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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lerchie:

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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein

Wo ist Oliver?

Nicky bekommt ein Stipendium für die Ashfield Academy. Sie schließt dort neue Bekanntschaften und merkt, dass etwas nicht stimmt. Mit Agatha, Pauly und Shu entdeckt sie ihre magischen Fähigkeiten und stößt auf einen alten Kriminalfall. Dunkle Mächte erwachen und bedrohen das Dorf. Die vier Freunde müssen es retten.

Ein Büch für Jugendliche/Kinder ab elf Jahren.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich ganz gut lesen, ist ja auch ein Kinder- bzw. Jugendbuch. Es gab auch keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss stören konnten. In der Geschichte war ich bald drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Es geht darum, sich mit dem richtigen Menschen anzufreunden und das sind die vier Nicky, _Shu, Agatha und Pauly. Agathas Fr3eund Oliver ist verschwunden und die vier versuchen herauszufinden wieso und wo er ist. Wird ihnen das gelingen? Mit der Zeit stellt sich heraus, dass es nicht nur um Oliver geht. Dies ist ein Kinder bzw. Jugend Fantasy Roman. Er war spannend´, hat mir gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Ich habe mit den Freunden gebangt und gezittert, mich aber auch gefreut. Und ich bin gespannt auf das zweite Buch, denn es ist eine Dilogie. Von mir eine Weiterempfehlung sowie fünf Sterne.

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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers

Rezensionen von Margarita:

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Meeresdunkel von Till Raether

Kann man sich sparen

Hm, nee, das war es leider nicht für mich.
Zunächst einmal hat mich der Schreibstil nicht überzeugt. Die Sätze sind sehr kurz und abgehackt, Emotionen eher Fehlanzeige. Zusätzlich war das ständige Denglisch von Esmé unerträglich. Mal wieder ein alter Mann, der meint zu wissen, wie Jugendliche sprechen.

Aber auch inhaltlich hat mich Meeresdunkel nicht abgeholt. Die Charaktere sind eigentlich alle unsympathisch, komisch oder sinnlos. (räusper, die Kinder... Warum waren die da? Was sollte das ganze Ding mit Juri und seiner Puppe???) Das muss man erst mal schaffen bei so einer großen Gruppe. Und ich befürchte, dass das nicht so gewollt war vom Autor. Die Erwachsenen haben sich auch ständig verhalten, als wäre es ihr erster Tag auf diesem Planeten.
Die ganzen Beziehungsdramen, die mindestens die Hälfte des Buchs einnehmen, sind vollkommen losgelöst vom Mystery-Teil, der im Fokus hätte stehen sollen. Vergesst also die ersten 200 Seiten, die sind absolut irrelevant für den Ausgang der Story. Klasse!
Ab dem großen Wendepunkt kommt mehr Spannung und Action auf, und die Auflösung ist auch ganz okay, aber nicht so gut, als dass ich jemandem empfehlen würde, dieses Buch zu lesen. Lohnt sich meiner Meinung nach leider nicht.

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Meeresdunkel

Rezensionen von gabiliest:

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Trauma und Gehirn von Isabella Sarto-Jackson

Das Gehirn und die Spuren des Lebens

Isabella Sarto- Jackson, die Präsidentin der Austrian Neuroscience Association, bietet in ihrem Fachbuch “Trauma und Gehirn- Wie soziale Erfahrungen die Hirnentwicklung prägen” eine wissenschaftlich fundierte Zusammenschau über die Entwicklung des Gehirns, das sich besonders in der Kindheit und im Jugendalter neuroplastisch verändert.

Hier hinterlassen alle erlebten Ereignisse Spuren, die im späteren Leben sowohl für das Individuum selbst, in Beziehungen zu Partnern und Kindern als auch allgemein im Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt wesentlich sind. Zudem bezieht die Autorin die Anlage- Umwelt- Debatte sowohl aus faktischer Sicht als auch in der Darstellung der Lehrmeinungen mit ein. Hauptthema des Buches ist, dass das Gehirn auf alle sozialen Reize reagiert und durch sie verändert wird, wobei die Auswirkungen ganzkörperlich und natürlich auch im Verhalten des Individuums spürbar sind.

So schädigen Traumata, in welcher Form sie auch entstanden sind und erlebt wurden, das Gehirn. Stress, Vernachlässigung und Gewalt in jeder Form prägen eine schwierige Kindheit, was es den Betroffenen oft unmöglich macht, die durch diesen Stress verursachten Situationen zu bewältigen. Unter den vielen herausragenden Erklärungen fand ich den Aspekt besonders interessant, dass hier Anpassungsreaktionen an die Situation entstehen, die jedoch verhindern, dass das Individuum Angst tatsächlich verlernt. Selbst kleinste Reize können zu einem Flash-Back und zu einem erneuten Erleben des Traumageschehens führen. Aufschlussreich ist zudem, dass hohe Cortisolspiegel und damit ein hohes Stresslevel das gesamte weitere Leben prägen. Sehr intensiv behandelt die Autorin die unbedingte Notwendigkeit fester sozialer Bindungen und von Zugehörigkeit, besonders zwischen Mutter und Kind. Hier zeigt sich über Generationen hinweg, wie Vernachlässigung und lose Bindungen das Verhalten von Müttern prägen und damit maßgeblich das Leben des Kindes beeinflussen, das keinen sicheren Bindungsstil erleben durfte.

Erst spät geht die Autorin auch auf die wichtige Bindung zum Vater ein, dem eine andere Rolle – die des Spielpartners– im Familiengefüge zugestanden wird. In den letzten drei Kapiteln des Buches wird mehr Praxisbezug hergestellt, dennoch sollten die Lesenden keine Handlungsanleitungen erwarten. Neben der genauen Beschreibung, welche Spuren Traumata im Gehirn hinterlassen, erklärt Isabella Sarto- Jackson die furchtbaren Auswirkungen von Deprivation, Armut und Vernachlässigung. Besonders betont wird die Einbettung von Jugendlichen in familiäre und Peer- Groups, vor allem in die Gruppe von Gleichaltrigen, da soziales Verhalten nur auf diese Weise gelernt werden kann. Zurück zu den Wurzeln kommt die Autorin im Zusammenhang mit der Maslowschen Bedürfnispyramide, wo am Beispiel der amerikanischen Ureinwohner gezeigt wird, wie es möglich ist, Heranwachsenden Selbstwirksamkeit, soziales Mitgefühl, Entscheidungsfähigkeit und Resilienz zu vermitteln. So kann das Buch als Aufforderung an die Gesellschaft und die Politik verstanden werden, vor allem die Situation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Besonders bewegend sind die Passagen über Viktor Frankl, der als Opfer der NS- Diktatur vorgelebt hat, dass man trotz der furchtbarsten Erlebnisse einen Sinn im Leben finden kann.

Mein Fazit:

Ich habe “Trauma und Gehirn” mit den Augen eines interessierten Laien gelesen, bringe jedoch Erfahrung in der Jugendarbeit und im strafrechtlichen Kontext mit. Das Buch ist fachlich ausgezeichnet geschrieben, wer jedoch nur mangelhaftes Grundlagenwissen aus Medizin und Psychologie mitbringt, wird hier Geduld und Ausdauer brauchen. Erst die letzten drei Kapitel des Buches bieten für diese Gruppe der Lesenden konkretere Beispiele, die dazu anregen, sie in die eigene Arbeit zu integrieren. Für Fachleute sei auf das ausführliche Literaturverzeichnis und auf die zahlreichen begleitenden Fußnoten verwiesen. Für die leichtere Lesbarkeit hätte ich mir eine bessere Strukturierung des Textes gewünscht.

Ich empfehle dieses Fachbuch, das Schnittstellen zu Medizin, Pädagogik, Justiz und Psychologie bietet, besonders Fachkräften gerne weiter. Interessierte Laien werden jedoch Geduld und Ausdauer brauchen – die das Buch zweifellos verdient.

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Trauma und Gehirn

Rezensionen von downey_jr:

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Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Is that all there is?

Ich gestehe: „Laura Clark ist dann mal weg“ von Helen Russell hätte mich von der Cover-Gestaltung her nicht unbedingt angesprochen – zum Glück habe ich diesen Roman trotzdem gelesen, sonst hätte ich wirklich etwas verpasst!

Wer von uns (Frauen) kennt das nicht: Ob Familienorganisation, Haushalt, unbezahlte Care Arbeit, Zusatzaufgaben und unentgeltliche Mehrarbeit im Job .

.. Wären wir nicht gerne auch mal einfach „weg“?

Protagonistin Laura Clark hat immer perfekt „funktioniert“. Doch eines Tages sucht Ehemann Mark vergeblich nach seinem Mittagessen und Tochter Sian erfolglos saubere Kleidung. Auch im Büro fällt auf, dass sie nicht da ist, denn niemand kümmert sich um den kaputten Aufzug und andere Beschwerden. Mehr als eine „Out of Office“-Nachricht ist von Laura zu sehen.
Ihre Mutter wundert sich, das Laura nicht auf Ihre Wünsche und Bitten per Sprachnachricht reagiert. Auch die Nachbarn vermissen die hilfsbereite Laura. Und noch nicht einmal Lauras beste Freundin Ruth, frischgepackene alleinerziehende Mutter von Zwillingen, bekommt Antworten auf ihre Nachrichten an Laura.
Erst vermutet ehemann Mark seine Frau auf einer Beerdigung, die Kollegen denken, sie sei mit der Organisation des Büroausflugs beschäftigt – doch nach und nach wird allen klar: Laura Clark ist tatsächlich verschwunden!
Mark ist völlig überfordert mit dem Organisieren von Nahrung und Haushalt sowie dem Ausführen des Hundes, den Handwerkern und Lauras Mutter, die nun ihn statt Laura behelligt. Auch Sian, immerhin schon 19 Jahre alt, muss sich plötzlich selbst um Dinge kümmern, die bisher bequemerweise Mami aufgeladen werden konnten.
Erst spät gibt Ehemann Mark widerwillig eine Vermisstenanzeige auf, während ihr Kollege Ian auf Lauras Computer nach Antworten sucht, wo sie stecken könnte ...

Helen Russel hat es mit „Laura Clark ist dann mal weg“ geschafft, das Thema „Mental Overload“ sowie gesellschaftliche Erwartungen in einen Roman zu packen, der sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig ist.

Der Schreibstil der Autorin und ihre Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Bei der Darstellung von Laura als permanent überlasteten Frau in Familie und Beruf war ich hin- und hergerissen zwischen Lachen und Wiedererkennen.

Der erste Teil des Romans fordert ein klein wenig Geduld, aber zum Ende hin hat mich die Story immer mehr gepackt - bis hin zum mehr als gelungenen Finale, in dem endlich Laura selbst zu Wort kommt.
Dieser Aufbau bzw. Perspektivenwechsel (dass andere berichten und Laura zunächst stummt bleibt) mag nicht allen gefallen, macht für mich den Roman aber gerade so besonders.

„Laura Clark ist dann mal weg. Und sie könnte eine Weile wegbleiben.“

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung:

Für alle „Laura Clarks“ unter uns - für alle Frauen, die sich täglich aufopfern, die sich schonmal übersehen und nicht wertgeschätzt fühlten: Unbedingt lesen!

Vielen Dank an den Lübbe Verlag & Lovelybooks.de für das Rezensionsexemplar! ????????

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Laura Clark ist dann mal weg

Rezensionen von Julchentim:

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Nobody's Quest von Alyssa Day

Mitreißender Auftakt mit Herz

Ich war von Anfang an doch recht schnell in der Geschichte und habe Solis Reise gerne verfolgt. Sie ist eine sympathische Hauptfigur, deren Entwicklung für mich das Highlight des Buches war. Besonders gut gefallen hat mir, wie ihre inneren Kämpfe und Selbstzweifel in die Handlung eingebunden wurden, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.

Die Geschichte bietet viel Action, eine super spannende Quest und eine tolle Gruppendynamik. Gerade die wachsenden Beziehungen innerhalb der Reise haben das Buch für mich so besonders gemacht. Auch die zarte Liebesgeschichte hat gut gepasst, weil sie die Handlung ergänzt und zum Glück nicht dominiert.

An manchen Stellen hätte ich mir aber doch etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren und einen gleichmäßigeren Erzählfluss gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte bis zum Schluss gut unterhalten. Das Ende hat richtig Lust auf den nächsten Band gemacht und ich bin gespannt, wie es mit Soli und ihrer ungewöhnlichen Gruppe weitergeht.

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Nobody's Quest

Rezensionen von Anno:

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Brot in aller Welt von Maria Bakhareva

Brot- alles andere als langweilig

Brot ist etwas, das Menschen verbindet. Mir war das noch nie so bewusst, wie nach der Lektüre dieses Buchs. Und Brot ist auch faszinierender als man denkt.
Dieses Buch ist Wissensbuch und Backbuch zugleich. Es nimmt uns mit auf eine Reise quer durch die Welt und die Geschichte des Brotes. Wo existiert die älteste Bäckerei? Wie backt man eigentlich woanders Brot? Wie sieht z.

B. ein typische Brot in Asien aus? Was macht es besonders und wie wird es gegessen? Und wurde vor der Entdeckung Amerikas dort schon Brot gebacken?
Das Buch nutzt hierfür tolle Kartenausschnitte voller kleiner Illustrationen, aber auch kurze, sehr faszinierende Texte, die uns sehr rasch in ihren Bann geschlagen haben. Es enthält aber auch speziell illustrierte Seiten, die Suchaufträge enthalten, die mitunter gar nicht ganz so einfach zu erfüllen sind, aber bewirken, dass sich Kinder sehr intensiv mit ihnen befassen. Und dann sind da noch die Rezepte, von denen meine Tochter sehr begeistert ist. Auch sie sind voller Zeichnungen und erklären anhand ihnen und durchnummerierten Schritten in Textform ganz genau was zu tun ist. Und es funktioniert! Seither backt sie ganz allein und mit großer Freude. Nur werden im Buch deutlich mehr Brotsorten erwähnt, als Rezepte enthalten sind. Was heißt, dass nicht alles auf das man stößt auch nach gebacken werden kann. Die Auswahl ist jedoch bunt und vielfältig und reicht von Pancakes über Bagel bis zu Fladen und Focaccia. Sogar die Herstellung von Sauerteig (dieser ist aber nur für die Pancakes von Bedeutung, alle anderen Rezepte nutzen Hefe als Triebmittel) wird im Buch beschrieben. Möchte man aber alle Rezepte backen werden auch einige besondere Zutaten nötig. Die leuchtenden Augen der Kinder, wenn sie ihre Backwaren präsentieren, sind das aber allemal wert!

Fazit: Für uns war dieses Buch Liebe auf den ersten Blick, eine Offenbarung und der Beginn eines neuen Hobbys. Ich könnte nicht genug davon schwärmen, wie toll es ist! Selbst noch für mich, die bereits vor einiger Zeit zum Brotbacken gefunden hat. Infos wie in diesem fand ich bisher noch in keinem klassischen Brotbackbuch. Oder wusstet ihr vielleicht schon, warum in Australien nur einmal im Jahr und nur für wenige Wochen die Menschen zusammenkommen um gemeinsam Brot zu backen?

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Brot in aller Welt

Rezensionen von Anno:

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Merit im Alten Ägypten von Frank Schwieger

Auf der Suche

In ‚Merit im alten Ägypten‘ wird jungen Lesenden anhand einer Geschichte die Kultur des alten Ägyptens näher gebracht. Im Mittelpunkt steht die junge Merit, die Kleopatra hilft ein mächtiges Artefakt zu finden. Mit Hilfe dieser Suche dringt man nach und nach immer tiefer in die Zeit ein, lernt Besonderheiten, die Region und auch die Mythologie kennen.

Dass die Handlung zu Kleopatras Zeiten spielt, empfand ich dabei als exzellenten Schachzug. Mit ihr als letzte Pharaonin besteht ein direkter Bezug zum alten Ägypte und dennoch kann zeitlich auf vieles zurückgeblickt werden oder es bestand bereits (z.B. so antiken Weltwunder).

Die Geschichte selbst fand ich leider nicht ganz so nachvollziehbar. Sie ist rein fiktiv und hält sich nur an wenige Fakten. Dazu spielt in ihr auch ein Phönix eine größere Rolle, den ich als Figur nicht unbedingt mit Ägypten in Verbindung gebracht hätte. Meine Recherchen haben mich aber auf den Vogel Bennu stoßen lassen und mich eines besseren belehrt. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn im Buch bewusst dieser statt des gebräuchlicheren Phönix gewählt worden wäre. Man hätte seine Figur ja, wie auch all die anderen faszinierenden Details, in begleitenden Kurzen Infotexten erklären können.

Das Buch besitzt für ein Lesebuch ein erstaunlich großes Format, was dazu genutzt wird ein buntes Bild Ägyptens in zahlreichen wunderschön detaillierten Illustrationen und Zeichnungen darzustellen. Und auch das Hieroglyphen-Alphabet hat sich bei uns großer Beliebtheit erfreut. Die Texte sind verständlich und gut auf die Altersklasse abgestimmt. Die Mischung aus Geschichte und realen Informationen ist ausgewogen und präsentiert sich sehr absprechend.

Kurzum, die Geschichte ist fiktiv und nicht ganz überzeugend, die Informationen die dieses Buch aber liefern sind enorm toll und vielfältig. Daher würde ich dieses Buch dennoch jedem empfehlen, der seinen Blick mal ins alte Ägypten richten und dessen Faszination spüren möchte.

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Merit im Alten Ägypten

Rezensionen von brauneye29:

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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein

Hat mir gefallen

Zum Inhalt:
Nicky hat ein Stipendium erhalten und fährt dafür an die Ashfield Academy. Schon gleich am Anfang hat sie das Gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmt. Dazu kommen noch seltsame Regeln und neue Bekanntschaften, mit denen gemeinsam sie ihre verborgenen magischen Kräfte entdecken. Dann erwachen aber dunkle Mächte und die Nicky und ihre Freunde müssen alles geben, um Ashfield zu retten.

Meine Meinung:
Ich mag ja Romane, die etwas mit magischen Fähigkeiten zu tun haben. Hier wird das mal wieder in einer sehr hohen Qualität abgeliefert, die einen dazu bringt, dass man einfach immer weiterlesen will. Das Buch ist zwar eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht, ist aber so geschrieben, dass auch ein älterer Leser Spaß an dem Buch haben wird. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Schön finde ich auch, dass die Geschichte um Ashfield weitergehen wird und freue mich schon darauf.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers

Rezensionen von Anno:

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Licht von Maciej Michno; Danio Miserocchi

Ist doch nur Licht. Oder?

Ist doch nur Licht, oder etwa nicht? Meine Kinder haben sich bisher kaum Gedanken über Lichtverschmutzung gemacht. Die begegnete ihnen bisher nur in Form eines Himmels, der kaum Sterne zeigt.
Aber dieses Buch wiederzufinden sich genau diesem Problem und macht jungen Lesern klar, welche Auswirkungen Licht für die Natur haben kann.

Licht stört den Zyklus von Pflanzen, aber lässt Tiere auch nicht schlafen oder zwingt Insekten sich bis zur Erschöpfung um Laternen zu drehen. Einmal darauf aufmerksam gemacht, sieht man die Nacht plötzlich mit anderen Augen.
Dieses Buch erhebt aber nicht den Zeigefinger und mahnt, es zeigt die Auswirkungen auf eine sachliche Art und entfaltet so sogar deutlich mehr Wirkung.
Passend zum Thema ist dieses Buch recht dunkel gestaltet. Es hat aber enorm schöne Illustrationen und ein tolles Design. Manche Seiten kommen komplett ohne Text aus und wirken wie Stilleben, anderen ist je ein anderer Aspekt gewidmet, der in einem übergeordneten Text vorgestellt und von kurzen Tier- und Pflanzenportraits begleitet wird.
Wir fanden dieses Buch sehr beeindruckend. Und auch wenn manche Dinge durch die einzelnen Porträts mehrfach genannt wurden, stießen wir auch auf viel Neues. Dass Glühwürmchen so verschieden aussehen oder manche Spinnen sogar nutzen aus dem Licht ziehen können, war wirklich interessant. Doch die Betroffenheit überwog. Bei der nächsten Earth Night sind wir daher auf jeden Fall dabei.

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Licht

Rezensionen von Rinoa:

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Meeresdunkel von Till Raether

Ungewöhnlicher Thriller

Dies war mein erstes Buch von Till Raether und ich bin immer noch ganz begeistert von seinem doch eher ungewöhnlichen und ganz eigenen Schreibstil. Dieser wirkt nicht so weichgespült, sondern fast ein wenig roh, wodurch man die jeweiligen Gedanken und Gefühle fast schon ungefiltert mit- und abbekommt.

Dies wird durch das verwendete Präsens noch verstärkt.

Erzählt wird hauptsächlich aus drei verschiedenen Perspektiven (Henrike, Samuel und dessen Sohn Juri) und auch innerhalb dieser wechselt die Sprache fast unmerklich von sehr emotional, über etwas rationaler bis hin zu kindlich, je nachdem, wer gerade an der Reihe ist - das war schon echt gut gemacht. Spannend auch, dass Henrike und Samuel so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie überhaupt nicht merken, was um sie herum passiert.

Die Geschichte an sich löste von Beginn an ein leichtes Grauen bei mir aus (nicht zuletzt dank des starken Prologs), ohne dass ich das an etwas Bestimmten festmachen konnte. Die Atmosphäre ist jedenfalls großartig beschrieben und fest steht auch, dass beide Familien ihre ganz eigenen Probleme und Eigenheiten haben.

Leider verflacht das Buch im zweiten Teil für meinen Geschmack ein wenig. Und obwohl ich kein Fan davon bin, wenn am Ende alles ganz schnell geht, fand ich die häppchenweise Auflösung hier teilweise etwas anstrengend und leider auch etwas konstruiert. Auch blieben einige Dinge ein bisschen in der Luft hängen, was aber durchaus stimmig war.

Ich habe "Meeresdunkel" wirklich gemocht, wer einen ungewöhnlichen und nicht dem Einheitsbrei entsprechenden Thriller sucht, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

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Meeresdunkel