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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Elisabeth Stuerz :

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Tote wohnen besser von Heidi Troi

Empfehlung für den 7. Lorenz-Lovis-Krimi


Im 7. Lorenz-Lovis Band "Tote wohnen besser" von Heidi Troi geht es ziemlich direkt zur Sache. Nach einem kurzen Streifzug durch die wichtigsten Figuren und Schauplätze, damit auch Quereinsteiger gut mitkommen, ist die Leserin mittendrin im ersten Mordfall. Mini-Spoiler – es bleibt nicht bei einem.

Geschickt führt die Autorin durch die spannende Krimi-Handlung, baut nebenbei ganz locker aktuelle gesellschaftspolitische Themen ein, stellt facettenreiche neue Figuren vor und vertieft den Einblick in bereits bekannte Protagonisten.
Lovis hat beruflich wie privat alle Hände voll zu tun und verfolgt gemeinsam mit dem Leser diverse Spuren. Am Ende wird der Täter gefasst – das gehört zu einem Lovis-Krimi dazu. Aber wer es schlussendlich war und warum – lest selbst! Dann kommt ihr auch dahinter, ob es Lovis gelingt, seine erzürnte Verlobte Angelika zu beruhigen.
Eine gut lesbare Lektüre, die trotz der Leichtigkeit durch Tiefgang und Facettenreichtum überzeugt.

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Tote wohnen besser

Rezensionen von Annaja:

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Man sieht nur mit der Schnauze gut von Bernhard Aichner

Die kleinen Verbrechen kommen vor

Das Cover mit dem lustigen Hund lässt schon gute Unterhaltung vermuten. Echt humorvolle und kreative Geschichten, rund um Aspro, einen richtig klugen und eifrigen, selbsternannten Polizeihund, der seine Chefin tagtäglich auf Trab hält. Egal, ob Einbrecher, Herzinfarkt, Aufspüren verirrter Personen oder Feuerdramen, alles spürt der Mischlingshund Aspro und Herzensdieb auf.

Er hat immer einen guten Spruch, in seinem Fall natürlich "Gebell" parat und kleine Ausrutscher oder Irrtümer werden ihm gern verziehen.

Ein gelungenes Werk und beste Unterhaltung garantiert, vom bekannten Autor Aichner für Tierfreunde und solche, die es (doch) noch werden.

Eine klare Leseempfehlung

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Man sieht nur mit der Schnauze gut

Rezensionen von Anjulia :

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Soulmates and Other Ways to Die von Melissa Welliver

Tödliche Seelenverwandtschaft

Soulmates and Other Ways to Die ist eine actionreiche Jugenddystopie mit RomCom-Anteilen. Zoe lebt, auch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Mutter, sehr umsichtig und eingeschränkt. Sie geht keine Risiken ein. Immerhin befindet sie sich in der " langsamsten Apokalypse der Welt". Ihr Mitschüler Milo ist ein Adrenalin-Junkie und liebt zum Beispiel Klippenspringen.

Dumm nur, dass sich herausstellt, dass die beiden KinTwin, also genetische Seelenverwandte sind. Denn verletzt sich einer der beiden, spürt der andere Schmerz. Stirbt einer, stirbt der andere auch. Beide sind sich einig, dass sie das Band der Seelenverwandtschaft lösen müssen, aber ihre Recherchen bringen sie in tödliche Gefahr.

Das Buch ist spannend und amüsant geschrieben und lebt auch von den zwei komplett unterschiedlichen Charakteren. Die Tropes opposites attract und romantic suspense stechen besonders hervor. Sehr gut hat mir Zoes sarkastischer Humor gefallen, auch wenn ich ihre Übervorsichtigkeit teilweise etwas anstrengend fand. Das KinTwin Konzept ist originell, in der Auflösung vielleicht nicht realistisch, aber nachvollziehbar. Es stellt sich die Frage, ob Liebe vorherbestimmt akzeptiert werden muss, oder eine freie Wahl ist. Ein apokalyptisches Feeling hat sich bei mir leider nicht eingestellt. Klar sterben durch den KinTwin Effekt mehr Menschen, Todesfälle können verheerende Kettenreaktionen auslösen. Trotzdem sieht für mich Apokalypse anders aus. Das Buch hat mich insgesamt sehr gut unterhalten, daher eine Leseempfehlung im Jugendbuchbereich.

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Soulmates and Other Ways to Die

Rezensionen von Lesebienchen36:

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Inside von Boris Becker

Boris Becker und seine Zeit in Haft

Boris Becker, ein Mann, der schon sehr früh im Rampenlicht stand. Mit 17 Jahren wurde er zum jüngsten Wimbledonsieger aller Zeiten und was danach folgte, war eine beispiellose Karriere. David Cup Sieger, Olympiagold im Doppel (Partner Michael Stich), Australian Open oder Sieger der ATP-Weltmeisterschaft, um nur einige seiner vielen Erfolge zu nennen.

Dank seiner zahlreichen Turniersiege „flatterten“ ihm einige lukrative Werbeverträge ins Haus. Ab diesen Zeitpunkt könnte man glauben, dass Boris Becker sein Leben lang ausgesorgt hat. Leider ist dem nicht so, denn der junge Mann hat viel Geld für sein luxuriöses Leben ausgegeben und hinzu kamen schlechte Berater, die mehr Geld in ihre Taschen gewirtschaftet haben als in seine. Gescheiterte Beziehungen und schlechte Presse machten die Situation nicht besser. Eher im Gegenteil. Die Presse stürzte wie die Aasgeier, auf jede noch so kleine „Entgleisung“, auf ihn. Seine Insolvenz inkl. Insolvenzverschleppung, war das gefundene Fressen und als sich Boris Becker vor dem britischen Gericht erklären musste, war dies mehr als nur eine Schlagzeile wert. Der Richterspruch lautete: zweieinhalb Jahre Haft und genau über diese Zeit hat Boris Becker das Buch „Inside“, dass im September 2025 im Ullstein EXTRA Verlag erschienen ist, geschrieben.

Obwohl ich kein Fan von Boris Becker bin und auch die damaligen Gerichtsverhandlungen nicht verfolgt habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ist es immer sehr interessant, wie die betreffenden Menschen die Sicht der Dinge sehen und erzählen. Was bewegt Boris? Mit welchen Gedanken setzt er sich auseinander? Was bedeute der Haftaufenthalt für ihn? Wie denkt er über die damaligen Geschehnisse? Empfindet er sowas von Reue? Wo und wie sieht er seine Zukunft? All diese Aspekte wollte ich in diesem Buch erfahren und hoffte, auf die eine oder andere Antwort.

Der Schreibstil ist sehr sachlich gehalten, aber dennoch sehr prägnant. In diesem Buch geht es in erster Linie um den Prozess vor dem britischen Gericht und der dazugehörigen Haftstrafe, die zweieinhalb Jahre beträgt. Info: davon muss Boris Becker nur siebeneinhalb Monate verbüßen und danach erfolgt die Abschiebung nach Deutschland. Was mir besonders gut gefallen hat, dass er immer wieder seine Gedanken auf seine damalige Karriere abschweifen lässt. Er lässt seine aktive Zeit als Tennisspieler Revue passieren. Vieles was damals um ihn herum passiert ist, hinterfragt er wie z.B.: Was wäre gewesen, wenn ich nicht mit 17 Jahren Wimbledon gewonnen hätte, sondern ein paar Jahre später? Oder waren meine damaligen Freundinnen nur mit mir zusammen, weil ich der erfolgreiche deutsche Tennisspieler bin, der auch ein gut gefülltes Bankkonto besitzt? Zwei Fragen, mit denen sich ein heutiger Boris Becker bestimmt schon ein paar Mal beschäftigt hat. Was mich ein wenig verwundert, denn diese Fragen hätte ich mir schon früher gestellt. An dieser Stelle merkte man, dass er mit der damaligen Situation (früher Erfolg, Ruhm und Geld) komplett überfordert war, was sein naives Verhalten ein wenig erklärt. Dies bezieht sich auch auf seine damaligen Berater, denen er viel zu blauäugig vertraute (im Nachhinein ist man fast immer klüger). Seine detaillierten Erzählungen über die Haftstrafe in zwei britischen Gefängnissen wirkten sehr authentisch und glaubwürdig. Besonders seine Ängste, die sich nicht nur auf Übergriffen von anderen Häftlingen bezieht, sondern auch was seine Zukunft anbelangte, waren stets präsent. Seinen mentalen Halt fand er u.a. in seinem Glauben, in seiner neuen großen Liebe namens Lilian und in seinen Kindern, die stets zu ihm hielten und für ihn da waren. Leider musste er auch private Rückschläge hinnehmen. Angebliche Freunde, die er in dieser Krise gebraucht hätte, haben ihn im Stich gelassen. Auch wenn es hart klingt: jetzt weiß er ganz genau, auf wen er sich verlassen kann und auf wen nicht!
Hier und da werden Briefe veröffentlicht, die ihm während seiner Haft erreicht haben. Schade, dass er, uns Lesern, den Brief von Michael Stich vorenthalten hat. Umso mehr freut es mich, dass die „angeblichen Erzrivalen“ (laut Presse) in schweren Stunden zueinander fanden, um Halt zu geben.
Abschließend gibt es einen kleinen Einblick in sein neues Leben, dass er als Ehemann an Lilians Seite in einem neuen Land gefunden hat.

Fazit: „Inside“ ist ein sehr persönlicher Einblick in ein Leben eines ehemaligen Tennisspielers, dem die Welt zu Füssen lag. Einst hochgejubelt und dann der tiefe Fall. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch (vor allen Dingen für Boris Becker) sehr wichtig ist. Es gibt den Leser die Möglichkeit, ein wenig hinter die Kulissen von Boris Beckers Leben zu schauen. Auch wenn einiges vielleicht nicht nachvollziehbar ist, so scheint Boris Becker seinen Weg gefunden zu haben. Die Haft hat ihm die Möglichkeit zu geben, um über vieles nachzudenken und allen voran zu überdenken. Ich hoffe, dass er seine Gedanken, Wünsche oder gar Träume irgendwann umsetzt, um, mit den Menschen, die ihm wirklich wichtig sind, ein ruhigeres Leben führen zu können. Alles Gute Boris Becker!

Dieses Buch konnte einige Fragen beantworten, aber die eine oder andere blieb offen.

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Inside

Rezensionen von Daggy:

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Das kleine Weihnachtssternchen von Marie Tibi

Weihnachtliches Baumschmücken

Obwohl es um ein kleines Weihnachtssternchen geht, hat das Buch ein ziemlich großes Format. Da ist das Sternchen mit dem geknickten Zacken in der Kiste mit den Weihnachtsdekorationen zu sehen, der Baum ist schon festlich geschmückt.
Aber zunächst hören wir erst einmal das „DRRRRRING!“ eines Weckers, dieser Wecker stört die Weihnachtsfreunde, die das ganze Jahr in der Kiste auf Weihnachten gewartet haben.

Ein Glöckchen bimmelt und die anderen Figuren werden so langsam wach. Das Sternchen ist besonders aufgeregt, denn es wurde erst nach Weihnachten zu einem Sonderpreis wegen der genickten Zacke gekauft und so ist es sein ersten Fest. Da ist richtig viel los in der Kiste auf dem Dachboden, bis Mama kommt, sie will den Baum schmücken. Nach und nach verschwinden alle aus dem Karton nur unser Sternchen befürchtet, dass es nicht hübsch genug für den Baum sei.
Beim Betrachten der Bilder kommt sofort eine gemütliche Weihnachtsstimmung auf. Zarte Farben, liebevolle gezeichnete Illustrationen zaubern eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Geschichte zum Sternchen lässt und mitfiebern und sie geht natürlich glücklich aus. So ist auf der letzte Seite der große geschmückte Baum zu sehen und von ganz oben stahlt der Stern.

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Das kleine Weihnachtssternchen

Rezensionen von begine:

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Damals waren wir unzertrennlich von Elisa Shua Dusapin

Schwestern



Damals waren wir unzertrennlich, ist ein stimmungsvolles Buch der Schweizer Schriftstellerin Elisa Shua Dusapin.
Sie hat einen ruhiger Erzählstil.
Agathe ist Drehbuchautorin in New York. Sie hat ihre Schwester Vera seit 15 Jahren nicht mehr gesehen. Die lebt in Frankreich und redet seit der Kindheit nicht mehr.

Jetzt müssen sie das Haus ihres Vaters ausräumen. So leben sie eine Zeit miteinander zusammen.
Agathe denkt viel über die Kindheit nach, da musste sie für ihre Schwester das Reden übernehmen.
Es ist eine schöne Geschichte der Beiden mit ihren Emotionen.
Vielleicht ist es eine neue Annäherung.
Lesenswert.

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Damals waren wir unzertrennlich

Rezensionen von Daggy:

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Mein kleines Buch von Weihnachten von Antoinette Lühmann

Chrsitliche Weihnacht

Das Besondere an diesem schönen kleinen Pappbilderbuch ist, das es die Form einer Kirche hat. Diese Kirche ist auch auf dem Cover abgebildet. Mit Turm, Turmuhr und festlich geschmückt sieht sie sehr weihnachtlich aus. Davor ist die Familie zu sehen, die auf der nächsten Seite unterwegs zur Kirche ist.

Lea und Jonas werde beim Krippenspiel mitmachen und sind ganz aufgeregt. Schon im Vorraum kommen die Kinder, die mitmachen mit Nele zusammen. Wie der große Adventkranz gemacht wird, zeigen einige kleine Bilder. Dann sind wir im Kirchenraum und sehen die Menschen auf den Bänke sitzen und die Krippe im Altarraum stehen. Auch ein schön geschmückter Weihnachtsbaum ist zu sehen. Danach wird die Weihnachtsgeschichte erzählt, die in den Gottesdienst eingebunden ist. Die letzte Seite zeigt die Familie zu Hause und Jonas findet „Weihnachten ist wie Geburtstag.“ Ja, der Geburtstag von Jesus.
Ich finde es wichtig, dass die Kinder wissen, warum wir Weihnachten feiern, egal, ob sie christlich erzogen werden. Dieses Buch berichtet sehr schön, wie wir Weihnachten feiern und warum. Die Bilder sind klar gezeichnet und der Text gut verständlich.

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Mein kleines Buch von Weihnachten

Rezensionen von Daggy:

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Das beste Weihnachtsgeschenk bist du von Anja Kiel

Freundschaft ist das Wichtigste

Bär und Hase umarmen sich in einer weißen Winterlandschaft, denn die sind beste Freunde. Sowohl der Titel als auch die Sterne sind in Gold gedruckt. Wow!
Ganz gemütlich sitzen Papa Bär und sein Sohn mit ihren Kakao-Tassen auf dem Sofa, bald ist es Weihnachten. Beim Gute-Nach-Sagen fällt dem Bär ein, dass er seinem Freund dem Hasen etwas schenken möchte.

Er denkt lange darüber nach und es fällt ihm nichts ein, da schlägt Papa einen Spaziergang vor. Da befragt der kleine Bär das Eichhörnchen danach, was für ihn ein tolles Geschenk sei. Auch Fuchs und Eule werden gefragt, doch alle Antworten bringen den kleinen Bär nicht weiter. Da bindet sich zu Weihnachten der kleine Bär selbst eine rote Schliefe um den Bauch. Der Hase ruft begeistert „Du bist das tollste Geschenk der Welt für mich!“
Wie schön, wenn Freunde sich gegenseitig als Geschenk empfinden. Dieses Pappbilderbuch mit den niedlichen Bilder und den schönen Text zeigt uns, dass große Präsente nicht nötig sind, wenn wir liebe Freund*innen haben. Ein echt passendes Weihnachtsbuch, dass Sternchen in unsere Augen zaubert.

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Das beste Weihnachtsgeschenk bist du

Rezensionen von Tara:

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Die Auferstehung von Andreas Eschbach

Ein Revival der drei ???

Die drei ??? haben mich durch mein Leben begleitet und als ich das Buch „Die Auferstehung“von Andreas Eschbach entdeckt habe, war mir sofort klar, dass ich das lesen muss.

Justus Peter und Bob sind inzwischen deutlich gealtert und bereits Mitte fünfzig. Obwohl sich die drei Protagonisten spürbar weiterentwickelt haben, sind sie unverkennbar.

Jeder von ihnen geht inzwischen seinen eigenen Weg. Ihre Charakterzüge sind beibehalten worden und ich hatte direkt das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen.

Nachdem sich die drei ??? auseinandergelebt und nichts mehr miteinander zu tun haben, stoßen sie nun unabhängig voneinander auf einen Fall, der sie wieder zusammenbringt. Wie gewohnt verfolgen sie Spuren und ziehen Schlüsse, gleichzeitig arbeiten sie aber auch ihre eigene Vergangenheit auf.

Während sich zu dem Fall schnell zahlreiche Fragezeichen in meinem Kopf gebildet haben, die es für Justus, Peter und Bob zu beantworten gilt, erfahren wir gleichzeitig einiges aus der Vergangenheit der Protagonisten. Mir hat diese Kombination sehr gut gefallen und ich fand es richtig schön, den Dreien im gesetzten Alter wieder zu begegnen.

Das Buch ist mit 40 Kapiteln auf 448 Seiten deutlich umfangreicher als die altbekannten Fälle der jungen drei ???. Sicherlich wäre es möglich gewesen einige Stellen ein wenig zu kürzen, ohne, dass etwas fehlt. Aber dank des eingängigen Schreibstils des Autors habe ich jede Seite gerne gelesen

Ich kann das Buch Fans der drei ??? ebenso empfehlen, wie Lesern , die spannende Unterhaltung mögen und gerne miträtseln.

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Die Auferstehung

Rezensionen von BarbaraM:

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Die Ewigkeit ist ein guter Ort von Tamar Noort

Zwischen Zweifel und Hoffnung

Tamar Noorts Roman „Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ hat mir insgesamt gut gefallen. Auch wenn ich mit der Protagonistin Elke nicht ganz warm geworden bin, fand ich ihre innere Suche nach Orientierung und Halt im Glauben sehr berührend und nachvollziehbar.
Elke steht nach ihrem abgeschlossenen Theologiestudium an einem entscheidenden Punkt: Eigentlich soll sie das Pastorenamt ihres Vaters übernehmen, doch sie ist selbst voller Zweifel.

Zwischen Tradition und eigener Identität, zwischen Glaubenskrise und Sehnsucht nach Sinn, wirkt sie oft zerrissen. Besonders der Tod ihres Bruders, über den in der Familie kaum gesprochen wurde, prägt ihr Ringen um Glauben und Selbstverständnis nachhaltig.
Was das Buch für mich so stark macht, ist die Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Noort gelingt es, existenzielle Themen wie Verlust, Glaubenszweifel und familiäre Erwartungen sensibel und nachdenklich darzustellen, ohne den Text schwer werden zu lassen. Im Gegenteil, die Geschichte ist auch von feinem Humor durchzogen und lässt einen immer wieder schmunzeln.
„Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ ist ein Roman, der zum Innehalten und Reflektieren anregt. Er zeigt, dass die Suche nach sich selbst und nach einem persönlichen Glauben nicht geradlinig verläuft, sondern voller Umwege, Zweifel und leiser Momente ist.
Ein Buch, das nachwirkt – nachdenklich stimmt, aber zugleich tröstlich und sogar leichtfüßig erzählt ist.

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Die Ewigkeit ist ein guter Ort