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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anilam:

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Hunter B. Holmes - Mord unter dem Weihnachtsbaum von Wolf September

Weihnachtsmagie trifft Krimispannung

''Hunter B. Holmes - Mord unter dem Weihnachtsbaum'' sollte wirklich jeder lesen, der gern bei einem Krimi mit grübelt und Weihnachten liebt. Schon ab der ersten Seite vermittelt das Buch so eine wohlige und weihnachtliche Atmosphäre, dass man fast vergisst das es hier um einen Mordfall geht. Hinzu kommt der sympathische Ermittler Hunter, viele unerwartete Wendungen und Erkenntnisse die man als Leser irgendwie völlig außer Acht gelassen hat.

Für mich persönlich blieb der Fall bis zum Schluss spannend und mein Verdacht viel auf jemand Unschuldigen.

Der Erzählstil von Wolf September ist sehr angenehm. Er ist locker, angenehm flüssig und trotzdem total detailreich. Besonders die Mischung aus Spannung, feinem Humor und warmen, emotionalen Momenten macht das Lesen so leicht und gleichzeitig fesselnd. Man verliert nie den Überblick, und die Perspektive rund um Hunter sorgt dafür, dass man ganz nah an den Figuren bleibt.

Das Cover passt perfekt zur Geschichte: winterlich, atmosphärisch und sofort ein Blickfang. Es transportiert direkt dieses tolle Gefühl von Weihnachten mit einem kleinen, geheimnisvollen Unterton – genau die Stimmung, die das Buch später auch im Inneren hält.

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Hunter B. Holmes - Mord unter dem Weihnachtsbaum

Rezensionen von Bibibabby:

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House of the Beast von Michelle Wong

Düsterer Fantasy-Jugendroman

Im Buch geht es um Alma, die zu Beginn der Geschichte 11 Jahre alt ist, als sie zu ihrem Vater zieht und ihre Mutter stirbt. Acht Jahre später trifft der Leser sie wieder: Nun ist sie eine ausgebildete Kämpferin und sinnt auf Rache an ihrem Vater, den sie für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht.

Ihr einziger Begleiter ist das Dread Beast, der Gott des Todes, der ihr als junger Mann in ihrem Alter erscheint.
Trotz des Paares, das eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte steht, gibt es hier keine Liebesgeschichte. Vielmehr geht es um Almas Rachefeldzug, und darum, was sie bereit ist, dafür zu opfern.
Die Fantasiewelt finde ich originell und ungewöhnlich. Die Bewohner von Kugara verehren vier Götter, die eher grausam als gütig sind und von den Menschen ein persönliche Opfer verlangen, um ihnen eine Gabe zu gewähren.
Der Schreibstil finde ich OK, aber zieht sich etwas. In der zweiten Hälfte des Buches habe ich dann doch die Geduld verloren und die Geschichte eher überflogen, auch wenn die Handlung in diesem Abschnitt deutlich temporeicher wird. Als Leserin hatte ich allerdings das Gefühl, durch die Geschichte gezogen zu werden, und konnte die Überraschungen und Wendungen in der Handlung nicht wirklich genießen.
Persönlich finde ich die Geschichte nicht besonders Tief, und auch die Darstellung von Almas Charakterentwicklung finde ich eher oberflächlich, auch wenn sie am Ende einige ernste Entscheidungen trifft. Ich würde daher das Buch klar als Jugendbuch einstufen.

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House of the Beast

Rezensionen von Gute_Laune:

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LONELY PLANET Bildband Toiletten der Welt von

Klo-Lektüre im wahrsten Sinne des Wortes

Ich kann es kaum in Worte fassen, wie sehr ich mich freue, dass es ein zweites Toiletten-Buch gibt! Die Vielzahl außergewöhnlicher Örtchen ist unbeschreiblich. Schon das erste Buch hat mich begeistert und fasziniert, erstaunt und oft zum Lachen gebracht. Dieses steht im in nichts nach!

Die Fotos sind natürlich der Hit überhaupt, aber die Beschreibungen lassen oft noch viel mehr staunen.

Man möchte tatsächlich losziehen und selbst solche besonderen Toiletten finden. Auf alle Fälle guckt man sich jetzt jede Toilette echt mit völlig anderen Augen an.

Sehr gefallen hat mir auch die Liste der Ausdrücke für Toiletten in den unterschiedlichen Ländern und Regionen. Biffy und Cludgie sind meine persönlichen Favoriten! Ganz erstaunlich ist auch der Zeitstrahl. Ich bin fasziniert, seit wann es Toiletten gibt. Und erst Toilettenpapier!

Es macht Spaß, immer und immer wieder in diesem Buch zu blättern und zu lesen. Ich bin gespannt, ob es in einigen Jahren (ich musste volle sechs Jahre warten!) ein drittes Buch gibt. Auf alle Fälle muss ich es dann auch wieder haben!

Die Aufmachung war beim ersten Buch etwas verspielter mit kleinem Globus, der zeigte, wo die Toilette ist und sogar mit Längen- und Breitengraden. Diesmal fällt das weg. Es gibt ganz pur das Foto mit einem Text, mehr nicht. Reicht aber auch! Und es bekommt fünf Sterne!

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LONELY PLANET Bildband Toiletten der Welt

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Changes - Am Ende bleibt die Hoffnung von Claudia Raute

Ein wundervolles Buch

Ich bin sehr neugierig in dieses Buch gestartet und obwohl es eine vorherigen Band gibt ( Hoffnungen ), den ich nicht kenne, ist das Buch in sich geschlossen und lässt sich auch ohne den vorherigen Band zu kennen, super lesen.
Claudia Rautes Schreibstil ist so flüssig und auch authentisch, dass man direkt in die Geschichte reinkommt.

Ihre Charaktere sind alle so toll dargestellt, dass man mitfühlt und von den ersten Seiten an hat mich die Geschichte gepackt.
Das Leben ist nicht immer einfach und doch gibt es aber auch immer wieder Hoffnung – ob man das Schicksal in seine Hände nimmt, oder abwartet; das Alles ist hier Thema und die Autorin hat mich mit ihrer lebensnahen Erzählung gepackt. Ich habe viel mitgefühlt und auch nachgedacht, wie ich mit evtl Themen umgehen würde – das gefällt mir sehr ! Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, bleibt auch im Nachgang im Kopf.
Ich mag die Bücher von Claudia Raute sehr und habe auch hier wieder feststellen dürfen, mit wieviel Empathie und Fingerspitzengefühl die Autorin ihre Figuren und Geschichten zu Papier bringt – in meinen Augen ist das ihre absolute Kompetenz, man merkt ihr ihre Sensibilität für Menschen und Lebenssituationen beim Schreiben so sehr an.
Ein wunderschönes Buch, das mich gepackt und mitgerissen hat und welches ich euch von Herzen empfehlen möchte !! Absoluter Lesegenuss für jeden Bookie !

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Changes - Am Ende bleibt die Hoffnung

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Schwanentage von Zhang Yueran

Klassismus in China

Yu Ling ist arm aufgewachsen, der Vater ist früh an Krebs verstorben und in ihrer Vergangenheit gibt es eine schwierige Geschichte, die sowohl in Bezug auf Beziehungen als auch beruflich ein Handicap für sie war. Nun arbeitet sie seit einigen Jahren hingebungsvoll als Kindermädchen des 7-jährigen Kuan Kuan, eines durchaus liebenswürdigen, aber verwöhnten Sohnes einer sehr reichen Familie.

Der Vater des Jungen hat eine hohe regierungsnahe Position inne, ebenso wie sein Schwiegervater, während die Mutter sich als Künstlerin selbst verwirklichen will und für ihren Sohn nicht viel übrig hat.

Nun hat Yu Ling gemeinsam mit ihrem Freund Dhongu geplant, den kleinen Kuan Kuan zu entführen, um Lösegeld von der Familie zu erpressen. So eine richtige Entführung ist es aber von Anfang an nicht so wirklich, dazu liegt ihr der Kleine viel zu sehr am Herzen und so inszeniert sie mit ihm erst einmal einen schönen Ausflug ins Freie samt feinem Grill-Barbecue. Am Weg fällt dem Kleinen, der gewohnt ist, dass ihm jeder Wunsch erfüllt wird, auch noch ein Transporter mit Gänsen auf, die er für Schwäne hält und von denen er unbedingt einen haben will und auch kriegt. Währenddessen wird klar, dass das mit der Entführung eh nicht so recht was werden kann, da der Vater des Jungen verhaftet wurde und die Mutter verschwunden ist und auch sonst von den entfernteren Verwandten keiner erreichbar ist. Also kehrt Yu Ling, nach einigen Umwegen, mit dem Jungen erst einmal wieder ins Haus ihrer Dienstgeber zurück, wo die Gans im Garten einquartiert wird, Kuan Kuan dort ein Zelt aufbaut und Yu Ling entdecken muss, dass Dhongu sich mit ihren Ersparnissen aus dem Staub gemacht hat.

Dieses Buch zeigt die enormen Klassenunterschiede, die es offensichtlich auch im modernen China gibt, klar auf: während die Reichen - von denen wohl viele korrupt sind oder dies zumindest von den Ärmeren angenommen wird - sich jeden erdenklichen Luxus leisten können, arbeiten viele Ärmere fast ununterbrochen und können sich damit auch nach Jahren harter Arbeit nichts aufbauen.

Durch die Entführung des Jungen, aber vor allem dadurch, dass dessen Familie auf einmal in gröberen Problemen steckt, kehrt sich das Glück auf einmal um, zumindest kurzfristig, wie Yu Ling durchaus zufrieden bemerkt, immerhin wurde sie von ihrer Dienstherrin oft ziemlich respektlos behandelt: "Yu Ling dachte an die Hausherrin, Qin Wen. Inzwischen musste sie erfahren haben, dass man erst ihren Vater und dann ihren Mann verhaftet hatte. Ihre Schönwetterfreunde hielten sich in dieser Situation gewiss auf Distanz. Jetzt ist sie auf der Flucht, ganz allein, und weiß nicht, wohin, dachte Yu Ling, während ich gemütlich in der Sonne sitze und Grillspieße futtere." (S. 26)

Auch sonst geht es viel um Klassenunterschiede und weise Betrachtungen dazu, wie zum Beispiel auch diese Zitate zeigen:

"Es hieß, die Armen liebten es zu träumen, doch das stimmte nicht; Träume gehörten zu den Privilegien der Reichen, und die Welt sorgte auf alle erdenkliche Arten dafür, ihnen diese Träume vorzuenthalten." (S. 75)

"Sich mit den technischen Gimmicks dieses Haushalts auszukennen, war für ihre Zukunft wenig hilfreich, es war höchstens ein Grund mehr, sich zu quälen. Genau deshalb war es grausam, Kindermädchen oder Chauffeur zu sein: Man tauchte in einen völlig anderen Lebensstil ein, wurde davon in gewisser Weise geprägt, aber zurück in seinem alten Leben, würde man damit so lächerlich wirken wie ein ausgebauter Einbaubackofen. Es blieb dir nichts übrig, als dich in dein früheres Selbst zurückzuverwandeln. Aber ging das überhaupt?" (S. 103)

Damit ist es insgesamt ein sehr kluges und wichtiges Buch, das dazu anregt, sich über Klassismus, Privilegien und die eigene Position in der Gesellschaft - nicht nur in China - Gedanken zu machen. Ich habe es gerne gelesen, auch wenn es inhaltlich in einigem ganz anders war, als im Klappentext angekündigt wurde, und ich auch aus dem Ende nicht ganz schlau geworden bin.

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Schwanentage

Rezensionen von Novalie:

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Trocken von Daniel Wagner

Absolute Überraschung

Dass Alkohol in unserer Gesellschaft ziemlich verharmlost wird, wissen wir tief in unseren Herzen wahrscheinlich alle. Was es mit jemandem macht, der tatsächlich abhängig ist und wie extrem das Verlangen nach Alkohol in jede Faser unseres Seins eindringen kann, ist aber nochmal ein ganz anderes Thema.

In „Trocken“ setzt sich Daniel Wagner mit seiner eigenen Sucht auseinander und hat es nicht nur geschafft "trocken" zu werden, sondern auch noch ein echtes Meisterwerk geschrieben.

Ich hatte beim Lesen immer einen Stift in der Hand, um wichtige Aussagen zu unterstreichen und letztendlich hätte ich das gesamte Buch anmalen und kommentieren können.

Er schreibt kompromisslos, ehrlich, voller Feingefühl und trotzdem gnadenlos, ohne etwas zu beschönigen oder ambivalente Gefühle aus Gründen der sozialen Erwünschtheit zu verzerren.

Er schreibt von Höhen und Tiefen, von Depressionen, Ängsten, verpassten Chancen und dem Wunsch zu leben.

Für mich war das Buch eine absolute Überraschung!

„Alkoholsucht ist ein Muster und ich bin nicht der Künstler.“

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Trocken

Rezensionen von Novalie:

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Die Sprache der Drachen von S. F. Williamson

London, 1923, mit Drachen.

Das Cover hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, der Klappentext hat mich neugierig gemacht und der Inhalt hat mich überzeugt.
Das Buch spielt in London im Jahre 1923. Allerdings gibt es Drachen, einen fragilen Frieden, ein ungerechtes Klassensystem, eine Protagonistin, die absolut keine Heldin ist, Verrat, Rebellion, einen mysteriösen Job und dann auch noch eine fremde Sprache, die es zu entschlüsseln gilt.

Das klingt einfach richtig spannend.
In der Welt habe ich mich sehr schnell zurechtgefunden. Sie beinhaltet viele bekannte Elemente von typischen Fantasyreihen oder Dystopien und fühlt sich doch irgendwie eigen an.
Vivien Featherswallow hat ihre eigenen Motive für ihre Handlungen und passt nicht wirklich in das Bild einer typischen Protagonistin. Sie ist das Produkt ihrer Umgebung und macht durchaus auch Fehler, vertraut den Falschen und muss mit den Konsequenzen ihrer Handlungen leben. Allerdings steht für sie viel auf dem Spiel, weshalb zu scheitern keine Option ist. Doch je mehr sie über die Sprache der Drachen lernt, umso mehr Fragen tauchen auf.
Und ja, es gibt auch einen Typen, der kennt jedoch seinen Platz und die tatsächliche Handlung bleibt im Vordergrund.
Das Ende macht neugierig darauf, wie es weitergeht und bietet viel Potential für eine spannende Fortsetzung.

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Die Sprache der Drachen

Rezensionen von Novalie:

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heute graben von Mario Schlembach

Schräg aber kreativ

In einem Zug trifft ein Totengräber auf seine erste Liebe mit dem Namen A. Er beginnt zu schreiben, über die Liebe und seine Dates mit B, C, D, … sowie über seinen Alltag auf dem Friedhof. Dann wird bei ihm eine schwere Lungenkrankheit diagnostiziert und obwohl sich dadurch viel ändert, bleibt doch irgendwie alles gleich.

Der Schreibstil ist sehr eigen und der Text besteht oft aus Satzfragmenten, die unfertigen Gedanken ähneln. Die Charaktere bleiben unnahbar und Schatten ihrer selbst.
Nachdem die Frauenfiguren keine echten Namen haben, sondern nach dem Alphabet kategorisiert werden, verlieren sie auch ihre Individualität. Das hat sich irgendwie fast entmenschlichend angefühlt.
Der Protagonist war extrem wehleidig, von den eigenen Themen und einer Überdosis Selbstmitleid eingenommen und konnte kaum Verbindung zu anderen aufbauen. Dabei sehnt er sich jedoch genau nach den Dingen, die er nicht versteht und gräbt Gräben zwischen sich und seinen Mitmenschen.
Es war irgendwie schräg und auf jeden Fall innovativ, aber auch sehr verwirrend.

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heute graben

Rezensionen von Anndlich:

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The Penguin Paradox von Greta Milán

Hilda und Humphrey

Emerie befindet sich mitten in ihrer Dissertation als sie die einmalige Chance erhält, mit einem Forschungsteam in die Antarktis zu fahren und ihre Beobachtung vor Ort zu dokumentieren. Eigentlich könnte alles perfekt sein, wenn nicht der unausstehliche ‚Mr Sexy Brain' Beckett auch mitfahren würde.

Doch mit jedem Tag mehr in der Antarktis muss Emerie erkennen, dass nicht alles so ist, wie sie vermutet hat, nicht bei den Pinguinen und auch nicht bei Beckett.

The Penguin Paradox von Greta Milán erschafft eine winterliche Atmosphäre, die sich hervorragend den jetzigen Temperaturen fügt und zum Wohlfühlen einlädt. Die Geschichte erleben wir aus den Perspektiven von Emerie und Beckett. Emerie erweist sich nicht sofort als Sympathieträgerin, wenngleich ihre Ansichten auf die Welt durchaus begründbar und verständlich sind und doch würde man sie am liebsten schütteln und sie aus ihrer festgefahrenen Gedankenwelt befreien, weil diese doch manchmal eher nervt. Beckett ist das genau Gegenteil, ein absoluter Sympathieträger, beinahe zu perfekt. Weswegen am Ende vor allem die Nebencharaktere für eine tolle Teamstimmung sorgen und die Interaktionen aufwärmen. Ich mochte vor allem Cooper und Marinette, vor allem Coopers Einstellung zum Thema Freundschaft hat mir angesprochen gut gefallen.

Der Schreibstil ist durchweg flüssig, lässt die Antarktis aufleben, aber am Ende fehlt das gewisse Etwas. Das eingebaute Wissen über Pinguine gefiel mir gut, auch die Idee der Hypothesen und die weihnachtlichen Szenen. Am Ende fehlte es mir aber an Tiefe zwischen den beiden Protagonisten. Themen wurden angeschnitten, aber nur oberflächlich behandelt und auch der Epilog war mir etwas zu viel. The Penguin Paradox ist eine süße, winter-weihnachtliche Geschichte.

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The Penguin Paradox

Rezensionen von Anndlich:

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KI und du von Diana Knodel; Hannah Lesch

Einführung in die Welt der KI

KI und du von Diana Knodel und Hannah Lesch befasst sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz und bringt diese informativ und spielend an Kinder ab 10 Jahren weiter. Dabei wird das Thema aus etlichen Perspektiven beleuchtet, zeigt die Vorteile auf und gibt einen Blick auf mögliche Gefahren von KI.

Künstliche Intelligenz befindet sich mittlerweile ständig in unserer Umgebung, teils bewusst, teils ganz unbewusst.

Genau deswegen ist es wichtig, dass mit Kindern dieses Thema besprochen wird und dabei alle Seiten der KI beleuchtet werden. In einer Zeit in der Fake News immer schwieriger zu erkennen sind und die KI dabei ihre Finger im Spiel hat, ist es wichtig, dass Kinder die richtigen Werkzeuge in die Hand bekommen, um falsche und wahre Informationen erkennen zu können. Aber es ist auch wichtig, dass Kinder nicht nur die Gefahren kennenlernen, sondern auch all den Fortschritt, den die KI mitbringt. Diese Informationen werden durch KI und du wunderbar übermittelt und bieten einen tollen Überblick über das Thema.

Außerdem bietet das Buch über einen QR-Scanner (Alternativ den entsprechenden Link) viele Übungen zum Thema, die sich u.a. mit der Erkennung von KI oder der Erstellung von Texten beschäftigt.

Der super informative Text wird durch die Zeichnungen des Illustrator Manuel Kilger hervorragend unterstützt. Ein Werk, das durch seine Interaktivität Spaß macht und fast nebenbei wichtiges Wissen übermittelt.

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KI und du