Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Jule:
Tell Me Secrets (Harrington University) von Ava Rubin
Mehr als nur Geheimnisse
In "Tell me Secrets" von Ava Rubin geht es um mehr als nur Geheimnisse. Es geht um Zusammenhalt. Um Freundschaft. Darum einander zu vertrauen, auch wenn es vielleicht nicht einfach scheint, denn an der Harrington University geht definitiv nicht alles mit rechten Dingen zu und das wird besonders Liv, nach dem tragischen Tod ihrer Mutter bewusst.
Und dann gibt es da auch noch Alex, der in ganz anderen Bereichen als sie verkehrt. Doch was, wenn sie ihm Vertraut und beide zusammenarbeiten?
Mit ihrem Schreibstil schafft Ava Rubin es, dafür zu sorgen, dass man das Buch nur selten aus der Hand legen kann. Sie schafft es eine durchgängige Spannung zu erzeugen, auch wenn einzelne Dinge vielleicht vorhersehbar sind. In Kombination mit einer Lovestory, entwickelt sich eine ganz besondere Atmosphäre, die das Buch und die Protagonisten umgibt.
Die Protagonisten wie Liv und Alex lernt man im Verlauf der Geschichte immer besser kennen. Ihre Handlungen und Motive sind durch die Perspektivwechsel und die Einblicke in ihre Gedankenwelt super nachvollziehbar. Man spürt förmlich, wie sie sich weiterentwickeln. In Kombination mit Livs Freunden ergibt sich so eine interessante Konstellation. Dennoch ist mir das zwischen Liv und Alex in manchen Teilen etwas zu schnell gegangen und hier und da habe ich in ihrer Beziehung auch etwas die Tiefe vermisst. Das aber nur als kleine Info. Denn das was wirklich gezählt hat, war das was die Beiden zusammen geleistet haben.
Die Arbeit der gesamten Gruppe wurde sehr anschaulich beschrieben und es blieb zu keiner Zeit eine Frage offen, wie sie denn an das und das rangekommen sind. Generell war die Story - wie gesagt - mehr als unterhaltsam. Wer als ein Buch sucht, das Vieleis zu bieten hat, der ist bei "Tell me Secrets" und an der Harrington University genau richtig!
Rezensionen von lesemaus:
Der Friesenhof von Fenja Lüders
ein wundervolles Wiedersehen
Ich liebe die wunderbaren Werke der Autorin Fenja Lüders. Ich mag ihren Schreibstil sehr.
Da ich bereits den ersten Teil vom Friesenhof gelesen habe war natürlich klar: auch den zweiten Teil muss ich lesen. ????
Die Story führt uns in die Nachkriegszeit. Die 3 Töchter der Familie de Fries leben mit der Mutter und Tante zusammen auf dem Hof.
Sie alle haben an den Folgen des Krieges zu knabbern, der Teehandel wird wieder aufgebaut. Jede der 3 Schwestern hat ihr eigenes Schicksal zu tragen und sie meistern die Herausforderungen des Alltags, jede auf ihre eigene Art und Weise. Nicht allen Dorfbewohnern gefällt das…
Ich fand die Story durch aus authentisch, viele der damaligen Probleme fand ich beim Lesen wieder. Auch die Denkweise der Menschen konnte ich sehr gut nachempfinden. Ein wunderbarer Einklang zwischen Historie und Fiktion, wie ich es schon von den anderen Werken von Fenja Lüders kenne.
Ich musste während des Lesens schon einige Schicksalsschläge der Charaktere verkraften. Sehr emotional und bewegend. Durchweg liest sich das Buch flüssig und klar, ein sehr angenehmer Schreibstil. Ich konnte mich gut einlesen und fand mich inmitten des Geschehens. Meine Erwartungen an wundervolle Lesemomente wurden nicht enttäuscht. Sehr spannend, emotional und kurzweilig. Und ich bin auf jeden Fall dabei, wenn es einen 3. Teil zu lesen gäbe.
Rezensionen von begine:
Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter
Wunderbar
Drei Tage im Schnee, ist das erste Buch von Ina Bhatter.
Es ist ein märchenhafter Leitfaden für gestresste Personen.
Schon das Cover bringt mir die Geschichte nahe.
Hannah in dem Holzhaus am See und im Schnee zu erleben macht Spaß. Sie stellt sich ihren Ängsten und ihrer inneren stimme.
Es wurde auch Zeit, das sie mal zur Ruhe kommt.
Das die kleine Sophie erscheint ist fast wie ein Märchen.
Die Sprache ist wunderschön.
#Dieses Buch konnte mich begeistern und ich werde es wärmstens weiter empfehlen.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Mehr Meer statt Paartherapie von Melanie Amélie Opalka
ein schöner Wohlfühlroman
„Mehr Meer statt Paartherapie“ ist der noch ein Roman von Melanie Amelie Opalka, den ich bisher noch nicht gelesen hatte. Da ich neugierig war, was mich erwartet – und das Cover sowie der Klappentext mit Meer, Strand und Frankreich mich direkt angesprochen haben – musste ich das Buch einfach lesen.
In der Geschichte begleiten wir Emilie und ihre Familie, die an der französischen Atlantikküste ein Coaching für Firmen aufbauen möchte. Das Ganze ist natürlich mit einem großen Ortswechsel verbunden, und schnell wird klar: So idyllisch, wie es am Anfang klingt, ist das Leben dort nicht immer. Sprachbarrieren, Familienchaos, zwei Kinder, ein genervter Ehemann und eine Ehe, die auf der Kippe steht – alles ist dabei. Und irgendwann steht Emilie tatsächlich alleine da, ihr Mann ist zurück nach Hause gefahren und kommt nur noch in den Ferien vorbei.
In dieser Zeit trifft Emilie auf Marie – eine Frau, die sofort vertraut wirkt und mit ihrer Art vieles verändert. Emilie wird durch sie stärker, gelassener und findet langsam wieder zu sich selbst. Doch wer ist Marie eigentlich? Diese Begegnung ist jedenfalls etwas ganz Besonderes und bleibt bis zum Ende spannend.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen! Es ist warmherzig, ehrlich und zeigt, dass das Leben nicht immer glatt läuft – aber genau das macht es so echt. Ich mochte besonders, wie sich Emilie im Laufe der Geschichte entwickelt und lernt, ihren eigenen Weg zu gehen.
Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung – für alle, die Geschichten mit Herz, Meer und einer Portion Selbstfindung lieben
Rezensionen von F.H.:
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Zutiefst Wienerisch
Als großer Vea Kaiser Fan habe ich hart auf dieses Buch gewartet. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn dieser Roman meiner Meinung nach nicht ihr allerbester ist.
Ihr Sprachwitz und der ganz eigene Vea-Kaiser-Stil sind auch bei "Fabula Rasa" wieder allgegenwärtig. Das Wienerische dominiert und beim Lesen hab ich mir des öfteren gedacht, es könnten Szenen aus der Fernsehserie Mundl sein, die sich hier abspielen.
Angelika Moser ist mir ans Herz gewachsen und an vielen Stellen hätte ich für die sympathische Protagonistin gehofft, dass es das Schicksal besser mit ihr meint. Dass sie einmal mehr Glück hat und die Dinge sich zum Guten wenden. Die aufgegriffenen Themen sind aktuell und berührend.
Alles in allem für mich ein zutiefst wienerisches Buch, gelungen und rund, aber meiner Meinung nach gab es schon bessere Bücher von Vea Kaiser.
Rezensionen von Katja K.:
Say You'll Remember Me von Abby Jimenez
Herzerwärmend, schmerzhaft und witzig
Ich habe Abby Jimenez durch "Just for the summer" kennengelernt und war sofort hingerissen von ihrem humorvollen und zugleich emotionalen Erzählstil. Ich finde, sie versteht es auf unnachahmliche Weise, witzige Elemente und sarkastische Dialoge mit ernsten und gewichtigen Themen zu verbinden.
So war es auch bei diesem Roman. Die Charaktere sind äußerst liebevoll und lebendig gezeichnet, so dass ich sie direkt vor mir sehen konnte und ins Herz geschlossen habe. Ich habe mit ihnen gelacht und auch ein paar Tränen verdrückt. Die hier behandelten ernsten Themen möchte ich nicht erwähnen, um nicht zu spoilern. Im Grunde geht es darum, wie wichtig es ist, Zeugen für das eigene Leben zu haben, zu lieben und geliebt zu werden. Es geht um Zusammenhalt, Fürsorge und die Macht glücklicher (kleiner) Erlebnisse und Erinnerungen. Und es geht darum, das Beste aus jeder Situation zu machen angesichts der Begrenztheit unseres Lebens. Diese Lektionen vermittelt uns die Autorin so liebevoll, emotional und humorvoll, dass ich auch über ein paar Längen zwischendurch gut hinwegsehen konnte. Fazit: Klare Empfehlung für Fans von witzigen und zugleich bittersüßen Romances, die ein wenig Weltschmerz auslösen und zugleich Trost spenden.
Rezensionen von Ryria:
Prinzessin der tausend Diebe - Betrayed von Thea Hong
Familiäre Machtkämpfe und teuflische Prüfungen
Soras Familie beherrscht nicht nur ein Imperium in Südkorea, sondern auch die Magie für ganz spezielle Vorteile. Das Problem hierbei ist nur, dass sie keinen Funken Magie in sich trägt und so zur Außenseiterin in der Familie wird - bis sie durch eine Verkettung der Ereignisse plötzlich in gefährlichen Prüfungen um den Sitz des Familienoberhauptes kämpfen muss.
Die Gestaltung des Buches macht einen hochwertigen Eindruck mit schönen Illustrationen, einer Karte und einer Playlist mit exklusivem Song.
Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, nur manchmal musste ich für das bessere Verständnis nochmal zurückblättern.
Die Handlungsorte und Personen wurden gut beschrieben und ich konnte mir alles ohne Probleme vorstellen. Kleine Details haben das Worldbuilding immer wieder mal schön abgerundet. Auch von Busan bekam man einen ersten Eindruck, hier hätte ich jedoch gerne noch mehr über die Stadt und das dortige Leben gelesen.
Soras Charakter hat mir gut gefallen, sie ist keine perfekte Heldin und hat so einige Fehler, aber sie entwickelt sich weiter und ist selbstreflektiert. Die Ereignisse der Geschichte hinterlassen bei ihr auch Spuren, was alles authentischer gemacht hat.
Dafür trifft sie auch manche Entscheidungen, die etwas fragwürdig anmuten, aber auch dies hat sich noch im akzeptablem Rahmen bewegt.
Auch Love Interest Ran war mir sympathisch, seine Dynamik mit Sora war amüsant zu verfolgen und die Beziehung hat sich in einem angenehmen und realistischen Tempo entwickelt.
Manche der Nebencharaktere werden ebenfalls gut charakterisiert, andere hingegen blieben doch bis zum Ende hin eher blass oder leicht stereotypisch.
Die Geschichte selbst rund um die Familienpolitik und die Prüfungen war richtig spannend und sehr kreativ, eine tolle Mischung aus koreanischen Mythen und modernem K-Drama. Man konnte gut mitfiebern und sich von der Atmosphäre bezaubern oder erschrecken lassen. Kritisieren würde ich hier jedoch das Tempo, manche Prüfungen gingen einfach extrem schnell vorüber und manchmal hab ich nicht alles auf Anhieb verstanden.
Auch sind am Ende noch sehr viele Fragen offengeblieben, von denen man zumindest einige noch besser in diesem Band beantwortet hätte.
Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen bin ich jetzt sehr gespannt auf den Abschluss der Dilogie.
Rezensionen von Anno:
50 Fragen, die das Leben leichter machen von Karin Kuschik
Fragen sind Türöffner
Diesem Buch ging ein weiteres voraus. Wusste ich nicht, war aber auch nicht schlimm, denn es ist durchaus als eigenständig zu betrachten und zu lesen- sogar in individueller Kapitelreihenfolge. 50 Fragen… ich konnte mir darunter erst nichts vorstellen und war dann doch sehr positiv überrascht. Erstaunt darüber wie vermeintlich einfache Fragen den Fokus verändern können und begeistert davon wie diese präsentiert wurden.
Sie kommen nämlich immer in Form von keinen Geschichten und Anekdoten daher, die sehr bodenständig und sympathisch wirken und mitten aus dem Leben der Autorin gegriffen scheinen-beruflich genauso wie privat.
Und zum Schluss jeden Kapitels gibt es auch noch eine kleine ‚Bedienungsanleitung‘ für welchen Zweck und Moment die jeweilige Frage geeignet ist.
Mich hat das enorm weiter gebracht und mir eine ganz neue Form der Kommunikation aufgezeigt. Probleme, die erst unüberwindbar scheinen, lösen sich dadurch nicht selten in Wohlgefallen auf. Was Fragen doch bewirken können- wenn man sie richtig einsetzt und stellt! Das war mir vorher nie so bewusst.
Rezensionen von LeserinLu :
Weihnachten in Applemore - Roman (Das Erbe von Applemore 4) von Rachael Lucas
Schottische Weihnachten
Die Zutaten für diesen Roman sind klassisch: ein kleines Hotel in den schottischen Highlands, eine Renovierung, verschneite Landschaften, eine Liebesgeschichte - und das alles noch an Weihnachten! Harry Robertson will sein traditionsreiches Hotel modernisieren und über den Winter schließen, doch als die bekannte Influencerin Ivy eine Hochzeit an Weihnachten plant, steht plötzlich das ganze Dorf Kopf.
Unterstützung bekommt Harry von Polly, seiner besten Freundin.
Ich mochte das winterlich-weihnachtliche Setting in den Highlands. Auch die Idee, das ganze Dorf in die Hochzeitsvorbereitungen einzubinden, fand ich charmant. Leider konnten mich die Figuren selbst nicht so richtig überzeugen. Harry, Polly und Ivy blieben mir zu glatt und vorhersehbar. Die Handlung plätscherte oft dahin und war sehr berechenbar – ein klassischer Wohlfühlroman, aber ohne große emotionale Tiefe oder neue Ideen.
Trotzdem: Wer in der Adventszeit einfach ein bisschen winterliche Romantik und Highland-Charme sucht, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Für mich war es insgesamt solide Unterhaltung, aber ohne bleibenden Eindruck.
Rezensionen von clematis:
Advent im Grandhotel von Beate Maly
Kunstauktion
Für eine Kunstauktion in der Vorweihnachtszeit bekommt Ernestine Freikarten, natürlich nimmt sie Anton, Rosa und Fritzi mit zu einem Wochenende im Schnee. Aber statt stimmungsvoller Gemälde und duftender Vanillekipferl entspinnt sich ein wahrer Krimi rund um ein verschwundenes Bild, denn gleich mehrere Personen im Hotel hätten ein Motiv für einen Diebstahl.
Die pensionierte Lateinlehrerin Ernestine Kirsch und ihr Lebensgefährte, Apotheker Anton Böck, reisen guter Dinge gen Süden und freuen sich auf ein unterhaltsames Wochenende am Semmering, das sie gemeinsam mit Enkelin Rosa und deren bestem Freund Fritzi verbringen möchten. Aber wie könnte es anders sein, geraten die beiden wieder einmal in ein kriminalistisches Abenteuer. Festliche Weihnachtsstimmung und munteres Treiben beim Schneemannbauen wechseln sich ab mit Ernestines detektivischem Gespür und Scharfsinn, welcher dem hinzugezogenen Gendarmen auf allen Linien fehlt. Aber auch Ernestine kommt diesmal viel Zufall zu Hilfe. Eine tiefgründige Rahmenhandlung rund um das schwierige Los von Dienstmädchen ohne Ausbildung und Balletttänzerinnen auf dem Weg zum Ruhm verleihen diesem Weihnachtsband die nötige Ernsthaftigkeit, kleinere Reiberein unter den Hotelgästen und der charmante schwäbische Dialekt der Krugers lockern die Handlung bestens auf, sodass ein gelungenes Ganzes daraus entsteht.
Ein gewohnt angenehm zu lesender Stil kennzeichnet Beate Malys erfrischende Geschichten im historischen Wien (und Umgebung), so auch hier bei diesem stimmungsvollen Adventband, der Kriminalistisches und Gemütliches bestens unter den Tannenbaum zaubert. Wie immer bei Ernestine und Anton, habe ich mich auch diesmal recht wohl gefühlt, ich bin gerne auch im nächsten Jahr wieder dabei, besonders, weil Rosas Geschwisterchen dann schon das Licht der Welt erblickt haben wird.











