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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

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Fräulein Hedwig von Christoph Poschenrieder

Stilles Schicksal, stark erzählt – jedoch mit Distanz

Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Die Kapitel über Hedwigs Familie und die Generationen vor ihr zogen sich für mich etwas hin. Erst in den letzten Teilen hat mich das Buch wirklich erreicht, als Hedwig selbst stärker in den Mittelpunkt rückte. Sie lebt Anfang des 20.

Jahrhunderts als Lehrerin auf dem Land, ist oft krank und wird von ihrer Umgebung kaum verstanden.
Ich hätte mir gewünscht, sie noch näher kennenzulernen. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihr inneres Erleben. Stattdessen bleibt sie oft auf Distanz. Man spürt zwar das Mitgefühl und auch die Empörung des Autors über das, was ihr widerfahren ist, aber für mich blieb Hedwig als Person etwas verschwommen.
Christoph Poschenrieders Stil ist lebendig, fast wie in einem Gespräch. Man merkt, wie sehr ihm die Geschichte seiner Familie am Herzen liegt und dass er mit diesem Buch etwas wiedergutmachen wollte.
Mich hat berührt, wie Hedwig sich in einer Zeit behaupten musste, in der Frauen kaum eigene Wege gehen durften. Noch stärker hat mich bewegt, wie schnell sie als „nervenkrank“ abgestempelt und schließlich zum Opfer der NS-Zeit wurde. Diese Ungerechtigkeit hallt nach, auch wenn mich das Buch nicht auf jeder Seite fesseln konnte.
Am Ende überwiegt für mich der Respekt vor der Intention des Autors. Er hat einer Frau eine Stimme gegeben, die keine hatte und hat ihre wichtige Geschichte mit einer gewissen Distanz erzählt. 3 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige, ernsthafte Geschichten bevorzugen und sich für historische Schicksale interessieren.

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Fräulein Hedwig

Rezensionen von yellowdog:

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Down Cemetery Road von Mick Herron

Start der Oxford-Reihe

Mick Herron ist durch Slow Horses, Romane wie TV-Serie, zum Literaturstar des Genres Spionage&Thriller geworden. Daher ist jetzt auch sein erster Roman neu veröffentlicht: Down Cemetery Road
Zwar hat Mich Herron von Anfang an stilistisch einiges zu bieten, aber an sein Slough House kommt das nicht ganz ran.

Doch für den Roman sprechen seine Charaktere. Sarah ist eine gefühlvolle Figur, Michael ist auch emotional, aber oft unberechenbar. Die Privatdetektivin Zoe Boehm spielt lange Zeit nicht mit, erst am Ende nimmt sie eine wichtige Rolle ein. Überhaupt ist das Finale des Romans ganz stark.
Ob die kühle Zoe Boehm als tragende Figur für eine ganze Reihe reicht, ist noch schwer zu sagen, aber Down Cemetery Road ist 4 von 4 Sternen wert.

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Down Cemetery Road

Rezensionen von Natalie:

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Garden Girls von Jessica R. Patch

Düster und spannend

FBI-Agent Tiberius Granger erlebt in seinem Beruf immer wieder grausame Fälle. Doch der aktuelle Fall, an dem er mit seinem Team arbeitet, scheint eine neue Stufe zu erreichen. Die Opfer alles Frauen mit Blumennamen und diese finden sich in Tätowierungen auf deren Körper wieder. Vor ihrem Tod müssen sie Schreckliches erlebt haben.

Und wäre das nicht genug, scheint der Fall für Tiberius ein persönlicher werden… wird auch die Schwester seiner früheren Liebe vermisst. Nicht nur die Ermittlungen rasen, sondern auch ein Hurrikan, der sich der Küste North Carolinas nähert…

Das tolle Cover hat auf den Thriller aufmerksam gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht - ein Thriller voller Spannung und perfider Wendungen, der von toll ausgearbeiteten Charakteren begleitet wird. Der Spannungsbogen ist auf jeder Seite spürbar, Verschnaufspausen für die Leser oder das FBI-Team gibt es so gut wie gar nicht, der Täter scheint Tiberius regelrecht zu verhöhnen. Auch die Einblicke in Tiberius private Vergangenheit bringen Spannung rein. Alles in allen ein toll konstruierter Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat. Leseempfehlung von mir.

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Garden Girls

Rezensionen von clematis:

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Vielleicht ist die Liebe so von Katja Früh

Selbstbestimmtheit

Die Mutter ist dominant, manipulierend, egomanisch, narzisstisch. Nun will sie auch noch im Rahmen ihrer Selbstbestimmtheit ihren Todeszeitpunkt festlegen, bevor sie alt, dement oder pflegebedürftig wird. Ihre Tochter Anja, Mitte vierzig, ist entsetzt darüber, dass sie dabei sein soll beim geplanten Suizid, der von den Behörden genehmigt worden ist.

Katja Früh zeichnet eine von Schwierigkeiten und Unverständnis geprägte Mutter-Tochter-Beziehung, die vor allem Anja sehr belastet und in ihrem Leben einschränkt. Die Selbstbestimmtheit scheint von der Mutter allein gepachtet zu sein, das Kind muss deren Vorstellungen entsprechen, um den mütterlichen Stolz zu befriedigen. Wie es der Mutter selbst dabei geht, ob sie tatsächlich so unangenehm ist, wie hier dargestellt, bleibt offen, denn erzählt wird aus Anjas Blickwinkel in der Ich-Form. Dabei bekommt man als Leser ihre Ängste und Sorgen hautnah mit, dennoch bewahrt die Autorin einen ausreichend distanzierten Schreibstil, sodass die Geschichte nicht abgleitet in schwülstige Gefühlsausbrüche. Besonders skurril ist Mutters letzter Wunsch an ihre Tochter, gut gelöst von Anja im Hinblick auf ihre Zukunft, welche am Ende des Buches nur kurz, aber dennoch sehr zufriedenstellend angerissen wird.

Ein Roman über Mütter und Töchter, über Selbstbestimmtheit und ihre Grenzen, über den geplanten Todeszeitpunkt und den Umgang der Zurückbleibenden mit diesem Termin. Eine Thematik, die mich selbst auch schon so manches Mal beschäftigt hat und die hier auf interessante Weise in eine durchaus realistische Handlung eingebettet wird. Leseempfehlung!

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Vielleicht ist die Liebe so

Rezensionen von manu63:

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Winterglück der Liebe von Karin Bell

Abigail und Matt

Winterglück der Liebe ist eine überarbeitete aber dennoch Inhaltsgleiche Neuauflage des Buches Ein Weihnachtswunder für Little Falls und ist der vierte Band der Herzklopfen in Little Falls Reihe der Autorin Karin Bell.

Dieses Mal geht es um Matt und Abigail und ob sie ihr Glück finden. Die Geschichte ist frisch und locker geschrieben, den Figuren aus den drei Vorbänden begegnen wir als Leser wieder in den Straßen von Little Falls.

Der Fokus des Bandes liegt nicht so stark auf Matt und Abigail, wie es in den Vorbänden der Reihe, bei den Paaren üblich war. Vielmehr tauchen wir ab in die gesamte Bandbreite der Einwohner von Little Falls und ihren Eigenheiten. Man kann den Band zwar ohne Kenntnisse der Vorbände lesen, es macht aber mehr Vergnügen die Bände der Reihe nach kennen gelernt zu haben, um die einzelnen Akteure und ihre Entwicklung mit zu bekommen.

Insgesamt eine schöne Geschichte rund um eine reizende Kleinstadt und ihre Bewohner in der es um Liebe und Freundschaft sowie Familienbande geht.

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Winterglück der Liebe

Rezensionen von Petra:

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Lebensbande von Mechtild Borrmann

Zusammen geschweisst

Drei Frauen und ihre unterschiedlichen Lebenswege. Lene lebt am Niederrhein auf einem Bauernhof. Gläubige strenge Eltern bremsen ihre Lebenslust. Nora, ihre Cousine arbeitet als Kinderkrankenschwester in Bonn. Lieselotte trifft später dazu. Alle Frauen beginnen in den dreißiger Jahren ihr Erwachsenensein.

Lene heiratet durch ein Missverständnis und bekommt einen behinderten Sohn. Nora arbeitet in einer Pflegeanstalt und wundert sich wohin ihre Patienten verschwinden. Als sie Lenes Sohn rettet, gerät auch ihr Leben in Gefahr. In Danzig im Lazarett trifft sie auf Lieselotte sie werden Freundinnen und sind durch das Kriegsende Schicksalsgenossinnen. Drei Leben in der Zeit vom Beginn der 30er Jahre bis zum Mauerfall.
Die Autorin schlägt Brücken über Jahrzehnte. Sie erzählt die Geschichte der Frauen aus verschiendenen Sichtweisen auf eine besondere Weise. Nora schreibt ihre Geschichte auf. Ihre ist auch die von Lieselotte die wenig mit Lenes gemein hat. Lene erzählt ihr Leben in der Gegenwart, von ihr erfahren wir vor allem die Zeit von 1932 bis Kriegsende und die Nachkriegszeit, während wir bei Nora auch die ersten Erfahrungen nach dem Mauerfall miterleben.
Das Buch enthält wenig Einzelheiten wie in anderen Büchern über diese Zeiten. Es sind eher herausragende Episoden die von den Frauen erzählt werden. Den Rest, im Grunde der Alltag müssen wir uns dazu denken. Genau das finde ich herausragend. Aus eigener Erfahrung ist bekannt das Leben hat besondere Ereignisse und dazwischen ist viel Gleichförmiges, vieles das sich wiederholt, oder nur Kleinigkeiten die im Rückblick nicht mehr als so wichtig erscheinen.
Genau das macht dieses Buch so herausragend. Es sind Tatsachen mit denen sich die drei abfinden, sie jammern nicht über vergossene Milch, das Leben muss weitergehen. Es gibt dutzende Beschreibungen für diesen Fatalismus. Man kann es auch anders beschreiben. Ich darf nicht aufgeben, ich muss für meine Kinder da sein, wer soll denn sonst sich kümmern, Pflichtgefühl ist auch ein herausragendes Element im menschlichen Dasein. Weitermachen gegen alle Verzweiflung, denn es gibt immer einen Funken Hoffnung.
Ein Buch dieser Autorin ist immer anders, genau das braucht man ab und zu zum Lesen.

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Lebensbande

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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The Penguin Paradox von Greta Milán

Setting-Liebe!!

Was für ein besonderes Buch!


Schon vom bloßen Anblick war ich hin und weg! Die wunderschöne Gestaltung mit den zarten Rosé- und Blautönen, die perfekt mit dem glitzernden Weiß der Antarktis harmonieren, ist einfach ein Traum, ebenso die kleinen Glitzerelemente, die sich auf den Seiten der Kapitelanfänge angedeutet wiederholen - und vom Farbschnitt fange ich gar nicht erst an … Kurzum: Das Werk ist ein absoluter Eyecatcher!


Doch auch inhaltlich hat mich diese cozy NA-Romance aus der Feder von Greta Milán absolut verzaubert.

Das Setting ist der Wahnsinn! Eine Liebesgeschichte mitten im Eis, quasi am Ende der Welt. Im Fokus: eine Gruppe unglaublich sympathischer Menschen auf der "White Star"-Station, die gemeinsam ihrer Forschungsarbeit nachgehen. Das war für mich etwas ganz Neues und ein unglaublich atmosphärisches Leseerlebnis. Ich mochte die gesamte Crew total, diese ruhige, familiäre Dynamik in der Abgeschiedenheit … das passte alles perfekt zusammen, ich fühlte mich automatisch wie ein Mitglied des Teams.


Was mich besonders beeindruckt hat, war die gelungene Balance zwischen Wissenschaft und Gefühl. Ich selbst bin - leider - kein Naturwissenschaftsprofi … nicht mangels Interesse, aber Sprachen, Musik und Historisches sind eher mein Terrain. Greta Milán hat den Forschungsaspekt jedoch so zugänglich und lebendig beschrieben, dass ich mit jeder Seite mehr über Pinguine lernen wollte. Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich diese faszinierenden Tiere jetzt nochmal mit ganz anderen Augen sehe (und zukünftig wohl immer ein bisschen an dieses Buch denken werde, wenn ich einen Pinguin sehe).


Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Emerie und Beckett erzählt, wobei ER mir von Anfang an deutlich näher war als SIE. Mit Emerie bin ich erst nach und nach warm geworden; sie ist nicht unfreundlich, allerdings recht tough, ehrgeizig, etwas verschlossen (wenn auch aus gutem bzw. traurigem Grund). Nur in puncto Kochen fühlte ich direkt mit ihr (- habe es tatsächlich auch schon mal geschafft, Reis anbrennen zu lassen *hüstel*). Beckett hingegen war für mich sofort ein Highlight - ein echter Good Guy, loyal, klug, aufmerksam, hilfsbereit, auf attraktive Weise selbstbewusst … einfach rundum liebenswert. Ich hab es geliebt, Emerie dabei zuzusehen, wie ihre Vorurteile ihm gegenüber nach und nach dahinschmolzen.


Ein weiterer Pluspunkt für mich war die Tatsache, dass die Gebärdensprache in die Handlung integriert worden ist, und zwar auf komplett natürliche und feinfühlige Art und Weise.


Der angenehm-einladende, bildreiche Schreibstil der Autorin sorgte dafür, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte - nicht nur, weil ich (im Gegensatz zu Em) Romanzen liebe, sondern weil sich die Story einfach so gut anfühlte und mich wunderbar unterhalten hat.


Fazit:
Eine süße, berührende Geschichte über Vorurteile und Vertrauen, zweite Chancen und die Magie, die entstehen kann, wenn zwei Menschen sich wirklich sehen - eingebettet in ein interessantes, kreatives Setting. Klare Leseempfehlung!

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The Penguin Paradox

Rezensionen von Camilla :

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WAS IST WAS Training für den Mond von Matthias Maurer; Sarah Konrad

wissensvermittlung durch comic

Also. Das Buch hat die ganze Familie überzeugt. Die Was ist Was Bücher sind ja schon gut. Aber bei uns ziehen zum selberlesen "leider" nur Comics gut - gerade bei meinem jüngeren Lesemuffel zu hause... Und es ist echt schwierig einen Comic zu finden der von der Handlung nicht so simpel ist, dass er doch nur die Bilder anschaut oder so wenig Text ist, dass er mal länger als eine Stunde damit beschäftigt ist.

Dieses Buch hat ihn zwei Nachmittage beschäftigt. Das fand ich eine angemessene Zeitspanne. Er "hasst" auch die Passagen wo mehr Wissensvermittlung ist und deswegen kein Comic angewendet werden kann. Aber das war in dem Buch ganz okay vom Verhältnis. Aber ist ist halt im Vergleich zu einem "Normalen" Comic echt viel Text in den Sprechblasen.

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WAS IST WAS Training für den Mond

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Sieben Jahre von Tanja Kinkel

Lebendige Geschichte

Ich lese ausgesprochen gerne historische Romane, je dicker, desto besser. Von daher war dieser historische Roman mit seinen über 800 Seiten genau das Richtige für mich.

Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Siebenjährigen Krieg und Friedrich II. von Preußen.
Tanja Kinkel hat diesen schwerverdaulichen Stoff gut aufbereitet, so dass die historischen Ereignisse auch ohne Vorkenntnisse nachvollziehbar und verständlich sind.

Im Vorfeld gibt es eine Übersicht über die königliche Familie von Preußen und einige weitere ausgewählte Personen. Das habe ich als sehr hilfreich empfunden. Die Schauplätze wechseln immer wieder und es entsteht ein umfangreiches Bild der politischen Situation.
Das Werk ist komplex, aber die familiären Beziehungen rund um Friedrich den Großen und seine Familie waren es auch. Politische und familiäre Intrigen und Konflikte gehörten einfach zum Alltag.

Preußens Geschichte braucht den Raum, den die Autorin ihr hier zugestanden hat und ich fand den Roman interessant und spannend. Es ist ein Blick hinter die Kulissen der königlichen Familie, da hier die Charaktere mehr beleuchtet werden als in jedem Geschichtsbuch, in dem es nur um die sachliche Wissensvermittlung geht. Ich konnte viel für mich mitnehmen und habe einiges in Bezug auf die historische Vergangenheit Preußens dazugelernt.

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Sieben Jahre

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Lebensbande von Mechtild Borrmann

Über Freundschaft und das Leben

Ich lese sehr gerne historische Romane und mag es besonders, wenn diese auf wahren Begebenheiten beruhen.
Mechtild Borrmann berichtet hier über drei Frauen, deren Leben über 60 Jahre miteinander verbunden sind und die unmenschliche Situationen erlebt haben.
Die Handlung wird im Wechsel zwischen der Zeit um die 1930er Jahre und die der 1990er Jahre berichtet.

Räumlich befinden wir uns in hauptsächlich in Kühlungsborn, am Niederrhein und in Ratingen. Damit fand ein großer Teil der Ereignisse direkt in meiner Heimat statt und vor diesem Hintergrund, habe ich das Buch nochmals mit anderen Augen gelesen.

Lene, Nora und Lieselotte, genannt Lotte, lernen sich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg kennen. Was die drei Frauen miteinander erleben und wie sie sich gegenseitig helfen und füreinander einstehen, zeigt eine Freundschaft, der eine tiefe menschliche Verbundenheit zugrunde liegt.

Die Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten. Die Autorin erläutert in ihrem Nachwort, dass ihr Roman aus Erinnerungen, Erzählungen und Dokumenten von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen beruht, die sie mit fiktionalen Ereignissen verwoben hat.
Die Ereignisse sind voller Spannung und Schrecken und mich hat das Leben der Protagonistinnen emotional zutiefst berührt.

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Lebensbande