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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sophie H.:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Pageturner

Kristina Ohlsson zählt zu Schwedens erfolgreichsten Thriller-Autorinnen, aber kann sie auch Thriller für Kinder schreiben? Sie kann! Und was für welche!
Heidi lebt mit ihrem Vater und seiner neuen Frau in einem idyllischen, kleinen Küstenort in Schweden. Heidis Leben steht ein wenig auf dem Kopf, denn ihre Bonusmutter erwartet ein Kind, dem Heidi mit gemischten Gefühlen gegenübersteht.

Dazu kommt noch, dass das Geld in der Familie sehr knapp ist. Können sie das Haus halten oder müssen sie es verkaufen?
Doch dann scheint sich alles zum Guten zu wenden. Sie können die Einliegerwohnung an einen Schausteller vermieten, der mit seinem Riesenrad auf dem Campingplatz Station macht. Ein Riesenrad! Heidi und ihre Freunde Alva und Harry sind vor Begeisterung schier aus dem Häuschen. Doch dann passieren merkwürdige Dinge und die drei Freunde finden sich mitten in einem Abenteuer wieder, in dem es um Leben und Tod geht.
Schon das Titelbild macht deutlich, dass es hier nicht um eine romantische Geschichte um ein Riesenrad geht. Düster kommt das Bild daher und die Farben der Buchstaben verraten, dass Grusel mit an Bord ist. Die recht kurzen Kapitel und der Schreibstil sind besonders für Kinder geeignet, die sich an die ersten längeren Geschichten wagen. Kristina Ohlsson versteht es, die Kapitel so zu beenden, dass man einfach sofort mit dem nächsten beginnen muss. Selbst ich als Erwachsene konnte das Buch nicht aus den Händen legen.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von rosetheline :

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Jetzt mal ehrlich?!: Meine Gefühle, mein Körper, meine Regeln! Ein wirksames Aufklärungsbuch für Kinder zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Carsten Müller; Steffi Bohle

Sehr wichtiges Thema

Normalerweise beschäftigen sich Kinderbücher oft mit schönen, angenehmen Themen, die Kindern ein gutes Gefühl mitgeben. Und in gewisser Weise ist das bei diesem Buch auch der Fall, wenn auch etwas anders.
In diesem Kinderbuch geht es ganz explizit um Gefühle (ohne Bewertung), um Selbstbestimmung, um das Grenzensetzen und in diesem Hinblick vor allem um den eigenen Körper.

Auf den ersten Seiten wird beschrieben wie einzigartig wir Menschen alle sind, sowohl innerlich als auch äußerlich und dass wir alle andere Gefühle und Bedürfnisse haben. Es wird recht schnell erklärt, dass vor allem Geschlechtsteile von Erwachsenen nur umschrieben werden und dass es für Kinder aber wichtig ist, dass sie diese ohne Scham benennen können. Denn Wissen ist Macht.

Weiter geht es mit dem Thema Gewalt, das in jeglicher Form benannt wird und vom "kleineren" Rahmen, wie dem Wegreißen oder Kaputtmachen von Spielzeug, über Schreien bis hin zu körperlichen Übergriffen (das kann auch schon ein Abschiedskuss sein) geht. Dabei wird genau gezeigt, wie Kinder ihre Grenzen kommunizieren sollen und dürfen.

In regelmäßigen Abschnitten gibt es kleine Informationen für Eltern, wie sie mit den Kindern die Themen besprechen könnten und wie sie sich verhalten sollten, wenn das Kind weitere Fragen stellt.

Das Buch enthält neben den vielen Informationen außerdem viele Illustrationen, die die Sachverhalte bildlich darstellen. Dabei ist die Auswahl der Menschen sehr divers, was mir gut gefällt.

Gut gefallen hat mir, das die Autor*innen die Thematik an der Wurzel packen und das Thema (sexualisierte) Gewalt von ihrer kleinsten bis zur größten Form erläutert wird. Natürlich auf eine kindgerechte Art und Weise.
Das empfohlene Alter "ab 5 Jahren" sehe ich zum Teil erfüllt. Gewisse Abschnitte sind sehr leicht verständlich geschrieben, wobei andere meiner Meinung nach für etwas ältere Kinder gedacht sind.

Alles in allem ist es aber ein sehr wichtiges Buch, dass eine schwierige Thematik für Kinder und ihre Eltern auf eine gute Weise zugänglich macht und viel mehr Aufmerksamkeit verdient.

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Jetzt mal ehrlich?!: Meine Gefühle, mein Körper, meine Regeln! Ein wirksames Aufklärungsbuch für Kinder zur Prävention von sexuellem Missbrauch

Rezensionen von leopol:

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Verschwundene Wörter von Matthias Heine

informativ und unterhaltsam - eintauchen in die Vergangenheit der Sprache

Beginnend mit einer Einordnung aus welchen Gründen Wörter verschwinden, folgt im Anschluss eine Aufstellung von 181 Wörtern, die so im allgemeinen Sprachgebrauch selten, oder gar nicht mehr vorkommen.

Die Gestaltung ist, eins Buches aus dem Hause Duden würdig. Übersichtlich, einheitlich und mit entsprechendem Glossar.

Doch es ist keinesfalls ein gewöhnliches Wörterbuch. Jedem Wort widmet sich der Autor mit Hingabe. Neben der Erklärung der Bedeutung und einer historischen Einordnung, werden zu jedem Wort auch Anekdoten eingebaut- z.B. Gedichte, in denen es verwendet wird.

Obwohl dies natürlich ein Buch ist, das Wissen vermitteln will und soll, ist es keineswegs trocken zu lesen. Dies liegt an der Art, wie ein Wort präsentiert wird - erzählerisch, mit Einordnung in Alltagssituationen aus der entsprechenden Zeit. Also definitiv ein Buch, das man auch lesen kann und nicht nur zum Nachschlagen nutzt. Ein bisschen ist es, wie in alten Fotoalben blättern.

Etwas vermisst habe ich Quellenangaben, wenn man gerne weiter in ein Thema eintauchen möchte. Ich denke, dies hätte den Informationsgrad vertieft, allerdings wahrscheinlich auch den Umfang gesprengt und es für manche zu trocken erscheinen lassen.

Ich bin gespannt ob es weitre Bände geben wird, da es sicher noch viele vergessene Wörter gibt und werde das Buch definitiv immer wieder auch als Nachschlagewerk nutzen.

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Verschwundene Wörter

Rezensionen von rosetheline :

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Die Knef von Moritz Stetter

Bergab? Bergauf!

Hildegard Knef - den Namen hat glaube ich schon jeder einmal gehört. Vor allem ihr bekanntestes Lied "Für mich soll's rote Rosen regnen" hat denke ich jeder schonmal gehört. Für mich hörte da aber schon das Wissen auf.
Umso interessanter fand ich es daher etwas über eine Person zu erfahren, die zu ihrerzeit eine der faszinierendsten Persönlichkeiten war.

Dabei nimmt einen diese Graphic Novel, oder eher Graphic Biography mit in das Leben der "Hilde Neff", von Geburt an. Wie sie zur Schauspielerei, dem Singen und dem Schreiben kam, welche Persönlichkeiten (Marlene Dietrich, Romy Schneider, Marilyn Monroe etc.) ihr begegnet sind, ihre Liebschaften und Ehen, ihr Leben in der Nazizeit, ihre Reise in die USA und ihr Durchbruch, aber auch ihr "Absturz". Dabei werden auch immer wieder Songzitate mit in den Text gebracht, Briefe und auch die eigenen Worte von Knef, die sich zum Beispiel in ihrer Autobiografie finden.

Das Buch ist mit sehr viel Liebe gestaltet worden. Neben den schönen Illustrationen, finden sich eine Art Personenregister am Anfang des Buches, wo alle wichtigen Personen mit Bild und einem kleinen Text beschrieben werden sowie ein Zeitstrahl, der Hildegard Knefs Leben mit seinen Höhen und Tiefen nochmal verbildlicht. Die Farbgebung wurde meiner Meinung nach ebenso passend getroffen.

Alles in Allem ist dieses Werk eine tolle Graphic Biography, die Hildegard Knefs Leben zeigt. Man merkt, dass der Autor und Illustrator Moritz Stetter viel Zeit und Liebe in die Recherche und Umsetzung des Buches gesteckt hat. Jedem/Jeder der/die gerne Biografien und/oder Memoiren liest, aber auch etwas für's Auge haben möchte, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Die Knef

Rezensionen von peedee:

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Weihnachtstrubel im kleinen Buchcafé an der Isar von Emilia Thomas

Immer wieder vertrauen

Das kleine Buchcafé, Band 3: Für Antonia ist es immer noch ein bisschen unwirklich, dass sie nun das Buchcafé von Lotte im Kapuzinerviertel in München übernehmen wird. Es war ein Riesenschritt, in die bayerische Metropole zu kommen und sich mit einem Geschäft selbstständig zu machen. Sie versucht stets, nirgendwo anzuecken, und ja nicht aufzufallen, aber als Unternehmerin wird sich dies ändern müssen.

Nebenan ist eine Riesenbaustelle, die entsprechend Lärm und Unruhe generiert; eine Brauerei soll dort eröffnen. Als der Lärm überhandnimmt, muss Antonia mit dem Inhaber sprechen: Florian, ein gestresster junger Mann, der ihr überraschenderweise bekannt vorkommt…

Erster Eindruck: Das Cover finde ich sehr schön; es passt gut zum Buchtitel.

Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.

Lotte fällt es nicht leicht, ihr Buchcafé abzugeben, das sie über viele Jahre gehegt und gepflegt hat. Aber sie weiss, dass es an der Zeit ist, denn mit mittlerweile achtzig Jahren macht ihr die Arthrose doch mehr zu schaffen, als sie zugeben will. Sie weiss, dass das Buchcafé in fähige Hände kommt. Antonia hätte nie gedacht, dass sie einst in München ein Geschäft übernehmen würde. Ausgerechnet sie. In München! Aber der Start ist gut geglückt, denn sie konnte in eine 2er-WG einziehen und wurde gleich in den Freundeskreis ihrer Mitbewohnerin aufgenommen. Sie war ihr ganzes Leben lang immer sehr unsicher, was sicherlich auf die schwierigen Erfahrungen in der Schulzeit zurückzuführen sind. Der Jungbrauer Florian steckt viel Elan in die Eröffnung seiner Brauerei, die er mit einem Kollegen zusammen betreiben wird. Es ist alles hektisch und der Tag bräuchte doppelt so viele Stunden. Als Antonia bei ihm vorstellig wird, um sich zu beschweren, meint er, sie von irgendwoher zu kennen. Aber sie verneint…

Es hat mir leidgetan, dass sie während der Schulzeit mehrere Jahre Opfer von Mobbing war. Kein Kind sollte so etwas erleben müssen! Kein Wunder, dass sie Probleme damit hat, anderen Menschen zu vertrauen, nicht zuletzt auch wegen des Seitensprungs ihres Ex-Freundes. Sie scheint nun in München aufzublühen. Das Kapuzinerviertel wurde sehr lebhaft geschildert – schade, dass dieses nur fiktiv ist. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Weihnachtstrubel im kleinen Buchcafé an der Isar

Rezensionen von rosetheline :

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Monstergott von Caroline Schmitt

Leben in der christlichen Freikirche

In Caroline Schmitts "Monstergott" geht es um Esther und Ben, einem Geschwisterpaar, das mit seinen Eltern im Kreis einer christlichen Freikirche aufgewachsen ist. Die christlichen Werte und Traditionen ziehen sich dabei durch ihr ganzes Leben. Neben den üblichen Tätigkeiten in der Gemeinde wie Freizeiten und Messen, dem Leben in sexueller Abstinenz und dem Umgehen von Sünden, finden aber auch Themen wie das christliche Bild von Mann und Frau einen großen Stellenwert im Buch.

So arbeitet Ben beispielsweise als Fluglotse, während Esther früh geraten wurde sich weniger um ihre Bildung zu kümmern, als vielmehr darauf später einmal Hausfrau zu werden und christlich weibliche Werte wie Fürsorge in ihrem Beruf zu berücksichtigen und somit Krankenpflegerin zu werden. Während Esther mit dem Bild der christlichen Frau in Bezug auf sich immer mehr ins Hadern gerät, plagt Ben vor allem sein Liebesleben, das nicht konform mit seinem Glauben ist.
All das findet unter dem Deckmantel der ach so perfekten, vermeintlich modernen, christlichen Freikirche statt, einem Ort, der eine Art zu Hause für die beiden ist. Doch nach und nach bröckelt die Fassade.

Caroline Schmitt hat es geschafft das Bild von modernen, christlichen Freikirchen aufzuzeigen. Wer sich mit diesem Thema schon einmal befasst hat, findet sehr viel Bekanntes wieder.
Die wechselnde Perspektive der beiden Protagonist*innen hat mir dabei gut gefallen, da hier jede*r, vor allem auch geschlechtsspezifisch, mit seinen eigenen Problemen zwischen eigenen Werten und christlichen Werten zu kämpfen hat. Die Charaktere waren für mich außerdem glaubwürdig.
Das Ende kam für mich etwas abrupt und die Reaktion der Eltern von Esther und Ben konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da ich glaube, dass alte, verwurzelte Denkmuster nur schwer oder sehr langsam gebrochen werden können.

Zusammenfassend finde ich, dass Caroline Schmitt ein gutes und wichtiges Buch geschrieben hat, dass ich gerne gelesen habe und ich werde es definitiv weiterempfehlen.

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Monstergott

Rezensionen von Natalie:

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Düsteres Tal von Ruth Lillegraven

Toller Thriller - düster, spannend, eiskalt serviert

Clara Lofthus, frühere norwegische Ministerin, lebt mit ihrem Partner Alex und ihren beiden Söhnen in Nairobi, wo sie ein Hilfsprojekt leitet. Als genau in dieser Schule ein Terroranschlag geschieht, bei dem Clara sich als Heldin erweist, kehren sie Nairobi den Rücken. Clara wird neue Justizministerin und sieht endlich ihre große Chance gekommen.

Womit sie nicht gerechnet hat: dass sie ihre vergangenen Taten einholen und ihre dunkle Vergangenheit durch eine Podcast-Redaktion ans Licht zu kommen droht.

„Düsteres Tal“ ist der dritte Band rund um Clara Lofthus und bietet neben Spannung wieder sehr interessante Protagonisten, allen voran Clara selbst. Die Figuren werden tiefgründig gezeichnet und tragen die Geschichte maßgeblich mit. Das politische Minenfeld wird darüberhinaus authentisch dargestellt, überstrahlt aber definitiv von Claras Vergangenheit und ihren Geheimnissen. Auch ihre Gedankengänge und ihre Taten bringen so viel Spannung in den Thriller, manchmal glaubt man kaum, wie sie agiert. Ein toller Thriller - düster, intelligent und temporeich - der so viele Spannungsfelder gekonnt ineinander verwebt und das Ende lässt hoffen, dass wir vielleicht nochmal von Clara Lofthus lesen werden. Große Leseempfehlung von mir.

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Düsteres Tal

Rezensionen von Anilam:

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Neun Leben von Elsa Wild

Ein stilles, tröstliches Buch voller Wärme und Hoffnung

„Neun Leben – Touching Moments“ von Elsa Wild ist ein außergewöhnliches Bilderbuch, dass sich an Jugendliche und Erwachsene richtet. Im Mittelpunkt steht die Katze Ginger, die eines ihrer neun Leben verschenkt – an Julia, eine junge Frau, die in einer schwierigen Lebenssituation steckt. Diese besondere Geste löst eine berührende Geschichte über Hoffnung, Mut und die Verbindung zwischen Mensch und Tier aus.

Mich hat die Idee sofort fasziniert. Die Vorstellung, dass ein Tier eines seiner Leben weitergeben kann, ist traurig, tröstlich und wunderschön zugleich. Dabei bleibt vieles offen – und genau das fand ich so stark. Es zwingt einen nicht, eine Antwort zu finden, sondern lädt dazu ein, über Mitgefühl, Verlust und Neubeginn nachzudenken.

Die Illustrationen im Buch sind einfach wunderschön. Sie sind farbintensiv, aber gleichzeitig zart und zurückhaltend. Gerade weil sie nicht alles genau zeigen, sondern vieles offenlassen, fühlt man sich beim Anschauen irgendwie eingeladen, selbst zu träumen. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aber sie hat mich trotzdem zum Nachdenken und Grübeln gebracht. Ich mochte, dass sie ohne große Worte auskommt und trotzdem so viel Gefühl transportiert. Auch wenn es melancholische Momente gibt, bleibt am Ende ein tröstliches, warmes Gefühl zurück.

Ich würde „Neun Leben – Touching Moments“ allen empfehlen, die gerne Bücher lesen oder anschauen, die zum Nachdenken anregen. Es ist ein Buch über Abschied, Hoffnung und die stillen Verbindungen die wir alle irgendwie haben.

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Neun Leben

Rezensionen von Natalie:

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The Penguin Paradox von Greta Milán

Tolles Setting, viel Drama

Für Veterinärmedizinerin Emerie geht ein Traum in Erfüllung: sie darf an einer Forschungsreise in der Antarktis teilnehmen und dort weiter das Verhalten der Pinguine erforschen, um so ihre Doktorarbeit weiter voranzutreiben. Einziger Wermutstropfen: sie kann Beckett, den Teamleiter, nicht ausstehen.

Doch stimmt ihr Bild von ihm mit der Realität überhaupt überein?

Nicht nur das tolle Cover hat mich sofort angesprochen, sondern auch das Setting: Eine Forschungsstation in der Antarktis, Erforschung von Pinguinen im Mix mit Emotionen zwischen den Hauptcharakteren klingt nach einem lesenswerten Buch. Leider konnte es nur in Teilen meine Erwartungen erfüllen. Die Beschreibungen der Landschaft, der Forschungsstation und den Pinguinen fand ich absolut gelungen. Weniger gefallen haben mir leider die beiden Hauptcharaktere als auch deren Verhalten. Emerie ist stur und hat lauter negative Vorurteile, vor allem Beckett gegenüber und Beckett selbst ist mir schon fast zu sehr Gutmensch, hat keine herausfordernde Eigenheiten oder Ecken und Kanten, was im Endeffekt für mich nicht authentisch ist und mich auch zusehends beim Lesen genervt hat. So hat dieses ewige Hin und Her zwischen den Beiden für mich auch alles andere überdeckt und war omnipräsent. Der Schreibstil als auch die Nebencharaktere haben neben dem Setting aber trotzdem dazu beigetragen, dass ich das Buch beendet habe, ich wollte auch wissen, wie sich alles entwickelt. Für mich ein nettes Buch für zwischendurch, mehr leider nicht.

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The Penguin Paradox

Rezensionen von Claudia R.:

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Die halbe Welt von Daniel Fehr

Neues entdecken

Klappentext / Inhalt:

In Froschs Welt verläuft jeder Tag genau gleich. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als an seinem Bananendrink zu schlürfen und aus dem Fenster zu schauen. Doch eines Tages bekommt er unerwarteten Besuch. Und das verändert alles. Frosch wagt einen ersten Schritt, raus aus seinem Glashaus.

Eine humorvolle Geschichte über den Mut, Neues zu entdecken.

Cover:

Farbenfroh und detailreich ist das Cover umgesetzt. Die Natur und Umgebung wurde klasse erfasst und umgesetzt. Ein Frosch und ein kleiner Vogel sind hier im Mittelpunkt. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Für den Frosch verläuft jeder Tag genau gleich bis eines Tages ein Vogel hineingeflogen kommt und was dann passiert, sei hier noch nicht verraten.

Inhaltlich möchte ich hier nicht vorgreifen und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Die Sätze sind recht kurz und verständlich und einfach gehakten. Das Text- Bild Verhältnis ist angemessen und für die Altersstufe angenehm gewählt.

Die kurzen Sätze zu den Bildern sind ausreichend und die Geschichte gut und kurz erzählt.

Die Bilder sind aussagekräftig und geben die Geschehnisse und das Gelesene gut wieder. Die Illustrationen sind sehr schön und detailreich umgesetzt. Die Zeichnungen sind toll ausgewählt.

Die Idee dahinter finde ich interessant, die Umsetzung lässt eigenen Freiraum und regt zugleich auch zum Nachdenken an. Eine Geschichte über den Trott des Alltags und den Mut Neues zu erkunden. In seiner Blase erlebt der Frosch immer das Gleiche, auch wenn er erkennt, dass draußen das Leben und der Herbst an ihm vorbei zieht. Als ein Vogel hineingelangt entdeckt er Neues und wagt einen ersten Schritt.

Ein wundervolles Bilderbuch mit einer tollen Botschaft dahinter und auch die Umsetzung ist sehr gut und schön gelungen.

Fazit:

Eine Geschichte über den Alltag und den Mut Neues zu entdecken.

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Die halbe Welt