Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Der Clan - Die Straße von Pascal Engman
War nicht so meins
Zum Inhalt:
In einem Vorort von Stockholm kontrolliert die Familie Mansour die Straßen, Geschäfte und Bewohner. In dieser angespannten Lage versuchen Josef und Antonia ihren Weg zu finden, was in einer Umgebung der Gewalt nicht einfach ist. Polizist Hjalmar beobachtet auch, wie seine Heimatstadt immer mehr in die Gewalt des Clans gerät, aber wie soll man das aufhalten?
Meine Meinung:
Ich habe mich schwer getan mit dem Buch.
Zwar fand ich gerade Josef und Antonia als Protagonisten sehr interessant, gerade auch wie sie sich durch manche Situationen durchlavieren, aber irgendwie hat mich die Story nicht gepackt. Das ganze Clan-Milieu fand ich schon gut dargestellt, so dass es auch authentisch wirkte, aber zum Teil auch sehr langatmig erzählt, was ich dann schon etwas anstrengend finde. Würde ich die Fortsetzung lesen, habe ich mich zum Ende hin gefragt und ich glaube, dass ich der Fortsetzung vermutlich keine Chance geben würde.
Fazit:
War nicht so meins
Rezensionen von brauneye29:
Theo in Golden von Allen Levi
Ich habe es geliebt
Zum Inhalt:
Eines Tages erscheint in Golden ein Fremder, der sich Theo nennt. Er stellt viele Fragen, beantwortet selbst aber nur wenige. Im örtlichen Café geht er ein und aus und kauft nach und nach die Bleistiftzeichnungen, die dort hängen und von einem lokalen Künstler stammen. Theo möchte, dass die Bilder zu dem kommen, der gezeichnet wurde und dabei verändert er auch das ein oder andere Leben.
Aber warum macht Theo das?
Meine Meinung:
Ich habe das Buch einfach geliebt. Es ist so schön geschrieben und die Geschichte um Theo und die anderen Personen sind so entzückend, dass ich bei der Lektüre geschmunzelt, gelacht und geweint habe. Das Überraschenste war aber, dass ich eigentlich gedacht hatte, dass es so ein Dahin-Plätscher-Buch ist und dann packt es einen so sehr und löst Emotionen aus, was bei weitem nicht ist bei einem Buch passiert. Ganz klare Leseempfehlung für ein wunderschönes Buch.
Fazit:
Ich habe es geliebt
Rezensionen von CK3:
Wir jagen Schatten von Richard Osman
Unterhaltsame Mörderjade
Wer die bisherigen Cosy-Crime-Bücher von Richard Osman mag, dem wird auch sein neuer Kriminalroman "Wir jagen Schatten" gefallen. Mich persönlich spricht zwar das Cover nicht so sehr an, aber das Augenmerk liegt auf dem Inhalt zwischen den Buchdeckeln. In seinem bekannt leichten Schreibstil, spinnt Richard Osman einen neuen Kriminalfall rund um das Ermittlertrio von "Wir finden Mörder" - bestehend aus dem pensionierten Polizisten Steve, seiner Bodyguard-Schwiegertochter Amy und der Bestsellerautorin Rosie.
Jede der drei Figuren hat ihren ganz eigenen Charakter - ein wenig schräg und eigen. Das Zusammenspiel der drei im Verlauf der Geschichte hat viele Momente, welche die eigentliche Mördersuche mit britischem Humor auflockert. Mir hat der Roman viele leichte Leseminuten geschenkt und ist eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von brauneye29:
Wildboden von Constantin Lieb
Leider nicht mein Buch
Zum Inhalt:
Inmitten der Schweizer Alpen leben Emma Schilling und der Maler Ernst Kirchner zurückgezogen während sich die politischen Verhältnisse in Deutschland zunehmend verschlimmern. Doch auch dort dringen die Bedrohungen immer stärker auch in ihr Leben ein, zusätzlich haben sie mit den inneren Dämonen und der Morphinsucht von Ernst zu kämpfen.
Meine Meinung:
Eigentlich fand ich die Beschreibung des Buches total interessant, nur leider bin ich mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden und musste mich fast zwingen es zu Ende zu lesen. Ich konnte auch irgendwie nicht mit den Personen mitfühlen, was die Geschichte gefühlt immer zäher machte. Vielleicht kam auch dazu, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe und eher entspannt und fröhlich die Zeit erleben wollte und die ganze Düsterness deshalb so bedrückend fand.
Fazit:
Leider nicht mein Buch
Rezensionen von Marw76:
Klar, ruhig & verbunden von Gesa Marie Meinardus
Ein wertvoller Ratgeber für alle Eltern
Viele Eltern wünschen sich einen Familienalltag mit weniger Streit, weniger Druck und mehr echter Verbindung.
Dieses Buch zeigt, wie du die Beziehung zu deinem Kind stärken kannst, ohne auf Grenzen, Orientierung oder Führung zu verzichten.
Dein Kind hört nicht zu , wird wütend, diskutiert endlos, möchte sich nicht anziehen, verweigert Hausaufgaben, hat Angst, klammert, nutzt Medien exzessiv, gerät in Geschwisterstreit oder wertet sich selbst ab – für diese und viele weitere Situationen bekommst du konkrete Formulierungen, hilfreiche Perspektivwechsel und direkte Handlungsempfehlungen unter dem Motto: „Das kannst du sagen“ und „Das kannst du tun“.
Dieser Ratgeber ist ideal für alle Eltern, die manchmal an ihre Grenzen stoßen und endlich wissen möchten was sie ganz konkret in einer Situation machen können.
Der Schreibstil ist einfach und sehr verständlich gehalten und es gibt immer wieder "Merksätze" und andere Tipps die sich vom Fließtext abheben und die ideal für Partner sind, die nicht das ganze Buch lesen wollen.
Ich habe schon einige Ratgeber über das Thema Erziehung gelesen, aber oft mangelt es diesen an ganz konkreten Praxisbeispielen. Dies ist in diesem Buch anders. Es gibt sogar ein ganzes Kapitel, dass sich wirklich nur um die verschiedenen Praxissituationen dreht und man bekommt Tipps was man sagen kann, aber auch was man tun kann, einfach klasse!
Manche Tipps die in diesem Buch standen kannte ich schon und waren mir nicht neu, es gab aber auch einiges was ich mitnehmen konnte und was ich nun im Alltag versuchen möchte.
Besonders schön fand ich, dass dieser Ratgeber nicht belehrend daher kommt, sondern sehr verständig ist und es nicht schlimm ist wenn man mal einen Fehler macht und daraus lernt.
Ich kann das Buch uneingeschränkt an Eltern weiterempfehlen, die Hilfe bei Alltagssituationen mit ihrem Kind benötigen.
Rezensionen von Bisco:
Totensee von Sophie Czerny
Wenn die Suche nach der Tochter die Erinnerungen der Vergangenheit ans Licht holen
Thriller wie „Totensee“ mischen die Bücherlandschaft auf. Weil Charaktere nicht immer logisch denken und handeln müssen. Sie müssen auch nicht immer beliebt sein. Und hier hat man mit Ada. Die Ermittlerin des LKA Wien, ist es gewohnt analytisch zu denken. Fälle aufzuklären. Aber wenn die eigene Tochter verschwindet und die Vergangenheit einen aufholt, dann ist es nicht Alltag und vor allem kein normaler Arbeitsauftrag.
Ada sucht nun seit längerem ihre Tochter Mara. Wo kann die Schülerin nur hin verschwunden sein? Ein Streit, die Tatsache das Ada ihr nicht genügend Gefühl vermittelt. Die Polizei nimmt es nicht ernst.
Dann taucht die ehemalige Nonne von Adas Kinderheim auf. Ihr Namen in deren Rücken geritzt. Nach und nach muss sich Ada ihrer Vergangenheit stellen. Einer, die keinem Kind hätte passieren dürfen. Aber sie ist passiert und das nicht nur ihr.
In kurzen und spannend gehaltenen Kapiteln erleben wir in der Gegenwart die Suche von Ada und immer mal wieder Erinnerungen an ihre Vergangenheit. An ein Kinderheim, was weit über eine religiöse Stränge hinausging.
In den zeitlichen Rückblenden erleben wir die Furcht und die Zustände, welche damals herrschten. Wir lernen sehr viele Charaktere kennen. Welche von damals und welche von heute. Und es ist viel was passiert. Die Geschichte verlang von Anfang an, dass man sehr aufmerksam mitliest. Sich Notizen macht wer hier wer ist. Wer ist wer damals und wer ist wer heute.
Warum spielt die Geschichte in Deutschland und in Österreich? Sind es Erinnerungsfragmente oder ist es Einbildung, woran sich Ada erinnert? Wer sind die Personen, welche im Hintergrund die Fäden ziehen?
In sehr kurzen Kapiteln, die gerade zum Ende auch mal nur zwei Seiten lang sein können, sind wir mit Ada zusammen auf der Suche nach den Antworten und ihrer Tochter. Wir verstehen ihr Leid und ihre Angst, bekommen Gänsehaut bei dem, was wir über die Vergangenheit erfahren und müssen so manches Mal die Geschichte auch sacken lassen. Emotional eher ein Psychothriller als ein Thriller, wo es „nur“ auf der Suche nach Mara geht.
Alles in allem ist es eine gute Geschichte. Aber ich habe für mich gemerkt, sie auch sehr anstrengend zu lesen war. Anders als viele Personen meiner Leserunde machte mir dabei die Gewalt in der Vergangenheit nicht das Problem, sondern die vielen Erzählstränge und Personen, welche erst zum Ende hin zusammenlaufen. Man fühlt sich wie eine Ratte im Labyrinth und alle paar Meter bekommt man einen Film mit fürchterlichen Szenen zu sehen oder einen auf den Hinterkopf, weil man mal wieder gedanklich falsch abgebogen ist.
Eine Triggerwarnung ist das, was ganz vorne in dieses Buch hineingehört. Auch wenn es spoilern mag, aber für zartbesaitet oder für Leute, die nicht lesen können, was Kindern in diesem Buch angetan wurde, ist es nicht geeignet.
Ich kann für mich, die da etwas differenzierter an das Buch rangehen konnte, die Geschichte nur empfehlen. Tolle Idee, gute Umsetzung und ein guter Spannungsbogen. Kleine Ausreißer wie ein überschnelles und leicht unlogisches Ende sind dabei für mich ignorierbar, da mich das Buch in seinen restlichen 95% überzeugt hat.
Rezensionen von cosmea:
Das Krähenzimmer von Carolin Frey
Ein problematischer Neuanfang
Lottas Beziehung mit dem Rechtsanwalt Quentin scheitert, und sie verliert ihren Job. Sie steht vor dem Nichts und beschließt, in den kleinen Ort Geleekow an der Ostsee zu fahren, wo sie die glücklichsten Sommer ihrer Kindheit verbracht hat. In Geleekow besitzt die Familie ihrer ehemaligen Stiefmutter Helen die Villa Sturmmöwe.
Nach all den Jahren liegt der Schlüssel immer noch an derselben Stelle, und sie verschafft sich Zugang zum Haus, ohne Helen zu informieren. Am nächsten Tag taucht der Immobilienverwalter Justus Juric auf. Sie einigen sich darauf, dass Lotta für ihn arbeitet und für die halbe Miete eine Weile dort wohnen kann. Doch Lotta merkt schnell, dass die Idylle trügt. Seit ihrer Ankunft fühlt sie sich verfolgt, und die Bewohner des Ortes, vor allem ihre unmittelbare Nachbarin, begegnen ihr ausgesprochen feindselig. Schon bald häufen sich mysteriöse Vorfälle wie nächtliches Klopfen und Kinderlachen. In unterschiedlicher Form wird ihr mehrfach die Botschaft übermittelt, sie solle verschwinden. Lotta hat sich zwar mit einer jungen Frau namens Nele und ihrem Bruder Bo und mit Friedrich, einem Freund der beiden angefreundet, aber die Atmosphäre wird immer bedrohlicher. Sogar ihr Ex-Freund Quentin hat sie irgendwie aufgespürt und bedrängt sie. Als Lotta sich intensiver mit der Geschichte der Villa und des Ortes Geleekow beschäftigt, kommen immer mehr düstere Fakten ans Licht, zum Beispiel das plötzliche Verschwinden einer Mieterin der Villa und der Tod einer jungen Mieterin ein Jahr zuvor sowie Morde und im 17. Jahrhundert sogar Hexenverbrennungen.
Carolin Freys Thriller wird aus drei Perspektiven erzählt: Neben der von Lotta sind da noch die Einträge einer Unbekannten in einem lange Zeit unauffindbaren Tagebuch und die zwölf Regeln eines unbekannten Mannes, die sich auf Lotta beziehen. Der Thriller lebt von der immer düsterer und bedrohlicher werdenden Atmosphäre und ist außerordentlich spannend, weil der Leser immer wieder andere Personen verdächtigt und die Auflösung erst zum Schluss erfolgt. Mir hat Freys Debütroman gut gefallen.
Rezensionen von cosmea:
Hinaus in den Wind von Trude Teige
Kristiane hält allen Stürmen stand
“Hinaus in den Wind“ ist die Fortsetzung der Geschichte um Kristiane Kvalsvik, die Schifferin. Nach dem Tod ihres ersten Mannes Anders hat sie Lars geheiratet, der das Lotsenamt weiterführt. Mit ihm hat sie die halbwüchsige Tochter Konstanze, aus ihrer ersten Ehe den Sohn Anders. Kristiane möchte, dass er der nächste Lotse wird, obwohl ihr Sohn kein Interesse daran zeigt.
Er liebt die Musik und ist ein begnadeter Pianist. Kristiane ist eine angesehene Persönlichkeit auf der Fischerinsel, und auch ihr Mann hat es als Lotse und Geschäftsmann zu etwas gebracht. Dann stört ein Ereignis die Idylle der Fischerinsel. Kristiane findet am Strand ein totes Baby. Starb es eines natürlichen Todes, oder wurde es umgebracht, vor allem, wer ist die Mutter? Kristianes Familie, wird an den Ermittlungen beteiligt, gerät selbst unter Verdacht und wird mehrfach verhört. Kristiane und Lars, deren Ehe aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit nicht besonders glücklich ist, geraten immer mehr unter Druck. Die Gemeinschaft der Fischer hat außerdem das Problem, dass schwedische Fischer verbotenerweise in ihren Gewässern fischen, ihre Fangeinrichtungen zerstören und ihren Fang stehlen. Die norwegischen Fischer erleiden dadurch beträchtliche materielle Verluste.
Auch der neue Roman liest sich sehr gut und macht deutlich, wie schwierig es damals für eine Frau war, sich zu behaupten und ihren eigenen Weg zu gehen. In Krisensituationen schöpft Kristiane immer wieder Kraft aus ihren Begegnungen mit der Natur. Wie es ihr Vater ihr schon beigebracht hat, lehrt auch sie ihre Kinder, sich gegen den Wind zu lehnen und dem Gesang des Meeres zu lauschen. Dem Leser wird die Schönheit der rauen norwegischen Westküste eindrucksvoll und sprachlich gelungen vermittelt. Trude Teige ist wirklich eine hervorragende Autorin.
Rezensionen von Neobook:
Tödliches Verderben von Karin Slaughter
Gut aber mit Längen
Der Thriller Tödliches Verderben von Karin Slaughter ist der zweite Band aus der North Falls Reihe. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, das war aber für diesen Fall auch nicht notwendig. Ich könnte mir nur vorstellen, dass es vielleicht leichter ist, einen Überblick über die ganzen Personen zu behalten, wenn man durch Teil eins schon vertraut mit ihnen ist.
Die Geschichte spielt nämlich in einer Kleinstadt, wo jeder jeden kennt und die Ermittlerin Sheriff Emmy Clifton auch eine riesige Verwandtschaft hat.
Eine andere ehemalige Polizistin wird erschossen, ihre Tochter schwer verletzt. So einige aus dem Umfeld haben Dreck am Stecken. Drogen, Korruption, toxische Beziehungen, usw. Hier gibt es einige Verdächtige und viele die Schweigen. Mir hat das Kleinstadt-Setting gut gefallen. Aber die Ermittlungen laufen langsam und die persönlichen Probleme der Familie Clifton nehmen auch großen Raum ein. Deshalb war die Spannung für mich nicht durchgehend vorhanden und es hat sich manchmal etwas gezogen.
Insgesamt aber ein solider Thriller, den ich gerne gelesen habe!
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger
Das Urgestein und der Grünschnabel
DC Smith ist ein Ermittler, der einen bemerkenswerten Spürsinn beweist und der, einmal angebissen, sich in einen Fall festbeisst.
So auch, als er bei seiner Rückkehr in den aktiven Dienst einen anscheinenden Unfall mit Todesfolge nur kurz überprüfen soll, um in ad acta zu legen. Die gerichtsmedizinische Assistentin Olive Markham jedoch findet eine merkwürdige Einkerbung auf einer Wunde, die auch DC Smith aufhorchen lässt.
Doch Smith muss aufpassen, dass er keine schlafenden Hunde weckt, insbesondere da ihm nur der neue Praktikant, Chris Walters, zu Hilfe steht. Smith beweist aber auch hier sehr viel Gespür, um ihn später so gut wie möglich zu schützen.
Chris ist der Sohn eines ehemaligen Mitarbeiters von Smith, was er zuerst verheimlicht. Chris ist klug und kann vieles, was Smith nicht gerne mag: moderne Technik zum Beispiel. Smith schreibt seine Aufzeichnungen nach wie vor ins Notizbuch. Und das gleich doppelt: einmal in jenes im Büro und abends zuhause in Ruhe in das zweite Notizbuch - wahrscheinlich wird im dies eines Tages noch zugutekommen.
Auf sein altes Team konnte Smith sich verlassen. Aber da er sich nach einem Einsatz, bei dem nicht alles nach Plan lief, zurückversetzen liess, ist nun seine ehemalige Mitarbeiterin DI Alison Reeve seine Vorgesetzte, zum Team gehören noch DC John Murray und Maggie Henderson. Smith's früherer Partner Paul Harrington hat sich gar in einen kleineren Ort versetzen lassen, doch hilft immer noch gerne, wenn er kann. Was damals genau passiert ist, erfährt man nur in Andeutungen, demzufolge hatte John Wilson, der mit etwa zwei Weggefährten eher Unwesen treibt, anstatt korrekt zu arbeiten, etwas damit zu tun.
In diesem Fall ist es aber nicht Wilson, der Smith bei der Arbeit beschränken will. Andere "Organisationen" sind aufmerksam geworden, dass ermittelt wird. Denn der Unfalltod des 17jährigen Schülers ist quasi nur ein Nebeneffekt von etwas Grossem. Um was es tatsächlich geht, bröselt Autor Peter Grainger langsam und plausibel auf.
Ich freue mich, dass in diesem Jahr gleich auch noch Band 2 und 3 erscheinen und man sich somit so richtig einlesen kann in diese neue Krimireihe. Im ersten Band wird ja immer das ganz Personal vorgestellt, weshalb die Kriminalfälle eher weniger Platz einnehmen. In "Ein unglücklicher Tod" ist es trotz viel Personal einigermassen ausgewogen. Dafür lernt man Smith recht gut kennen, auch dank Chris Walters Hartnäckigkeit. Man spürt, dass die beiden ein gutes Team abgeben werden, das Urgestein und der Grünschnabel.
Die Reihe um DC Smith reiht sich ein in die britischen Krimiserien, bei denen die klassische Detektivarbeit im Vordergrund steht.
Fazit: Dieser erste Band macht neugierig auf mehr von DC Smith und Chris Walters.
4 Sterne.











