Kunden em pfehlungen
Rezensionen von GetBusy:
THE WOODS von Pia Franziska Kraus
The Woods – eine stimmungsvolle Würdigung der Wälder
Dieses Buch entführt den Leser in mehrfacher Hinsicht in die Wälder. „The Woods ist eine Einladung zum Entdecken, Staunen und Verstehen.“ Und genau das bietet dieser Bildband mit seinen Aufnahmen und den vielseitig informativen Texten.
Durch die einnehmenden Aufnahmen des Fotografen Kilian Schönberger und die gekonnten Textabschnitte von Pia Franziska Kraus führt das Buch den Leser in den ursprünglichsten Bereich der Natur.
Hier werden sorgfältige wie präzise Ausführungen von den poetisch wirkenden Naturaufnahmen getragen und wirkungsvoll untermalt. So überrascht der Bildband mit wirklich vielfältigen Wald-Fotografien. Seien es die schneebedeckten Waldausläufer des Erzgebirges, dichte Nebelschwaden in den Wäldern der Schwäbische Alb, eine Mondnacht in einem Kiefernhain der Bayerischen Jura, lichtdurchflutete Hutebuchen im Reinhardswald, die imposanten Stämme uralter Riesen aus dem Kellerwald, die Gespensterbäume im Kottenforst oder sonnenbeschienene Lärchen in den Osttiroler Bergen. Die Fotografien sind breit gefächert, atemberaubend stimmungsvoll und einnehmend vielfältig. Und in ihrer beeindruckenden Wirkungsweise erschaffen sie so eine Atmosphäre der Meditation und Kontemplation - ganz als könnte man den Wald in sein Wohnzimmer holen.
Da die Fotografien häufig auf beiden Seiten abgebildet sind, wirken die einzelnen Aufnahmen viel intensiver und bilden so optimale Stimmungspausen zwischen den Passagen. Ebenso sind die einseitigen Aufnahmen wirklich gut zwischen die ausgewählten Textabschnitte eingefügt und werden von passenden Zitaten (z.B. von Alexander Humboldt, Fanny Lewald, Hartmann von Aue, Hänsel und Gretel, Lord Byron, Carl von Linné, Aristoteles ...) begleitet.
Zu allen Aufnahmen findet der Leser genauere Angaben im umfassenden Bildverzeichnis auf den Seiten 300/301 und zu den Texten befindet sich das Quellenverzeichnis auf den Seiten 298/299.
Dieses Buch zeigt uns, die ganze Schönheit und die vielfältige Bedeutung unserer Wälder und warum ihr Schutz eine Win-Win-Situation ist. Auch durch seine Gestaltung vermittelt der Bildband einen naturverbundenen Eindruck. Sowohl durch die Farbgebung als auch durch die Holzstruktur und die Leinenbindung wirkt das Buch solide und erhaben.
So kann ich diesen Bildband allen Naturliebhabern, Wald-Wander-Freunden und einem jeden, der die Würde und Ausstrahlung der Wälder schätzt, empfehlen; denn dieses Buch ermöglicht es, die Ruhe und majestätische Würde des Waldes zu genießen – und man vergisst fast, dass er sich zwischen zwei Buchdeckeln befindet.
Ein Absolut gelungener Ausflug in die Wälder.
Rezensionen von begine:
Essen von Alina Bronsky
humorvoll geschrieben
Alina Bronsky lässt in ihren Romanen immer das Essen wichtig werden.
In dem neuen Roman, Essen geht es nur ums Essen und Trinken.
Es ist ein raffiniert gemachter amüsanter Roman.
Die Sache mit der Prise Salz in Kaffee habe ich gleich aufgegriffen. Wirklich angenehm.
Aus ihrer Heimat hat sie besondere kulinarische Vorlieben.
Die Frauen kochen und die Männer kommen nur zum Essen in die Küche.
Das Erlebnis ihrer Freundin, die für ihren Freund kocht Buletten und Frikadellen. Der mag ihr Essen aber nicht, Da wird der geschiedene Mann wider aktuell.
Dieses Buch war ein wunderbares Lesevergnügen.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Was wäre, wenn ... von Sabine Bohlmann
Was wirklich wichtig ist...
Vor ein paar Jahren veröffentliche der österreichische Sänger Chris Steger seinen Song „Leicht kennt ma's hom“. Für seine, durchaus naive, Botschaft musste er damals einiges an Kritik einstecken. Das Leben ist kein Ponyhof, weitermachen.
„Was wäre wenn…“ kann man natürlich ähnliches vorwerfen.
Aber ohne Träume und Visionen wird die Welt nicht besser. Man braucht heute mehr den je einen positiven Gegenpol. Ein Kollege von mir hat aufgehört die Nachrichten zu lesen, weil er „das alles nicht mehr aufhört“. Ist vermutlich auch besser so.
„Was wäre wenn….“ ist eine Einladung zum Träumen. Der Text, der stark an „Imagine“ von John Lennon erinnert, macht Mut und lädt ein über sich selbst zu reflektieren. Dazu gibt es immer passende Bilder, die man gerne ansieht. Durch das Großformat des Buches, kommen diese auch richtig zur Geltung. Ich gestehe, ich liebe es, mich an schön gestalteten Kinderbüchern zu erfreuen. Daher passt das Buch für mich wie die Faust aufs Auge.
Nach dem Lesen und Blättern hatte ich ein gutes, positives Gefühl. Das Buch zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht und erhellte meinen Tag.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Dass es uns überhaupt gegeben hat von Marco Wanda
Amore im Rückspiegel
In „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ erzählt Marco Wanda die Geschichte seiner Band und anderer Wegbegleiter. Man bekommt auch einen persönlichen Einblick in die Wiener-Musik Szene. Marco Wanda verneigt sich auch vor jenen, die es nicht geschafft haben. Während die Gründung und der Aufstieg der Band eher zäh erzählt wird, vermögen die Schilderungen des Schattenseins des Ruhms und des Auseinanderdriften der einzelnen Bandmitglieder zu überzeugen und auch zu berühren.
Für Fans ist das Buch ein Muss, erfährt man vieles über Marcos Liedtexte und ihre Inspirationsquellen.
Dafür dass Marco Wanda beim schreiben seiner Text ein wahrer Wortkünstler ist, wirkt das Buch auf mich teils etwas zu brav. z.B. das Gründen der Band: Nach und nach wird erzählt wie sich die einzelnen Bandmitglieder kennengelernt haben. Und über wie viele Ecken das alles ging. Für Leute die keine Fans sind, ist das eher ermüdend.
Irgendwie blieb mir der Autor nach dem Lesen eher fern. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass Marcos Wegbegleiter teils spannender sind/waren als er selbst. Mir gelang es auch nicht hinter die Kunstfigur Marco Wanda zu blicken. Er erzählt mehr über andere als über sich. Für die anderen findet er kurze, knappe Passagen, die sie beschreiben. Für sich selbst nicht. Stattdessen erfährt man wie die einzelnen Songs entstanden sind. Erfährt seine Haltung. Seine Reisen. Der Marco aus dem Buch scheint ein ewig Suchender, der sich über und zu anderen, definiert geblieben zu sein. Es scheint mir, dass der Autor das Buch zuallererst für sich selbst geschrieben hat. Der Text ist auch eine Hommage an alte Wegbegleiter und die gemeinsame Zeit zu sehen.
Was bleibt ist eine eindringliche Erzählung über das Leben in und auch außerhalb einer Band. Über Freundschaft, Verlust, Drogen und das Erwachsenwerden.
Rezensionen von Katzenmicha:
Ein Fest für Gemüse von Parvin Razavi
Leckere Vielfalt,tolle Rezepte
Mit über 100 Rezepten bietet das Buch eine große Vielfalt,es ist leicht verständlich, raffiniert sind die Rezepte und wunderschön bebildert. Präzise Anleitungen, wertvolle Tipps und clevere Varianten machen es zu einem unverzichtbaren Begleiter. Sowohl für erfahrene Köche als auch für Anfänger der orientalisch-vegetarischen Küche .
In folgende Kategorien sind die Rezepte eingeteilt
alles was man mit Tomaten zaubern kann
Auberginen
Zucchini
Kürbis und Gurken
Karotten, Rüben und Co.
Knollensellerie
Fenchel
verschiedenste Blattsalate
Spinat und Mangld
Kohlsorten
Brokkoli, Blumenkohl und Kohlrabi
Bohnen und andere Hülsenfrüchte
Okras
Paprika
Pilze
Spargel
Gewürze und Gewürzmischungen, sowie Kräuter spielen in der orientalischen Küche eine besondere Rolle.Sie dürften deswegen in dem Buch nicht fehlen,aber auch Würzmittel, Säurespender und Öle sind wichtig.
Jedes Kapitel startet mit einer kleinen Warenkunde, gefolgt von Rezepten quer durchs Gemüsebeet.
Das Buch hat ein wunderschönes Cover,und sieht richtig edel aus.Die verschiedenen Rezepte die wir schon ausgesucht und probiert haben waren klasse.Sehr gerne 5 Sterne und wir werden noch viele der Rezepte ausprobieren.
Rezensionen von Shilo:
All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover
Authentisch, gefühlvoll und lesenswert
Dieser Roman hat mich auf besondere Weise berührt. Er erzählt eindrucksvoll von Verlust, Schuld und der komplexen Beziehung zwischen Mutter und Tochter.
Colleen Hoover zeigt hier, wie ein einziger tragischer Moment eine ganze Familie erschüttern kann. Morgan steht plötzlich vor den Trümmern ihrer Ehe und merkt, dass vieles, woran sie geglaubt hat, gar nicht stimmt.
Gleichzeitig zieht sich ihre Tochter Clara immer weiter zurück und sucht Trost bei jemandem, den Morgan sich niemals an ihrer Seite gewünscht hätte.
Besonders die Spannung zwischen Mutter und Tochter hat mich richtig mitgenommen. Hoover schafft es, die Gefühle der beiden so lebendig und glaubhaft zu zeigen, dass man beim Lesen fast selbst mitleidet. Die Dialoge sind oft hart und schmerzhaft – genau das macht die Geschichte für mich so echt.
Trotz all des Schmerzes bringen die Liebesgeschichten – Morgans vorsichtige Annäherung an jemanden Unerwarteten und Claras erste Gefühle für Miller – ein bisschen Leichtigkeit ins Buch. So wirkt die Geschichte ausgewogen: Es gibt nicht nur Verlust, sondern auch Hoffnung, dass Neues entstehen kann.
Wie immer schreibt Hoover flüssig und leicht verständlich, trotzdem spürt man die Intensität jeder Szene. Klar, manche Wendungen konnte ich vorhersehen, aber das hat mich beim Lesen nicht gestört – der Reiz lag für mich darin, die Protagonisten dabei zu beobachten, wie sie mit ihren Gefühlen ringen und langsam Vertrauen fassen.
Mein Fazit: Ein berührender Roman über Schuld, Liebe und den Halt, den man manchmal nur schwer findet. Nicht jede Wendung hat mich umgehauen, aber die Mischung aus Schmerz und Hoffnung hat mich trotzdem überzeugt. Vier Sterne von mir und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Ele:
Was du siehst von Laura Maaß
Alle Farben der Welt
Was du siehst, Roman von Laura Maaß, EBook Gutkind-Verlag
Ich sehe was, was du nicht siehst….
Ost-Berlin 1967, Ruth ist verlobt aber nicht glücklich, ausgerechnet auf der Verlobungsfeier, verliebt sie sich in den Fotografen Tom. Sie löst ihre Verlobung gegen den Willen ihres despotischen Vaters, sie zieht zu Tom und ehe sie merkt, dass sie schwanger ist, verschwindet Tom spurlos.
In ihrer Verzweiflung findet sie ein neues zuhause bei ihrem Onkel, in Mecklenburg an der Elbe im Zonenrandgebiet. Hier ist sie willkommen. Jule, ihre Tochter und Andi der Sohn ihrer Freundin Hannah, wachsen zusammen auf und sind unzertrennlich. Doch nach dem Mauerfall zieht Jule in die Welt, während Andi auf sie wartet.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Die einzelnen Kapitel sind mit Farben überschrieben. Die zu den Inhalten passen. Briefe und Kartengrüße sind kursiv gedruckt und somit besonders hervorgehoben. Jeder der schriftlichen Grüße von Jule beginnt mit dem Satz „Ich sehe was, was du nicht siehst ..“ Ein Spiel, das Jule und Andi gerne gespielt haben. Die Gegend, die die Kinder bewohnen nennt sich die griese Gegend, das bedeutet grau, doch für Andi und Jule hatte ihre Jugend viele Farben. Die Menschen hatten nicht viel, doch alles was sie brauchten. Bildhaft und flüssig ist der Schreibstil der Autorin, das Setting ist gut beschrieben, die Landschaft prägt den Charakter der handelnden Figuren. Die Autorin erzählt facettenreich und fesselnd, dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Ende hat mich sehr berührt.
Wie die Autorin ihre Figuren in die Handlung integriert hat, so authentisch glaubhaft, dass man meint, genauso wäre es auch passiert. Durch die auktoriale Schreibweise man ist beim Lesen dicht an den Figuren dran und kann sich mit ihnen identifizieren. Die meisten Charaktere waren mir sympathisch, doch Andi der tapfere treue Freund hat mein Herz erobert. Bei allen Figuren konnte ich eine beachtliche Entwicklung feststellen.
Einfühlsam erzählt Laura Maaß vom Leben in der ehemaligen DDR, sie selbst ist nach der Wende geboren, recherchiert hat sie bei Eltern und Großeltern und das ist ihr gut gelungen.
Es ist kein lautes Buch, Es gibt keine klassischen Spannungsmomente, nur eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden und deshalb habe ich es nicht aus der Hand legen können, ehe die letzte Seite gelesen war. Ein emotionales und angenehmes Buch welches mich hervorragend unterhalten hat. Gesellschaftsbeobachtungen und menschliche Innenansichten sind perfekt herausgearbeitet. Ein Buch fürs Herz, über das Warten können und über die Treue und kein bisschen kitschig.
Absolute Kauf- und Leseempfehlung und 5 Sterne
Rezensionen von begine:
Wilder Honig von Caryl Lewis
Das Testament
Caryl Lewis schreibt ruhig und poetisch den Roman, Wilder Honig.
Dia walisische Dorfidylle wird schön geschildert. Da gibt es Hannahs Obstgarten und Johns Bienenstücke.
John ist nach langer Ehe mit Hannah gestorben. Sie dachte es wäre eine gute Ehe gewesen, aber da kommt plötzlich seine uneheliche Tochter ins Bild.
Die Autorin schildert anmutig Hannahs Verletztheit.
John hat ihr elf Briefe hinterlassen. Der hat sich das ja leicht gemacht, typisch.
Die Geschichte über das Leben und Überleben der Bienen ist interessant.
Der Roman liest sich gut und ich kann eine klare Leseempfehlung geben.
Rezensionen von Flo:
Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls von Greta Milán
Okay
Ich habe den ersten Teil noch nicht gelesen, das hat aber absolut nicht gestört.
Paige hat alles, was sie braucht um glücklich zu sein: ihre Holzwerkstadt, die Apfelfarm ihrer Familie und ihre Clique. Doch immer öfter sehnt sie sich nach jemand, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Da ist es denkbar ungünstig, dass Miles ins Nachbarhaus zieht.
Miles war der beste Freund von Paiges Bruder, allerdings hat sie ihn seit dem Unfall nicht mehr gesehen.
Einerseits mochte ich die Geschichte, es ist herbstlich und spielt in einer Kleinstadt, sowas ist immer toll bei einem Herbstbuch, zudem haben Paiges Eltern haben eine Apfelfarm und Paige und ihre Freunde helfen bei der Ernte.
Zwischen Paige und Miles knistert es schnell, und da sie sich ständig über den Weg laufen gibt es schnell eine Annäherung.
Was mich allerdings gestört hat, war ein unrealistisches Szenario, dass erst zur ganzen Situation geführt hat.
Vorallem bezüglich eines Ereignisses in der Vergangenheit. Aber auch wie Miles zurück in die Stadt kommt, er will absolut nicht zurück, aber seine Mutter bittet ihn, in der Physiopraxis in der Stadt zu helfen und er gibt direkt nach und gibt dafür sogar seinen Traum auf? Das hätte man irgendwie anders lösen können.
Schönes herbstliches Buch, nette Lovestory, leider mit ein paar Schwächen.
Rezensionen von Rolf Fox:
Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater
Der Roman spielt im Jahr 1942 in West Virginia. Schauplatz ist das einsam abgelegene Luxus Grand Hotel Avalon mitten in den Bergen, das bis dahin nur Menschen beherbergte die sich den Luxus leisten konnten und auch dessen berühmtes Heilwasser kosten wollten. June Hoss ist die Hotelleiterin eine charismatische Frau die alles im Griff hat, dem Gast jeden Wunsch erfüllt und auch das Personal für die exzellente Kundschaft gut führt.
Nach dem Angriff auf Pearl Habor ändert sich jedoch alles. Sie muss ihre illustrieren Gäste alle entlassen und wird vom Staat verdonnert dreihundert Feindliche Diplomaten und deren familien- bis zur ihrer Ausreise zu beherbergen, die aber auch den Luxus eines normalen Gastes bekommen.
Fazit:
Ein Roman der sehr durcheinander daherkommt, der rote Faden und die Spannung fehlt hier total. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und ich wurde enttäuscht.











