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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von v_im_wunderland:

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Durchblick Künstliche Intelligenz von Brian Clegg

gut

Ich finde das Thema Künstliche Intelligenz super spannend. Das Cover an sich hat mich richtig angesprochen da es sehr bunt und auffällig gestaltet ist. Diese Gestaltung zieht sich dort das gesamte Buch. Im ersten Moment fand ich dies sehr cool, da es mal was anderes war, aber ich muss sagen im Laufe des Lesens war es hier und da etwas schwerer, durch die farbliche Gestaltung.

Den Inhalt an sich des Buches finde ich Recht gut und er ist auf jeden Fall für jeden Laser leicht zu verstehen. Das Buch beginnt damit zu erklären wie KI entstanden ist. Und welche Hintergründe sie hat und ist dann auf viele verschiedene Fragen aufgeschlüsselt, so dass man schnell beim Lesen verschiedene Themen erfassen kann. Jedoch ist das Buch eher für Einsteiger in die Thematik der KI geeignet. Da es viele Themen oberflächlich behandelt. Dennoch kann ich dieses Buch für alle die sich mit KI noch nicht zu sehr beschäftigt haben empfehlen. Da man doch. Einiges lernen kann.

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Durchblick Künstliche Intelligenz

Rezensionen von C. P.:

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Dornenhecke von T. Kingfisher

Märchenadaption aus besonderer Perspektive

Tag für Tag bewacht Krötling eine Dornenhecke, hinter welcher sich ein Schloss verbirgt. Um jeden Preis muss sie verhindern, dass jemand bis zum Schloss durchzudringen vermag. Einst ging das Gerücht um, eine schöne Prinzessin läge dort in tiefstem Schlaf und warte nur auf den holden Ritter, welcher sie vom ihrem Fluch erlösen käme.

Doch die Jahre vergingen ebenso wie die holden Mannen, welche sich den Dornen heldenhaft stellen wollten.
Mit Erscheinen eines weiteren, nicht ganz so heldenhaften Ritters beginnt Krötlings Erzählung, wer sie einst war, wie sie aufwuchs und wie es zu dieser unglücklichen Situation kam, in welcher sie seit Jahrhunderten feststeckt. Eine Situation, an der die beiden gemeinsam endlich etwas ändern könnten.
Krötlings Schicksal ist so bewegend zu lesen wie die Ursache ihrer Heckenwacht düster. Die für ihre Skrupellosigkeit bekannte Feenwelt spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle. Angenehm zu lesen ist zudem, mit welchem Respekt der Ritter Krötling gegenüber auftritt, die ihn zunächst als weitere Gefahr ansieht. Ein gelungenes Beispiel, auch auf wenigen Seiten gelungene Fantasy unterbringen zu können.

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Dornenhecke

Rezensionen von rosetheline :

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Lázár von Nelio Biedermann

Zerfall einer ungarischen Adelsfamilie

Schon vor der Veröffentlichung wurde "Lázár" von Nelio Biedermann in hohen Tönen gelobt. Danach kamen mehrere Nominierungen für Buchpreise und sogar die Auszeichnung "Lieblingsbuch der Unabhängigen". Umso gespannter war ich auf den Roman, der vom Genre und der Thematik genau meinen Interessen entspricht.

In "Lázár" geht es um die Adelsfamilie "von Lázár", genauer Sándor und Mária von Lázár, die nach der Tochter Ilona den Sohn Lajos bekommen, der jedoch mit wasserblauen Augen und einer gläsernen Haut zur Welt kommt und seiner Familie nicht ähnlich sieht. Als Leser*in begleitet man die Familie ab diesem Zeitpunkt und über drei Generationen hinweg. Beginnend mit dem 20. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Dabei erlebt die Familie von Lázár neben familiären Problemen vor allem auch den Untergang ihrer Stellung in der Gesellschaft bis zur Enteignung und der Flucht in die Schweiz.

Biedermanns Sprache fühlt sich sehr erwachsen, verschachtelt und teilweise poetisch an. Dabei kann man als Leser*in wirklich vergessen, dass der Autor gerade einmal 22 Jahre alt ist.
Inhaltlich bietet der Roman viel Einblick in das Leben des Adels im 20. Jahrhunderts mit seinen Höhen und Tiefen. Leider waren die Charaktere für mich aber zu flach und in gewisser Weise nicht genug herausgearbeitet. Gewisse Gefühle wurden schon gezeigt, doch ich hatte das Gefühl, dass man noch viel viel mehr hätte herausholen können.
Hinzu kam, dass ich relativ lange gebraucht habe, um das Buch fertig zu lesen und mir ein gewisser Sog gefehlt hat. Auch das Pacing zum Ende des Buches entsprach nicht mehr ganz dem Pacing am Anfang des Buches.

Alles in Allem war es für mich kein schlechtes Buch. Es hatte sowohl gute als auch schlechte Aspekte. Trotzdem hat es einen gewissen Stellenwert und ich kann mir vorstellen weitere Bücher von Biedermann zu lesen.

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Lázár

Rezensionen von rosetheline :

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Perla und der Pirat (Perla der Superhund 2) von Isabel Allende

Fortsetzung der Perla Reihe

Vor ungefähr einem Jahr kam im deutschsprachigen Raum der erste Band der Perla Reihe "Perla der Superhund" raus. Mit "Perla und der Pirat" wird eine neue Geschichte erzählt. Mit dabei ist wieder einmal Familie Rico und ihr Sohn Nico.

Ein neuer Jugendlicher zieht in Perlas Gegend und wird ziemlich schnell "der Pirat" genannt, da mehrere seiner Kleidungsstücke einen Totenkopf zieren.

Doch natürlich ist er kein Pirat, sondern spielt in einer Rockband, die "Piraten" heißt. Schnell freunden sich Nico, Perla und der Pirat an und dürfen sogar bei den Proben dabei sein. Doch Nicos Eltern sind dem Piraten ein bisschen skeptisch gegenüber und wollen nicht, dass seine größere Schwester mit ihm in Kontakt tritt.
Eines Tages wird Nico nicht rechtzeitig von der Schule abgeholt und beschließt darauf, selbst nach Hause zu laufen ohne ein Einverständnis. Schnell wird bemerkt, dass Nico fehlt und alle versuchen nach ihm zu suchen. Auch Perla versucht zu Hause Bescheid zu geben und der Pirat hilft ihm daraufhin. Sie schaffen es Nico wiederzufinden und seine Eltern sind dem Piraten gegenüber nun aufgeschlossen.

Ging es in dem ersten Band vor allem um das Kennenlernen von Perla, nimmt einen dieser Band auf ein kleines Abenteuer mit.
Wieder einmal ist das Buch wundervoll illustriert und gestaltet, was das Buch sehr aufwertet.
Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich etwas anderes erwartet hätte. Ich denke, dass es sicherlich noch weitere Perla Bücher geben wird und bin auf jeden Fall gespannt darauf.

Ein schönes Buch für Kinder, die Hunde lieben.

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Perla und der Pirat (Perla der Superhund 2)

Rezensionen von C. P.:

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Bearbind Lyceum - Thilda von Annina Safran

Schlimmer geht immer im Internat Bearbind Lyceum

Auf intrigante Weise erreicht Thildas Stiefmutter, dass sie auf das weit entfernte Bearbind Lyceum geschickt wird. Dieses entpuppt sich nicht nur als das wohl altmodischste Mädcheninternat der Welt, sondern ist zugleich geheime Ausbildungsstätte für Hexen. Und für Thilda der reinste Albtraum!
Das Bearbind Lyceum ist wirklich düster auf mehreren Ebenen.

Die Mädchen werden hier regelrecht gedrillt und von der Aussenwelt abgeschottet, es gibt unfreiwillige Aufnahmerituale und zu Beginn schlägt Thilda eine Abneigung entgegen, die zu hasserfüllt ist, um noch normal zu sein. Nachdem sie erste Verbündete gefunden hat deckt sie nach und nach die Hintergründe auf, warum die Direktorin alle so gegen sie anstachelt und welche Kräfte in ihr schlummern. Diese beklemmenden Situationen gemeinsam mit Thilda zu erleben ist nicht ohne, und ihr Mut wird ebenso hervorragend geschildert wie ihre Verzweiflung, wenn sie sich mal wieder wie allein gelassen fühlt.
Eine Herausforderung bei einer Story, in der ein Charakter zunächst in ein ausgefallenes Setting bugsiert werden muss, ist der Aufhänger, in diesem Fall der Weg dahin, dass die Stiefmutter ihren Plan durchsetzen kann, Thilda loszuwerden. Das las sich für meinen Geschmack etwas holprig und war mir zu sehr Böse-Stiefmutter-Klischee, die Streiche der Stiefschwestern einfach zu plump. Auch empfand ich es als Infodump, als Thilda ihre Familiensituation zu Beginn fast komplett aufzählt. Ab der Ankunft im Internat wird es besser, auch wenn die zwischenmenschliche Kälte zunächst etwas merkwürdig wirkt (das hat jedoch seinen Grund, wie man im Verlauf des Romans erfährt).
Thildas emotionales Auf und Ab ist wirklich gut dargestellt, diverse Geister bringen magische Abwechslung in ihre Tragödie. Das Ende empfand ist als angenehm gewählt, hier zeigt sich eine gewisse Reife, alles ist verständlich und in sich stimmig und es wird nichts überdramatisiert.
Bis auf einige Startschwierigkeiten ein hervorragend düster-emotionales Abenteuer mit magischen Sidekicks und ohne Romantik-Anteil. Für Jugendliche und alle Junggebliebenen.

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Bearbind Lyceum - Thilda

Rezensionen von peedee:

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Winterlicht am Meer von Tanja Janz

Endlich wieder Pastorin

Imke kehrt nach St. Peter-Ording zurück. Nicht nur, um ihre Eltern zu besuchen, sondern um vorübergehend die Stelle ihres Vaters zu übernehmen: Er arbeitet als Pastor und hat sich das Bein gebrochen. Das allein wäre schon schlimm genug gewesen, aber in der Adventszeit gibt es die verschiedensten Anlässe, deren Durchführung nun in Frage gestellt war.

Imke freut sich, als Pastorin einzuspringen, hat aber auch gemischte Gefühle zu ihrer Rückkehr: Die Gedanken an ihre einst beste Freundin Sinja und ihre grosse Liebe Simo, die sie hier zurückgelassen und bisher nicht mehr gesehen hat, setzen ihr zu. Was werden die kommenden Wochen bringen?

Erster Eindruck: Ein sehr stimmungsvolles Cover, das sehr gut zum gewählten Buchtitel passt.

Nach dem Prolog kommt es zu einem Zeitsprung von acht Jahren. Imke arbeitet in einem Jugendzentrum in Münster, seitdem ihre Kirche in Warendorf, wo sie fünf Jahre als Pastorin gearbeitet hat, geschlossen wurde. Die Tätigkeit gefällt ihr… meistens. Aber tief im Innern ihres Herzens ist sie eben doch Pastorin. Der Anruf ihrer Mutter, nach Hause zu kommen, um die Pastorenstelle interimistisch zu übernehmen, erwischt sie auf kaltem Fuss.
Sie weiss, sie hat noch zwei „Baustellen“ aus der Vergangenheit: einerseits Sinja, früher ihre beste Freundin, und andererseits Simo, ihr damaliger Freund. Da beide SPO nicht verlassen haben, wird sich eine Begegnung nicht vermeiden lassen. Doch davor fürchtet sie sich…

Imke hat mir sehr gefallen, ich habe gleich gespürt, dass sie mit Leib und Seele Pastorin ist. Aber eines macht auch der Fachfrau zu schaffen: Vergebung. Sie sollte sich für ihr damaliges Handeln vergeben können. Nachdem sie Sinja wiedergetroffen hat, entschuldigt sie sich zigfach dafür, dass sie den Kontakt nicht aufrechterhalten hat. Das empfand ich mit der Zeit etwas ermüdend, denn das Halten einer Verbindung ist keine einseitige Sache. Auch Sinja hätte den Kontakt suchen können. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und es gab den einen oder anderen Stolperstein auf dem Weg zu Weihnachten. Am besten gefallen hat mir der Zusammenhalt der Einheimischen. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Winterlicht am Meer

Rezensionen von C. P.:

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Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie von Akram El-Bahay

Achtung: Versteckte Kosten des Buchreisens werden hier offengelegt

Adam möchte endlich beweisen, dass er bereit ist, selbstständig Reisende durch die Buchwelten zu führen, ein exklusiver Service der Londoner Buchhandlung Libronautic Inc., für welche Adam tätig ist. Deswegen ist er alles andere als begeistert, als sein aktueller Gast den in der Handlung des Romans vorgesehenen Pfad verlässt und dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch Adam in Gefahr bringt.

Kurz darauf verhält sich die nächste Person während einer magischen Buchreise verdächtig auffällig. Und jedesmal erscheint eine Tür, die definitiv nicht zur Handlung des zugehörigen Romans gehört.
Die Idee, direkt in ein Buch hineinreisen zu können, hat seinen gewissen Reiz, deswegen sind die von Libronatic Inc. angebotenen Buchreisen trotz des hohen Preises ziemlich gefragt. Einige Einschränkungen und Bedingungen gibt es, ebenso sind die Regeln dieser Reisen sehr verständlich erklärt, genauso wie die Folgen, sollte man sich nicht daran halten. Da Adam seinen Job gut macht habe ich mich wie Adam selbst gewundert, dass er stets einen Kollegen zur Seite bekommt. Was es damit auf sich haben könnte offenbart sich wie einige weitere nicht so schöne Geheimnisse rund um Libronatic Inc. von Kapitel zu Kapitel. Dabei verschiebt sich der Fokus von den Buchreisen ein wenig weg zu weiteren Abenteuern, welche Adam mit Charakteren erlebt, deren Vertrauen er zunächst gewinnen muss. Und es stellt sich heraus, dass dieses magische Buchreisen nicht nur einen hohen Preis von den Kunden fordert, sondern dass auch andere einen ungewollten Preis zahlen müssen.
Der Roman bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Spannung und Geheimnissen, welche sich Adam nach und nach offenbaren und sein Heile-Welt-Bild seiner bisherigen Familie der Buchreisenden gewaltig ins Wanken bringt. An einigen Stellen hätte ich mir ein etwas schnelleres Voranschreiten der Handlung gewünscht, insbesondere zu Beginn, ebenso bleiben zum Ende von Band 1 viele Fragen offen. Dafür gilt es so manche Überraschungen zu entdecken, die neugierig auf den zweiten Band der Dilogie machen. Auch der Schreibstil ist angenehm bildhaft und macht es einfach, die Szenen miterleben zu können.

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Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie

Rezensionen von Willy Shrub:

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz

Empfehlung für Krimi-Nostalgiker

Anthony Horowitz beweist mit "Tod zur Teestunde" einmal mehr seine Meisterschaft im Umgang mit den Konventionen des klassischen Detektivromans. Das Buch ist eine raffinierte Verschachtelung zweier Kriminalfälle und ein wahres Fest für all jene, die Agatha Christie und Co. lieben.
Horowitz gelingt eine beeindruckende Gratwanderung.

Er zelebriert die Klischees des Cosy Crime – das Herrenhaus, die begrenzte Anzahl Verdächtiger, die obskuren Motive – und verpackt sie in einer modernen Meta-Erzählung. Der Wechsel zwischen dem Manuskript-Krimi und Susans realer Ermittlung in der Verlagswelt ist nicht nur stilistisch reizvoll, sondern sorgt auch für durchgehende Spannung. Man rätselt auf zwei Ebenen mit: Wer hat im fiktiven Saxby-on-Avon gemordet, und wer ist der wahre Mörder des Autors?
Sprachlich elegant und mit viel Liebe zum Detail geschrieben, fängt Horowitz die Atmosphäre beider Welten perfekt ein. Die Charaktere sind scharf gezeichnet, von der pragmatischen Lektorin bis zum genial-schrulligen Detektiv Atticus Pünd.
Der Roman ist ein intelligenter, fesselnder und unterhaltsamer Krimi, der nicht nur durch seine Spannung, sondern auch durch seinen literarischen Witz besticht. Für Fans klassischer Kriminalgeschichten ein Muss und ein Highlight des Genres.

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3)

Rezensionen von cosmea:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Neues aus dem Graphischen Viertel

Kai Meyers neuer Roman spielt auf zwei Zeitebenen - 1930 und 1945. In der Bücherstadt Leipzig gründen vier junge Leute 1930 den „Club Casaubon“. Felix, Vadim, Julius und Eddie stammten aus vermögenden Familien und teilen die Leidenschaft für Bücher. Dann beginnen sie, wertvolle Bücher zu stehlen.

Mit dem Erlös aus dem Verkauf unterstützen sie Vadim, der mit seinem Antiquariat in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Eines Tages schließt sich Eddies Schwester Eva der Gruppe an. Felix verliebt sich in die attraktive junge Frau, doch er hat in Vadim einen Rivalen. Felix wandert in die USA aus. 1945 wird er von den Amerikanern beauftragt, bei der Katalogisierung von Millionen geraubter Bücher mitzuhelfen. Sein erster Einsatz ist auf Patmos, wo er die Vernichtung eines wertvollen Buchbestandes in einem Kloster verhindern soll. Sein nächster Auftrag führt ihn in das zerstörte Leipzig, wo er die Freunde von früher und Eva sucht, die angeblich tot ist. Hier ist das Leben gefährlich. Die Invasion der Russen droht, und gefährliche Spione und Gangster sind überall aktiv.
Die Geschichte hat umfangreiches Personal und viele Handlungselemente, deren Verknüpfung man aufmerksam verfolgen muss. Da ist die Liebesgeschichte zwischen Eva und Felix vor historischem Hintergrund, aber auch ein mysteriöses Manuskript und Okkultismus spielen eine Rolle. Felix gerät in gefährliche Situationen und versucht zu überleben. Er muss sich entscheiden, ob er nach Beendigung seiner Mission in Europa bleibt oder in die USA zurückkehrt.
Ich habe auch den neuen Roman des Autors trotz einiger Längen und einer ungeheuren Detailfülle gern gelesen, aber für mich ist es nicht das beste Buch aus der Serie um das Graphische Viertel. “Die Bücher, der Junge und die Nacht“ hat mir von allen am besten gefallen.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von nil_liest:

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Anime - Der ultimative Guide von Joe O'Connell

Ein visueller Schlüssel zur Welt der Anime

Anime ist weit mehr als bunte animierte Bilder in Filmform. Das merkt man recht schnell, wenn man in diesem umfassendem Werk Anime – Der ultimative Guide blättert. Beispielsweise Robotic Angel, der erzählt die Geschichte von Tima, einem Roboter, der das Aussehen der verstorbenen Tochter eines mächtigen Mannes hat und als Schlüssel zu einer geheimen Waffe dienen soll.

Als der junge Kenichi Tima begegnet, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Gefahren, moralischer Konflikte und menschlicher Emotionen. Kompakt erklärt von Joe O’Connell, der fasziniert ist von Anime und macht sie für Laien wie mich greifbar.
Das Buch präsentiert 100 Anime-Filme und -Serien, von Klassikern bis zu versteckten Juwelen, gespickt mit farbigen Standbildern und Illustrationen, die den Zauber der Geschichten einfangen. Jedes Profil enthält nicht nur grundlegende Informationen wie Erscheinungsjahr, Genre oder Ursprungsquelle – sei es Manga, Light Novel oder Computerspiel – sondern auch spannende Hintergrundinfos, die Regisseure, Studios und spezifische Genres in den Fokus rücken. So erfährt man zum Beispiel, dass Hayao Miyazaki seine Karriere nicht sofort bei den Ghibli Studios begann, sondern zuvor an Projekten wie Heidi und Lupin III mitwirkte. Solche Details machen das Buch zu einem wahren Schatz für Neugierige.
Besonders gelungen finde ich die Empfehlungen für Einsteiger und Kenner. Sie sind ein idealer Leitfaden, um die eigene Entdeckungsreise durch die Anime-Welt zu starten. Ich selbst habe viiiiiele Titel entdeckt, die mir völlig unbekannt waren, und die ich nun gerne sehen möchte. Guter Start mit dem Sohn das anzugehen.
Die Essays und Spotlights schaffen dabei eine Balance zwischen Information und Inspiration, sodass man das Buch nicht nur liest, sondern förmlich darin eintaucht.
Anime – Der ultimative Guide ist ein absolutes Muss für Filmfans und alle, die sich für Anime interessieren. Es öffnet die Tür zu einer faszinierenden Welt voller Geschichten, Kunst und Emotionen. Für mich als Laien war es eine wunderbare Entdeckungsreise, die Lust macht, noch mehr Anime zu erleben und zu verstehen.

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Anime - Der ultimative Guide