Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Liselottchen:
Leserabe 1. Lesestufe - Schulgeschichten mit Hund Floh von Judith Allert
Kurzgeschichten, aufbereitet für Erstleser/innen
Das kleine Büchlein ist speziell für Anfänger/innen im Lesen gedacht, mit Kurzgeschichten von geringer Länge in großer Schrift und mit zahlreichen Illustrationen. Es gliedert sich in die Leseraben-Reihe ein. Ich habe das Buch mit meiner 7-jährigen Enkelin gelesen, sie geht in die zweite Klasse und es entsprach ihrem Können.
Der Inhalt der Geschichten war für sie ein bisschen langweilig, bis auf die Letzte, in der ein kleines Reh gerettet wird. Dass ein Hund mit in der Klasse ist, sozusagen ein Klassenhund, der die Kinder motiviert, fand sie allerdings toll und bedauerte, dass dies in ihrer Schule nicht möglich wäre. Vor allem die Illustrationen konnten sie begeistern und sie verglich das Klassenzimmer mit ihrem eigenen. Dazwischen sind Rätsel, die meine Enkelin auch spannender fand als die Geschichten selbst.
Fazit: ein Buch für kleine Leser/innen, mit Rätseln und farbenfrohen Illustrationen.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Immer muss man selber feiern von Ellen Berg
„Für die Vorweihnachtszeit der passende Lesestoff“
Nele liebt Weihnachten über alles, sie zelebriert diese Zeit intensiv und in vollen Zügen. Doch ihr neuer Freund, bei dem sie gerade mit ihren Kindern eingezogen ist, kann ihre Leidenschaft für Weihnachten so gar nicht teilen, ist eher ein Weihnachtsmuffel. Frisch zusammengezogen und schon die erste Krise nur wegen Weihnachten? Nele sucht Rat bei ihren Freundinnen die wir ja schon bereits aus einem vorigen Roman kennen.
Kurze Zeit später taucht plötzlich in ihrem Studio ein Mann auf, der Weihnachten genau so liebt wie Nele. Schicksal? Ist Nick doch nicht der Richtige?
Turbulent geht es weiter, als ein Paket verschwindet welches die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder beinhaltet, das Paket wurde gestohlen und Nele macht sich zusammen mit ihren Freundinnen auf eine abenteuerliche Fahrt zu dem vermeintlichen Dieb.
Ein sehr lustiger Roman. Von Schwiegermüttern die immer alles besser wissen, Weihnachtsstress, Beziehungsstress und vieles mehr.
Toll fand ich, dass die Kapitel in Weihnachtslieder unterteilt waren, somit hat man schon eine Weihnachtsplaylist. Ich fand den Roman kurzweilig, lustig, und ideal für die Weihnachtszeit.
Bei einigen Szene musste ich echt laut lachen. Ellen Berg versteht es einfach den Leser zu unterhalten. Das Cover wie bei allen Büchern von der Autorin echt genial.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Ausgerechnet Sylt von Thomas Herzberg
Mega Auftakt !
Dies ist der Auftakt zur Sylt Reihe Hannah Lambert ermittelt und da ich Friesenkrimis liebe und Sylt ein so tolles Setting ist, bin ich ziemlich neugierig in das Buch gestartet :
Das Buch startet schnell mit dem Einstieg in die Geschichte und ich muss sagen, mir ist der Schreibstil von Thomas Herzberg direkt ins Auge gesprungen : sprachlich wirklich super und total flüssig geschrieben, war ich schneller in dem Fall, als ich dachte.
Die Hauptfigur Hannah Lambert ist keine Figur, die auf den ersten Blick sympathisch wirkt, trotzdem hat der Autor sie sehr authentisch dargestellt : eine Hauptkommissarin mit Ecken und Kanten; das gefällt mir sehr und macht ihren Charakter auch aus. Dazu kommt der private Hintergrund ihrer Figur und den finde ich auch sehr spannend.
Der Spannungsbogen um den Fall selbst, fand ich super – es geht relativ schnell los und dann hält sich der Spannungsbogen auch komplett über das Buch aufrecht. Kleine witzige Anekdoten hat der Autor auch einfließen lassen und das lockert das Buch auch sehr auf.
Die Örtlichkeiten sind toll beschrieben : wer nach Sylt-Flair sucht, der ist hier definitiv richtig.
Für mich war dies ein gelungener Auftakt zur Küstenkrimi Reihe rund um Hannah Lambert und der nächste Band steht direkt schon auf meiner Wunschliste – eine ganz klare Leseempfehlung dafür !
Rezensionen von Eternal-Hope:
Die Radikalisierten von Moussa Al-Hassan Diaw
Macht sehr bestürzt und betroffen
Der islamische Religionspädagoge Moussa Al-Hassan Diaw hat in Österreich die staatlich unterstützte Deradikalisierungsstelle DERAD gegründet, bei der er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern daran gearbeitet, sich für die Deradikalisierung islamistisch beeinflusster Jugendlicher und junger Erwachsener einzusetzen - eine sehr wichtige Arbeit!
In diesem Buch erzählt er anhand von vielen Fallbeispielen von den Hintergründen seiner Arbeit und zeigt auf, wie es zur Radikalisierung dafür empfänglicher junger Menschen kommt und wie die Beratungsstelle mit diesen arbeitet.
Dabei zeigt sich insgesamt ein Ausmaß des Problems, das vielen in seiner Größe sicher nicht voll bewusst ist: beispielsweise geht es um junge Menschen aus bosnischen muslimischen Familien, also aus einer Region, in der ursprünglich ein sehr offener, liberaler Islam praktiziert wurde, die sich aber nun radikalisiert haben.
Die Radikalisierung geht oft so weit, dass auch andere Muslime oder sogar die eigenen Eltern als zu bekämpfende Ungläubige angesehen werden, wenn sie der eigenen extremistischen Auslegung der Religion nicht folgen. Dabei verstärken sich die radikalen Ansichten der Jugendlichen in sozialen Blasen Gleichgesinnter und sehr stark durch den Einfluss einschlägiger Social Media Kanäle, bis es zu einer totalen Ablehnung westlicher Gesellschaften (und sogar muslimischer Länder, die als nicht gläubig, also nicht radikal genug angesehen werden) und damit verbunden oft auch zu einer Gewaltbereitschaft kommt.
Es geht auch um das Attentat in Wien im November 2020, für das es erschreckend viele Anzeichen im Vorfeld gab, aber leider von den damit befassten Institutionen und der Politik nicht entschlossen genug gehandelt wurde, so wie auch in so einigen anderen Fällen. Die Tragweite des Problems scheint noch nicht bei allen Entscheidungsträgern angekommen zu sein.
Überhaupt zeigt das Buch auf, wie wichtig Deradikalisierungsarbeit ist, aber ebenfalls, wie der Autor auch ganz offen sagt, das Problem deutlich verringert würde, wenn radikalisierte Menschen erst gar nicht ins Land gelassen würden, ihnen die (manchmal sogar gewünschte) Ausreise erleichtert oder sie nach Radikalisierung oder Straftaten entschlossener abgeschoben würden: eine unbequeme Wahrheit, für die sich viele erst langsam öffnen. Denn leider gibt es Menschen, die sehr empfänglich für immer neue Propaganda sind, die in sich viel Wut und Hass tragen, keinerlei Dankbarkeit für staatliche Unterstützung empfinden und die bereit sind, allen, die ihren radikalisierten Weg nicht teilen, massiv zu schaden.
Insgesamt ist es ein wichtiges Buch, dem ich viele Leserinnen und Leser wünsche - insbesondere unter denen, die in diesem Bereich wichtige Entscheidungen zu treffen haben.
Rezensionen von Sheilo:
Smaragdgrün,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kerstin Gier
Ich liebe diese Neuauflage
Gideon hat Gwendolyn das Herz gebrochen und sie versinkt immer mehr in ihrem Liebeskummer. Und dann steht auch noch ein Besuch in der Vergangenheit an, bei dem sie den Grafen von Saint Germain wieder treffen sollen und für die Loge scheint dieses Treffen besonders wichtig zu sein. Doch kann Gwen überhaupt noch jemanden trauen?
Ich liebe die Neuauflage von Kerstin Gier zu "Smaragdgrün" wirklich sehr, vor allem, weil sie uns mit einem anderen Ende und tollen Epilogen überrascht.
So viel sei verraten - aus meiner Sicht eröffnet sich nun die Chance, dass es noch eine weitere Fortsetzung geben könnte.
Das Hörbuch wird von verschiedenen Sprechern und Sprecherinnen gesprochen, wobei Carolin Sophie Göbel den überwiegenden Teil des Hörbuches liest. Ihr gelingt es dabei besonders gut, jeder handelnden Figur ihren eigenen Charakter zu verleihen und ich liebe die Szenen mit Xemerius dabei besonders, weil die frechen Sprüche des Wasserspeiers mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Auch die geheimnisvolle Stimmung in der Loge und seinen Mitgliedern wird perfekt transportiert und es macht wirklich sehr viel Freude, dem Hörbuch zu lauschen. Die Spannung ist perfekt und es wird wirklich nie langweilig.
Wer die Edelsteintrilogie liebt, sollte auf jeden Fall die Chance nutzen und dieses neue Ende kennenlernen. Zudem wurden auch einige Inhalte zeitgemäßer gestaltet, sodass die Buchreihe nun die nächste Generation an Lesenden begeistern kann. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es noch eine Fortsetzung der Reihe geben würde.
Ich kann das Hörbuch von Smaragdgrün für am alle sehr empfehlen, die bereits die anderen beiden Teile der Neuauflage genossen haben.
Rezensionen von buch4ever:
Botanic Hearts von Melanie Sweeney
Eine bezaubernde Wohlfühlgeschichte
Worum es geht
Die Welt von Tansy, alleinerziehende Mutter und engagierte Bibliotheksleiterin in Houston, wird durch einen Hurricane zerstört. Leider auch ihre geliebte Bücherei. Ihre Rettung im Chaos ist Jack, der ruhige und pflanzenliebende Leiter des Botanischen Gartens.
Dieses Schicksal führt sie zusammen, denn Tansys Bibliothek muss als Übergangslösung in Jacks strukturiertes Reich verlegt werden.
Die erzwungene Zusammenarbeit ist zunächst ein Clash der Gegensätze. Tansys quirlige Welt voller Bücher und Gemeinschaft trifft auf Jacks disziplinierten Rückzugsort. Im Gewächshaus, zwischen Regalen und blühenden Pflanzen, beginnt sich langsam eine sanfte Romanze zu entwickeln.
Meine Meinung
Botanic Hearts von Melanie Sweeney ist eine Lektüre, die sich von der ersten Seite an warm, sanft und tröstlich anfühlt. Die Kombination aus Büchern, dem bezaubernden Setting im Botanischen Garten und der Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Weg zurück ins Leben findet, schafft eine unwiderstehliche Atmosphäre. Beim lesen konnte ich diese kleine, cozy Welt fast riechen und spüren.
Der Schreibstil ist herzlich, angenehm und authentisch. Die Charaktere sind realistisch gezeichnet und nichts wirkt überzeichnet. Die Geschichte überzeugt durch schöne und tiefe Gefühlsmomente und erzählt sehr feinfühlig von Heilung und dem Mut, nach Rückschlägen wieder Nähe zuzulassen.
Das Cover fängt diese sanfte Stimmung durch seine schönen Farben hervorragend ein.
Fazit
Wer turbulente Spannung oder große Dramen sucht, wird hier nicht fündig. Dies ist eine authentische, gefühlvolle Slow-Burn-Geschichte. Für mich persönlich war das Tempo der Beziehungsentwicklung dann doch etwas zu langsam, weshalb ich einen Stern abziehe.
Trotzdem ist Botanic Hearts ein echtes Wohlfühlbuch, das ich jedem empfehlen kann, der eine ruhige, herzerwärmende Liebesgeschichte mit Tiefgang sucht.
Rezensionen von Petra Sch.:
Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste von Kelly Mullen
ein Locked-Room Whodunit à la Agatha Christie
3,5 Sterne
Die 77jährige Mimi MacLaine lebt auf der kleinen und ruhigen Insel Mackinac Island im Huronsee, nahe der Grenze zu Kanada.
Eines Tages erhält sie überraschend eine Einladung ihrer Nachbarin Jane Ireland zu einer Auktion auf deren Familienanwesen, das in vergangenen Zeiten als Schmuggelplatz und Flüsterkneipe genutzt wurde.
Jedoch nicht nur, dass Mimi zu Jane keinen Kontakt hatte, ist die Einladung auch noch eine Erpressung: wenn sie nicht erscheint und ein bestimmtes Manga ersteigert, wird Mimis dunkles Geheimnis veröffentlicht.
Also schnappt sich Mimi als Verstärkung ihre Nichte Addie, eine Gamedesignerin, mit der sie jedoch schon länger keinen Kontakt mehr hatte, und verbringt neben 7 weiteren Gästen (die natürlich auch alle Geheimnisse haben) den verschneiten Abend mit den Gastgebern Jane Ireland und deren Lebensgefährten Matthew (der auch ihr Schwiegersohn ist).
Bis es einen Mord gibt - und zwar die Gastgeberin höchstselbst!
Das alte Anwesen und die eisigkalten Wetterbedingungen des Schneesturms, aufgrund dessen die Gäste eingeschlossen sind und die Polizei nicht kommen kann, sind eindrücklich beschrieben. Ich hatte oft Gänsehaut, weil ich alles genau vor Augen hatte. Und die Geschichte des Schmuggels zur Zeiten der Prohibition ist mit dem alten Anwesen der Irelands spannend erzählt.
Die vielen handelnden Figuren hatten mich anfangs oft durcheinander gebracht; ich fand einige schwer zuzuordnen. Die Hilfreichen Steckbriefe in den Buchklappen habe ich leider erst nach Beenden der Lektüre gefunden ;)
Da die Gesellschaft von der Außenwelt abgeschnitten ist, glaubt Mimi, ermitteln zu müssen. Addie kommt aufgrund ihrer Arbeit auch schnell auf den Geschmack - immerhin entwickelt sie die Storylines eines beliebten Locked-Room-Online-Games.
Die Erwähnung des Spiels "Murderscape" und warum Addies Gedankengänge so sind, wie sie sind, hätte für meinen Geschmack nicht ständig sein müssen. Nach zweimaliger Erwähnung war mir schon klar, dass Addie eine Krimi-Spiel-Entwicklerin ist und eben so denkt, wie es in ihrem Game notwendig ist. Auch wenn es hier echte Todesfälle gab, war ihre Denkweise manchmal nützlich - auch wenn es einem so vorkam, als würde gefühlt nur Mimi ermitteln. Oder nein, ermitteln tun beide Frauen, aber Mimi fällt alles Ungewöhnliche auf und Mimi kombiniert diese Dinge zu einem sinnvollen roten Faden. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, Addie wäre gar nicht nötig gewesen. Obwohl doch SIE die Krimi-Game-Entwicklerin ist.
Leider bin ich mit den beiden Hauptfiguren nicht so ganz warm geworden; auch die anderen Figuren blieben eher blass.
Die Ermittlungsarbeit selbst war für mich zu viel "Herumgehüpfe", ich bin mit den Handlungs- und Gedankensprüngen oft gar nicht mehr mitgekommen.
Und auch die Gedankengänge von Addie und Mimi zur Auflösung konnte ich nicht soo ganz nachvollziehen. Wieso wussten sie plötzlich, wer der Mörder war? Trotz Erklärung blieb mir das etwas rätselhaft.
Die Auflösung selbst (also das Motiv) war dann nachvollziehbar, aber leider wenig spektakulär.
Alles in allem ein netter Locked-Room-Krimi für kalte Tage, der mich aber nicht so ganz überzeugen konnte.
Fazit:
Ein Locked-Room-Krimi im Stil 'Whodunit' à la Agatha Christie mit zwei speziellen Ermittlerinnen, deren Handlungs- und Gedankensprünge mich manchmal verwirrt haben. Auch die Auflösung konnte mich nicht so ganz abholen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Das Disney Buch von Jim Fanning; Tracey Miller-Zarneke
Die magische Welt von Disney
In dem sehr umfangreichen Inhaltsverzeichnis kann ich schon erahnen, was in diesem wundervollen Buch so alles auf mich als großen Disney-Fan zukommen wird. Nach einer Einleitung von Jim Fanning und Tracey Miller-Zarneke, die die Texte zu dieser Neuauflage beigesteuert haben, geht es gleich los mit einer Zeitleiste ab 1924, wobei immer zwei Jahrzehnte auf einer Doppelseite dargestellt werden.
Das Buch beginnt mit einem Einblick in die Anfänge des Disney-Imperiums, von den Anfängen von Walt Disney und seinem Bruder Roy O. Disney in den 1920er Jahren bis zur Gründung des Unternehmens. Mit dem Erfolg von Mickey Mouse und dem ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ im Jahr 1937 beginnt die aufregende Reise von Disney, mit denen das Unternehmen auch heute noch große Erfolge feiert. Seit nun schon 100 Jahren lassen sich Disney Fans aus aller Welt von den Animationsfilmen und den später so großartig angelegten Themenparks verzaubern. Angefangen bei der Mickey-Magie, die diese kleine Maus von damals bis heute in ihren Comic-Heften versprüht, über Schneewittchen, Pinocchio, den kleinen Elefanten Dumbo, Bambi, Peter Pan, Tinkerbell und vielen anderen Zeichentrickfiguren hat auch mich Walt Disney bis heute begleitet und absolut begeistert. Aber auch die Realfilme, die später dazu kamen, tragen die Handschrift dieser kreativen Disney-Welt und sind absolut sehenswert.
Besonders gut gefallen mir in diesem Buch auch die Poster der verschiedensten Attraktionen, die Berichte über die verschiedenen Themenparks, die wundervolle Erinnerungen wecken, und die Sammlerstücke und Anstecker, von denen man nie genug haben kann. Und natürlich die vielen farbigen Bilder und Fotografien, die dieses Buch zu einem außergewöhnlichen Buch-Schatz machen.
„Das Disney Buch: Die magische Welt von Disney“ ist eine visuelle Zeitreise von den Anfängen bis heute, erinnert an die unvergängliche Magie von Disney und sollte bei keinem Disney-Fan im Bücherregal fehlen. Ich jedenfalls liebe es.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
Das dreizehnte Kind
"Das Dreizehnte Kind. - Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen" von Erin. A. Craig ist in der Hörbuchfassung von Rebecca Veil gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen.
Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, bei höherer Geschwindigkeit hat mir die Stimmfarbe immer noch gut gefallen, Betonungen kamen gut heraus und das Buch lies sich insgesamt gut hören.
„Das Dreizehnte Kind“ ist eine märchenhaft anmutende Fantasy mit einer interessanten Grundstory: dreizehnte Kinder einer Familie sind gesegnet, im Fall von Protagonistin Hazel vom Tod höchstpersönlich. Diese Segnung durch die Götter finde ich sehr spannend und hat mich vor allem zur grundsätzlichen Frage verleitet, warum nicht viel mehr Familien dreizehn Kinder in die Welt setzen - das wird im Buch aber nicht weiter thematisiert. Es gibt weitere dreizehnte Kinder, wie viele insgesamt bleibt jedoch unklar.
Hazel ist eine sympathische Protagonistin, auch wenn ihr mitunter eine gewiwsse Weitsicht fehlt - was ich im Anbetracht ihres Alters aber auch angemessen finde. Im Verlauf der Story fand ich ihre Charakterentwicklung teils etwas schwach, hier hätte ich mir mehr Entwicklung und weniger bloßes Reagieren auf äußere Umstände gewünscht - das gabe es auch in Ansätzen, für mich aber zu wenig. Auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen ihr und Prinz Leo blieb für mich substanzlos, denn außer ein paar wenigen Gesprächen wird nicht viel mehr Interaktion zwischen den beiden beschrieben. Da finde ich die Gefühlslage nicht nachvollziehbar. Ein viel interessanterer Charakter war für mich Merrick, der Gott des Todes. Er wirkt so freundlich, unsicher und charmant (trotz seiner gelegentlichen Wutanfälle), dass ich einiges mehr über ihn hätte erfahren wollen. Als Hazels Pate hätte er von mir aus gern eine größere Rolle einnehmen können.
Die Handlung als solche fand ich gelungen, der Spannungsbogen war gut aufgebaut und Wendungen nicht zu vorhersehbar. Auch wenn einige Fragen nach Ende des Buches offen blieben, bin ich mit der grundlegenden Story zufrieden und habe die Geschichte gern verfolgt.
Somit ist „Das Dreizehnte Kind“ eine solide fantastische und märchenhafte Story, die einige Schwächen in der Charakterdarstellung hat, jedoch insgesamt unterhaltsam und leicht zu lesen ist.
Rezensionen von gabiliest:
Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg
Das Geheimnis des siebenarmigen Leuchters
Der bekannte Autor Marc Rosenberg erzählt mit “Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit” eine Geschichte, die phantasievoll und ungeheuer ideenreich ist. Das schöne Hardcover mit Goldrand sowie das Lesebändchen betonen die hochwertige Ausstattung des Buches. Am Beginn findet sich ein Personenverzeichnis, das hilfreich ist, denn in dem Jugendroman, der ab 10 Jahren empfohlen wird, wimmelt es von Personen, die sowohl in der realen Welt wie in einem Paralleluniversum beheimatet sind.
Eliot Holtby ist ein dreizehn Jahre alter Junge, der in einem Zirkus bei seinem Ziehvater Hilarius in den Niederlanden aufwächst. Doch dieser dreizehnte Geburtstag ist ein Schicksalstag, denn Hilarius verrät Eliot ein schlimmes Geheimnis: Er muss die Welt vor seiner bösen Tante Euphemia LaCroix, einer Hexe, retten. Eliot hat magische Kräfte, die er von seiner Mutter, einer guten Hexe, geerbt hat. Doch Eliot hofft, dass seine Eltern noch leben.
Eliot betritt in einer Parallelwelt die riesige Stadt Chilverse, die von Toten aller Epochen sowie lebenden Menschen bewohnt wird. Ihn empfängt nach einer etwas missglückten magischen Reise, die er gemeinsam mit seinem blinden Freund Florens und der uralten, weisen und sprechenden Schildkröte Mr. Touchdown gemacht hat, Abigail, ein sehr resolutes Mädchen. Ein blauer Saphir soll den Kindern helfen, die Landkarte des Lichts zu finden. Denn nur wenn Eliot die Lichter findet, die einen siebenarmigen Leuchter in der Kirche in Amsterdam zum Strahlen bringen, ist seine Mission gelungen.
“Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit” beschreibt die erste Prüfung, die Eliot bestehen muss. Bei seiner Aufgabe helfen ihm historische Persönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach, der ihm die Vergangenheit zeigt oder Galileo Galilei, der ihn auf eine Sternenkonstellation hinweist. Eliot und seine Freunde treffen Henri de Toulouse-Lautrec in Paris zu Glanzzeiten des Moulin Rouge und besuchen den Louvre, um Antworten zu finden. Auch Jules Verne und ein Fesselballon spielen eine wichtige Rolle. Besonders aber ist die Aussage von Hilarius, dass Eliot in der Kirche in Amsterdam ein Kästchen finden wird, das alle Fragen der Menschheit beantwortet. Wird Eliot diese erste Prüfung bestehen können?
Marc Rosenberg hat mit diesem Roman eine spannende Geschichte geschrieben, die an verschiedenen historischen oder imaginären Schauplätzen spielt. Sowohl verstorbene Menschen wie sprechende, magische Tiere versuchen, Eliot bei seiner gefährlichen Mission zu unterstützen. Das Buch bindet historische Ereignisse ein und versucht auf diese Art, den jungen Lesenden geschichtliche Fakten näher zu bringen. Auch finden sich zahlreiche Anspielungen auf Entdeckungen, Bücher und Filme, die der Zielgruppe wahrscheinlich nicht bekannt sind.
Die Geschichte ist ungeheuer ideenreich und phantasievoll auch in einzelnen Details, was aber bedingt, dass der Fokus auf das eigentliche Thema des Buches- die Rettung der Welt- manchmal ins Hintertreffen gerät. So brauchen die Leser und Leserinnen eine Portion Geduld und Neugierde, wenn sie Eliot auf seiner schwierigen Reise begleiten, denn das Buch umfasst über 500 Seiten. Ich hätte mir hier eine stärkere Konzentration auf das Hauptthema gewünscht.
Das Buch lebt von gut gezeichneten Charakteren und zeigt, wie wichtig Freundschaft vor allem in schwierigen Lebenssituationen ist. Detailliert werden die Herausforderungen beschrieben, denen sich die Kinder zu stellen haben und die sie nur mit Mut, Köpfchen und Zusammenhalt bestehen können. In gut lesbarem und ungeheuer einfallsreichem Schreibstil werden Abenteuer geschildert, die zeigen, dass der Kampf gegen das Böse nicht vorbei ist. Für die leichte Lesbarkeit sorgt auch die angenehme Schriftgröße, die unterschiedliche Kapitellänge ist nicht wirklich störend.
Insgesamt kann ich das Buch für junge Lesende empfehlen, die magische Welten mögen und die mysteriöse Geschichten mit realen Elementen lieben. Denn der Kampf um die Rettung der Menschheit ist noch lange nicht vorbei!











