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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Frieda von Geraldine Oetken

Von all den leeren Stellen

Im Falle des Buches der jungen, 1990 geborenen, Autorin Geraldine Oetken lohnt es sich, genau hinzuschauen, wie dieses Buch auf der Vorderseite angekündigt ist: "Frieda - Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante", mit Betonung auf dem Wort "Suche". Genau darum geht es in diesem Buch nämlich: um eine Suche.

Nicht unbedingt um ein Finden. Und schon gar nicht um eine ausführlich erzählte Lebensgeschichte.

Wir begleiten die Autorin dabei, wie sie sich auf die mühsame und oft ergebnislose Suche nach näheren Informationen über das Leben und den Tod ihrer 1941 in einer Psychiatrie unter mysteriösen Umständen verstorbenen Urgroßtante Frieda macht. Geschichtlich Interessierten ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass in dieser Zeit auch viele psychisch Erkrankte, Behinderte oder sonstwie von dem Regime als "unnütze Esser" eingestufte Menschen sterben gelassen bis aktiv ermordet wurden. Darüber gibt es auch schon einige andere Bücher, die solche Schicksale aufarbeiten, oft mit wesentlich mehr Informationen zur Biografie der Ermordeten, als es in diesem Buch der Fall ist.

Über Frieda erfahren wir tatsächlich nur sehr wenig, genauso wie die Autorin selbst. Viele ihrer Aktenanfragen und Recherchen führen zu keinen Ergebnissen, und das, was sie an einzelnen Informationen erhält, ist sehr spärlich. In der Familie selbst herrscht über vieles großes Schweigen, insbesondere, da es sich um eine Generationen zurück reichende, vermögende Unternehmerfamilie handelt, wovon die Autorin auch bis heute materiell profitiert und was sie auch kritisch reflektiert.

In der Familie wird so getan, als wäre zwischen 1933 und 1945 in Bezug auf die Familiengeschichte und das Unternehmen einfach nichts passiert, und auch hier versucht die junge Frau nachzuforschen und genauer hinzusehen. Für diesen Mut hat sie auf jeden Fall meinen großen Respekt, denn das ist sicher nicht leicht in so einer Familie, und es braucht auch innere Stärke, sich da öffentlich so zu exponieren.

Wer dieses Buch lesen möchte, dem rate ich, nicht mit falschen Erwartungen heranzugehen. Es zeigt authentisch auf, wie schwierig es sein kann, die eigene Familiengeschichte aufzuarbeiten und an nähere Informationen zu gelangen. Dramaturgisch ist es dadurch aber auch leider nicht sehr spannend: über weite Strecken recherchiert die Autorin und findet wenig bis nichts, dabei begleiten wir sie, wie sie in ihrem Kopf Vermutungen über die unbekannte Urgroßtante und die damalige Zeit anstellt, versucht, eine innere Verbindung zu ihr aufzubauen, ihr eigenes Entsetzen über die schrecklichen Zeiten damals äußert und mittendrin Details aus ihrem Beruf oder ihrem Leben erzählt.

Dazu finden sich einige allgemeine Informationen über die NS-Zeit und die damaligen Unrechtspraktiken, die aber vermutlich den meisten Menschen, die sich mit diesem Thema schon ein bisschen befasst haben, schon bekannt sind. Es ist eben nicht das erste Buch über diese Zeit, sondern eines, das sich in eine lange Reihe von Werken einreiht, und in dieser Hinsicht hat es für mich wenig Neues geboten. Wer sich wirklich detailliert informieren möchte, findet außerdem viele historisch wesentlich fundiertere Werke mit weniger Mutmaßungen und mehr tatsächlichen historischen Belegen.

Dieses hier ist eher eine persönliche Annäherung, die mich aber nicht wirklich packen konnte. Ich habe also das Leseerlebnis eher mühsam und über weite Strecken langatmig und eher uninteressant gefunden. Hängen geblieben ist bei mir hauptsächlich, wie mühsam Ahnenforschung sein kann, wie wenige erhaltene Akten es gibt, wie schwer zugänglich diese sind und wie viel davon wohl in den letzten Kriegsmonaten bewusst vernichtet wurde, um Verbrechen zu verschleiern und Spuren zu verwischen. In dieser Hinsicht ist das Buch also durchaus lehrreich und interessant. Wer aber eine tatsächliche Biografie einer ermordeten Person aus der damaligen Zeit sucht, die sich auch noch spannend lesen soll, der greife eher zu anderen Büchern zu dem Thema.

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Frieda

Rezensionen von brauneye29:

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All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

Hat mir sehr gut gefallen

Zum Inhalt:
Juna und Martha sind Geschwister und außer dass sie sich ein Zimmer teilen, haben sie nicht viel gemeinsam. Die siebzehnjährige Juna ist künstlerisch begabt, allerdings mit einer Krankheit gestraft, die sich schnell verschlechtern wird. Die dreizehnjährige Martha kämpft darum überhaupt gesehen zu werden.

Doch als Junas Krankheit sich verschlechtert, bemerken die beiden, dass sie zusammenhalten müssen.
Meine Meinung:
Zunächst sieht bei dem Buch ja alles danach aus, dass es sich um die normalen Kämpfe zwischen Geschwistern handelt, aber sehr schnell wird klar, dass es hier um viel mehr geht. Auch die verstorbene Mutter spielt eine große Rolle, Ich fand es sehr berührend, wie die Geschwister erst eher gegen einander arbeiten, dann aber irgendwann eben sehr eng werden und Martha sogar einen Trip organisiert um Junas größten Wunsch zu erfüllen. Zudem fand ich es auch sehr interessant über Junas Erkrankung mehr zu erfahren, die wie viele Erkrankungen wenig bekannt sind. Ein Buch, das berührt und zu Herzen geht.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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All die Farben, all das Licht

Rezensionen von yellowdog:

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Die Austernfischerin von Celine Edinger

Sturmflut

Schon die Ausgangsposition der Handlung ist vielversprechend. Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund an die dänische Küste, wo seine Mutter lebt.

Celine Edinger ist eine Autorin, die Beschreibungen schafft, mit denen man die Eindrücke und Empfindungen der Protagonistin Lydia nachvollziehen kann.

Da ist der Strand und die See und die eindrucksvolle Frau, die sie mit raus zum Austernsammeln nimmt.

Und vor allen geht es viel um Beziehungen der drei Hauptfiguren und wie sie sich entwickeln. Es gibt eine innere Anspannung, die alle 3 betrifft.

Das Buch überzeugt auch durch seine Atmosphäre. Ein bemerkenswerter Roman.

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Die Austernfischerin

Rezensionen von Niko:

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Herz König von Lily King

schön gestaltete Cover

Man kann so ein Cover nicht übersehen. Bei diesem Buch habe ich den Eindruck gehabt, dass die Geschichte schon mit dem Cover angefangen ist.

Lily King schafft mit "Herz König" ein berührendes Buch zu schreiben, die zeigt wie tief die Folgen der Entscheidungen aus den jungen Jahren sitzen können.

Mir hat der flüssige und leichte Schreibstil sehr gut gefallen, und die Atmosphäre im Buch ist teilweise magisch.
Die Geschichte selber habe ich am Anfang sehr gut gefunden. Je mehr ich gelesen habe, desto enttäuschter war ich.

Die Protagonistin erzählt ihr letztes Studienjahr, als sie die Beziehung mit Sam beendet hat und die Liebe zu Yash neu war. Die Autorin hat eine schöne Welt für die drei Charaktere gebaut, sie waren verbunden durch Geschichte schreiben und Kartenspiele entwerfen. Dass die Liebe ins Spiel kommt ist was natürliches. Was nicht natürlich ist, ist wie dumm die Entscheidungen der ProtagonistInnen waren. Ich konnte sowohl Yash nicht verstehen, als auch die Protagonistin nicht. Beide haben Entscheidungen mit schweren Folgen getroffen.
Alle drei treffen sich viele Jahren später, in einer nicht so glückliche Situation. Die Protagonistin sieht sich gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und ich habe mich gefragt, was hätte sie gemacht wenn Yash in einer anderen Situation gewesen wäre? Für mich ist das keine Liebe, sondern nur Wunden, die man nicht geheilt hat.

Fazit: schöne Atmosphäre, wunderschöner Schreibstil. Die Charaktere selber haben nicht viel Tiefe und treffen für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen.

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Herz König

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Gelungener Krimi mit viel Atmosphäre und einem interessanten Ermittlerteam

Katherina Peters schafft es auch mit „Kaltes Versprechen“, eine Geschichte zu erzählen, die einen schnell in ihren Bann zieht. Der Einstieg gelingt mühelos und schon nach wenigen Seiten möchte man wissen, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Statt auf pausenlose Action setzt die Autorin auf gute Ermittlungsarbeit, interessante Figuren und eine Handlung, die sich nach und nach entfaltet.

Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von Rebekka Just und Krølle. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, genau das macht ihre Zusammenarbeit aber so spannend. Während Rebekka besonnen und strukturiert vorgeht, verfolgt Krølle oft seine ganz eigenen Methoden. Dadurch entstehen immer wieder interessante Situationen, die die Geschichte lebendig machen.

Auch der Fall selbst ist clever aufgebaut. Es gibt mehrere Spuren, verschiedene Verdächtige und einige Wendungen, die dafür sorgen, dass man bis zum Ende miträtselt. Trotzdem bleibt alles nachvollziehbar und wirkt nie unnötig kompliziert. Man merkt, dass die Autorin ihre Geschichte gut durchdacht hat.

Der Schreibstil ist angenehm locker und flüssig. Die Kapitel lesen sich schnell weg und sorgen dafür, dass man immer noch ein Kapitel anhängen möchte. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tempo und Nervenkitzel gewünscht. Gerade im Mittelteil nimmt sich die Handlung viel Zeit für die Ermittlungen, wodurch die Spannung zwischendurch etwas abflacht.

Trotzdem hat mich der Krimi sehr gut unterhalten. Vor allem die sympathischen Figuren und die stimmige Atmosphäre machen Lust darauf, auch die nächsten Fälle des neuen Ermittlerduos zu lesen. Wer lieber clevere Krimis als blutige Thriller liest und Wert auf glaubwürdige Charaktere legt, sollte sich „Kaltes Versprechen“ auf jeden Fall anschauen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Ein gelungener Reihenauftakt, der definitiv neugierig auf mehr macht.

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Kaltes Versprechen

Rezensionen von Harakiri:

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Endspiel von Jeffrey Archer

Tolles Finale

William Warwick hat es fast geschafft. Sein Traum, Commissioner zu werden, kann in Erfüllung gehen, wenn London den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhält und er für einen reibungslosen Ablauf sorgt.
Klingt einfach? Ist es nicht. Denn wir lesen einen Roman von Jeffrey Archer. Und dass der seine Protagonisten nicht schont, beweisen schon die 7 Vorgängerbände.

Auch im finalen Band „Endspiel“ bekommt William es mit seinem Gegenspieler Miles Faulkner zu tun. Der wurde von höheren Mächten angeworben, die Spiele zu sabotieren. Ich liebe es ja jedes Mal aufs Neue, die beiden gegeneinander antreten zu sehen. Archer gelingt es immer wieder, mich hier zum Schmunzeln und Staunen zu bringen.
Kurz hatte ich Angst, dass die Schilderungen rund um die Olympischen Spiele zu politisch oder sportlich werden könnten, aber dem war ganz und gar nicht so. Warwicks Bemühungen stehen im Vordergrund und auch seine Familie wird mit einbezogen.
Archers Schreibweise fesselt wieder von der ersten Seite an und hält bis zum Schluss. Ich konnte das Buch gar nicht zur Seite legen, bis ich es durchhatte.
Fazit: Mit „Endspiel“ bekommt die Reihe um William Warwick ein rundes Ende. Dennoch finde ich es schade, die Protagonisten jetzt zu verlieren. Ich bin schon sehr gespannt, was Archer als nächstes plant.

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Endspiel

Rezensionen von Harakiri:

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King Sorrow II von Joe Hill

Der Drache muss weg

Drehte sich Band 1 noch weitgehend darum, den Drachen heraufzubeschwören, geht es in Band 2 darum, ihn wieder loszuwerden. Denn King Sorrow wird immer gieriger und mit jedem Jahr blutrünstiger. Doch der Drache ist viel mächtiger als die Freunde ahnen.
Ein bisschen hat sich die Handlung dieses Mal gezogen.

Der Einsturz des Gefängnisses und die Folgen haben die Handlung nicht so wirklich vorangebracht und der Start mit den Experimenten war etwas lang, wenn auch interessant. Dennoch hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und die Story fand ich auch sehr gelungen. Mysteriöse Momente wechseln sich ab mit grausamen, fröhliche mit traurigen und Hill schont seine Protagonisten nicht. Im Gegenteil – ohne zu viel zu verraten, sie werden weniger.
Der zweite Band von King Sorrow setzt die düstere und packende Geschichte von Arthur, Donna, Gwen und Colin beeindruckend fort. Hill schafft es erneut, mit seinem charakteristischen, sehr ausführlichen Stil eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die zu fesseln weiß. Die Figuren entwickeln sich im zweiten Band weiter und gewinnen an Tiefe. Die Handlung ist mitreißend und gut durchdacht und die Mischung aus Horror, Mystery und Drama ist gut ausbalanciert. Die mysteriösen Elemente werden dezent eingestreut, die Spannung überwiegt.
Fazit: Mit King Sorrow 2 endet die Dilogie. Alle losen Enden sind verwoben und alle Fragen geklärt. Insgesamt war die Lektüre der beiden Bücher ein sehr interessantes und mitreißendes Leseerlebnis.

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King Sorrow II

Rezensionen von Sassy:

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Mein total vertrollter Sommer in Schweden von Carolin Jenkner-Kruel

Bullerbü-Sommer und Trollmagie

Bullerbü-Sommer und Trollmagie
Das Cover gefällt uns sehr gut. Wir sehen die Protagonist*innen Pia und Pelle, die uns anzuschauen scheinen. Pia winkt sogar. Vor ihnen sind zwei freche Trolle auf zwei riesigen Zimtschnecken. Man bekommt direkt Lust auf die Geschichte.
Besonders gut gefallen hat uns eine doppelseitige, farbige Abbildung der gesamten Familie mit Namen.

So hat man sofort ein Bild von ihnen. Und auch eine weitere doppelseitige Abbildung der Umgebung ist toll. Wohnhaus, Trollhaus, Bäckerei, der See mit einem kleinen, alten Steinbaum und sogar ein Elch. Sie erweckt sofort Sehnsucht nach Schweden.
Kleine Illustrationen zu Anfang jedes Kapitels und kleine Zimtschnecken auf jeder Seite sind liebevolle kleine Details, die das ganze Buch noch schöner machen.
Das Setting der Geschichte ist einfach wunderschön. Ich möchte jetzt unbedingt wieder mal nach Schweden und mein achtjähriger Sohn ist Feuer und Flamme.
Der Schreibstil ist liebevoll, lustig und kindgerecht.
Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft, Familie und Hilfsbereitschaft voller Geborgenheit, Freiheit und Abenteuer.
Meinem achtjährigen Sohn und mir hat Geschichte sehr gut gefallen und unser nächstes Urlaubsziel steht fest.
Absolute Leseempfehlung für alle, die Schweden lieben und Lust auf eine magische, lustige Trollgeschichte haben.

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Mein total vertrollter Sommer in Schweden

Rezensionen von Sheilo:

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Deviant Hearts (Deutsche Ausgabe) von Jagger Cole

Spicy Mafia Romance

Seit dem Tod ihres Vaters hat ihr Onkel Cillian die Geschäfte ihrer Familie übernommen, doch mit seinen neusten Plänen hat Neve so nicht gerechnet. Sie soll das Oberhaupt einer verfeindeten Familie heiraten, um für Frieden zu sorgen, da es in der Vergangenheit genug Verluste auf beiden Seiten gab.

Und das ist ausgerechnet Ares, der attraktive Nachbar von Neve, der schon so für gemischte Gefühle bei ihr sorgt.

"Deviant Hearts" ist eine mitreißende Mafia Romance von Jagger Cole, die durch die Spannung im Buch und den tollen Schreibstil absolut fesselnd ist. Ich habe die Geschichte nur so verschlungen und mit einem der Plot-Twists hätte ich so überhaupt nicht gerechnet. Die Grundstimmung im Buch ist geheimnisvoll und die Gefahr ist sehr greifbar beim Lesen, was eine perfekte Mischung für die Mafia Romance ergibt.

Wie im Genre üblich, spürt man auch bei den Kildares und Drakos einen starken Familienzusammenhalt, was ich persönlich immer sehr mag. Sowohl Ares als auch Neve sind beides starke Charakter, die in ihrer Familie und ihren Freunden einen starken Rückhalt finden. Anfangs ist die Beziehung zwischen Neve und Ares vor allem von Hass geprägt, doch man merkt schnell, dass sich die beiden annähern. Es wird dabei sehr spicy, aber auch emotional und gefährlich.

Neben den beiden Protagonisten lernen wir so einige Nebencharakter kennen, die ich selbst sehr in Herz geschlossen habe und ich persönlich freue mich jetzt schon, den ein oder anderen in einem der Folgebände wiedertreffen zu können.

In diesem Buch ist nicht alles rosa-rot, denn in der Welt der Mafia gibt es viel Gewalt und harte Realitäten. Ich liebe diese Mischung in "Deviant Hearts" sehr und von mir gibt es eine sehr große Empfehlung dafür, Neve und Ares selber kennenzulernen.

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Deviant Hearts (Deutsche Ausgabe)

Rezensionen von Patricya :

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Crown of War and Shadow von J. R. Ward

Gute Idee mit Schwächen in der Umsetzung

Ich hatte hohe Erwartungen an „Crown of War and Shadow“, leider konnte mich das Buch jedoch nicht wirklich überzeugen. Normalerweise fliege ich bei einem spannenden Fantasybuch oder Romantasy regelrecht durch die Seiten, hier habe ich mich vor allem im Mittelteil immer wieder motivieren müssen, dass ich weiterlese.

Die Grundidee der Geschichte hat mich sehr angesprochen. Das Fulcrum, welches die Menschen vor den Dämonen und vor allem vor dem dunklen König beschützt, bricht zusammen. Sorrel als ausgestoßene Waise mit magischen Fähigkeiten soll die sterbende Welt retten und ein skrupelloser Söldner soll sie dabei beschützen.

Der Anfang des Buches war hier von der Handlung auch zunächst sehr spannend. Ich konnte mit Sorrel mitfühlen, wenn man liest, dass das gesamte Dorf sie meidet und nur aufgrund ihrer heilenden Kräfte ausnutzt und duldet. Als es dann zu einem tragischen Vorfall kommt, bei welchem zwei Kinder des Dorfes sterben, wird Sorrel beschuldigt und muss fliehen. Hier kommt es dann auch zur Vereinbarung mit Merc. Auch die Idee rund um die Mission der Königin wirkt zunächst spannend.

Im Mittelteil flacht es für mein Empfinden dann sehr ab, die eigentliche Reise ist sehr langatmig und es wiederholt sich vieles. Die beiden reisen, es passiert etwas und Sorrel weiß was zu tun ist. Und dies geht erstmal so weiter. Zudem kam dazu, dass ich mit dem Schreibstil ziemlich Probleme hatte. Ich denke es lag an der fehlerhaften Übersetzung, da wiederholt Rechtschreibfehler sowie grammatikalische Fehler zu finden waren. Dies stört enorm den Lesefluss. Stellenweise ergaben die Sätze überhaupt keinen Sinn mehr.

Die Anziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren konnte ich leider auch nicht wirklich spüren. Die wenigen Dialoge der beiden wirkten stellenweise etwas plump. Der anfängliche Funke verpuffte hier recht schnell.

Gegen Ende nahm die Story nochmal Fahrt auf und es wurde richtig spannend, wenn auch teilweise vorhersehbar.

Aufgrund der tollen Grundidee, dem guten Anfang und Ende vergebe ich 3 Sterne, kann das Buch wegen der holprigen Übersetzung jedoch nur bedingt empfehlen.

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Crown of War and Shadow