Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lila:
Cozy baking time von Theresa Haubs
Zimtduft
Cozy Baking Time ist ein Backbuch, das sofort Lust macht, den Ofen anzuwerfen und sich ein Stück Gemütlichkeit nach Hause zu holen. Schon beim ersten Durchblättern fällt die liebevolle Gestaltung auf: wunderschöne Fotos, stimmungsvolle Farben und ein ansprechendes Layout. Es ist nicht nur ein Rezeptbuch, sondern ein richtiges Wohlfühlbuch.
Die Rezepte sind abwechslungsreich und decken viele Klassiker und neue Ideen ab – von Zimtschnecken über Crumble bis hin zu kleinen Leckereien, die perfekt zu einem Tee- oder Leseabend passen. Besonders gut gefällt mir, dass zu vielen Rezepten kleine Tipps und Varianten angegeben sind, auch für gluten- oder laktosefreie Alternativen. Dadurch ist das Buch vielseitig nutzbar.
Den Zitronenkuchen haben wir als erstes ausprobiert und ich muss sagen - ein wirklich köstliches Zitronenwölckchen überraschte uns dabei sehr positiv.
Die Sprache ist locker und modern gehalten, was sicher besonders jüngere LeserInnen anspricht. Für meinen Geschmack war es an manchen Stellen fast etwas zu „umgangssprachlich“, aber das passt wohl zur Zielgruppe, die auch Social-Media-Einflüsse schätzt.
Insgesamt vermittelt Cozy Baking Time genau das, was der Titel verspricht: ein wohliges, gemütliches Backerlebnis für die kalte Jahreszeit. Wer Rezepte mit Wohlfühlfaktor sucht und sich gern von schönen Bildern inspirieren lässt, wird hier fündig.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Sonnenaufgang Nr. 5 von Carsten Sebastian Henn
Ein Buch zum Wohlfühlen
Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Carsten Henn und muss zugeben, dass ich recht hohe Erwartungen hatte. Diese wurden voll und ganz erfüllt, da es für mich kaum etwas Schöneres gibt als ein Buch, in dem es thematisch um Bücher und das Schreiben geht. Zudem ist das Setting hier ganz großartig gewählt.
Es geht direkt an die Küste und die Atmosphäre wird gelungen eingefangen.
Jonas ist gerade einmal 19 Jahre und hat sein Germanistikstudium abgebrochen. Er will nun Ghostwriter werden und seine erste Kundin ist Stella, eine Filmdiva, die möchte, dass er ihr Leben nur positiv darstellt. Es geht nicht nur um Jonas und Stella, sondern auch weitere Einwohner des Küstenstädtchens spielen eine entscheidende Rolle. Die Charaktere sind nahbar und wirken authentisch und verletzlich, was sie sehr menschlich macht.
„Jedes Leben ist es wert, erzählt zu werden.“, damit wirbt Jonas als Ghostwriter. Ich gebe ihm so Recht. Jedes Leben ist etwas ganz Besonderes und jeder Tag muss ganz bewusst gelebt werden.
Carsten Henn schreibt über das Leben, Erinnerungen und Freundschaft. Mal sind seine Worte poetisch, regen zum Nachdenken an und mal humorvoll. Diese Kombination hat bei mir ein warmes, wohliges Gefühl hervorgerufen. Gelungener lässt sich das Leben nicht einfangen.
Rezensionen von Claudia R.:
Die Geschwister Flederzisch von Gabriele Rittig
flederzischiges Abenteuer
Klappentext / Inhalt:
Willkommen im Schattenreich, wo Familie Flederzisch seit Generationen das Postzentrum leitet! Normalerweise geht hier alles seinen geregelten Gang – doch als Graf Drullala ausgerechnet den schüchternen Oskar und seine Geschwister mit einer heiklen Mission betraut, wird es brenzlig.
Ihr Auftrag? Einen wertvollen Brief an niemand Geringeren als die gefürchtete Hexe Gundula Grausam zu überbringen!
Mut, Köpfchen und ein bisschen Fledermaus-Wahnsinn sind gefragt: Oskar ist clever, aber ängstlich. Sein Bruder Poldi ist kräftig, während Hanni blitzschnell unterwegs ist. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team – oder doch nicht? Denn der Weg zur Hexe steckt voller Gefahren, düsterer Überraschungen und schaurig-lustiger Begegnungen.
Autorin Gabriele Rittig versteht es meisterhaft, Spannung und Humor in eine turbulente Geschichte zu verpacken, die junge Leserinnen und Leser ab 7 Jahren in ihren Bann zieht. Die fantastischen Illustrationen von Gabriel Cortina lassen das Schattenreich lebendig werden und sorgen für extra viel Lesespaß.
Ein freches, spannendes Abenteuer über Zusammenhalt, Mut und die Kunst, über sich selbst hinauszuwachsen – perfekt für alle kleinen (und großen) Abenteurer!
Cover:
Das Cover ist cool, lustig und abenteuerlich gestaltet. Drei sehr verschiedene Fledermäuse sind hier erkennbar und jede scheint ihren ganz eigenen Charakter zu haben. Optisch und auch farblich ist es klasse umgesetzt und es verspricht auf jeden Fall abenteuerlich und unterhaltsam zu werden.
Meinung:
Spannendes und humorvolles Abenteuer von drei ungleichen Geschwistern. Unsere tierischen Protagonisten sind Oskar, Poldi und Hanni, drei kleine Fledermäuse und ihre Aufgabe ist es, der gefürchteten Hexe Gundula einen geheimen Brief zu bringen. Werden sie ihre Aufgabe meistern?
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten.
Der Schreibstil ist angenehm, locker und flüssig lesbar. Die Schrift ist angenehm groß und lässt sich daher sehr gut lesen. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Zeichnungen unterstützen die Geschichte sehr gut und bringen auch die Atmosphäre des Ganzen toll herüber. Die bunten Illustrationen sind stimmungsvoll und sehr liebevoll umgesetzt und gezeichnet. Die Bilder geben das Gelesene und die Situation gut wieder und setzen es sehr schön um. Sie runden es sehr toll ab und lockern zudem auch das Schriftbild gut auf.
Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und sind für die Alterstufe auch angemessen gewählt. Das Bild-Text- Verhältnis ist passend und stimmig gewählt.
Die Geschichte in sich ist spannend und liebevoll, aber auch humorvoll umgesetzt und lässt dabei über gut und böse nachdenken. Neben der Spannung ist auch eine gewisse Tiefe vorhanden und die Unterhaltung kommt hier natürlich keineswegs zu kurz.
Fazit:
Flederzischiges Abenteuer mit jeder Menge guter Unterhaltung.
Rezensionen von LeserinLu :
Nächster Halt: Mord – Ein Weihnachtskrimi von Alexandra Fischer-Hunold
Weihnachtlicher Detektivroman
Schon das Cover und die liebevolle Buchgestaltung machen Lust auf diese winterliche Krimifahrt – und tatsächlich hält der Roman, was er verspricht: Ein klassischer Detektivkrimi zum Miträtseln, eingebettet in ein nostalgisches Zug-Setting auf dem Weg von London nach Edinburgh voller weihnachtlich-winterlicher Atmosphäre.
Millie war für mich eine herrlich sympathische Protagonistin: offen, neugierig, und wie ich mit einer Vorliebe fürs Bahnfahren, Stricken und Lesen. Allein ihre Gedanken rund um das Reisen auf Schienen haben für mich den Einstieg besonders charmant gemacht. Gemeinsam mit ihrer Schwester Rachel begleitet sie die Jungfernfahrt des luxuriösen „Golden Highlander“ – ein Zug wie der Orientexpress, mit dem ich selbst gerne mal durch die Winterlandschaft Schottlands fahren würde. Schnell zeigt sich aber, dass in diesem Zug zwischen festlicher Stimmung, prominenten Mitreisenden und kulinarischen Genüssen nicht alles so friedlich ist, wie es scheint.
Die Mischung aus weihnachtlicher Gemütlichkeit und spannender Krimihandlung ist Fischer-Hunold sehr gut gelungen. Trotz Mord und Intrigen bleibt die Geschichte angenehm unblutig, dafür aber voller Rätsel, kleiner falscher Fährten und überraschender Wendungen. Besonders das Ende hat mir gefallen, weil es bis zuletzt neue Enthüllungen gab und ich mich nie zu früh in Sicherheit wiegen konnte.
Für mich ist „Nächster Halt: Mord“ ein echter Wohlfühlkrimi: spannend, atmosphärisch, mitreißend – und perfekt für eine Tasse Tee, Kerzenschein und schlechtes Wetter. Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin!
Rezensionen von DoraLupin:
Little Germany - Der Geschmack von Freiheit von Maria Nikolai
Das Schicksal von zwei Frauen
Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, nachdem ich davon erfahren habe. Ich wurde auch absolut gut davon unterhalten und werde mir die Autorin nun merken.
Inhaltlich führt die Geschichte den Lesenden nach Little Germany, Manhattan, 1904: Eine verheerende Katastrophe hat das deutsche Viertel in Schockstarre versetzt.
Trotz des schweren Schicksalsschlags, der auch sie getroffen hat, kämpfen Lissi und Julia weiter für ihre Bäckerei und ihr persönliches Glück. Doch bald schon zeichnet sich ab, dass Little Germany nie mehr die Heimat sein wird, zu der es für sie geworden war. Noch einmal müssen die beiden jungen Frauen von vorn beginnen – und eröffnen »Lissi's Kleine Konditorei« auf der 86th Street in Yorkville. Wie ein aufstrebender Stern am German Broadway erobert die schwäbische Confiserie schnell die Herzen aller. Währenddessen müssen sich Julia und Lissi ihrer Vergangenheit stellen, denn zwei Männer aus ihrem alten Leben treiben sie nicht nur in ein Gefühlschaos, sondern stellen auch ihre Zukunft infrage. Zur selben Zeit beginnt der Prozess gegen die Verantwortlichen der Tragödie auf dem East River …
In die Geschichte habe ich wirklich gut hineingefunden und war nach wenigen Seiten ganz drin. Ich kannte zwar den ersten Band der Reihe nicht, aber die Autorin schafft es trotzdem, mich sehr schnell durch den schönen und bildhaften Schreibstil begeistern zu können. Ich war sehr schnell gepackt von der Handlung und wurde so von der Geschichte mitgerissen, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Ich konnte mich sehr schnell mit den einzelnen Personen identifizieren und habe mit ihnen mitgefiebrt und für sie gehofft. Vor allem Lissi und Julia sind mir dabei richtig ans Herz gewachsen, denn die Beiden sind herzensgute Menschen, die aber auch einiges mitmachen müssen.
Die Geschichte blieb wirklich von Anfang bis zum Ende mitreißend und spannend. Es gab einige überraschenden Wendungen und ein Happy-End, das ist mir für die Frauen nach den schweren Zeiten auch sehr gewünscht habe. Ich wurde richtig gut von dem Buch unterhalten und werde mir nun auch den Vorgängerband zulegen, so dass ich auch die komplette Vorgeschichte erfahre. Ich vergebe für diesen Abschlussband die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Der Russe von Marley Alexis Owen
Mitfiebern, mitleiden, nicht loslassen können
Ich habe mittlerweile alle Bücher von Sara Konrad gelesen – und jedes einzelne war spannend, fesselnd und unglaublich gut recherchiert. Auf Der Russe habe ich schon sehnsüchtig gewartet, denn Sara Konrad steht wie keine andere für Gerechtigkeit. Man spürt in jedem Satz, dass sie mit Leidenschaft für ihre Figuren und ihre Themen schreibt – und genau das macht ihre Bücher so besonders.
Auch diesmal ist das Thema brandaktuell, bedrückend und gleichzeitig wahnsinnig packend. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder völlig in der Geschichte drin und habe alles um mich herum vergessen. Gemeinsam mit Sara und den Kolleginnen der Sisterhood führt uns die Autorin diesmal nach Russland. Dort verschwinden kleine Kinder spurlos, und die Sisterhood setzt alles daran, sie zurück nach Hause zu bringen. Dieser Auftrag hat mich zutiefst berührt, denn hier geht es nicht nur um Spannung – es geht um Menschlichkeit, um Hoffnung und um den unerschütterlichen Willen, für die Schwächsten zu kämpfen.
Doch dieser Einsatz fordert alles von den Beteiligten, und für Sara wird es dieses Mal besonders gefährlich. Sie gerät in ein russisches Straflager – eine Situation, die so eindringlich beschrieben ist, dass ich beim Lesen manchmal selbst die Luft anhalten musste. Es fühlte sich an, als wäre ich mitten in dieser beklemmenden Atmosphäre. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass Sara ihre Gegner unterschätzt hat, und plötzlich bangt man mit ihr um jedes bisschen Überleben. Ich habe mit ihr gezittert, mitgefühlt und gelitten – an manchen Stellen kamen mir wirklich die Tränen.
Das Ende kam dann überraschend schnell, und ich hätte mir gewünscht, noch länger in dieser Geschichte bleiben zu dürfen. Es hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich auch nach dem Zuklappen des Buches noch an die Figuren und Ereignisse denken musste. Der Russe ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach weglegt – es hallt nach und beschäftigt einen noch lange.
Für mich war es wieder ein wahnsinnig intensives, packendes und emotionales Leseerlebnis. Sara Konrad schafft es immer wieder, brisante Themen mit Spannung, Gefühl und tiefgründigen Charakteren zu verbinden. Dieses Buch hat mich vollkommen abgeholt – und ich empfehle es von Herzen jedem weiter, der Geschichten sucht, die nicht nur spannend, sondern auch bewegend und eindringlich sind.
Rezensionen von Claudia R.:
Tiger-Team - Vorsicht, fliegender Vampir von Thomas Brezina
geheimnisvoller Fall
Klappentext / Inhalt:
Ein Vampir wurde gesichtet! Doch das kann doch nicht sein … oder etwa doch? Das Tiger-Team sind skeptisch, aber als sie in einer Stadt voller Vampir-Gerüchte landen, wird der Fall immer rätselhafter – und gefährlicher. Nur mit cleverem Denken, Mut und dem richtigen Spürsinn können sie das Geheimnis lüften!
Besonders spannend: Ein echter Decoder liegt bei! Mit diesem können Kinder versteckte Hinweise entschlüsseln und knifflige Rätsel lösen.
So werden sie selbst zu Ermittlern und tauchen noch tiefer in die Geschichte ein.
"Vorsicht, fliegender Vampir!" ist ein mitreißender Krimi für Kinder ab 9 Jahren, geschrieben von Erfolgsautor Thomas Brezina und einzigartig illustriert von Pablo Tambuscio. Gemeinsam mit den drei Tigern – Luk, Biggi und Patrick – begeben sich junge Leserinnen und Leser auf eine geheimnisvolle Spurensuche.
Cover:
Das Cover wirkt spannend, abenteuerlich und mysteriös. Ein großer Schatten verdeckt dem Mond und hat etwas geheimnisvolles an sich, eine Gruppe von Kindern beobachtet das Ganze von einem Balkon aus. Optisch und farblich ist es klasse umgesetzt und weckt das Interesse. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier sehr gut erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den sechsten Fall für das Tiger Team. Spannende Unterhaltung ist bei jedem der Fälle geboten. Da jeder Band einen eigenen Fall umfasst kann man die Bücher auch gut unabhängig lesen, mehr Spaß macht es jedoch, wenn man das Team bereits kennt, da man so auch die Entwicklung der Charaktere besser mitbekommt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte ich mit weiteren Details dazu zurück.
Zu Beginn wird man ins Tiger Team eingeführt und auch nochmal der Detektiv Decoder erklärt, diesen findet man vorne im Buch und dann kann es auch schon losgehen.
Schnell ist man im Geschehen und auch hier wieder mitten dabei, da es heißt Rätsel zu lösen und mitzuhelfen, um dem Ganzen aus die Schliche zu kommen und den Fall zu lösen. Die Ermittlungen sind spannend und fesselnd umgesetzt.
Der Schreibstil ist locker und leicht, sowie flüssig lesbar. Die eingefügten Bilder geben dem Ganzen ein wenig Comic Style, obwohl die Textpassagen schon etwas größer ausfallen im Vergleich zu einen Comic. Die Bilder und Illustrationen Haier lockern das Ganze jedoch sehr gut auf und runden die Geschichte perfekt ab. Meist sind es nicht nur schwarz-weiß Zeichnungen, sondern rot mischt sich noch darunter und gibt dem ganzen so eine blutig passende Atmosphäre zur Geschichte.
Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge. Auch die Anfänge sind sehr gut erkennbar und die Überschriften passend, ohne zu viel zu verraten. Die Mischung aus Erzählung und Rätseln ist sehr gut gelungen und stimmig umgesetzt.
Es macht viel Freude bei den Ermittlungen zu helfen und mit zu rätseln. Dadurch ist der Mitmach Faktor groß und man wird an die Geschichte gefesselt und gut mit eingebunden. Gelungene und klasse Umsetzung.
Fazit:
Spannender und geheimnisvoller Detektiv-Fall, bei dem man mittendrin ist.
Rezensionen von Liselottchen:
Ups, ich darf auch Nein sagen von Inke Hummel
Vorlesebuch zu einem wichtigen Thema
Im Mittelpunkt des Buches steht die kleine Leonora, die in die erste Klasse geht. In der Vorlesegeschichte erlebt sie einiges, muss auf Tante Theresas Geburtstag, Möbelpacker heben sie einfach zur Seite, hat eine Begegnung mit einem Hund und Ähnliches. Leonora lernt, mit ihren Gefühlen umzugehen und dass sie Nein sagen darf und muss, wenn ihr etwas nicht geheuer ist.
Es gibt allerdings auch Situationen, wo sie sozusagen »durch muss«, beispielsweise der Tante gratulieren oder zeitig am Morgen aufzustehen, damit sie pünktlich in die Schule kommt.
Dazwischen gibt es Abschnitte für Eltern, mit Tipps und Ratschlägen, die teilweise etwas belehrend rüberkommen und die jeder mit Hausverstand wissen könnte. Dennoch sind auch gute Vorschläge dabei, wie man beispielsweise mit den Kindern Situationen, die Mut erfordern, einüben kann.
Meine beiden ältesten Enkelinnen (5 und 7), haben die Geschichten rund um Leonora zeitweise ein wenig langweilig gefunden. Dadurch, dass die Autorin zahlreiche »lehrreiche« Situationen einbauen wollte, ist die Spannung ein wenig verloren gegangen. Kinder spüren schnell, wenn Bücher einen »Erziehungseffekt« haben sollen. Bei der Geschichte, in der Leo Leonora (die ähnlichen Namen sind gewollt?) auffordert, doch mit dem Roller die Rutsche hinunterzufahren, haben beide den Kopf geschüttelt. »Ich hätte gesagt, mach’s doch selbst«, hat meine jüngere Enkelin sofort eingeworfen. Die Ältere hat sich gleich bei der ersten Geschichte gewundert: Sie selbst liebe es, wenn ihre Mama ihr eine schöne Frisur macht und das ziepe nie, hat sie gemeint. Und sie hätten sich beide mehr Bilder gewünscht, es ist doch sehr viel Text für die Zielgruppe.
Fazit: Ein wichtiges Thema, das stellenweise ein wenig konstruiert aufbereitet wurde, dennoch ein lesenswertes Buch.
Rezensionen von Claudia R.:
Die Chroniken der Unterwelt. City of Ashes von Cassandra Clare
tolle Fortsetzung
Klappentext / Inhalt:
Liebe, Blut, Verrat und Rache:
Im 4. Band der Graphic Novel zu Cassandra Clares Fantasy-Bestseller »Chroniken der Unterwelt« steht mehr auf dem Spiel als je zuvor!
Es scheint, als würde endlich Frieden herrschen zwischen Schattenjägern und Unterweltlern. Wie brüchig ihre Übereinkunft in Wahrheit ist, zeigt sich, als in New York Schattenjäger ermordet werden, die zu Valentins Kreis gehörten.
Dann bricht auch noch Jace den Kontakt zu Clary ab, ohne ihr wenigstens einen Grund zu nennen. Verzweifelt sucht Clary nach Antworten. Dabei kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Liebe zu Jace heilen könnte – oder sie für immer zerstört.
Inzwischen bereiten sich die Schattenjäger auf eine weitere Schlacht gegen die Dämonen vor. Als sie feststellen müssen, dass sie ihren Gegnern zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen sind, liegt das Schicksal der Welt in Clarys Händen …
Exklusiv: Die Graphic Novel enthüllt zum ersten Mal die geheime Verbindung zwischen Valentin und Jace
Wer die Serie »Shadowhunters« liebt, kann mit Cassandra Jeans großartigen Illustrationen nochmal ganz neu in die »Chroniken der Unterwelt« eintauchen.
Cover:
Das Cover finde ich richtig klasse, da je nach Perspektive ein anderer Charakter in den Fokus kommt, da diese sich nicht Horizontal sondern vertikal gespiegelt gegenüberstehen. Je nach dem, wie man es wendet ist auch die Betrachtung eine andere und man erkennt so auch andere Details. Ich finde es klasse und gelungen umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den Vierten Band dieser Graphic Novel, welche von den Ereignissen weiter fortschreitet, was auch daran erkennbar ist, dass hier nicht mit einem ersten Kapitel begonnen wird, sondern es bei Kapitel 19 weitergeht. Daher empfehle ich hier auch zwingend die vorherigen Bände zu kennen, da ein Lesen ohne Vorkenntnisse hier kaum möglich sein wird.
Inhaltlich möchte ich hier nichts vorwegnehmen oder gar Spoilern und halte mich daher mit inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.
Die Darstellungen sind, wie bereits durch die vorherigen Bände bekannt, ausdrucksstark und detailreich umgesetzt. In die Geschehnisse findet man sich wieder sehr schnell und gut hinein. Bei diesem Band werde ich wieder sehr von der Handlung mitgenommen und gefesselt. Zudem konnten mich einige Wendungen überraschen und ich konnte wieder tiefer in Geschehnisse und Charaktere eintauchen. Für mich ist dieser Band wieder einer der stärkeren und ich konnte das Buch kaum aus der Hand nehmen.
Die Geschehnisse sind bildlich und ausdrucksstark umgesetzt. Den Handlungen und dem Verlauf kann man gut folgen. Die Graphic Novel ist spannend und unterhaltsam zugleich. In den Entwicklungen schreitet es rasant voran und es lässt sich locker und temporeich lesen.
Die Zeichnungen und Illustrationen sind toll umgesetzt und auch der Comic Stil ist toll erfasst und verfasst. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und es macht Spaß dem Gesamten zu folgen.
Fazit:
Tolle Fortsetzung dieser spannenden Graphic Novel Reihe.
Rezensionen von Meli:
The Witch Collector von Charissa Weaks
Magische Gefahren und unerwartete Gefühle
Vor acht Jahren hat der Witch Collector Rainas Schwester entführt und nun will Raina endlich Rache nehmen, wenn er wieder in ihr Dorf kommt, um eine neue Hexe mitzunehmen, die dann dem Frost King dienen muss. Sie weiß aber nicht, was tatsächlich aus ihrer Schwester geworden ist und dass Alexus, der Witch Collector, nicht der Bösewicht in dieser Geschichte ist.
Nachdem sich alles ganz anders entwickelt als erwartet, sind sie aufeinander angewiesen.
Raina und Alexus sind zu einem großen Teil zu zweit unterwegs, auch wenn sie auf ihrem Weg vielen Gefahren begegnen. So haben sie viel Zeit sich kennenzulernen und über all die Dinge zu sprechen, die zwischen ihnen stehen. Natürlich ist die Situation zunächst angespannt, aber Raina braucht Alexus, um zu ihrer Schwester zu gelangen und er braucht ihre magischen Kräfte, die noch unterschätzt werden. Raina lernt viel von Alexus und ich fand die Entwicklung ihrer komplizierten Beziehung schon nachvollziehbar.
Ich fand es ganz interessant, dass Raina nicht sprechen kann und dass das auch eine Herausforderung beim Wirken von Magie darstellt, allerdings war das in meiner E-Book-Version nicht immer eindeutig markiert. Außerdem finde ich es zwar schön, dass es aktuell mehr Repräsentation gibt, aber habe da auch ein wenig den Eindruck, dass man den etwas leichteren Weg geht, wenn man sich da nicht für Charaktere entscheidet, die außerdem gehörlos sind. Das betrifft aber auch nicht nur dieses Buch und es könnte auch Zufall sein, dass ich solchen Geschichten begegne.
Ihr Weg ist voller magischer Gefahren und bietet ihnen viel Gelegenheit, sich auch persönlich weiterzuentwickeln, auch die Magie fand ich vielversprechend. Allerdings fand ich die Geschichte einfach nicht besonders spannend und hatte besonders im Mittelteil das Gefühl, dass es sich etwas in die Länge zieht.











