Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser
Zoo-Spaß
Wimmelbücher jeglicher Thematik sind bei uns daheim immer ein Riesenhit, denn auch als Erwachsene macht das Betrachten all der kunterbunten, liebevoll illustrierten, ungemein detaillierten Abbildungen einfach Spaß. Und wenn der Knirps dabei noch etwas lernt, umso besser!
Beim vorliegenden Werk musste ich direkt schmunzeln, denn unser letzter Zoo-Besuch ist kaum ein paar Monate her und war ebenfalls geprägt von großer Begeisterung hinsichtlich des inkludierten Spielplatzes.
Natürlich bietet die Tiergarten-Location jede Menge Möglichkeiten für Suchbilder, welche hier gut genutzt worden sind; der Fokus liegt hauptsächlich auf den Tieren, wobei auch ein paar Gegenstände enthalten sind. Was mir super gefallen hat:
❏ stabile Pappseiten - einfach unerlässlich bei Kleinkindbüchern, die nun mal einiges aushalten müssen
❏ Fragen, die nicht rein zum Suchen/Zeigen, sondern auch zum Sprechen (üben)/Antworten anregen
❏ angenehmer Umfang (deutlich mehr Seiten enthalten als bei vielen anderen Bilderbüchern)
❏ Inklusion (Personen im Rollstuhl; Personen verschiedener Religionen; bekannte vs. weniger bekannte Tiere, z.B. Marabus)
❏ kindgerecht formulierte, kurze, informative Texte
❏ Übersichtlichkeit - klare Aufteilung, sodass die Seiten nicht überladen wirken (wir hatten auch schon mal einen gegenteiligen Fall, bei dem die Suchgegenstände halb mit dem Bildrand verschmolzen)
Fazit:
Klare Empfehlung für große und kleine Wimmelbuch-Fans.
Rezensionen von Natalie:
Woman Down von Colleen Hoover
Im Gesamten ganz ok
Petra Rose ist Bestsellerautorin und lebt gerade ihren persönlichen Autorinnen-Albtraum: seit die Verfilmung eines ihrer Bücher total schief ging, hat sie eine Schreibblockade. Um diese endlich zu überwinden, zieht sie sich in eine Hütte am See zurück. Dort steht plötzlich ein Detective vor der Tür, der genau dem Cop entspricht, der in ihrem neuen, unveröffentlichten Buch eine wesentliche Rolle spielt.
Genau das pusht ihre Kreativität ungemein. Doch weiß Petra auch, worauf sie sich einlässt?
Ich habe auch vor der Auszeit der Autorin schon länger kein Buch mehr von ihr gelesen, da mich diese nicht mehr richtig abholen konnten. Der Klappentext zu ihrem neuen Romantic-Thrill klang aber ziemlich gut, womit das Buch bei mir einzog. Gefallen haben mir sowohl der Einblick in das Autorinnenleben als auch der Schreibstil an sich. Dieser liest sich leicht und flüssig und lässt einen auch gut in die Geschichte reinfinden. Petra als Hauptcharakter fand ich teilweise etwas schwierig, auf der anderen Seite aber auch durchaus gelungen. Leider fand ich im Gesamten den Verlauf etwas flach und auch teilweise vorhersehbar. Für mich ein Buch, dass sicherlich viele LeserInnen begeistern wird, bei mir selbst trifft das aber nicht zu, sondern es bleibt bei einer netten Lesezeit für Zwischendurch.
Rezensionen von clematis:
Schwarze Schuld von Angela Lautenschläger
Die Schornsteinfegerin
Nach dem Tod ihres Vorgängers wird Lena Becker Bezirksschornsteinfegerin von Jork im Alten Land. Dass Hans Moll, der bisherige Rauchfangkehrer, aber tatsächlich so unglücklich vom Dach gestürzt und sofort tot gewesen sein soll, kann sie kaum glauben. Zudem ist der Besitzer desselben Hauses auf seiner Kellertreppe zu Fall gekommen und ebenfalls nicht mehr zu retten gewesen.
Ein bisschen viel Zufall, findet Lena Becker und geht der Sache nach.
Ein idyllisches Städtchen, weitreichende Obstplantagen und überspitzt gezeichnete Charaktere – so der erste Eindruck zu diesem Buch. Polizeiobermeister Timmermann wird immer schon als dümmlich eingeschätzt, sein Name Kevin ist Programm. Zwar gibt es zwei Tote, aber er denkt nicht gleich an Mord, erst Lena, die neue Bezirksschornsteinfegerin, wittert Geheimnisse und Intrigen. So kommt es, dass Becker und Timmermann Ermittlungen anstellen und allerhand Neues ans Tageslicht zerren. Leider stehen Dorftratsch und kuriose Figuren eher im Mittelpunkt als aufregende Krimielemente, die am Titelbild des ebooks angekündigte „Top-Spannung“ will sich zu keiner Zeit recht einstellen. Während die ersten Kapitel eher träge dahinplätschern, tut sich später dann doch ein bisschen mehr, chaotische und unglaubwürdige Szenen mindern das Lesevergnügen aber auch hier so weit, dass die schlüssig zusammenlaufenden Fäden am Ende bei mir kaum Lust auf eine Fortsetzung aufkommen lassen.
Wer eher einen Wohlfühlkrimi mit ungewöhnlichen Hauptdarstellern sucht als klassische Spannung, der wird mit diesem Buch jedoch auf vergnügliche Stunden zählen können.
Rezensionen von clematis:
Harpers Ferry. Lose Me Once von Christina Kaspar
Irrwege
Fast zwei Jahre nach ihrer überstürzten Abreise aus Harpers Ferry kehrt Emery in ihre Heimat zurück, der Anlass ist traurig, denn ihre geliebte Großmutter ist verstorben. Natürlich trifft sie auch auf Luke und unterdrückte Gefühle wallen wieder auf, aber wie soll sie vergessen, wessen er sich schuldig gemacht hat? Liebe kämpft gegen Moral, Irrwege sind vorgezeichnet, wenn man schweigt.
Auf unterschiedlichen Zeitebenen, welche sich langsam einander annähern, erzählt Christina Kaspar diesen Roman und schafft es geschickt, gewisse Geheimnisse bis zum Ende zu bewahren. So bleibt sie Spannung durchgehend hoch und das Knistern zwischen Emery und Luke spürbar. Während die ersten Kapitel aufgrund der Zeitwechsel etwas verwirrend sind und man sich erst in die Situation hineinfinden muss, wird die Handlung im Laufe der Zeit immer fesselnder, die Nähe zu den Figuren größer. Liebevolle Details zur Kleinstadt mit ihren einzelnen Handwerken, Grannys Töpferei und der Umgang miteinander ist sehr gut gelungen und plastisch vorstellbar, ebenso ist die Gefühlswelt von Emery und Luke schön nachzuvollziehen. Vielleicht hätte die Anziehung zwischen den beiden da und dort noch deutlicher werden können, dafür überrascht die psychologisch-kriminalistisch angehauchte Ebene umso mehr mit ihren unvorhersehbaren Wendungen. Auch die letztendliche Auflösung finde ich durchaus passend.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich recht gut in Harpers Ferry angekommen und habe die langsame Annäherung an die Wahrheit tatsächlich genießen können. Leseempfehlung eher für jüngeres Publikum.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Fesselnder Krimi aus dem Surferparadies
Caruso ist Ende 30, verweilt gerade im Surferparadies auf der philippinischen Insel Surogao, ist Profisurfer, Privatdetektiv und hoch verschuldet. Sorgen macht er sich dennoch nicht und vertraut darauf, dass wieder Aufträge hereinkommen. So ist es auch. Ángel Guzmán Gaviria vermisst ihren 21-jährigen Sohn Juan, der vor einem Monat auf die Insel gekommen ist und von dem seit zwei Wochen jedes Lebenszeichen fehlt.
Caruso weiß direkt von wem die Rede ist und nimmt den Fall an. Schnell stellt er fest, dass er es nicht nur mit einem Vermisstenfall zu tun hat.
Zunächst wird die Handlung aus Carusos Sicht geschildert. Später gibt es auch kurze Perspektivwechsel.
Das Setting ist paradiesisch, das beinhaltet allerdings nur die Landschaft und die Natur. Im Hintergrund gibt es Drogenhandel und kriminelle Machenschaften. Es ist genau dieser Kontrast, der das Buch ausmacht und fesselt.
Über Carusos Privatleben und über seine Vorgeschichte gibt es einige Informationen, die für den Fall selbst nicht unbedingt relevant sind, aber ein besseres Bild des Protagonisten geben und für weitere Fälle interessant werden könnten.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Vom Licht in die Dunkelheit von Kris Lauwerys
Drei starke Frauen ihrer Zeit
Was für ein Highlight habe ich mit diesem Werk noch aus dem alten Jahr mitgenommen!
Anhand der Biografien von drei Frauen – Emilie Flöge, Milena Jesenská und Veza Canetti – wird die Geschichte Wiens von ca 1900-1938 erzählt. Das Besondere der drei Frauen war: sie nicht den Konventionen ihrer Zeit entsprochen haben.
Den Beginn macht Emilie Flöge. Ihr Leben wird von ca 1900-1918, also bis zum Ende des 1. Weltkriegs beschrieben. So beeindruckend ihre Verbindung mit Gustav Klimt, die Eröffnung des Modesalons und die Verbindung mit der Wiener Werkstätte.
Anschließend haben die Jahre 1918-ca 1928 Milena Jesenskás Biografie zum Inhalt. So interessant zu lesen über ihren Weg von Prag nach Wien, wie sie zum Schreiben kam und ihre Beziehung zu Franz Kafka („Briefe an Milena“).
Die 1930er Jahre erzählen vom Leben der Veza Canetti und ihre Versuche als Schriftstellerin – und warum ihre Werke erst in den 1990er Jahren veröffentlicht wurden.
Sehr gut gelungen ist hier, dass neben den drei Biografien die Wiener Historie miterzählt wird: politisch und gesellschaftlich. In diesem Kontext wird auch immer wieder die Stellung der Frau miteingeflochten
Kris Lauwery ist ein wirklich rundes Werk gelungen, das sich spannend und interessant liest, mit vielen kleinen und großen Begebenheiten. Wichtige Persönlichkeiten ihrer Zeit werden näher vorgestellt wie bspw der Wiener Bürgermeister Lueger, um so auch die weiteren Entwicklungen besser verstehen zu können. Es beleuchtet die Reichen, die am Ring leben, und jene, die eher selten eine Bühne bekommen: die Arbeiter*innen und Bettgeher*innen, die in Wiens Vorstadt zu Hause sind und wahrlich zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben haben.
Absolute Empfehlung!
Rezensionen von cr:
Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser
Ausfllug in den Zoo
Ausfllug in den Zoo
Das Buch „Sachen suchen: Besuch im Zoo“ von Ravensburger entführt einem auf einen Ausflug in den Zoo. Es ist ein sehr schön illustriert und gestaltetes Wimmelbuch ab 2 Jahren von Ravensburger. Auf jeder Seite gibt es eine neue Zooszene, somit sehr abwechslungsreich gestaltet.
Der Besuch im Zoo führt einen zu die verschiedensten Tiere wie beispielsweise Affen, Elefanten usw. Auf jeder Doppelseite gibt es Dinge, die in der tollen Illustration zu suchen sind - damit wird Konzentration und Aufmerksamkeit gefördert. Größere sowie kleinere Dinge. Die Bilder sind toll gestaltet, und es gibt viel zu entdecken. Das Buch ist hervorragend geeignet für Kinder ab 2 Jahren, aber auch 3/4 jährige Kinder haben sicher ihre Unterhaltung damit.
Von uns gibt es eine absolute Empfehlung. So wird das gemeinsame Lesen zu einem schönen Erlebnis.
Rezensionen von Karina :
Half His Age von Jennette McCurdy
Gesehen werden
Oha - das nenne ich einen unangenehmen Coming-of-Age-Roman.
Man kann sich ja grob vorstellen, in welche Richtung diese Geschichte geht, und auch das Cover gibt einen deutlichen Vorgeschmack auf ihre Kompromisslosigkeit. Genau so fühlt sich das Lesen an: wütend, lustig, traurig und heftig zugleich.
Es zieht einen in diesen atemlosen Lesestrudel, aus dem man einfach nicht mehr herauskommt. Ich habe 'Half His Age' von Jennette McCurdy innerhalb von 24 Stunden verschlungen.
Zum Inhalt selbst gibt es gar nicht so viel zu erzählen: Die 17-jährige Schülerin Waldo entwickelt eine obsessive Fixierung auf ihren Lehrer für kreatives Schreiben, Mr. Korgy. Er weckt in ihr ein Begehren, das sie selbst kaum begreifen kann. Vielleicht ist es seine anfängliche Offenheit, diese beinahe spießige Normalität oder seine vermeintliche Weisheit eines erwachsenen Menschen - all das, was Waldo in ihrem eigenen Umfeld schmerzlich vermisst. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Beziehung zu ihrer Mutter, ein Handlungsstrang, der mich stellenweise sogar noch stärker gefesselt hat als die zentrale Dynamik.
McCurdy erfindet mit dieser Geschichte das Rad sicherlich nicht neu, und doch hält sie einen als Leser*in unnachgiebig fest. Vor allem Waldo selbst lässt einen nicht los: Sie ist vielleicht nicht das typische Opfer, aber trotz allem ist sie eine junge Frau, gefangen im misogynen Machtgefälle - die einfach nur gesehen werden möchte und die ihre innere Leere mit überbordendem Massenkonsum kompensiert.
Wie bereits erwähnt: Erzählerisch wird hier nichts revolutionär Neues geboten. Doch der Schreibstil hat mich derart gefesselt, dass ich diesen Roman eine klare Leseempfehlung aussprechen kann.
Rezensionen von PMelittaM:
Waldmann von Thomas Ziebula
Komplex und spannend
Nachdem seine Ehefrau während eines Urlaubs in Nigeria vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist, leidet Kommissar Johannes Waldmann immer noch unter dem Trauma. Während eines Einsatzes, bei dem der Verdächtige entkommen kann, wird er gegen einen Kollegen gewalttätig, und muss sich einer Therapie unterziehen.
Eigentlich will ihn sein Vorgesetzter danach einem anderen Kommissariat zuordnen, doch der Zufall will es, dass er bei einem Mordfall als erster am Tatort ist, und somit zunächst weiter daran arbeiten kann. Wie sich herausstellt, bleibt es nicht bei dem Mordfall, der Fall ist deutlich komplexer.
Der Roman ist sehr spannend. Ein traumatisierter Kommissar, eine Journalistin, die geheimnisvolle Susanna und mehrere ukrainische Zwangsprostituierte, dazu eine länderübergreifende Ermittlung, ergeben eine Melange, die es in sich hat.
Erzählt wird aus mehreren Perspekiven, neben Waldmann zum Beispiel auch die Susannas und die der Journalistin Pia Ludinger, so dass man einen größeren Überblick über das Geschehen hat, als es eine reine Erzählung der Ermittlungsarbeit hätte. Auch die Antagonisten kommen dabei zu Wort. Gestört hat mich die sich andeutende Liebesgeschichte, die ich überhaupt nicht passend finde.
Thomas Ziebula hat es schnell geschafft, mich in seinen Roman zu ziehen, ich konnte mit den Protagonist:innen mitfühlen, und meine Abneigung gegen die Antagonisten war stark. Ich habe Daumen gedrückt und gehofft. Nicht jede Handlung der Protagonist:innen konnte ich nachvollziehen, dazu lag ihre Lebenswelt vielleicht zu weit von meiner entfernt. Susanna zum Beispiel, aber auch Waldmann, taten mitunter Dinge, die auf mich undurchdacht, manchmal fast naiv wirkten, in der Logik der beiden aber wohl richtig schienen. Susannas Hintergrund hat man erst nach und nach erfahren, wodurch manches verständlicher wurde. Beide sind gebrochene Individuen, haben ihre ganz eigenen Päckchen zu tragen.
Dazu passt dann auch das Ende. Es bleiben Fragen offen, was eine Fortsetzung möglich macht, aber, es könnte auch hiermit enden. Ein nicht alltäglicher Kriminalroman, der eher ein Thriller ist, benötigt kein übliches Ende.
Für mich ist dieser, als Kriminalroman betitelte, Roman eher ein Thriller. Die Geschichte ist komplex und spannend, die Charaktere haben Kanten und Probleme. Für mich war der Roman ein packender Pageturner, den ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Philiene :
Die Magnolientochter von Tessa Collins
Für mich der Beste Teil der Reihe
Ich mag die Reihe der Blumentöchter sehr und war wieder sehr gespannt auf den neuesten Band. Diesesmal geht es nach Neuseeland und wir folgen Magnolia auf der Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter. Oft ist es ja leider so, daß eine Rehe im Laufe der Zeit verliert. Das ist bei den Blumentöchtern anders.
Hier finde ich diesen vierten Teil tatsächlich am Stärksten.
Sowohl Magnolias Suche in der Gegenwart, als auch die Ereignisse im Jahr 1962 waren sehr emotional beschrieben und haben mich in ihren Bann gezogen. Der Schauplatz Neuseeland hat mir sehr gut gefallen. Das ist für mich ein absoluter Pluspunkt der Reihe. Die Reisen an fie unterschiedlichsten Orte dieser Erde.
Auch wenn der Roman vielleicht etwas vorhersehbar war, hat mir der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen und ich habe sehr gerne mit Magnolia diese Reise gemacht.










