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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ytheyrr:

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Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike

Etwas ungewöhnlich

Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike war für mich ein etwas ungewöhnlicher und dennoch überraschend unterhaltsamer Roman. Die Hauptcharakterin Tibb ist interessant and sympathisch. Sie ist auch frech und clever, obwohl sie unter sehr schwierigen Bedingungen lebt. Die Art und Weise wie sie sich verhält finde ich witzig.

Die Gemeinschaft in der sie lebt ist interessant und schön. Denn es geht im Buch auch um Freundschaft, Zusammenhalt, Liebe und Zuhause. Die Idee rund Schwindel fand ich spannend. Aus einer zunächst Aus einer zunächst kleinen Täuschung entwickelt sich ein immer größerer Schwindel rund um Glauben und vermeintliche Wunder. Die Sprache ist flüssig und ich habe es schnell gelesen. Das Cover ist ebenfalls witzig. Das Ende war für mich etwas zu schnell und zu perfekt. Einmischen mehr Spannungen hätte ich mir gewünscht.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen.

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Eine kleine Schwindelei

Rezensionen von ekiam:

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Ein City Girl küsst man nicht von Sofia Kus

Sympathische Protagonistin, schwieriger Love Interest

Ein City Girl küsst man nicht ist ein schöner Kleinstadt-Roman mit einem gemütlichen Setting, sympathischen Nebenfiguren und einer Protagonistin, die mir besonders zu Beginn richtig gut gefallen hat. Ganz überzeugen konnte mich die Geschichte allerdings nicht.

Der Schreibstil von Sofia Kus lässt sich angenehm und flüssig lesen.

Allerdings sind mir im Verlauf immer wieder ähnliche Formulierungen aufgefallen. Gerade in vergleichbaren Situationen wurden teilweise sehr ähnliche Sätze oder dieselben Begriffe verwendet, was für mich den Eindruck von Wiederholungen erzeugt hat.

Pixie mochte ich als Protagonistin zunächst sehr gerne. Sie schießt zwar manchmal etwas übers Ziel hinaus, aber gleichzeitig lässt sie sich nichts gefallen und steht für sich selbst ein. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand es schön, dass sie im Laufe der Geschichte immer wieder selbst die Initiative ergreift und für sich einsteht. Gegen Ende hat mich ihre Entwicklung allerdings etwas enttäuscht.

Clayton hatte es bei mir dagegen deutlich schwerer. Als typischer Grumpy-Protagonist ist er natürlich zunächst nicht unbedingt darauf ausgelegt, besonders sympathisch zu wirken. Dass er durch seine letzte Beziehung verletzt wurde und diese Erfahrung noch immer mit sich herumträgt, erklärt zwar einiges an seinem Verhalten. Trotzdem war er mir über weite Strecken zu sprunghaft und vor allem zu wenig verlässlich. Auch sein Misstrauen Pixie gegenüber konnte ich nicht immer nachvollziehen. Besonders seine Zweifel an ihren medizinischen Fähigkeiten fand ich schwierig, da Pixie schließlich bereits mehrere Monate Erfahrung aus einem Krankenhaus mitbringt und als Ärztin nicht völlig unvorbereitet nach Golden Lake kommt. Dadurch wirkte sein Verhalten auf mich teilweise unnötig überzogen.

Sehr gut gefallen hat mir dagegen die Freundesgruppe, die sich rund um Pixie und Clayton entwickelt. Besonders Fern, Claytons Schwester, mochte ich gerne. Durch sie findet Pixie schnell Anschluss und wird immer mehr Teil des Kleinstadtlebens.

Das Setting von Golden Lake ist für mich eine der größten Stärken des Buches. Die Kleinstadt wird wunderbar heimelig und gemütlich beschrieben, und auch ihre Bewohner scheinen Pixie schnell ins Herz zu schließen. Dadurch entsteht eine angenehme Wohlfühlatmosphäre, die für mich einen großen Teil des Charmes der Geschichte ausmacht.

Das Ende kam mir dann allerdings etwas zu schnell. Gerade bei Pixies Entwicklung hätte ich mir hier noch ein bisschen mehr gewünscht, damit sich ihre Entscheidungen und ihre weitere Entwicklung für mich runder anfühlen.

Insgesamt hatte Ein City Girl küsst man nicht also einige Punkte, die mir richtig gut gefallen haben: allen voran Pixie, die Freundesgruppe und das wunderschöne Kleinstadtsetting. Clayton und seine teilweise sprunghafte Art haben es mir dagegen schwer gemacht, die Liebesgeschichte vollständig nachzuvollziehen. Auch das Ende hätte für mich etwas ausführlicher sein dürfen.

Trotzdem war es insgesamt eine unterhaltsame und gemütliche Geschichte, bei der ich gerne Zeit in Golden Lake verbracht habe.

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Ein City Girl küsst man nicht

Rezensionen von Anjulia :

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And The River Drags Her Down von Jihyun Yun

Nicht alles sollte zurückkehren

Soojins Schwester ist seit etwa einem Dreivierteljahr tot, Sie ist ertrunken und Soojin erträgt die Trauer um sie nicht mehr. Allerdings haben die Frauen aus Soojins Familie eine Gabe und können Verstorbenes ins Leben zurückholen. Die eigentliche Regel lautet dabei aber nur Kleintiere und Vögel. Als Soojin diese Regel bricht und ihre Schwester Mirae zurückholt, ist diese nicht mehr dieselbe wie vor ihrem Tod.

Sie kann nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Immer mehr spürt sie den Drang des Wassers und ihr Bedürfnis nach Rache wächst.

Das Cover des Buches zeigt eine junge Frau vor blau grünem Hintergrund. Ihr Gesicht ist auf der einen Seite normal. Auf der anderen, eher verdeckten Seite, kann man den Verwesungsprozess erahnen. Insgesamt passt es gut zum Inhalt und zur Stimmung der Geschichte. Normalerweise liebe ich Farbschnitte, aber der Koi, dessen halbes Schuppenskelett man sieht, kommt mir nicht ins Regal.

And The River Drags Her Down von Jihyun Yun würde ich am ehesten als Young Adult Mystery mit leichten Horrorelementen beschreiben. Trauer, Sehnsucht, aber auch Rache sind durchgängige Themen. Die Geschichte wird zum Großteil aus Soojins Perspektive erzählt, man erhält aber auch Einblick in Miraes Sichtweise. Die Atmosphäre ist zeitweise bedrückend, man spürt Soojins Trauer und ihren Verlust. Der Versuch, die geliebte Schwester zurückzuholen war für mich tatsächlich verständlich. Als Leser merkt man das Unheil, das sich anbahnt und vor dem Soojin die Augen verschließt. Trotz einer eher ruhigen, für mich gut zur Geschichte passenden Erzählweise gibt es verstörende Szenen insbesondere in Hinblick auf Tod und Verwesung. Das Wasser, in dem Mirae gestorben ist, ist ebenfalls ein zentrales Element. Eine kleine, sehr, sehr zart Liebesgeschichte gibt es auch noch.

Insgesamt hat mir die Geschichte mit ihrer düsteren Atmosphäre gut gefallen. Ich kann das Buch weiterempfehlen, vor allem in seiner Kombination aus koreanisch angehauchtem Horror und tragischer Familiengeschichte.

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And The River Drags Her Down

Rezensionen von clematis:

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Hinaus in den Wind von Trude Teige

Lotse oder Musiker?

In der Familie von Kristiane wird die Lotsennummer von Generation zu Generation weitergegeben oder, wie im Fall von Kristiane selbst, ein Lotse geheiratet. Ihr Sohn möchte allerdings lieber Musiker werden und so begibt sich Kristiane zum Nachdenken ans Meer, wo sie etwas Erschütterndes entdeckt.

Dieser Roman setzt dort fort, wo „Der Gesang der See“ endet, womit ich ein chronologisches Lesen empfehle.

Kristiane hat schon einiges aushalten müssen in ihrem Leben und wird nun neuerlich auf die Probe gestellt. Einerseits als weise Frau geachtet, andererseits als Dorfhexe gemieden, hat sie es nicht leicht unter den Fischern an der norwegischen Küste. Auch in der Familie gibt es Unstimmigkeiten, insbesondere zwischen ihr und ihrem Sohn Anders. Obwohl sie selbst unkonventionelle Wege beschreitet, soll der Bursche sich in sein Los fügen und der Tradition nach Lotse werden. Das Schicksal würfelt neu und zwingt allen einen anderen Blickwinkel auf.

Voller Ruhe und Kraft steckt auch dieser zweite Band rund um die zielstrebige Kristiane, die lebendigen Bilder der rauen Landschaft spiegeln die harten Zeiten am Meer ausgezeichnet wider. Tradition oder Bruch mit Vertrautem? Anpassung oder Aufbegehren gegen das Althergebrachte? Viele grundsätzliche Überlegungen lässt Trude Teige einfließen in ihre bewegende Geschichte.

Eine gelungene Fortsetzung, welche ich gerne – nach Band 1 – empfehle.

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Hinaus in den Wind

Rezensionen von tonton:

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Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon von Margit Auer

Tolles Nachschlagewerk

Dieses Lexikon ist ein tolles Buch für alle Fans von der "Schule der Magischen Tiere". Auf über 100 Seiten werden alle Figuren (Kinder und Tiere) wiederfindet. Jede Figur wird durch einen Steckbrief vorgestellt. Man erfährt zum Beispiel, wie sie aussehen, was sie mögen oder nicht mögen, was sie besonders gut können, usw.

Zu jedem Steckbrief gibt es natürlich auch Bilder, auch für Figuren, die bisher in den Büchern nicht in Illustrationen vorkamen. Die Zeichnungen sind im "neuen" Stil gemacht. Ob das ein Plus oder minus ist, liegt an der eigenen Vorliebe.
Die Inhalte sind alphabetisch sortiert, was besonders praktisch ist, wenn man nach einer bestimmten Figur sucht. Am Ende des Buches gibt es einen Quiz, um seinen Wissen zu testen.
Das Buch ist wirklich sehr umfangreich und es gibt viele Details zu den Figuren. Als Erwachsene frage ich mich, ob man wirklich als diese Informationen braucht, aber Kunde Fans finden die bestimmt wichtig.
Fazit: Ein tolles Nachschlagewerk für Fans der Schule der Magischen Tiere.

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Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Das dritte Grab von Alex Beer

Ein sehr persönlicher Fall für August Emmerich

Ich gebe es gerne zu: ich bin ein Fan dieser Serie:
Kommissar August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter sind mir im Laufe der mittlerweile bereits sieben Bände wirklich ans Herz gewachsen. Die beiden sind völlig unterschiedliche Charaktere, aber sie ergänzen sich perfekt. Ihre Ermittlungen sind unkonventionell, manchmal am Rande der Legalität, aber immer mit hohem persönlichen Einsatz.

Jeder einzelne Fall ist spannend und logisch aufgebaut, mit vielen Irrwegen und falschen Fährten.

Was mir an diesen Kriminalromanen von Alex Beer besonders gefällt, ist die Tatsache, dass sie es schafft, alle Ermittlungen in die historische Realität der Zeit einzubetten. Egal ob Wetter, Skandale oder politische Ereignisse – Alex Beer recherchiert penibel genau und lässt ihre Protagonisten vor diesem Hintergrund agieren. Somit wird Wien in den frühen 1920iger Jahren authentisch und sehr lebendig dargestellt.

Dieser 7. Fall entwickelt sich für August Emmerich zu einer persönlichen Geschichte und bringt ihn an seine Grenzen. Es passieren Dinge, die eigentlich unmöglich schienen. Der Fall wurde zwar gelöst, aber die Art, wie das geschah, ergibt wieder zahlreiche Fragen. Glücklicherweise - aber irgendwie auch leider! - endet also auch dieser Roman wieder mit einem Cliffhanger. Es wird also hoffentlich bald eine Fortsetzung geben.

Ganz große Empfehlung - nicht nur für Fans historischer Kriminalromane!

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Das dritte Grab

Rezensionen von verhei:

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Scorpio Rising. Niemand überlebt allein von Jonathan Held

Ausnahmezustand, Pandemie und eine Hoffnung

Rasch breitet sich ein hoch ansteckender und tödlicher Erreger über Europa aus. Warnungen und Aktionen der Regierungen kommen langsam und zögerlich. Immer mehr Panik breitet sich aus und schließlich kollabiert immer mehr des Alltags. Viele sterben. Der Erreger wirft Rätsel auf – neu und hochgefährlich und er erscheint von Menschen gemacht zu sein.

Doch ein paar Menschen scheinen immun zu sein wie die junge Nele, die ihre gesamte Familie an den Virus verloren hat. Ebenso eine Ärztin des US-Militärs die bei der Evakuierung des Botschaftsteams aus Moldawien beteiligt war und eine von ihr gerettete Deutsche.

Wie man schon aus dem Klappentext ableiten kann, befinden wir uns in der Kategorie Weltuntergangsroman – ja Weltuntergangs Thriller.

Schon der Einstieg ist temporeich, findet man sich doch bald in Moldawien wieder, in dem das Virus schon sehr wütet. Schon die Rettungsaktion in den ersten Seiten ist turbulent und nach einer kleinen Verschnaufpause geht es so weiter.

Der Schreibstil ist klar, spannend aber auch immer wieder gut beschreibend, um die Atmosphäre einzufangen. Gestalterisch wurde mit der Kursivschrift gearbeitet, um Gedanken der Charaktere klarer abzugrenzen.

Fordernd war zu Beginn die Anzahl an Charakteren, denen die Erzählung folgt. Die Einordnung war durch die Kapitelüberschriften mit Orts- und Zeitangabe aber gut möglich, und schließlich treffen sich die meisten Erzählstränge.

Die Auswahl der Charaktere fand ich sehr gelungen, deckte der Autor damit doch verschiedene Blickwinkel in der Geschichte ab: Die jungen Nele die ihren Vater wieder zu Hause begrüßen darf und bald auf sich allein gestellt ist. Amanda Ärztin den US-Militärs, die Botschaftspersonal evakuiert und um deren Leben kämpft. Emilia die aus Moldawien flüchten möchte und damit ihre Heimat verliert. Tana, die in der deutschen Regierung arbeitet, und bald erkennt, wie unvorbereitet man gegenüber dem Erreger ist. Gregor, der früh erkennt, dass es ideal wäre sich abzusetzen und eine Berghütte mietet und Freunde einlädt.

Die Story ist nicht einfach zu verdauen, sind doch manche Szenen hart. Man darf sich auf Endzeitstimmung einstellen – Gewalt, der Untergang der Strukturen, der Kampf um Ressourcen. Erschreckenderweise alles in recht kurzer Zeit. Doch auch die klassischen Bösen und Intrigen dürfen nicht fehlen.

Ich fand das Buch durchwegs fesselnd.

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Scorpio Rising. Niemand überlebt allein

Rezensionen von Katto:

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Inter alia von Suzie Miller

Ein großartiger Roman, der mich nicht mehr losgelassen hat

„Inter alia“ von Suzie Miller hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch, auch wenn es an manchen Stellen schwer auszuhalten war. Es ist kein leichter Roman, sondern eine Geschichte, die mich emotional gefordert, berührt und auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt hat.

Im Mittelpunkt steht Jessica Parks, eine erfolgreiche Richterin und Mutter, die plötzlich mit einem Konflikt konfrontiert wird, der ihre Überzeugungen und ihr Familienleben auf die Probe stellt. Die Autorin verbindet dabei u.a. die Themen Gerechtigkeit, Feminismus (der mir an manchen Stellen allerdings ein wenig zu präsent war) und Mutterschaft.

Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Autorin den Alltag einer berufstätigen Mutter und die damit verbundenen Herausforderungen darstellt. Die Frage, wie man Beruf, Familie und die eigenen Überzeugungen miteinander vereinbaren kann, hat mich sehr berührt. Gleichzeitig thematisiert Suzie Miller die Benachteiligung von Frauen im Berufsleben und zeigt, wie schwierig es sein kann, sich in einer von Männern geprägten Arbeitswelt zu behaupten. Der moralische Konflikt, in den die Protagonistin gerät, hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Es gibt hier keine einfachen Antworten, und genau das macht die Geschichte so stark.

Die Charaktere fand ich unglaublich authentisch. Ihre Gedanken, Zweifel und Entscheidungen wirkten auf mich so nachvollziehbar, selbst wenn ich nicht immer mit ihnen einer Meinung war. Auch den Schreibstil mochte ich sehr. Er ist klar, direkt und eindringlich. Bei den Gesprächen hatte ich oft das Gefühl, nicht nur Leser zu sein, sondern direkt mit am Tisch zu sitzen. Dadurch waren die Dialoge für mich besonders lebendig und haben mich noch tiefer in die Geschichte hineingezogen. Suzie Miller schafft es, die Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive zu erzählen und gleichzeitig wichtige gesellschaftliche Fragen aufzuwerfen.

Da einige Themen und Situationen emotional belastend sein können, halte ich eine Triggerwarnung bei diesem Buch für sinnvoll. Beim Lesen habe ich mitgefühlt, war wütend und habe immer wieder über die Entscheidungen der Figuren nachgedacht.

Für mich ist „Inter alia“ ein großartiger Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Es ist ein mutiges, kluges und aufrüttelndes Buch, welches wichtige Themen anspricht und mich berührt hat. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so schnell gepackt und gleichzeitig so sehr zum Nachdenken gebracht hat. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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Inter alia

Rezensionen von Daggy:

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Allerlei Zauberei von Paul Maar

Neue Märchen mit humor erzählt und schön bebildert

Schon das Cover zeigt ein Sammelsurium an Szenen, die aus einem Märchen stammen könnten. In der Mitte das weiße Kaninchen im Zylinderhut.
Das Buch beginnt mit dem Rumpelstilzchen und zunächst ist auch alles so wie wir es kennen, erst am Ende lesen wir, dass die Königstochter den Namen des giftigen kleinen Mannes gegoogelt hat.

Weil Georg einer alten Frau half aus dem Bus auszusteigen, nannte sie, die in Wirklichkeit eine Zauberin war, dem Jungen zwei Zauberworte. Herr Scheibenkork, der als Zauberer auftritt und dabei mit Ticks arbeitet, benötigt einen neuen Zylinder und der muss feststellen, dass der doch wohl zaubern kann. Der Korrespondent Jakob Grimm berichtet von der Taufe Dornröschens, wo weise Frauen auftauchen. König Rasmus heiratet eine hübsche junge Frau, mit der er ein Kind bekommt, doch bald wird die von einer bösen Fee geraubt, die sich dann für die Königin ausgibt. Zu ihrer Befreiung muss der junge Prinz viele Abenteuer bestehen. Rosa erlebt einiges beim Fahrstuhlfahren in der Nacht. Die letzte Geschichte §Der fliegende Koffer“ ist schon recht lang und sie hat viele unerwartete Windungen, die zeigen mit wieviel Fantasie da Märchen neu erdacht werden.
Neben den abenteuerlichen Geschichten, die mit einem Augenzwinkern erzählt werden, gibt sehr schöne Gemälde, die das Lesen des Buches noch interessanter machen.

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Allerlei Zauberei

Rezensionen von Daggy:

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Wenn sieben kleine Weihnachtshasen mit Schwung durch die Adventszeit rasen von Sabine Praml

Humorvolle Adventszeit mit den Hasen

Die wunderschönen in Reimen erzählten Geschichten von der Hasenfamilie gehen in der Adventzeit weiter.
Die Illustrationen sind fast schon Wimmelbilder, so viel gibt es hier zu entdecken. Das Cover zeigt die fröhlichen Hasenkinder auf dem Weihnachtsmarkt.
Wie es viele Mütter von sich kennen, erklärt die Hasenmama, dass es in dieser Adventzeit „keine Hektik, Stress und Streit“ geben wird.

Allerdings kommt schon Valentin mit einem Zettel aus der Kita, da sollen Kekse für den Basar gebacken werden. Deshalb geht es zunächst in den Supermarkt zum Einkaufen. Die Kekse werden schnell gebacken, aber Titus baut ein riesiges Lebkuchenhaus. Die Deko muss auch noch aufgehängt werden und so wird erstmal gebastelt. Dann geht’s zum Geschenkekauf auf dem Weihnachtsmarkt, dort geht Baby Matti verloren. Dann schafft es die Familie den letzten schiefen Weihnachtsbaum zu kaufen, aber nach einem Spaziergang im Wald sind alle in Weihnachtsstimmung.
Ja, ich denke, das ist der ganz normale Wahnsinn, den die Adventzeit so mit sich bringt. Es wird hier in schönen Reimen und mit liebevoll bis in die kleinste Kleinigkeit schön gestalteten Bildern von den sieben kleinen Hasen berichtet. Wir werden das Buch sicher in der Vorweihnachtszeit gerne lesen. Aber ich verrate euch, auch jetzt im September hatten meine Enkel Spaß daran.

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Wenn sieben kleine Weihnachtshasen mit Schwung durch die Adventszeit rasen