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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

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BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen? von Mai Thi Nguyen-Kim; Marie Meimberg

Spannend, unterhaltsam und kindgerecht

Schon beim ersten Blick auf das Buch war ich gefangen und wollte es unbedingt haben. Es ist interessant aufgemacht und das Cover ist einfach witzig und süß zugleich. Ich mag die Farbkombi und den Biber in der Hängematte sehr. Normalerweise finde ich Cover nicht so wichtig, aber bei Kinder- und Jugendbüchern sollten sie schon ansprechend gestaltet sein und das ist hier gut gelungen.

BiBiBiber ist voller Tatendrang und sucht Gefährten, die ihm helfen, seinen großen Damm zu bauen, aber alle erklären ihm, dass sie schlafen wollen und müssen. Das kann er so gar nicht verstehen, warum die Zeitverschwendung?! Und so macht er sich auf die Suche nach Antworten und lässt sich dabei von den beiden Autorinnen helfen. Warum müssen wir schlafen, wie lange, was passiert, wenn wir es nicht tun?
Spannend und kindgerecht wird berichtet, warum das alles so ist, welche Geheimnisse hinter dem Schlaf stecken und warum auch Biber schlafen müssen. Ich habe mich allerdings gefragt, ob das Buch tatsächlich schon ab sieben Jahren geeignet ist, oder doch eher etwas später. So oder so finde ich es aber ziemlich gut und mit vielen wichtigen Anregungen und Infos.
Dazu die vielen hübschen, witzigen und hilfreichen Illustrationen, die das Buch so schön und gleichzeitig hilfreich machen. Kinder lieben ja Bilder und ich mag sie auch sehr!

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BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen?

Rezensionen von Streiflicht:

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Not Quite Dead Yet von Holly Jackson

Ganz anders

Auf dieses Buch war ich total gespannt. Die Idee und die Geschichte haben mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch lesen wollte, seit ich zum ersten Mal davon gehört bzw. gelesen hatte. Mal was ganz anderes, ich mag es immer, wenn es von der Norm abweicht und neue Ideen ans Licht kommen. Hier wird Jet an Halloween überfallen und überlebt, muss aber leider erfahren, dass sie an den Verletzungen innerhalb von wenigen Tagen doch noch sterben wird.

Sie macht es sich zur Aufgabe, ihren eigenen Mord aufzuklären ...

Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und vor allem Jet, die einfach wirklich ein toller Mensch ist. Das sieht sie selbst ein bisschen anders und auch ihre Familie ist ein wenig genervt von ihr, weil sie nie etwas fertig macht und gerne Dinge auf den nächsten Tag, den übernächsten oder in die Zukunft verschiebt. Damit ist es aber vorbei, als sie weiß, dass sie nur noch ein paar Tage hat und unbedingt wissen will, wer sie warum töten wollte.

Mir gefiel, wie man mehr und mehr über Jet erfährt, deren Lebensgeschichte sich immer weiter ausbreitet. Man lernt sie immer besser kennen und muss auch immer wieder lachen über ihre Art. Für mich eine schöne Überraschung, dass man während des Thrillers auch immer wieder lachen konnte. Sowas mag ich sehr. Es war jetzt nicht so spannend, dass man sich hätte die Nägel abkauen wollen, aber man wollte gerne immer weiterlesen, weil man genauso neugierig ist wie Jet selbst. Wer hätte dieses Mädchen töten wollen und warum. Stück und Stück schält sich die Antwort immer weiter heraus, bis man am Ende doch überrascht von der Auflösung ist.

Ja, es ist nicht immer ganz realistisch, vor allem wenn jemand so schwer krank ist, aber dennoch habe ich das Buch sehr genossen und mit großer Freude oder eher Anteilnahme gelesen. Eine Hommage an das Leben, selbst wenn der Tod schon nahe ist. Und an die Liebe. Und gleichzeitig sehr spannend! Na, neugierig geworden?

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Not Quite Dead Yet

Rezensionen von Streiflicht:

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Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2) von Lisa Graf

Schöne Fortsetzung

Nachdem es im ersten Band um die Familie Sprüngli in Zürich ging, war ich natürlich total neugierig auf die zweite titelgebende Familie dieser Saga. Band eins dieser Familiengeschichte habe ich sehr gerne gelesen und auch auch Band zwei hat mich wieder gut unterhalten.

Wir lernen die Familie Lindt in Bern kennen.

Der Auftakt hat mir sehr gut gefallen, denn hier lernen wir Rodolphe bereits als Kind kennen und erfahren, was ihn für sein Leben lang prägen wird. Er ist ein Träumer und Fantast und genau das führt dazu, dass er eine bahnbrechende Erfindung in der Schokoladenherstellung macht, die bis heute genutzt wird. Ich fand es sehr interessant und spannend, mitzuerleben, wie er sich quält, wie er herumtüfelt und am Ende - auch durch einige Hilfe - endlich auf den richtigen Weg kommt. Dass sein Vater ihn am Ende doch noch unterstützt und sein Tipp richtig gut ist, hat mir sehr gefallen, nachdem er ihn ja anfangs nicht so wertschätzen konnte, weil er den Sohn lieber als Nachfolger für seine Apotheke gesehen hätte.

Über die Familie Sprüngli erfahren wir auch wieder ein bisschen was, aber sie steht in diesem Band nicht so sehr im Mittelpunkt. Das fand ich nicht weiter schlimm, denn wir wollen ja beide Familie kennenlernen. Schön fand ich neben den Fabrik-, Schokoladen- und Erfindungserzählsträngen auch das private Drumherum. Gerade was Rodolphe betrifft, aber auch David Sprüngli, den ich sehr mochte.

Ich finde, der Klappentext geht etwas zu weit, aber dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie dann im dritten Band dieser Familiensagen die beiden Familie und Rivalen zusammenfinden oder auch nicht. Und vor allem auch, wie es privat in den Familien weitergeht! Ich freu mich drauf!

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Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2)

Rezensionen von FogandBooks:

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Of Flame and Fury von Mikayla Bridge

Wenn Funken zu Flammen werden – und ein Buch das Herz in Brand setzt

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – Of Flame and Fury war einfach grandios. Eigentlich hatte ich das Buch gar nicht so auf dem Schirm. Das Cover ist schön, aber eher unauffällig, und dann entfaltet sich dahinter eine Geschichte, die mich von der ersten Seite an komplett überrascht hat.

Der Schreibstil ist locker, lebendig und doch so bildstark, dass man in jeder Zeile versinkt.

Das Worldbuilding ist beeindruckend – detailreich, atmosphärisch und voller Magie. Die Phönixe sind nicht nur Begleiter, sie sind Herz und Seele dieser Welt, jede Art einzigartig, jede Szene mit ihnen ein Erlebnis.

Kelyn, Coup und das gesamte Team haben mir gezeigt, wie tief und echt Charaktere wirken können, wenn sie mit Leben gefüllt sind. Ich habe mitgefiebert, gelacht, gehofft und gelitten. Besonders die Dynamik zwischen Kel und Coup hat mich begeistert – sie ist emotional, aber nie aufgesetzt. Diese leisen, echten Momente zwischen ihnen waren pure Magie.

Von Abschnitt zu Abschnitt ist meine Begeisterung nur gewachsen. Ich habe mich in die Geschichte, die Welt und die Phönixe verliebt. Es gab Spannung, Wut (Cristo, ich schaue dich an ????), Herzklopfen und diese bittersüßen Augenblicke, die einem den Atem rauben. Und am Ende? Da blieb dieses Gefühl, wenn man ein Buch schließt und einfach nur still dasitzt – leer, glücklich und traurig zugleich, weil man nicht gehen will.

Of Flame and Fury war für mich ein absolutes Highlight. Eine Geschichte, die Funken schlägt und im Herzen nachglüht.
5 + von 5 Sternen – und wenn ich könnte, würde ich noch mehr geben. ????????

Und das Schönste? Die Autorin hat bereits angekündigt, dass es ein weiteres Buch im selben Universum geben wird – diesmal allerdings nicht auf der Phönixinsel, sondern auf der Insel der magischen Schlangen. Ich kann es kaum erwarten, dorthin zurückzukehren. ????✨

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Of Flame and Fury

Rezensionen von Lerchie:

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Die stille Heldin von Hera Lind

Schwere Zeiten

Das Schicksal einer starken Mutter in zwei Weltkriegen und ein Mutterkreuz das sie nicht gewollt hat.
Runau im Jahr 1905: Helene wird gezwungen, den brutalen Großbauern Otto zu heiraten. Er befiehlt und sie muss gehorchen. Auch die Kinder müssen bis zum Umfallen schuften. Otto fällt im ersten Weltkrieg und die sechsfache Mutter muss den Bauernhof allein bewirtschaften.

Da lernt sie ihre große Liebe, den Grenzsoldaten Ewald kennen und bekommt noch sechs weitere Kinder. Doch bald stellt der Nationalsozialismus die Familie vor eine Zerreißprobe. Helene verliert durch Unfälle, den Krieg und ein Kriegsverbrechen fünf ihrer zwölf Kinder. Doch sie behält ihr großes Herz, das letztendlich auf eine schwere Probe gestellt wird. Hera Lind erzählt auf bewegende Weise vom Schicksal einer Mutter im Krieg, so wie es wohl viele erlebt haben. Doch sie feiert auch mit dieser Familiengeschichte die Liebe.


Meine Meinung
Dad Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, konnte doch keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss stören. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte ich gut in die Protagonisten hineinversetzen.
Hier natürlich in Helene, die mit 16 Jahren zwangsverheiratet wurde. Ahnten ihre Eltern nicht, was sie ihr damit antaten? Das arme Mädchen und ein doppelt so alter Mann, der mit Frauen nicht umgehen konnte, ja für den sie nur ein Objekt der Begierde waren und dazu da, seine Befehle zu befolgen. Eine eigene Meinung? Nein das ging gar nicht. Doch einmal konnte sie sich durchsetzen, aber wann, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Ihr Ehemann Otto musste 1915 in den Krieg, aus dem er nicht zurückkam. Bei ihrer Hochzeit musste sie für unzählige Gäste noch selbst kochen, bzw. sie auch allein bedienen. Und dann bekam sie noch etwas alle zwei Jahre ein Kind, wurde also mit fünf Kindern Witwe, das sechste war unterwegs. Dass Otto im Krieg gefallen ist, war wohl Helenes Glück, denn in Ewald Lembke hat sie ihre große Liebe gefunden. Mit ihm bekam sie noch einmal sechs Kinder. In der Nazizeit und in dem zweiten Weltkriegerlebt sie alles Hässliche, was eine Frau und Mutter zu erleben kann. Die Jungen mussten in den Krieg, zum Teil waren sie auch noch begeistert davon. Die Einzige, die von dieser Ideologie nicht überzeugt war, war Helen, doch Ewald glaubte seiner Frau nicht, denn angeblich hatten ja Frauen keine Ahnung von Politik. Wenn das, was in dem Buch über die russische Besatzung steht wahr ist, dann waren die auch nicht besser. Helen war und blieb der Ruhepol in der Familie. Wirklich alt ist Helen ja nicht geworden, was aber bei diesem Leben in Stress und Sorge und zwei Kriegen keine Wunder war. Hera Lind hat hier wieder einen Tatsachenroman geschrieben, der mich sehr berührt hat. er hat mir gefallen, ich war gespannt, wie es weitergeht. Das Buch hat mich auch gefesselt und gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Die stille Heldin

Rezensionen von clematis:

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Kipferl, Killer, Kerzenschein von Elke Pistor

Tödliche Torte

In Annemies Café treffen sich regelmäßig junge Mütter, wohl, um zu plaudern, statt zu putzen, wie die Konditorin abschätzig meint. Als eine der Frauen plötzlich auf der Kaffeehausbank zusammensinkt und der Notarzt nur noch den Tod feststellen kann, fällt der Verdacht natürlich sofort auf Annemies Torte, die ein Gift enthalten haben muss.

Schlagartig bleiben die Besucher aus und Annemie sieht sich gezwungen, dem Sachverhalt selber nachzugehen, denn dass ihre Niedelsinger Weihnachtstorte über jeden Verdacht erhaben ist, versteht sich ja von selbst.

Nicht zum ersten Male ist die rüstige Konditorin im Pensionsalter in Mordermittlungen verwickelt, wie man im Laufe der Geschichte erfährt, aber auch ohne diese zu kennen, eröffnet sich eine unterhaltsame, mit Humor gewürzte Geschichte hinter dem fröhlich bunten Titelbild. Eine Bonusoma, die selbst weder Mutter noch Tante ist, steht jungen Influencern gegenüber, wobei der Unterschied zwischen den Generationen mehr als deutlich zutage tritt. Witzige Dialoge, mit spitzer Feder überzeichnete Szenen und eine Annäherung der konträren Lebenswelten prägen die Handlung, die Auflösung des Todesfalles nimmt eher wenig Raum ein. Dennoch bietet diese bunte Familiengeschichte mit einer gewieften Hauptfigur abwechslungsreiche Unterhaltung.

Der Erfahrungsschatz des Alters und die Neuinterpretation der Jugend treffen hier aufeinander, die Konflikte zwischen den Figuren sind spürbar, so wie der Duft der Kekse zwischen den Zeilen hervorströmt. Am besten, man greift bei diesem Buch schnell zu, denn im Anhang findet sich ein köstlicher Adventkalender voller (süßer) Rezepte für jeden Geschmack. Empfehlenswert.

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Kipferl, Killer, Kerzenschein

Rezensionen von gabiliest:

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Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte von Sabine Weiß

Leichen lügen nicht, Beweise manchmal schon

Mit “Die Chemie des Verbrechens- Die Fährte” hat die bekannte Autorin Sabine Weiss das erste Buch einer neuen Krimireihe um die forensische Kriminologin und Strafverteidigerin Dr. May Barven vorgelegt. Das ausdruckvolle Cover führt zu einer Ruine, die vor Jahren Schauplatz eines Mordes an einem jungen Mädchen, Ute, war.

May möchte sich als Rechtsanwältin selbständig machen, hat aber bisher nur mäßigen Erfolg. Erst als Ruben Rickleffs, ein bekannter Unternehmer, des Mordes bezichtigt wird, sieht May ihre Chance gekommen, denn Grundlage der Anschuldigungen ist eine DNA- Spur.
Wie ist diese an den Tatort gekommen und ist sie wirklich so eindeutig? Standen genug Marker für eine sichere Aussage zur Verfügung? May bezweifelt das und es gelingt ihr, mit Rickleffs einen Anwaltsvertrag zu schließen. Doch das Verfahren entwickelt sich anders als erwartet, erst Privatdetektiv Tarek kann neue Erkenntnisse finden. Langsam kristallisiert sich heraus, dass die Lösung dieses Verbrechens weit in der Vergangenheit liegen könnte.

In “Die Chemie des Verbrechens- Die Fährte” greift Sabine Weiss das aktuelle Thema Gen-Datenbanken auf und bringt den Lesenden die Fakten anhand eines Beispiels über einen Wolfsriss näher. Obwohl man viel über den DNA- Beweis liest, der als Königsbeweis gilt, kann diese Spur auch aus ganz anderen Gründen am Tatort gefunden werden. Genau auf diesen Aspekt arbeitet May Barven in ihrer Prozessstrategie hin. Sowohl die Familie von Ruben als auch andere, noch nicht bekannte Verwandte könnten für dieses Verbrechen in Frage kommen und May versucht alles, mögliche verdächtige Personen aufzuspüren. Ein heikles Unterfangen, bei dem Sie und Tarek in Gefahr geraten. Die Schwester des Opfers, Beate, die die tote Ute damals gefunden hat, scheint Informationen zurückzuhalten, ebenso fällt der Verdacht auf die damaligen Freunde des Opfers, denn der Ablauf des Treffens vor achtzehn Jahren, bei dem der Mord geschah, ist weiterhin unklar….

Sabine Weiss spricht in ihrem Roman das Problem an, dass durch irreführende Beweise möglicherweise ein Unschuldiger als Täter angeklagt wird. Sie nimmt nicht nur Rubens hartherzige Eltern, sondern vor allem die Presse ins Visier, die sich wie die Geier auf Utes Eltern und Beate stürzen, als klar ist, dass es in diesem Cold Case einen neuen Verdächtigen gibt. Utes und Beates Eltern haben den Fall ins Rollen gebracht, denn sie besitzen einen Schal mit einer verräterischen Spur. Gut zeigt Sabine Weiss auf, welche Belastung es für Angehörige bedeutet, mit der Ungewissheit zu leben, wie ihr Kind zu Tode gekommen ist.

May Barven wird als klug und ehrgeizig beschrieben, zerrissen zwischen Familie und Beruf. Da das Geld knapp ist, braucht May unbedingt einen Erfolg in einem spektakulären Fall, daher tut sie alles, um die Vertretung von Ruben vor Gericht zu übernehmen. Der Roman schildert lebensnah, mit welchen Schwierigkeiten und Rückschlägen sie zu kämpfen hat, ohne die Hilfe von Privatdetektiv Tarek hätten prozessrelevante Erkenntnisse gefehlt. Tarek selbst ist nach einer schweren Kindheit zu einem Freund von Ruben geworden und hat ein großes Herz. Sehr gut wird die Clique der Ermordeten gezeichnet, Jugendliche, die gut darin sind, Bosheiten zu erfinden und ihre Bedürfnisse ohne Rücksicht auszuleben. Bis zum Schluss des Buches tappt man als Mitratender im Dunklen, wer der Täter dieses abscheulichen Verbrechens ist. Allerdings bleiben auch einige Handlungsstränge offen, die vielleicht im zweiten Band der Reihe aufgegriffen werden.

In klarer, lebendiger und bildhafter Weise stellt Sabine Weiss die Protagonisten vor und Twists, die allerdings einige Fragen nicht beantworten, sorgen immer wieder für neue Blickwinkel. So bleibt der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten, diese flüssige Erzählung macht das Thema Forensik auch für Laien verständlich. Wer Interesse hat, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und gleichzeitig einen spannenden Kriminalroman lesen möchte hat genau zum richtigen Buch gegriffen.

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Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte

Rezensionen von Anno:

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Maris Märchen von Shari Dietz; André Dietz

Beschreibt Inklusion wunderbar kindgerecht

Wenn ein Mädchen, das nicht spricht anderen das Lachen lehrt und ein Königreich begreift, dass ein ‚Anderssein‘ eigentlich Einzigartigkeit bedeutet und in jedem von uns existiert, dann ist das wahrlich märchenhaft schön!
Mari zeigt uns hier deutlich wie Inklusion funktioniert und erzählt in ihrem Buch von ganz besonderen Helden.

Die Geschichten dazu sind teilweise an bekannte Märchen angelehnt und wurden neu interpretiert, andere dagegen sind frei erfunden. Aber alle eint eine sehr schöne und positive Sichtweise und zeigt Menschen in all ihrer Diversität. Menschen mit Handicap werden sich in diesen Geschichten sicherlich viel deutlicher gesehen fühlen, das Buch ist aber auch für alle anderen eine Bereicherung, denn es läd uns dazu ein aus seinen Geschichten zu lernen. Und das das auch gelingt und das Erlernte in den eigenen Alltag getragen werden kann, dafür helfen allgemeine Tipps und kindgerechte Informationen zu den einzelnen Beeinträchtigungen im Anhang des Buchs.

Ich fand ‚Maris Märchen‘ als sehr bereichernd und Werte bildend. Trotzdem wirkte es dabei nicht belehrend, sondern sehr bunt und fröhlich. Es macht einfach Spaß daraus vorzulesen und ich hätte gerne mehr von diesen Märchen kennengelernt.

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Maris Märchen

Rezensionen von brauneye29:

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Düsteres Tal von Ruth Lillegraven

Ganz okay

Zum Inhalt:
Clara leitet eine Hilfsprojekt in Nairobi, was sie wirklich liebt. Ihren Lebensgefährten Axel und ihre beiden Söhne vernachlässigt sie allerdings. Als sie während eines Terroranschlags eine Heldentat vollbringt, ist das Medienecho riesig und das selbst in ihrer alten Heimat Norwegen.

Als sie zurück in Oslo ist, bekommt sie den Posten der Justizministerin angeboten, ihre Chance auf Macht, doch als eine Leiche auftaucht, beginnt eine Podcast-Redaktion zu recherchieren und entdeckt auch Claras dunkle Vergangenheit.
Meine Meinung:
Der Titel passt schon irgendwie, denn das Buch ist schon ganz schön düster. Die Hauptprotagonistin Clara war mir nicht sonderlich sympathisch, viele ihrer Verhaltensweisen fand ich schwer nachvollziehbar. Die Story beginnt direkt ziemlich spannend und hat dann auch immer wieder spannende Momente, aber für mich irgendwie trotzdem keine so richtig mitreißende Story, die mich gefesselt hätte. Gefallen hat mir, dass das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, dadurch bekommt man mehr Erkenntnisse. Was mir aber nicht so richtig gefallen hat, ist das Ende, dass mir eindeutig zu offen geblieben ist. Der Schreibstil ist größtenteils gut, hat aber auch die ein oder andere Länge.
Fazit:
Ganz okay

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Düsteres Tal

Rezensionen von bine525:

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Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt

Mr. Saito‘s Erbe

Ein außergewöhnliches Buch, das mich tief berührt hat. Die junge Protagonistin erinnerte mich an meine eigene Jugend – voller Wünsche, Erwartungen und Hoffnungen.

Das Buch hat mir auch den Tango nähergebracht – mit all seiner Melancholie und Leidenschaft. Mir gefiel diese farbenprächtige, ungewöhnliche Geschichte, die von Fernweh geprägt ist und mit jedem Kapitel neue Facetten zeigt.

Der Papagei auf dem Cover passt perfekt zu diesem bunten Roman. Auch wenn Mr. Saito selbst erst spät erscheint, ist sein Vermächtnis zentral für die berührende Handlung.

In diesen unruhigen Zeiten war das Buch für mich Balsam für die Seele – eine kleine Flucht aus dem Alltag. Eine klare Empfehlung für alle, die wieder einmal etwas ganz Neues lesen möchten.

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Mr. Saitos reisendes Kino