Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Die Passantin von Nina George
Das große Ich bin Ich
Eine spannende Idee: eine Frau steigt unerwartet und eher zufällig aus ihrem bisherigen Leben aus und verschwindet, ohne Abschied, ohne Vorplanung. Als Schauspielerin hat sie gelernt, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, so kann sie unerkannt untertauchen. „Jeanne war so flüssig, sie konnte jede Form annehmen“, heißt es von ihr.
Und genau das ist ihr Problem; sie hat Rollen gespielt und Erwartungen erfüllt, aber sich selber dabei aus den Augen verloren. Und damit ist sie nicht allein, es ist ein Roman über Rollenbilder, Emanzipation und Selbstfindung, Unterdrückung und Gewalt in Beziehungen, und wie Frauen sich daraus befreien. Eine sehr vielschichtige Erzählung, aber streckenweise recht mühsam zu lesen, weil interessante Denkansätze oft in einem blumigen Wortschwall untergehen.
Rezensionen von PMelittaM:
Die letzten Hexen von Berlin - Das verlorene Portal von Oliver Skuza
Abschlussband der ersten und bisher einzigen Staffel
Mercurius ist wieder frei und setzt nun alles daran, das Wasserschemen zu finden, um es möglichst diesen Mal wirklich zu befreien. Ferat und Inès sind ihm dabei große Hilfen, nur die Hexen wollen zunächst nicht so recht. Dafür erfährt Mercurius weitere Einzelheiten aus seiner Vergangenheit, und nicht alle sind schön.
Der Roman wird als Abschlussband der ersten Staffel verkauft, und so sollte man sich vielleicht nicht wundern, dass am Ende noch viele Fragen offen bleiben, allerdings hatte ich schon ein deutlicheres Ende erwartet, zumal es bis heute, November 2025, der Roman erschien im April 2023, keine zweite Staffel gibt. So war ich am Ende doch etwas frustriert.
Dennoch habe ich auch diesen vierten Teil gerne gelesen und wurde gut unterhalten. Vor allem der Showdown ist sehr spannend, ich war mir gar nicht so sicher, ob alle überleben würden. Es gibt einige böse Überraschungen, sehr mutige Aktionen und viel Blut.
Der vierte Band der Reihe ist das Finale der ersten Staffel, so dass ein gewisser Abschluss vorhanden ist, aber doch einige Fragen offen bleiben. Jedoch gibt es bis heute leider keine weitere Staffel, ich habe auch keine Ankündigung gesehen, das frustriert mich doch etwas. Gar nicht so einfach, dass nun zu bewerten, da ich aber die Story an sich gut finde, bleibe ich bei 4 Sternen, und hoffe, dass vielleicht doch noch eine zweite Staffel erscheint, dann vielleicht direkt in einem Band.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Warten auf Susy von Cristina Karrer
Fesselndes Buch über ein Leben in Afrika
Die Schweizer Fernsehjournalistin und Autorin Cristina Karrer ist seit 2001 als Afrikakorrespondentin für das Schweizer Fernsehen und als freie Dokumentarfilmerin tätig. Über ihre ereignisreichen Jahre in Südafrika hat sie mit "Warten auf Susy" ein spannendes und interessantes Buch geschrieben.
Die Ich-Erzählerin Cristina hört zum ersten Mal von der titelgebenden Susy, als ihr Gärtner Nelson von seiner Freundin erzählt. Er wartet sehnsüchtig auf die junge Frau und möchte sie heiraten. Wir schreiben das Jahr 2001, und es wird noch Jahre bzw. bis zur Seite 171 des Buches dauern, bis Susy tatsächlich in Erscheinung tritt.
Seinerzeit ist Cristina mit dem Kameramann Emmanuel verheiratet, einem Afrikakenner. Die Ehe ist nicht glücklich, ihr Mann ist Alkoholiker und liebt sie nicht, sie sei nicht sein Typ. Er betrügt Cristina, und er ist gewalttätig. Das Paar wird 2004 geschieden. Auch die neue Beziehung mit dem 15 Jahre jüngeren Amos steht unter keinem guten Stern. Amos trinkt zu viel Alkohol, und Cristina greift zu Kokain. Eines Tages wird sie beim Kauf der Drogen erwischt und inhaftiert ....
Das Buch ist in sehr schöner Sprache geschrieben, es ist spannend und liest sich sehr flüssig. Die Autorin nimmt den Leser mit nach Südafrika, dem Land, das sie so sehr liebt. Mit großer Offenheit erzählt sie aus ihrem Leben, von ihren Beziehungen und Freundschaften. Ihre Kindheit war ein einziges Trauma, sie wurde herumgeschoben zwischen Pflegeeltern und kam schließlich in ein Kinderheim. Sie erinnert sich daran, dass sie immer auf ihre Eltern und deren Liebe gewartet hat. Auch ihre körperlichen Einschränkungen und Unfälle nach einem erlittenen Hirnschlag sind Thema des Buches.
Cristina hat ein großes Herz und ein Helfersyndrom, sie hilft, wo sie kann und unterstützt nicht nur Freunde und Bekannte, sondern auch oft deren Verwandte, solange ihre finanziellen Möglichkeiten es zulassen. Sie und Amos nehmen sogar dessen vierjährigen Neffen Siya auf, weil seine Eltern es sich nicht leisten können, ihn in einem Kinderhort unterzubringen. Als Susy als Haushälterin in ihr Haus kommt, nimmt Cristina auch sie und ihre Tochter Susy mit offenen Armen auf.
Ich habe Cristina Karrers Geschichte über ihr Leben in Südafrika sehr gern gelesen, sie hat mich gefesselt und berührt. In dem Buch geht es neben den wichtigen Themen Apartheid, dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Andersartigkeit auch um Alkohol- und Drogensucht sowie um die Folgen außer Acht gelassener persönlicher Abgrenzung. Es war erschütternd zu lesen, dass es in Südafrika infolge der extremen Armut so viele HIV-Infizierte gibt. Wegen ihrer physischen Probleme und unglücklichen Partnerwahl hat Cristina mir oft leidgetan, und ich war schockiert über die Gewalttaten, die in Südafrika leider keine Seltenheit sind.
Gut gefallen haben mir auch die Passagen über Cristinas berufliche Tätigkeit. Besonders spannend fand ich ihre Beschreibung über die Dokumentation "Hidden Heart" bezüglich der weltweit ersten Herztransplantation durch Prof. Christiaan Barnard im Jahr 1967, für die sie 2008 mit dem Züricher Filmpreis ausgezeichnet wurde. Auch ihren Bericht zum Tod des großen Nelson Mandela im Dezember 2013 fand ich sehr interessant.
Absolute Leseempfehlung für dieses großartige und lesenswerte Buch!
Rezensionen von clematis:
Was die Zeit verschweigt von Mary Ellen Taylor
Jetzt leben
Ruby hat ihre Krebserkrankung hinter sich gelassen, kann als Journalistin wieder Fuß fassen mit ihrem Beitrag zum französischen Filmfestival über die schillernde Schauspielerin Cécile, die 1942 spurlos aus Paris verschwunden ist. Aber die Gefahr eines Wiederaufflackerns der Krankheit ist nie zu hundert Prozent gebannt, Ruby darf ihre Wünsche nicht aufschieben, sondern muss jetzt leben.
Im Wechsel von zwei Zeitebenen (1940er-Jahre und 2025) und den unterschiedlichen Blickwinkeln aus Ruby Sichtweise und jenen von Sylvia und Hauptmann Otto Wolfgang, geht es abwechslungsreich dahin, am Ende gibt es noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft. Während Ruby recherchiert, flicht Mary Ellen Taylor Szenen von mutigen Menschen im Krieg ein, erzählt von der Besatzung der französischen Hauptstadt Paris, lässt die Schneiderin Sylvia mit ihrem Tagebuch zu Wort kommen, um so das Leben Céciles zu rekonstruieren. Auch der Hauptmann hat einiges zu berichten, was Cécile und Sylvia erst später bewusst geworden ist. Es geht um Macht, Widerstand, Kollaboration, nie weiß man, wer vertrauenswürdig ist und wer nur den Schein wahrt. Auch damals musste man im Jetzt leben, die einzelnen Momente von Glück und Unbeschwertheit nützen, denn schon am nächsten Tag könnte alles anders sein. Besonders gut gelungen ist diese Spiegelung durch Rubys Kampf gegen den Krebs und ihre positive Einstellung zu der Möglichkeit, schon bald am Ende ihres Lebens angekommen zu sein. Dennoch spürt man in den Zeilen der Autorin Rubys Mut, sich auf jeden Tag neu einzulassen.
Auch wenn mir die Personen der Kriegszeit ein wenig distanziert begegnet sind, sind die Einzelheiten rund um das besetzte Paris anschaulich in die Handlung eingeflochten, Ruby ist für mich die tragende Figur quer durch den gesamten Roman, (nicht nur) ihre Geschichte ist lesenswert.
Rezensionen von Tara:
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte
„Lebensbande“ ist ein zeitgeschichtlicher Roman der in Bielefeld lebenden Autorin Mechtild Borrmann, der auf wahren Begebenheiten beruht.
Die Handlung beginnt im Herbst 1991 in Kühlungsborn. Durch einen Brief der LVA Mecklenburg-Vorpommern wird Nora unvorbereitet in ihre Vergangenheit zurückgeworfen.
Im Zweiten Weltkrieg lernen sich die drei Protagonistinnen Nora, Lotte und Lene kennen. Sie werden zu Freundinnen. Lene hat drei Kinder und ihr ältester Sohn Leo gilt als Reichsausschusskind. Nora arbeitet im Krankenhaus und rettet Leo, was bedeutet, dass sie ab diesem Moment auf der Flucht ist. In Danzig lernt sie Lotte kennen, mit der sie nach Russland verschleppt wird.
In 34 kurzen Kapitel wechseln die Ereignisse zwischen verschiedenen Zeitebenen und Orten. Die Handlung finde in Kühlungsborn, am Niederrhein, in Ratingen und in Holland statt. Durch diese Wechsel liest sich der Roman abwechslungsreich und spannend.
Mechtild Borrmann hat einen intensiven und mitreißenden Schreibstil, der sich leicht lesen lässt und fesselt, so dass es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Das Schicksal der Freundinnen ist bewegend und erschütternd und es wird wieder einmal deutlich wie viel Leid die NS-Zeit für die Menschen gebracht hat.
In ihrem Nachwort erläutert die Autorin, dass ihr Roman auf wahren Begebenheiten, Erinnerungen, Erzählungen und Dokumenten von Zeitzeug*innen beruht. Es erschüttert mich jedes Mal auf`s Neue, wenn ich von einzelnen Schicksalen aus dieser Zeit lese lese. Mit dieser tragischen und spannenden Geschichte hat Mechtild Borrmann wieder ein Stück der dunklen Vergangenheit aus dem Zweiten Weltkrieg aufgedeckt und diese feinfühlig und spannend erzählt.
Rezensionen von Claudia R.:
KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz von Daniel Bleckmann
kwertziges Finale
Klappentext / Inhalt:
Eine abenteuerliche Zeitreise.
Es ist soweit: Es geht um die Rettung der Welt! Denn niemand Geringerer als die machthungrige Koboldprinzessin Azzrar lässt einen Drachen auf Kobolde und Menschen los. Krottenschrate kämpfen gegen Lehrer, das Chaos regiert ... Mooooooment. Passiert das wirklich? Oder ist es der Blick in eine düstere Zukunft, den Dario, Rumpel und ihre Abenteuergruppe an der Schule werfen? Mit Zeitreisen kennen sie sich ja mittlerweile aus und der silbrig-wuselnde Tunnelbolg ist aktiv wie nie zuvor.
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Die epische Fortsetzung der beliebten Kobold-Reihe mit über 150 coolen Illustrationen im Tagebuch-Stil. So wird der Schulalltag zum Abenteuer.
Cover:
Das Cover ist sehr beeindruckend und stark umgesetzt. Ein großes Auge ziert dieses und blickt einen direkt an und auch ein kleiner Kobold grinst einem entgegen. Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden sind hier auf jeden Fall vorhanden und das Ganze ist wundervoll und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den sechsten und finalen Band der Reihe. Die Bände bauen auf einander auf und setzen das Geschehen fort, weswegen Vorkenntnisse und ein Lesen in Reihenfolge empfehlenswert sind, da man ansonsten die Zusammenhänge und das Ganze vermutlich nicht ganz greifen kann und nur schwer folgen wird. Die vorherigen Bände waren mir bekannt und so habe ich mich auf eine erneute Reise nach Kwertz und ein Wiedersehen mit den Charakteren sehr gefreit und bin auch ein bisschen wehmütig, dass dies hier ein Ende findet, auch wenn die Hoffnung auf ein Wiedersehen, in vielleicht etwas anderen Weise, dennoch bleibt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten. Wer Spannung, Humor und kreative Umsetzungen mag, ist bei dieser Reihe auf jeden Fall richtig und sollte mal hinein lesen.
Der Schreibstil ist angenehm, locker und flüssig lesbar. Die Mischung aus Chaos, Spannung, Ernst, Humor und Herz ist auch hier wieder sehr gut gelungen. Schnell geht es hier Schlag auf Schlag und man merkt, dass dieser sechste Band viel vor hat. Lose Enden werden verknüpft, so dass keine Fragen offen bleiben. Die Charaktere und das Ganze wird wieder sehr gut in Szene gesetzt und man wird von Anfang bis zum Ende wieder sehr gut unterhalten.
Die Mischung aus Geschichte mit Tagebuch-Stil und den vielen Illustrationen ist auch hier wieder sehr gut gelungen. Dier Illustrationen veranschaulichen das Ganze bildlich und runden es im Gesamten sehr gut ab. Die Bilder sind klasse umgesetzt und geben auch die entsprechende Stimmung und Atmosphäre sehr gut wider. Auch sind die diversen Einschübe und Bilder, sowie Karten und Porträts sehr hilfreich. Manche kleinen Comic-Szenen lockern es zudem sehr gut auf und machen es sehr unterhaltsam und lebendig.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend, ohne zu viel vorab zu verraten.
Der Schreiobstil ist wieder sehr gut gelungen und es wirkt alles sehr lebendig und mitreißend. Ein Wechselbad der verschiedenen Gefühle. Neben Spannung und Humor schwingt am Ende auch ein wenig Wehmut mit und die Hoffnung auf ein Wiedersehen bleibt.
Fazit:
Ein wundervoller, spannender und sehr gelungener sechster und finaler Band. Koboldstarkes Abenteuer mit viel Action, Humor, Kampf und Hoffnung.
Rezensionen von lorireads:
The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh
Schöne Kleinstadtromantik
Da Kyra Groh mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört und ich besonders alle Bände der Sweet-Lemon Agency-Reihe mittlerweile mehrfach verschlungen habe, waren meine Erwartungen an ihr neues Buch entsprechend hoch. Vorweggenommen muss ich leider schonmal sagen, dass das 'Pumpkin Spice Latte Disaster' für mich nicht ganz an meine Lieblingsbücher von ihr heran kommt, aber trotzdem steckt auch in diesem Buch ganz viel Romantik und der tolle Schreibstil, den ich lieben gelernt habe.
Anfangs habe ich schon etwas gebraucht, um mich in Lower Whilby zurechtzufinden und in die Geschichte reinzukommen. Irgendwie war mir alles fast ein bisschen zu viel Klischee, der Kleinstadtvibe war mir etwas zu krass durch die klassischen Themen wie Jeder-kennt-jeden, Jeder-weiß-alles-von-jedem und vor allem auch die Namen der Geschäfte im Städtchen. Gleichzeitig war es auch schön, die typischen Stadtbewohner kennenzulernen, die alle ihre ganz eigenen Marotten haben. Besonders Eleanore hat es mir angetan und ich freue mich darauf, dass sie auch ihren eigenen Band bekommt. Jude und James haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam und durch ihre ganz unterschiedlichen Einstellungen zu Lower Whilby, das für James eher ein Rückzugsort ist, an dem er er selbst sein kann, abseits des Trubels um seine Eltern, während es für Jude der Ort ist, an dem niemand sie so akzeptiert, wie sie ist, sind eine schlechte Ausgangsbasis für eine Beziehung. Nach und nach kristallisieren sich aber immer mehr die tieferen Beweggründe heraus, warum Jude nicht gerne in ihren Heimatort zurückkommt, die dann doch gar nicht so viel damit zu tun haben, dass sie das Kleinstadtleben nicht gutheißen würde. Und spätestens da war ich dann doch wieder begeistert von der Geschichte und davon, wie Jude und James sich einander öffnen, offen über ihre Sorgen und Probleme und die Vergangenheit sprechen und aus der anfänglich doch sehr körperlichen Anziehung doch schnell mehr wird. Die Storys über James' Eltern, die auch stark im Gegensatz dazu stehen, wie liebevoll sie miteinander und ihren Söhnen umgehen, fand ich manchmal auch etwas zu dolle, aber ich denke, hier ist vieles auch bewusst etwas überbetont, um diesen ganz besonderen Kleinstadtvibe zu schaffen, der mich immer mehr für sich eingenommen hat.
Ich denke dass die Themen des Buches für mich nicht die Tropes sind, die ich am liebsten lese, aber dafür hat mir das Buch trotzdem total gut gefallen. Umso gespannter bin ich auf die beiden anderen Bände der Reihe, die mich sehr interessieren, da sowohl Eleanore als auch Olive auf jeweils ihre Art sehr besonders sind.
Rezensionen von Mabla59 :
Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso
Zeit und Erinnerung
"Das Buch der verlorenen Stunden" ist Hayley Gelfuso's Debütroman.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1938 in Nürnberg.
Lisavet Levy, die Tochter des Uhrmachers wird von ihrem Vater auf der Flucht vor den Nazis durch eine Tür gestoßen und er verspricht, nachzukommen.
Lisavet findet sich in einem sogenannten "Zeitraum" wieder.
Das ist eine Bibliothek in der alle Erinnerungen jemals lebender und noch lebenden Menschen gesammelt sind.
Doch Lisavets Vater taucht nicht mehr auf. Stattdessen trifft sie auf einen Zeitwächter.
Zeitwächter bestimmen, welche Erinnerungen aufbewahrt und welche gelöscht werden
Als Lisavet sich in Ernest , einen der Zeitwächter, verliebt, ist die ganze Vergangenheit in Gefahr
Wir verfolgen Lisavets Weg durch den "Zeitraum" von 1938 bis sich ihr Weg mit Amelia aus dem zweiten Handlungsstrang in Boston, Massachusetts im Jahr 1965 verbindet.
Hayley Gelfuso verlegt ihre Geschichte von der Vergangenheit bis in die USA zur Zeit des kalten Krieges
Ihr Schreibstil ist Atmosphärisch und bildhaft. Leicht lesbar, so dass man das Buch kaum weglegen kann
Es ist eine fesselnde Geschichte über unsere Erinnerungen, unser Schicksal und die Liebe.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Weihnachten - ein Fest packt aus von Gideon Böss
Die Geschichte des Weihnachtsfestes
Wir feiern es in jedem Jahr, aber was wissen wir eigentlich über das Weihnachtsfest?
Ich für meinen Teil muss sagen, viel weniger als ich dachte.
Hier berichtet nun das Fest höchstpersönlich und mit einer guten Portion Humor von seiner Entstehung, Erlebnissen und Entwicklung bis in unsere heutige Zeit.
Dabei habe ich eine ganze Menge dazu gelernt über Traditionen, Bräuche und geschichtliche Hintergründe.
Es ist ein unterhaltsames Sachbuch, mit vielen mir bisher unbekannten Fakten über das Fest und gleichzeitig eine wohlverdiente Hommage an das Weihnachtsfest.
Das Buch ist ein tolles Weihnachtsgeschenk für Weihnachtsfans und Weihnachtsmuffel, da es einfach gute Laune macht.
Rezensionen von Immenhof:
Mein großes Magnetbuch - Das machen wir am Abend von Aurelia Streck
Tolles Magnetbuch
Das grosse Magnetbilderbuch von Ravensburger enthält 21 Magnete und fünf Seiten, die eine typische Abendroutine darstellen. Die Magnete sind in zwei Gruppen unterteilt, solche, die direkt zur Geschichte gehören, und solche, mit denen Kinder ihre eigene Abendroutine nachlegen können. Besonders positiv fällt auf, dass die Magnete sehr gut haften, was bei anderen Magnetbüchern oft bemängelt wird.
Die Geschichte zeigt einen klassischen, liebevoll gestalteten Abendablauf. Schön ist auch, dass der Vater eine aktive Rolle übernimmt und so ein modernes Familienbild vermittelt. Die Texte sind kurz, alltagsnah und enthalten kindgerechte Aufforderungen, etwa wenn etwas fehlt und die passenden Magnete eingesetzt werden sollen. Die Magnete laden zudem zum freien Spielen ein.
Sehr gelungen finde ich auch die letzte Seite, auf der die eigene Abendroutine gestaltet werden kann. Einzig etwas mehr Auswahl an Magneten wäre wünschenswert gewesen. Positiv ist auch, dass keine Medien gezeigt werden.











