Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Königin Esther von John Irving
Trauriger Tagträumer
James Winslow wächst unter ungewöhnlichen Umständen auf, denn er hat zwei Mütter, eine leibliche, Esther, und eine Ziehmutter, Honor. Mit zweiundzwanzig Jahren reist er von New Hampshire nach Wien, ein spektakulärer Auftrag soll ihn vor einer Einberufung in den Vietnamkrieg schützen. Außerdem möchte er hier endlich seiner Königin Esther begegnen.
Es wäre wohl nicht John Irving, würde die Geschichte tatsächlich mit James, genannt Jimmy, beginnen. Nein, die Handlung setzt ein mit den Großeltern, Jimmy betritt erst etwa nach einem Viertel des Geschehens die Bühne. Von einem Thema ins nächste stürzend, erfahren wir von einem Krankenhaus und einem Waisenhaus, welche bereits in einem anderen Roman Irvings eine Rolle spielen, wird erörtert, ob beschnittene oder unbeschnittene Penisse empfehlenswerter sind und wie man wohl am besten zu einer Bescheinigung „nicht wehrdienstfähig“ kommt. James als „Honors Kind – ein trauriger Tagträumer“ [kindle Pos. 8476] steht dann doch im Mittelpunkt, denn schon vor seiner Geburt entspinnt sich ein abenteuerliches Schauspiel über seine geplante Entstehung, welche wohl nicht nur mir eine erstaunte Miene entlockt. Die Kindheit wird kurz gestreift, ausführlicher geht es dann wieder in Wien zu, wo unter anderem bekannte Lokale wie der Augustinerkeller oder das legendäre Café Hawelka erwähnt werden und das Experiment „Wehrdienstunfähig“ starten kann.
Ein detailverliebter Schreibstil, ausgesprochen ungewöhnliche Szenen und eine bisweilen derbe Ausdrucksweise kennzeichnen diesen Roman, Motive wie Verlust – einer Mutter, eines Kniegelenkes oder eines Armes –, ungewöhnliche Sexualbeziehungen und der Einfluss Charles Dickens‘ fallen ins Auge, die Charakteristik der Figuren ist bemerkenswert. Es ist durchaus interessant, einmal „einen Irving“ zu lesen, dennoch werde ich wohl kein erklärter Freund dieser Art von Literatur werden.
Rezensionen von jori1020:
Konfetti-Blues von Lutz van der Horst
Gelungenes Debüt
In seinem Debütroman 'Konfetti-Blues' erzählt Lutz van der Horst die Geschichte von Max, einem Ende zwanzigjährigen Comedyautor, der auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz in der Welt ist – sowohl auf der Bühne als auch daneben. Es ist eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Selbstzweifel, Drogen und den Versuch, in der unbarmherzigen Comedybranche Fuß zu fassen.
Das Hörbuch bietet einen spannenden Einblick in eine Branche, die für viele eher verborgen bleibt, ist aber zugleich weit mehr als ein Blick hinter die Kulissen. Es wirkt wie ein modernes Großstadtmärchen über das Gefühl, wenn der Applaus ausbleibt, und darüber, dass echte Nähe oft erst entsteht, wenn die Masken fallen. Gerade darin werden sich viele junge Menschen wiederfinden.
Die Figuren wirken lebendig und liebevoll gezeichnet. Besonders Max’ Freundeskreis überzeugt mit individuellen Eigenheiten und kleinen Macken, die immer authentisch bleiben. Man hat das Gefühl, Menschen zu begegnen, die man aus dem eigenen Leben kennen könnte. Durch die nahbare Erzählweise fühlt man sich, als stünde man direkt neben Max und sähe ihm beim Stolpern und Wachsen zu. Van der Horst findet dabei eine gelungene Balance aus Witz und Gefühl. Beim Hören reicht das Spektrum von lautem Lachen bis zu einem leichten Kloß im Hals. Dieser tragikomische, ehrliche Ton bildet das Herz des Hörbuchs – und Van der Horst trifft ihn beim Einlesen äußerst präzise. Seine Stimme verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität.
Stilistisch reicht das Hörbuch nicht an große Romanautor*innen heran. Die Sprache bleibt eher schlicht, und manche Passagen erinnern eher an eine Erzählung. Dennoch bleibt 'Konfetti-Blues' eine klare (Hör-)Empfehlung. Es ist ein warmherziges, unterhaltsames und nahbares Hörbuch, das mit seinem Humor und seiner Ehrlichkeit überzeugt.
Rezensionen von jori1020:
Konfetti-Blues von Lutz van der Horst
Kurzweiliges Debüt
In seinem Debütroman 'Konfetti-Blues' erzählt Lutz van der Horst die Geschichte von Max, einem Ende Zwanzigjährigen Comedyautor, der auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz in der Welt ist – sowohl auf der Bühne als auch daneben. Es ist eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Selbstzweifel, Drogen und den Versuch, in der unbarmherzigen Comedybranche Fuß zu fassen.
Der Roman bietet einen spannenden Einblick in eine Branche, die für viele eher verborgen bleibt, ist aber zugleich weit mehr als ein Blick hinter die Kulissen. Er wirkt wie ein modernes Großstadtmärchen über das Gefühl, wenn der Applaus ausbleibt, und darüber, dass echte Nähe oft erst entsteht, wenn die Masken fallen. Gerade darin werden sich viele (junge) Menschen wiederfinden.
Die Figuren wirken lebendig und liebevoll gezeichnet. Besonders Max’ Freundeskreis überzeugt mit individuellen Eigenheiten und kleinen Macken, die immer authentisch bleiben. Man hat das Gefühl, Menschen zu begegnen, die man aus dem eigenen Leben kennen könnte. Durch die nahbare Erzählweise fühlt man sich, als stünde man direkt neben Max und sähe ihm beim Stolpern und Wachsen zu. Van der Horst findet dabei eine gelungene Balance aus Witz und Gefühl. Beim Lesen reicht das Spektrum von lautem Lachen bis zu einem leichten Kloß im Hals. Dieser tragikomische, ehrliche Ton bildet das Herz des Buches.
Stilistisch reicht das Buch nicht an große Romanautor*innen heran. Die Sprache bleibt eher schlicht, und manche Passagen lesen sich mehr wie Erzählung. Dennoch bleibt 'Konfetti-Blues' eine klare Empfehlung. Es ist ein warmherziges, unterhaltsames und nahbares Buch, das mit seinem Humor und seiner Ehrlichkeit überzeugt.
Rezensionen von rewareni:
Verformung von Bastian Kresser
Ein neuer Lebensweg
Wegen eines Burnouts nimmt sich der Manager Marc Steiner eine 7 monatige Auszeit, wo ihm seine Freunde einen Messerschmiedekurs schenken. Kaum trifft er auf den verschlossenen, aber charismatischen Niels Bergmann, der sein Grundstück mit einem meterhohen Zaun gesichert hat, wo es einen Bunker gibt, sowie geheimnisvolle Besucher immer wieder auftauchen, beginnt für Marc ein neues Leben.
Die Schmiedearbeit nimmt ihn immer mehr gefangen und auch die beginnende Freundschaft zu Niels ist für ihn etwas besonderes.
Als Marc die Journalistin Nina kennen lernt, scheint für ihn das Glück perfekt zu sein, doch nach einem ersten Kennenlernen mit Niels gerät ein Stein ins Rollen, den scheinbar niemand mehr aufhalten kann. Nina spürt, dass mit Niels etwas nicht stimmt und ihr Spürsinn ist erwacht. Marc gerät nun zwischen die Fronten, wo ihn Nina mit ihren Recherchen über Niels immer wieder erschüttert und er letztendlich nicht mehr weiß, wem oder was er glauben kann.
Der Roman ,,Verformung“ von Bastian Kresser wird den Leser nicht ganz unbeeindruckt zurück lassen. Es werden darin viele Themen angesprochen, wo jeder entweder schon persönliche Erfahrungen damit gemacht hat oder sich über gewisse Dinge Gedanken gemacht hat.
Zu Beginn bin ich etwas schwer in den Roman hinein gestartet, da mir Marc zu verunsichert und ängstlich war ob seiner psychischen Situation, die der Autor sicherlich gut dargestellt hat. Da ist es mir dann etwas zu schnell gegangen, dass er bereits nach ein paar Tagen in der Schmiede selbstbewusst und gestärkt ob seines Burnouts hervor gegangen ist. Auch hat mir dabei seine ,,Unterwürfigkeit“ gegenüber Niels gestört, den er immer wieder als seinen „Meister“ und seinen ,,Schmied“ bezeichnet hat.
Im Laufe der Geschichte wird man aber dann immer mehr hineingezogen in eine Welt wo Marc und Nina, die zu Beginn unsterblich ineinander verliebt waren, plötzlich aus den Fugen gerät. Der Autor schafft es dabei, dass man selbst immer wieder zweifelt ob eine richtige Gefahr von Niels ausgeht, der abgeschieden lebt, der seltsame Besucher bekommt und der offensichtlich alles von Nina weiß und ihre technischen Geräte plötzlich gehackt worden sind.
Man hat das Gefühl, dass so gut wie jeder etwas zu verbergen hat und so mancher versucht, den anderen auf subtile Art und Weise zu manipulieren.
Man merkt in der Geschichte aber auch, wie schwer es sein kann, wenn man ,,anders“ denkt und lebt, dass einem sehr schnell ein Stempel aufgedrückt wird und man sich bereits im Vorhinein eine Meinung bildet, die sich aber letztendlich als falsch heraus stellt.
Es ist ein stiller Roman, wo leider sehr viel geraucht wird in gefühlt jeder Szene, wo man aber gut eintauchen kann in die Gedanken der Protagonisten. Man ertappt sich dabei, dass man selbst immer wieder seine eigene Haltung gegenüber Andersdenkender, Medienberichte... überdenkt, wo es oft gar nicht so leicht ist heraus zu finden, ob wir nicht immer wieder durch andere manipuliert werden, ohne dass es uns wirklich bewusst ist.
Es ist eine Geschichte wo besonders Marc gestärkt hervor gehen wird, der viel über sich selbst gelernt hat, der gemerkt hat, wie wichtig Niels für ihn ist und dass jeder sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, wenn er glücklich und zufrieden sein will.
Rezensionen von Katzenmicha:
Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke
Sehr spannende Gespensterjagd
Tom entdeckt im Keller als er für seine Mutter Orangensaft holen soll ein schimmlig-grünes Gespenst.Doch nur er kann es sehen,als er es seiner Oma erzählt glaubt sie ihm. Oma Anna schickt ihn zu ihrer guten Freundin Frau Hedwig Kümmelsaft, eine erfahrene Gespensterjägerin.Sie gibt Tom viele Tipps und stattet ihn mit kuriosen Hilfsmitteln aus.
Mit viel Mut stellt er sich dem Gespenst erneut,und erfährt – das das Gespenst von einem größeren und böseren Gespenst aus seinem Haus vertrieben wurde und deshalb im Keller des Mehrfamilienhauses wohnen muss.Können Tom und Frau Kümmelsaft dem Gespenst Hugo helfen?
Die Autorin Cornelia Funke hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Das Buch aus dem Jahr 2009 wurde vom Verlag wieder neu aufgelegt, mit einer jungen Illustratorin und einem Vorwort der Autorin.Auf dem Cover ist Tom hinter ihm Hedwig Kümmelsaft, die Gespensterexpertin und dann natürlich das Gespenst zu sehen.Das Cover macht gleich Lust zu lesen-sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Katzenmicha:
Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke
Sehr spannende Gespensterjagd
Tom entdeckt im Keller als er für seine Mutter Orangensaft holen soll ein schimmlig-grünes Gespenst.Doch nur er kann es sehen,als er es seiner Oma erzählt glaubt sie ihm. Oma Anna schickt ihn zu ihrer guten Freundin Frau Hedwig Kümmelsaft, eine erfahrene Gespensterjägerin.Sie gibt Tom viele Tipps und stattet ihn mit kuriosen Hilfsmitteln aus.
Mit viel Mut stellt er sich dem Gespenst erneut,und erfährt – das das Gespenst von einem größeren und böseren Gespenst aus seinem Haus vertrieben wurde und deshalb im Keller des Mehrfamilienhauses wohnen muss.Können Tom und Frau Kümmelsaft dem Gespenst Hugo helfen?
Die Autorin Cornelia Funke hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Das Buch aus dem Jahr 2009 wurde vom Verlag wieder neu aufgelegt, mit einer jungen Illustratorin und einem Vorwort der Autorin.Auf dem Cover ist Tom hinter ihm Hedwig Kümmelsaft, die Gespensterexpertin und dann natürlich das Gespenst zu sehen.Das Cover macht gleich Lust zu lesen-sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Harakiri:
Wem du traust von Petra Johann
Echt gut
Als Sofia nach einem Babysitter-Abend nicht nach Hause kommt, beginnt eine fieberhafte Suche. Doch Sofia bleibt verschwunden.
Was anfangs nach einem perfekten Leben aussieht, wird bald ins Gegenteil verkehrt. Das Buch geht in die Tiefe und beleuchtet das Zusammenleben verschiedener Charaktere. Beschreibt Liebe und welche Abgründe sich daraus ergeben können.
Das Buch wird aus abwechselnden Perspektiven beschrieben. Da ist einmal Eva, Kommissarin Heidi und die Gefangene in kursiver Schrift. Vor allem deren Kapitel sind sehr emotional und anfangs etwas verwirrend. Diese Erzählstruktur ist in meinen Augen sehr geschickt gewählt. Rückblenden und Perspektivwechsel entwirren das Rätsel um das Verschwinden Sofias Stück für Stück.
Die Charaktere handeln authentisch und geben ihre Geheimnisse erst nach und nach preis und genau das macht die perfide Spannung aus, die sich bis zum Schluss hält.
Wie in allen ihren Büchern überzeugt Johann hier wieder durch eine präzise und tiefgründige Story und macht es dem Leser nicht leicht, den wahren Täter zu erraten.
Fazit: Petra Johann ist wieder ein Buch gelungen, das man kaum aus der Hand legen mag.
Rezensionen von Tara:
Die wilden Jahre von Susanne Goga
Ein packender historischer Roman
„Die wilden Jahre“ ist ein packender, historischer Roman der in Mönchengladbach lebenden Autorin Susanne Goga.
Die Handlung beginnt im April 1919 in Düsseldorf. Der Erste Weltkrieg hat deutliche Spuren im Land und im Leben der Menschen hinterlassen. Viele Städte sind besetzt und es ist nicht möglich sich frei zu bewegen.
Auch das Geschwisterpaar Thora und Hannes Bernrath spürt die Veränderungen der letzten Jahre. Während Thora bereits wieder Träume hat und in Düsseldorf Schauspiel studieren möchte, wirkt Hannes verloren. Als er wegen Mordverdacht verhaftet wird, beginnt Thora für ihren Bruder zu kämpfen.
Gleich zu Beginn gelingt es Susanne Goga, vergangene Zeiten lebendig werden zu lassen. Sie fängt die Atmosphäre der damaligen Zeit gelungen ein und zeichnet ihre Charaktere lebendig und authentisch.
Die Handlung wechselt zwischen Düsseldorf, München-Gladbach, Bowdon Manchester und Arras-Roeux (Frankreich) und ist in den Jahren zwischen 1914 und 1919 angesiedelt. Durch diese stetigen Wechsel lesen sich die Ereignisse abwechslungsreich und Spannung wird aufgebaut.
Es geht um einen Neubeginn nach dem Krieg, Liebe, Mut, Loyalität, Hoffnung, Familie und vieles mehr.
Historische und fiktive Ereignisse greifen gelungen ineinander und man merkt, dass hier zuvor ausgiebig recherchiert wurde.
Mit ihrem Nachwort hat die Autorin ihr Werk gelungen abgerundet. Hier findet man auch eine Auflistung der realen historischen Persönlichkeiten, die den meisten Rheinländern ohnehin bekannt sein dürften.
Da ich im Rheinland lebe, gefiel mir das Setting besonders gut. Ich hatte die historischen Schauplätze vor Augen und war sehr beeindruckt, wie Susanne Goga geschichtliche Ereignisse mit ihrem Roman verwoben hat. Ich kann das Buch Liebhabern historischer Romane nur empfehlen.
Rezensionen von DoraLupin:
Tierschutzhund Lieblingshund von Ursula Löckenhoff; Simone Sombecki
Liebevoll mit dem Tierschutzhund
Ich kenne die Autorinnen bereits aus der "Tiere suchen ein Zuhause- Sendung" und habe sie dort immer sehr liebevoll und nahbar mit den Hunden erlebt, deshalb wollte ich auch gerne dieses Buch lesen und bin absolut begeistert. Sehr liebevoll und mit vielen guten Tipps wurde das Buch geschrieben, ich bin absolut glücklich damit!
Inhaltlich geht die Frage dieses Buches darum: Wie erkenne ich einen seriösen Tierschutzverein? Was ist wichtig, wenn der Hund einzieht? Welche Probleme können auftreten? Dieses Buch gibt Antworten und ist sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Hundehaltende gleichermaßen informativ.
Ursula Löckenhoff und Simone Sombecki berichten aus ihrem Erfahrungsschatz über ihre langjährige aktive Arbeit im Tierschutz. Mit fundiertem Wissen haben die beiden Autorinnen ein Standardwerk geschaffen. Sie geben Einblick in die Tierschutzarbeit und zeigen auf, warum Hunde von klein bis groß, von unkompliziert bis anspruchsvoll in Not kommen. Dieses Buch gibt Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung auf dem Weg zum passenden Tierschutzhund inklusive eines Fragebogens zur Selbstanalyse. Von der Adoption bis zur tiefen Bindung enthält es zahlreiche Praxistipps, damit Mensch und Hund zusammen glücklich werden.
Der Schreibstil ist sehr leicht und verständlich und das ist bei so einem Sachbuch auch wichtig, gerade wenn man sich mit dem Thema noch nicht so viel auseinandr gesetzt hat. In diesem Buch werden die Fragen sehr gut beantwortet und wer einen Hund dann tatsächlich adoptiert hat hier sehr gutes Fachwissen, denn das Tier steht hier immer im Vordergrund.
Fazit: Sehr empfehlenswert, gerade wenn man einen Hund aus dem Tierschutz hat oder sich bald einen anschaffen möchte. Oder auch einfach wenn man etwas zu dem Thema Tierschutzhund um allgemeinen mehr erfahren mag.
Rezensionen von DoraLupin:
Die Berghebamme - Zeit der Kinder von Linda Winterberg
Großartiger Abschluss
Ich habe bereits die anderen Teile der Berghebammen-Reihe gelesen und war immer wieder begeistert! Deshalb wollte ich auch den Abschluss nicht missen und wieder ist die Geschichte ganz großartig erzählt!
Die Geschichte dreht sich im dritten Teil um die Berghebamme Maria, diese hat in dem Landarzt Georg ihre große Liebe gefunden und führt gemeinsam mit ihm eine eigene Praxis.
Alles könnte perfekt sein, doch Marias innigster Wunsch erfüllt sich nicht: Sie möchte Mutter werden. Um sich von ihrer Trauer abzulenken, beschließt sie, ein Wohnheim für verstoßene Schwangere zu gründen. Ein Unterfangen, das für große Missbilligung seitens der Dorfbewohner sorgt, denn ledige Mütter gelten als Schande. Und schon bald kommt es zu einem Vorfall, der nicht nur Marias Existenz bedroht, sondern auch das Leben der Frauen, die bei ihr Schutz suchen ….
Der Schreibstil war wieder ganz locker und leicht zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen! Sehr lebendig erzählt die Autorin von der Arbeit als Hebamme und mit den Kindern und als Leser ist man immer mitten im Geschehen dabei! Sehr bildhaft und lebendig wird auch die Landschaft in den Bergen beschrieben und das Leben auf dem Land.
Ich mochte die Protagonistin Maria von Beginn an aber sie wird immer tapferer und mutiger von einem Teil zum nächsten, es gefällt mir sehr wie sie immer wieder für die schwachen eintritt!
Fazit: Wieder ein wunderbarer Teil der Hebammen- Reihe, ich kann die ganze Reihe nur empfehlen!










