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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Camilla :

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Geniale Frauen, geniale Forschung von Frances Durkin; Ute Löwenberg

sehr gut

Also. Ich habe mich schon sehr gefreut das Buch mit meinen Kindern zu erkunden. Und ich muss sagen, es ist sehr gut geschrieben, der Aufbau ist für mich nur... naja... ein wenig zu "stressig" also sehr knallig, viele Kästchen mit Infos, viele verschiedene Schriftgrößen,... aber die Kinder hat das nicht gestört.

Das ist eher als Vorlesen anstrengend. Beim selber lesen ist es sicher deutlich besser. Die ausgewählten Personen sind interessant und jetzt nicht immer das totale Klischee, aber manchmal schon ein bisschen gefühlt "gewollt". Aber ist schon okay. Wovon aber sowohl Erwachsene als auch Kinder begeistert waren, waren die Ideen für die Experimente. Da waren einige neue für uns dabei. Auch die Umsetzung war einfach und hat zu guten Ergebnissen geführt. Bei den meisten ist das Material nicht teuer bzw. hat man eh zu hause.

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Geniale Frauen, geniale Forschung

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Die Auferstehung von Andreas Eschbach

Hörbuch kann ich empfehlen

Vorweg, ich bin kein Fan oder Kenner der Drei ???, aber ich höre gelegentlich die Hörspiele.

Mir hat das Konzept sehr gefallen, die Drei ??? in einer erwachsenen Version zu bekommen. Der Fall hat eine schöne Atmosphäre, anfänglich noch sehr mysteriös, im Laufe der Handlung verlor es aber immer mehr das Mysteriöse und wurde eine spannende Detektivgeschichte.

Die durch ein Schicksalsschlag erfolgte Trennung der Truppe, wirkte etwas erzwungen, macht die Story aber soweit interessanter, dass so die Stärken der drei Hauptfiguren noch besser aufgezeigt werden. Allerdings empfand ich die Zusammenführung der Drei etwas zu einfach, was den Grund des Zerwürfnisses und dessen große Auswirkungen dann doch wieder relativierte.

Das Einstreuen von bekannten Charakteren, und die mit einem Zwinkern angedeutete Herkunft, war für mich unterhaltsam und nicht störend. Die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel waren für mich gut eingearbeitet und nicht störend. Das Ende macht wirklich Lust auf weitere Geschichten aus der Welt der erwachsenen Drei ???.

Das Hörbuch war gut gelesen und meine anfängliche Angst, die Stimmen der jungen Fragezeichen zu vermissen, hat sich schnell aufgelöst.
Ich denke für Fans der ist das Buch ein Muss. Für Neulinge fehlt vielleicht gelegentlich Vorwissen, um in die Welt voll einzutauchen, aber das sollte kein Grund sein, für Freunde wendungsreicher Detektivgeschichten, das Buch zu meiden.

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Die Auferstehung

Rezensionen von peedee:

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Großmütter von Melara Mvogdobo

Lässt mich etwas ratlos zurück

Zwei Grossmütter: Die eine Frau ist in einer wohlhabenden Familie in Kamerun aufgewachsen, die andere Frau in einer armen Schweizer Bauernfamilie. Trotz unterschiedlicher Herkunft gibt es einige Parallelen: Verlust von Hoffnung, grosse Enttäuschungen, Demütigungen, Gewalt, Absprechen der Rechte. Ihre Enkelinnen versuchen, die Entscheidungen der Grossmütter zu verstehen…

Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages gefällt mir leider so gar nicht (zudem mag ich keine Schutzumschläge), aber dafür hat mich die Inhaltsbeschreibung umso mehr angesprochen.

Es werden zwei Geschichten abwechslungsweise erzählt, einerseits die der Frau aus dem Emmental, und andererseits die der Frau aus Kamerun. Der Part betreffend Kamerun ist in rotbrauner Schrift verfasst. Dies hat mich überrascht, denn wenn jemand farbenblind ist, ist doch die grösste Schwäche die Rot-Grün-Problematik. Aus meiner Sicht daher nicht optimal gewählt. Ich hätte lieber Namen anstatt farbige Schriften gehabt.

Das Buch mit 128 Seiten ist nur ein Büchlein und da ist es nachvollziehbar, dass die Geschichten schnell erzählt werden müssen. Ich hatte das Gefühl, durch zwei Leben „durchzurasen“, denn schliesslich bekamen wir Einblicke in zwei Leben als junge Frauen bis sie Grossmütter sind. Es sind starke Frauen, die – trotz allem – kraftvoll ihr Leben meistern. Dann war das Buch auch schon zu Ende. Mit dem Ausgang der Geschichten habe ich nicht gerechnet; ich bleibe etwas ratlos zurück, denn ich habe nicht ganz verstanden, was die Autorin mir damit sagen wollte. Ich kann nicht ins Detail gehen, ohne zu spoilern – 4 Sterne.

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Großmütter

Rezensionen von PMelittaM:

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Schattengrünes Tal von Kristina Hauff

Leider finde ich das Ende unbefriedigend

Als Lisa Daniela kennenlernt, die gerade ins Hotel von Lisas Vater eingecheckt hat, ahnt sie noch nicht, dass diese ihr bald alle Menschen, die sie mag, entfremden würde.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, vor allem aus den Lisas und deren Ehemann Simon. Dadurch lernt man diese Charaktere nicht nur aus ihren eigenen Blickwinkeln, sondern auch aus denen der jeweils anderen kennen.

Daniela erhält keine eigene Perspektive, was aber auch nicht passend wäre. Leider bin ich keinem Charakter wirklich nahe gekommen, obwohl ich Lisas Gedankengänge manchmal gut verstehen konnte.

Gut gefallen hat mir, dass die Schwarzwälder Landschaft eine Rolle spielt, das hat Atmosphäre und sie kann ich mir sehr gut vorstellen. Simon ist zudem Förster, und kommt zu Beginn der Geschichte von einer Reise in den Białowieża-Urwald in Polen zurück. In seinen Kapiteln erfährt man manches über Wälder.

Der Roman hat mich schnell gepackt. Danielas Auftauchen bringt ein ungutes Gefühl mit sich, das sich immer mehr verstärkt. Ich war gespannt, wie sich das auflösen würde, ob Lisa eine Chance bekommen würde, gegen die andere Frau zu bestehen, und mir hat gefallen, wenn sie das Gespräch mit anderen gesucht hat, was sie allerdings leider nicht immer tat. Sicher hätte man vieles viel schneller bereinigen können. Sprechen Menschen wirklich so wenig mit denen, mit denen sie Beziehungen haben, oder ist das nur in Romanen, Serien und Filmen so, um die Spannung zu erhöhen und das Publikum zu halten? Bei mir geht das manchmal nach hinten los, und ich ärgere mich, aber hier hatte ich zumindest das Gefühl, dass Lisa es versucht.

Im letzten Drittel oder Viertel des Romans hat er mich allerdings dann wieder etwas verloren. Ich mochte gar nicht die Entwicklung rund um Simon, da habe ich mich gefragt, wie realistisch das sein kann, zumindest anhand dessen, was man über die jeweiligen Hintergründe erfährt. Und auch das Ende kam mir zu schnell, zu einfach und erschien mir auch nicht ganz realistisch, sogar etwas unangenehm. So hat mir der Roman am Ende doch noch eine gewisse Enttäuschung beschert.

Recht lange hat mich der Roman sehr gespannt lesen lassen, hat sich für mich aber dann doch weniger nachvollziehbar entwickelt, so dass ich am Ende nicht wirklich zufrieden war, und daher nur 3 Sterne vergebe.

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Schattengrünes Tal

Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:

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Geschichtsmythen von Benjamin Hasselhorn

Sehr spannend ...

Das Buch ist sehr spannend, wenn auch nicht immer leicht zu lesen. Die Zielgruppen sind nicht nur HistorikerInnen, sondern auch SchülerInnen und an Politik und Geschichte interessierte Menschen.

Im Focus des Autors stehen Mythen zu historisch wichtigen Persönlichkeiten, wie etwa dem „Retter der freien Welt“ Winston Churchill, der mutigen Beschützerin Frankreichs Jeanne d´Arc oder die Resistenza als antifaschistische Gründung Italiens.

Die Abgrenzung der Geschichtswissenschaft von historischen Mythen erfolgt im ersten Kapitel. Es bedarf hier einer genauen Differenzierung. Dies ist grundlegend für das weitere Verständnis des Buches. Die Geschichtswissenschaft ist dem historischen Mythos sehr nahe.

Historische Mythen sind Erzählungen über die Vergangenheit, die mit Fakten nicht zu untermauern sind. Man muss sie daher „glauben“. Auch HistorikerInnen „erzählen“ Geschichten über die Vergangenheit, diese basieren allerdings auf Fakten, die im wissenschaftlichen Diskurs analysiert werden. Aussagen von HistorikerInnen können argumentativ bestätigt oder widerlegt werden. Man muss sie nicht „glauben“.

In den weiteren Kapiteln beschäftigt sich Benjamin Hasselhorn mit dem Entstehen von Geschichtsmythen, ihrer Verwandlung und auch ihrem Verschwinden. Er behandelt welche Rolle sie im kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft spielen können und weist auf die Gefahren hin, wenn Mythen zu Wahrheiten verklärt werden. Diese Mythen können entkräftet werden oder gar verschwinden, wenn ihnen mit historischem Wissen, d.h. Fakten, zu Leibe gerückt wird. Der Autor thematisiert die Mechanismen, die zum Erfolg von Mythen beitrugen und beschreibt auch deren Verschwinden.

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Geschichtsmythen

Rezensionen von bedard:

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Onigiri von Yuko Kuhn

Verlorenheit

Im Mittelpunkt von Yuko Kuhns Debütroman steht die Ich-Erzählerin Aki, die mit ihrer 70jährigen dementen Mutter Keiko noch einmal gemeinsam in deren Geburtsort Kobe in Japan reist. Keikos hochbetagte Mutter ist vor einiger Zeit gestorben und Aki hofft, dass die bekannten Orte und der bewusste Abschied Erinnerungen bei Keiko wecken und sie selbst mehr über ihre japanischen Wurzeln herausfindet.

Das Unterfangen ist mutig, denn die Beziehung zwischen Aki und Keiko ist weder eng noch frei von Belastungen. Kindheit und Jugend haben Spuren bei Aki und ihrem Bruder Kento bis in deren Erwachsenenleben hinterlassen:
Aki wächst in mehrfacher Hinsicht zwischen zwei Kulturen auf. Sie lebt in Deutschland bei ihrer japanischen Mutter, hat aber einen deutschen Vater, der die Familie bereits sehr früh verlassen hat. Beide Eltern sind psychisch belastet, der Vater hat nach einem Suizidversuch einen längeren Psychiatrieaufenthalt hinter sich. Während Keiko den Kindern materiell wenig bieten kann, sind Akis deutsche Großeltern sehr wohlhabend. Die Kinder werden bei ihren Besuchen mit Geschenken überhäuft. Die emotionale Wärme, nach der Aki sich sehnt, bekommt sie in keiner dieser Welten in ausreichendem Maße.

Der fragmentarische Erzählstil und die Vielzahl der behandelten Themen erfordern gerade zu Beginn etwas Konzentration. Müsste man einen Oberbegriff für das Hauptthema wählen, dann wäre es wohl die Verlorenheit.

Keiko kommt in der freiwillig gewählten deutschen Heimat nicht an. Aber auch in Japan fühlt sie sich mit den starren Regeln nach der zunächst erfahrenen Freiheit in Deutschland nicht mehr heimisch. Sie schätzt die Direktheit der Deutschen, ist aber selbst nicht in der Lage, über ihre Gefühle und Bedürfnisse offen zu sprechen. Aki erinnert sich, dass sie ihre Mutter niemals hat weinen sehen.

Auch nach vielen Jahren in Deutschland hat Keiko keine Freunde, weder japanische noch deutsche. Die Esskultur in ihrem Haushalt bleibt strikt japanisch, die Titel gebenden Onigiri stehen symbolisch für weitaus mehr als nur ein Nahrungsmittel. In diesem Fall ist die Bezeichnung Soulfood absolut zutreffend.

Die spätere beginnende Demenz und die damit verbundenen Momente der Orientierungslosigkeit sowie die schwindenden Erinnerungen sind wieder eine andere Form der Verlorenheit. Das betrifft nicht nur Keiko selbst, sondern auch die Hilflosigkeit und Überforderung, die Aki empfindet, wenn sie die Veränderungen bei ihrer Mutter wahrnimmt.

Auch in Akis Lebensgeschichte spielt die Verlorenheit eine zentrale Rolle. Sie bewegt sich in Deutschland in mehrerer Hinsicht in sehr unterschiedlichen Welten, ist aber nirgendwo richtig Zuhause. Als Jugendliche wünscht sie sich eine „normale“ Mutter, die so ist wie die Mütter ihrer Freundinnen. Gleichzeitig gibt es ein umgekehrtes Mutter-Tochter-Verhältnis, wenn Aki Sorgeaufgaben für ihre Mutter übernimmt, weil diese in Düsternis versinkt.

Zuhause lebt Aki auch in guten Phasen der Mutter in der japanischen Kultur, außerhalb aber in der deutschen. Sie möchte dazu gehören, erfährt aber rassistische Ausgrenzung.

Die Reise mit ihrer Mutter nach Kobe ist für Aki auch deshalb wichtig, weil sie mehr über ihre eigene Familiengeschichte und ihre japanischen Wurzeln erfahren muss.

Am Ende ist zwar nicht alles gut, aber der Blick auf Vergangenheit und Gegenwart ist ein bisschen versöhnlicher geworden.

Ein sehr lesenswerter Roman!

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Onigiri

Rezensionen von Sheilo:

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The Pumpkin Spice Latte Disaster (Lower Whilby 1) Lower Whilby von Kyra Groh

Herbstvibes garantiert

Jude kehrt nach langer Zeit in ihre Heimat Lower Whilby zurück, um die Hochzeit ihrer Schwester nicht zu verpassen. Doch das erste Desaster lässt nicht lange auf sich warten und im Zuge dessen lernt sie am ersten Abend bereits James kennen, den gutaussehenden Cafébesitzer des Örtchens. Doch eine ganz andere Information macht James in Judes Augen noch interessanter, denn er ist der Sohn einer berühmten Musikerfamilie und wie es der Zufall will, besitzt Jude einen Podcast rund um die Musik.

Und so setzt sich Jude in den Kopf, noch viel mehr über James und dessen Familie herauszufinden.

"The Pumpkin Spice Latte Disaster" ist der wundervolle Auftakt zur "Lower Whilby"-Reihe von Kyra Groh und ein wirklich schöner, herbstlicher Liebesroman, der neben viel Humor auch sehr emotionale und tiefgründige Szenen bietet und man sich durch die Auf und Abs der Geschichte treiben lassen kann.

Das Hörbuch wird von Sarah Dorsel und Leonard Hohm gesprochen und die beiden verleihen Jude und James noch einmal ganz besondere Charakterzüge. Gerade James wurde durch Leonard Hohm für mich sehr greifbar und ich habe es sehr geliebt, wie gerade die emotionalen Szenen gelesen wurden. Aber auch Judes schlagfertige Art kam durch Sarah Dorsel perfekt zur Geltung und es war für mich ein wahres Hörerlebnis, von dem ich jede Minute sehr genossen habe.

Anfangs ist die Geschichte von Jude und James von Vorurteilen geprägt, welche durch das gegenseitige Kennenlernen immer mehr abgebaut werden. Die beiden ergänzen sich super und ich mag die Schlagabtäusche und amüsanten Szenen der beiden sehr. Das Knistern zwischen den beiden ist schon ab Beginn zu spüren und es ist einfach toll, wie sie auch in den schwierigen Situationen zusammen als Team überzeugt haben.

Für mich ist "The Pumpkin Spice Latte Disaster" eines meiner Herbsthighlights und ich kann die Geschichte wirklich allen sehr empfehlen, die das Kleinstadt-Setting und den Trope Enemies-To-Lovers lieben, denn mit Kyras Buch vergeht die Zeit wie im Flug und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band der Reihe.

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The Pumpkin Spice Latte Disaster (Lower Whilby 1) Lower Whilby

Rezensionen von Martje:

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Entführung im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Kupernikus ermittelt

In dem Buch „Entführung im Himmelreich - Mord auf Achse“ von Andreas Winkelmann geht es wieder um den Hobbyermittler Kupernikus. Erst vor ein paar Wochen hat er auf dem Campingplatz „Himmelreich“ einen Mord aufgeklärt und nun passieren schon wieder merkwürdige Dinge. Zuerst verschwindet der Bäcker des Dorfes und dann wird auch noch auf einem der Hausboote eingebrochen.

Beim Bäcker wird sofort von einem Suizid ausgegangen, doch das glaubt Kupernikus nicht! Und auch seine neue Freundin Annabelle glaubt nicht so richtig daran. Also fangen die beiden an zu ermitteln. Das passt dem Kommissar des Dorfes, Herrn Fass, natürlich mal wieder gar nicht, aber vielleicht ist ja ein bisschen Hilfe gar nicht so schlecht? Denn nach nur kürzester Zeit taucht eine Leiche auf.
Hängt das Verschwinden mit dem Einbruch auf dem Hausboot zusammen? Wer ist die Leiche und warum wird sie in der Bäckerei gefunden?
Mir hat der zweite Teil wieder sehr gut gefallen, spannend und angenehm geschrieben. Kupernikus und seine Annabelle sind mir einfach sympathisch. Klare Empfehlung!

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Entführung im Himmelreich

Rezensionen von verhei:

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Nächster Halt: Mord - Ein Weihnachtskrimi von Alexandra Fischer-Hunold

ein Krimi im Stil von Agatha Christies Mord im Orientexpress

Ein Luxuszug, der Golden Highlander, auf Jungfernfahrt von London nach Edinburgh. An Bord eine illustre Gästeschar samt Besatzung und mitten drunter die Reisejournalistin Rachel McEwan, die davon berichten darf, und ihre 16-jährige Schwester Millie. Die Reise ist luxuriös, aber auch turbulent, sodass eine Passagierin ermordet wird.

Eingeschneit und daher abgeschnitten, nimmt der Stewart James unterstützt von Millie die Ermittlungen auf.

Wie die Aufmachung und der Untertitel schon preisgeben, ist es ein schön gestalteter Weihnachtskrimi, der sich auch etwas am berühmten „Mord im Orientexpress“ orientiert. Das weihnachtliche Thema und auch das gewollte Zwanziger Jahre Thema wird durch detaillierte Schilderung sehr gut transportiert. Man taucht richtig ein.

Die Illustre Gästeschar, zeigt so manchen speziellen Charakter und unterhält einen gut. Der Plot trotz nur so von Spuren, Vermutung und falschen Fährten, so dass man ausgiebig beschäftigt ist mitzuraten. Die Autorin macht es einem wirklich nicht einfach, denn auch wenn man vermutet, dass etwas komisch ist, schafft man es einfach nicht, den Finger draufzuhalten. Nichts destotrotz ist die Auflösung schlussendlich schlüssig und gut präsentiert, ganz in Agatha Christie Manier.

Millie, die Erzählerin und Ermittlerin im Buch, mag als letztere etwas gewöhnungsbedürftig sein, passt aber natürlich gut zu einem Buch, dass sich auch an jugendliche Leser richtet. Entsprechend ist natürlich auch die Sprachwahl und die Gedankenwelt. Denn neben all der kriminalistischen Arbeit, beschäftigt Millie auch noch das Thema Herzschmerz und Liebe.

Ich werde definitiv die anderen Bücher der Autorin nachlesen.

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Nächster Halt: Mord - Ein Weihnachtskrimi

Rezensionen von verhei:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

basierend auf einer wahren Geschichte- das Leben einer Millionenhinterzieherin

Angelika Moser arbeitet als Buchhalterin im Wiener Hotel Frohner. Obwohl sie aus einfachen Verhältnissen kommt und das Partyleben schätzt, gelingt ihr sukzessive der Aufstieg im Hotel und sie macht Karriere. Als alleinerziehende Mutter ändert sich einiges und sie beginnt Rechnungen zu manipulieren, um das Leben des Lohnes und ihres zu finanzieren.

Lange geht dies gut, bis sie schließlich auffliegt.

Ein typischer Roman von Vea Kaiser, gekennzeichnet durch einen sehr lebendigen Schreibstil. Er geht in die Tiefe mit detaillierten Beschreibungen, so dass man sofort in das Werk gesogen wird. Gut eingefangen wurde das Wienerische, mit all seinen eigenen Begriffen und generell strotzt der Roman nur so vor Humor und spritzigen Dialogen.

Alle Charaktere wirken sehr authentisch, natürlich auch weil die reale Angelika Moser, das Vorbild, zur Befragung zur Verfügung stand. Aber auch die Nebencharaktere agieren schlüssig und sind schön gezeichnet. Die ab und an eingeworfenen Kapitel, die die Entstehung des Romans und die Kontaktaufnahme mit der Hauptfigur, und das Leben der Autorin beschreiben, brechen kurz den Lesefluss, stören aber keineswegs da ein tieferer Einblick eröffnet wird.

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Angelika Moser mit allen Höhen, Tiefen und Herausforderungen nach und so findet man sich zwischen Männerproblemen, Partys, dem Streben nach Höherem, familiären und noch so vielen wieder. Eben mit viel Witz erzählt, aber doch auch sehr ungeschönt und ehrlich z.B. im Bezug auf Mutterschaft. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Grenzen der Moral für die Protagonistin verschieben.

Die Autorin liebt das Schreiben und das Erzählen wie man merkt und dies ist auch für mich der einzige Kritikpunkt, der Roman ist lang, sehr lang. Dieser hätte in manchen Passagen durchwegs kürzer, gestrafter sein können. Jedoch hätte ich diese Passagen auch nicht missen möchten, da der flüssig geschriebene Roman sonst ja viel zu schnell zu Ende gewesen wäre.

Ein schöner, unterhaltsamer vielleicht auch typisch wienerischer Roman über das Leben einer spannenden Figur.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels