Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anam Cara:
Der Ausbruch von A. Elfe D.
Ein würdiger zweiter Band, der die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertrifft
and 2 ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern eine Weiterentwicklung. Die Geschichte wird größer, reifer und emotional noch intensiver. Nach dem fesselnden ersten Band gelingt es A. Elfe D. auch im zweiten Teil der Scato-Elfen-Saga, die Magie und Spannung weiterzuführen – und sogar noch zu steigern.
Die Geschichte knüpft nahtlos an die Ereignisse des Auftakts an und führt die Leserinnen und Leser noch tiefer in die geheimnisvolle Welt der Scato-Elfen. Die Autorin versteht es meisterhaft, Emotionen und epische Momente miteinander zu verweben. Während im ersten Band das Kennenlernen der Welt im Vordergrund stand, geht es hier stärker um innere Konflikte, Entwicklungen und Entscheidungen, die alles verändern könnten. Besonders beeindruckend ist die Charakterentwicklung – vertraute Figuren zeigen neue Seiten, und auch die Nebencharaktere erhalten mehr Tiefe. Gespannt warte ich auf den 3ten Band um zu erfahren, wie es weitergeht.
Rezensionen von Anam Cara:
Die Jägerin von A. Elfe D.
Ein Muss für alle, die Elfen, Magie und tiefgründige Geschichten lieben
Die Autorin A. Elfe D. entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt voller Magie, uralter Geheimnisse und emotionaler Tiefe. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass hier mit viel Herzblut und Fantasie eine eigene Welt erschaffen wurde, die sich deutlich von klassischen Fantasy-Klischees abhebt.
Die Handlung ist spannend aufgebaut – zwischen Licht, Schatten, Freundschaft, Liebe und Verantwortung. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin ihre Charaktere formt: Sie wirken lebendig, verletzlich und wachsen mit den Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. Die Emotionen sind greifbar, ohne ins Kitschige abzurutschen. Auch sprachlich überzeugt das Buch: Der Stil ist fließend, bildhaft und atmosphärisch. Was mir besonders gefallen hat, ist die Tiefe der Weltgestaltung. Das Ende lässt einen neugierig und erwartungsvoll zurück – man möchte sofort weiterlesen, um mehr über die Scato-Elfen und ihr Schicksal zu erfahren. Fazit: Ein packender Auftakt einer Fantasy-Saga, die sowohl durch Gefühl als auch durch Spannung überzeugt. A. Elfe D. hat mit Band 1 der Scato-Elfen-Saga ein magisches Leseerlebnis geschaffen, das in Erinnerung bleibt.
Rezensionen von PMelittaM:
Die Totenärztin: Schattenwalzer von René Anour
Gelungener Abschlussband
Wien 1909: Waidring hat wieder Kontakt zu Fanny Goldmann aufgenommen, und macht einige unheilvolle Andeutungen. Doch Fanny möchte sich jetzt vor allem auf ihre bevorstehende Hochzeit konzentrieren.
Natürlich stehen nicht nur die Hochzeitsvorbereitungen im Fokus des Romans, es ist auch sonst viel los.
Fannys Verlobter, Kommissar Max Meisel, möchte seine Vorgesetzten mit der Hochzeit beeindrucken und hofft auf eine Beförderung. Deshalb plädiert er darauf, das Angebot von Fannys reichem Onkel anzunehmen, in dessen Villa zu feiern. Dann könnte aber Fannys Cousin Schlomo nicht daran teilnehmen, was Fanny gar nicht gefallen würde. Schlomo verhält sich sowieso merkwürdig, was mit seinem neuen Liebhaber zu tun zu haben scheint. Und dann gibt es natürlich auch wieder eine Leiche, ein junger britischer Botschaftsangehöriger wird nackt und tot in seinem Büro gefunden.
Auch in diesem Roman kommen die Fans der Reihe wieder ganz auf ihre Kosten, ein spannender Fall, gefährliche Situationen, liebgewonnene Charaktere, medizinische Hintergründe, aber auch Überraschendes, Tragisches, Trauriges und einiges an Humor findet sich hier wieder. Besonders der Ausflug in ein besonderes Etablissement, das es tatsächlich gab, hat mich beeindruckt, und auch sonst fließt wieder Lokal- und Zeitkolorit mit ein.
Nach einem langen und spannenden Showdown ist dann alles aufgelöst. Manch einer wird vielleicht nicht ganz glücklich sein mit dem Ende, ich habe dieses Mal besonders viel gezittert, bin aber nicht unzufrieden. Nur, dass dies der Abschlussband der Reihe sein soll, gefällt mir nicht ganz so gut, ich würde Fanny gerne noch mindestens einmal wiedertreffen, meinetwegen auch in einer Kurzgeschichte.
Der Abschlussband der vierteiligen Reihe um die Gerichtsmedizinerin Fanny Goldmann ist gelungen, vielleicht sogar der beste der Reihe. Ich empfehle sehr gerne alle vier Bände, die man unbedingt der Reihe nach lesen sollte.
Rezensionen von danislesestube:
Dunkle Wesen, stille Schatten von Mika M. Krüger
Eine düstere Anthologie für einen gemütlichen Abend
Am 1.9.25 habe ich bei dem Cover Reveal dieser Anthologie mitgemacht und nun durfte es auf meinem E-Book-Reader einziehen. Binnen weniger Stunden habe ich diese zu Ende gelesen. Hat es sich gelohnt? Immerhin erwarten uns düstere Geschichten mit ausreichend Stoff für Albträume. Ist es wirklich so gruselig? Manche Geschichten definitiv, andere wiederum überlassen sehr viel der eigenen Fantasie.
Manchmal möchten die Protagonisten auch nicht wissen, was in den Schatten lauert. Und da gibt es einiges, wie die erste Geschichte eindrucksvoll gezeigt hat.
Was mir gut gefallen hat, waren die Bezüge zu Wesen aus verschiedenen Sagen und Mythologien. Diese beiden Themen mag ich sehr, daher ist es nicht verwunderlich, dass mir besonders jene Geschichten gefallen haben, in denen diese vorgekommen sind. Die Handlungen selbst waren logischerweise, da es sich ja um Kurzgeschichten handelt, recht kurz gehalten, dennoch hatten sie alles, was eine gute Geschichte braucht. Interessante Charaktere, eine spannende Idee, einen Auslöser (um die Geschichte ins Rollen zu bringen) und natürlich eine gute Umsetzung.
Insgesamt eine tolle Zusammenstellung und ein großes Lob an die Autoren, die bei diesem Projekt mitgemacht haben. Es wurde im Übrigen auch darauf geachtet, Trigger-Warnungen einzubauen, denn manche Geschichten können durchaus unter die Haut gehen. Habe ich etwas vergessen? Achja. Das Cover. Es gefällt mir auch nach über zwei Monaten immer noch gut.
Rezensionen von Danislesestube:
Dunkle Wesen, stille Schatten von Mika M. Krüger
Eine tolle Anthologie mit ausreichend Material für Albträume ;)
Am 1.9.25 habe ich bei dem Cover Reveal dieser Anthologie mitgemacht und nun durfte es auf meinem E-Book-Reader einziehen. Binnen weniger Stunden habe ich diese zu Ende gelesen. Hat es sich gelohnt? Immerhin erwarten uns düstere Geschichten mit ausreichend Stoff für Albträume. Ist es wirklich so gruselig? Manche Geschichten definitiv, andere wiederum überlassen sehr viel der eigenen Fantasie.
Manchmal möchten die Protagonisten auch nicht wissen, was in den Schatten lauert. Und da gibt es einiges, wie die erste Geschichte eindrucksvoll gezeigt hat.
Was mir gut gefallen hat, waren die Bezüge zu Wesen aus verschiedenen Sagen und Mythologien. Diese beiden Themen mag ich sehr, daher ist es nicht verwunderlich, dass mir besonders jene Geschichten gefallen haben, in denen diese vorgekommen sind. Die Handlungen selbst waren logischerweise, da es sich ja um Kurzgeschichten handelt, recht kurz gehalten, dennoch hatten sie alles, was eine gute Geschichte braucht. Interessante Charaktere, eine spannende Idee, einen Auslöser (um die Geschichte ins Rollen zu bringen) und natürlich eine gute Umsetzung.
Insgesamt eine tolle Zusammenstellung und ein großes Lob an die Autoren, die bei diesem Projekt mitgemacht haben. Es wurde im Übrigen auch darauf geachtet, Trigger-Warnungen einzubauen, denn manche Geschichten können durchaus unter die Haut gehen. Habe ich etwas vergessen? Achja. Das Cover. Es gefällt mir auch nach über zwei Monaten immer noch gut.
Rezensionen von peedee:
Storms and Secrets von Claire Kingsley
Wunderbar
Die Haven Brothers, Band 2: Marigold Martin hat einen eigenen Friseursalon. Und genau dort begegnet ihr ein Mann, der eventuell der Eine sein könnte, auf den sie seit Jahren gewartet hat. Er sieht gut aus, weiss sich entsprechend zu kleiden, ist charmant. Und er scheint sie zu wollen. Bisher schlug ihr Herz immer für Zachary Haven ein bisschen schneller, aber erfolglos, denn für ihn ist sie nur die Freundin seiner Schwester.
Zachary ist Elektriker. Als er bei einem Arbeitseinsatz einen Stromschlag erleidet und sich dem Tode nahe fühlt, wird ihm bewusst, dass er um Marigold kämpfen muss. Er muss ihr endlich sagen, dass er Gefühle für sie hat. Schon seit Jahren. Wird sie ihm glauben? Gerade jetzt?
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut; aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich jedoch nicht.
Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Wer aber die Havens erst mal kennengelernt hat, will sicher alle Bände lesen.
Es ist schon verrückt, wenn das Herz insgeheim für eine gewisse Person schneller schlägt, aber diejenige einen nur ignoriert. So geht es Marigold. Sie sollte sich damit abfinden, dass Zachary einfach nicht auf sie steht. Da nun ein neuer Mann in ihr Leben getreten ist, wird das vielleicht sogar tatsächlich funktionieren. Sie beginnen zu daten. Als Zachary bei der Arbeit einen Stromschlag erleidet, wird ihm bewusst, dass er, der als Frauenheld verschrien ist, die Frau, die er eigentlich will, immer direkt vor Augen hatte: Marigold! Aber er hat sie ignoriert, und zwar als Folge eines dummen Fehlers in der Vergangenheit. Leider kommt diese Einsicht sehr spät, denn Marigold hat einen neuen Verehrer. Zachary muss den anderen Typen ausstechen – Marigold gehört zu ihm. Nur zu ihm.
Ich mag die Havens sehr gerne, inklusive der verkupplungswütigen Tante Louise! Sie versucht nicht nur die unverheirateten Haven-Jungs an die Frau zu bringen, sondern auch andere Singles in der Stadt. Hach, die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ging um Freundschaft, Familie, Liebe, Angst; es gab berührende, aber auch sehr lustige Momente, gefolgt von zuerst verwirrenden Passagen, die sich zu einem wahren Krimi entwickelten. Auch die EST, die Eichhörnchen-Schutztruppe, war wieder aktiv! Das Buch war im Nu ausgelesen und ich freue mich, dass noch weitere Bände rund um die Havens vor mir liegen. Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Die Passantin von Nina George
Was wäre wenn...
Die Protagonistin steigt aus ihrem Leben aus, in dem sie nicht ins Flugzeug steigt und somit für ihre Familie und die gesamte Welt, nach dem Flugzeugabsturz, fälschlicherweise für tot gehalten wird. Sie beginnt ein Leben in der Anonymität, in einem Haus, das nur von Frauen, mit unterschiedlichen Schicksalen, bewohnt wird.
Hier muss sie sich den Folgen ihres Verschwindens, ihrer Persönlichkeit, ihrer Rache stellen. Das Ende ist raffiniert erzählt und die gesamte Geschichte manchmal etwas zu dick aufgetragen, aber sehr rasant erzählt.
Die Frage hat sich mir am Ende gestellt: was wäre, wenn ich alles zurücklassen würde, irgendwo neu beginnen, immer auf der Flucht sein… geht das überhaupt?
Rezensionen von Gavroche:
Lügennebel von Viveca Sten
Eiskalt
Eiskalte Atmosphäre herrscht auch im vierten Fall für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog, wieder im hohen Norden.
Eine Studentengruppe verbringt die Winterferien in Åre und neben den sportlichen Aktivitäten wird auch viel Alkohol getrunken und Drogen konsumiert. Wir erfahren hier einiges über die gemeinsamen Feiern und Skifahrten.
Aber dann wird eine der Studentinnen ermordet...
Auch dieser Band wurde aus wechselnden Perspektiven geschrieben und ich habe die ganze Zeit über mitgeraten und bin einige Male auf falsche Fährten abgebogen.
Es ist immer schöner, wenn man eine Reihe von Anfang an liest, denn dann findet man die privaten Entwicklungen im Hintergrund interessanter, aber meines Erachtens lässt sich dieses Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Wieder ein spannendes Buch von Viveca Sten mit einer überraschenden und überzeugenden Auflösung. Ein super Thriller.
Rezensionen von Gaby 2707:
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Hat mich nicht vollends überzeugt
Im Herbst 1991 lebt Nora, deren Identität ich erst sehr spät erfahre, noch immer in ihrem kleinen Haus in Kühlungsborn an der Ostsee. Als sie einen Brief der Rentenversicherung bekommt um fehlende Jahre in der Versicherung nachzutragen, gerät ihr Leben aus den Fugen. Als sich dann auch noch ein Neffe meldet, der sie nach den Jahren endlich ausgeforscht hat, reißt das alte Wunden auf und Nora beginnt ihre Lebensgeschichte, die von einer großen Schuld geprägt ist, aufzuschreiben.
Im zweiten Erzählstrang lerne ich die 17-jährige Lene kennen, die mit ihren Eltern und ihrem 3 Jahre älteren Bruder nahe der niederländischen Grenze einen Bauernhof betreibt. Sie verliebt sich in den Fabrikarbeiter und Schreiner Joop de Jong, der auf der anderen Seite der Grenze lebt und arbeitet. Ihre Eltern wünschen sich für sie aber einen Bauernsohn aus der Gegend. Und so wird Lene in einen Haushalt in Ratingen gegeben um aus Joops Dunstkreis zu gelangen. Die beiden Verliebten schreiben sich Briefe, bis die von Joop eines Tages ausbleiben und Lene mutmaßt, dass er sich in eine andere verliebt hat. Sie lernt Franz Kähler kennen, wird schwanger und er wird gezwungen sie zu heiraten. Sohn Leo kommt leicht behindert zur Welt, was Lene aber nicht wahrhaben will. Leo braucht nur für alles etwas mehr Zeit wie andere Kinder. Nachdem sie Mutter von Zwillingen geworden ist, kehrt Franz seine unschöne Seite heraus und Schläge prägen die Ehe. Dann am Tag vor Heilig Abend 1938 bekommt sie die Nachricht, dass Franz einen Arbeitsunfall nicht überlebt hat. Zum einen muss sie nun als alleinerziehende Mutter den Unterhalt der kleinen Familie bestreiten. Zum anderen wird ihr nach verschiedenen Querelen das Sorgerecht für Leon aberkannt und Leo in ein Kinderheim gesteckt, wo Lenas Cousine Nora arbeitet und sich um Leo kümmert. Bis bei einer Rettungsaktion alles schief läuft...
Mechthild Borrmann verknüpft in dieser Geschichte die Vergangenheit ab 1931 mit der Gegenwart ab 1991. Die Freundschaft dreier Frauen Lene, Nora und Lieselotte, deren Charaktere und Gefühlswelt ich gut vorstellbar und greifbar herausgearbeitet finde, bildet das Gerüst dieses emotionalen Romans, der wie die Autorin in ihrem Nachwort schreibt, auf realen Begebenheiten basiert. Die Schrecken des nahenden Krieges und der Naziherrschaft werden hier sichtbar. Das Thema Euthanasie wird nachvollziehbar und erschreckend real in die Geschichte eingearbeitet. Trotzdem hat mich die Geschichte aber nicht so gepackt, wie andere Romane der Autorin. Viele verschiedene Themen werden angesprochen, aber nicht tiefer gehend verfolgt. Einerseits habe ich mich sehr gerne in die verschiedenen Lebenslagen der Frauen entführen lassen. Konnte teilweise auch mit ihnen mitfiebern. Mir fehlt aber hier die Tiefe der Emotionen und ich komme den Frauen nicht so nahe, wie ich es sonst gewohnt bin und auch hier gerne gehabt hätte.
Eine 6 Jahrzehnte umfassende Geschichte dreier Frauen und deren Freundschaft, über Mut, Schuld und Hoffnung, die mich aber leider nicht vollends ergriffen hat.
Rezensionen von yellowdog:
Mitz, das Pinseläffchen von Sigrid Nunez
Die Jahre mit Mitz
Eine hervorragende Romanbiografie über das Ehepaar Woolf, Leonard und Virginia. Es wird definierter Zeitabschnitt betrachtet, die Jahre die sie mit dem zutraulichen Pinseläffchen Mitz hatten.
Damit wird es nicht nur ein Buch über Literatur und ein Zeitporträt sondern auch eine Tiergeschichte, in der Tradtion von Virginia Woolfs Flush.
Sigrid Nunez hat schon Romane mit Hund und mit einem Papagei geschrieben. Aber Mitz ist schon 1998 entstanden und daher ein Grundpfeiler von Nunez grandioser Literatur.
Sigrid Nunez folgt Virginia Woolfs Bücher in der Zeit der Dreissiger Jahre, z.B, Flush, Die Jahre, 3 Guineen, Roger Fry.
Ich bin sehr froh, dass dieses Buch wiederveröffentlicht wurde, denn es ist eine Freude, es zu lesen.










