Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lesen=liebe:
Milo Monster und das Yeti-Problem von Kai Aline Hula
Spannend, lustig, überraschend...
Mein Sohn geht in die 3. Klasse Volksschule und war begeistert von diesem Buch. Er ist ein sehr guter Leser und hatte es im Nu durchgelesen. Abends habe ich es zusätzlich beiden Söhnen vorgelesen. Für meinen Erstklässler ist noch etwas zu viel Text drin, obwohl auch er schon recht gut liest. Die Geschichte von Milo Monster und dem Yeti ist bei beiden sehr gut angekommen, und die Illustrationen finden sie sehr lustig.
Ich selbst finde das Cover sehr ansprechend – es fordert regelrecht dazu auf, das Buch zu öffnen. Ein echter Hingucker im Buchladen, und auch der Titel macht neugierig, weil sich unter dem „Yeti-Problem“ alles Mögliche verbergen könnte.
Meinen Kindern hat Milo Monster und das Yeti-Problem insgesamt sehr gut gefallen. Es war unser erstes Buch aus dieser Reihe. Die Schriftart ist super für Leseanfängerinnen, und ich würde sagen, dass das Buch ab der 2. Klasse perfekt passt. Es ist spannend und lustig und hält einige Überraschungen bereit, die sogar mich als Erwachsene verblüfft haben. Ich finde es generell schwierig, ansprechende Bücher für Erstleserinnen zu finden – oft sind sie entweder langweilig, zu kurz oder genau das Gegenteil. Dieses Buch ist für mich perfekt: ein „richtiges“ Buch, das durch die überschaubare Textlänge und die kurzweilige Aufbereitung auch von geübten Leseanfänger*innen gut zu bewältigen ist.
Rezensionen von ReiShimura:
Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page
Zwischen Verlust und Neubeginn
"P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern habe ich geliebt und auch die Verfilmung mit Hilary Swank und Gerard Butler habe ich mir mehrmals angesehen und dabei viele Tränen vergossen. Der Grund, warum ich dies erwähne, ist, dass mich die beiden Bücher sehr stark aneinander erinnern. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass auch Libby Page ein großer Fan von Cecelia Aherns Roman war und sich bis zu einem gewissen Grad daran orientiert hat.
Natürlich hat Libby Page keine Kopie des Buches erstellt, aber eine gewisse Ähnlichkeit ist auf jeden Fall vorhanden. Leider muss ich aber sagen, dass obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, es im Vergleich ein wenig hinter Aherns Roman liegt.
Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall den angenehmen und sehr flüssigen Schreibstil der Autorin. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einfinden und mich mit den Charakteren vertraut machen. Tilly und Alfie sind zwei liebenswerte und leicht kauzige Protagonisten, die ich beide von Anfang an ins Herz schließen konnte. Sie sind sympathisch, man leidet mit ihnen und hofft, dass am Ende alles gut wird.
Holly Kennedy, die Hauptperson aus "P.S. Ich liebe dich" hat gleich wie Tilly in diesem Buch ihren Mann verloren und in beiden Büchern begleiten wir die Damen durch ihren Trauerprozess, dürfen aber auch immer wieder in ihre glückliche Vergangenheit eintauchen. Hierbei muss ich sagen, dass mich Hollys Trauer stärker berührt und mitgenommen hat als die von Tilly. Ich denke, dass liegt an der Art und Weise wie die beiden Autorinnen mit dem Thema umgehen und wieviel Raum sie der Trauer geben. Libby Page ist da meiner Meinung nach ein wenig zurückhaltender und legt den Fokus mehr auf den Blick nach vorne, auf das Danach.
Wie so häufig in Liebesromanen gibt es eine Mischung aus realistischen und authentischen Szenen und einigen bei denen man weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dies in der Wirklichkeit auch so passieren würde, recht gering ist. Manch eine oder einen mag das stören, ich finde es in Ordnung, solange diese Dinge sich gut in die Geschichte einfügen, kann ich mit ein wenig künstlerischer Freiheit sehr gut leben.
Das Hörbuch wird von Michaela Gaertner gelesen. Für mich war dies eine interessante und angenehme Erfahrung, denn ich mochte ihre Art zu lesen sehr gerne. Ihre Stimmfarbe und der Klang haben hervorragend zu dem Buch und dessen Inhalt gepasst. Michaela Gaertner hat dieses Buch mit viel Hingabe und Wärme gelesen und der Erfahrung dadurch noch etwas mehr Tiefe verliehen.
Das Hörbuch war eine durchwegs schöne Erfahrung und ich habe die elf Stunden wirklich sehr genossen. Da es vergleichbare Bücher gibt, die mir einen Ticken besser gefallen und mich vor allem emotional stärker angesprochen haben, gebe ich dem Buch nicht die Höchstnote. Eine Empfehlung für das Buch/Hörbuch möchte ich aber dennoch aussprechen, vor allem für all jene die Geschichten über Verlust und Hoffnung mögen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Motherland von Luke Pepera
Faszinierende neue Einblicke in die Geschichte Afrikas
Was fällt den meisten Menschen ein, wenn sie an die Geschichte Afrikas denken? Kolonialisierung und transatlantischer Sklavenhandel. Vielleicht noch die alten Ägypter. Und das war es schon ziemlich. Dabei gibt es dabei so viel mehr zu entdecken. Der Historiker, Archäologe und Anthropologe hat selbst bei einem Besuch in einem Museum in seiner Heimat Ghana in seiner Jugendzeit die Erfahrung gemacht, wie wenig vielfältig die afrikanische Geschichte dort zum damaligen Zeitpunkt dargestellt wurde, und das zum Anlass genommen, das zu ändern zu versuchen.
In diesem Buch nimmt er uns mit auf eine faszinierende Reise durch verschiedenste kulturelle Aspekte unterschiedlicher Regionen des afrikanischen Kontinents. Dabei wird deutlich, wie reich die afrikanische Vielfalt an Kulturen immer schon gewesen ist: da gab es mächtige Herrscher und Herrscherinnen, überraschend viele Gesellschaften, in denen Frauen mindestens gleichberechtigt waren und gemeinsam mit den Männern über alle wichtigen Anliegen bestimmten oder sogar alleine in der Position als "Königinmutter" den nächsten Herrscher auswählen konnten, aber auch selbst blutige Kriege und Schlachten anführten. Es gab tüchtige Kaufleute, Händler und Seefahrer, die im regen Austausch mit allen umliegenden Regionen waren.
Der Glaube an Hexerei und traditionelle Rituale im Umgang damit sind ein großes Thema, genauso wie Mythen und Sagen, wie die Geschichte vom Spinnengott Ananse. Besonders interessant ist dabei, dass diese Figur sowohl bei den Menschen am afrikanischen Kontinent als auch bei den versklavten Menschen in der Karibik und ihren Nachfahren eine Rolle spielte, aber jeweils an die spezifischen Lebensbedingungen angepasst wurde.
Überhaupt spielen Geschichten und mündlich Vorgetragenes eine große Rolle in vielen afrikanischen Kulturen: für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Loslassen und Ausagieren von Emotionen, zur Lösung von Konflikten und für die Weitergabe von Wissen. Eine moderne Form davon ist etwa der Rap. Auch die Ahnen spielen eine große Rolle und werden in so einigen afrikanischen Kulturen als lebendige Tote betrachtet, die ihre Nachkommen schützen und zu denen man eine respektvolle Beziehung pflegen sollte, um sicher und gesund zu bleiben.
Sehr interessant für mich waren auch die Ausführungen zum Thema Rassismus und dass dieser eine relativ neue "Erfindung" zu sein scheint, während davor über mehrere Jahrtausende Menschen unterschiedlichster Hautfarben miteinander im privaten und geschäftlichen Austausch und auch hochrangige Positionen für alle davon zugänglich waren, ohne dass irgendeine davon abgewertet worden wäre.
Ein Werk wie dieses muss sich notwendigerweise beschränken und kann nicht den Anspruch auf Vollständigkeit haben. Insofern handelt es sich um ausgewählte Einblicke in jene kulturellen Aspekte, die dem Autor gerade besonders interessant zu erzählen oder besonders repräsentativ schienen. Insgesamt ist dabei eine vielperspektivische Neuerzählung der afrikanischen Geschichten und Kulturen entstanden, von der ich definitiv sagen kann, dass sie mein Afrikabild sehr erweitert und bereichert hat.
Rezensionen von youngreaders:
Mandalu, was sagst denn du? von Birgit Fuchs
Sehr empfehlenswert
Mandalu ist ein tolles Pappbilderbuch im Stil von den Axel Scheffler und Julia Donaldson-Bücher (Grüffelo, Stockmann, DIe Schnecke und der Buckelwal,...), aber es ist nicht von den beiden, sondern geschrieben von Birgit Fuchs und illustriert von Sabrina Kuhls. Die Bilder sind absolut gelungen, kindgerecht und auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken.
Man sieht die Liebe zum Detail. Dazu kommt ein gedichteter Text - das ist nicht immer einfach und in manchen Büchern gelingt es auch nur ansatzweise, dass das Reimschemata und der Reimklang passt. Bis auf zwei kleine Verse finde ich das auch hier sehr gut gelungen. Auch die Wiederholung auf jeder Seite "Mandalu, was sagst denn du? Komm mal her, und hör mir zu!" ist gerade für kleine Kinder sehr ansprechend, Ich denke, nach der zweiten oder dritten Seite werden die Kinder schon mitsprechen.
Kleine Wissensvermittlung über Tiere und Pflanzen im Wald ist auch noch dabei. Ich finde es wirklich rundum gelungen und kann es nur jedem empfehlen! Und außerdem ist das Mandalu absolut süß - da sollte es unbedingt noch ein Stofftier dazu geben!
Rezensionen von Lilli33:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Super spannend und aktuell
Super spannend und aktuell
„Oxen. Interregnum“ ist bereits der siebte Band der Reihe um den dänischen ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen. Wer die ersten Bände gelesen hat, wird der Handlung leichter folgen können; es ist aber auch ein Neueinstieg in die Reihe mit diesem Band denkbar. Das Wichtigste aus der Vergangenheit wird noch einmal kurz angerissen.
Axel Mossman hat interimsmäßig wieder die Leitung des PET inne und bittet seine Mitarbeiterin Margrethe Franck sowie Niels Oxen, ihm zu helfen: Er hat Kenntnis darüber, dass das alte Machtnetzwerk Danehof, das als zerschlagen galt, neu aufgebaut werden soll. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.
Die in Schweden aufgefundene Leiche eines dänischen Generalstaatsanwalts, der Tod eines chinesischen Studenten in Kopenhagen, ein Studentenpaar auf der Flucht - was die Polizei für Einzelfälle hält, offenbart sich den Lesenden sehr schnell als zusammenhängende Fäden desselben Handlungsgeflechts. Oxen und Franck werden von den aus früheren Bänden bekannten Christian Sonne und Sally Finnsen unterstützt. Von der Polizei Aalborg kommt noch die smarte Dajana Djukic dazu, die mir auch sehr gut gefallen hat.
Jens Henrik Jensen versteht es sehr gut, die Spannung von vorne bis hinten sehr hoch zu halten. Die Handlung ist temporeich, verzwickt und sehr aktuell. Alles wirkt beängstigend wirklichkeitsnah. Vieles beruht auf Fakten, was die Intrigen und den Machtmissbrauch umso schlimmer erscheinen lässt. Auch die einzelnen Charaktere wirken authentisch und sind tiefgründig ausgearbeitet. Mit ihren Ecken und Kanten wirken sie sehr nahbar. Selbst die „Guten“ haben ihre dunklen Seiten und müssen gegen ihre inneren Dämonen angehen.
Das Ende wirkte auf mich erstaunlich abgeschlossen, als ob es auch das Ende der Reihe sein sollte - aber das dachte ich nach den dritten Band auch schon. Und so hoffe ich jetzt, dass noch viele weitere Bände mit Oxen und Franck folgen werden.
Die Reihe:
1. Oxen. Das erste Opfer
2. Oxen. Der dunkle Mann
3. Oxen. Gefrorene Flammen
4. Oxen. Lupus
5. Oxen. Noctis
6. Oxen. Pilgrim
7. Oxen. Interregnum (ET Januar 2025 bei dtv)
Rezensionen von Rolf Fox:
Die Magnolientochter von Tessa Collins
Der vierte Band der Blumentöchter führt den Leser ans andere Ende der Welt und zwar nach Neuseeland. Da die Autorin immer wieder auf die Handlung der Vorgängerbände eingeht, kommt man schnell in einen weiteren Teil die Reihe der Blumentöchter. Magnolias Mutter stammt aus Neuseeland und leidet unter schweren Depressionen und sie hat sogar mehrfach versucht sich umzubringen.
Magnolia leidet schwer unter der Krankheit ihrer Mutter und hat das Gefühl das die Ursachen in der ihrer Familie in Neuseeland zu finden ist und fliegt nach Neuseeland um auch ihre Wurzeln zu finden. Ausschlaggebend ist auch in der Bibliothek der Großmutter auf Blooming Hall dem Familiensitz.
Fazit
Interessante wie spannende Handlung über eine Tochter und Mutter um ein Familiengeheimnis. Die Autorin hat viel über Neuseeland recherchiere und so erfährt man doch einiges über Flora und Fauna Neuseelands. Ebenso viel über den Umweltschutz, da Magnolia Umwelttechnikerin ist. Nicht zu vergessen, das schöne Cover mit dem passenden tollen Farbschnitt.
Rezensionen von Philiene :
Die weiße Nacht von Anne Stern
Spannend
Im Winter 1946 versuchen die Menschen in Berlin zu überleben, eine von ihnen ist die Fotografin Lou. Auf einem Streifzug durch die Ruinen findet sie eine Tote und fotografiert diese. Kommissarin König wird mit der Auflösung des Falls beauftragt. Die Tote wirft einige Fragen auf, vor allem die seltsame Haltung in der sie gefunden wird gibt König Rätsel auf.
Er nimmt die Ermittlungen auf und auch Lou kann nicht von dem Fall lassen.
Anne Stern erzählt schonungslos von der Lebenssituation im zerbomten Berlin, nicht nur Lou und König haben mit den Erinnerungen an die Kriegszeit zu kämpfen, nach und nach erfahren wir ein wenig über die Beiden. Mit ihnen erleben wir ein Leben voller Entbehrungen und voller Erinnerungen, Menschen die große Verluste ertragen haben und nun alle irgendwie versuchten zu überleben.
Aber es geht auch um das große Schweigen, um Verdrängung um Ungerechtigkeit um Menschen die einfach weiter machten als wäre nichts geschehen.
Ja und dann ist da natürlich noch der Mord, der weitere nach sich zieht und immer weitere Rätsel aufgibt.
Dieser Roman ist viel mehr als ein guter und spannender Krimi. Er erzählt auch von der Verdrängung und dem Verstecken von furchtbaren Verbrechen.
Rezensionen von Bibibabby:
SPUNKIFEX erfindet Tiere von Birgit Fuchs
Lustiges Buch, regt die Kreativität an
Dieses Buch hat uns beim Lesen viel Spaß gemacht.
Spunkifex ist ein kleines Wesen mit bunten Haaren und einem großen Knopf auf dem Bauch. Und wenn Spunkifex was erfinden will, drückt er einfach auf diesen Knopf.
In diesem Buch erfindet er allerlei komische Tiere. Die Texte sind in Reimen geschrieben und die Tiere werden grob beschrieben: Wie ist der Schnabel? Wie ist das Fell? Sind die Augen dunkel oder hell?
Durch die Reimr fühlt es sich ein bisschen so an, als gäbe es für jedes Tiere ein Rätsel, oder einen Zauberspruch.
Bei jedem Tier wird auch eine Art "Einleitung" wiederholt. Das kamm bei meinem Vierjährigen ziemlich gut an; ich glaube, in diesem Alter sind wiederholte, bzw. vorhersehbare Texte besonders attraktiv. Für ihn war es allerdings schwieriger, sich die Tiere genau vorzustellen, da die Bilder im Buch die Wesen nicht komplett zeigen. Es gibt also viel Raum für die eigene Kreativität, aber für die jüngeren kann das ein bisschen herausfordernd sein.
Rezensionen von Ameland:
Die verlassene Tochter von Soraya Lane
Unerwartetes Erbe
Dies ist bereits der sechste Band aus der Saga Die verlorenen Töchter von Soraya Lane, die aber alle auch separat von einander gelesen werden können. Für mich war es das erste Buch aus der Reihe und von der Autorin.
Rose hat innerhalb kurzer Zeit sowohl ihre Großmutter als auch ihre Mutter verloren.
Per Brief erfährt sie von einem Erbe in Argentinien. Auf Betreiben ihrer besten Freundin spürt sie dieser überraschenden Neuigkeit nach und erfährt Erstaunliches über ihre Wurzeln.
Ich mag Romane, die in unterschiedlichen Zeitebenen spielen und wo der historische Strang geschickt mit dem gegenwärtigen Strang verbunden wird. Wie fast immer hat mir auch bei diesem Buch die Vergangenheit um Valentina besser gefallen. Es hat mich mehr bewegt und war nicht so oberflächlich wie der aktuelle Teil. Mit Valentina konnte ich mitfühlen, mitleiden und habe ihre Zerrissenheit gespürt. Ihr Schicksal ist mir sehr nah gegangen.
Soraya Lane befleißigt sich eines flüssigen und sehr bildhaften Schreibstils. Ich war noch nie in Argentinien, hatte hier aber aufgrund der Beschreibungen Bilder von einer wunderschönen Landschaft vor meinem inneren Auge. Ich sah die Weite und die Pferdekoppeln und Valentina mit Felipe unter ihrem Baum liegen und habe Benjamin und Co. beim Polospiel rasant reiten sehen.
Mir hat diese emotionale Geschichte gut gefallen und ich werde bestimmt noch das eine oder andere Buch aus der Reihe nachholen.
Rezensionen von Claudia R.:
Dragons in Secret - Jadeblut von Andreas Suchanek
fantastischer Auftakt
Klappentext / Inhalt:
Wenn Jade und Asche sich vereinen, wird das Tor sich öffnen.
Eine uralte Drachen-Dynastie, verborgen in Londons Schatten. Eine Jäger-Gesellschaft, die alles daransetzt, sie auszulöschen. Und mittendrin: Ashley Evans, deren Leben an ihrem Geburtstag für immer aus den Fugen gerät.
Ein mysteriöses Kästchen enthüllt Ashleys wahre Natur – sie ist ein Drache. Gejagt von finsteren Mächten trifft sie auf Caleb Lancaster, einen Mann voller Geheimnisse. Gemeinsam suchen sie Antworten: Warum erwacht Ashleys Drachenblut erst jetzt? Gibt es eine verborgene siebte Dynastie in London? Und welches düstere Ziel verfolgen die Jäger wirklich?
Für Fans von »Das Erbe der Macht« und »Die 12 Häuser der Magie« – ein mitreißender Urban-Fantasy-Roman voller Rätsel, Magie und atemloser Spannung im London der Gegenwart.
Cover:
Das Cover ist sehr ausdrucksstark und beeindruckend umgesetzt. Die Struktur eines Drachenkopfes wirkt direkt auf einen ein und blickt einen durchdringend an. Das Drumherum ist in dunklen Farben gehüllt und nur leicht angerissen . Eine besondere, geheimnisvolle und magische Aura schwingt hier mit. Ich finde das Cover sehr beeindruckend und toll umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervoller, fantastischer und mitreißender Auftakt. Die Geschichte um Ashley ist beeindruckend und wendungsreich. Die Charaktere sind facettenreich und liebenswert umgesetzt. Besonders gut und auch schnell findet man sich in Ashley und Caleb, aber auch Mac hinein. Mein heimlicher Favorit ist aber Drachx, warum und wieso? das findet selbst heraus.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zurück, da ich keineswegs Spoilern oder zu viel verraten will.
Der Schreibstil ist lebendig, wortgewandt und beschreibend. Man findet sich in Situationen und Charaktere sehr gut hinein. Die Charaktere sind klasse umgesetzt und die Geschichte voller Wendungen und Spannung. Emotionen und Humor kommen zudem auch nicht zu kurz.
Die wechselnden Perspektiven von Ashley und Caleb machen es spannend und unterhaltsam. Durch die Wechsel kommt Spannung und Tempo hinein. Zudem findet man sich so auch in die Charaktere noch besser hinein. Beide werden aus der dritten Person erzählt und auch der Erzählstil selbst ist lebendig und bildlich umgesetzt.
Die Kapitel sind zwar durchaus etwas länger, aber durch sehr schnell und kurzweilig Gelsen. man kommt gut hinein und möchte kaum mehr das Buch aus den Händen legen. Die Entwicklungen sind klasse und voller Wendungen und Überraschungen um gesetzt. Auch das Ende hat es in sich und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Der Farbschnitt ist toll und auch das Glossar am Ende, ist zwar recht kurz, aber hilfreich und gut umgesetzt. Die Kapitelanfänge mit den kleinen Drachensymbolen sind sehr stylisch und passend umgesetzt. Ich finde es in sich sehr stimmig und auch die Gestaltung sehr gut passend und atmosphärisch umgesetzt.
Ein wundervoller und gelungener Auftakt.
Fazit:
Ein wundervoller, fantastischer und mitreißender Auftakt.











