren super, er hat direkt losgelegt die Magnete an die richtige Stelle zu setzen und wir haben unsere eigene Abendroutine nachgestellt.

Die Magnete haften sehr gut und sind schön gestaltet, einzig die Magnetbox ist nicht so leicht von Kinderhänden zu öffnen. Der Schreibstil ist einfach, kindgerecht und die länge des Textes ist kurz.

Das Schlafengehen ist bei uns auch oft nervenzerreißend und ich finde, dass dieses Buch etwas geholfen hat, die Abläufe zu verstehen und es bietet einen sehr schönen Abschluss des Tages für Kinder, für die Routinen sehr wichtig sind - klare Kaufempfehlung für Kinder ab 2 Jahren.

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Mein großes Magnetbuch - Das machen wir am Abend

Rezensionen von ReiShimura:

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Wie man in Japan Go-go-Girl wird von Reisedepeschen; Anna Sanner

Zwischen Klassenzimmer und Rotlicht

Anna Sanner berichtet zum zweiten Mal über ihr Leben in Japan. Ihr erstes Buch "Wie man in Japan Ninja" wird habe ich nicht gelesen, die Vorkenntnisse sind für dieses Buch aber auch nicht notwendig. Die Autorin gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben und lässt die Leser:innen an ihrem Doppelleben zwischen ihrem Dasein als Lehrerin und Go Go Girl teilnehmen.

Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, aber durchaus eine interessante Lektüre.

Über den Inhalt des Buches werde ich nicht viele Worte verlieren. Vor allem werde ich mir nicht anmaßen die Handlung des Buches zu bewerten. Immerhin handelt es sich hierbei um ein autobiographisches Werk und meiner Meinung nach, steht es mir nicht zu darüber eine Wertung abzugeben.

Dieses Buch ist definitiv kein klassischer Reisebericht. Man merkt in jeder Zeile, dass Anna in diesem Land wirklich viel Zeit verbracht hat und dort wirklich gelebt und vielleicht zu einem gewissen Grad auch angekommen ist. Sie berichtet ehrlich und ungeschönt über ihre Erlebnisse im Rotlichtmilieu Japans. Diese Ehrlichkeit mag vielen Japan-Fans, die ihr Lieblingsland vergöttern und nur durch die rosarote Brille sehen, vielleicht sauer aufstoßen, dennoch bin ich der Meinung, dass Anna Sanner dabei immer mit dem gewissen Maß an Respekt und Achtung agiert. Für mich war das Buch auf jeden Fall eine spannende Erfahrung und ich habe einiges über Japan und seine Gepflogenheiten dazugelernt. Dinge die mir in einem klassischen Reiseführer oder -bericht sicher nicht untergekommen wären.

Den Schreibstil von Anna Sanner würde ich als eher einfach bezeichnen und wie bereits anfangs erwähnt, darf man sich hier kein literarisches Meisterwerk erwarten. Die Personen die Anna in ihrem Beruf als Go Go Tänzerin trifft sind teilweise derart skurril, dass man nur den Kopf schütteln kann. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang oder Hintergrundinformationen erwartet, aber Anna schreibt einfach, wie ihr der Schnabel gewachsen ist würde ich sagen. Obwohl mir das Buch im Großen und Ganzen recht gut gefallen hat, hat mich das Buch nicht so sehr begeistert, als dass ich nachträglich auch noch Annas erstes Buch lesen möchte.

Ich möchte dem Buch wohlgemeinte 3 von 5 Sternen geben, da es für mich eine nette Erfahrung, aber eben auch nicht mehr war. Dieses Buch eignet sich meiner Meinung nach für all jene, die eine etwas andere Seite von Japan kennenlernen möchten.

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Wie man in Japan Go-go-Girl wird

Rezensionen von carola1475:

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Die weiße Nacht von Anne Stern

Spannend und packend, zeitgeschichtlich authentischer Krimi im Hungerwinter 1946/47

Im Hungerwinter 1946/47 findet die arbeitslose Fotografin Lou Faber auf ihrem täglichen Streifzug durch die Trümmer Berlins die Leiche einer Frau im Schnee. Obwohl es Lou anfangs widerstrebt, helfen ihre Fotos und ihr genauer Blick Kommissar König bei seinen Ermittlungen.

Anne Stern beschreibt das in Trümmern liegende eiskalte Berlin bildhaft und sehr atmosphärisch, mir wird selber kalt bei ihrer anschaulichen Erzählung angesichts des allgemeinen Mangels auch an warmer Kleidung und Brennholz im schneereichen Winter anderthalb Jahre nach Kriegsende.

Neben Lous und Königs abwechselnde Perspektive wird auch aus der Sicht des Jugendlichen Justus erzählt, der auf dem blühenden Schwarzmarkt aktiv ist und aus der von Gregor, der Rachepläne schmiedet.
Anne Stern schreibt klar und nüchtern, dennoch eindringlich, gut gelungen ist auch die Figurenzeichnung: die Menschen sind unsicher und von ihren Erlebnissen und Verlusten im Krieg beschädigt, sie haben kein Vertrauen und bleiben für sich. Lou und König ist bewusst, dass viele Nazis unbehelligt geblieben sind und jetzt wieder Führungspositionen einnehmen. Die Vergangenheit der beiden wird zuerst nur angedeutet und durch Erinnerungen allmählich deutlicher, die Protagonisten werden dadurch greifbarer und berührender.

Die Autorin hat bereits erfolgreiche historische Romane geschrieben und hat auch diesmal gut recherchiert, 'Die weiße Nacht' ist ein zeitgeschichtlich authentischer und spannender Krimi mit glaubhaften Charakteren und schlüssiger Auflösung.
Königs Ermittlungen werden neben Obduktions-Erkenntnissen und Lous Fotos und Ideen lediglich durch Befragungen von Angehörigen, Nachbarn oder Kollegen vorangetrieben und auch der Zufall hilft. König ist ein guter Ermittler, der sich Überblick verschafft und seine Schlüsse zieht. Eine Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen ist schwierig und langwierig durch die Aufteilung Berlins in vier Sektoren, alles ist nur provisorisch organisiert und untergebracht, der Mangel wird verwaltet...

Erwähnen möchte ich das schwarzweiße Cover, das ich sehr gelungen finde mit dem Blick durch ein Objektiv auf ein historischen Foto von Henry Ries und der abgebildeten Perforation am linken Rand, wie bei einem Rollfilm.
Mir hat Anne Sterns fesselndes neues Buch sowohl auf zeitgeschichtlicher als auch auf Krimi-Ebene sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Fall für Lou und König.

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Die weiße Nacht

Rezensionen von Sina:

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Perla und der Pirat (Perla der Superhund 2) von Isabel Allende

Der nette Pirat von nebenan

Im zweiten Band der Perla-Reihe „Perla und der Pirat“ geschrieben von Bestseller-Autorin Isabel Allende und illustriert von Sandy Rodriguez begleiten wir den kleinen Hund und seinen besten Freund Nico auf ein weiteres Abenteuer. Das Bilderbuch ist empfohlen für Kinder ab 4 Jahren und im deutschsprachigen Raum im Insel Verlag erschienen.

In die Nachbarschaft von Familie Rico zieht ein Pirat mit Gitarre und Rockband ein. Perla, Nico und dessen ältere Schwester Liz sind sofort von ihm angetan, während die Eltern Skepsis hegen. Allerdings finden Perla und Nico dennoch schnell einen Weg sich mit ihm anzufreunden.
Eines Tages beschließt Nico trotz Verbot nach der Schule allein nach Hause zu gehen, da seine Mutter sich verspätet. Schnell bricht Panik aus und es werden Suchtrupps gebildet, um den kleinen Nico zurück zu seinen Eltern zu bringen. Doch woran keiner denkt: Perlas Super-Spürnase! Die kleine Hündin versucht auf sich aufmerksam zu machen, doch alle sind zu sehr auf die Suche fokussiert, also beschließt sie, nach Hause zu Liz zu laufen, doch auch dieser Versuch scheitert. Nur gemeinsam mit dem Piraten gelingt es Perla letztendlich den vermissten Nico aufzuspüren. Am Ende sehen die Ricos ein, dass er doch ein guter Kerl ist und erlauben ihren Kindern den Umgang mit ihm.

Die Geschichte beginnt anfangs recht friedlich und nimmt dann schnell an Fahrt auf. Während ich die Handlung recht unterhaltsam finde, erschließt sich mir leider die Pointe nicht ganz. Ja, die Eltern hatten Vorurteile gegenüber dem neuen Jungen und haben diese letztendlich überworfen aber nicht aus boshaften Gründen, sondern weil sie ihre Kinder schützen wollten. Leider fehlt mir hier, wie auch schon im ersten Teil der Reihe das letzte Puzzleteil, das die Geschichte abrundet.

Die Illustrationen sind auch hier wieder sehr schön geworden und im gleichen Stil, wie im ersten Band fortgesetzt.

Die Texte sind teilweise etwas länger und daher vielleicht auch noch für etwas fortgeschrittene Leser:innen zum Selbstlesen geeignet.

Trotz kleinerer Kritikpunkte handelt es sich um ein unterhaltsames und niedliches Kinderbuch, das ich guten Gewissens empfehlen kann.

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Perla und der Pirat (Perla der Superhund 2)

Rezensionen von Lealein1906:

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Die Magnolientochter von Tessa Collins

Wieder ein toller Band dieser Reihe

Ich kann von der Blumentöchter-Reihe einfach nicht genug kriegen. Kaum zu glauben, dass das schon Band 4 war und nur noch ein Teil auf uns wartet. Auch dieser Teil war wieder fantastisch zu lesen, vor der unfassbar schönen Kulisse von Neuseeland. Dazu kommt wieder ein spannendes Geheimnis, das aufgedeckt werden muss und natürlich ein bisschen Liebesgeschichte.

Das Buch war schnell ausgelesen und verdient sich damit fünf Sterne.
Magnolia ist für den Umweltschutz tätig und sehr engagiert, wurde auch schon mehrmals für Aktionen festgenommen. Nachdem sie ein altes Flugticket ihrer verstorbenen Großmutter nach Neuseeland - der Heimat ihrer Mutter - findet, will sie wissen, was es damit auf sich hat und macht sich kurzerhand auf den Weg zu ihren Wurzeln.
Auch dieses Buch hier hat wieder einen zweiten Strang in der Vergangenheit, deren Verbindung mit der Gegenwart lange unklar ist. Dort liest man über eine Maori-Frau, die auf einer Farm arbeitet und sich dort verliebt. Magnolia lernt derweil Neuseeland kennen, folgt Spuren, lernt ihre Großeltern kennen, erfährt interessante Dinge über die Umweltprobleme in Neuseeland.
Auch wenn Magnolia in manchen Dingen vielleicht etwas zu drastisch ist, ist sie ein toller Charakter, der weiß, wo sie im Leben hinwill. Auch wenn diese Reise einiges auf den Kopf stellt. Es hat super viel Spaß gemacht, Neuseeland mit ihr zusammen kennenzulernen, man will einfach nur in den nächsten Flieger steigen.
Der Schreibstil ist wie immer sehr schön zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin, auch durch den Wechsel zwischen den zwei Geschichten, weil man immer wissen will wie es weitergeht.
Ich freue mich schon auf das Finale der Reihe, wenn es mit Nara nach Afrika geht, auch wenn ich, wie gesagt, kaum glauben kann, dass es dann schon vorbei ist.

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Die Magnolientochter

Rezensionen von Lealein1906:

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Medea von Rosie Hewlett

Griechische Sage in neuem Gewand

Ich liebe griechische Sagen schon seit ich ein kleines Mädchen bin. Deswegen war klar, dass ich diese neue Erzählung über Medea unbedingt lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist das Porträt einer starken Frau, die trotzdem nicht alle Gefahren hat kommen sehen. Wir lernen sie auf eine ganz andere Weise kennen, als es die Sagen vermitteln und genau das finde ich das Spannende.

Ich gebe dafür gerne fünf Sterne.

Medea hat es aufgrund ihrer Kräfte von Anfang an nicht leicht, wird als Hexe bezeichnet, darf sich nur wenig mit ihren Geschwistern abgeben, viele haben Angst von ihr. Als Jason kommt, um das goldene Fließ zu holen, sieht sie ihre Chance zu Flucht aus ihrem alten Leben. Doch wird sie ihrem Schicksal je entkommen?
Ich habe diesen neuen Blick auf die alte Sage sehr genossen. Die Autorin hat sich auf eine sehr tiefe und emotionale Weise mit dem Charakter von Medea auseinandergesetzt und bringt das in dem Buch auch sehr gut herüber. Auch wenn Medea viele Dinge tut, die man nicht unbedingt gutheißen kann, die Autorin hat einen Weg gefunden, dass man sie trotzdem zu einem großen Teil verstehen kann, ihre Gefühle miterlebt, Ängste und Sorgen, Wut und Zorn durchlebt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch war schnell ausgelesen.
Mir haben auch viele Nebencharaktere, zum Beispiel Atalante, gut gefallen. Sie haben die Geschichte auf jeden Fall bereichert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir mit diesem Buch einen Blick in die Seele von Medea werfen können und so einiges der Sage in neuem Licht erscheint.

Ich freue mich auf weitere spannende Interpretationen von griechischen Sagen.

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Medea

Rezensionen von ReiShimura:

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Carlottas vegane Küche von Carlotta Perego

Vegane Vielfalt für Neulinge

Man muss nicht vegan leben, um vegan zu kochen. Klingt vielleicht im ersten Augenblick ein wenig seltsam, aber damit meine ich, dass wir kein veganer Haushalt sind, ich aber dennoch sehr gerne vegane Gerichte koche. Da ich gerne koche und Abwechslung liebe, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Inspirationen, so bin ich auch über dieses Kochbuch gestolpert.

Die Ankündigung und Aufmachung des Buches waren sehr vielversprechend und da ich die italienische Küche liebe, habe ich den Versuch gewagt.

Ein wenig überrascht war ich über den Einleitungsteil des Buches. Dieser umfasst immerhin 60 Seiten und behandelt neben dem klassischen Vorwort und einigen einleitenden Worten zur veganen Küche auch Themen wie Organisation in der Küche, Decluttering, Meal Prep und wie man Gemüse kocht. Für mich persönlich hat diese lange Einleitung wenig Neues gezeigt, mir ist aber bewusst, dass dies für Neulinge in der Küche sicher einen Mehrwert hat.

Der Eindruck, dass sich dieses Buch vor allem an Küchenanfänger im allgemeinen und Neulinge in der veganen Küche richtet hat sich dann auch im Rezeptteil fortgesetzt. Denn unter den 80 Rezepten, die dieses Buch beinhaltet sind, auch sehr viel Grundlagenrezepte dabei, u.a. gibt es ein Rezept für Hummus, für den perfekten Toast, Müsliriegel und Energiebällchen.

Das Buch selbst ist hochwertig verarbeitet und die Aufmachung des Buches kommt sehr wertig daher. Die Fotos der Gerichte sind appetitanregend, ansprechend und machen Lust aufs Nachkochen. Hinweise zu den Nährwertangaben gibt es leider keine und wie so oft sind die Zubereitungszeit und Kochzeit sehr optimistisch. Vielleicht liegt aber letzteres auch an mir und ich habe in der Küche einfach ein schlechtes Zeitmanagement. Denn es gibt kaum ein Kochbuch, bei dem ich mit den angegebenen Zeiten hinkommen würde.

Die bis dato nachgekochten Rezepte, es waren einige, aber natürlich nicht alle, waren geschmacklich sehr gut. Leider habe ich aber feststellen müssen, dass die angegebenen Zutatenmengen nicht immer passend sind, obwohl ich mich beim Erstversuch immer wirklich akribisch ans Rezept halte.

Alles in allem ist dies wirklich ein schön gestaltetes Kochbuch, dass ich vor allem Anfängern weiterempfehlen würde. Personen, die bereits über sehr viel Kocherfahrung und eine große Sammlung an Kochbüchern zur veganen Küche verfügen, werden meiner Meinung nach nur wenig neues finden.

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Carlottas vegane Küche

Rezensionen von Anilam:

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Mindmates - Bergflüstern von Marie Wollatz

Ruhige Geschichte mit viel Gefühl

Mindmates – Bergflüstern ist für mich eine ruhige und sehr besondere Geschichte, die mich vor allem mit ihrer Stimmung und ihrer angenehmen und wohltuenden Atmosphäre überzeugt hat. Ich mochte das Setting in den Bergen sehr, ich konnte während des Lesens einfach gut abschalten und in die Berge abtauchen.

Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Figuren, ihre Gedanken und Emotionen.

Frieda ist ein junges Mädchen, welches sensibel aber nicht schwach wirkt. Ihre Wahrnehmung der Welt und die Verbindung die sie zu anderen Figuren hat fühlt sich erstmal ungewöhnlich, aber dennoch total stimmig an. Das Thema Verbundenheit – auf eine andere, tiefere Art – zieht sich ruhig durch die ganze Handlung und regt zum Nachdenken an.

Der Schreibstil ist ruhig und angenehm zu lesen, eher gefühlvoll als actionreich. Wer eine laute oder schnelle Geschichte erwartet, könnte enttäuscht sein – wer sich aber auf Atmosphäre, leise Spannung und emotionale Nähe einlässt, wird hier ein schönes Leseerlebnis finden. Für mich ein angenehmes und schönes Buch.

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Mindmates - Bergflüstern

Rezensionen von nessabo:

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Die Schrecklichen von Pia Klemp

Der Titel ist hier wirklich Programm…

Eigentlich hat mich der Klappentext trotz des negativen Titels positiv gestimmt. Denn Bücher mit politischer Botschaft mag ich gern und dass sogar Tierrechte mitgedacht werden im menschlichen Befreiungskampf, hat mich erst recht überzeugt.

Und ich runde auch wohlwollend auf für das explizit Politische dieser Geschichte.

Denn gerade weil die Aussagen sicherlich vielen Menschen aufstoßen werden, bewerte ich diesen Grenzgang positiv - Bücher sind schließlich auch dafür da, unseren Horizont aufzubrechen, so schmerzhaft das manchmal ist.

Aber darüber hinaus kann ich leider nicht viel Positives nennen. Gorgo ist wirklich durch und durch misanthrop. Das alleine wäre sicherlich weniger ein Problem, wenn sie charakterlich eine Entwicklung durchmachen würde oder zumindest zu ihren Freund*innen eine Beziehung aufbauen könnte. Doch abgesehen von ein paar wirklich lieben, solidarischen Momenten konnte ich da nicht viel spüren.

Den Schmerz der Protagonistin, die in ihrem politisch so aufgeklärten Freund*innenkreis immer wieder ihren Veganismus verteidigen muss, kann ich sehr gut nachvollziehen. Und auch die rotzige Widerständigkeit der Protagonistinnen inkl. wirklich inspirierender Protestaktionen hat mich gepackt. Aber die Geschichte hängt einfach so sehr an der Protagonistin Gorgo und die hat mich ehrlicherweise vor allem deprimiert.

Auch sprachlich war der Text nicht mein Fall. Pia Klemp arbeitet mit extrem vielen Metaphern, Bildern und Assoziationen. Das alleine gefällt mir üblicherweise schon nicht so sehr, aber die schiere Masse und Aneinanderreihung dieser Stilmittel war mir noch einmal deutlich zu viel.

Der Roman hätte meiner Meinung nach richtig viel Potenzial gehabt, wenn female rage und solidarische Verbundenheit besser in Balance gewesen wären. Auf die hier vorliegende Art war er für mich aber vielmehr eine Enttäuschung.

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Die Schrecklichen

Rezensionen von Anilam:

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Hauptkommissar Häcker von Gerd Raguß

Krimi mit Tiefgang

Mich hat Hauptkommissar Häcker positiv überrascht. Ich habe einen klassischen Krimi erwartet und auf jeden fall mehr bekommen: eine spannende Geschichte, die mich nicht nur unterhalten hat, sondern auch sehr nachdenklich gemacht hat. Die Figur des Manfred Häcker wirkt angenehm menschlich und authentisch – mit Zweifeln, Ecken und einer Vergangenheit, die ihn sehr prägt.

Gerade das hat ihn für mich glaubwürdig und auch sympathisch gemacht.

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Thema Umweltaktivismus nicht schwarz-weiß dargestellt wird. Der Roman stellt Fragen, ohne einfache Antworten zu liefern und regt dazu an, eigene Standpunkte zu hinterfragen. Die Handlung bleibt dabei durchgehend spannend, auch wenn sie stellenweise etwas ruhiger erzählt ist.

Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen. Insgesamt ein Krimi mit Tiefgang, vor allem weil er mich über mein eigenes Handeln nachdenklich machen konnte. Ich habe das Buch gern gelesen.

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Hauptkommissar Häcker