Kunden em pfehlungen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz
Fokus Hochbeet – einfacher gehts kaum!
Völlig ahnungslos, aber Lust auf eine leckere Ernte? Dann ist dieser Ratgeber der ideale Einstieg, weil er beweist, wie empfehlenswert und easy das Hochbeet für Anfänger ist. Hier geht es auch ausschließlich um das Hochbeet, keine überfordernden Auswahlmöglichkeiten und alles wichtige über das Bepflanzen, Pflegen und Ernten in einem Buch.
Viele Tipps und Infos, die man nicht mehr extra nachschlagen muss, und alles leicht verständlich in vielen bunten Illustrationen von Véro Mischitz, die nicht nur toll aussehen und den Spaß nicht zu kurz kommen lassen, sondern auch ein bisschen den Kopf entlasten, weil man nicht nur lesen muss und alles schnell erfassen kann. Das finde ich besonders motivierend und ansprechend.
Die vielen tolle DIY-Ideen, wie Erdmiete im Hochbeet oder eine selbstgebaute Rankhilfe, fand ich besonders interessant. Dabei wäre es perfekt gewesen, wenn eine Anleitung für den selbstgebauten Frühbeet-Aufsatz noch dabei gewesen wäre. Die detaillierte Einkaufsliste und DIY-Anleitung für das Holz-Hochbeet machen einen wunschlos glücklich. Damit kann man super planen, einkaufen und loslegen – ideal für alle, die es ganz genau brauchen. Einfacher gehts kaum! Anja Klein setzt dabei vor allem auf Holz, dabei fand ich die Stein-Variante auch interessant und hätte darüber gern noch mehr erfahren. Erste Inspirationen und konkrete Ideen bekommt man aber direkt und wird mit allem versorgt, was man wissen sollte.
Sehr empfehlenswert für Einsteiger, die sich eine kompetente und visuell ansprechende Beratung mit dem Fokus aufs Hochbeet wünschen, aber nicht mit Infos erschlagen werden wollen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Was fehlt dir, kleiner Roboter? von Przemyslaw Wechterowicz
Warmherzige Bilderbuch-Geschichte über einen niedlichen Roboter
In diesem polnischen Bilderbuch geht es um einen kleinen Roboter, der traurig ist, weil er seine Lieblingsschraube verloren hat. Bär, Hase, Krokodil, Fruchtfliege, Eule und die Enten helfen ihm beim Suchen, spenden ihm aber keinen Trost. Erst der Biber kann ihm wirklich helfen.
Große sowie kleine bunte Illustrationen von Emilia Dziubak sorgen für Spannung beim Lesen.
Die große Illustration füllt eine Seite aus, ist kunstvoll und detailreich, in einem animierten Stil wie das Cover, dem gegenüber steht eine kleine, schlichte, kindliche Variante, eine Art Was-wäre-wenn-Version, die verdeutlicht, das die Annahmen nicht stimmen. Die großen Illustrationen sind aussagekräftig, können auch für sich allein stehen und erzählen eine eigene kleine Geschichte. Sehr interessant fand ich auch die vielen durchschimmernden Kritzeleien, die zum Entdecken einladen. Auf dem Nachsatzpapier befindet sich ein Fingerlabyrinth, welches das Buchthemen noch einmal aufgreift – eine süße Spielidee zum Ende.
Die gleiche Satzstruktur fördert durch die kurzen Sätze und die verständlichen Wörter das Sprachgefühl. Der wenige Text und die Wiederholungen schaffen einen angenehmen Rhythmus, der das Vorlesen lebendig und spannend macht.
Eine sehr berührende Geschichte voller Emotionen, die mit ihrer tiefgründigen Botschaft direkt ins Herz trifft. Ich finde es großartig, wie kindgerecht und leicht verständlich das Thema präsentiert wird, und welche bereichernden Gespräche und Reaktionen sich daraus ergeben. Besonders wertvoll ist es für leise und sensible Kinder, die sich nicht gesehen fühlen. Es ist eine Einladung für Groß und Klein, aufmerksam nachzufragen, ernsthaftes Interesse zeigen, statt von sich auf andere zu schließen und wiederum seine Bedürfnisse offen zu äußern. Ein verständnisvoller Bilderbuchschatz mit einer stillen und gleichzeitig kraftvollen Geschichte zum Immer-wieder-Anschauen und Einfühlen.
Rezensionen von verhei:
Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson
eine Parodie auf Agententhriller, die jedoch den Zeitgeist gut einfängt
In den 90igern steht die Welt der Spione vor einem Umbruch – der Eiserne Vorhang ist gefallen, und die Situation und Zukunftsmöglichkeiten ändern sich für viele Leute. Was macht Dieter Germeshausen, ein bisheriger Doppelagent für den BND und Russland nun? Er muss sich Geld beschaffen und möchte sich damit zur Ruhe setzen.
Als Unterstützer dafür wirbt er Jacob Dreiser, einen jungen Dichter an. Denn dieser soll als junger, international gefeierter Dichter seine Tarnung sein.
Ein Buch, dass in der Zeit einer der größten Umbrüche spielt – der Eiserne Vorhang ist gefallen. Es bieten sich so viele Möglichkeiten und Chancen an, gleichzeitig fehlt aber auch der bisherige Halt und die Orientierungspunkte. Durch große Euphorie und gleichzeitige Unsicherheit ist die Zeit gekennzeichnet, was in diesem Werk gezeigt wird. Gut transportiert wird dies durch den jungen Dichter und den ehemaligen Doppelagenten. Ein junges Talent, dem nun alle Türen offen zu stehen scheinen, aber dennoch irgendwie durch die Situation stolpert ohne Halt zu verspüren. Und ein ehemalgier Doppelagent, der nunmehr keinen Beruf bzw. keine Rolle mehr hat, da sich die Situation verändert hat. Exemplarisch kann man beide für die jeweiligen Generationen bzw. Berufe in der realen Geschichte betrachten.
Durch einen lockeren Schreibstil in den Bann gezogen, folgt man nun vor allem dem jungen Dichter und weniger dem ehemaligen Doppelagenten in so manche abstruse Situation. Es wird Fiktion mit realer Zeitgeschichte verknüpft. Der klassische Agententhriller wird hierbei auf die Schaufel genommen, aber sehr intelligent und mit feiner sprachlicher Klinge. Man stolpert mit dem Dichter durch diverse Orte wie Rom, Kasachstan, St. Petersburg und handelt mit so ziemlich jedem militärischen Gerät. Manche Frage der Geschichte und das Ende bleibt doch eher offen, jedoch wünscht man dem doch sehr sympathischen Protagonisten, dass es für ihn ein gutes Ende nehmen möge.
Ein kurzweiliger Roman, der eher als Parodie auf klassische Agententhriller zu verstehen ist. Gleichzeitig schafft er es allerdings wunderbar das damalige Zeitgefühl einzufangen, indem er es den Leser durch die Figurenerfahren lässt.
Rezensionen von Arambol:
Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel
Überzeugender Serienauftakt
„Wenn die Welt zu laut wird, musst du dorthin, wo sie dich nicht findet.“
„Ungelöst. Die erste Zeugin“ von Arno Strobel ist der Auftakt einer neuen Cold-Case-Serie. Im Mittelpunkt steht die Medizinstudentin Luisa Menkhoff: Auf einem Vermisstenflugblatt erkennt sie eine Frau, die sehr eng mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist.
Nicole Klement war einst die Partnerin des Mannes, der Luisa als fünfjähriges Mädchen entführt hatte. Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeit – sie verfügt über ein fotografisches Gedächtnis – kann Luisa sich noch sehr konkret an jedes einzelne Detail erinnern. Sie wendet sich an die Münchner Polizei und trifft dort auf Hauptkommissar Ramin Brunner. Beeindruckt von Luisas Erinnerungen, holt er sie als Beraterin für den aktuellen Vermisstenfall hinzu.
Strobel startet seinen neuen Thriller eher behutsam und bemüht sich, sein Ermittlerduo zunächst möglichst ausführlich und detailreich einzuführen. Ramin Brunner agiert dabei stets sehr empathisch, und Luisa Menkhoff wirkt vor allem aufgrund ihrer eiditischen Fähigkeit interessant. Eine Identifikation mit den beiden Hauptprotagonisten fällt leicht. Durch die langsame Entwicklung der Charaktere braucht die Handlung zwar etwas Anlaufzeit, doch sobald sie Fahrt aufnimmt, entfaltet sich ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Mich hat das Buch von da an bis zur letzten Seite gepackt; die Spannung bleibt permanent auf extrem hohem Niveau.
Mit Bernd Menkhoff, dem Vater von Luisa, begegnet man einer Figur, die Kenner der „Mörderfinder“-Reihe wiedererkennen dürften – doch das ist kein Muss: Der Thriller funktioniert vollständig eigenständig und ist auch ohne Vorkenntnisse problemlos verständlich.
Die Ermittlungen verlaufen alles andere als geradlinig. Zahlreiche Spuren, widersprüchliche Aussagen und offene Fragen stehen im Raum, die sich zunächst nicht zu einem schlüssigen Gesamtbild fügen wollen. Immer wieder glaubt man, der Lösung näherzukommen – nur um kurz darauf erneut eine überraschende Wendung zu erleben. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine klare Vorstellung davon, worauf alles hinausläuft. Die letztliche Auflösung empfand ich als schlüssig und gut vorbereitet.
Typisch für Arno Strobel ist der klare, präzise und schnörkellose Schreibstil. Die vielen überschaubar kurzen Kapitel, schnellen Perspektivwechsel und gezielt eingesetzten Cliffhanger sorgen für ein hohes Tempo und machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Spannungsbogen reißt kaum ab, selbst in ruhigeren Passagen bleibt stets ein unterschwelliger Druck bestehen.
Als Auftaktband erfüllt „Ungelöst. Die erste Zeugin“ genau das, was man sich von einer neuen Reihe wünscht: Der Fall wird konsequent zu Ende erzählt und stimmig abgeschlossen, gleichzeitig weckt das Finale große Neugier auf die weitere Entwicklung der Figuren und des neuen Ermittlerteams.
Fazit: Temporeich, überraschend und hochspannend – für mich klar 5 von 5 Sternen wert.
Rezensionen von verhei:
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon
ein ruhiger Roman, der die Liebe zu Briefen hervorhebt
Wu Hyoyeong nimmt nach einigen Turbulenzen einen Aushilfsjob in einem kleinen Briefladen in Seoul an, dem „Letter Shop“. Eröffnet hat diesen ihr ehemaliger Kommilitone Kang Seonho, der sein Schauspielstudium abbrach, da er zu wenig Talent für seine Leidenschaft hatte. Auch Hyoyeong trägt ein Päckchen aus der Vergangenheit mit.
Einerseits ist auch sie als Regisseurin nicht erfolgreich, andererseits lastet auch das Schicksal ihrer älteren Schwester Hyomin auf ihr. Wurde das Wunderkind der Familie doch von einem Geschäftspartner um Geld betrogen und ist seitdem bis auf Briefe, die sie an Hyoyeong schreibt, spurlos verschwunden.
Sachte taucht man in die Geschichte ein. Durch den detaillierten und atmosphärischen Schreibstil wird man richtiggehend in den Laden und seine Umgebung gesaugt. Schritt für Schritt lernt man Hyoyeong und auch ihren Boss kennen. Und immer tiefer taucht man in das Konzept des Letter Shops ein, die liebe zum Schreiben speziell zum Briefe schreiben zu entfachen. Durch die Idee des Penpal Services, also der anonymen Brieffreundschaft, lernt man im Buch auch immer mehr die Kunden kennen. Suchen diese sich doch auf Grund von Schlagworten Briefpartner aus und bekommen damit die Gelegenheit ihr Herz einem Unbekannten auszuschütten. Jeder mit anderen Sorgen, Ängsten, Wünschen und obwohl jeder in unterschiedlichen Lebenssituationen ist, doch auch eine Hilfe für den anderen sein kann. Im Austausch mit ihren Kunden lernt auch Hyoyeong wieder das Schreiben zu schätzen und versucht den Mut zu finden, ihre eigene Geschichte zu schreiben.
Gelungen an diesem Buch ist sehr vieles:
Die Gestaltung des Buches ist so wie auch die des Briefladens, der den Handlungsort spielt – edel, harmonisch, atmosphärisch. Es wird mit verschiedenen Textsorten gespielt, denn Notizen und Briefauszüge wechseln sich mit dem klassischen Romantext ab. Auch die Bindung und Seitengestaltung vermittelt ein spezielles Gefühl, als gäbe es eine haptische Verbindung zum Laden.
Das Figurenregister inklusiver kurzem Steckbrief macht das Lesen auch für Leser aus dem Nichtkoreanischen Sprachraum einfacher.
Und auch die Tatsache, dass die verwendeten Briefe tatsächliche Briefe aus dem als Inspiration zu Grunde liegenden Letter Shops sind, ist besonders erwähnenswert wie ich finde.
Ein Roman, der einfach schön ist und zum Nachdenken anregt. Mit etwas Handlung, aber vor allem viel Raum für Gedanken und Wärme.
Rezensionen von Dorsay:
Schattenmädchen von Frida Skybäck
Krimi mit Wahrheitsgehalt
Die Studentin Isabelle Karlsson besuchte eine Party eines sehr erfolgreichen Technologieunternehmens, das von zwei ehemaligen Studenten der Universität Lund gegründet wurde, und verschwand für immer. Ihre Mutter verständigt daraufhin die Polizei und meldete sie als vermisst. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment ermitteln mit ihrem Team und sie stoßen bald auf einen Geheimbund der Universität Lund, in der sexualisierte Gewalt und Erniedrigung gegenüber Studentinnen an der Tagesordnung stand.
Des Weiteren weist ein Mord der sieben Jahr zuvor an der Studentin Petra Olsson verübt wurde gewisse Parallelen mit dem neuen Fall auf. Der Mörder wurde zwar gefasst und verurteilt, aber war dies ein Fehlurteil? Ein weitverzweigter Fall, der für die Ermittler äußerst fordernd ist.
Die Autorin Frida Skybäck erzählt von fürchterlichen Machenschaften an jungen Studentinnen. Ein ausgesprochen belastender Stoff, zumal so manche Ereignisse sich am wirklichen Leben orientieren. Besonders gut beschrieben sind auch die privaten Probleme der Ermittler, da fiebert man mit und hofft, dass sich alles im Guten auflöst. Unsäglich spannend und ein außergewöhnliches Ende.
Rezensionen von Dorsay:
Schattenmädchen von Frida Skybäck
Krimi mit Wahrheitsgehalt
Die Studentin Isabelle Karlsson besuchte eine Party eines sehr erfolgreichen Technologieunternehmens, das von zwei ehemaligen Studenten der Universität Lund gegründet wurde, und verschwand für immer. Ihre Mutter verständigt daraufhin die Polizei und meldete sie als vermisst. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment ermitteln mit ihrem Team und sie stoßen bald auf einen Geheimbund der Universität Lund, in der sexualisierte Gewalt und Erniedrigung gegenüber Studentinnen an der Tagesordnung stand.
Des Weiteren weist ein Mord der sieben Jahr zuvor an der Studentin Petra Olsson verübt wurde gewisse Parallelen mit dem neuen Fall auf. Der Mörder wurde zwar gefasst und verurteilt, aber war dies ein Fehlurteil? Ein weitverzweigter Fall, der für die Ermittler äußerst fordernd ist.
Die Autorin Frida Skybäck erzählt von fürchterlichen Machenschaften an jungen Studentinnen. Ein ausgesprochen belastender Stoff, zumal so manche Ereignisse sich am wirklichen Leben orientieren. Besonders gut beschrieben sind auch die privaten Probleme der Ermittler, da fiebert man mit und hofft, dass sich alles im Guten auflöst. Unsäglich spannend und ein außergewöhnliches Ende.
Rezensionen von Dorsay:
Schattenmädchen von Frida Skybäck
Krimi mit Wshrheitsgehalt
Die Studentin Isabelle Karlsson besuchte eine Party eines sehr erfolgreichen Technologieunternehmens, das von zwei ehemaligen Studenten der Universität Lund gegründet wurde, und verschwand für immer. Ihre Mutter verständigt daraufhin die Polizei und meldete sie als vermisst. Das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment ermitteln mit ihrem Team und sie stoßen bald auf einen Geheimbund der Universität Lund, in der sexualisierte Gewalt und Erniedrigung gegenüber Studentinnen an der Tagesordnung stand.
Des Weiteren weist ein Mord der sieben Jahr zuvor an der Studentin Petra Olsson verübt wurde gewisse Parallelen mit dem neuen Fall auf. Der Mörder wurde zwar gefasst und verurteilt, aber war dies ein Fehlurteil? Ein weitverzweigter Fall, der für die Ermittler äußerst fordernd ist.
Die Autorin Frida Skybäck erzählt von fürchterlichen Machenschaften an jungen Studentinnen. Ein ausgesprochen belastender Stoff, zumal so manche Ereignisse sich am wirklichen Leben orientieren. Besonders gut beschrieben sind auch die privaten Probleme der Ermittler, da fiebert man mit und hofft, dass sich alles im Guten auflöst. Unsäglich spannend und ein außergewöhnliches Ende.
Rezensionen von Claudia R.:
Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn von Sabine Bohlmann
Grausemäßig stark
Klappentext / Inhalt:
Schulstart mit Chaos-Garantie: Das neue Abenteuer der Grauses bringt Magie, Freundschaft und jede Menge Spaß!
• Witzig-warmherziger Kinderroman über Freundschaft, Mut, Diversität und das große Abenteuer Schule
• Schräge Außenseiter mit großen Herzen: Freundschaft macht mutig
• Für alle ab 8 Jahren – voller Humor, Musik und magischer Abenteuer
Jetzt wird’s ernst: Muh und Wolfi sollen ganz normal auf eine ganz normale Schule gehen – mit Stundenplan und Pausenbrot.
Doch was alles schiefgehen kann, wenn ein Werwölfchen und ein Dilldapp auf normale Schulkinder treffen, wird ihnen erst nach und nach klar. Zwischen Feueralarm, Gesangswettbewerb und gruseliger Grause-Musik muss auch ihre Freundin Ottilie lernen, für sich selbst einzustehen – und vor allem für ihre Freunde. Denn manchmal ist das Schräge genau das, was uns stark macht.
Dritter Band der Bestseller-Serie „Willkommen bei den Grauses“ – lustiges Schulabenteuer ab 8 Jahren über Freundschaft, Mut, Diversität und jede Menge Chaos.
In dieser Serie bereits erschienen:
Band 1: Willkommen bei den Grauses – Wer ist schon normal?
Band 2: Willkommen bei den Grauses – Freunde finden für Anfänger
Cover:
Das Cover ist detailreich und lustig umgesetzt. Bereits hier bekommt man schon wieder richtig lustig auf das Buch. Das Cover wirkt chaotisch, locker und cool und auf jeden Fall extrem lustig und setzt die Charaktere super gut um. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier vorhanden.
Meinung:
Kennt ihr schon Familie Grause? Nein? Dann solltet ihr dies schleunigst ändern, denn so entgeht auch jede menge Humor und aberwitzige Lesemomente. Es handelt sich hier bereits zum den dritten Band. Sicherlich kann man diesen auch so lesen, mehr Spaß macht es aber in Reihenfolge, da man so die Familie und Charaktere besser kennenlernt und einordnen kann. Ich finde die Charaktere einfach klasse und sehr toll ausgearbeitet. Jeder Charakter für sich ist eigen und schnell hab ich diese in mein Herz geschlossen, daher war ich auch auf diesen Band wieder sehr gespannt.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Situationen hinein. Es lebt von einer gewissen Situationskomik und der Humor, Spaß, aber auch noch so einiges mehr trägt diese Geschichte, denn auch Freundschaft und Zusammenhalt spielt hier eine Rolle und es zeigt, dass manchmal auch das anders sein, es besonders und uns stark macht. Liebevolle Botschaften sind hier geschickt mit eingebaut und die Geschichte ist sehr liebevoll und toll umgesetzt.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind sehr gut hervorgehoben und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Illustrationen runden das Ganze perfekt ab und veranschaulichen so manche Situationen sehr gut. Die schwarz-weiß Bilder sind toll umgesetzt und machen es im Gesamten rund.
Eine tolle Geschichte, die sich klasse und sehr kurzweilig liest. Mir hat es wieder sehr viel Freude gemacht und Familie Grause ist einfach klasse. Humor, Spannung, Charme und Witz halten sich hier die Waage und machen die Geschichte zu einem tollen Erlebnis. Die Charaktere haben ihre ganz eigenen Seiten, aber dies machte das Ganze auch aus und besonders. Wundervoll und klasse umgesetzt und auch diesen Band empfehle ich wieder super gern weiter.
Fazit:
Tolle Charaktere und wieder eine gelungene Mischung aus, Humor und Unterhaltung und dabei auch einer gewissen Tiefe.
Rezensionen von Cellissima:
Real Americans von Rachel Khong
Absolut langatmig und enttäuschend
Real Americans ist eines dieser Bücher, zu denen ich gegriffen habe, denen ich eine Chance geben wollte, obwohl mich schon die Leseprobe nicht überzeugt hat - und eines dieser Bücher, die mich lehren, dass ich wirklich meine Finger von solchen Büchern lassen sollte, wenn mir schon die Leseprobe nicht gefällt.
Mich hat vor allem die Tatsache gereizt, dass es sich um einen großen Bestseller aus den USA handelt - so ein Roman muss doch gut sein, dachte ich. Und ich liebe Familiensagas. Also dachte ich, dass dieser Roman sein Potenzial schon noch entfalten würde.
Rückblickend fand ich Real Americans leider sehr enttäuschend. Der erste Eindruck der Leseprobe hat sich für mich leider nicht mehr geändert.
Positiv ist nur, dass Rachel Khongs Stil sich wirklich sehr gut, von der ersten bis zur letzten Seite überaus angenehm und flüssig lesen lässt.
Weder die Figuren noch die Handlung konnten mich überzeugen. Ich empfand diese Geschichte als sehr langatmig und uninteressant, es gibt auch Klischees ohne Ende, die diesen Roman für mich noch schlechter und schlimmer gemacht haben. Ich blieb wirklich enttäuscht und frustriert zurück.
Es ist eines dieser Bücher, bei denen ich irgendwann viele Passagen und Seiten am liebsten nur noch überflogen hätte, durch die ich mich regelrecht hindurchquälen musste. Ich war wirklich froh, als die letzte Seite gelesen war und ich das nächste Buch lesen konnte.
Ich habe keine Ahnung, warum dieses Buch ein großer Bestseller in den USA ist. Für mich war es leider das Gegenteil. Ich kann Real Americans leider nicht empfehlen.









