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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder

Erato & Flame

"Palace of Ink & Illusions - Der Kuss der Muse'" ist das erste Buch, das ich von Autorin Sabine Schoder gelesen habe. Es wird definitiv nicht das letzte sein!
Als erstes haben mich an dem Buch die schöne Aufmachung mit Farbschnitt angesprochen. Auch wenn ich es eher nicht so mag, wenn Charaktere auf dem Cover abgebildet sind, war es hier in der Gesamtbetrachtung stimmig - vor allem, weil eine mystische Stimmung transportiert wird und sich die Covergestaltung auf den Inhalt des Buches bezieht.

Ab der ersten Seite hat mich der Schreibstil der Autorin begeistern können. Er liest sich leicht und angenehm, die Sprache passt zu den Charakteren. Vor allem hat mir auch der durchweg präsente Humor von Protagonistin Liv gefallen. Da die Geschehnisse aus Livs Sicht geschildert sind, kommt dieser Humor sehr gut zum tragen und macht sie als Prota unfassbar sympathisch.
Grundsätzlich finde ich die Charakterdarstellungen insgesamt sehr gelungen. Nicht nur Liv als Protagonistin, auch alle weiteren Charaktere sind gut gestaltet und nicht zu oberflächlich. Flame und Erato als konukurrierende Love-Interests haben mich beide für sich gewonnen.
Der Twist um die neun Musen, die aus der griechischen Mythologie bekannt sind, hat mir ebenso gut gefallen. Dass einige Musen hier nun männlich sind, ist eine nette Änderung zur bekannten Mythologie und bringt etwas mehr Fahrt in die Geschichte. Grundsätzlich aber ein tolles mythologisches Setting! Dazu der Wettkampf, dessen magische Regeln undurchsichtig sind - ein spannendes Konzept, das hier im ersten Teil der Dilogie sehr gut aufgeht.

Insgesamt hat mir dieses Buch wirklich wahnsinnig gut gefallen und am liebsten würde ich es noch einmal zum ersten Mal lesen können. Da das nicht geht, warte ich nun ungeduldig auf den zweiten Band, um endlich zu wissen, wie es weiter geht!

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Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse

Rezensionen von Petra:

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Adama von Lavie Tidhar

Ruth und Israel

Das Buch beginnt mit dem Sterben von Esther, ihre Tochter Hannah begleitet sie dabei. Die beiden Frauen hatten ein schwieriges Verhältnis, nach dem Tod findet Hannah viele Fotos von Menschen die ihr nichts sagen aber ihrer Mutter anscheinend viel bedeutet haben. Die Nachforschungen führen sie nach Israel in eine Zeit die sie nicht verstehen kann.

1946 kommt Ruth nach Israel in einem Kibbutz am Rande der Wüste. Harte Arbeit und die Bedrohungen durch die Araber machen sie zu einer harten Frau. Eine Frau die weiß was Überleben für eine Last sein kann, eine Frau die weiß wie verletzlich Liebe jemanden macht, sie weiß was der Tod bedeutet, für sie und für andere.
Der Autor verfolgt dieses Erbe von Ruth in ihren Kindern, Enkelkinder und den Freunden und anderen Angehörigen. Die Last hat sich vererbt, ohne das je darüber geredet wurde.
Das Buch fängt alle Facetten der außergewöhnlichen Leben dieser Personen ein. Es ist auch ein Kriminalroman, es ist Zeitgeschichte, es ist ein Familienroman, es ist soviel mehr. Es ist nicht nur Geschichte, es ist auch Gegenwart.
Der Autor erzählt nicht nur, auf der einen Seite wirbt er um Verständnis, auf der anderen vermittelt er Objektivität in dem er urteilt.
Keinen Tag ohne Nachrichten aus Israel, vergleicht man es mit dem Teil der in Palästina spielt, hat sich nicht viel geändert.
Überleben macht hart, gegenüber sich und andere.

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Adama

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Chamäleon von Yishai Sarid

Psychogramm eines Opportunisten

Shai scheint als Journalist in Israel die besten Berufsjahre hinter sich zu haben: nach einem kurzen Ausflug in die Fernsehwelt war er als uncharismatisch abgestempelt worden und auch seine politischen Kommentare sind nicht mehr so gefragt wie früher. Beruflich und einkommensmäßig sieht er sich am Abstellgleis.

Auch mit seiner Ehe steht es nicht zum Besten: seine Frau wird von einem anderen Mann umgarnt, die beiden gemeinsamen Kinder sind nahezu erwachsen, das Verhältnis zu ihnen ist eher distanziert. In der Wohnung würden diverse Instandhaltungsarbeiten anstehen, die sich das Paar nicht so recht leisten kann. Es ist zwar insgesamt noch immer kein schlechtes Leben, das Shai da führt, und vieles ist immer noch angenehm und in Ordnung... doch der mangelnde Erfolg kratzt sehr am Ego des Mannes mittleren Alters.

Eines Tages schreitet er in einem Akt der Zivilcourage in Jaffa spontan ein, wird dafür von drei jungen arabisch wirkenden Männern bedroht und von deren Hund gebissen, kommt ins Krankenhaus und setzt einen wütenden Social-Media-Post ab, der ihn interessant für ein Interview in einem rechtspopulistischen Sender macht.

Schnell realisiert Shai seine Chance: wenn er, der sich bisher als politisch eher linksstehend eingeschätzt, die Dinge differenziert von verschiedenen Seiten aus betrachtet, vorsichtig formuliert und dementsprechende journalistische Kommentare verfasst hat, die Seiten wechselt und seine Botschaften zuspitzt, dann besteht die Chance, wieder gefragt zu sein. Dann darf er regelmäßig im Fernsehen auftreten, wieder viel besser verdienen, wird zu Abendessen mit wichtigen Politikern eingeladen und kommt sogar in die engeren Kreise des Premierministers. Mit so viel mehr Geld und Status könnte er auch für seine Frau wieder attraktiver werden, meint er. Was macht es schon, dafür seine bisherigen politischen Einstellungen und moralischen Prinzipien über Bord zu werfen und sich den Rechtspopulisten anzubiedern, wenn es dort so viel für ihn zu gewinnen gibt?

Wir erleben das ganze Buch aus Shais Perspektive. Dieser ist ein nicht besonders interessanter Charakter, der über keine sonderlich bemerkenswerten Eigenschaften oder Talente verfügt, selbstbezogen ist und zum Opportunismus neigt. Es ist also ein Buch über die Psyche eines eher nicht so sympathischen Menschen. Das Erzähltempo ist eher gemächlich, der Autor nimmt sich viel Zeit dafür, die langsame Zuspitzung der Ereignisse in vielen kleinen Detailszenen darzustellen. Das ist nicht unbedingt langweilig, aber man muss sich die Zeit und Ruhe dafür nehmen.

Wenn man das kann und will, ist es ein durchaus empfehlenswertes Psychogramm eines Opportunisten, das die vielen kleinen Schritte auf dem Weg zum öffentlichen Vertreten immer radikalerer Positionen und zum Verrat an den eigenen ursprünglichen Werten gut darstellt und dabei nachdenklich über die aktuelle politische Landschaft in Israel, aber auch über die Verflechtungen zwischen Medien, Kultur und Politik in diesem und in anderen Ländern macht.

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Chamäleon

Rezensionen von Shilo:

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Sturmtage von Sibel Daniel

Im Strudel der Zeit – Entscheidungen, die alles verändern

Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, weil mich die Geschichte um Johanna und ihren Bruder Karl-Georg sofort gepackt hat. Der politische Druck in Berlin und schließlich ihre Flucht nach Norwegen zeigen eindrucksvoll, wie sehr Mut und Angst in dieser Zeit dicht beieinanderlagen. Ich merkte, dass die Autorin sich von einem wahren Schicksal inspirieren ließ, und gerade das verleiht der Handlung Glaubwürdigkeit und Tiefe.

Besonders gelungen fand ich die Darstellung der historischen Ereignisse. Sie wirken authentisch, sind geschickt mit dem persönlichen Schicksal der Figuren verwoben und lassen die damalige Atmosphäre lebendig werden. Dadurch hatte ich stets das Gefühl, mitten in dieser bewegten Zeit zu stehen, ohne dass es sich nach einem trockenen Geschichtsbuch anfühlte.
Etwas gefehlt hat mir allerdings die zwischenmenschliche Nähe. Zwar konnte ich den Weg der Protagonisten nachvollziehen und auch Johannas innere Zerrissenheit verstehen, doch an Emotionen und feinen Zwischentönen hätte ich mir mehr gewünscht. Gerade bei ihrer Beziehung zu Sven blieb für mich eine gewisse Distanz, die mich daran hinderte, noch tiefer mitzufühlen.
Trotzdem hat mich das Buch gefesselt und bewegt zurückgelassen. Es zeigt, wie schwer es sein musste, unter solchen Bedingungen Entscheidungen zu treffen und ein neues Leben in einem fremden Land zu wagen. Dieser Gedanke ist bei mir geblieben, auch nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte.
Für mich ist es eine historisch eindrucksvolle Geschichte mit viel Authentizität, die ich mit vier Sternen bewerte – spannend, bewegend, aber in den Gefühlen etwas zurückhaltend.

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Sturmtage

Rezensionen von begine:

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Die Rückkehr der Rentiere von Ann-Helén Laestadius

Geschichte der Samen



Die Rückkehr der Rentiere, ist der letzte Teil einer Trilogie der Schriftstellerin Ann Helén Laestadius.Die Trilogie gehe über drei Generationen.
Jetzt erfährt man von dem Trauma, die durch die Unterdrückung durch Politik und Kirchen der samischen Bevölkerung ausgesetzt sind.
Da sind dann die Kinder, die kein samisch mehr sprechen.

Dieser Teil spielt von 1982 b9w 1999.
Marina ist ein schüchternes Kind. Ihre Mutter kann ihre Liebe zu den Töchtern nicht zeigen. Sie kommt aus Stockholm zurück da sie ihre Familie braucht.
Sie fängt an ihre Großmutter auszufragen, was mit ihrer Mutter als Kind geschehen ist.
Die Autorin kennt die Situation der Samen, da sie einen samischen Vater hat. So kann sie alles besonders gut erzählen.
Ich habe alle drei Bände gerne gelesen. Jedes Buch lässt sich auch allein lesen. Die Geschichte ergibt sich aus den Erinnerungen.

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Die Rückkehr der Rentiere

Rezensionen von ReiShimura:

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Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern von Lucy Astner

Wenn Freundschaft nicht auf Anhieb klappt

Das bunte Cover mit dem lustigen und interessanten Löwen auf dem Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Als ich dann den Titel gelesen und bemerkt habe, dass es in diesem Buch um das Thema Freundschaften schließen geht, wusste ich sofort, dass dieses Buch in unserem Bücherregal einziehen muss. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist auch noch, dass Pina Gertenbach für die Illustrationen zuständig war.

Ihr Buch "Schokotorte für alle" durfte bereits früher in diesem Jahr bei uns einziehen und hat sowohl den kleinen Leser wie auch uns Erwachsene begeistert.
Pina Gertenbachs Illustrationsstil ist unglaublich farbenfroh, strahlend und leuchtend. Die Bilder strahlen viel Wärme aus und bestechen durch kleine liebevolle Details. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Bilder auch ohne Worte bereits die Geschichte erzählen. Die Gesichtsausdrücke der Tiere sind ausdrucksstark und auch für kleinere Kinder gut verständlich. Sehr interessant finde ich, dass die Tiere einerseits sehr realistisch dargestellt sind, so dass man, im Gegensatz zu anderen Büchern, nie raten muss um welches Tier es sich handelt. Andererseits nimmt Pina sich ein wenig künstlerische Freiheit heraus. In diesem Fall kommt der Löwe, der Hauptcharakter des Buches, mit einer pinken Mähne daher.
Doch nicht nur die Illustrationen sind in diesem Buch ein absoluter Volltreffer, sondern auch die Geschichte. Der Löwe ist gerade in eine neue Wohnung gezogen und muss feststellen, dass er sich einsam fühlt. Deswegen macht er sich auf die Suche nach Freunden. Mit den besten Absichten im Gepäck stürzt er sich im wahrsten Sinne des Wortes auf jedes Tier, das ihm begegnet. Das dabei auch das eine oder andere schief geht, ist fast selbstverständlich. Es ist wirklich äußerst lustig den Löwen dabei zu beobachten, wie er versucht Freunde zu finden, aber auch ein wenig traurig, wenn man merkt, dass er trotz seiner guten Vorsätze viele Probleme damit hat. Der kleine Leser war von Anfang an mit Feuereifer bei der Geschichte dabei und hat an vielen Stellen herzhaft lachen müssen.
Das empfohlene Lesealter des Buches wird vom Baumhaus Verlag mit 4 Jahren angegeben. Meiner Meinung nach kann dieses Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden, vor allem wenn das Kind bereits Bücher mit einer etwas größeren Textmenge gewohnt ist. Hier wurde das Buch mit dem 2,5-jährigen kleinen Leser gelesen. Dieser hatte weder Schwierigkeiten mit der Länge der Geschichte noch mit dem Verständnis.
Dieses Buch zeigt auf charmante und liebevolle Weise, dass es nicht immer leicht ist, auf andere zuzugehen und Freundschaften zu schließen. Auch wenn man die besten Absichten hat und es eigentlich nur gut meint, kann dies beim Gegenüber anders ankommen. Missverständnisse und Fehler gehören einfach zum Leben dazu. Die Frage ist immer nur wie man mit diesen Dingen umgeht. Autorin Lucy Astner gibt kindgerechte Antworten auf diese Fragen, ohne dabei den erhobenen Zeigefinger auszupacken.
Der Baumhaus Verlag hat es wieder einmal geschafft, ein Kinderbuch auf den Markt zu bringen, bei dem das Gesamtkonzept einfach stimmig ist. Grandiose Illustrationen, eine unterhaltsame Geschichte und eine wertvolle Botschaft. Es macht einfach unglaublich viel Spaß dieses Buch vorzulesen, wie auch dieses Buch vorgelesen zu bekommen.
Obwohl der kleine Leser ein sehr gut gefülltes Bücherregal hat, wird regelmäßig dieses Buch ausgesucht. Dies sagt meiner Meinung nach bereits am meisten aus. Daher möchte ich abschließend nur noch einmal sagen, dass ich dieses Buch wirklich von ganzem Herzen weiterempfehlen kann.

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Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern

Rezensionen von Katrin:

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Die Königin der Nacht von Gönni C. Landsmann

Einsiedler trifft Sunnyboy

Das Cover sprach mich total an. So bunt, so farbenfroh. In "Echt" sieht es sogar noch besser aus, als digital.

Story:

Noa reist nach dem Abi mit seinen Freunden nach Montenegro. Vor ihnen liegen 8 Wochen, Sonne, Strand, Sightseeing und Entspannung, bevor jeder sein Studium beginnt und sich die Wege etwas verlieren.

Er hatte bereits bei der Fahrt etwas Angst, denn er ist Trans. Sein Pass dürfte noch nicht geändert sein, da die Grenzkontrolle schon fast Panik in ihm auslöste, aber sie kamen gut an.

Noa ist eher der Zurückhaltende, schüchterne und in sind gekehrte, daher blieb er in ihrer Unterkunft, wo er ziemlich schnell den Nachbar Elias kennenlernte. Elias ist das totale Gegenteil von Noa, er ist ein Surfer-Sunnyboy, selbstsicher, der immer eine Spruch auf den Lippen hat.

Dennoch kommen sich die beiden sehr rasch näher. Sie verbringen sogar einen Urlaub zusammen, doch dann wurde bekannt, wer Elias ist. Er ist Sohn eines Politikers, der gegen Trans und Queer ist. Noa stellte ihn zur Rede und daraufhin trennten sich ihre Wege.

Durch viele Zufälle liefen sie sich immer wieder über den Weg. Ein letztes Auflodern der Leidenschaft und eine beinahe Aussprache am Strand und dann war er Weg. Elias war abgereist, doch etwas in Noa hatte sich verändert. Trotz des gebrochenen Herzens lebte er weiter und machte alles mit was seine Freunde planten.

Der Urlaub war zu Ende und das Studium begann. Ein neues Leben begann.



Fazit:

Leider hat der Prolog schon sehr viel verraten, daher fand ich die ersten in etwa 100 Seiten sehr zäh. Generell muss ich leider sagen, dass das Buch extrem viel potential hatte, nur es fehlte immer irgendwie die Spannung. Es war eine Erzählung aus Noa´s Sicht. Manches war extrem detailliert, Elias zum Beispiel, aber Noa selbst leider nicht und das fand ich sehr schade. Anfangs war die Liebe so groß, immer wieder flammte etwas auf, doch als es dann tatsächlich zum Höhepunkt kam, war dies eher beiläufig in wenigen Sätzen abgetan.

Ich hatte mir leider etwas mehr erwartet.

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Die Königin der Nacht

Rezensionen von Shilo:

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Was die Zeit verschweigt von Mary Ellen Taylor

Wenn alte Tagebücher Geschichten lebendig werden lassen

Manchmal sind es alte Geschichten, die uns den Mut geben, unser eigenes Leben neu zu beginnen. So erging es mir beim Lesen dieser bewegenden Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf leise, aber eindringliche Weise miteinander verknüpft.
Die Journalistin Ruby, die nach einem Schicksalsschlag versucht, wieder Fuß zu fassen, hat mich von Beginn an berührt.

Ihr Blick auf die Welt ist vorsichtig, tastend, aber nie hoffnungslos. Das Angebot, über die französische Schauspielerin Cécile zu recherchieren, die nach dem Zweiten Weltkrieg spurlos verschwand, nimmt sie wie einen stillen Neuanfang an. Als sie in alte Aufzeichnungen von Céciles Schneiderin Sylvia und eines deutschen Offiziers eintaucht, entfaltet sich für sie eine vergangene Zeit, die mit jedem Kapitel greifbarer und lebendiger wird.
Geschickt verwebt Mary Ellen Taylor die Schicksale der drei Frauen miteinander. Besonders die Kapitel im besetzten Paris sind beklemmend und intensiv. Ich habe mit Sylvia und Cécile mitgefiebert, mitgelitten und gespürt, wie gefährlich und zermürbend das Leben unter ständiger Angst war. Sylvia, die unter falschem Namen in der Stadt lebt, hat sich mir als starke, loyale Frau eingeprägt – eine Figur, die man so schnell nicht vergisst.
Auch Rubys Gegenwartsgeschichte fand ich glaubwürdig und berührend. Ihr Kampf, wieder Vertrauen ins Leben zu finden, spiegelt sich in den Geschichten der Frauen aus der Vergangenheit wider. Diese Parallelen zwischen Angst und Hoffnung, Krankheit und Überleben, damals wie heute, machen die Geschichte besonders eindrucksvoll und nahbar.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles verbindet.
Einzig das Ende hätte für mich etwas ausführlicher sein können, besonders was Rubys Entwicklung betrifft. Trotzdem habe ich das Buch mit Spannung gelesen. Die Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich nachdenklich zurückgelassen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Was die Zeit verschweigt

Rezensionen von S.:

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The Academy von Elin Hilderbrand; Shelby Cunningham

Im Internat

Das Leben an einem renommierten Internat wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert. Da wäre die Schulleiterin, unter Leistungsdruck stehend, die neuen oder dienstälteren Lehrer und natürlich die Schüler: durch Papas Sponsoring narrenfrei oder Influencer mit großer Reichweite, bestimmte Universitäten anstrebende oder wirklich Lernwillige.

Auch einige Eltern werden vorgestellt.
Als dann aber im Schulranking die „Tiffin“ absolut unerwartet von Rang 17 auf den zweiten Platz vorrückt, ändert sich alles. Nicht nur zum Besten.
Elin Hilderbrand weiß, wovon sie schreibt. Sowohl Sohn als auch Tochter besuchten Internate und konnten viel zum Thema beitragen. Entstanden ist ein spannendes und vielschichtiges Buch, sehr gut zu lesen. Probleme wie Mobbing, Cyberkriminalität, Diversität, Abhängigkeit von Sponsoren, Probleme im Elternhaus, aber auch gelungene Gestaltung des Schülerlebens spielen eine Rolle. Die Kids haben tolle Möglichkeiten. Und ohne die Liebe geht es natürlich auch nicht.
Gelungener Einblick in eine andere Welt.

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The Academy

Rezensionen von Dragon:

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Felix Green – Geisterseher und Geheimagent von Rachel Morrisroe

Träume, Mut und Magie

Felix ist wegen seiner Begabung, Ereignisse vorhersagen zu können ein Außenseiter, die Mitschüler haben Angst vor ihm und niemand glaubt ihm. Als er sogar von der Schule verwiesen wird, geschieht etwas, womit er nie gerechnet hätte: Endlich trifft er auf Menschen, die ebenso außergewöhnliche Begabungen wie er haben und sein Leben verändert sich grundlegend.

Er wird Schüler einer ganz speziellen magischen Schule und entdeckt dort nicht nur seine magischen Kräfte, sondern auch, wie er Selbstvertrauen gewinnen und seine Wut beherrschen kann. Dies alles wird er schon bald benötigen, denn eine dunkle Bedrohung scheint ganz nah zu sein.

Was für eine tolle Story! Obwohl auch hier das Grundgerüst „Eltern verunglückt – Junge kommt an magische Schule – magischer Begleiter“ einem bekannt vorkommt, hat Rachel Morrisroe eine völlig neue Storyline und magische Welt erschaffen, die geschickt und durchdacht ausgearbeitet ist. Umso spannender und faszinierender ist es, im Nachwort zu erfahren, wie die Idee zu diesem Buch entstand und dass der Ursprung eine wahre Begebenheit war. Für junge Leser ab etwa 10 Jahren ist die Geschichte verständlich und spannend aufgebaut, wenngleich sie auch komplett ohne Illustrationen auskommt, was ich ein wenig schade finde, denn die bunte Karte auf den Vorsatzseiten und die schönen Vignetten an den Kapitelüberschriften machen Lust auf mehr.

Mir gefällt, dass die Story schon zu Beginn forsch voran getrieben wird und an sich spannend aufgebaut ist. Fragen, die man sich selbst zu dieser magischen Welt zuweilen stellt, werden von den anderen Protagonisten sofort für Felix beantwortet, der genauso neu und ahnungslos in dieser Geister- und Traumwelt ist, wie man selbst. Dass er eine Entwicklung vom wütenden und von Selbstzweifeln geplagten Jungen hin zu einem mutigen Charakter durchläuft, schildert die Autorin glaubhaft. Ein bisschen blass dagegen bleiben mir in dieser schönen Story über Mut und Freundschaft die anderen Mitschüler.

Die spannende Geschichte über die magische Welt der Geister und Traumweber hat mich überzeugt und das Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Ich kann es für Liebhaber magischer Welten und kleine Leseratten sehr empfehlen.

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Felix Green – Geisterseher und Geheimagent