Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Was ist los, Joschi Bär? von Brigitte Endres
Mut gegen Missbrauch
Klappentext / Inhalt:
Joschi Bär lebt in einer gemütlichen Bärenhöhle. Er hat eine Mama, einen Papa und eine Babyschwester. In der Nachbarhöhle wohnt Herr Bruse. Alle mögen ihn. Joschi hat auch einen besten Freund, den Toni. Die beiden spielen fast jeden Tag miteinander. Seit einiger Zeit zieht Toni sich aber immer mehr zurück.
Er hat ein Geheimnis, das er nicht verraten
darf. Joschi will wissen, was dahintersteckt. Durch seine Neugier bringt er sich in eine brenzlige Situation und muss erfahren, dass Herr Bruse alles andere als nett ist. Zum Glück hat Joschi Eltern, denen er sich anvertrauen kann …
Cover:
Das Cover zeigt einen kleinen Bären mit einem großen Rucksack und einer schweren Last auf seinen Schultern und im Hintergrund ist ein weiterer älterer Bär vor seiner Höhle erkennbar. Etwas beschämt sieht der kleinere Bär im Vordergrund aus, so als würde ihn etwas belasten. Das Cover ist passend zur Thematik umgesetzt und gibt diese recht gut wieder.
Meinung:
Joschis Freund Toni verbirgt etwas, doch zu schnell findet Joshi heraus, was das Geheimnis ist. Doch verbirgt sich dahinter nichts gutes und eigentlich soll er das Geheimnis für sich behalten, doch zum Glück besitzt er den Mut sich seinen Eltern anzuvertrauen.
Ein Buch über die Thematik des Missbrauches wird hier sehr feinfühlig umgesetzt, dennoch ist zu empfehlen dies gemeinsam mit den Kindern zu lesen, da sich sicherlich einige Fragen ergeben werden und so die Thematik auch gleichzeitig nachmal aufgegriffen und gemeinsam besprochen werden kann. Ich fand das ganze sehr gut umgesetzt und die Thematik auch sehr gut und verständlich angesprochen und gleichzeitig nicht zu hart, aber nachvollziehbar. Die Geschichte wird verständlich erzählt. Auch die Textlänge ist dabei gut gewählt und die Bilder geben das Ganze sehr gut wieder und veranschaulichen dies sehr gut. Die Thematik wird sehr gut angerissen und angesprochen und dabei aber nicht zu sehr vertieft, um nicht zu verstörend zu sein, aber doch bringt es das ganze sehr gut auf den Punkt.
Eine Geschichte zu einem schwierigen Thema, welche feinfühlig, informativ und doch auch sehr lehrreich angegangen wird. Es zeigt, wie mutig es ist, sich diesen Dingen zu stellen und bei eigenen Erlebnissen, diese auch richtig anzugehen und sich Hilfe zu suchen, denn bei negativen Geheimnissen sollte man sich auch anvertrauen und nicht das Böse schützen.
Ein liebevolles und lehrreiches Kinderbuch mit heftigem Hintergrund und schwerer Thematik. Missbrauch ist nichts geheimnisvolles, sondern sollte immer mit Mut und Anzeige geahndet werden. Dies wird hier feinfühlig und kindgerecht verpackt und umgesetzt.
Fazit:
Feinfühlig und kindgerecht wird hier die Thematik des Missbrauches angegangen und der Umgang damit erklärt.
Rezensionen von Mona_Leseliebe :
The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
Viel Potenzial, aber wann passiert endlich was?
Bei The Witch in the Dead of Night hatte ich wirklich das Gefühl, dass eigentlich alles da ist, was ich bei einer Romantasy gerne mag: Hexen, Vampire, Magie, ein Königshof, Geheimnisse und natürlich ein bisschen Romance. Die Grundidee hat mich deshalb auch direkt angesprochen.
Leider hat sich die Geschichte für mich aber extrem gezogen.
Gerade im Mittelteil hatte ich teilweise das Gefühl, dass ich Seite um Seite lese und trotzdem kaum etwas passiert. Ein großer Teil dreht sich um Finn und ihre magische Ausbildung und irgendwann war bei mir einfach die Luft raus. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass die eigentliche Handlung endlich weitergeht.
Dabei gab es durchaus Dinge, die mich neugierig gemacht haben. Gerade die verschwundenen Frauen und die Frage, was eigentlich dahintersteckt, fand ich interessant. Umso schade fand ich es, dass dieser Teil für meinen Geschmack viel zu lange in den Hintergrund rückt.
Auch bei der Liebesgeschichte bin ich etwas zwiegespalten. Die Dynamik zwischen Finn und den beiden Brüdern hätte spannend werden können, aber so richtig mitgerissen hat sie mich nicht. Vor allem manche Entwicklungen gingen mir dafür wiederum fast zu schnell. Das war schon ein bisschen ironisch: Die Handlung kommt kaum vom Fleck, aber bei der Romance wird plötzlich aufs Gaspedal gedrückt.
Erst zum Schluss hatte ich dann endlich das Gefühl: Jetzt geht es los! Plötzlich kam Spannung auf, es passierte richtig etwas und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Genau diese Energie hätte ich mir schon viel früher gewünscht. Denn der letzte Teil zeigt für mich, dass die Geschichte durchaus Potenzial hat.
3 Sterne. Eine coole Grundidee und ein Ende, das endlich richtig Fahrt aufnimmt, aber insgesamt war mir die Handlung viel zu langsam. Gefühlt ist über weite Strecken einfach viel zu wenig passiert. Schade, denn da wäre für mich definitiv mehr drin gewesen.
Rezensionen von Claudia R.:
Ach, du Schreck von Regina Schwarz
Möhrenproblem
Klappentext / Inhalt:
«Das ist vielleicht ein Riesenschreck,
denn Hases Möhre, die ist weg!
Er hatte sie vorhin dabei,
doch wegen seiner Träumerei
passiert es oft, dass er vergisst
wo dies und das gerade ist.
Das ärgert ihn natürlich immer,
nur diesmal nervt es ihn noch schlimmer,
weil er die Supermöhre liebt,
und weil es die nur einmal gibt.
»
Wird Hase seine Möhre wiederfinden?
Cover:
Ein wenig abstrakt und doch sehr niedlich ist dieses Cover umgesetzt. Ein Häschen hinter einer Möhre versteckt ist hier ersichtlich. Manche Konturen wirken etwas härter und auch die Farbwahl ist etwas abstrakter gewählt, aber dennoch finde ich es ansprechend und interessant gemacht.
Meinung:
Der Hase hat seine Möhre verloren. ob ihm die anderen Tiere des Waldes helfen werden und er seine Möhre wiederfindet?
Zu viel möchte ich hier noch nicht verraten, aber ein blick hinein lohnt sich. Eine spannende Such beginnt und die Bilder sind faszinierend und interessant umgesetzt.
Die Geschichte ist in Reimform verfasst. Die Reime selbst sind recht locker und flüssig formuliert und wirken dabei nicht zu gezwungen, sondern lassen sich gut lesen. Kurze Lesepassagen je Seite machen das ganze leicht und dem geschehen kann man auch anhand der Bilder sehr gut folgen.
Die Illustrationen sind toll umgesetzt, der Zeichenstil selbst ist recht eigen und doch fand ich diesen auf seine eigene Art sehr schön und besonders. Die Konturen sind mal weicher und mal härter und die Schraffuren schon etwas abstrakt, aber die Tiere selbst kann man gut erkennen und sind zudem recht niedlich umgesetzt.
Die Geschichte ist niedlich erzählt und zeigt wie wichtig es ist nicht aufzugeben und das Freunde und Zusammenhalt ein hohes Gut sind. Niedlich umgesetzt und toll gemacht für Groß und Klein.
Fazit:
Niedliche Geschichte über eine spannende Suche, Freundschaft und Durchhaltevermögen.
Rezensionen von Claudia R.:
Simon - warte noch von Nicole van Brummelen
geduldig
Klappentext / Inhalt:
Simon ist eine Möwe. Zusammen mit seinen Freunden will er ins Abenteuer ziehen. Aber wie lange dauert es, bis die Reise beginnt? Simon ist ungeduldig, darum fragt er immer wieder, wie lange er noch warten muss. «Noch ein Jaaaaaaaaaahr» sagt die Schnecke. Ein Jahr? Das ist lange, denkt Simon, aber so habe ich noch zwölf Monate Zeit für andere Sachen.
Wie Schlittschuhlaufen im Februar oder Zelten im Juni. Als Simon das Faultier fragt, sagt es: «Noch eine Woooooche.» Simon zählt die Tage ab … Wann ist es endlich so weit? Die Autorin Nicole van Brummelen hat ein witziges interaktives Bilderbuch geschaffen, in dem du vom Jahr bis zur Sekunde blättern kannst.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Man erkennt eine Möwe auf einer Schnecke sitzend und der Titel “ Simon, warte noch” passt so gut dazu, dass man auf jeden fall Lust auf das Buch bekommt. das Ganze ist sehr niedlich und schön umgesetzt und das Cover ist einfach toll gezeichnet.
Meinung:
Eine super niedliche Geschichte über Geduld und Warten. Ich selbst bin ziemlich hibbelig und auch mir fällt das Warten manchmal nicht leicht, daher konnte ich sehr gut Simon nachempfinden. Immer wieder wird dieser vertröstet und soll noch warten, aber wie lange eigentlich?
Ein Abenteuer wartet, aber nein, die Tiere rufen zur Geduld und dann?
Na zu viel wird hier noch nicht verraten. Schaut am besten selbst hinein, was sich dahinter verbirgt und auch das Ende fand ich überraschend und auch ein wenig lustig.
Sehr süß und liebevoll ist das ganze umgesetzt. Die bunten Zeichnungen sind detailreich und liebevoll umgesetzt. Auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken. Viele Tiere werden hier mit ins Boot genommen und man lernt hier nicht nur unterschiedliche Tiere kennen, sondern auch verschiedene Zeitangaben, wie Jahre, Stunden, Minuten und Sekunden finden hier ihren Platz.
Das Buch ist wundervoll umgesetzt und ein bisschen was kann man hier auch ganz nebenbei lernen. Geduld ist dabei aber auch gefragt. Vorblättern gilt nicht!
Also ab ins Abenteuer und vielleicht hilft euch Simon dabei, dass das Warten etwas erträglicher und lustiger wird.
Mir hat dieses Kinderbuch sehr gefallen. ich fand es sehr schön umgesetzt und auch die Idee dahinter ist toll. Geduld und Warten und dann das? Einfach so süß verpackt und auch die wunderschönen Bilder runden das Ganze perfekt ab.
Fazit:
Geduld und Warten ist nicht immer leicht.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
Ein Thriller genau nach meinem Geschmack!
Dieser Thriller spielt in Kopenhagen. Sara und ihr Partner Janus sind auf der Jagd nach einem brutalen Serienkiller. Die Mordopfer werden besonders inszeniert dargestellt. Der Killer gibt sich viel Mühe, bedeckt die Augen mit Goldmünzen und ritzt in die Haut lateinische Inschriften. Es scheint, dass der Mörder von der Antike sehr fasziniert, nahezu besessen ist.
Da der Mörder äußerst geschickt vorgeht, müssen Sara uns Janus auf die Hilfe des auf Serienverbrecher spezialisierten Profilers Adam in Anspruch nehme. Adam ist Saras Bruder, die beiden hatten keinen Kontakt mehr, seit ihr Vater wegen Mordes verurteilt wurde.
Plötzlich nimmt der Fall eine überraschende Wendung. Spuren führen direkt zu Saras und Adams Vater… Wie kann das sein? Den Ermittlern läuft die Zeit davon, da der Mörder schon ein nächstes Opfer im Visier hat.
Ein absolut spannender Thriller. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist fesselnd und düster. Die Ermittler charismatisch. Was ist damals wirklich passiert, warum führen die Spuren zu Saras und Adams Vater? Ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen und habe es an einem Wochenende verschlungen. Keine leichte Kost aber für Fans von diesem Genre eine klare Empfehlung. Bin gespannt wie es weiter geht und kann es kaum erwarten, dass die Fortsetzung erscheint.
Rezensionen von Kayli:
Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber
Schnell gekocht
Ich hab ein Kochbuch gesucht, wo shcnelle unkomplizierte Alltgasrezepte drinnen sind und das hier bietet das.
Die Zutaten, Beschreibungen und Zubereitungszeiten sind übersichtlich. Es hat auch von verschiedenen Ländern angehauchte Rezepte (japanisch, italienisch uws.). Es gibt Fotos von jedem Gericht (find ich sehr wichtig) und auch keine ewigen Findungsseiten am Anfang.
Das Rezept ist immer recht kurz erklärt. Bis jetzt hab ich 2 Sachen ausprobiert und die waren richtig, richtig gut.
Einziges Makel, dadurch das die Kochanleitungen so kurz sind, ist es machmal etwas schwer zu verstehen oder man fühlt sich zumindets etwas unsicher, ob das jetzt so gemeint war. Das gleiche gilt auch bei den Zutaten. Manchmal steht da, welches Öl ein Rezept weiter wieder nicht. Bei den Ramen war ich mir unsicher, ob frische oder getrocknete.
Aber die Rezepte sind lecker und am Ende hat auch alles geklappt. :D
Rezensionen von Kayli:
Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold, der schweben konnte von Rebecca Gugger
Lasst uns alle mehr schweben
Also an dem Buch kommt man ja kaum vorbei in Buchhandlungen und online. Deshalb war ich etwas skeptisch. Aber, so viel vorweg, es ist großartig. Lange hat mich kein Kinderbuch mehr so berührt.
Es geht um den Herrn Leopold der schweben kann, aber weil ihm immer alle sagen, dass er es nicht tun soll und dass das nicht "normal" ist, verlernt er ist.
Und muss dann später als alt ist, lernen wieder frei und federleicht zu sein und sich schweben und treiben zu lassen. Einfach schön, welche Nachricht dahinter steckt. Dazu ist es auch noch ganz zauberhaft illustriert. Tatsächlich haben mich die Bilder von Anfang an angesprochen.
Was man aber bei dem Buch noch erwähnen sollte, die Message der Geschichte, die steht nicht so klar drinnen und ich denke, dass vor allem für jüngere Kinder die Meta-Ebene nicht so leicht zu verstehen ist. Dann kann man sich entweder entscheiden mit dem Kind darüber zu reden oder es einfach als hübsche Vorlesegeschichte zu benutzen.
Rezensionen von Claudia R.:
Der Fall Vahrenholt von Matthias Hallmann
mitreißend
Klappentext / Inhalt:
"Er ist ein Fossil", Carsten, sagte Miriam. "Brümmer wäscht die Leichen noch selbst. Er benutzt keine modernen Logistik-Algorithmen. Er hat nicht einmal eine Website, die den Namen verdient."
Der erfolgreiche Bremer Unternehmer Carsten Vahrenholt ist außerordentlich gut im Geschäft und plant weitere aggressive Expansionen.
Allerdings ist er in einem ungewöhnlichen und meist verschwiegenen Geschäftszweig unterwegs - er ist Bestatter. Der Tod ist seine Mission. Und er bricht mit Tabus: sein exklusivstes Produkt lässt Verstorbene als digitale Avatare in virtuellen Trauerräumen ewig weiterleben. Als er versucht, das traditionsreiche Bestattungshaus Brümmer im Emsland zu übernehmen, verschwindet er spurlos.
Ist Vahrenholt untergetaucht, oder steckt sein krimineller Bruder dahinter? Aber was ist der Grund für sein Verschwinden? Während die eingeschaltete Polizei über ein Relikt stolpert, dass sie einen dreißig Jahre alten Cold Case wieder aufnehmen lässt, stößt der IT-Spezialist Zven Bergmann auf eine ganz andere Gefahr.
Eine Anomalie in dem IT-System THANATOS weckt die Aufmerksamkeit des Programmierers für Bestatter- und Krematorienlogistik. Ein bloßer Bug - oder das digitale Zeugnis eines Verbrechens? Bergmanns Neugierde führt ihn direkt in ein Netz aus Gier und Vergeltung, in dem die Grenze zwischen Leben und Code tödlich verläuft.
Ein fataler Fehler?
Cover:
Die Umrisse eines Mannes im Anzug mit gold glänzender Krawatte macht einen eleganten und edlen Eindruck. Das Ganze ist auch vom Hintergrund her recht dunkel gehalten und gibt dem Cover eine zusätzliche Spannung, neben dem recht edlen Touch. Das Cover finde ich interessant umgesetzt.
Meinung:
Ein mitreißender und fesselnder Fall, der es in sich hat. Mit spannenden Themen und Hintergründen wird man hier förmlich ins Geschehen gerissen und mitgenommen. Die Geschichte scheint verworren und bringt so einiges ans Licht, was besser verborgen geblieben wäre. Schnell ist man in der Geschichte und förmlich gebannt von dieser.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist fesselnd und bildlich. Man kann sich das ganze sehr gut vorstellen und den Geschehnissen gut folgen und wird dennoch immer wieder gepackt und überrascht. Die Geschichte selbst ist auf der Höhe der Zeit und mit Moderen Details gespickt, die einen Einblicke in IT-System , Betrug und einen Netz aus Gier und Intrigen liefert. Spannung ist hier von Anfang an gegeben und man wird förmlich mitgerissen und ist neugierig auf den weiteren Verlauf, weswegen man das Buch kaum mehr zur Seite legen kann.
Die Kapitel selbst haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut ersichtlich und auch optisch gut hervorgehoben. Auch mit verschiedenen Schriftarten wird hier hantiert, um etwas herauszuarbeiten. Die Überschriften an den Kapitelanfängen sind gut und passend gewählt und verraten dabei nicht zu viel. Toll fand ich auch die Fussnoten, ie Zuglaich am unteren Rand erklärt wurden. So hat man zusätzliche Informationen direkt erhalten. Auch das Glossar am Ende fand ich sehr gut und interessant gemacht. Dort hat man neben der Aufzählung der Personen auch weitere spannende Hintergrundinformationen erhalten.
Gliederung und Gestaltung hat mir hier sehr gut gefallen. Man merkt, dass sich viele Gedanken dazu gemacht wurden und auch sehr gut dazu recherchiert wurde.
der fall ist spannend und interessant umgesetzt. Unterhaltung ist hier garantiert und auch so einiges informatives und interessantes enthalten, was auch im Nachhinein noch eine Weile nachklingt.
Ich fand dieses Buch sehr spannend und beeindruckend und empfehle es sehr gern weiter.
Fazit:
Ein mitreißender und fesselnder Fall, der es in sich hat.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Ritualblut von Ethan Cross
Tolle Thriller Serie
Ich bin ja ein sehr großer Fan der Francis Ackerman jun. Serie. Daher ist jedes Buch von Ethan Cross Pflicht.
Dies ist der zweite Teil der Baxter Kincaid Serie (man kann sie unabhängig voneinander lesen). Für mich ist es der erste Teil und ich kannte die beiden Ermittler noch nicht. Baxter und Corin könnten ja unterschiedlicher nicht sein.
Sie nur aufs Töten und Rache aus, er mit seinen Macken, schwarzen Humor und seinem Scharfsinn.
In diesem Fall kennt Baxter das Opfer. Es geht um einen verschwundenen Professor, der mit seinen Forschungsarbeiten eine Sekte und andere wichtige Leute
auf sich aufmerksam gemacht hat. Kurze Zeit später verschwindet auch Baxters Freundin Fang und der Fall wird persönlich.
Eine nervenaufreibende Jagd beginnt die nicht ganz frei von Brutalität ist.
Die Protagonisten waren mir von der ersten Seite an sympathisch. Baxter mit Corin ein unschlagbares Team. Ich brauchte zwar etwas, um mit der Story warm zu werden, aber nach ein paar Kapiteln haben sich die Ereignisse überschlagen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Einige Szenen waren äußerst brutal aber auch zum Schmunzeln und das bei einem Thriller!!
Ein Buch das fesselt, rasant ist, actionreich und ideal für eine Fernsehserie wäre. Ich muss mir unbedingt die vorigen Bände besorgen, da die Serie süchtig macht.
Diese Serie ist anders als die von Ackerman jun., aber dennoch sehr spannend und blutreich. Klare Leseempfehlung.
Rezensionen von PeLi:
Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder von Chris Morton
Fünf sympathische Masterminds, ein spannendes Abeneuer
Fünf junge Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und trotzdem haben sie ein gemeinsames Ziel: Gerechtigkeit.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 17-jährige Justus, der zwar jung, genial und dank seines Millionenerbes alles andere als mittellos ist, dafür aber ein großes Problem hat.
Sein Vormund Randolf versucht, sich an Justus' Erbe zu bereichern und nutzt dabei sogar die Stiftung von Justus' verstorbenen Eltern für seine zwielichtigen Geschäfte.
Das kann Justus natürlich nicht einfach auf sich sitzen lassen. Also beschließt er, selbst etwas zu unternehmen und stellt ein ganz besonderes Team zusammen.
Über einen Rätselköder im Darknet findet er vier weitere Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten: Parker ist der starke Bodyguard, Kikki eine begnadete Hackerin und E-Gamerin, Jay ein Meisterdieb und talentierter Fassadenkletterer und Fifi sorgt mit ihrem schauspielerischen Talent für die nötige Täuschung. Gemeinsam sind sie die „Masterminds“ und schmieden einen ziemlich ausgeklügelten Plan, um Randolfs Machenschaften aufzudecken und ihn zu Fall zu bringen.
Die Idee hinter der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Besonders spannend fand ich, wie die unterschiedlichen Talente der fünf zusammenkommen und jeder seinen ganz eigenen Beitrag zum Team leistet. Obwohl die Charaktere sehr verschieden sind, waren mir die „Masterminds“ allesamt sympathisch. Gerade das Zusammenspiel der Gruppe und die unterschiedlichen Persönlichkeiten haben für mich einen großen Teil des Lesespaßes ausgemacht.
Auch die Geschichte selbst ist abwechslungsreich und hat einige interessante Wendungen zu bieten. Die Mischung aus Hacken, Einbruch, Täuschungsmanövern und einem Gegenspieler, dem die Masterminds immer wieder einen Schritt voraus sein müssen, passt meiner Meinung nach sehr gut zu einem Jugendthriller. Dabei ist die Handlung gut verständlich und lässt sich angenehm lesen.
An manchen Stellen hätte ich mir allerdings noch etwas mehr Spannung gewünscht. Es gab zwar immer wieder spannende Situationen, aber für meinen Geschmack hätte der Nervenkitzel zwischendurch ruhig noch etwas stärker sein dürfen. Dadurch konnte mich die Geschichte nicht ganz durchgehend fesseln.
Trotzdem hatte ich viel Freude beim Lesen und finde, dass „Masterminds – Der Darknet-Köder“ ein gelungener Auftakt für eine neue Reihe ist. Besonders die sympathische Gruppe macht neugierig darauf, was die fünf in Zukunft noch alles erleben werden. Da es sich um den ersten Band handelt, freue ich mich auf jeden Fall darauf, die Masterminds bei ihren nächsten Abenteuern wiederzutreffen.
Mein Fazit: Ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Jugendthriller mit einer sympathischen Gruppe, einer interessanten Grundidee und viel Teamgeist. An einigen Stellen hätte es für mich noch etwas spannender sein dürfen, aber insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen.











