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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

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Herr Hütchen sagt Gute Nacht - Einschlaf-Geschichten aus dem Wald (Band 1) von Katrin Pokahr

Das Sandmännchen des Waldes

Herr Hütchen bringt jeden Abend alle Tiere des Waldes ins Bett – fast wie ein Sandmännchen des Waldes. Die Geschichten von Herrn Hütchen und seinen Tieren sind leicht verständlich, haben die perfekte Länge und eignen sich wunderbar zum Vorlesen vor dem Schlafengehen. Wir haben jeden Tag zwei Geschichten gelesen.

Besonders schön ist, dass jede Geschichte mit einem Gutenachtlied endet. Dieses Lied ist ein liebevolles Ritual, auf das die Kinder schon immer gewartet haben.

Herr Hütchen ist sehr geduldig, freundlich und voller Verständnis. Seine ruhige Art beruhigt nicht nur die Tiere in den Geschichten, sondern auch die kleinen Zuhörer. Alle Charaktere sind liebevoll gestaltet, doch Herr Hütchen ist eindeutig der Star. Die Illustrationen sind wunderschön und machen das Buch zu einem echten Schatz.

Am Ende des Buches gibt es sogar eine Bastelanleitung für Herrn Hütchen. Sie lädt Kinder dazu ein, mit Naturmaterialien kreativ zu werden.

Uns haben die Geschichten sehr gut gefallen. Ein empfehlenswertes Buch mit warmherzigen Gute-Nacht-Geschichten.

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Herr Hütchen sagt Gute Nacht - Einschlaf-Geschichten aus dem Wald (Band 1)

Rezensionen von Ulla:

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Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Roman, Biografie und Sachbuch in einem

Ist es ein Roman, eine Biografie oder sogar ein Sachbuch? Es ist alles in Einem. Leon Engler nimmt uns mit in seine Familiengeschichte, in der es seit Generationen psychische Erkrankungen in den verschiedensten Ausprägungen gab. Er selbst hatte eine Lehrerin mit wirren Ansichten, einen Nachbarn, der ihn an die Psychoanalyse heranführte, er erlebte die Selbstmordversuche seiner Großmutter und die Depressionen seines Vaters mit.

Seine Mutter war anfänglich eine Frau mit Durchsetzungsvermögen und Lebenswillen, die sich aus einer ärmlichen Familie und ohne guter Schulbildung zur anerkannten Journalistin empor gearbeitet hat und ihre beiden Söhne versorgt hat bis zu ihrem langsamen Absturz in die Lethargie und Alkoholsucht. Leon selbst, der von beiden Elternteilen die Erbanlagen für psychische Probleme mitbekam und sich selbst gefährdet sah, entschloss sich zu einem Psychologiestudium und arbeitete in einer Einrichtung, in der sein Großvater lange Zeit seines Lebens verbrachte.
Wir erfahren Einzelheiten aus dem Familienleben aus einem einfachen, normalem Leben, über Höhen und Tiefen, über Freude und Lebenswillen und auch immer wieder Abstürze, die in der Psychiatrie endeten. Immer wieder gibt es wissenschaftliche Hinweise und Einschübe, die die Psychosen beleuchten. Sehr gut geschrieben.

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Botanik des Wahnsinns

Rezensionen von danislesestube:

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Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2) von Teresa Sporrer

Grundsolider Liebesroman mit Gaming Bezug

Dieses Buch habe ich bei einem Gewinnspiel der Tyrolia Buchhandlung gesehen und gewonnen. Sonst hätte ich nie von diesem Buch oder der Autorin erfahren. Dem Zufall sei Dank. Dieses Buch bietet einem auf den ersten Blick recht viele Gründe für einen Kauf an. Queere Liebesbeziehung, Einblick in den Gaming-Bereich, etwas Drama zwischendurch, Konkurrenzkampf und vieles mehr.

Vorausgesetzt, ihr mögt diese Art von Liebesroman. Mir persönlich ist die Umsetzung wichtiger als das Umherwerfen von Begrifflichkeiten. Also, wie siehts aus?

Der Anfang wurde recht einfach gestaltet. Gleiches gilt für ihr Umfeld und natürlich auch Serenity. Kein großes Tam Tam oder zu lange Leerläufe. Dinge wie die Vergangenheit der beiden Protagonistinnen und deren Vorlieben werden fein säuberlich über die Zeit aufgedeckt. Alles schön entspannt, bis Serenitys Konkurrent die Bildfläche betritt und ein paar Aussagen vom Stapel lässt, die sich unsere Gamerin nicht gefallen lässt. Ihre Schlagfertigkeit mochte ich sehr. Sie ist keine Frau, die gerettet werden muss. Sie macht ihr Ding und das ist toll. Heidi wirkt zunächst unschuldig und unsicher, aber sie bietet zum Glück noch weit mehr als das. Die Nebencharaktere voran Julian waren dagegen etwas blass. Das empfand ich als nicht so schlimm, jedoch ging er mir etwas auf die Nerven. Sein Verhalten war zwar nachvollziehbar, aber etwas „erwachsener“ hätte er sich durchaus geben können. Der queere Anteil im Buch hielt sich in Grenzen und wurde zum Glück nicht zum Hauptthema gemacht. Es gab immer irgendwo einen logischen Grund für bestimmte Konstellationen.

Richtig gut haben mir die Verweise auf bestimmte Video- und Kartenspiele, die ich selbst spiele oder gespielt habe, gefallen. Musste jedes Mal grinsen, vor allem bei der Erwähnung von Persona 5. (Liebe die Reihe) Das gab der Handlung etwas mehr Detailreichtum. Spannend war diese natürlich auch. Es gab zwar ein paar kleinere Dramen und ein größeres zum Schluss, jedoch hielt sich das Ausmaß zum Glück in Grenzen. Genauso wie die intimen Momente von Heidi und Serenity. Ihr Kennenlernen und das Eingestehen der Liebe am Ende fanden in einem angenehmen Tempo statt.

Alles in allem ein grundsolider Liebesroman, den man sich durchaus näher anschauen kann.

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Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2)

Rezensionen von Danislesestube:

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Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2) von Teresa Sporrer

Grundsolider Liebesroman mit Gaming Bezug

Dieses Buch habe ich bei einem Gewinnspiel der Tyrolia Buchhandlung gesehen und gewonnen. Sonst hätte ich nie von diesem Buch oder der Autorin erfahren. Dem Zufall sei Dank. Dieses Buch bietet einem auf den ersten Blick recht viele Gründe für einen Kauf an. Queere Liebesbeziehung, Einblick in den Gaming-Bereich, etwas Drama zwischendurch, Konkurrenzkampf und vieles mehr.

Vorausgesetzt, ihr mögt diese Art von Liebesroman. Mir persönlich ist die Umsetzung wichtiger als das Umherwerfen von Begrifflichkeiten. Also, wie siehts aus?

Der Anfang wurde recht einfach gestaltet. Gleiches gilt für ihr Umfeld und natürlich auch Serenity. Kein großes Tam Tam oder zu lange Leerläufe. Dinge wie die Vergangenheit der beiden Protagonistinnen und deren Vorlieben werden fein säuberlich über die Zeit aufgedeckt. Alles schön entspannt, bis Serenitys Konkurrent die Bildfläche betritt und ein paar Aussagen vom Stapel lässt, die sich unsere Gamerin nicht gefallen lässt. Ihre Schlagfertigkeit mochte ich sehr. Sie ist keine Frau, die gerettet werden muss. Sie macht ihr Ding und das ist toll. Heidi wirkt zunächst unschuldig und unsicher, aber sie bietet zum Glück noch weit mehr als das. Die Nebencharaktere voran Julian waren dagegen etwas blass. Das empfand ich als nicht so schlimm, jedoch ging er mir etwas auf die Nerven. Sein Verhalten war zwar nachvollziehbar, aber etwas „erwachsener“ hätte er sich durchaus geben können. Der queere Anteil im Buch hielt sich in Grenzen und wurde zum Glück nicht zum Hauptthema gemacht. Es gab immer irgendwo einen logischen Grund für bestimmte Konstellationen.

Richtig gut haben mir die Verweise auf bestimmte Video- und Kartenspiele, die ich selbst spiele oder gespielt habe, gefallen. Musste jedes Mal grinsen, vor allem bei der Erwähnung von Persona 5. (Liebe die Reihe) Das gab der Handlung etwas mehr Detailreichtum. Spannend war diese natürlich auch. Es gab zwar ein paar kleinere Dramen und ein größeres zum Schluss, jedoch hielt sich das Ausmaß zum Glück in Grenzen. Genauso wie die intimen Momente von Heidi und Serenity. Ihr Kennenlernen und das Eingestehen der Liebe am Ende fanden in einem angenehmen Tempo statt.

Alles in allem ein grundsolider Liebesroman, den man sich durchaus näher anschauen kann.

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Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2)

Rezensionen von kuhasi:

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Lass uns noch bleiben von Saskia Luka

Kein Highlight aber ganz nett

Das Buch gefällt mir von der Aufmachung und auch in die Geschichte bin ich gut hinein gekommen. Was aber aus der Vorschau nicht hervorgeht, dass Annas verschwundene Freundin Vinka mehr als eine Freundin ist. Mir persönlich ist das ja egal, aber vielleicht ist der Roman daher nicht für jedermann geeignet.

Der Erzählstil plätschert so vor sich hin, ich fand es sehr angenehm zu lesen.
Anna tut sich schwer mit Freundschaften so hat sie sich vollkommen auf Vinka konzentriert, die von einem auf den anderen Tag verschwindet. Da tritt der männliche Protagonist Alex in ihr Leben, der Barbesitzer und lebenslustig ist. Langsam kommen die Beiden sich näher.
Um mit dem Verlust von Vinka klar zu kommen, beschließt sie, diese für ein Abschlussgespräch zu suchen. Sofort erklärt sich Alex bereit mitzukommen.
Tatsächlich finden sie Vinka und nach der ganzen Aufregung machen Anna und Alex noch spontan ein paar Tage Urlaub.
Der letzte Teil des Romans ist meiner Meinung nach nicht so gut unterteilt wie der Beginn und ich habe mich etwas schwer getan, die einzelnen Teile der Geschichte zeitlich einzuordnen.
Der Roman kommt ohne jegliche Unruhe daher, ich fand ihn, wie erwähnt nett, aber auch nicht mehr.

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Lass uns noch bleiben

Rezensionen von Shilo:

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Saal 210 - Wenn Menschen morden von Hariett Drack

Wenn Prozesse Gesichter bekommen

Sehr oft hatte ich beim Lesen das Gefühl, direkt in diesem Saal zu sitzen, in dem über das Leben anderer entschieden wird. Ich spürte die besondere Atmosphäre, die Stille zwischen den Sätzen, die Schwere in den Worten von Richtern und Zeugen. Es geht um wahre Fälle, die in Köln verhandelt werden.

Ein verschwundenes Kind, ein Arzt, der ins Koma gespritzt wurde, ein Sack voller Leichenteile, ein Mann, der seine Frauen nacheinander vergiftet hat.
Beeindruckt hat mich, dass die Autorin nicht sensationshungrig schreibt. Sie bleibt sachlich, beobachtet genau, lässt Raum für eigene Gedanken. Und ich merkte, dass sie die Prozesse wirklich miterlebt hat. Es geht ihr nicht um das Grauen, sondern um die Menschen dahinter. Um die Frage, warum jemand so weit geht, und warum andere zu spät handeln.
Einige Kapitel haben mich länger beschäftigt, besonders dann, wenn deutlich wurde, wie viele Zufälle, Versäumnisse und menschliche Schwächen in einer Tragödie zusammenkommen können. Ich brauchte manchmal einen Moment, um das Gelesene wirken zu lassen, weil die Beschreibungen trotz ihrer Schlichtheit tief treffen.
Die Sprache ist klar und ruhig. Vielleicht ist es gerade diese Einfachheit, die das Buch so eindrücklich macht. Nichts wird beschönigt, aber auch nichts ausgeschlachtet. Hariett Drack zeigt, dass Gewalt und Schuld selten einfache Geschichten sind. Es sind Einblicke in menschliche Abgründe, die erschrecken, aber auch nachdenklich machen.
Ich habe das Buch gern gelesen, auch wenn es mich betroffen zurückgelassen hat. Es ist kein leichtes, aber ein wichtiges Buch. Wer verstehen will, was im Gerichtssaal wirklich passiert, bekommt hier keine fertigen Antworten, sondern viele ehrliche Fragen. Und genau das bleibt hängen.
Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für wahre Fälle interessieren, die ohne Effekthascherei auskommen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

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Saal 210 - Wenn Menschen morden

Rezensionen von Claudia R.:

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Stille Nacht, heilige Nacht von Susanne Brandt

Entstehung des Weihnachtsliedes

Klappentext / Inhalt:

Weihnachtszauber zum Vorlesen und Mitsingen: »Stille Nacht, heilige Nacht« - Bilderbuch über Musik, Glaube und Weihnachtstraditionen

In jeder Christmette sorgt es für eine wundervoll weihnachtliche Stimmung, und auch zuhause wird es gern gesungen: Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Das berühmte Weihnachtslied ist ein echter Ohrwurm. Darüber, wie es entstand, hat Susanne Brandt ein Kinderbuch geschrieben, mit dem die ganze Familie den Zauber der Weihnachtszeit genießen kann!

Die Entstehungsgeschichte von „Stille Nacht“: Wie ein Kaplan und ein Lehrer im 19. Jahrhundert ein besonderes Lied erfanden
Vom Weihnachtsgottesdienst ins Kinderzimmer: Kinderbuch über Musik zum Fest der Liebe
Bilderbuch ab 4 Jahren: von Gabriele Pohl liebevoll illustriertes Weihnachtsbuch
Zum Vorlesen und Mitsingen: mit dem „Stille Nacht“-Text und den Noten des Lieds
Was wäre Weihnachten ohne Musik! Die Weihnachtsbotschaft in einem stimmungsvollen Lied

Ein christliches Lied und seine spannende Geschichte: Mit diesem Stück über Liebe, Glaube und Hoffnung haben Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr im 19. Jahrhundert Musikgeschichte geschrieben. In diesem Kinderbuch erfahren Kinder, in welcher Zeit und zu welchen Umständen das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ entstanden ist. Ein Bilderbuch zu Advent und Weihnachten, dass Lesegenuss mit Musik und Weihnachtsstimmung verbindet!

Cover:

Das Cover ist wundervoll umgesetzt und gibt die Weihnachtsgeschichte mit der Familie im Stall, dem leuchtenden Stern, den Hirten und einfachen Leuten sehr gut wieder. Die Winter-weihnachtliche Atmosphäre wird sehr gut eingefangen und verbreitet. Optisch und farblich ist es wunderschön umgesetzt.

Meinung:

Ein wundervolles Buch, welches den Geist der Weihnacht aufgreift und wieder gibt. Um den Menschen in schweren Zeiten ein wenig Hoffnung zu geben, wurde dieses Lied geschaffen. Man erfährt hier wem man Text und Musik verdankt und wie es in der damaligen Zeit zu ging, denn Hunger und Krieg und Kälte bestimmten das damalige Lieben und dies Lied sollte Hoffnung und Wärme geben. Wie das Lied ankam und die ganze Geschichte dazu lest ihr selbst im Buch.

Zu viel dazu möchte ich hier nämlich nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Die einzelnen Abschnitte je Seite sind angemessen und für das Alter passend. Die Schriftgröße ist gut und angenehm gewählt. Man bekommt einen guten Einblick in die damalige Zeit und erlebt die Entstehung des Liedes Stille Nicht, heilige Nacht mit.

Wundervoll sind die bunten Bilder und diese geben die Geschehnisse und auch die Atmosphäre des Zeit sehr gut wieder. Ein wundervolles Buch um den Geist der Weihnacht und auch die Botschaft der Weihnacht und des bekannten Liedes zu vermitteln und zu verbreiten.

Die bunten Bilder sind wunderschön umgesetzt. Die Illustrationen machen viel Freude beim Anschauen und geben das Ganze sehr gut wieder. Die Bilder laden zum Betrachten und Träumen ein.

Das Lied entstand weihnachten 1818 und wurde erstmals in einer Dorfkirche nahe Salzburg gespielt. Die Reaktionen waren unglaublich und so entwickelte es sich zu einen berühmten und hoffnungbringenden Weihnachtslied.

In der Geschichte wird der Text des Liedes bereits erwähnt und eingebaut, am Ende findet man das Lied nochmal komplett mit Noten dazu.

Das Buch ist wunderschön und sehr liebevoll umgesetzt. Die Illustrationen geben die Wärme der Atmosphäre und Botschaft sehr gut wieder. Und im Gesamten wird so das Lied und die Entstehung den Kindern näher gebracht.

Fazit:

Wundervolles Weihnachtslied, dessen Entstehung hier erzählt wird.

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Stille Nacht, heilige Nacht

Rezensionen von Reiseweise:

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Hustle von Julia Bähr

Rache Inc.

Der Roman beginnt mit einer Racheaktion, die so kreativ ist, dass man sie heimlich gerne auch mal ausprobieren möchte: Leonie befeuchtet Sessel, Teppich, Mousepad und Aktenordner im Büro ihres fürchterlichen Chefs und streut großzügig Kressesamen aus… In ihrem neuen Job in München bestimmt sie Insekten in der Zoologischen Staatssammlung und da man in München mit einem normalen Gehalt nicht über die Runden kommt, entwickelt sie ein Side-Hustle für kreative Racheaktionen.

Dabei wird sie in eine Freundinnengruppe aufgenommen, die alle einen nicht legalen Nebenerwerb haben, damit sie sich München leisten können…

Der Roman ist locker-lakonisch geschrieben, die Figuren haben Tiefe, typische Klischees werden geschickt vermieden, die Figuren sind divers aber nicht auf eine Art und Weise, die verkrampft wirkt - und dann noch viel Kritik am Wohnungsmarkt und hochnäsigen Münchnern? Hervorragend!

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Hustle

Rezensionen von Marie aus E.:

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Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna

Besser geht Kinder-Fantasy nicht

Das Buch hat mich ja schon optisch völlig verzaubert. Das Cover mit den glitzernden Gold-Elementen, die je nach Lichteinstrahlung richtiggehend leuchtend, der Buchschnitt und auch im Inneren des Buches setzt sich die aufwändige und schöne Gestaltung fort.
Passend zum Genre Kinderfantasy und das wurde hier so klasse umgesetzt, dass ich hin und weg bin.

Es geht um Cassandra, die in einem fürchterlichen Internat leben musste, weil ihre Mutter verschwunden ist und nun aber von ihrer Tante aufgenommen wurde. Sie erfährt, dass sie eine Hexe ist und dass es neben England noch ein weiteres Land gibt, Faerie. Dort leben magische Wesen, die aber leider alles andere als freundlich und den Menschen und Hexen wohlgesonnen sind.

Zum Glück hat Cassandra Freunde gefunden und dann gibt es noch den manchmal etwas grummelige Kater, der ihr zur Seite steht. Denn nicht nur dass Cassandra die Hexenprüfung am Ende des Sommers bestehen muss, nein, es gilt auch die verschwundenen Kinder zu retten und ihre Mutter wiederzufinden! Große Aufgaben für die Junghexe.

Das Buch ist perfekt für die Zielgruppe ab zehn Jahren geeignet. Es ist ein richtig schöner dicker Schmöker, an dem man lange lesen kann, aber durch die größere Schrift und Zeilenabstände sehr gut lesbar. Man kann es aber natürlich auch prima vorlesen, geht vielleicht auch schon mit etwas jüngeren Kindern.

Ich bin auch deshalb so begeistert, weil das Buch total spannend ist, ohne dass es sehr gruselig oder brutal wird. Hut ab, das geht also auch.
Dazu gibt es fliegende Besen, Hexenprüfungen, einen dunklen bösen Wald, fiese Gesellen, magische Tiere, hach, es ist einfach rundum gelungen.
Mir als Erwachsene hat es so gut gefallen, dass ich den nächsten Band auf jeden Fall weiterlesen möchte. Denn auserzählt ist es noch lange nicht.

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Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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His Face Is The Sun - Der Thron von Khetara von Michelle Jabès Corpora

Das Orakel des Lamms

Idee und Setting dieses Buches haben mir von Anfang an gefallen. Ein antikes Ägypten, Pharaonen und eine Götterwelt haben mich sofort neugierig gemacht. Die wunderschöne Gestaltung des Buches mit einem thematisch absolut passendem Farbschnitt ergänzt den ersten Eindruck. Besonders schön ist auch, dass sich am Ende des Buches ein Glossar befindet, denn die Götter und Namen, Schauplätze, etc.

sind nicht alle gut zu merken. Daher ist die Möglichkeit nachschlagen zu können wichtig.

Die Umsetzung in diesem ersten Band (es handelt sich um eine Trilogie) gefiel mir grundlegend auch gut. Es werden vier Charaktere eingeführt, aus deren unterschiedlicher Perspektive erzählt wird. Dabei wird im Verlauf klar, dass alle miteinander zusammenhängen, auch wenn die einzelnen Erzählstränge sich nur kaum berühren. Diese umfangreiche Charaktereinführung hat gerade zu Beginn des Buches eine etwas zähe Wirkung - denn lange passiert nur wenig. Die Charaktere wechseln in jedem Kapitel, daher gibt es viele Wechsel und innerhalb einer Storylinie viele Abbrüche im Erzählfluss. Die insgesamte Handlung konnte dann aber einen guten Spannungsbogen aufbauen.

Dass bei vier Protagonist:innen einige Charaktere spannender wirken als andere, ist sicherlich normal und auch in der Auswahl individuell unterschiedlich. Eine tragende Rolle spielen alle vier, bisher in unterschiedlicher Ausprägung - ich denke hier wird im kommenden Band noch vieles klarer werden.

Insgesamt stehe ich dem Buch etwas ambivalent gegenüber. Die Grundidee und allgemeine Umsetzung gefällt mir, ich habe jedoch nicht ganz in die Welt von Khetara eintauchen können. Vermutlich liegt das an den parallelen Storylinien, die mir bisher zu wenig Interaktion miteinander hatten. Es hat sich teils angefühlt, als würde ich einen sehr langen Prolog lesen. An den Punkten, wo sich die Storylinien berührt oder sogar zusammengetan haben, hatte das Buch für mich deutlich mehr Wirkkraft und Spannung. Ich wünsche mir für den zweiten Band mehr Miteinander der Charaktere.

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His Face Is The Sun - Der Thron von Khetara