Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gute_Laune:
Deftig vegetarisch – Heimatküche von Anne-Katrin Weber
So lecker ganz ohne Fleisch
Ich esse gern fleischlos, bin jedoch kein Vegetarier. Am besten passt wohl der Ausdruck Flexitarier zu mir. Daher mag ich Bücher, die mir viele Anregungen geben, lecker satt zu werden, ohne dass Fleisch verwendet wird. Tofu und Ähnliches mag ich leider so gar nicht, daher bin ich super happy, dass hier nur gelegentlich diese Fleisch-Austausch-Mittel eingesetzt werden.
Ernährung wie in meiner Kindheit, als man an Sonn- und Feiertagen Fleisch hatte, ansonsten ohne auskam, finde ich toll. In diesem Buch finde ich sehr viel Passendes für mich.
Über das Rezept- und Zutatenregister am Ende des Buches findet man blitzschnell, was man sucht. Doch zu Beginn bekommt der geneigte Leser erst einmal Lesestoff und einen Saisonkalender. Dann geht es los mit den Kapiteln Alltagsglück; Ofenfreuden; Suppenwonne; Sonntagsessen; Brotzeit; Naschwerk. Dabei finden sich fleischlose Klassiker, aber auch Rezepte zu Gerichten, die sonst mit Fleisch gemacht werden, hier aber fleischlos neu kreiert wurden. Das erste Rezept ist wohl das beste Beispiel dafür, es ist Himmel und Erde. Geht völlig ohne Fleisch und Wurst in oberlecker!
Nach dem Rezepttitel folgen ein kleiner Text, die Zubereitungszeit, die Angabe zur Portionenanzahl, die Zutatenliste, die Nährwerte und die Zubereitungsschritte. Diese sind im Fließtext gehalten und nummeriert. Schöner hätte ich hier Absätze gefunden. Gut dagegen finde ich, dass die verwendeten Zutaten aus der Liste fett hervorgehoben werden. Ganz unten auf der Seite ist das Kapitel erwähnt, daneben Besonderheiten, wie z.B. glutenfrei, laktosefrei, frei von raffiniertem Zucker, vegan usw. Ein Foto findet sich zu meiner großen Freude bei jedem Rezept. Ich bin allerdings etwas verwirrt, wie der Kernige Bauernlaib glutenfrei sein kann, wenn er mit Weizenmehl gemacht wird.
Die Rezepte sind herrlich abwechslungsreich und ohne exotische, schwer aufzutreibende Zutaten auch für weniger Geübte gut nachzuarbeiten. Mich spricht, wie eingangs erwähnt, an, dass nur in wenigen Rezepten Tofu oder ähnliche Produkte, die für mich unter Fleischersatz fallen, verwendet werden. Man hat nicht das Gefühl, dass etwas fehlen würde und man wird ordentlich satt. Von mir vier Sterne!
Rezensionen von yellowdog:
Goodbye, Amerika? von Rieke Havertz
Amerikas Verfall
Rieke Havertz hat schon lange ein tiefes Verhältnis zur USA und hat schon viel darüber berichtet. In diesem Buch zeigt sie sich privat, um ihre Sympathie für Amerika zu zeigen, aber dann zeigt sie auch deutlich die vielen negativen Veränderungen, die jetzt unter Trump ihren Höhepunkt finden.
Sie geht ins Detail und vieles ist sehr interessant.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und es funktioniert in der gesprochenen Fassung gut.
Rezensionen von Gute_Laune:
Schwäbische Tapas von Rainer Klutsch
Kreative Küche
Die wenigsten der Rezepte bzw. Gerichte würde ich jetzt als Tapas ansehen, aber lecker und modern sind die Klassiker und innovativen Neukreationen aus den Zutaten der schwäbischen Küche auf jeden Fall. Und als kleiner Snack sind sie super!
Im Register am Ende des Buches findet man die Zutaten, sowie die Rezepte alphabetisch gelistet.
Weshalb am Anfang des Buches im Inhaltsverzeichnis nur ein paar wenige Rezepte aufgeführt sind, erschließt sich beim Vorwort. Aus diesen 20 Klassikern wurden von Rainer Klutsch die Tapas abgeleitet, jeweils drei Varianten, sodass man insgesamt 80 Rezepte vorliegen hat. Die Zubereitungshinweise hätte ich weit vorne im Buch verortet, statt ganz zum Schluss.
Sehr oft ziehen sich die einzelnen Rezepte dabei über mehrere Seiten. Und es gibt immer ein Foto dazu! Das feiere ich total, da ich dazu neige, fotolose Rezepte zu übergehen. Ich möchte per Bild Lust auf ein Rezept bekommen! Nährwertangaben findet man bei den Rezepten allerdings nicht.
Das Originalrezept der schwäbischen Klassiker kommt immer mit einer informativen kleinen Erklärung daher. Anschließend werden die Zutaten für die angegebene Portionenzahl aufgelistet, daneben sind die Zubereitungsschritte genau erklärt. Bei den Tapas entfällt der kleine Text, der restliche Aufbau bleibt gleich. Die verwendeten Zutaten sind nicht gerade exotisch und gut im Handel aufzutreiben. Das eine oder andere mag man vielleicht seltener benutzen oder verwenden, trotzdem dürfte es einfach sein, alles zu bekommen.
Mich beeindruckt, mit welcher Kreativität Klutsch die Speisen verändert, sie zu Tapas macht. Nicht immer bedeutet das allerdings, dass es schnell und einfach geht. Doch der Aufwand lohnt sich, ob für einen schönen Abend zu zweit oder viert oder ein kleines Buffet, dann eben die Mengen vervielfacht. Man kann Gäste damit beeindrucken und bezaubern und vor allem Eindruck hinterlassen.
Für mich ist dies eins der Kochbücher, die nicht super oft, aber immer mal wieder zum Einsatz kommen und sich auch bestens dazu eignen, Kochfans geschenkt zu werden. Ein wenig verspielt, ein wenig detailverliebt, aber lecker. Von mir daher vier Sterne.
Rezensionen von Emmmbeee:
Lázár von Nelio Biedermann
Umwerfende Familienstory
Nelio Biedermanns Roman lässt vor dem Leser eine Familiengeschichte erstehen, die so lebendig, farbsprühend und spannend ist wie kaum eine zweite. Da finden Szenen statt, die wie in einem Film an mir vorbeigezogen sind. Es wundert mich überhaupt nicht, dass sein Erstling in mehr als 20 Ländern erscheinen wird.
Was mich an diesem Roman am meisten beeindruckt, ist das wundervolle Narrativ, in welches die Zeitgeschichte vor allem des 20. Jahrhunderts mühelos hineingebettet liegt. Man wird herrlich erzählend unterhalten und rekapituliert so ganz nebenbei, was alles geschehen ist, etwa in beiden Weltkriegen. Wobei die Sicht aus ungarischer Seite für mich eine bisher neue war.
Nelio Biedermann schöpft beim Entwurf der Charaktere derart aus dem Vollen, dass man zweimal hinsehen muss, wie blutjung der Autor noch ist. Zur Glaubwürdigkeit der einen, bereits sehr farbigen und lebenssprudelnden Personen gesellen sich die fantasievollen Eigenheiten der anderen, sozusagen der Unikate, die kaum irgendwo in der Literatur ihresgleichen haben. Man wähnt sich selbst in einer Traumwelt, ist gefangen im Geschehen und hofft inständig, besonders im letzten Drittel, dass man in den sicheren Gefilden der Schweiz erwacht.
Das alles muss erst einmal von einem Autorengehirn erdacht werden, auch dann, wenn Biedermann ganz bestimmt von seiner eigenen Familie bereits vieles erzählt bekommen hat. Denn dass er von ungarischem Adel abstammt, war ist für mich von den ersten Seiten an klar.
Noch dazu liest sich dieses, ja doch, opulente Buch flüssig leicht, auch wegen der meist kurzen Kapitel. Alle Sterne! Ich bin hellauf begeistert, und auf meinem Wunschzettel steht im Moment nicht mehr, als dass es NUR JA NICHT bei diesem Erstlingswerk bleibt! Gerade jetzt, für Weihnachten, scheint mir „Lázár“ ein überaus passendes Geschenk zu sein für alle, die immer neue Geschichten lieben.
Rezensionen von readpassion9:
Der Kuckucksjunge von Søren Sveistrup
Pageturner
“Der Kuckucksjunge” ist der zweite Teil der Reihe um Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess und hat mich genauso begeistert wie der erste Teil “Der Kastanienmann”. Worum geht es diesmal?
Schauplatz Kopenhagen: Ein Stalker geht in der Stadt um. Er folgt seinen Opfern, fotografiert sie und schickt ihnen die Bilder aufs Handy mit dem Text: Hab dich.
Die Frequenz steigert sich und gegen Ende fügt er einen makabren Abzählreim hinzu, bis er sie ermordet. Naia Thulin, die inzwischen für das NC3 arbeitet, wird ihrem alten Team zugeordnet, um an der Tastforce mitzuarbeiten. Die Ermittlungen zeigen Parallelen zu einem Mordfall von vor zwei Jahren, der nie aufgeklärt werden konnte. Hängen die aktuellen Fälle damit zusammen?
Ich konnte super in die Handlung einsteigen, beim lesen kam die Erinnerung an den ersten Teil hoch. Ich fand es toll, dass Mark Hess wieder mit an Bord ist und die beiden als “Dreamteam” in den aktuellen Fällen ermitteln. Man erfährt nach und nach was zwischen den beiden vorgefallen ist und wieso Naia nicht gut auf Hess zu sprechen ist. Naias familiärer Hintergrund wird thematisiert, da auch dieser eine wichtige Rolle bei der Aufklärung spielt.
Die Handlung ist spannend, wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und bietet einige Twists. Ich konnte bis fast zum Schluss rätseln, wer der Täter ist. Ein lockerer Schreibstil, viel Atmosphäre und Spannung machen den Thriller zu einem Pageturner.
Fazit: Spannende Fortsetzung, ich freue mich schon auf den nächsten Fall.
Rezensionen von Julchentim:
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Kalte Kulisse & viele Geheimnisse
Eisnebel hat mich schnell gepackt, vor allem wegen der abgeschiedenen Winterkulisse, die sich von Anfang an bedrohlich anfühlt und mit jeder Seite enger wird, während Theodora mit einer Familie konfrontiert ist, bei der Reichtum vor allem eines bedeutet, nämlich Macht und das gnadenlose Bewahren von Geheimnissen.
Ich mochte Theo sehr, weil sie verletzlich wirkt, ohne naiv zu sein, und weil ihre Suche nach der eigenen Vergangenheit sich langsam, aber stetig zuspitzt, sodass man als Leserin ständig mit ihr zweifelt, misstraut und versucht, kleine Hinweise richtig einzuordnen. Ich lag bei vielen Wendungen daneben, auch wenn mir manche Entwicklungen im letzten Drittel einen Tick zu glatt aufgelöst wurden.
Besonders stark fand ich die Dynamik innerhalb der Familie, da fast jede Begegnung von unterschwelliger Feindseligkeit geprägt ist und ich bis zum Schluss nicht sicher war, wer hier welche Rolle spielt und wie viel Wahrheit überhaupt ausgesprochen wird. Die Schneestürme, die Abgeschiedenheit und das Gefühl, nirgendwohin fliehen zu können, verstärken diese Stimmung spürbar und machen das Buch für mich zu einem echten Winterthriller, den man am besten an einem kalten Wochenende liest.
Ein Stern Abzug bleibt, weil mir einzelne Erklärungen etwas konstruiert vorkamen und ich mir an ein oder zwei Stellen mehr Raum für Zwischentöne gewünscht hätte, trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen und werde die Geschichte noch eine Weile im Kopf behalten.
Rezensionen von readpassion9:
Wem du traust von Petra Johann
solider Krimi
"Wem du traust" von Petra Johann handelt von Eva, die mit ihrem Mann Daniel und ihrem Sohn das perfekte Familienleben hat. Mit ihrer besten Freundin Susanne verbindet Eva viel, sie haben viele Jahre zusammen gewohnt und Eva hat Susannes Tochter Sofia mit aufgezogen, war für Sofia eine zweite Mutter.
Auch noch jetzt, wo Sofia ein 15jähriger Teenager ist, ist das Verhältnis eng und Sofia passt oft auf Evas kleinen Sohn auf. Als sie nach dem Babysitten spurlos verschwunden ist läuft eine großangelegte Suchaktion an, als ihr Sweater mit Bluflecken gefunden wird, gehen alle vom Schlimmsten aus. Evas Mann Daniel war der letzte, der Sofia gesehen hat, er gerät ins Visier der Ermittler.
In wechselnden Sichtweisen rollt sich die Handlung auf, so dass man als Leser umfassend informiert ist und mehr weiß, als die einzelnen Protagonisten. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, doch nach der anfänglichen Spannung als Sofia verschwindet, lässt diese merklich nach. Gut beschrieben fand ich das Beziehungsgefecht der Figuren, doch so wirklich mitfiebern konnte ich nicht. Größere Überraschungen gibt es nicht. Insgesamt gesehen habe ich das Buch gern gelesen, mir fehlte aber das gewisse Etwas um es zu einem Pageturner zu machen.
Fazit: Solider Krimi, 4 Sterne.
Rezensionen von F.H.:
Die Totenkopf-Spur: Einsatz auf der Hungerburg - Einsatz auf der Hungerburg von Sabrina Kostner
Große Leseempfehlung für Detektiv-Fans
Meine Kinder haben den ersten Fall der Innsbruck-Detektive regelrecht verschlungen und mit den Hauptfiguren Leo, Hannah, Felix und David mitgeraten und mitgefiebert. Besonders gut hat ihnen gefallen, dass sie die Schauplätze des Buches in Innsbruck wiedererkannt haben und sich so alles noch besser vorstellen konnten.
Die Altersangabe des Verlages - 9 Jahre - ist absolut passend. Meine älteste Tochter hat die Geschichte mit ihren 11 Jahren aber auch sehr gerne gelesen. Nachdem meine Kinder so begeistert waren, habe ich das Buch selbst gelesen und kann der Autorin nur zu diesem hervorragenden Kinderbuch gratulieren. Die Hauptdarsteller und die anderen Personen - Leos Vater, Leos Oma, Fiaker Franz und noch viele weitere - sind hervorragend beschrieben. Es sind die liebevollen Details, die das Buch so besonders machen: Seien es die Farbratte Raffi, die eine sehr wichtige Rolle spielt oder auch Leos Oma, die beim Eintreffen der Innsbruck-Detektive in ihrem Hauptquartier einfach göttlich Theater spielt. Alles in allem ein extrem gelungener Kinder-Detektivroman. Meine Kinder und ich freuen uns schon auf eine Fortsetzung, denn die braucht es unserer Meinung nach unbedingt. Könnten wir mehr als 5 Sterne für dieses Buch vergeben, dann würden wir das auch tun.
Rezensionen von Streiflicht:
STARCK und die zweite Frau von Christian Jaschinski
Starck ist zurück
Nachdem ich das erste Buch um Ex-Staatsanwalt Andreas Starck von Autor Christian Jaschinski voller Begeisterung und Spannung gelesen hatte, wollte ich natürlich zu gerne wissen, wie es weitergeht und ob er seine Tochter finden wird. Leider musste ich ein Jahr warten, bis Band 2 nun endlich erschienen ist, aber es hat sich gelohnt.
Wieder nimmt uns Starck auf eine faszinierende Reise in die Abgründe des Verbrechens mit und es ist richtig spannend. Gerade beim Thema Bitcoins und Kryptowährungen kenne ich mich kaum aus, da war das ein besonders interessanter Ausflug und endlich habe ich verstanden, was die Blockchain ist.
Wie schon im ersten Band kämpft Starck gegen scheinbar übermächtige Gegner, aber inzwischen hat er sich auch eine kleine Privatarmee aufgebaut. Das fand ich extrem unterhaltsam zu lesen und das Buch hat mich regelrecht mitgerissen. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen und das ist ja immer ein gutes Zeichen. Am Ende hätte ich zu gerne gleich in Band 3 weitergelesen, aber dafür heißt es nun wieder ein Jahr warten. Na ja, wenn das dritte Buch auch so gut ist, wie seine Vorgänger, dann ist das ok für mich. Ich bin soooo gespannt auf das Finale!
Rezensionen von Streiflicht:
Leserabe 1. Lesestufe - Schulgeschichten mit Hund Floh von Judith Allert
Lesen lernen mit Spaß!
Mein Neffe liebt Bücher und kommt nächstes Jahr schon in die Schule. Als ich dieses Buch gesehen habe, war ich total begeistert und wollte es unbedingt für ihn haben. Natürlich lese ich alle Bücher für ihn zuerst selbst - einerseits, weil ich natürlich wissen möchte, was ich verschenke, aber auch, weil ich Kinderbücher selbst immer noch so gerne mag.
Vor allem solche, die so goldig sind.
Die Idee, dass man immer, wenn man einen Leseabschnitt geschafft hat, einen Aufkleber auf die letzte Seite des Abschnitts kleben darf, finde ich super. Was für eine schöne Belohnung und ein guter Ansporn zugleich. Auch die Leserätsel am Ende des Buchs gefallen mir gut und helfen, die Geschichte genau zu lesen und zu verstehen.
Die Geschichte rund um den Schulhund Floh von Autorin Judtih Allert ist witzig, unterhaltsam und lehrreich, da liest man gerne weiter! Auch die Bilder von Sandy Thißen sind wunderschön und kindgerecht.
So macht Lesen lernen Spaß!











