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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von anonym011:

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Das krasseste Tier der Erde von Kai Lüftner

Bedank dich beim Regenwürmchen

Von einem einzelnen Würmchen bis zu hundermillionen Würmchen. Ein wunderschönes Kinderbuch mit Sinn. Mir gefällt der moderne, zum Teil minimalistische, zum Teil wieder Wimmelbuch-ähnliche Stil des Buches. Vor allem die Wimmelbuch-Seiten kamen bei meinen Kindern sehr gut an. Hier gibt es viel zu sehen und viel zu besprechen mit den Kleinen.

Das Buch bietet allgemein eine gut Grundlage, um das Thema zu vertiefen.
Die Illustrationen sind wunderschön gezeichnet. Humorvoll und mit liebevollen Details kindgerecht aufbereitet und machen die eigentlich unscheinbaren Würmer wirklich sehr niedlich.
Die gereimten Texte lesen sich sehr angenehm und flüssig.

Was für mich ein grosser Pluspunkt ist, ist die Qualität des Buches. Schon beim Cover sieht und fühlt man, wie hochwertig das Buch produziert wurde, was gleich noch mehr Lesefreude bietet. Ein wunderschönes Exemplar. Die gereimten Texte, die humorvollen Illustrationen, die Buchqualität, hier passt einfach alles!
Von mir eine grosse Leseempfehlung, ich bin ab jetzt ein Fan von dem tollen Verlag CalmeMara und freue mich auf mehr!

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Das krasseste Tier der Erde

Rezensionen von anonym011:

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In the Shadows we wait von Alessia Gold

Viel Potential für Band 2

Das Buch bietet unglaublich viel Potential für den nächsten Band und ich kann es kaum erwarten nächsten Jänner die Geheimnisse von Xara weiter zu entdecken und das romantische Dreieck zwischen ihr, Dorian und Juraj weiter zu verfolgen. Die Autorin hat in diesem Buch perfekt den Grundstein für eine spannende Fantasy Welt gelegt, es gab einiges an Worldbuilding und ein für meinen Geschmack etwas zu langes erstes Kennenlernen bzw.

hätte das erste Kennenlernen für mich sehr gerne früher stattfinden können. Das hätte dem Buch etwas an Länge weggenommen. Wobei ich das Gefühl habe, dass wir die Geschichte drum herum mit Lup, Chris und vor allem den Raben noch für den nächsten Band brauchen. Darum würde ich dafür erstmal auch keinen Stern abziehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu Lesen, die Romantik kommt vor allem im letzten Teil nicht zu kurz - Bauchkrippeln garantiert. Dafür, dass die Autorin uns lange auf das erste Kennenlernen warten lies, ging es dann am Ende sehr schnell voran in der Liebesgeschichte, was vor allem auf den indirekten Einfluss durch Ksaryna passiert.
Es gibt zahlreiche Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden und noch viel mehr Geheimnisse, die im nächsten Band auf uns warten. Eine spannende, emotional mitreissende Welt, die in einem ziemlichen Cliffhanger endet. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann es kaum erwarten, bis der nächste Band veröffentlicht wird.

Was ich noch erwähnen möchte, ist das unfassbar schöne Cover mit Farbabschnitt. Kein Computerfoto wird dem schimmernden glänzenden Cover gerecht, einfach wunderschön!

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In the Shadows we wait

Rezensionen von anonym011:

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Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer von Markus Hennig

Zum Krummlachen

Ich bin begeistert davon, wie wunderbar sich meine kleinen Leseratten bei dem Buch Krummlachen können. Meine Kleinen lieben die lustigen Tierabenteuer und vor allem die Ideen, die Waschbär willi wunderquatsch in jeder Geschichte hat.

Ein sehr kurzweiliges und humorvolles Buch zum Vorlesen. Die Seiten und Kapitel fliegen einfach so dahin, bis die Zwerge mit einem Lächeln einschlafen.

In diesem Fall muss es für mich auch nicht immer pädagogisch wertvoll sein. Ausser, dass die Kinder etwas über Freundschaft lernen, ist Willi meiner Meinung nach eine Geschichte rein zur Unterhaltung. Aber unterhalten kann dieses Buch wirklich sehr sehr gut, einfach alles daran macht beim Lesen Spass. 5 Sterne und am liebsten noch mehr von mir und meinen Zwergen, für viele Lacher und unterhaltsame Vorlesemomente!

Auch die illustrationen und die Karte und Vorstellung der Parkbewohner zu Beginn ist wirklich sehr süss und liebevoll kreativ gemacht. Rundherum ein tolles Buch.

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Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer

Rezensionen von gerlisch:

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Eisenblume von Frida Skybäck

Geheimnisse die unter die Haut gehen

Ein Leichenfund in einer verlassenen Psychiatrie ruft Fredrika Storm auf den Plan. Handelt es sich bei dem Opfer um Tommy Svensson oder Ann-Louise Sparre die 1987 aus der Klinik spurlos verschwunden sind? Was ist damals passiert? Fredrika muss sich durch ein Netz aus Schweigen und Lügen kämpfen.
Eisenblume ist ein atmosphärisch dichter Cold Case der unter die Haut geht.

Schon allein das Setting der ehemaligen psychologischen Klinik wirkt sehr beklemmend. Obwohl der Fall fiktiv ist, wirken die Handlungen sehr präsent und gehen unter die Haut. Mit ihrem fesselnden Schreibstil entführt uns Frida Skybäck immer wieder mit Rückblenden in die Vergangenheit und zeigt uns wie grausam der Umgang mit den psychisch Kranken war.
Fredrika ist eine impulsive Ermittlerin und eine Reihe falscher Entscheidungen in ihrer Vergangenheit, machen ihr immer wieder das Leben schwer. Ihr Ermittlungspartner Henry Calment ist dagegen der ruhige Pol, dies sorgt immer wieder für interessante Handlungen.
Dieser ruhige Cold Case hätte gern etwas mehr Spannung gebrauchen können, dadurch wurde etwas Potential verschenkt hat. Ein emotionaler Krimi der lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

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Eisenblume

Rezensionen von anonym011:

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Organisch von Giulia Enders

Kurzweilig und lehrreich

Eine Mischung aus Sachbuch und Geschichte- durch die vielen privaten Einblicke in ihr Familienleben. Für mich eine wunderbare Kombination. Da ich nicht vom Fach bin, lockert das zwischendurch etwas auf, was das Buch sehr angenehm zu Lesen macht. Dank des fantastischen Schreibstils ist das Buch sehr spannend zu lesen und man lernt ganz nebenbei noch etwas neues dazu.

Ich finde es wunderbar, dass dieses Buch mehrere Themenbereiche behandelt und man so einen guten Einblick in verschiedene Teile des Körpers bekommt. So merkt man meiner Meinung nach auch, dass wir den Körper im grossen und ganzen / ganzheitlich betrachten müssen. Was besonders aus medizinischer Sicht ja ein wichtiger Punkt ist.

Eine wundervolle Möglichkeit, wie wir auch ohne Vorwissen unseren Körper besser Kennenlernen, den Enders ist eine Meisterin darin, anhand von sehr guten Beispielen alles verständlich und lehrreich zu erklären. Auch wenn es nicht so humorvoll geschrieben ist wie der ältere Band Darm mit Charm, kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen. Es liest sich kurzweilig und schnell und (obwohl es ein Sachbuch ist), so spannend wie ein Roman.

Auch die Illustrationen im Buch sind wunderschön und werten das Buch für mich sehr auf.

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Organisch

Rezensionen von Goejos:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Eine wahre Geschichte?

Vea Kaiser gelingt es hervorragend, in diesem Roman Geschichte und Erzählung so zu verweben, dass sich der Leser dreidimensional hinzuversetzten mag. Die Unterbrechung durch die Besuche in der Haftanstalt unterbrechen aber nicht die Wirkung der Erzählung. Kaiser gelingt es, die handelnden Personen so wirken zu lassen, dass wir uns mit ihnen freuen können, aber auch manchmal über gewisse Vorfälle den Kopf schütteln müssen.

Es wird das Leben im Hotel von unten bis oben durchleuchtet, ebenso wird auch das Leben der Hauptdarstellerin mehr als plastisch abgebildet. Obwohl man es weiß, fragt man sich immer wieder, wann fliegt das Alles auf. Und doch folgt man gebannt der vorgezeichneten Geschichte, leidet und hofft mit den Protagonisten. Zum Schluss atmet man dann auf und ist etwas traurig, nicht über das Ende, sondern weil die Geschichte nunmehr aus ist. Ein Buch, welches man ungern vor dem Ende weglegt. Was kann man Besseres über ein Werk sagen. Meine einzige Kritik gilt dem Cover, dieses Buch hätte sich ein Besseres verdient.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von goejos:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Eine wahre Geschichte?

Vea Kaiser gelingt es hervorragend, in diesem Roman Geschichte und Erzählung so zu verweben, dass sich der Leser dreidimensional hinzuversetzten mag. Die Unterbrechung durch die Besuche in der Haftanstalt unterbrechen aber nicht die Wirkung der Erzählung. Kaiser gelingt es, die handelnden Personen so wirken zu lassen, dass wir uns mit ihnen freuen können, aber auch manchmal über gewisse Vorfälle den Kopf schütteln müssen.

Es wird das Leben im Hotel von unten bis oben durchleuchtet, ebenso wird auch das Leben der Hauptdarstellerin mehr als plastisch abgebildet. Obwohl man es weiß, fragt man sich immer wieder, wann fliegt das Alles auf. Und doch folgt man gebannt der vorgezeichneten Geschichte, leidet und hofft mit den Protagonisten. Zum Schluss atmet man dann auf und ist etwas traurig, nicht über das Ende, sondern weil die Geschichte nunmehr aus ist. Ein Buch, welches man ungern vor dem Ende weglegt. Was kann man Besseres über ein Werk sagen. Meine einzige Kritik gilt dem Cover, dieses Buch hätte sich ein Besseres verdient.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt von Jegana Dschabbarowa

Frauenunterdrückung, Fremd-Sein und Krankheit in Körperteilen erzählt

Die Hände der Frauen in Jegana Dschabbarowas Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt, sondern zum Arbeiten, Kochen, Nähen, Sticken und Kinder-Wiegen. Und doch, sie schreibt schon seit ihrer Kindheit und hat mit diesem autofiktionalen Roman ihr Debüt veröffentlicht, im Original auf Russisch, hier ins Deutsche übersetzt von Maria Rajer.

Die Kapitel sind jeweils nach Körperteilen benannt, so geht es beispielsweise um die Bäuche von Frauen und um das Schwanger-Werden und Gebären. Um die Münder, die bei den aserbaidschanischen Frauen in der Familie der Autorin nicht viel sprechen sollen und niemals einem Mann widersprechen: "Für eine Frau gehört es sich nicht zu sprechen, für eine Frau gehört es sich nicht zu widersprechen, eine Frau darf nie vergessen, dass sie Objekt, nicht Subjekt eines Satzes ist, doch das Wichtigste, das uns seine Fäuste lehrten, war zu schweigen, unsere Hoffnungen und Träume für uns zu behalten, unsere schrecklichen Geheimnisse niemals jemandem anzuvertrauen." (S. 29)

Um die Augenbrauen, durch die sich verheiratete von "unschuldigen", ledigen Frauen unterscheiden: nur erstere haben das Privileg, sie sich zupfen zu dürfen. Um die Schultern, die so viel tragen müssen: harte Arbeit, aber auch das Fremd-Sein, beschimpft und mit dem Leben bedroht werden als sichtbar nicht-russisch aussehende Menschen in Russland: "... ich weiß nur noch, wie meine Schultern von dem schweren Rucksack wehtaten, wie er gegen meinen unteren Rücken knallte, wie ich nach Luft rang, was für eine Angst ich hatte. Damals spürte ich die Todesnähe zum ersten Mal mit meiner Haut, eine echte animalische Gefahr, damals verstand ich, dass fremd sein heißt, gehasst zu werden, ein Gefäß für Jähzorn zu sein." (S. 52)

Das Buch folgt keinem strikten Spannungsbogen, stattdessen nähert es sich in einzelnen Erzählepisoden, die eben jeweils von einem Körperteil inspiriert sind, drei großen Themen an: dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen in der aserbaidschanischen Familie der Autorin, der damit einhergehenden Unterdrückung der Frauen und dem engen Korsett an gesellschaftlicher Kontrolle und Verhaltensregeln, um die Ehre zu bewahren. Dem Aserbaidschanisch-Sein und als fremd wahrgenommen werden, während man in Russland lebt und sich bemüht, sich sprachlich und kulturell an die russische Gesellschaft anzupassen und gleichzeitig die eigenen kulturellen Wurzeln zu bewahren. Und einer degenerativen Muskelerkrankung, die dazu führt, dass die Ich-Erzählerin immer mehr die Kontrolle über ihren eigenen Körper verliert... aber gleichzeitig auf einer anderen Ebene an Freiheit dazu gewinnt, weil von ihr dadurch weniger erwartet wird, zu heiraten und Kinder zu kriegen.

Es ist ein interessant und gut geschriebenes Buch über eine fremde Kultur, die vielen Leserinnen und Lesern im deutschsprachigen Raum nur wenig bekannt sein dürfte. Ich habe beim Lesen viele wertvolle Einblicke gewonnen, ein bisschen haben mir allerdings ein roter Faden und eine noch tiefergreifende Figurencharakterisierung und -entwicklung abseits der ganz persönlichen Eindrücke gefehlt.

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Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt

Rezensionen von Goejos:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Eine wahre Geschichte?

Vea Kaiser gelingt es hervorragend, in diesem Roman Geschichte und Erzählung so zu verweben, dass sich der Leser dreidimensional hinzuversetzten mag. Die Unterbrechung durch die Besuche in der Haftanstalt unterbrechen aber nicht die Wirkung der Erzählung. Kaiser gelingt es, die handelnden Personen so wirken zu lassen, dass wir uns mit ihnen freuen können, aber auch manchmal über gewisse Vorfälle den Kopf schütteln müssen.

Es wird das Leben im Hotel von unten bis oben durchleuchtet, ebenso wird auch das Leben der Hauptdarstellerin mehr als plastisch abgebildet. Obwohl man es weiß, fragt man sich immer wieder, wann fliegt das Alles auf. Und doch folgt man gebannt der vorgezeichneten Geschichte, leidet und hofft mit den Protagonisten. Zum Schluss atmet man dann auf und ist etwas traurig, nicht über das Ende, sondern weil die Geschichte nunmehr aus ist. Ein Buch, welches man ungern vor dem Ende weglegt. Was kann man Besseres über ein Werk sagen. Meine einzige Kritik gilt dem Cover, dieses Buch hätte sich ein Besseres verdient.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von peedee:

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Ein irischer Buchladen zum Verlieben von Liv O'Malley

Eine märchenhafte Liebesgeschichte

Verleger Tom Artisan aus Boston kommt unerwarteterweise zu einem grossen Erbe, das aber an Bedingungen geknüpft ist: Von seinem verstorbenen Grossonkel erhält er zwei Millionen Euro, ein altes Herrenhaus und eine kleine Buchhandlung in Primrose Cove, Irland. In Irland? Jawohl! Und er erhält all dies nur dann, wenn er vier Wochen in der Buchhandlung „Fairytale Books“, die von Maeve Murphy geleitet wird, arbeitet.

Das wird ein Klacks für Tom… oder?

Erster Eindruck: Ein sehr rosafarbenes Cover, das bereits Romantik aus allen vier Ecken verströmt – passt gut.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Maeve und Tom erzählt. Dies lässt die Leser:innen mehr wissen als die Protagonisten.

Tom hat keine Lust, in ein so winzig kleines Dorf in Irland zu fahren, um dort vier Wochen in einer Buchhandlung zu arbeiten. Aber er braucht das Geld, denn sein Verlag ist in Schieflage geraten und er unterstützt ein Waisenhaus, das vor der Schliessung steht. Maeve ist mässig erfreut, dass der neue Besitzer aus Boston anreist und dann auch noch vier Wochen mit ihr zusammenarbeiten soll. Aber das wird auszuhalten sein, wenn er dann wieder abreist und alles beim Alten bleibt.

Ich mag Kleinstadtromane sehr gerne, da mir der Zusammenhalt gefällt. Die Dorfbewohner wissen immer über alles (und über jeden!) Bescheid. Sie sind zwar nicht immer einer Meinung, aber wenn es um „ihre“ Leute geht, stehen sie zusammen – sie lassen niemanden im Stich. Michael, Maeves Vater, hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte ihn mir wunderbar vorstellen, wie er sich für sein „Seesternchen“, so der Kosename seiner Tochter, einsetzt. Bei der ersten Begegnung durfte Tom ihn Michael nennen, aber als Michael sich später über Tom ärgert, war er dann wiederum „Mr Murphy“ – herrlich! Dass es zum Happy End kommt, ist schon in der Original-Inhaltsbeschreibung angekündigt, daher ist dies nicht überraschend. Es ist – in Anlehnung an den Namen der Buchhandlung – eine märchenhafte Liebesgeschichte, die ohne echte Stolpersteine auskommt. Zwischendurch kommt es zwar zu einem kleinen Intermezzo, aber auch das ist innerhalb von ein paar Seiten wieder vergessen. Das war mir etwas zu süss, daher vergebe ich 4 Sterne.

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Ein irischer Buchladen zum Verlieben