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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Comisario Canario von Elisabeth Florin

Eine spannende Reise nach La Gomera

Comisario Jorge Alturo, genannt El Topo – Der Maulwurf, wird von seiner Dienststelle in Teneriffa zur Nachbarinsel La Gomera gesandt um den Mord an einem alten Mannes aufzuklären. Der Deutsche Fritz Lindenthal, hier nur Don Federico genannt, wurde mit einem Loch im Kopf von seinem Freund Carlos, ehemals Karl König, ein Deutscher wie der Tote, im seichten Wasser des Meeres gefunden.

Nachdem sein altersschwaches Auto den Geist aufgegeben hat, ist El Topo nun mit Carlos in dessen Bus auf der Insel unterwegs um nicht nur den Mord an Don Federico aufzuklären. Er sucht auch nach den Spuren von Eva, einer jungen Hippie-Frau, die 1989 am Tapahuga-Strand von heute auf morgen verschwunden ist. Die Bewohner der Insel scheinen eine Menge zu vertuschen. Wird es ihm gelingen herauszufinden, was damals und heute auf La Gomera passiert ist?

Autorin Elisabeth Florin hat es sehr schnell geschafft, mich für die wunderbare Landschaft La Gomeras zu begeistern und mich mitten in die Geschichte um den Mord an einem alten Mann und das Verschwinden eines jungen Mädchens hinein zu ziehen. In einer leisen, eher sanften Sprache, die für mich sehr gut zu dieser ruhig erscheinenden Insel passt, nimmt sie mich mit auf Spurensuche, die sich gar nicht so einfach gestaltet. Neben dem spannenden Fall, der seine Kreise immer weiter ausbreitet, erfahre ich wie nebenbei einiges über die zweitkleinste der sieben Hauptinseln des Kanarischen Archipels im Atlantischen Ozean und seiner Bewohner. Die immer wieder einfließenden spanischen Worte geben der Geschichte ihre positive persönliche Atmosphäre. Dazu die vielen Speisen und Getränke, die immer wieder aufgetischt werden und die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Von einem jungen Platanero habe ich einiges über die Bananen und deren Ernte gelernt. Beim Lesen der Geschichte kam für mich sehr gut heraus, dass die Autorin sich hier sehr gut auskennt und mir als Leserin die Eigenheiten und Besonderheiten der kleinen Insel sehr gut nahe bringen kann. Sie hat damit in mir den Wunsch geweckt, hier auch mal einen Wanderurlaub zu verbringen.
Mit dem schüchternen, etwas eigenbrötlerischen Comisario Alturo habe ich mich erst anfreunden müssen. Aber er legt im Laufe seiner Ermittlungen eine tolle Wandlung hin und wurde mir immer sympathischer. Bei Carlos dagegen, wie auch bei einigen anderen Bewohnern, hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass auch er etwas zu verbergen hat. Wie sich die Geschichte entwickelt, fand ich äußerst spannend und durch die immer wieder einfließenden Eigenheiten der Insel La Gomera, sehr interessant. Wie sich das Ganze dann aber auflöst und wer da alles mit drin hängt – damit hatte ich in dieser Form nicht gerechnet. Mich hat die Autorin mit diesem stimmigen Ende nochmal total gefesselt und auch überraschen können.

Ein spannender Einstieg in eine neue Krimireihe auf einer interessanten kleinen Insel. Ich freue mich heute schon auf meinen nächsten Besuch auf La Gomera und bei Comisario Alturo.

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Comisario Canario

Rezensionen von Buchseelensammlerin:

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Our darkest Lies von Sara Rivers

Dark Romance mit Schwächen

Our Darkest Lies (Bruderschaft der Styx) ist der erste Teil einer Dilogie. Es handelt sich um einen Dark Romance zu dem das etwas dunkler gestaltete Cover gut passt.

Es war das erste Buch, welches ich von der Autorin Sara Rivers glesen habe und es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, so dass man das Buch, welches nicht so dick ist, schnell gelesen hat.

Besonders gefallen hat mir,  dass aus der Sicht von Cheryls, Colsons und Kyrill geschrieben wurde. So bekommt man beim Lesen die jeweiligen Emotionen besser mit und erfährt auch mehr über die einzelnen Charaktere, wobei mir hier eine bessere Ausarbeitung der Charaktere fehlt. Auch hätte die Autorin uns mehr über die Buderschaft der Styx mitteilen können. Ein paar Seiten mehr wären schön gewesen.

Alles in allem ist Our Darkest Lies ein kurzweiliger, spannender und düsterer Dark Romance der noch Luft nach oben hat. Ich bin gespannt, ob wir in Band 2 "Our darkest Truth", erscheint im April 2026, mehr über die Bruderschaft erfahren werden und ob die Charaktere noch besser ausgearbeitet wurden.

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Our darkest Lies

Rezensionen von Meli:

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The Night Ends With Fire von K. X. Song

Sie kämpft um ihre Freiheit, während Männer um Macht kämpfen

Als Frau kann Meilin nicht über ihr eigenes Schicksal bestimmen: Sie ist das Eigentum ihres Vaters und nach ihrer baldigen Zwangsehe würde sie zum Eigentum eines grausamen Ehemannes werden. Doch sie würde stattdessen lieber in Freiheit sterben und verkleidet sich daher als Junge, um in der Armee zu kämpfen.

Der alte Disneyfilm “Mulan” gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und ich mag daher auch immer wieder gerne Geschichten, die auch auf dem alten chinesischen Gedicht basieren. Ich finde die verschiedenen Interpretationen und Überlegungen immer wieder spannend, wenn sich eine Frau trotz aller Gefahren gegen die Geschlechterrollen stellt und dabei hinterfragt, wo diese Regeln überhaupt herkommen.

Auch in diesem Buch hat mir gut gefallen, wie Meilin für ihr Leben und ihre Entscheidungsfreiheit kämpft. Man kann ihre Verzweiflung angesichts ihrer Optionen sehr gut spüren und ihre waghalsigen Entscheidungen gut nachvollziehen. Sie hat viele Geheimnisse zu hüten, weil sie noch verbotene magische Kräfte besitzt, die einen immer stärkeren Einfluss auf sie haben. Sie entwickelt sich in vielerlei Hinsicht weiter, aber ihre Umgebung kann da nicht immer mithalten.

Es ist ein Krieg zwischen drei Königreichen, die unterschiedliche Haltung zu der Magie haben, die in Meilins Heimat verboten ist. Es gibt viele Intrigen, Action und vielfältige Gefahren im Kampf um Macht und Freiheit, sodass das Buch durchgehend spannend und nicht zu vorhersehbar ist. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich ein wenig im Kreis dreht und fand manche Nebencharaktere ziemlich anstrengend, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden und warte nun gespannt auf die Fortsetzung!

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The Night Ends With Fire

Rezensionen von LK:

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Mathematik für Informatik von Michael Drmota; Bernhard Gittenberger; Günther Karigl; Alois Panholzer

Tolles Buch neben der Vorlesung an der TU Wien

Gut zu gebrauchen und vertiefter als das AKMATH Heft, was man sich normalerweise auch am Anfang des Semester holt. Normalerweise benötigt mal also beide fürs Studium. Beinhaltet aber auch vertiefte Themen, die nicht direkt im 1. Semester nötig sind, wie die für Analysis 2.

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Mathematik für Informatik

Rezensionen von Rinoa:

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Standing Ovations von Charlotte Runcie

Nicht ganz wie erhofft

Den Einstieg bzw. Beginn von ‚Standing Ovations‘ fand ich großartig und ich dachte, dies könnte wirklich ein Buch sein, das die Welt gebraucht hat. Sehr hohe Erwartungen, vielleicht waren sie auch zu hoch, die für meinen Geschmack am Ende nicht erfüllt wurden. Aber wahrscheinlich ist eine solche Weltveränderung für ein einzelnes Buch auch gar nicht möglich.

Was mir richtig gut gefallen hat, war die Erzählperspektive. Vor allem am Anfang klingt es so, als würde aus Sicht von Alex (in der 3. Person) erzählt werden, dabei ist eigentlich seine Kollegin Sophie die Ich-Erzählerin. Das fand ich sehr spannend gemacht, denn zunächst ist Sophie, trotz ihrer diesbezüglichen Stellung, überhaupt nicht präsent in der Geschichte, sondern sie berichtet hauptsächlich über Alex und seine Gedanken und Taten.
Erst mit der Zeit drängt sich Sophie immer mehr in den Vordergrund und wird somit zur Hauptperson ihrer eigenen Geschichte. Was wiederum auch zum Thema des Buchs passt, da hat sich für mich auf jeden Fall ein Kreis geschlossen. Zu viel möchte ich natürlich nicht verraten, aber Sophies Entwicklung, die sie vielleicht auch so ein wenig der ‚Sache mit Alex Lyons‘ zu verdanken hat, war für mich ein Highlight.

Trotzdem fand ich es etwas schade, dass die eigentlichen Themen, oder zumindest was ich dafür gehalten habe, nämlich auf der einen Seite Misogynie und dass Frauen ihre Stimmen erheben (und was sie damit möglicherweise auch anrichten können), auf der anderen Seite aber auch, wie viel Kritiker eigentlich dürfen und welche Macht dahinter steckt, dadurch etwas in den Hintergrund treten.

Aber wie gesagt, vielleicht hatte das Buch ja auch gar nicht die Absicht, den Finger so richtig tief in die Wunde zu legen, denn das ist am Ende ausgeblieben, obwohl durchaus sehr gute Ansätze vorhanden waren. Diese hat die Autorin dann allerdings für meinen Geschmack nicht ganz zu Ende geführt.

Alles in allem hat mir ‚Standing Ovations‘ aber gut gefallen, es bearbeitet ein wichtiges Thema, ohne dabei belehrend oder einseitig zu sein, war mir in seiner Gänze dann aber vielleicht doch nicht bissig genug.

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Standing Ovations

Rezensionen von BR:

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Im Leben nebenan  von Anne Sauer

nicht mein Thema

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Lesestimme passt für mich gut zu den beiden Frauen. Obwohl am Kapitelanfang immer der Name die beiden Protagonisten genannt wurde, hatte ich Schwierigkeiten, die beiden zu unterscheiden. Welche ist kinderlos, welche hat eine kleine Tochter; wer gehört zu Jakob und wer zu Adam? Eventuell ist das mehr ein Problem der Hörbuchfassung und im Buch wäre es für mich leichter gewesen, diese zu identifizieren.

Leider hat mich die Geschichte nicht wirklich mitgenommen. Die Grundidee wie es wohl ist, im Leben irgendwo eine andere Richtung eingeschlagen zu haben, ist schon gut. Wobei der Schock in einem fremden Leben zu sein trifft hier nur Antonia, die in ihrer Gefühlswelt ja Toni ist. Mir persönlich waren aber die ganzen Überlegungen und Abhandlungen über Menstruationstassen, Verhütung, unerfüllter Kinderwunsch, Sex nach Zeitplan usw. einfach to much und viel zu detailiert. Auch dass das Muttersein so dominant und so wertend für die Rolle der Frau stand, hat mich gestört. Beide Frauen sind in ihrem Leben vorrangig unzufrieden, sie hadern mit ihrem Alltag und mit den Erwartungen die von außen auf sie einwirken.

Wahrscheinlich wird diese Geschichte junge Frauen mehr ansprechen, die in ähnlichen Lebenssituation sind und ähnliche Überlegungen und Entscheidungen treffen müssen.

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Im Leben nebenan 

Rezensionen von ReiShimura:

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Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends von Steffen Henssler

Für Fans und Anfänger – Fortgeschrittene bitte weiterblättern

Prinzipiell koche ich sehr gerne und nehme mir auch gerne ausreichend Zeit dafür. Leider lässt der Alltag und die damit einhergehenden Verpflichtungen dies nicht immer zu. In solchen Situationen bleiben drei Möglichkeiten: Man greift zu fertig Produkten, man isst außer Haus bzw. lässt sich außer Haus Essen liefern oder man findet schnelle Rezepte.

Da ich die letzte der drei Varianten bevorzuge und immer wieder auf der Suche nach schmackhaften und schnellen Rezepten bin, habe ich mich für dieses Kochbuch entschieden.
Der erste Eindruck des Buches war auch sehr positiv. Mir gefällt die klare Einteilung in die drei Kategorien morgens, mittags und abends. Auch das jedes Rezept mit einem ansprechenden Bild dargestellt ist vermittelt einen guten Eindruck. Doch beim genaueren Hinschauen und vor allem Nachkochen der Rezepte sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die meine Euphorie ein wenig gedämpft haben.
In dem Großteil der pikanten Frühstücksrezepte werden Eier verwendet. An sich habe ich kein Problem mit Eiern, versuche aber die Eiermenge pro Woche in Grenzen zu halten. Die meisten der vorgestellten Rezepte waren für mich jetzt auch keine besondere Offenbarung oder etwas völlig Neuartiges. Steffen Henssler fühlt sich sogar bemüßigt die Zubereitung von weichgekochten Eiern und Spiegeleier als Rezept aufzuführen. Die meisten Rezepte dieses Kapitels würde ich persönlich als mehr oder weniger bekannte Klassiker titulieren, an der einen oder anderen Stelle wurden sie von dem beliebten Fernsehkoch ein wenig aufgepeppt.
Für die Mittagsrezepte wechselt Steffen Henssler dann seine Lieblingszutat. Hier gibt es weniger Eier, dafür sehr viel Fleisch und Käse. An dieser Stelle muss ich aber auch dazu sagen, dass einige vegetarische Gerichte vorhanden sind und diese auch mit einem Veggie Symbol extra gekennzeichnet sind. Wobei ich denke, dass es für Vegetarier bessere Bücher gibt, die eine größere Auswahl an Rezepten bieten. Was ich persönlich schade finde, ist, dass sich meiner Meinung nach nur sehr wenige der Mittagsrezepte zum Mitnehmen und Aufwärmen eignen. Steffen Henssler schreibt im Mittagswissen zum Thema Kantinen-Food, das in Deutschland täglich rund 14 bis 18 Millionen Menschen in einer Kantine essen. Da hätte es sich meiner Meinung nach angeboten, wenn man mehr mitnehmtaugliche Rezepte als Alternative zum Kantinenessen in das Buch aufgenommen hätte.
Die Rezepte für das Abendessen unterscheiden sich, vor allem, was die Lieblingszutaten betrifft, nur geringfügig vom Mittag. Dafür sind die Rezepte ein wenig aufwändiger, die Zutaten ein wenig teurer und auch für die Bewirtung von Gästen geeignet.
Sehr gut gefällt mir, dass die Mengenangaben immer für zwei Personen sind. Weniger gut finde ich dafür, dass auf eine Nährstoffangabe verzichtet wurde. Die Zeitangaben in Kochbüchern sind meiner Erfahrung nach, eher sportliche Richtwerte und in den wenigstens Fällen wirklich zutreffend. Vor allem ungeübte Köche sollten etwas mehr Zeit einplanen.
Die Zutatenlisten der Rezepte haben bei mir an mancher Stelle für Verwunderung gesorgt. Denn bei den Spinatspätzle zum Beispiel fehlt unter der Zutatenliste zum Beispiel das Mehl. Dieses wird bei den "Außerdem" Zutaten aufgeführt und die Mengenangabe findet man erst, wenn man sich das Rezept komplett durchliest.
Im Vorwort schreibt Steffen Henssler "Es war wieder mal Zeit für ein neues Kochbuch".
Und ich finde, dass sagt bereits alles, was man über dieses Buch wissen muss, es geht ums Geld. Meiner Meinung nach richtet sich dieses Buch vor allem an Fans des Koches oder an Kochneulinge, die noch über keinen großen Fundus an Rezepten und Wissen verfügen.

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Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends

Rezensionen von begine:

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No Way Home von T.C. Boyle

Dreiecksbeziehung.



Der Roman, No Way Home, ist ein ein neues Werk des Schriftstellers T.C. Boyle.
Er hat schon zahlreiche Bücher geschrieben.
In diesem Buch geht es um eine Dreiecksbeziehung.
Der Assistenzarzt Terry erfährt vom Tod seiner Mutter und fährt in die Wüstengegend.
Er lernt Bethany kennen, die sich schnell in seinem geerbten Haus einnistet.

Terry verliebt sich in sie, aber die kann sich nicht richtig entscheiden, denn da gibt es noch den Exfreund Jessy.
Terry war mir sympathisch, die anderen beiden mochte ich nichts gerne. Bethany denkt nur an ihren Vorteil, ein Arzt wird mal mehr bieten.
Der Autor schreibt mit Elan und seine Personen sind identisch.
Der Roman hat mich gut unterhalten.

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No Way Home

Rezensionen von Marw76:

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Zwei Leben: Das Versprechen von Astrid Korten

Dramatischer und berührender Roman

Ich kenne die Autorin bereits und habe schon einige Thriller von ihr gelesen, aber da ich auch sehr gerne historische Romane lese, die mich in die Vergangenheit führen und etwas dazulernen lassen, war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihr. Ich habe eine unglaublich mitreißende und berührende Geschichte erhalten und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, bis ich am Ende angekommen war!

Inhaltlich führt die Geschichte den Leser ins Jahr 2014.

Ein Winter in Brügge. Auf dem Kopfsteinpflaster, den Kanälen und den alten Fassaden haucht der Frost seinen Atem. Die Stadt schweigt. Juna auch. Sie ist erschöpft. „Ein Burn-out“, sagen die Ärzte. „Ein Zusammenbruch“, sagt Juna. Alles um sie herum ist still. Das Jetzt: kalt und unbewegt. Um sich nicht zu verlieren, beginnt sie, als ehrenamtlicher Buddy zu arbeiten. So trifft sie Vincent Molen, einen alten Mann, wortkarg und verschlossen. Ihre Begegnungen sind flüchtig: ein Spaziergang, eine Tasse Tee, ein paar brüchige Worte. Doch die Stille zwischen ihnen ist dicht und allmählich entsteht eine leise Verbindung: ein Blick, ein vergilbtes Foto, ein Satz, der bleibt. Mit jedem Ausflug wächst Junas Zuneigung für Vincent. Während sie ihm zuhört, entfaltet sich Stück für Stück Vincents Leben, das von Mut geprägt, von Verlust gezeichnet und von einer großen Liebe getragen ist. Etwas in seiner Geschichte ruft auch in Juna Erinnerungen wach. Sie spürt, dass da noch mehr ist. Etwas Ungesagtes, ein Schatten in seinem Blick. Eine Wahrheit, die ans Licht will.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil ist leicht zu lesen, ohne viel Geschnörkel. Ausserdem ist er sehr bildlich und lebendig , sodass ich alles vor meinen inneren Augen sehen und richtig miterleben konnte. Bei diesem Buch hat sich ein wunderbarer Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind und durch die beiden unterschiedlichen Zeitstränge bleibt die Handlung interessant und abwechslungreich.

In der Gegenwart erfahren wir die Geschichte aus Sicht von Juna und in der Vergangenheit aus der Sicht von Vincent und Esther. Dabei ist mir vor allem Esther unglaublich ans Herz gewachsen und ihre Geschichte macht so traurig und bewegt einen, zeigt aber auch gleichzeitig Stärke, Mut und eine tiefe Hilfsbereitschaft von einzelnen Personen. Auch Juna wurde interessant beschrieben mit ihrem Burn-out aber vorallem fand ich auch das Leben von Vincent interessant und wie er mit der Vergangenheit umgegangen ist.

Die Geschichte um Juna war immer interessant zu lesen, aber die Handlung in der Vergangenheit hat mich noch einen Tick mehr mitgerissen. Es gab sehr berückende und heftige Passagen, die mir das Grauen der damaligen Zeit nahe gebracht haben. Man hat in der Geschichte viel emotionales und berührendes da sie das Leid zeigt, aber auch Stärke, Mut und den Glauben an das Gute, und wenn es nur im Kleinen ist. Ich habe einiges dazulernen dürfen und habe vorallem mitgebangt und mitgelitten. Zudem war die Liebesgeschichte von Esther und Vincent einfach nur leise, aber emotional und unglaublich ergreifend. Ein tolles Buch, das mich immer wieder berühren konnte und mich mitgerissen hat. Ich bin nun auf weitere historische Romane der Autorin sehr gespannt und vergebe 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Zwei Leben: Das Versprechen

Rezensionen von Anjulia :

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Beastlands. Schattenflügel (Band 1) von Jess French

Die Suche nach dem entführten Pangron

"Beastlands- Schattenflügel" von Jess French ist der erste Band einer fantastischen Kinderbuchserie für Kinder ab ca 10 Jahren.

Das Leben der Menschen auf der Insel Ramoa findet hauptsächlich innerhalb von abgeschlossenen Städte statt. Außerhalb dieser Mauern befinden sich Biestland, mit unzähligen gefährlichen Kreaturen.

Eben dort muss sich die junge Himmelskadetin Kayla auf die Suche nach ihrem Gefährten Faro machen, einem geflügelter Pangron, der entführt wurde. Sie trifft auf die junge Heilerin Alethea, die ein Heilmittel gegen eine tödliche, sich ausbreitende Seuche sucht und den verstoßenen Krieger Rustus, der sein altes Leben zurückbekommen möchte. Gemeinsam müssen sie sich auf ein Abenteuer begeben, das über die Zukunft der Insel entscheidet.

Ich war zunächst überrascht, dass die Autorin die Geschichte aus der Perspektive aller drei Protagonisten erzählt, deren Sichtweisen sich kapitelweise abwechseln. Dadurch hat man tatsächlich drei wirkliche Hauptfiguren, in die man sich gut hineinversetzen kann. Rustus und Alethea mochte ich besonders gerne. Kaylas forsche und auch zurückweisende Art hat mir nicht ganz so gut gefallen, allerdings nutzt die Autorin dies, um die sich entwickelnde Freundschaft zwischen den dreien darzustellen. Die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen, hat insgesamt ein hohes Erzähltempo und viel Action. Es gibt eine tödliche Plage und ganz viele unterschiedliche, mitunter auch gefährliche, tödliche Tier, denen die Heranwachsenden begegnen. Man merkt, dass die Autorin Wildtierexpertin ist. Die fantastische Flora und Fauna nimmt einen großen Platz innerhalb der Geschichte ein, ohne dass es langweilig wird, oder überfordernd wirkt. Das Ende des ersten Bandes ist gut geeignet für eine direkte Überleitung in den Folgeband. Besonders hervorheben möchte ich noch die toll gezeichnete Karte am Anfang des Buches und das Bestiarium am Ende.

Für mich eine positive Überraschung im Kinderbuchbereich.

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Beastlands. Schattenflügel (Band 1)