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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

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Arvil, der kleine Falke - Die Europameisterschaft von Thomas Forat

Schön und voller Gefühl

Da ich bereits das erste Buch mit Arvil, dem kleinen bunten Falken, und seinen Freunden gelesen hatte, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht! Wie auch schon beim ersten Band hat mich das Buch sehr begeistert und mir große Lesefreunde gemacht. Toll, dass die Geschichte immer wieder auch mit tollen Illustrationen versehen ist, den den Text so herrlich ergänzen.

Für mich ein wahres Highlight.

Auch in diesem Buch geht es wieder um Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Familie - die man sich manchmal eben doch aussuchen kann. Ich finde es faszinierend, wie viele eigentlich ernsthafte Themen hier angesprochen werden. Und das in die Kindergeschichte perfekt eingebunden und so eingewebt, dass es kaum auffällt. Nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern immer im Rahmen der Erzählung, die auch mich als Erwachsene wieder sehr berührt hat. So macht das Lesen Spaß und die Kleinen (und vielleicht auch die Großen) lernen noch einiges - ganz nebenbei.

Ich freu mich jetzt schon auf den dritten Band, denn dieses Buch hier ist eine wunderbare Fortsetzung, die sich zu lesen lohnt!

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Arvil, der kleine Falke - Die Europameisterschaft

Rezensionen von nishi93:

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Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso

Magisch

Endlich mal wieder ein Buch, das einen in seinen Bann zieht.
Lisavet Levy wird von ihrem Vater in einen Raum gebracht, der bislang nur in ihrer Fantasie existierte. Der Zeitraum, ein Ort der Erinnerung, in dem die Zeit gleichzeitig vergeht und doch nicht. Als sie realisiert, dass ihr Vater nicht zurückkommen wird, um sie zu retten, fängt eine ganz neue version ihres Lebens an.

Dabei webt die Autorin geschickt geschichtliche Themen sowie Politik mit ein, man fühlt mit, bangt mit und wird mit in die eine oder andere Erinnerung versetzt.
Gerade die erste Hälfte des Buchs hat mir extrem gut gefallen. Zwischendurch waren die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln etwas anstrengend und ich muss zugeben, manche Entwicklung war sehr vorhersehbar bzw wurde so sehr angeteasert, dass sie keine Überraschung mehr war. Die zweite Hälfte des Buchs hat mir nicht mehr so gut gefallen, trotzdem absolut lesenswert.

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Das Buch der verlorenen Stunden

Rezensionen von Streiflicht:

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Schattenbauten von Su Turhan

Gut zu lesen

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich bisher nichts aus der Feder von Su Turhan gelesen hatte. Es ist bereits der neuten Fall für Zeki Dermirbilek, der erste für mich. Und so dauerte es auch ein bisschen, bis ich drin war in der Geschichte, aber auch als Seiteneinsteigerin kam ich gut klar.

Kleine Hinweise im Text eingestreut helfen, sich zurecht zu finden, in der Familie von Zeki und mit den anderen Figuren. Eine kleine Übersicht wäre vielleicht nicht schlecht für Neueinsteiger.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es für mich manchmal ein bisschen anstregend war. Die vielen Details und Personen, da muss man immer aufpassen und dranbleiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass für mich ja alle Figuren neu waren. Ich mochte aber die Verstrickungen gerne und fand es auch gut, dass es spannend war, aber nicht zu blutig. Ein bisschen mehr Thrill hätte es für mich sein dürfen, aber auch so war es angenehme Unterhaltung.

Schön fand ich die kurzen Kapitel, die es leicht machen, schnell noch eins zu lesen und dann nicht mittendrin aufhören zu müssen. Das finde ich sehr angenehm. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch in München und Istanbul spielt und man so immer wieder neue Örtlichkeiten hat. Auch die persönliche Seite des Kommissars kennenzuerlernen, die Nachwirkungen seines Beinahe-Tods und sein Familiensinn, das fand ich sehr anrührend.

Fazit: Gute Unterhaltung, die Aufmerksamkeit fordert, unblutige Spannung und interessante Einblicke ins Leben in der Türkei und auf dem Bau.

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Schattenbauten

Rezensionen von liesmal:

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Als Weihnachten immer weiß war von D.G. Ambronn

Zum Schmunzeln und Träumen

Das kleine Büchlein erfreut mit acht kurzen Geschichten, die mich schon jetzt – noch vor dem 1. Advent – mit einem Hauch von Advent verzaubert haben.

„Damals, als Weihnachten noch weiß war“ heißt die erste Geschichte. Sie ist nicht nur sehr fröhlich und bringt mich zum Schmunzeln, sondern sie ist so reich gefüllt mit Szenen, die mich an frühere Zeiten erinnern, dass sie als wunderbare Vorlage dient, um mich in meiner eigenen Erinnerungskiste kramen zu lassen.

Insgesamt sind die Geschichten sehr unterschiedlich. So gibt es neben Reiseerlebnissen auch zwei Erzählungen, die mir bereits bekannt und liebgeworden waren. Eine davon ist einem Roman entnommen, die andere hatte ich schon als Kurzgeschichte kennengelernt. Auch das ist schön, wenn man Wohlbekanntes eingebettet in ein neues Buch noch einmal wiederfindet.

Besonders gut gefallen hat mir die Fabel „Die verschwundene Weihnachtskugel“, weil sie mir ein echtes Gefühl von Weihnachten schenken konnte.

Das Buch ist wie ein bunter Strauß, gefüllt mit ganz verschiedenen Geschichten, die alle einzigartig und besonders sind. Meine volle Leseempfehlung für ein wunderschönes Buch, das es auch in großer Schrift gibt und das eine tolle Geschenkidee für die Weihnachtszeit ist.

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Als Weihnachten immer weiß war

Rezensionen von Ecinev:

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Der Absturz von Édouard Louis

Geplatzte Träume

Als Edouard vom Tod seines großen Bruders erfährt, hatte er diesen seit 10 Jahren nicht mehr gesehen und empfand nichts. Doch nach der Nachricht seiner Mutter macht er sich sofort auf den Weg um ihr beizustehen. In Rückblicken wird die Geschichte des Bruders und der eher dysfunktionalen Familie des Autors erzählt.

Der große Bruder ist immer an seinen großen Träumen gescheitert und nie einen längeren Job gehabt da er zu viel trank. Die einzelnen Abschnitte und die jeweiligen Frauen in dieser Zeit werden beleuchtet. Daneben gibt es literarische Einschübe von Literatur Klassikern.

Der Schreibstil ist eher nüchtern aufgeklärt, Edouard macht keinen Hehl aus der Beziehung zu seinem großen Bruder der Opfer seiner eigenen hochtrabenden Träumen geworden ist und viel zu früh an Organversagen stirbt. Ich kannte den Autor Edouard Louis bislang noch nicht könnte mir aber vorstellen noch weitere Bücher dieses jungen Autors zu lesen. Trotz der Melancholie dieses Romans kann man nicht aufhören zu lesen.

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Der Absturz

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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The Blackgate Invitation von Sarah Henning

Magische Familiengeheimnisse

Die Idee hinter der Geschichte war eigentlich ziemlich cool, obwohl oder gerade weil sie recht simpel war: ein Mord, ein Rätsel und ein magisches Erbe. Das Buch liest sich ein bisschen wie eine Partie Cluedo- ein Mord, Hinweise suchen, eine Verdächtigung aussprechen, sie widerlegen, Repeat. Eigentlich ein ziemlich simples, aber cooles Konzept.

Das Setting des magischen Anwesens fand ich total cool, allerdings wurde das kaum ausgenutzt. Generell wird fast schon sparsam mit Magie umgegangen, dafür dass es sich um so mächtige Hexenlinien handelt, die Versuchen ein gewaltiges Erbe anzutreten. Da hätte ich eigentlich mit mehr Intrigen und generell mehr Hexerei gerechnet. Der Plot entwickelt sich zwar kontinuierlich, aber eher gemächlich.

Am Ende wird es dagegen ganz wunderbar düster, unheimlich und ein bisschen makaber. Habs total geliebt die Kräfte der Hexenlinien im Einsatz erleben. Schade eigentlich, dass es so lange gedauert hat all das zu entfesseln.

Es geht überraschend viel um Aufrichtigkeit, Moral, familiäre Band und Freundschaft. Das gibt der Geschichte einfach eine angenehme Grundstimmung, die die Schreckmomente ausgleicht. Ich fands sehr angenehm zu lesen, auch wenn es für mich gerne düsterer hätte sein dürfen. Die Grundlage. Dafür waren schließlich vorhanden.

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The Blackgate Invitation

Rezensionen von Ecinev:

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Die Farbe des Schattens von Susanne Tägder

Depressiv

Auf dem Weg zum Supermarkt in einer Plattenbausiedlung verschwindet der 11 jährige Matti spurlos. Die großangelegte Suche der Polizei verläuft im Sande. Erst Tage später wird in einem leerstehnden Block die Leiche des Jungen gefunden. Der wohnungslose Hausmeister der sich in dem Gebäude einquatiert hat, gerät in Verdacht.

Doch Kriminalkommissar Groth spürt dass er es nicht ist. Die Polizei und die Bevölkerung ist besorgt, vor etlichen Jahren verschwandt ebenfalls ein Junge spurlos.

Das Buch spielt 1992 in einer ostdeutschen Stadt, die Bevölkerung nach der Wende frustriert, zum Teil arbeitslos und haben wenig Geld. Dazu ist es Januar. Alles in allem ein eher dunkler melancholischer Krimi. Dazu kommt, dass Kommissar Groth selbst mit den Schatten seiner Vergangenheit und seiner toten Tochter kämpft. Der Schreibstil ist ebenfalls ruhig und fast depressiv. Irgendwie habe ich sehr lange gebraucht das Buch zu lesen und richtige Spannung ist bei mir nicht aufgekommen. Das Ende hat mich etwas überrascht.

Dies ist das erste Buch von Susanne Tägders gelesen habe, aber ich möchte dem ersten Teil gerne noch eine Chance geben. Das Cover passt eher zu der depressiven Grundstimmung der Geschichte

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Die Farbe des Schattens

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Hat nicht so ganz meinen Geschmack getroffen

Ich mag die Reihe um das Graphische Viertel super gern, aber dieses Buch war für mich das bisher schwächste der Reihe. Ich fand die Geschichte über weite Strecken sehr vage gehalten, als käme sie einfach nicht so richtig auf den Punkt und als würde man eher Idee hinterherjagen als realen Personen.

Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt und dieses Mal habe ich mich da sehr schwer getan jedes Mal wieder umzuswitchen. Es geht viel um Misstrauen, Geheimnisse innerhalb eines Freundeskreises über den jeweiligen Verbleib und Werdegang.
Bücher selbst spielten hier gefühlt eher am Rand eine Rolle

Stattdessen geht es um Spionage, ein okkultes Werk ungewisser Bedeutung und eine Mordserie nach Kriegsende. Generell fühlte sich das für mich thematisch überladen an.

Was aber wieder hervorragend war, das war für mich der Schreibstil. Die Atmosphäre war wieder düster und geheimnisvoll, die Figuren interessant und ansprechend. Ich hab das Buch an sich also gern gelesen.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

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Die Verlorene von Miriam Georg

Lebenslüge

Der Beginn ist dramatisch, als Änne fiel, wusste sie, dass sie sterben würde. Mit weit über 80 Jahren steigt Änne auf einen Stuhl um an einen Karton zu gelangen bis sie vom Hocker fällt und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlägt. Sie stirbt allerdings erst später im Krankenhaus ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben.

Die Tochter Ellen und ihre Enkelin Laura sind im Krankenhaus und erstaunt über die Aussage der Ärztin, Änne hatte nie Epilepsie obwohl sie nach eigenen Aussagen seit Jahren Tabletten nimmt. Neugierig begeben sich die beiden auf Spurensuche in dem alten Haus und finden Bilder einer längst vergangen Zeit von einem Gutshof in Schlesien.

Laura ist neugierig geworden und macht sich auf den Weg ins ehemalige Schlesien, heute Polen. Tatsächlich gelingt es ihr den ehemaligen Gutshof zu finden und die neue Eigentümerin die das Haus gepachtet hat, läßt sie dort übernachten. Sie findet Spuren der Vergangenheit und weitere Fotos von Zwillingen.

Abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit 1945 wird hier die Geschichte der Zwillinge Änne und Luise in der Nachkriegszeit erzählt. Das Buch gibt einen guten Überblick über Landschaft und Geschichte Schlesiens. Am Ende wird es etwas verwirrend und man muss diese gewaltige Lebenslüge erst einmal sacken lassen.

Der Schreibstil ist ruhig und lebendig. Die Personen werden gut eingeführt und man kann sich gut in die grausame Nachkriegszeit hineinversetzen. Das Cover ist etwas nichtssagend und auch vom Klappentext war ich zunächst nicht so angetan, habe es aber keinesfalls bereut das ganze Buch gelesen zu haben. Längen kommen auch bei über 500 Seiten in der Geschichte nicht auf.

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Die Verlorene

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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No Way Home von T. C. Boyle

Obsessiv

T.C. Boyle schreibt Bücher, die unter die Haus gehen und dort gären, bis das ganze Elend und die Tragik hervorbricht.
Das beziehungskontrukt, dass hier im Zentrum steht und frei Menschen auf obsessive und destruktive Art verbinden ist fragil, toxisch und furchtbar fesselnd.

Als Leser fühlt man sich als Voyeur im Leben der drei zentralen Figuren aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird.

Die Geschichte entwickelt eine fast schon obszöne Sogwirkung, bekommt beinahe Telenovela-Charakter und schlittert unaufhörlich auf den Abgrund zu.

Bethany ist unbestritten die zentrale Figur, um die sich der Fokus der beiden Männer dreht. Für sie ist sie Lichtgestalt, gleichwohl fragt man sich als Leser unwillkürlich woran das eigentlich liegt. Denn Bethany ist wankelmütig, fast schon dreist und trotzdem unbeholfen.

Der Autor kann einfach erzählen, ich wollte unaufhörlich wissen wie es weitergeht; was als nächstes kommt. Die Geschichte entwickelt eine fast schon unangenehme Sogwirkung und bekommt einen voyeuristischen Charakter, der den Leser in seinen Bann schlägt. Ich hab selten bei einem Roman so mitgefiebert.

Das Ende lässt mich zwar ein bisschen unschlüssig zurück, passt aber eigentlich auch zur Geschichte. Ich fands super.

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No Way Home