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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nessabo:

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Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Stilistisch und sprachlich nicht ganz meins, inhaltlich aber ergreifend

Der Roman hat in meinem Umfeld wirklich viel Begeisterung erfahren, außerdem ist das Cover ein optischer Traum und so war ich sehr neugierig auf das Debüt Leon Englers. Und ich bleibe so fasziniert wie unschlüssig zurück.

Johannes Nussbaum hat das Hörbuch wirklich fantastisch umgesetzt. Ich kannte den Autor bislang gar nicht und hatte doch beim Hören das Gefühl, er liest die Geschichte selbst vor.

Ein Perfect Match von Sprecher und meiner Vorstellung der Autorenstimme! Da doch einige Fachbegriffe und spezifische Autor*innen sowie deren Werke referenziert werden, war das Hörverständnis manchmal erschwert. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass ich beim Lesen aus anderen Gründen mehr Schwierigkeiten gehabt hätte, sodass für mich das Hörbuch die richtige Wahl war.

Denn stilistisch und literarisch hat mir „Botanik des Wahnsinns“ weniger gut gefallen. Ich kann objektiv nachvollziehen, warum es dahingehend begeistert, aber ich habe immer meine Schwierigkeiten mit einer eher distanzierten, abgehackten Erzählweise. Die vielen Referenzen zu Philosoph*innen waren mir zu trocken, die geschichtlichen Hintergründe im Bereich Psychiatrie fand ich wiederum äußerst lehrreich.

Rein literarisch wäre es für mich eher ein 3-Sterne-Buch. Doch Leon Engler schreibt, wenn auch distanziert, so greifbar und menschlich über psychische Erkrankungen, dass es mich wirklich ergriffen hat. Der Autor kritisiert subtil, aber doch deutlich das aktuelle Psychiatrie-System, ohne dabei den darin tätigen Menschen die Schuld daran zu geben. Er wirft Fragen zu einer gesellschaftlich markierten Normalität und zu Heilung auf, die mich regelrecht aus der Fassung gebracht haben.

„Es gibt keine Erlösung, keine Vergebung, nur die Akzeptanz dessen, was ist“

Und während mir die vielen zeitlichen Sprünge und der wechselnde Fokus auf verschiedene Familienmitglieder zu wild waren, blitzt doch immer wieder durch, mit wie viel Respekt Engler diese Personen ansieht. Das zeigt sich auch in seinen Gesprächen mit Patient*innen und ich wünsche mir mehr Therapeut*innen wie ihn. Das Buch erscheint mir, nach Lektüre seiner Biografie, mindestens autofiktional. An sich ist das auch egal, aber es lässt mich wirklich den Hut ziehen vor diesem Autor. Diese Sezierung vererbter Traumata und Erkrankungen ist mutig, anders kann ich es nicht sagen. Und dass Engler dabei so verständnisvoll bleibt, obwohl auch Wut über die eigene Situation angemessen gewesen wäre, beeindruckt mich sehr.

Ein Buch, das mich zwar literarisch nicht so sehr abgeholt, dafür aber emotional trotzdem nachhaltig bewegt hat. Es wirft Fragen auf, die nachhallen und die bestenfalls eine öffentliche Debatte über Psychiatrie und den Umgang mit Erkrankten anstoßen.

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Botanik des Wahnsinns

Rezensionen von peedee:

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The Love Experiment von Stephanie Perkins

Schön, aber zu lang

Ingrid ist 29 Jahre alt, Bibliothekarin in Ridgetop, und schon seit elf Jahren mit Cory zusammen. Eine Hochzeit war nie ein Thema, aber dadurch, dass Ingrids jüngere Schwester heiraten wird, kam die Frage nach ihrer gemeinsamen Zukunft auf: ebenfalls heiraten? Wie sieht es mit Kindern aus? Eigentlich wäre das ja die „normale“ Fortsetzung der Beziehung, oder? Eigentlich… Sie waren nie in anderen Beziehungen; haben sie vielleicht etwas verpasst? Das Projekt „Love Experiment“ ist geboren: Ihre Beziehung wird für einen Monat auf Eis gelegt und sie daten andere – danach wird geheiratet.

Ingrid will unbedingt Macon daten, ihren langjährigen Bibliothekarskollegen. Die Tage verstreichen und der Monat ist um. War das Experiment ein Erfolg?

Erster Eindruck: Das Cover ist von der Gestaltung her auffällig. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich nicht. Und für mich zudem merkwürdig, wenn nicht einmal der englische Originaltitel verwendet wird.

Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich nur, dass das ja wohl niemals-nie-unter-keinen-Umständen gutgehen kann. Elf Jahre zusammen und nun eine kurze Pause in der Beziehung, um ein paar Dates bzw. One-Night-Stands zu erleben? Sorry, das ist völlig absurd, aber für eine Geschichte selbstverständlich unterhaltsam.
Ingrid war mir gleich sehr sympathisch, sie liebt und lebt für Bücher. Ihr Kollege Macon ist – von Berufes wegen – auch buchverrückt, sonst würde er nicht als Bibliothekar arbeiten. Während sie eher Typ Sonnenschein ist, ist er grummelig. Aber sie ergänzen sich beruflich wunderbar. Und Ingrid will, dass es auch privat zu einem wunderbaren Match kommt. Nur muss sie davon Macon überzeugen. Das wird nicht einfach. Ganz und gar nicht!

Das Buch hat 560 Seiten – aus meiner Sicht viel zu lang, obwohl es sich flüssig hat lesen lassen. Ungefähr die ersten 30 Prozent ging es um das „Love Experiment“. Und für mich war das auch gerade der Tiefpunkt. Ich dachte, wenn das so weitergehen würde, würde mich das nur zunehmend nerven und langweilen. Glücklicherweise kam dann aber die Wende – worüber ich natürlich nichts verrate. Buchliebe, Beziehungen, psychische Erkrankung, Familie, Angst, Renovierung, Neuorientierung, Freundschaft – dies sind einige der behandelten Stichworte. Für mich war es übrigens das erste Buch, in dem zünftig gegendert wurde (they, them, their oder auch Freunde*); sehr ungewohnt. Von mir gibt es 4 Sterne.

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The Love Experiment

Rezensionen von stina23:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Krimi-Horror-Mystery für Kinder

In Heidis Leben geht es gerade turbulent zu. Ihre Eltern ließen sich scheiden, die Mutter lebt im Ausland, die Frau ihres Vaters ist schwanger und ihr Haus wurde trotz finanzieller Notlage umgebaut, nur nicht fertiggestellt. Außerdem geht es ihrer Großmutter gesundheitlich nicht gut. Da kommt es dem Mädchen gerade recht, dass ein Riesenrad am Campingplatz ihres Ortes, Hovenäset, aufgestellt wird.

Sie hat vor, so viel Zeit wie möglich mit ihren Freunden Harry und Alva dort zu verbringen und den Sommer zu genießen. Doch es geschehen komische Dinge in ihrem Haus und in Hovenäset. Der neue Mieter und Besitzer des Riesenrads verhält sich eigenartig, im Haus scheint es zu spuken und die verwirrte Großmutter erzählt von einem grausigen Ereignis, das schon viele Jahrzehnte her ist, vor dessen Wiederholung sie sich jedoch unheimlich fürchtet. Heidi und ihre Freunde müssen all dem auf den Grund gehen.
Die Autorin schreibt in einem leicht und angenehm zu lesenden Stil. Ich denke, dass die angesprochene Leserschaft (ab 11 Jahren) damit gut zurechtkommt. Auch der Zusammenhalt der FreundInnen ist ein Thema, das die Altersgruppe ansprechen kann, genauso, wie die differenziertere Sicht der Kinder auf die Erwachsenen, die sich in diesem Alter stärker entwickelt.
In der Geschichte geht es auch gruselig zu. Spannung wird gut aufgebaut, zwar mit recht üblichen Mitteln, wie Gewitter, Dunkelheit, zwielichtigen Personen, unerklärlichen Geräuschen und so weiter, aber junge LeserInnen kennen diese Erzählmittel noch weniger als Erwachsene und können vielleicht nicht schon erahnen, was noch kommen könnte.
Etwas zu viel wurde mir der Plot, der eine brutale Geschichte aus der Vergangenheit beinhaltet, in der ein Vater verrückt wird und seine Kinder anzündet. Ich halte das weniger geeignet für Kinder, bzw habe auch ich auch nicht ganz verstanden, warum gerade so eine Handlung gewählt wurde. Heidi hätte auch auf andere Weise erkennen können, dass ein kleines Geschwisterchen etwas Schönes sein kann. Mich würde wirklich interessieren, was junge Menschen dazu sagen…
Ich habe mich nett gegruselt, mochte den Schreibstil und die jungen Protagonistin, bin jedoch was die Handlung betrifft etwas skeptisch. 3,5 Sterne wären es und ich runde auf 4 auf.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von Cellissima:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Gänsehaut ist garantiert!

"Flammenrad" ist der Auftakt einer Trilogie für junge Leser im Alter von 11-13 Jahren. Empfohlen wird es für junge Krimifans - aber ich würde es eher und passender als Thriller, Grusel, Spuk bezeichnen. Krimielemente sind vorhanden - ebenso aber auch schon Horror-Elemente.
Alle drei Bände spielen in Schweden, am Meer.

Es geht um drei Freunde, und jeder von ihnen wird in einem der Bände im Mittelpunkt stehen.
In diesem ersten Band geht es vor allem um Heidi. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihre Mutter ist nach Deutschland gezogen. Ihr Vater und seine neue Partnerin bekommen ein Baby, und gemeinsam wohnen sie in einem Haus.
Doch es passieren seltsame Dinge: unter dem Dielenboden findet man einen alten Kinderschuh und eine alte Rassel; Regen und Gewitter wollen gar nicht mehr verschwinden; Heidi ist sich sicher, dass nachts ständig jemand im Haus ist, ganz nah; ihre Oma ist ganz verändert und hat große Angst; die schwangere Jennifer wird immer müder.
Irgendwann keimt in den Kindern der Verdacht, dass es vielleicht Bill ist, der kürzlich mit seinem Riesenrad nach Hovenäset kam und im Gästezimmer von Heidis Haus wohnt. Denn all diese Dinge geschehen erst, seit er da ist. Und dann erfährt Heidi von ihrer Oma, dass vor langer Zeit etwas Schreckliches geschah und es sich wiederholen wird, wenn sie Bill nicht aufhalten und dafür sorgen, dass er schnellstmöglich mit seinem Riesenrad verschwindet. Doch das ist gar nicht so einfach, da die Erwachsenen Heidi und ihrer Oma keinen Glauben schenken ...
Wird es Heidi und ihren Freunden gelingen, Bill aufzuhalten und ihre Familie vor dem großen Unglück zu bewahren?
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Eigentlich hat das Buch 5 Sterne verdient, und eigentlich würde ich die auch von Herzen gerne vergeben - dass ich es nicht tue, liegt an ein paar Kritikpunkten, die dazu führten, dass "Flammenrad" doch leider nicht hundertprozentig überzeugen konnte.
Kristina Ohlsson´s Schreibstil ist toll, der liest sich richtig gut! Sowohl für die Zielgruppe als auch für Erwachsene. Die Geschichte ist richtig atmosphärisch, sie besticht durch ihre mysteriöse und unheilvolle Grundstimmung - und ständig geschehen Dinge, die alles noch mysteriöser machen. Auch Erwachsene können sich noch herrlich gruseln bei dieser Geschichte.
Schnell entsteht eine extreme Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie alles weitergeht und endet. "Flammenrad" ist richtig spannend.
Ganz nebenbei geht es auch um Scheidung, Trennung von der Mutter, das Gefühl, sich vernachlässigt und unerwünscht zu fühlen, die Demenz der Großmutter ... das alles hat die Autorin stimmig eingewoben. Man hatte nie das Gefühl, dass es störend ist oder dass die Autorin zu viele Themen reinpacken wollte.
Auch die Figuren sind gelungen. Und das Buch passt auch perfekt in die kalte und dunkle Jahreszeit, gerade jetzt auch vor Halloween.
Ich muss aber sagen, dass es stellenweise einfach etwas too much war für die Zielgruppe (ich denke da an die Särge, das Anzünden, das Ertränken ...).
Natürlich kommt es immer auf das jeweilige Kind an - aber ich würde allen Erwachsenen raten, das Buch vorab zu lesen und individuell zu entscheiden, ob bzw. wann es einem Kind überlassen wird. Oder es gemeinsam zu lesen. Wir haben es tagsüber zusammen gelesen, auch, um immer wieder über das Gelesene zu reden, was ich auch aus anderen Gründen wichtig finde.
Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass es auch um Angst und Aberglaube geht, genauer: dass, wenn das, was der Aberglaube vorgibt, befolgt wird, die Gefahr gebannt ist. Angst, Aberglaube und Abhängigkeit werden also bestärkt. Finde ich nicht gut. Menschen aller Altersklassen sollten davon wegkommen, statt noch darin bestärkt zu werden. Und gerade bei Kindern finde ich das dann auch wirklich problematisch.
Weiterhin gab es ein paar Logik-Widersprüche. Auch wurden Dinge, die nicht stimmig waren, nicht aufgelöst, es gab keine Erklärung, keine Auflösung, und so blieben auch sie unklar.
Schließlich waren wir mit dem Ende alles andere als glücklich. Es ist zu offen und lässt den Leser leider zudem mit einem Gefühl der Beklemmung zurück. Das empfand schon ich als Erwachsene so, und ich denke, dass die Zielgruppe noch mehr daran zu knabbern hat. Das Kind, mit dem ich das Buch gelesen habe, war auch enttäuscht und unruhig und hätte sich ein anderes, positiveres, endgültigeres Ende gewünscht.
Daher leider keine Höchstbewertung - dennoch ist "Flammenrad" ein toller Auftakt; wir wollen und werden die Reihe definitiv weiterlesen.
Wir würden es allen Kindern, die Spannung, Grusel, Spuk, Gefahr, Geheimnisse, Geschichten über Freunde, Rätsel, die sie lösen müssen, mögen und auf der Suche nach einem schaurigen und düsteren Buch für kalte und dunkle Herbst- und Winterabende sind, empfehlen - wenn das jeweilige Kind wirklich schon bereit für diese Lektüre ist und man gegebenenfalls zusammen liest und darüber spricht.
Und es ist definitiv ein Buch, bei dem auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, sondern "Flammenrad" sehr gerne gelesen.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von evaki:

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Plant Lady von Minyoung Kang

Pflanzen und warum man besser sorgsam mit Ihnen umgehen sollte

Minyoung Kang und Ihre Plant Lady Yu-hee versteht es, uns ordentlich Gänsehaut zu verpassen! Na klar, dieses Buch ist reine Fiktion, sonst könnte es ja gar nicht veröffentlicht werden. Trotzdem gehört der Stoff zu dem, der uns erstmal stutzig macht, zum Schwitzen bringt und dann ordentlich zum Grübeln!
Jedenfalls werden sich alle Pflanzenliebhaber freuen, werden doch einige Pflanzen und deren Vorlieben aber auch Abneigungen so gut beschrieben, dass man sich für seine eigenen vier Wände einiges abschauen kann, oder auch für den Garten oder den Hinterhof.

Was mir besonders gut gefallen hat, daß bei all den Einzelgeschichten genügend Platz für die eigene Phantasie bleibt und auch wenn sich alles gut aneinanderreiht, sind es ganz individuelle "Fälle" bzw. Personen die hier im Mittelpunkt stehen. Mutige waghalsige Geschichten jedenfalls, die einem Hoffnung geben für die Schwachen und Verletzten!

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Plant Lady

Rezensionen von S.:

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Der Doktor und der liebe Mord von René Anour

Clever, Herr Herr!

Severin, gutherziger und engagierter Tierarzt, gerät in eine unmögliche Situation: sein Ekel von Chef bedroht ihn und irgendwie … ist der plötzlich tot!
Wie er mit der Konstellation umgeht, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und welche Rolle Putzfrau Jedna dabei spielt, hat René Anour in einem äußerst witzigen und unterhaltsamen Roman verarbeitet.

Seine Charaktere sind vielschichtig und gut vorstellbar angelegt, sie polarisieren. Die Eltern! Die Kommissarin! Der Tierarzthelfer! Überhaupt sind Tiere aller Couleur wichtige Akteure, liebevoll und originell beschrieben. Spezielle Kenntnisse werden dargelegt, das Tierarztstudium schlägt durch …
Unerwartete Wendungen, eine gewisse Boshaftigkeit und deutliche Anspielungen machen den Reiz dieses empfehlenswerten Krimis aus!

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Der Doktor und der liebe Mord

Rezensionen von Morten:

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Schwanentage von Zhang Yueran

Starke Frauenfiguren in einer deprimierenden Welt

Wie gerne hätte ich „Schwanentage“ ein wenig mehr gemocht. Es ist ein gutes Buch, keine Frage, nur leider kein sehr gutes oder großartiges. Es hat spannende Figuren, tolle Frauen, aber leider sind sie so gefangen in ihren Rollen, dass kein Ausbrechen möglich ist. Das mag realistisch sein, ist aber vor allem auch: deprimierend.

Yu Ling ist Kindermädchen für eine reiche Familie. Und quasi die Ersatzmutter für Kuan Kuan, den kleinen Sohn. Trotzdem plant sie mit ihrem Liebhaber dessen Entführung bis Kuan Kuans Vater und Großvater verhaftet werden und die Mutter untertaucht. Yu Lings Plan ist gescheitert, ihr Freund macht sich stattdessen mit ihren Ersparnissen vom Acker. Und Yu Ling kümmert sich, weil es ja sonst keiner macht, weiter um Kuan Kuan.

Der Anfang, das Grundgerüst, hat mich durchaus neugierig gemacht. Wohin geht diese Reise, was wird aus den Hauptfiguren, aber auch den Nebencharakteren? Davon tauchen einige interessante auf – Kuan Kuans Lehrerin, die Fitnesstrainerin des Vaters, eine geheimnisvolle Person am Telefon der Großmutter, die Mutter des Jungen. Und auch Yu Ling hat ein Geheimnis, das die Familie erst vor wenigen Monaten herausgefunden hat – sie hat Schuld auf sich genommen für ein Verbrechen, dass sie nie begangen hat.

„Schwanentage“ ist als gesellschaftskritisches Buch durchaus gelungen. Es zeigt unterschiedliche Frauenfiguren, die in verschiedenen Rollen gefangen sind. Das Kindermädchen mit einer vermeintlich kriminellen Vergangenheit. Die reiche Tochter, deren Leben vorgezeichnet war. Und einige andere. Aber keine diese Frauen vermag es aus ihrer Rolle auszubrechen. Denn Zhang Juerans Roman ist kein Märchen. Vielleicht ist das auch gut so, ich brauche auch kein Happy End, aber etwas mehr Tiefe, etwas mehr Hoffnung oder auch etwas mehr Gefühl hätte dem Buch in meinen Augen gut getan.

Witz immerhin hat es, das zeigt schon der Titel, denn der „Schwan“, den Kuan Kuan mit nach Hause nimmt und in einem Zelt einquartiert, ist ein Wahrheit eine Gans, aber alle spielen sein Spiel mit. Vermutlich ist auch das eine Metapher dafür, dass die Frauen das machen, was die Männer vorgeben. Auch wenn dieser erst sechs Jahre alt ist.

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Schwanentage

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Himmelerdenblau von Romy Hausmann

So ein tolles Buch – mega und absolut empfehlenswert

Romy Hausmann hat mit ihrem LiebesKind hohe Maßstäbe gesetzt und ich muss sagen, Himmelerdenblau steht dem in Nichts nach, das ist mein Jahreshighlight 2025 !
Die Charaktere sind von der Autorin toll dargestellt, authentisch und real und mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl geht es in diesem Buch um eine Krankheit, die gar nicht so viel Öffentlichkeit bekommt, wie man es eigentlich erwarten sollte.

Alle Figuren müssen mit dieser Krankheit leben, ob als Erkrankter, oder dem Umfeld.
Der Thriller ist fantastisch aufgebaut, viel Stimmung und Spannung, die sich immer mehr und mehr aufbaut. So fühlt man sich beim Lesen wie in einem Sog und kann das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht.
Das Buch ist facettenreich und hat mich mit einer Vielzahl von Emotionen beim Lesen überrascht – nichts ist so, wie man es erwartet.
Romy Hausmann kommt mit leisen und unterschwelligen Tönen aus, benötigt keine blutigen Szenen, die bis ins Detail das Grauen beschreibt. Sie lässt ganz leise die Töne des Horrors ertönen, bis das Szenario richtig laut hallt.
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight 2025 – genialer geht es gar nicht !

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Himmelerdenblau

Rezensionen von Lesebegeisterte:

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Good Energy von Casey Means

Eine Anregung für eine Ernährung Umstellung

Die Inhaltsangabe hat mich schon einmal sehr angesprochen. Ist es doch wichtig, bis ins hohe Alter fit und gesund zu sein. Das Inhaltsverzeichnis verspricht sehr spannend und informative Themen, zum Thema Gesundheit und Stoffwechsel. Sogar ein 4-Wochen-Plan enthält das Buch, wo ich doch recht gespannt war, ob und wie dieser Plan aussieht und ob er auch funktioniert.

Bekommt man doch für jedes „Problem“ ein Medikament verschrieben und dann soll alles wieder gut sein? Wenn man das alles verhindern oder mindern könnte, wäre dies ja super!

Laut der Autorin, reichen einfache Dinge aus, um länger gesund zu sein. Das ist ja mal eine Ansage! Ich war sehr gespannt, wo da die Reise hingeht und was für ein Konzept folgt. Gesundheit ist enorm wichtig, wenn das Buch das liefert, was es verspricht, bin ich schon zufrieden. Oft reichen ja die einfachsten Dinge die man umsetzen kann und die dann auf Dauer die Gesundheit verbessern.

Ich fand das Buch sehr interessant, informativ und lehrreich. Der Schreibstil ist informativ und gut lesbar auch für Laien. Die Autorin geht sehr ins Detail, was ich aber durchaus spannend fand.
Der Ratgeber ist in 4 große Bereiche unterteilt. Es geht sehr ins Detail, alles wird super genau erklärt, also schon einmal toll, wenn man sich mit dieser Thematik wirklich auseinandersetzten will. Dann folgt ein 4-Wochen-Plan mit vielen Tipps für den Alltag. Für all jene Leser*innen, die sich mit dem Thema Gesundheit und Ernährung näher befassen wollen ideal! Ich hatte einigen „Aha-Momente“ und konnte mir so einige Tipps mitnehmen.

Fazit: Ein detailreicher Ratgeber mit Tipps und Tricks wie man es eventuell schaffen kann, gesund bis ins hohe Alter zu sein. Denn schließlich wäre dies für uns alle erstrebenswert. Manche Themen waren für mich weniger interessant, diese habe ich dann auch übersprungen. Auch fand ich einige Maßnahmen eher schwer umsetzbar oder für mich nicht passend. (Zum Beispiel Lebensmittel die ich bei uns nicht fand.) Aber, man kann sich durchaus einiges mitnehmen und im Alltag ausprobieren. Ich bin gespannt, ob es nach einiger Zeit auch Erfolge geben wird.

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Good Energy

Rezensionen von Lesebegeisterte:

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Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder? von Arno Strobel

„Ein Zuhause wo man nicht sicher ist!“



Ines und Marco haben sich gerade ein neues Haus in der neu gebauten Wohnanlage „Auf Mons“ gekauft. Sie sind überglücklich, dass sie zusammen mit ihrer Tochter Emilia dort einziehen können. Die Nachbarschaft schein toll zu sein, alle sind super freundlich und hilfsbereit. Vor allem das Paar Mannstein ist sofort Feuer und Flamme für Emilia.

Doch bereits in der ersten Nacht, kommt es zu einem gruseligen Vorfall. Ines hat das Gefühl es steht jemand an ihrem Ehebett, mitten in der Nacht, oder war es nur eine Einbildung? Doch am nächsten Tag wird im Nachbarhaus eine Leiche gefunden! Ziemlich grausam inszeniert. Die Aufregung ist groß. Ist hier ein Serienkiller unterwegs? Ist der Mörder ein Bewohner der Siedlung? Plötzlich ist jeder ein Verdächtiger und die gruseligen Vorkommnisse werden mehr. Marco und Ines schweben in großer Gefahr, denn der Mörder ist ihnen ganz nahe.

Ich hatte bei diesem Thriller immer ein beklemmendes und gruseliges Gefühl. Abwechselnd wird aus der Sicht des Mörders erzählt, dass macht die Story noch aufregender. Der Autor versteht sein Werk und liefert einen gelungenen Thriller der spannend und vielschichtig ist. Man wird vom Autor auf einige falsche Fährten geführt, was den Mörder betrifft.

Zusammengefasst, ein spannender, solider Thriller! 1 Punkt Abzug, da ich mir etwas mehr Nervenkitzel erwartet hätte, was ich von vorigen Büchern des Autors gewöhnt bin, aber das ist ja Geschmackssache und jeder empfindet das ein bisschen anders.

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Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?