Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Merri:
Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Weltraum von Carola von Kessel
Interessant für kleine Forscher
Dieses Buch hat uns sofort begeistert! Die bewährten Klappen der Reihe wecken auch hier zuverlässig die Neugier unseres Kindes. Die Illustrationen sind detailreich gestaltet, sodass es auch beim wiederholten Durchblättern immer etwas Neues zu entdecken gibt. Besonders schön finden wir, dass das Buch spielerisch Wissen vermittelt, ohne zu überladen zu sein.
Der Weltraum-Inhalt ist kindgerecht und verständlich aufbereitet, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Planeten, Raketen, Weltraumstationen und vieles mehr werden anschaulich erklärt.
Das absolute Highlight ist jedoch die Taschenlampen-Idee: Eine simple Papptaschenlampe, die zwischen die Seiten und Folien geschoben wird und verborgene Details zum Vorschein bringt. So simpel das Konzept klingt, so genial ist es in der Umsetzung. Kinder werden zu echten Entdeckern und können selbstständig auf Erkundungstour gehen. Das interaktive Element sorgt dafür, dass das Buch immer wieder zur Hand genommen wird.
Eine klare Empfehlung für kleine Weltraumfans!
Rezensionen von Camilla :
Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) von Anja Fislage
bestialisch genial
Mein Sohn hat das Buch gelesen und innerhalb kürzester Zeit verschlungen! Er fand es wirklich richtig, richtig gut. Smeralda fand er sympatisch, die anderen Charaktere waren gut. Die Böse war böse genug. Er war von der Vielzahl von Bestien fasziniert. Besonders, dass es nicht die "Klassiker" waren die man sonst so aus den Büchern kennt wie Greife z.
B. sondern neu erfunde. Wie der Werhase oder besonders hervorzugeben: Die Phantomkatze. Die hätte mein Sohn nun sehr gerne als Haustier ;)
Sonst sind die Illustrationen sehr schön gestaltet und sehr gelungen. Zielgruppe ist genau zwischen Kindern und halt doch noch kein echter Teenager. Also angenehme Sprache, hoher Spannungsbogen, aber kein Liebeskitsch. Einzig allein die Situation, dass Smeralda quasi anfangs ihre Familie belügen musste über ihre Schule hat ihm nicht so gefallen. Das hat ihn emotional ein bisschen mitgenommen. Aber alles in allem ein super Buch!
Rezensionen von clematis:
Kein Schwede ist auch keine Lösung von Karin Lindberg
Der Pferdeprinz
Emily Bishop ist seit sechs Monaten in Dubai und startet nun voll durch mit ihrer humorvollen morgendlichen Radiosendung bei Dubai Eye. Dabei nimmt sie durchaus einmal eine bekannte, in der Öffentlichkeit stehende Person aufs Korn, aktuell den Schweden Sven Lundström, der zwei stilvolle Luxushotels und ein Pferdegestüt betreibt und daher eher spöttisch als „Pferdeprinz“ abgekanzelt wird.
Für sein neuestes Projekt sucht Lundström einen Investor und stimmt der Idee seines PR-Managers zu, eine Reportage direkt aus einem seiner Hotels zu senden. Dass Dubai Eye ausgerechnet Emily schickt, hat er dabei nicht einkalkuliert.
Voller Humor und doch auch mit Tiefgang erzählt Autorin Karin Lindberg diese dritte Geschichte vor der atemberaubenden Kulisse Dubais. Neben Glanz und Glamour gibt es auch typisch nordeuropäisches Flair und exotische Gewürzdüfte in den engen Gassen des alten Souks. Ein paar alte Bekannte, samt Pferdedame Sundancer, trifft man natürlich auch und ist als Kenner der Reihe „Sand & Sweethearts“ schnell wieder mitten im Geschehen, das Buch lässt sich aber ebenso für sich allein bestens lesen. Die Handlung mit der Radiomoderatorin Emily Bishop und dem Hotelmagnaten Sven Lundström ist überaus unterhaltsam und gerade, als man denken möchte, alles bestens, nimmt das Schicksal eine Wende. Lindberg versteht es ausgezeichnet, auch die Gefühlswelt ihrer Figuren darzustellen und romantische Szenen einzuflechten, die sogar in der heißen Wüste Herzen höher schlagen lassen.
Lindbergs Liebe zu Land und Leuten ist in jeder Zeile spürbar, so lebendig und authentisch verfasst sie ihre Romane vor der abwechslungsreichen Kulisse Dubais. Dass ihre Figuren – zumindest die meisten – so sympathisch sind, ergibt sich von selbst. Eine – gedankliche – Reise nach Dubai zu Emily und Sven kann ich also nur empfehlen!
Rezensionen von Petra:
Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser
Schöne Wimmelbilder
Nicht nur Sachen suchen, auch Tiere wieder finden oder Aktionen nach verfolgen. Die Bilder sind schön wimmelig so das es viel zu sehen und entdecken gibt. Mit jedem Bild können sich die Kinder lange beschäftigen. Mein Enkel liebt den Zoo, vor allem die Pinguine. Genau wie bei uns watscheln sie auf dem Bild durch ihr Gehege und der Kleine darf mit ihnen laufen.
Dieser Wiedererkennungswert ist sehr groß und dadurch gibt es sehr viel zu erzählen.
Das Buch vermittelt das Gefühl das unser Zoo Pate gestanden hat.
Die Spielplätze und die Auswahl an Tieren sind großartig und sehr natürlich dargestellt.
Genau wie die Besucher auf den Bildern, Familien, Schulklassen, ältere und jüngere Menschen.
Das Buch besteht aus stabilen Pappseiten so das auch Kleinere das Buch gut handhaben können. Keine zerrissenen Seiten oder unglückliche Gesichter weil die kleinen Finger Schwierigkeiten haben die Seiten umzublättern.
Rezensionen von Petra:
Wie Schiffe auf stürmischer See von Kathy Biggs
Keine gelungene Mischung
Grace lebt wieder bei ihrem Vater auf der Farm, sie kümmert sich weil er dement ist. Sie ist eine gebrochene Frau, schwere Verluste prägen ihr Leben. Dazu die Belastung Job und die Krankheit ihres Vaters miteinander zu verbinden.
Aus heirerem Himmel erscheint eine junge Frau, sie behauptet die Tochter von Grace Bruder zu sein.
Unmöglich da er vor langer Zeit ertrunken ist. Sie hat Beweise und alle drei begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse.
Es klingt wie ein modernes Märchen, die arme Grace sucht ihren Bruder und danach ist alles gut.
Leider ist die Demenz eine große Herausforderung und das junge Mädchen schon sehr euphorisch und handelt wenig überlegt, während Grace aufgrund ihrer Erfahrungen im Leben zaudert und ängstlich agiert.
Die Autorin beschreibt die Demenz oft aus der Sicht des Kranken, dadurch kann man die Verzweiflung über das Unvermögen sich mittzuteilen nachvollziehen. Denn der Vater merkt wenn sich in seinem Gedächtnis eine Tür öffnet oder schließt.
Grace und Malin dagegen sind schwerer zu verstehen, es dauert bis man die Geschichte von Grace erfährt und warum sie so an ihrem Vater wie an einem Fels in der Brandung hängt.
Malin wirkt trotz ihrer Beschreibung wie ein verwöhntes Kind, unfähig über Konsequenzen nachzudenken.
Das Ergebnis der Reise ist am Ende wieder märchenhaft.
Die Mischung aus Märchen und trauriger Realität fand ich nicht gelungen, es passte meiner Meinung nach nicht zusammen. Entweder weniger Trauer und Verzweiflung oder weniger Happy End.
Rezensionen von Daggy:
Elefant versteckt sich von Miriam Zedelius
Niedliche Tiersuche
Auf dem fröhlich bunten Cover sehen wir das kleine Faultier, dass sich die Augen zuhält. Hinter dem Sessel schaut der Elefant hervor.
Als der Fuchs fragt, was sie spielen sollen, schlägt das Mäuschen Verstecken spielen vor. Das Faultier muss suchen und schon hat sich das Mäuschen versteckt. Es ist nicht ganz einfach das kleine Schwänzchen hinter dem Obstkorb zu finden.
Jetzt ist der Fuchs dran, er legt sich unter die Bettdecke, die Giraffe hat es nicht ganz so leicht, aber auch der Elefant, der sich als letztes Tier versteckt, muss sich etwas überlegen.
Verstecken spielen mögen alle Kinder und in diesem Pappbilderbuch verstecken sich die Tiere sehr fantasievoll und ich musst schon genau hinschauen, um sie zu finden. Das Buch werden wir sicher noch oft vorlesen, es macht richtig Spaß zu suchen und zu finden.
Rezensionen von Daggy:
Auf dem Bauernhof ist so viel los! von Susanne Böse
Suche nach dem Kälbchen
Ein großes Pappbilderbuch mit Schiebern, das kommt immer gut an bei den Kleinen. Mama Kuh sucht ihr Kälbchen und wir suchen mit und schieben die Tür der Scheune zur Seite und entdecken das Kälbchen, die rote Katze gibt uns einen Tipp. Wegen dieser Katze flüchten die Küken in den Hühnerstall, hier zählen wir sie durch.
Auch das Lämmchen wird gesucht, wir finden es auf der Weide.
Es werden Tiere gesucht und nachdem wir den Schieber herausziehen, finden wir die Gesuchten. Dadurch lernen wir die Tierkinder und ihre Eltern kennen. Die Bilder sind bunt und zeigen die Bauernhoftiere in ihrem Lebensraum. Wegen der dicken Pappseiten können die Kinder das auch mal ganz alleine entdecken, es wird ihnen Freude machen.
Rezensionen von Daggy:
Mich kriegt nichts kaputt! von Annette Langen
Von einer mutigen kleinen Vase und Angstvasen
Vasen, die wir auf dem Cover sehen, sind die Protagonistinnen in diesem Bilderbuch, die Hauptrolle spielt die kleine Vase mit der Stupsnase. Als der Laden schließt, stehen die Vasen, einige mit einem Preisschild versehen, im Regal. Eine rosa Vase mit Brille steht auf dem Boden und strickt an einem Netz.
Die kleine Vase schreit „Jetzt will ich spielen, am liebsten mit Vielen!“ und möchte sich an einem Strick abseilen. Die Angstvasen haben, wie ihr Name schon sagt: Angst! Doch die kleine Vase lässt sich nicht abhalten, sie seilt sich ab. Danach erfahren wir so einiges über die Ängste der anderen Vasen, ihre größte Angst ist die vor einem Elefanten. Doch die kleine Vase ruft „Aus und vorbei mit der Angsthaberei!“ und macht einen Kopfstand. Als dann noch ein Elefant im Laden auftaucht und sie vor dem Absturz rettet, dann aber selbst Angst vor einer Ameise hat, ist irgendwie alles durcheinander.
Die wörtliche Rede reimt sich, während der restliche Text ohne Reime auskommt und die Bilder zeigen sehr schön die Emotionen der Vasen.
Ich muss zugeben, dass mich die Geschichte nicht so richtig gepackt hat. Angstvasen, ein ängstlicher Elefant und eine kleine Vase mit Stupsnase, die an ihre Grenzen und darüber hinaus geht, da ist mir doch zu fantastisch. Mir ist klar, dass hier das Angst das wichtigste Thema ist und dass wir erfahren, dass es ein Sicherheitsnetz gibt, das uns die Angst nehmen kann. Allerdings kann ich das nicht so recht meinen Alltag umsetzten.
Bei meinen Enkeln hat die Geschichte allerdings gezündet, sie haben einfach mehr Fantasie als ihre Oma.
Rezensionen von Daggy:
Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Gareth Ryans
Liebevolle Freundschaftsgeschichte
In der Dämmerung schwebt das kleine Gespenst etwas zaghaft über eine Wiese, im Hintergrund sehen wir ein düsteres Schloss.
Anstatt zu spuken, gruselte sich das Gespenst selbst am meisten. So allein fühlte es sich nicht wohl und es überlegte ein Übernachtungsparty zu feiern. Ihr erster Gast sollte die Schnecke sein, doch die war viel zu langsam und würde bis zum Abend die Strecke nicht schaffen.
Auch das Eichhörnchen hatte noch mit der Suche nach seinem Futterversteck zu tun. Die Henne musste noch brüten und der Frosch konnte nicht so lange ohne Wasser auskommen. So kommt es, dass das Gespenst traurig dem Mond sein Leid klagt. Als dann ein zweites Gespenst auftaucht, dass tolle Ideen hat, wird alles gut und es kommt zu einer Überraschungsparty mit vielen Gästen.
Der Text des Buches ist schon sehr lang, da muss eine Dreijähriges Kind schon Erfahrung mit Büchern haben. Die Bilder sind sehr stimmungsvoll und bilden sehr schön die Nacht ab ohne Angst zu machen.
Wie schön, dass auch ein Gespenst nicht gerne allein sein möchte und dass es Dank der Freundschaft zum Nachbargespenst so viele Freunde findet. Das Buch hat sich schon bei meinem jüngsten Enkel zum Lieblingsbuch gemausert.
Rezensionen von Daggy:
Kein Bock auf Knuddeln! von Anette Thumser
Nicht jeder darf den Kleinen knuddeln
Alle Tiere auf dem Cover knuddeln unseren süßen kleinen Titelhelden, der sich dabei gar nicht wohlfühlt.
Knuddel ist ein kleiner, sehr flauschiger und total knuffiger Hase, der total goldig aussieht, egal, wie der sich gerade fühlt. Obwohl er „Will nicht!“ ruft, setzen ihm alle nach, denn sein „Mag nicht!“ ist leider wegen dem „leisen, fluffigen Piepse-Stimmchen“ nicht zu hören.
Doch Knuddel hat einen Plan, er zieht die Stirn in Falten wie Opa Heribert und guckt mürrisch wie Frau Strauß, die Nachbarin. Zusätzlich schmiert er sich mit Masch und Modder ein und übt das Knurren. Leider steckt Mama ihn in eine „Glitter-Flitter-extra-ganzdoll-Badeschaum-Bad“ und danach ruft Papa glücklich „Mein Knuddelchen!“. Unser süßer Knudel muss sich also etwas anders einfallen lassen, um den anderen klarzumachen, dass er nicht geknuddelt werden möchte.
Die meisten Kinder sind so niedlich wie unser Knuddel und auch sie wollen nicht ungefragt, geknuddelt, geküsst oder über den Kopf gestreichelt werden. Da muss man schon ganz schön laut protestieren und das Buch endet mit einem Demonstrationszug mit Schildern wie „Knuddelverbot jetzt!“ und „Frag, was ich mag“.
Unsere Kinder müssen schon früh klar machen, wie wichtig ihr „Nein“ ist und dass sie es laut aussprechen sollen. Niedliche Bilder und ein gut erklärender Text zu einem wichtigen Thema.











