Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Der kleine Tiger - Zu Hause in Indien von Kristina Scharmacher-Schreiber
Ein kleiner Tiger wächst heran
Schon auf dem Cover schreitet der kleine Tiger mit einer geschmeidigen Bewegung auf uns zu.
Als die Dämmerung so langsam dem Morgen weicht, sehen wir in einer Höhle die Tigerin mit ihren Jungen liegen. Ein wunderschöner Anblick bietet sich uns auf der nächsten Doppelseite, da saugen die kleinen Tiger an den Zitzen der Mutter.
Die Kleinen sind erst einige Minuten alt und noch ganz aufgeregt. Nach ein paar Wochen gilt es die Welt zu entdecken und zu spielerisch zu lernen. Dank der Tigerin kann ein Leopard in die Flucht geschlagen werden. Zusammen mit ihrer Mutter lernen die Tigerkinder schwimmen. Aufgrund der großen Hitze zieht es die Familie immer wieder zum Wasser.
Die wunderschönen sehr realistischen Zeichnungen zeichnen dieses Sachbilderbuch in erster Linie aus. Der Alltag eines kleinen Tiger wird hier sehr schön beschrieben und wir begleiten ihn bis zu dem Zeitpunkt, wenn er sich aufmacht selbstständig zu leben.
Auf der letzten Doppelseite erfahren wir noch einiges über Raubkatzen und speziell zu Tigern. Dieses Bilderbuch vermittelt eine Menge Informationen in erzählenden Texten und mit vielen schönen Bildern.
Rezensionen von Wolle:
Mathilde und Marie von Torsten Woywod
Pathos pur
Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief geerdeten Isländerin Jónína in deren Wahlheimat in der belgischen Provinz willkommen geheißen.
Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Thematisch finde ich das Buch durchaus interessant, doch ist die Handlung leider sehr platt umgesetzt. Alles kreis unentwegt und ausschließlich um Harmonie und Naturverbundenheit, so dass es sich ganz und gar nicht glaubhaft anfühlt. Ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern, 13 Buchhandlungen, einem Fernseher und einer Stunde Internet pro Tag, zudem der Name Redu, den man mit "reduzieren" übersetzen kann, das ist alles etwas zu viel des Guten. Handlungsmäßig gibt es kaum einen Fortgang, es geht fast ausschließlich um die Atmosphäre die der Roman erzeugen soll. Lediglich die Figur der Mathilde bringt einen kleinen Gegenpol in die Handlung, was den Großteil des Romans jedoch nicht wirklich interessanter macht.
Rezensionen von Wolle:
Das Ganymed-Fragment von David Reimer
Düstere Atmosphäre
Bei dem Roman „Das Ganymed Fragment“ handelt es sich um eine Mischung aus Science Fiction und Krimi. In einer fernen Zukunft, in der die Menschheit schon längst das Sonnensystem als ihren erweiterten Wirkungskreis für sich entdeckt hat, geschieht auf dem abgelegenen Mond Ganymed ein auf den ersten Blick unerklärlicher Mord.
Der Ermittler Alan Bishop soll sich diesem annehmen.
Was in dem Roman sehr gut gelungen ist, ist die Vermittlung der durch und durch kalten abweisenden und lebensfeindlichen Umgebung auf Ganymed. Dem entspricht auch die Mentalität der Menschen. Machthunger und purer Raubbau dominieren die Gefühlswelt. Bereits das düstere und fantastisch gestaltete Cover vermitteln diese Atmosphäre sehr gut.
Insgesamt ist der Handlungsverlauf durchaus spannend und das Eintauchen in diese so fremde Welt ist dem Autor gut gelungen, doch ich empfand die überaus und von Anfang bis Ende düstere Atmosphäre des Romans sehr bedrückend.
Rezensionen von Wolle:
Dius von Stefan Hertmans
Eine einzigartige Männerfreundschaft
„Dius“ handelt von einer Freundschaft zweier Männer, des Dozenten Anton und dem Studenten Dius. Zweiterer wirbt regelrecht um die Freundschaft des etwa zehn Jahre älteren Anton. Er bietet ihm ein Haus an, in dem er seine Hochschularbeiten vorbereiten kann. Zwischen den beiden entwickelt sich eine immer tiefere Verbundenheit.
Der Erzählstil des Romans wirkt sehr gemächlich und anschaulich und bestickt durch eine wunderschöne Sprache. Insgesamt besteht das Buch aus eher wenig Handlung, dafür aus umso mehr sprachlicher Erzählkunst. Wobei der Erzählstil aus der Sicht Antons auch immer etwas distanziert wirkt. Teilweise schweift die Handlung auch sehr in künstlerische Anschauungsweisen oder Landschaftsbeschreibungen ab.
Das Cover ist, ganz im Stil des Verlages, äußerst schlicht gehalten und zeigt ein Porträt eines jungen Mannes. Ich ging davon aus, dass hier Dius zu sehen ist.
Insgesamt ein sehr stimmungsvoller Roman, ohne Hektik oder große Sensationen, jedoch in einer unglaublich schönen Sprache verfasst mit tiefgreifenden Anschauungsweisen.
Rezensionen von Wolle:
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna
Eine fantastische Welt
Cassandra besucht ein Internat in dem sie gemobbt wird. Ihre Mutter ist seit Jahren angeblich spurlos verschwunden und wird von der Schulleiterin nun sogar als tot erklärt. Da ergeben sich die Umstände, dass Cassandra zu ihrer Tante, der Haghexe, nach Hartwood Hall kommt. Sie erfährt, dass auch sie selbst eine Hexe ist und wird bald in die Hexenkünste und das Fliegen auf Besen eingeweiht.
Doch die nähren Umstände um ihre Mutter werden ihr auch hier nicht erzählt. Geheimnisvoll und unheimlich bleibt auch der Hag, ein düsterer Wald neben Hartwood Hall.
Cassandra Morgen ist ein fantasievolles Buch mit vielen mythischen Wesen die die Leser in eine verzauberte Welt entführen. Ein Spannungsbogen durchzieht den ganzen Roman, sodass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Dabei ist das Buch mit seinem tollen Farbschnitt und dem märchenhaften Cover wunderschön gestaltet.
Rezensionen von Wolle:
Spielverderberin von Marie Menke
Etwas oberflächlich
Der Roman handelt von drei Freundinnen. Erzählt wird die Handlung aus der sich Sophies. Sie und Lotte sind in einem kleinen Dorf zusammen aufgewachsen. Erst später stößt Romy zu ihnen. Sie kommt aus der Stadt.
Während Sophie und Lotte durchweg als hinterwäldlerisch dargestellt werden, ist Romy weltgewandt und aufgeschlossen.
Ihre Eltern ermöglichen ihr ein privilegiertes Leben. Durch Romys Ankunft wird die Freundschaft der beiden Freundinnen auf die Probe gestellt, neue Konstellationen ergeben sich, die eigene Lebenswelt wird in Frage gestellt. Durch die abwechselnde Beschreibung zweiter unterschiedlicher Zeitspannen ist jedoch schon am Anfang des Romans klar, dass sich diese Konstellation mit fortschreitendem Alter der Mädchen ein weiteres Mal ändern wird.
Der kurze Roman lässt sich recht schnell lesen. Unnötige Längen findet man nicht. Die Autorin versteht es den innersten Gefühlen ihrer Protagonistinnen gut darzustellen. Was mich jedoch gestört hat ist das ständige Kreisen um die Gegenüberstellung Großstädterum versus Provinz. Viele Ansätze und Ansichten werden in diesem Hinblick für mein Gefühl etwas zu plump dargestellt. Es entsteht oft ein Schwarz-Weiß-Bild, das die Autorin facettenreicher hätte ausgestalten sollen.
Das Cover hat mir gut gefallen. Es ist bunt, auffällig und versinnbildlicht das Thema auf kreative Weise.
Rezensionen von Cellissima:
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Ein Moment, der alles verändert
Familie Blum -das sind Vater Gus, Mutter Claire sowie die beiden Kinder Hazel und Wolf- zieht von New York nach Riverburg in Maine. Gus hat dort eine Professur bekommen. Hazel befindet sich in ihrem letzten Jahr vor dem College.
Die Familie hofft auf ein ruhiges und schönes Leben am neuen Wohnort, doch daraus soll nichts werden: Direkt am ersten Schultag lässt der Direktor Hazel in sein Büro rufen.
Sie kann sich das nicht erklären, da sie sich nichts hat zu Schulden kommen lassen - und ist noch viel fassungsloser, als sie dann im Büro ist und der Direktor ihr sagt, warum er sie zu sich rufen ließ: Jedes Schuljahr sucht er sich eine Schülerin aus, mit der er Sex haben will - und dieses Jahr hat er sich Hazel ausgesucht. Für den Fall, dass sie sich weigert, droht er ihr Konsequenzen für ihre Zukunft an.
Bisher hat noch keine Schülerin Nein gesagt, alle haben aus Angst um ihre Zukunft mitgemacht und es über sich ergehen lassen - doch Hazel ist anders. Hazel will es nicht. Hazel tut es nicht. Hazel sagt sofort Nein. Und vertraut sich ihren Eltern an. Und natürlich ist fortan nichts mehr so, wie es mal war für Hazel, für ihre Familie, an ihrer Schule und in Riverburg ...
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Der Klappentext klang interessant und gut, die Leseprobe gefiel mir; und so wollte ich diesen Roman unbedingt lesen. Die Erwartungen waren hoch.
Positiv ist Jessica Berger Gross´ Schreib- und Erzählstil. Er hat mir gut gefallen, die Geschichte lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, und Angela Koonen hat das Ganze (wie übrigens bspw. auch schon Colleen Cambridge´s Phyllida-Bright-Krimireihe) sehr gut übersetzt.
Absoluter Mittelpunkt der Geschichte ist natürlich Hazel, doch auch die übrigen Familienmitglieder stehen im Mittelpunkt. Am liebsten mochte ich ihren kleinen Bruder Wolf; er ist wirklich wundervoll.
Die Geschichte fing stark an, ließ dann aber leider auch stark nach. Und damit sind wir leider auch bei einer Reihe von Kritikpunkten.
Die Geschichte wirkte auf mich immer wieder sehr konstruiert und unglaubwürdig. So kann ich mir bspw. beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Direktor sich vor Hazel schon mehrere Opfer gesucht und gefunden haben soll, dass alle das mitgemacht haben sollen, dass kein Mädchen etwas gesagt und sich gewehrt haben soll, dass es nicht mal ernsthafte Gerüchte gegeben haben soll, dass es noch keine Konsequenzen für ihn gegeben haben soll.
Claire und Gus haben mich als Figuren an sich und auch als Eltern nicht überzeugt (Stichwort Gras, um eine Sache von vielen zu nennen). Sie bleiben auch sehr blass und distanziert - ganz im Gegensatz zu Wolf, den man sofort ins Herz schließt.
Der Roman entwickelte sich ganz anders als gedacht und erwartet. Die Sache, um die es eigentlich gehen sollte, stand für mich irgendwann nicht mehr genug im Mittelpunkt. So lag der Fokus bspw. viel zu wenig auf dem Direktor und seinem Leben, nachdem sein Verhalten öffentlich wurde, und den anderen Opfern. Darüber liest man fast nichts. Die Autorin schien irgendwie den roten Faden verloren zu haben. Plötzlich ging es um ein Buch, Interviews, sogar ein VOGUE-Fotoshooting ... es wurde alles zu märchenhaft, rosarot, happy. Nicht nur für Hazel, sondern auch für die übrigen Familienmitglieder lief in der Folge einfach alles viel zu glatt. Das wirkte sehr konstruiert, unglaubwürdig - und es passte für mich einfach hinten und vorne nicht zum Rest, zum Thema, zum eigentlichen und vermeintlichen Schwerpunkt der Geschichte. So viele Probleme, so ein schweres, ernstes Thema - und plötzlich führen alle ein Traumleben?
Es scheint, als wollte die Autorin allzu viele Themen in diesen Roman packen. Dadurch konnten nicht alle in der nötigen und wünschenswerten Tiefe behandelt werden, werden oft nur oberflächlichlich angekratzt und verlaufen dann im Sande - was für den Leser unbefriedigend ist. Weniger wäre hier also mehr gewesen.
Auch das Verhalten der Frau des Direktors war für mich schwer nachvollziehbar und unglaubwürdig. Ebenso die Sache mit Hazel und Noah - irgendwie konstruiert, wenig nachvollziehbar, wenig glaubwürdig.
Die Geschichte entwickelte sich wie gesagt ganz anders als erwartet, und das leider im negativen Sinne.
Gut fand ich hingegen bspw. die Tatsache, dass Hazel zu Erkenntnissen kommt, dass sie lernt, wächst, reift, erwachsener wird - wenngleich ich noch nicht weiß, inwieweit das zu der Hazel zu Beginn passt, inwieweit das glaubwürdig oder auch unglaubwürdig ist. Und obwohl das den allzu rosaroten Eindruck etwas ausgleicht, bleibt es doch am Ende ein allzu konstruiertes happy end, ist alles zu schnell zu einfach, zu schön, geraten das eigentliche Thema und die eigentlichen Probleme viel zu sehr in den Hintergrund.
Schließlich haben mir auch die Botschaften, die dieses Buch vermittelt, sehr gut gefallen.
Insgesamt konnte mich Jessica Berger Gross´ Debüt leider nicht ganz überzeugen - dennoch ist es eine Autorin, auf deren weitere Romane ich gespannt bin.
Rezensionen von Anilam:
Mo & Moritz von Julya Rabinowich
Mehr als eine Liebesgeschichte
Der Einstieg in Mo & Moritz gelingt sehr gut und macht schnell neugierig auf die beiden Hauptfiguren. Erzählt wird die Geschichte von Mo und Moritz, zwei Jugendlichen, die sich ineinander verlieben und dabei nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch ihre Herkunft, ihr Umfeld und ihre eigene Identität neu hinterfragen müssen.
Besonders mutig finde ich, wie viele gesellschaftlich relevante Themen Julya Rabinowich in dieses Jugendbuch packt. Es geht hier bei weitem nicht nur um die Liebe zwischen zwei Jungen, sondern auch um Religion, kulturelle Prägung, familiäre Erwartungen, Vorurteile, Ausgrenzung und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Diese Themen sind wichtig und aktuell, gleichzeitig waren es für mich persönlich stellenweise sehr viele auf einmal. Gerade weil alles sehr nah an der Lebensrealität erzählt wird, hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass man kaum Zeit bekommt, einzelne Aspekte mal wirken zu lassen.
Trotzdem bleibt das Buch gut lesbar. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und altersgerecht. Die Perspektivwechsel sorgen dafür, dass man beide Jungen gut versteht und ihre inneren Konflikte nachvollziehen kann.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich das Cover. Die zarten Farben sprechen mich persönlich sehr an und passen gut zur nachdenklichen Stimmung des Buches. Insgesamt ist Mo & Moritz ein wichtiges und mutiges Jugendbuch, das viele Denkanstöße liefert. Für mich war es thematisch etwas überladen, aber dennoch absolut lesenswert – deshalb solide vier Sterne.
Rezensionen von Anilam:
Tannengrab - Karla Sommerfeld ermittelt von Ines Buck
Dorfidylle mit Abgrund
Ich habe Tannengrab – Karla Sommerfeld ermittelt als Hörbuch gehört und war von Anfang an gefesselt. Die Geschichte entwickelt sich erstmal sehr ruhig und wir dann stetig spannender. Dieses unaufgeregte Erzählen hat bei mir direkt eine beklemmende Atmosphäre entstehen lassen. Hinter der scheinbaren Normalität des Dorfes lauert von Beginn an etwas Mysteriöses bzw.
Komisches.
Der ''Schreibstil'' ist total toll bildhaft und als Hörbuch funktioniert die Geschichte besonders gut. Die Sprecherin hat mir sehr gefallen: Sie liest ruhig, einfühlsam und mit genau dem richtigen Gespür für Spannung und Emotionen. Dadurch konnte ich mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen und habe dem Geschehen aufmerksam bis zum Schluss gelauscht.
Karla Sommerfeld ist mir als Ermittlerin sehr sympathisch, weil sie menschlich wirkt und nicht perfekt sein muss. Auch die Nebenfiguren sind total authentisch und tragen viel zur Stimmung bei. Die Auflösung kam für mich überraschend, war aber schlüssig und nachvollziehbar umgesetzt.
Ein atmosphärischer, spannender Krimi, der als Hörbuch besonders gut funktioniert und bei dem ich gerne weitergehört hätte. Ich freue mich sehr auf weitere Fälle mit Karla Sommerfeld. Absolut verdiente fünf Sterne.
Rezensionen von Claudia R.:
Feuerlilie. Asche spendet Leben von Liza Grimm
emotionsgeladen
Klappentext / Inhalt:
Es geht weiter: Bestsellerautorin Liza Grimm nimmt uns in »Feuerlilie. Asche spendet Leben« erneut mit in die mächtige Welt der Elementarmagie!
Freut euch auf die epische High Fantasy-Fortsetzung von »Eislotus. Wasser findet seinen Weg« mit tödlichen Wettkämpfen , politischen Intrigen und magischen Seelenbüchern .
»Die Tribute von Panem« trifft auf »Avatar – Der Herr der Elemente« in einem Wirbel aus Elementen.
+++ Nur, solange der Vorrat reicht: Erstauflage mit Farbschnitt +++
In Naras Welt wirken Menschen Elementarmagie, indem sie ihre Seelen an Bücher binden. Doch diese geheimnisvolle Technik beherrschen lediglich die Buchbinder. Um den Frieden zu wahren, gibt es jeden Zyklus einen großen Wettkampf, der entscheidet, wer die Buchbinder für einen Zyklus sein Eigen nennen darf. Nara möchte ihre Heimat im ewigen Eis retten und stellt sich deshalb dem Auswahlverfahren der Akademie als Elementgesandte des Wassers.
Doch je länger Nara dort ist, desto stärker werden ihre Zweifel. Bald gerät sie in einen Sog aus Verrat und Lügen. Während sie nach der Wahrheit sucht, nimmt die Jagd auf ihr Seelenbuch kein Ende. Irgendjemand möchte ausgerechnet Naras Buch in seine Gewalt bringen und geht dafür bis zum Äußersten - und sogar darüber hinaus ...
Mitreißende High Fantasy um magische Bücher und die Macht von Wasser, Feuer, Erde und Luft
Cover:
Das Cover ist ein richtiger Eycatcher und sehr feurig und beeindruckend umgesetzt. Eine Blüte in Flammen zieht hier die Aufmerksamkeit auf sich. Und auch die Farben des Feuers, wie rot und gelb sind hier sehr präsent und bringen auch direkt die Wärme mit herüber. Optisch und auch farblich finde ich das Cover klasse und passend umgesetzt und auch zur Reihe ist es passend und auch ein Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist ersichtlich.
Meinung:
Emotionsgeladene Fortsetzung mit Konflikten und spannendem Verlauf, der für gute Lesemomente sorgt. Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung und nach Eislotus ist dies der zweite Band. Und eigentlich auch der Finale, da es ursprünglich als Dilogie angelegt war und so kommuniziert wurde, was dann jedoch geändert wurde und daher auch hier das Ende offen bleibt, so dass man weiterhin gespannt sein kann.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Die Charakterbildung und findet hat bereits im ersten band recht ausführlich stattgefunden, daher geht es nun vermehrt mit der Handlung und Storyline voran, was sehr erfreulich ist und zugleich auch Spannung und noch mehr Lebendigkeit hinein bringt.
Daher würde ich hier jedoch auch dringend empfehlen Vorkenntnisse mitzubringen und den ersten band zu kenne, da ohne diesen es sicherlich schwer möglich ist hineinzufinden und dem Verlauf zu folgen.
Die Geschichte selbst ist spannend umgesetzt und die Mischung aus Intrigen, Action und Emotionen hat mir hier sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm, bildlich und lebendig umgesetzt. Auch die verschiedenen Perspektiven bzw. Erzählstränge und die Anmerkungen aus Naras Seelenbuch bringen eine gewisse Spannung und auch Tempo hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind optisch sehr schön gestaltet und umgesetzt durch die kleinen Verzierungen. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert und die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Einige kleinere Fehler sind mir aufgefallen, sind aber so nicht weiter ins Gewicht gefallen und haben auch den Lesefluss nicht weiter beeinträchtigt.
Die Story wird spannend und interessant weitergeführt und es bleibt offen, was noch passiert. Ich bin neugierig und gespannt.
Auch der Farbschnitt ist hier wieder sehr schön und rundet es sehr gut ab.
Fazit:
Emotionsgeladene Fortsetzung mit Konflikten und spannendem Verlauf, der für gute Lesemomente sorgt.











