Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Book Boyfriend von Claire Kingsley
Viel zu viel Erotik
Book Boyfriends, Band 1: Mia liebt Bücher, und dabei vor allem Romance. Im wahren Leben sieht es in Sachen Liebe bei ihr eher dunkelgrau als rosarot aus, gar nicht so wie in den Liebesromanen. Bis sie Alex kennenlernt: charmant, zuvorkommend, humorvoll. Sie weiss jedoch noch nicht, dass er seit kurzem Bestsellerautor ist: Als Lexi Logan schreibt er Liebesromane.
Und er chattet mit „Book Babe“, kurz „BB“, die einen Bücherblog betreibt. Als Alex herausfindet, dass sich hinter „BB“ ausgerechnet Mia verbirgt, ist das Dilemma gross, denn er will nicht, dass sein eigenes Pseudonym auffliegt, aber andererseits will er Mia nicht verlieren…
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir; aktuell scheint es jedoch in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen – das mag ich nicht.
Mir fällt die Bewertung dieses Buches etwas schwer: Es gab einige Punkte, die mir sehr gut gefallen haben, aber andere, die meinen Leseeindruck sehr getrübt haben.
Mia ist ein Riesentollpatsch – sie stolpert förmlich von einem Missgeschick zum nächsten. Zudem ist sie sehr unsicher, entschuldigt sich fortlaufend. Das fand ich übertrieben. Sie chattet mit ihrer „besten Freundin“ Lexi, nichtahnend, dass diese „Freundin“ in Wahrheit ein Mann ist. Wie kann sie jemanden, den sie noch nie gesehen oder persönlich gesprochen haben, als beste Freundin bezeichnen? Und warum schimpft sie immer über ihren Kater?
Alex verbringt Jahre damit, an einem Science-Fiction-Roman zu basteln, ohne ihn zu Ende zu bringen, vollbringt aber dann in Turbogeschwindigkeit einen Liebesroman, der so erfolgreich ist, dass er zum Bestsellerautor wird. Nun ja, vielleicht ist das eben das richtige Genre für ihn. Mir hat sehr gefallen, dass er sich so um seinen Vater kümmert – auch finanziell.
Wie Mia und Alex sich im richtigen Leben kennengelernt haben, fand ich süss (tja, eben wie in einem Liebesroman *laut-lach*). Dann folgen in Nullkommanichts zu viele und zu ausführliche „heisse“ Szenen – für einen Liebesroman zu explizit. Und man könnte meinen, dass es sich um ganz andere Menschen als die vorher beschriebenen beiden handelt. Das Buch hat sich wohl flüssig lesen lassen, aber ich kann leider nur 2 Sterne vergeben, schade.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Willkommen auf Idlewood!
Es war nicht nur die schneebedeckte Berglandschaft und das luxuriöse und vor allem abgelegene Winterdomizil, was mir atmosphärisch gut gefallen hat. Theodora hat mich als starke Figur überrascht, nachdem ich sie anders eingeschätzt hätte. Ihr Verlobter Connor ist für sie unerlässlich wie Sauerstoff, sagt sie.
„Erschreckend, wie rasch wir uns ineinander verflochten.“ Liebe, die nach wenigen Monaten mit einer Verlobung gefeiert wird, was bei der reichen Familie für Skepsis sorgt. Das Zusammentreffen bleibt nicht ohne Hürden, aber was sich dann auftut ist düster und gefährlich. Doch Theodora wurde gewarnt. Irgendjemand aus der Familie will sie nicht dort haben und bald ist sie überzeugt, dass sie wohlmöglich gezielt an diesen Ort geführt wurde. Es ist eine einfache Erzählweise, denn fast ausschließlich Theodoras Sichtweise wird erzählt. Dass macht es teilweise besonders spannend, aber an der ein oder anderen Stelle hätte ich eine neue Perspektive gebraucht.
Es geht um dunkle Geheimnisse und eine Wahrheit, die nur mithilfe der Vergangenheit aufgedeckt werden kann. Familiäre Verstrickungen, Reichtum und Gehorsam. Wendungsreich, sprunghafte Verdächtigungen und ein Kern, der berühren kann. So ganz ohne Konstruktionen und verschenktes Potenzial geht es aber leider nicht. Insgesamt zwar spannend, aber nicht so packend, wie gehofft. In jedem Fall war es ein Thriller, der unter den Nägel brennt und sich gut zusammen (Buddyread, Lesezirkel etc.) lesen lässt.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Joshua Jackelby,1 Audio-CD, 1 MP3 von Benedict Mirow
Große Hörbuch-Empfehlung!
Es gibt mehrere faszinierende Aspekte an dieser Geschichte: Die Handlung, die in London (1851) spielt und der Zusammenhalt der «Waterloo Boys», die ein gemeinsames Schicksal eint und Freundschaft und Zusammenhalt gegen die «Kings» verbindet. Außerdem ist es ein mitreißendes Abenteuer in die Vergangenheit mit mutigen Helden, ausgewogen temporeicher Spannung und emotionalen Momenten.
Ich habe von Anfang an mitgefiebert, als der Zeitungsjunge Joshua an einem Dienstag im März, in einer todesmutigen Rettungsaktion, Hazel das Leben rettete. Autor Benedict Mirow beweist schon in diesem ersten Kapitel, dass er es versteht, packende Spannung und Emotionen zu verbinden. Dabei erzeugt er stimmungsvolle Bilder und lebendige Figuren, sodass das Hörerlebnis auf mehreren Ebenen funktioniert, während mir die kreativen Ideen und die Vielseitigkeit besonders gefallen hat. Kindgerecht wird auch die Härte der Zeit abgebildet und ein Eindruck davon vermittelt, wie die Menschen damals gelebt haben, denn für Joshua und seine Freunde ist das Geld stets knapp und das Überleben hängt von ihrer Arbeit ab. Dadurch ist das Angebot, den Fall des gestohlenen Himmelseglers aufzuklären, aufgrund der hohen Belohnung, sehr verlockend. Gemeinsam mit dem diebischen Leroy und der cleveren Charly sowie weiteren sympathischen Figuren begibt man sich gern in dieses Abenteuer und fiebert mit den Figuren mit, die brenzlige Momente durchzustehen haben.
Ich fand die Hörbuch- bzw. Hörspiel-Inszenierung spektakulär. Untermalt mit einem stimmungsvollen Soundtrack werden gefühlvolle Momente intensiver und da die zahlreichen Figuren ihre eigene Stimme bekamen, war es noch lebendiger und ein unterscheiden der Charaktere keine Schwierigkeit. Dazu gab es Geräusche, die einen direkt ins 19. Jahrhundert befördern und der Schrei des Prinzen Ilavarasan verursacht eine angenehme Gänsehaut. Ich fand es grandios. Absolute Empfehlung, ganz besonders für das gelungen (ungekürzte) Hörspiel.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Ins hohe Gras von Trevor Noah
Heute nehmen wir Reißaus!
Wer möchte nicht die lästigen Pflichten für einen Tag hinter sich lassen, um stattdessen die Freiheiten eines Samstags zu genießen, der mit großen Abenteuern lockt? Nicht nur aus Kindersicht macht das absolut Sinn.
Ein Junge hat ganz eigene Pläne für diesen Tag, während sein Teddy namens Walter ihm ins Gewissen redet.
Doch der Junge will „dahin, wo wir noch nie waren“ und nimmt Reißaus. „Mit aller Macht wollte er den Haushaltspflichten entkommen, die seinen perfekten Tag zu verderben drohten.“
„Mach dich darauf gefasst, seltsame Dinge zu erleben.“ Ingesamt drei fantasievolle Begegnung im hohen Gras hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den zwei Gefährten und lehren sie eine neue Sicht auf die Welt, in der wir versuchen, einander zu verstehen und aufeinander zuzugehen.
Eine unterhaltsame Geschichte, farbig illustriert und
nicht zu überladen, regt mit Fantasie zum Nachdenken über unser Miteinander an. Gleichzeitig wird die Abenteuerlust geweckt, aus der Perspektive eines Kindes, das nicht versteht, warum es all die Regel immer befolgen muss.
Das offene Ende gefällt mir gut, weil ich mir selber ausmalen kann, wie der Junge mit Walter nach Hause zurückkehrt und was ihn dort erwartet. Angesichts des Themas finde ich auch nachvollziehbar, warum die Suche nach Antworten ebenso viel Seitenumfang hat, wie die Idee zum Aufbruch. Dieser Teil gehört bereits zum Abenteuer dazu.
Die hochwertigen Materialien und gestalterischen Details des Buches, machen es zu einem edlen Geschenk. Die besondere Buchgestaltung unterstreich den Zauber und die Tiefe der Geschichte um einen Jungen und seinen Teddybären. Es ist eine Einladung an Kinder und Erwachsene diese bebilderte Geschichte zu entdecken, wirken zu lassen und sich darüber zu unterhalten. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein Buch durch seine Aufmachung und Gestaltung zu einem besonderen Erlebnis wird.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Wintern von Kari Leibowitz
Eine positive Haltung zum Winter entwickeln
Der Winter bringt Kälte, Dunkelheit, Müdigkeit und vermindert das Interesse an sozialen Kontakten. Was soll daran gut sein? Was macht man, wenn man sich permanent nach der Sonne sehnt und nur will, dass der Winter schnell vorüber geht? Winterdepression vorprogrammiert.
Autorin Kari Leibowitz lenkt die Aufmerksam weg von den unangenehmen Seiten des Winters, die nun mal unabänderlich sind, und etabliert eine positivere Einstellung zur Winterzeit.
Das tut sie ausführlich und wechselt, wenig stimmungsvoll, zwischen ihren Reisen, Erfahrungen und durchgeführten Studien und deren Erkenntnisse.
Die „Aufwärtsspirale von Akzeptanz und Anpassung“ und der Winter als ruhige Pausentaste, als Gelegenheit, sich mehr auszuruhen. Beim Lesen kommen direkt Ideen und ich wurde angeregt, meine innere Einstellung zu hinterfragen. Viele Sätze werden in anderer Form wiederholt, um sich allmählich im Kopf festzusetzen, immer mit der Botschaft: den Winter annehmen. Letztlich nichts Neues, aber ein zusammengefasst wertvoller Reminder und Impulsgeber.
„Und indem wir die Einstellung einnehmen, dass Ruhe von Natur aus wertvoll ist, dass sie ein Teil des Menschseins ist, bekommt die Ruhe eine andere Bedeutung.“
Wer schnelle Impulse sucht, findet in den zahlreichen „Praxistipps für den Winter“ die wichtigsten Umsetzungstipps. Es lässt sich nicht für jeden alles umsetzten, besonders, wenn die Lebensrealität eine andere als die der privilegierten Autorin ist, aber letztlich kann jeder etwas für sich mitnehmen und positive Aspekte am Winter finden.
Kari Leibowitz geht auf positiv ausgerichtete Strategien ein, sowie achtsame Entschleunigung, etablierte Rituale der Gemütlichkeit und Bewegung in der Natur. Dabei geht es im gesamten auch darum, wie sich schwierige Lebensphasen besser überstehen lassen und wie sich ein anderer Blickwinkel auf das eigenen Wohlbefinden auswirkt.
Ich empfand es als Liebeserklärung an den Winter und einige Aspekte haben meine Sichtweise verändert und meine Bewältigungsstrategien bereichert. Viele Maßnahmen zusammengenommen, helfen mir bereits.
Daher ist das Buch aus meiner Sicht gut geeignet für alle, die Schwierigkeiten haben, sich auf den Winter einzulassen, unter Winterdepressionen oder starker Wintermüdigkeit leiden, und deren Lichtlampe ungenutzt in der Ecke steht. Wer «Überwintern. Wenn das Leben innehält» von Katherine May mochte, dem wird dieses Buch auch gefallen. Besonders sinnvoll, wenn man im Einklang mit den Jahreszeiten leben möchte, aber bisher gescheitert ist.
Rezensionen von Ruth:
Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 17 - Im Wald von Sandra Noa
Wissensvermittlung in Verbindung mit Lesenlernen
Seit 2021 gibt es in der bewährten Reihe „Wieso Weshalb Warum?“ Bücher, die sich speziell an Erstleser richten. Hier wird Sachwissen mit Lesetraining verbunden, Zielgruppe sind Kinder ab der zweiten Lesestufe.
„Im Wald“ ist bereits der 17. Band und auch dieser kann wieder voll überzeugen.
Kurze Kapitel in großer Fibelschrift gehalten vermitteln auf kind - und sachgerechte Art Wesentliches zum Thema Wald. Da werden unterschiedliche Waldarten porträtiert, die Bedeutung des Waldes im Hinblick auf Fauna und Flora vermittelt, die Funktionsweise von Bäumen erklärt usw. Ausführlich wird dargelegt, wie im Wald alles miteinander zusammenhängt, wie Bäume miteinander kommunizieren und wie sich der Wald im Jahresverlauf verändert. Natürlich muss heutzutage auch der Klimaschutz thematisiert werden. Bäume bzw. ein gesunder Wald spielen in diesem Bereich eine wesentliche Rolle. Und Kinder können aktiv zum Schutz der Wälder beitragen.
Zahlreiche bunte Illustrationen und Photos ergänzen den Text.
Zusätzliche Elemente wie Kreuzworträtsel, Lückentexte, Silbenrätsel und ein Lesequiz dienen dem Lesetraining. Sticker und ein Leselotto sorgen für zusätzlichen Spaß.
So ist dieses Buch ein gelungenes Beispiel für Wissensvermittlung und spielerisches Lesenlernen. Meine Enkelkinder werden ihre Freude haben an dem Buch.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Der Fluss der Zeit von Pascal Mercier
Prägnant und wirkungsvoll erzählt
Wie ist das, wenn man in die Vergangenheit eintaucht und noch einmal ganz lebendig in Erinnerungen schwelgen will? Wenn man die Vergangenheit nicht loslassen kann und der Abschied einen Neuanfang überschattet? Wenn Dankbarkeit zur Last wird oder der Fluss der Zeit sich in einem angstvollem Moment des Wartens ewig hinzieht? Diese fünf Kurzgeschichten vereinen sprachliche Präzision und erzählen mit philosophischer Tiefe von eindrücklichen Momenten.
Dabei endet jede Geschichte mit einem gefühlten Paukenschlag, manchmal laut und manchmal leise. Wobei «Tödlicher Lärm» mich in seiner Drastik am meisten überrascht hat und das Konzept umzukehren scheint.
Unverkennbar betrachtet Pascal Mercier nicht nur die direkte Erfahrung seiner männlichen Figuren, sonder zeigt auch außenstehende Personen und ihre Eindrücke, wie in «Die Übergabe», in der der Vorbesitzer den Käufern sein Haus übergibt, wobei seine Gefühlswelt sich nur durch seine skurrilen Handlungen erahnen lässt: „…kaum auszuhalten…Wir gehen auf dünnem Eis.“ Oder Jan Winter, der sich mit seinem Sohn unterhält und unerwarteten Halt bei seiner Familie findet. Im Fluss der Zeit stehen wir nie allein und begeben uns in Momente der Nostalgie, Angst, Vorfreude, Dankbarkeit und ihren Schattenseiten.
„Wir hatten es nicht in der Hand, wie wir empfanden, und das Empfinden war mächtiger als unser Wunsch, es möge ein anderes Empfinden sein.“
Wenn man kurze Geschichten, besondere Momentaufnahmen, eine fokussierte und doch tiefgründige Handlung mit wenigen Charakteren mag und Lust hat, auf unterschiedliche Ausgänge, die zum Nachdenken anregen und sprachlich überzeugen, dann ist «Der Fluss der Zeit» wunderbar für Zwischendurch und alle Kurgeschichten-Fans geeignet.
Rezensionen von Immenhof:
Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini
Ansprechend
„Heartbreak Hotel“ war mein erstes Graphic-Novel-Buch, weshalb es mir etwas schwerfällt, das Genre insgesamt einzuordnen oder direkte Vergleiche zu ziehen. Die graphische Umsetzung hat mich jedoch sehr überzeugt. Die Illustrationen sind stimmig, aber natürlich etwas anderes als ein "normales" Buch.
Auch thematisch spricht mich das Buch an, besonders durch die Vielfalt der behandelten Fälle. Unterschiedliche Formen von Herzschmerz und Beziehungserfahrungen werden aufgegriffen, was das Buch abwechslungsreich und nahbar macht. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass es ein Kind gibt, das noch keine Beziehung hatte und trotzdem Teil der Erzählung ist. Das empfand ich als wichtig und wohltuend. Gleichzeitig hätte ich mir zusätzlich ein Kind gewünscht, das keine Beziehung hatte und sich dadurch alleine fühlt. Das hätte das Thema noch weiter geöffnet, auch wenn es den Rahmen des Buches möglicherweise gesprengt hätte.
Ich werde sicherlich nicht auf graphische Bücher umsteigen, jedoch finde ich es für ab und zu durchaus ansprechend.
Rezensionen von Anilam:
Ignael von Wolfgang Rauh
Wenn Realität und Fantasie verschwimmen
In „Ignael“ von Wolfgang Rauh geraten Realität und Fantasie zunehmend aus dem Gleichgewicht, während die Geschichte immer tiefer in eine düstere, psychologisch geprägte Welt führt. Was zunächst wie Mystery wirkt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem intensiven Horrorroman, der vor allem im Kopf der Figuren stattfindet.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen! Er ist sehr bildhaft und flüssig, sodass man sich die Schauplätze und Szenen mühelos vorstellen kann. Besonders die ruhigeren, inneren Momente sind fein ausgearbeitet und geben der Geschichte viel Tiefe, ohne den Lesefluss zu bremsen. Die Atmosphäre ist irgendwie unheimlich aber total spannend, ohne auf permanente Schockeffekte angewiesen zu sein.
Auch die Charaktere haben mich überzeugt. Davids innerer Konflikt steht im Zentrum und wird emotional und konsequent erzählt. Anna bildet mit ihrer Menschlichkeit einen wichtigen Gegenpol, während Rebecca im Laufe der Geschichte spürbar wächst und am Ende einen stimmigen Abschluss erhält.
Insgesamt ein ungewöhnlicher aber sehr starker Roman mit psychologischem Tiefgang. Für mich absolut verdiente fünf Sterne.
Rezensionen von Gavroche:
Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) von Anja Fislage
Tolle Gesamtkomposition
Smeralda Bohm, 12 Jahre alt und Krypto-Zoologin. Was ist denn das? Nun, sie erforscht Wesen, die eigentlich gar nicht existieren, aber das so genannte Geheime Institut hat hier definitiv etwas gegen diese Forschungen.
Schon das Cover und die Warnung auf der Rückseite des Buches sind einfach mega gestaltet und eine Einladung mit der direkten Ansprache.
Überhaupt ist die Gestaltung des Buches so schön und liebevoll gemacht. Hier hat der Illustrator Helge Vogt eine gute Arbeit geleistet, denn seine Illustrationen passen so gut zum Text von Anja Fislage. Immer wieder gibt es Warnungen und direkte Ansprachen, Fußnoten und "Karteikarte" zu den einzelnen Wesen wie zum Beispiel dem Mottenmensch. Ein Polaroid und Beschreibung des Wesens. Die Forschungsergebnisse wirken so authentisch, wie mit echten Notizen im Nachhinein ergänzt.
Aber was wäre die schöne Aufmachung ohne eine gute Geschichte? Genau, die braucht man auch und gerade die findet sich hier ebenso. Eine tolle Gesamtkomposition. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.











