Kunden em pfehlungen
Rezensionen von buchina:
Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos
Ungewöhnliche Welt mit philosophischem Tiefgang
Die Autorin habe ich durch ihre Spiegelreisenden Reihe kennengelernt und war damals sehr von ihrem Worldbuilding beeindruckt. Und auch diesem erschafft wieder eine ganz besondere eigene Welt. Hier steht das „Wir“ über dem „Ich“. Die Menschen besitzen Instinkte, die sie im Dienst des Allgemeinwohls einsetzen.
So gibt es den Instinkt des Reparierens, d.h. immer, wenn die Person etwas Mechanisches sieht, was kaputt ist, muss sie es reparieren, ob sie möchte oder nicht. Dementsprechend kontrollieren die Instinkte das Leben jedes einzelnen.
Durch diese Thematik gewinnt der Roman eine philosophische Tiefe. Was bedeutet Selbstbestimmung, wenn man nur nach einem Instinkt handelt? Diese Frage habe ich mir beim Lesen die ganze Zeit gestellt. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, nicht allein wegen der philosophischen Tiefe, sondern auch die Erzählweise ist anspruchsvoll, viel wird zwischen den Zeilen erklärt. Ich habe sehr lange gebraucht, um überhaupt in den Roman einzusteigen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge und die Welt wird eher nebenbei beschrieben. Auch die Protagonisten sind keine sofort sympathischen Charaktere, sie haben eine Menge Ecken und Kanten. Erst am Ende waren sie mir nahe.
Auch wenn der Roman an vielen Stellen Längen hat, war das beim Ende das Gegenteil, das kam schnell und plötzlich. Da hätte ich mir schon etwas mehr gewünscht. Ich könnte mir sogar einen zweiten Teil vorstellen, der dann vielleicht auch mehr erklärt. Denn ich möchte mehr über diese Welt erfahren.
Für mich persönlich ist es ein mutiger Roman, der nicht auf der sonstigen Dystopiewelle mitsurft. Er verlangt etwas vom Leser: Aufmerksamkeit, Geduld und Bereitschaft, sich auf eine fremde, zugleich faszinierende Gesellschaft einzulassen. Wer das tut, wird belohnt, durch eine eigenwillige Atmosphäre, durch Figuren, die nicht einfach sind, und durch eine Geschichte, die einen nicht sofort loslässt. Nicht jede Frage wird beantwortet, aber genau das kann die Stärke sein, weil sie Räume lässt für Nachdenken. Ich würde das Buch empfehlen vor allem jenen, die Lust haben auf eine Dystopie mit Tiefgang, weniger auf reine Action oder Liebesgeschichte.
Rezensionen von Sternzauber:
Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer
Bücher, Geheimnisse, Freundschaft, Verrat und Spannung im grafischen Viertel Leipzigs
„Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer hat ein wunderschönes Cover, das die Atmosphäre im Buch wunderbar einfängt. Die Liebe zu Büchern wird bereits ersichtlich, aber auch die geheimnisvolle und düstere Stimmung der Geschichte wird bereits in Sepiafarbe vermittelt – rundum ein wirklich tolles und stimmiges Cover!
Die Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen von faszinierenden Geheimnissen im grafischen Viertel Leipzigs.
Im Jahr 1930 lernen wir 4 junge Männer aus wohlsituierten Familien kennen, die ihre Tage im Antiquariat verbringen, lesen, diskutieren und aus Langeweile den „Club Casaubon“ gründen. Sie werden zu Bücherdieben und mit der Zeit unweigerlich immer tiefer in die Pläne starker Mächte hinein gezogen, denen sie nicht entkommen können…
Fünfzehn Jahre später begleiten wir einen der jungen Männer von damals, der inzwischen als Bibliothekar für die Amerikaner arbeitet zurück nach Leipzig. Die Stadt seiner Kindheit ist völlig zerstört vom Krieg und seine Freunde von damals sind verschollen oder nicht wiederzuerkennen. Er gerät in ein undurchsichtiges Netz aus Intrigen, Geheimnissen und Machtspielen, das seinen Ursprung in den dunklen Facetten seiner Vergangenheit hat.
Ich kenne bereits die drei vorher erschienenen Bänder aus dem Kosmos des grafischen Viertes von Leipzig, die Kai Meyer in den letzten Jahren veröffentlicht hat und war von allen Geschichten begeistert. Auch dieser vierte Teil, der sich, wie alle anderen Bücher auch, völlig unabhängig lesen lässt, hat mich wieder sehr in seinen Bann gezogen und es ist mir schwer gefallen das Buch während der Lektüre noch aus der Hand zu legen. Kai Meyer versteht es unglaublich gut eine ganz eigene Welt um seine Charaktere herum zu kreieren und sie in einer Atmosphäre zu verorten, die den Leser vollkommen gefangen nimmt. Die Stimmung ist düster, die Figuren werden von Bedrohungen und Sorgen heimgesucht, menschliche Abgründe und Machtgefälle werden ausgelotet, aber auch Freundschaft und Liebe sind allgegenwärtig – dadurch entsteht eine mystische Spannung, die fesselt und mich manchmal sogar erschauern lässt.
Ein ganz besonderes Element dieser Geschichtenreihe ist das grafische Viertel an sich, denn der Autor nutzt die kohlerauchgeschwängerte Luft, den dadurch entstehenden Nebel und die alt-ehrwürdigen Häuser dieses Stadtteils, der der Herstellung und Vermarktung von Büchern verschrieben ist, als eigenständiges und präsentes Grundelement, ja ich würde fast schon sagen, als besondere Persönlichkeit. Nur durch diese Umgebung, die er immer wieder detailliert und atmosphärisch beschreibt, erhalten die einzelnen Szenen eine solche Dichte und Zusammengehörigkeit und nur dadurch entsteht dieser ganz eigene Kosmos mit der düsteren Stimmung, der die Geschichte auf eine ganz besondere Weise trägt.
Ich mag auch die Erzählweise und Sprache von Kai Meyer sehr. Wenn ich seine Texte lese, gleite ich ganz mühelos durch die Sätze und fühle mich vollkommen in der Geschichte verwoben. Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass der Autor seine Worte mit großer Sorgfalt und Präzision gesetzt hat, was den Text an sich auch einfach sehr schön macht und was ich sehr schätze.
Die Charaktere des Buches berühren mich, lassen mich mitfühlen und mitfiebern. Nicht jede Person ist mir sympathisch, dies ist vom Autor aber mit Sicherheit auch nicht so gewollt und in meinem Empfinden erfüllen alle ProtagonistInnen ihre Aufgaben in der Geschichte mit großer Stimmigkeit und Authentizität. Durch den weiten Zeitraum und die beiden Zeitebenen findet zudem eine starke Entwicklung und Veränderung bei den Charakteren, aber auch im Umfeld statt und das bietet viel Dynamik. Es geschieht wirklich viel in den Zeilen dieses Buches und somit ist die Handlungsebene reichlich bestückt. Und doch bleibt es auch eine „leise Geschichte“, die die zarten Zwischentöne im Nebel herausarbeitet und das begeistert mich sehr.
„Das Antiquariat am alten Friedhof“ kann meiner Meinung nach gar nicht einem Genre zugeordnet werden, denn es vereint viele unterschiedliche Stile, was das Lesen auch so interessant macht. Neben einem Spannungs- und Kriminalroman, finden sich Elemente einer Liebesgeschichte, Familie und Freundschaft spielen eine wesentliche Rolle und auch historisch-gesellschaftliche Themen sind sehr präsent. Zudem sind Bücher allgegenwärtig ein wichtiges Thema der Geschichte, was ich sehr mag. Die beschriebene Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit kann ich nur wärmstens empfehlen und wünsche allen LeserInnen eine spannende Lesezeit!
Rezensionen von Gaby 2707:
Das Phantom von Aarau von Ina Haller
Eine mysteriöse Einbruchserie
Ein mysteriöser Einbrecher versetzt die Einwohner der kleinen Stadt Aarau in der Schweiz in Angst und Schrecken. Er steigt nachts durch Fenster in die Wohnungen ein, klettert auch schon mal über Balkone in den zweiten Stock, lässt Bargeld und Schmuck zurück und stiehlt nur kleine Alltags- oder Lieblingsgegenstände der Bewohner ohne Wert.
Im Zuge der Einbrüche kommt es auch zu einen Mord, der durch die Augen des Täters beschrieben wird.
Verlagslektorin und Hobbyermittlerin Andrina Bianchi, die in ihrem Haus eine der Betroffenen der Diebes ist, ermittelt nun selbst und versucht dem Täter nahe zu kommen.
Jetzt, nachdem ich die Geschichte gelesen habe, werde ich im kommenden Sommer meine Fenster nicht mehr so unbedacht wie bisher offen stehen lassen. Es ist schon erschreckend, gleich im Prolog bei dem Mord an einem Menschen dabei zu sein und so einen kleinen Blick in die Gedankenwelt des Mörders zu bekommen, der eigentlich nur ein Dieb ist. Ihm, der in einer Welt aus Wut und Trauer gefangen scheint, begegne ich nur zu Beginn des Falles und ganz zum Schluss, wenn der Fall schlüssig aufgelöst wird.
Andrina, berufstätige Mutter zweier Kleinkinder, steht voll in ihrem stressigen Berufsalltag und wird von ihrem Mann Enrico bei der Versorgung der Kinder und bei der Hausarbeit voll unterstützt. Durch ihren Freund und Halbbruder von Enrico, Marco Feller, der bei der Polizei arbeitet, ist sie bei den Ermittlungen immer auf dem neuesten Stand und kann ihre eigenen Schlüsse ziehen. Es war so interessant, die verschiedenen Theorien mit ihr bei einem guten Essen oder bei einem Grillabend mit Freunden durchzugehen und eigene Vermutungen anzustellen. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Polizist im wahren Leben so ausschweifend über seine Ermittlungen erzählt und andere daran teilhaben lässt. Immer wieder kommen so auch neue Fährten auf und ich wusste bald nicht mehr, wen ich nun verdächtigen und wen ich ausschließen konnte.
Autorin Ina Haller stellt mir in diesem Fall sehr viele Menschen vor, von denen ich mir die meisten schnell gut vorstellen und in mein Kopfkino einflechten konnte. Durch ihre bildhaften Beschreibungen hatte ich auch gleich die Bilder von den Einbrüchen im Kopf und sehe nun auch selbst immer mal wieder „Gespenster“.
Dies ist schon der 13. Fall, in dem Hobbyermittlerin Andrina ihre Fühler ausstreckt. Da aber auch dieser Fall in sich abgeschlossen ist, kann man ihn gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Zum Schluss bekomme ich noch zwei Rezepte von Andrina zum nachbacken und -kochen. Und auch ein Glossar zu den schweizer Worten, die im Buch immer wieder vorkommen, schließt sich an.
Ein spannender und interessanter Fall, bei dem ich gerne noch mehr über den Täter erfahren hätte.
Rezensionen von DoraLupin:
Die verlorenen Kinder vom Fjord von Helen Parusel
Berührend und schockierend
Bereits nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch. Die Schicksale der Frauen im besetzten Norwegen waren mir bisher noch nicht so präsent und ich wollte mehr darüber erfahren. Etwas dazulernen zu können ist deshalb natürlich ein weiterer Pluspunkt für das Buch.
Die Geschichte führt den Leser nach Narvik, 1940: Als im Fjord Kriegsschiffe auftauchen, ändert sich Lailas Leben für immer. Sie schließt sich dem Widerstand an, verliebt sich aber in einen deutschen Soldaten. Josef ist anders, unterstützt sie bei ihren Aktivitäten. Dann wird er nach Russland geschickt, und Laila stellt fest, dass sie schwanger ist. Ihr bleibt nur, Zuflucht in einem Heim zu suchen, in dem man ihr Unterstützung verspricht. Doch Laila gerät in die Fänge eines grausamen Systems und muss für ihr Kind alles riskieren.
In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist schön bildlich, passt sehr gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. So hatte ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über unterhaltsam und mitreißend. Ich habe richtig mitfiebern müssen und habe nicht erwartet das die Story so berührend aber auch schockierend sein würde. Das Schicksal der Frauen damals hat mich aufgewühlt und geht unter die Haut, dennoch ist es so wichtig das darüber erzählt wird und das ist der Autorin mit diesem Buch ganz fantastisch gelungen. Man ist als Leser mitten im Geschehen mit dabei und Geschichte wird hier richtig lebendig.
Die Geschichte wird nun noch länger in mir nachhallen und ich wurde sehr berührt von der Geschichte. Ich kann es nun kaum erwarten, mehr solche Bücher von der Autorin zu lesen. Ich vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Die Passantin von Nina George
Tolles Thema, aber....
Die Idee zu diesem Buch ist absolut genial. Nimm die Gelegenheit wahr und verschwinde aus dem eigenen Leben! Leider wurde meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Das Buch war für mich mühsam zu lesen, da teilweise überfrachtet und zu pathetisch.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-MairRezensionen von DoraLupin:
Der Nachbar,1 Audio-CD, 1 MP3 von Sebastian Fitzek
Unglaubwürdige und seltsame Story
Ich lese und höre sonst unheimlich gerne Thriller dieses Autors, und gerade die ersten Bücher die er geschrieben hat, haben mich immer faszinieren und in den Bann ziehen können. Diese waren wendungsreich und atemlos spannend. Ich war deshalb auch auf sein neuestes Werk gespannt aber wurde doch ziemlich enttäuscht.
Die Story wirkte sehr konstruiert und unglaubwürdig, teilweise auch langweilig.
Die Story dreht sich um die Strafverteidigerin Sarah Wolff, diese leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird.
In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden, denn der Schreibstil ist locker und flüssig und so konnte ich mich bei diesem Hörbuch auch ganz auf die Story konzentrieren, diese war jedoch leider gar nicht mein Fall. Die ganze Geschichte wirkte für mich unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen, es kam kaum Spannung auf, obwohl die Handlung durchaus sehr brutal gewesen ist, in Teilen. Mir fehlte allerdings komplett die psychologische Spannung und der wendungsreiche Thrill, die der Autor in seinen alten Thrillern gezeigt hat.
Der Sprecher hat wirklich sein Bestes gegeben und hat das Buch mitreißend vorgelesen, aber die Story konnte mich einfach nicht in den Bann ziehen.
Fazit: Hat mich ziemlich enttäuscht, nicht das Beste Werk des Autors, hat sich alles ziemlich konstuiert angefühlt. Der Sprecher hat jedoch gut gelesen, deshalb erhält das Hörbuch einen halben Stern mehr und kommt für mich auf 2,5 Sterne. Wirklich empfehlen kann ich es jedoch nur des Sprechers wegen.
Rezensionen von Katrin:
Untergang der Welten von Karl H. Sodek
Fremde Welten entdecken
Das Cover ist sehr gut gelungen, es spiegelt einiges der fremden Welt bereits wieder (die zwei Sonnen zum Beispiel), ist dennoch nicht zu überladen und regte mich sofort zum Ausmalen einer fremden Galaxy ein. Mit 534 Seiten ist ein eher dicker Roman.
Story:
Der Roman entführt uns auf den fremden Planeten Valderan.
Hier lebt eine hochentwickelte Zivilisation, die achtsam mit ihren Ressourcen umgeht.
Zu Beginn feiern der Lehrmeister Galduran sowie seine Schützlinge Kalgira und Brandan das Ende ihrer Ausbildung im Kontext der „Großen Vereinigung“ der beiden Sonnen Alderan und Aldera - ein symbolisches Ereignis auf Valderan.
Während Kalgira als Wissenschaftlerin in die Sterne zieht, begibt sich Brandan auf hohe See. Galduran bleibt (zunächst) als Mentor zurück – er überwacht, leitet, steht in der Tradition. Doch als ein Aufstand droht und Gleichzeitig eine externe Bedrohung aus den „finsteren Weiten des Weltalls“ immer näher rückt, müssen die Wege der drei sich erneut kreuzen.
Fazit:
Die erzählerische Welt ist erfreulich konkret und gut durchdacht. Der Einstieg erfordert etwas Geduld: Weltaufbau und Exposition nehmen Zeit ein, bevor die Handlung Fahrt aufnimmt. Bei manchen Figuren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, den einige Nebencharaktere bleiben relativ schemenhaft.
Die Story ist meiner Meinung nach ein anspruchsvoller Sci-Fi Fantasyroman und ist bestimmt nichts für Jedermann. Mir hat er im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, das Setting war sehr einzigartig und die 3 Hauptcharaktere fügten sich gut ein.
Aufgrund des eher langen Einstiegs und der (für mich) etwas fehlenden Tiefe an manchen Stellen, würde ich 4 von 5 Sterne geben.
Rezensionen von brauneye29:
Elbnächte. Schatten über St. Pauli von Henrike Engel
Schöne Fortsetzung
Zum Inhalt:
Louise hat sich mit ihrer kleinen Bar eine Existenz aufgebaut und etwas Freiheit gewonnen. Doch ihr Exmann bricht aus dem Gefängnis aus und das könnte ihr Glück in Gefahr bringen. Zeitgleich verschwindet eine Mädchen und Ella und Ex-Polizist Paul wollen sie finden, ahnen aber nicht, dass sie sich damit in Gefahr begeben.
Meine Meinung:
Ich habe mich gefreut, dass die Fortsetzung erschienen ist und habe das Buch wirklich genossen. Es war schön mitzuerleben, wie Louise und auch Ella ihren Weg und auch ihr Glück finden. Es war schön zu sehen, wie die beiden sich entwickeln und auch neben der Arbeit ihr Glück finden. Schön fand ich wie Ella und Paul endlich zusammen gefunden haben oder auch wie Louise wieder Zugang zu ihrer Familie gefunden hat. Nebenher wird noch eine sehr spannende Geschichte um das verschwundene Mädchen und auch Paul Bruder erzählt. Der Schreibstil war sehr gut lesbar und gerne hätte ich noch mehr gelesen.
Fazit:
Schöne Fortsetzung
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:
Die Passantin von Nina George
Wer bin ich -und wenn ja, zu viele?
Die spannende Story, die in vielen kurzen Kapiteln zwischen 2015 und 2019 spielt, erzählt von der gefeierten Schauspielerin Jeanne Partou, die beim Germanwings-Absturz, bei dem es keine Überlebenden gab, als tot gemeldet wurde, sich aber nicht an Bord befand. Sie ergreift spontan die Möglichkeit, ihrem bisherigen angepassten und abhängigen Leben zu entkommen und abzutauchen.
In ständiger Auseinandersetzung mit ihrem bisherigen angepassten und ihrem neu entstehenden Ich , sowie mit den Frauen, deren Geschichten sie im Laufe ihres Neubeginns und ihres Emanzipationsprozesses erfährt, entdeckt sie sich selbst und neue Wege, bis sie sich letztendlich wieder zu erkennen gibt.
EIne durchaus lesenswerte Geschichte, die die Situationen in denen Frauen leben bzw. glauben leben zu müssen, beleuchtet, wäre da nicht von allem etwas zu viel. Es scheint, als hätte Nina George nicht darauf vertraut, dass ihre Geschichte auch ohne raschen Szenenwechsel, immer wieder wechselnde Rückblicke und ab und zu deftige Sprache die Aufmerksamkeit der Leserin/ des Lesers bis zum Ende aufrecht hält.
Insofern der abgewandelte TItel von Richard David Prechts Buch: Wer bin ich- und wenn ja, zu viele?
Rezensionen von Anilam:
Der Hund, der sprechen konnte von Günter Krieger
Wenn Hunde reden könnten
Auf dem Cover sieht man schon unseren tierischen Hauptcharakter Toffik – und genau so charmant, frech und liebenswert, wie er dort wirkt, ist er auch im Buch. Die Geschichte rund um den sprechenden Hund ist genauso unterhaltsam wie verrückt. Günter Krieger hat es hier geschafft, Humor und Nachdenklichkeit super zu verbinden.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und voller Situationskomik. Ich musste oft lachen, aber gleichzeitig regt das Buch auch ein bisschen zum Nachdenken an – zum Beispiel darüber, was im Leben wirklich zählt.
Die Figuren wirken echt, auch wenn sie manchmal leicht überzogen sind. Besonders Toffik mit seiner frechen Art ist einfach herrlich. Marek dagegen hat mich zwischendurch echt auf die Palme gebracht.
Toll fand ich auch, dass das Buch recht kurz ist – man kann es super an einem Nachmittag oder Abend lesen, ohne dass es an Tiefe verliert.
Ein witziges, warmherziges Buch über Mensch, Tier und Moral – leicht zu lesen, mit viel Charme und einer guten Portion Ironie. Perfekt für alle, die beim Lesen gern lachen, aber trotzdem was zum Grübeln mögen.










