Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Schatten über dem Kloster von Manuela Schörghofer
Toller Reihenauftakt
Historische Krimis lese ich vor allem in den regnerischen und kälteren Monaten sehr gerne. Deshalb war ich ganz gespannt auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch wirklich gut unterhalten und bin nun gespannt auf die Fortsetzung!
DIe Geschichte führt den Leser nach Allgäu ins Jahr 1376: In den rußgeschwärzten Ruinen des Klosters Weißenfels wird die Leiche des Bürgermeisters entdeckt – doch schnell stellt sich heraus, dass er bereits vor dem verheerenden Brand ermordet wurde.
Der zuständige Richter von Füssen erkrankt, und kurz vor seinem Tod setzt er seine Frau Isabella Falk als Erbin ein unter der Bedingung, den Mord an seinem Freund aufzuklären. Gemeinsam mit dem charismatischen Gerichtsschreiber Leonhard folgt Isabella einer Fährte aus Verrat und dunklen Machenschaften – und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr. Ein packender historischer Krimi voller Intrigen, Mut und Leidenschaft.
In die Handlung habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist angenehm und es hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben. Die Kapitel werden auch immer mal im Wechsel aus der Sicht von Isabella und Leo erzählt, so dass man sich besser mit deren Denken und Handeln identifizieren kann.
Isabella war mir von Anfang an als Person sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr wirklich gut identifizieren, deshalb habe ich mit ihr richtig mitgefiebert. Die anderen Charaktere sind auch interessant beschrieben, wobei mir der eine mehr, der andere weniger sympathisch war.
Die Geschichte blieb auch die ganze Zeit unterhaltsam, Längen gab es nur wenige. Aber vor allem gegen Ende wird dann die Spannungsschraube nochmal mächtig angezogen, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Vorallem die Wendung im letzten Drittel der Geschichte hat mich überzeugt. Zudem sieht es so aus, als würde es eine Fortsetzung geben, auf die ich sehr gespannt bin. Es sind noch ein paar Fragen offen und ich würde nur zu gerne Wissen wie es mit Isabella weitergeht. Von mir erhält das Buch gute 4 von 5 Sternen.
Rezensionen von PMelittaM:
Unheimliche Gesellschaft von Tilo Eckardt
Mann & Müller haben mich überzeugt
1933: Thomas Mann bittet seinen litauischen Übersetzer Žydrūnas Miuleris, den er Müller nennt, zu ihm in die Schweiz zu kommen, da er seine Hilfe benötige. Müller macht sich mit seinem Hund Ludwik auf die langwierige Reise, nur um am Ziel feststellen zu müssen, dass es offenbar nur darum geht, dass Katia Mann, die für ihre eigenwillige Fahrweise berüchtigt ist, einen Litauer angefahren hat.
Letztlich soll das doch nicht alles gewesen sein, und Müller erlebt zusammen mit Mann und Ludwik ein gefährliches Abenteuer.
Vor dem Lesen war mir nicht bewusst, dass es sich hier bereits um einen zweiten Band handelt. Das war aber nicht weiter schlimm, denn man kann ihn gut ohne Vorkenntnisse lesen, es gibt aber einige Verweise auf den vorherigen Band, die mich neugierig gemacht haben.
Thomas Mann ist nicht nur der Autor von „Buddenbrooks“, seit über 50 Jahren ein Lieblingsroman von mir, sondern hatte dieses Jahr, also 2025, seinen 150. Geburtstag. Ein guter Zeitpunkt also, Werke von ihm und über ihn zu lesen.
Ich brauchte ein bisschen, um in den Roman zu kommen, doch dann hat er mich schnell gepackt, auch wegen seines Humors, der recht dezent gesetzt ist, aber dennoch nicht zu kurz kommt. Der Autor lässt Müller selbst in Ich-Form erzählen, und zwar aus einer späteren Zeit, was man in einer kleinen Rahmenhandlung erfährt. Müller war mir schnell sympathisch, so dass ich gut mit ihm mitfühlen konnte.
Thomas Mann spielt nicht die Hauptrolle, die hat Müller, aber er spielt eine deutliche Rolle, denn die beiden sind zwar nicht Sherlock & Watson, aber Mann & Müller, ebenfalls ein Ermittlerteam, das offenbar schon im ersten Band tätig war, wenn auch die meiste Arbeit Müller überlassen wird. Auch andere Mitglieder der Familie Mann haben Auftritte oder werden zumindest erwähnt. Und auch sonst trifft man die eine oder andere historische Persönlichkeit, aber auch fiktive Personen, insgesamt sind die Charaktere gut gelungen.
Der Roman ist kein typischer Kriminalroman, für mich stehen im Vordergrund die Personen und der historische Hintergrund. Der Fall entwickelt sich unerwartet, sowohl für die Protagonisten als auch für die Lesenden, und wird nicht nur immer gefährlicher für Mann & Müller, sondern auch immer spannender, auch wenn Müller immer einmal wieder vorgreift, im Sinne von „wenn ich da schon gewusst hätte ...“. Am Ende ist der Fall gut gelöst und Müller kann zurück in die Heimat und, zusammen mit den Leser:innen auf das nächste Zusammentreffen mit Thomas Mann hoffen.
Im ausführlichen Nachwort erfährt man etwas über Fiktion und Fakten, wobei es von letzteren doch einige gibt, ich empfehle, es nicht zu überblättern. Auch das Quellenverzeichnis und die Literaturhinweise zeigen, wie gut der Autor recherchiert hat.
Der Roman hat mich gut unterhalten, das liegt an seinen Charakteren, aber auch an seinem Humor. Ich hoffe, Mann & Müller ermitteln noch öfter. Ich vergebe 4,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Wem du traust von Petra Johann
Dunkle Abgründe
Eva und Daniel haben das Glück, dass die fünfzehnjährige Tochter ihrer besten Freundin Susanne auf ihren gemeinsamen Sohn Linus aufpasst, wenn sie unterwegs sind. So auch an dem Abend, an dem die Handlung beginnt. Sofia hat das Babysitten von Linus übernommen und wird von Daniel nach Hause gebracht.
Dort ist sie jedoch nie angekommen und sie bleibt verschwunden.
Mit diesem Schockmoment startet die Handlung. Da Daniel sie zuletzt gesehen hat, gerät er unter Verdacht. Als die Polizei herausfindet, dass Sofia sich für den Mord an einer Schülerin in der Vergangenheit interessiert hat, versucht die Polizei eine Verbindung herzustellen.
Die Spannung ist von Beginn an hoch. Ich habe sowohl mit Susanne um den Verlust ihrer Tochter gelitten als auch mit Eva, die nicht mehr weiß, ob sie ihrem Mann noch trauen kann.
Gespannt habe ich das Vorgehen der Polizei verfolgt. Obwohl die Zahl der Verdächtigen zunächst wächst, erschien es mir gut durchdacht und schlüssig.
Es ist unglaublich spannend, was hier im Verlauf der Ermittlungen alles zutage kommt und wie sich der Fall letztendlich löst.
Das Buch ist von der ersten Seite bis zum Schluss spannend und ich kann es Krimifans nur empfehlen.
Rezensionen von Alex:
Wer Verderben sät von Veronika Bauer
Zufallsentdecung-echt spannend
Ich habe das Buch zufällig entdeckt und mich verleiten lassen, weil die Handlung in der Gegend spielt, obwohl ich sonst eher heitere Krimis lese. Am Sonntag wollte ich nur mal kurz reinlesen und konnte dann überhaupt nicht mehr aufhören. Eine dunkle und sehr spannende Geschichte und ein tolles Porträt einer Frau, die sich von ihren Schuldgefühlen beinahe in den Abgrund reißen lässt.
Manche Szenen gehen wirklich unter die Haut, aber gerade das macht den Reiz aus. Mich hat der Roman jedenfalls total begeistert!
Rezensionen von verhei:
Dann ruhest auch du von Sandra Åslund
spannender Abschluss einer Reihe
Man entdeckt eine Leiche in einer Schlossruine auf Öland, eine Journalistin. Das Ermittlerpaar Maya Topelius und Pär Stenqvist, reisen für Ermittlungen dorthin, auch weil es schon der zweite Todesfall dieser Art ist. Doch es bleibt nicht ruhig, ein weiterer Mord geschieht und Spuren führen ins rechtsextremistische Milieu.
Auch wenn dies der dritte Band der Serie um Ermittlerin Maya Topelius ist, lässt er sich ohne Probleme auch als Einzelwerk lesen. Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm und enthält viele bildhafte Beschreibungen, die das Eintauchen erleichtern. Rasch kommt man durchs Buch, die Spannung steigt kontinuierlich an. Die mögliche Verknüpfung mit einem ungeklärten Fall aus Mayas Schulzeit erhöht die Spannung und die Brisanz des Falles.
Auch die familiären und freundschaftlichen Aspekte der Kriminalbeamten wurden gut gewählt und liefern ein gut balanciertes Werk.
Besonders gelungen fand ich auch den Glossar fürs Schwedische, am Ende des Buches, wie auch die Rezepte aus Mayas Familie.
Für mich ein sehr gelungener Krimi, der mich dazu veranlasst hat auch die Vorgängerbücher nachzulesen.
Rezensionen von Lesebienchen36:
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Leider enttäuschend
Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. „Feldpost“ oder „Trümmerkind“) hat Mechthild Borrmann nun ihr neustes Werk „Lebensbande“, dass im November 2025 im Droemer Verlag erschienen ist, vorgelegt. Seit ihrem Roman „Der Geiger“ bin ich ein großer Fan von der Autorin und sobald ein neues Buch erscheint, muss es auch zeitnah gelesen werden und so war es auch hiermit.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und somit sehr leicht zu lesen. Normalerweise kann mich dieser auch sofort in seinen Bann ziehen, aber irgendetwas war anders. Obwohl der Klapptext mir auf Anhieb gefiel und die Thematik auch sehr interessant und spannend klang, fand ich zu keinem Zeitpunkt so richtig in die Geschichte hinein. Selbst mit den Charakteren haderte ich und so zogen sich die knapp 280 Seiten. Leider empfand ich mehr Lesefrust als Leselust, was ich sehr schade fand.
Die Handlung wird zum einen aus Noras Sicht erzählt, die ihre Vergangenheit in Form eines Tagebuchs aufarbeitet. Dank dieser Aufzeichnung lernen wir auch Lene kennen, die sich in den Niederländer Joop verliebt, aber ihre Liebe ist verboten. Obwohl sie immer wieder Wege finden, um sich zu treffen, wird die Gefahr immer größer und größer aufzufliegen. Während man Noras Aufzeichnung liest, merkt der Leser, dass sie ein großes Geheimnis in sich trägt und Angst hat, dass sie damit auffliegt.
„Lebensbande“ von Mechthild Borrmann war für mich leider ein Fehlgriff. Ich erinnere mich noch sehr gerne an ihr letztes Werk „Feldpost“, dass ich mit großer Begeisterung las, aber dieses hier kommt nicht mal annähernd an dem vorherigen heran. Ich hoffe, dass dies eine Ausnahme bleibt.
Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.
Rezensionen von Lili-Marie:
Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich von Sandra Grauer
Wenn Feindschaft zur Allianz wird
Paige, die Tochter des Präsidenten einer Biker-Gang, trägt einen tiefen Groll gegen Vampire in sich und ist jederzeit bereit, gegen sie zu kämpfen und sie zu vernichten. Doch als sie gezwungen ist, mit dem Vampir Lavaughn zusammenzuarbeiten, entdeckt sie eine ganz neue, unerwartete Seite dieser Wesen.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und angenehm, sodass ich mühelos in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders gefreut hat mich, dass viele Figuren aus ihren früheren Büchern erneut auftreten. An manchen Stellen wirkte dies jedoch etwas überladen. Für Leserinnen und Leser, die die vorherigen Werke nicht kennen, könnte das sogar ein kleiner Nachteil sein. Da es zahlreiche Verweise auf frühere Handlungen gibt, empfiehlt es sich, zunächst die anderen Bücher der Autorin zu lesen, um den vollen Genuss zu erleben.
Die Figuren dieser Geschichte haben mir ausgesprochen gut gefallen. Sie sind lebendig gezeichnet und sorgen mit ihren Handlungen für einige überraschende Wendungen, die den Spannungsbogen bis zum Ende aufrechterhalten.
Rezensionen von Shilo:
Schatten der Gondeln von John Banville
Schatten und Rätsel in Venedig
Venedig bildet den Rahmen für eine ruhige und zugleich unheimliche Geschichte. Die Stadt wirkt schön und fremd zugleich, und diese Mischung passt gut zu Evelyn Dolman, der seine Erinnerungen erzählt. Schon am ersten Abend im Palazzo spürte ich, dass irgendetwas nicht stimmt. Dieses vage Gefühl blieb und wurde nach und nach stärker.
Die großen Räume des Palazzos wirken kühl und wenig einladend. Gespräche, die freundlich beginnen, hinterlassen oft ein leicht unruhiges Gefühl. Evelyn wirkt unsicher, während er versucht, die Ereignisse einzuordnen. Oft bleibt offen, ob die Merkwürdigkeiten am Ort liegen oder in Evelyn selbst. Diese Unklarheit hält die Geschichte spannend und weckt die Neugier darauf, wie es weitergeht.
Kurz nach der Ankunft verschwindet Evelyns Ehefrau Laura. Von da an begleitet der Gedanke an dieses Verschwinden jede Bewegung im Palazzo und hält die Spannung bis weit in die Geschichte hinein.
Der Roman erinnert an ältere Schauergeschichten, bleibt aber eigenständig. Viele Andeutungen bleiben offen, und die Figuren haben etwas Geheimnisvolles an sich, das Fragen aufwirft. Dadurch entsteht ein Gefühl, dass vieles verborgen bleibt und nur langsam sichtbar wird.
Mit jedem Kapitel kommt etwas mehr Licht in die Ereignisse, ohne dass alles eindeutig erklärt wird. Der Nebel über der Stadt passt gut zu Evelyns innerer Unruhe. Seine Sicht schwankt zwischen Zweifel und Hoffnung und prägt die Stimmung der Geschichte. Am Ende entsteht ein stimmiges Bild, auch wenn manche Puzzleteile bewusst unklar bleiben.
Der Roman überzeugt vor allem durch seine Atmosphäre und die Darstellung von Venedig um 1899. Einige Stellen wirken etwas zurückhaltend oder schwer greifbar, doch insgesamt entsteht ein besonderes Leseerlebnis. 4 Sterne für eine Geschichte, die leise beginnt, sich langsam entfaltet und durch ihre Stimmung lange präsent bleibt.
Rezensionen von Lesehamster12:
Der große magische Haus-Test. Das inoffizielle Harry Potter Testbuch von Marisa Hart; Lillian Hart; Juliana Dörstel
Eintauchen in die Welt von Harry Potter
Das Topp Kreativ Buch "Der große magische Haus-Test - in welches Haus der Zauberschule gehörst du?" aus dem frechverlag, ist meiner Meinung nach ein "must have" für Harry Potter Liebhaber.
Marisa und Lillian Hart haben dieses Buch mit Hilfe von Juliana Dörstel als Illustratorin zu einem tollen Mitmachbuch gestaltet.
Ich hatte das Buch an einem Nachmittag durch, weil es mich so gefesselt hat und mich die einzelnen Tests immer weiter in den Bann der Magie gezogen haben.
Nun da ich meine Ergebnisse "erarbeitet" habe, würde ich liebend gerne nach Hogwarts gehen und einige Zeit dort verbringen - was wäre das für eine Erfahrung.
Bei einigen Fragen merkt man, dass sie sich eher auf Schulkinder beziehen und ich mit 50+ dann bei den Antworten etwas jonglieren musste.
Da auch ich mich als Harry Potter Fan zähle und meine Phantasie keine Grenzen kennt, wäre es toll, wenn die Fragen für alle Altersklassen geeignet wären.
Immerhin erschien Band 1 in Deutschland im Juli 1998 und wer dies gelesen hat, ist kein Kind mehr ;-)
Rezensionen von Lesehamster12:
Dann ruhest auch du von Sandra Åslund
Kein Ende in Sicht
Im Schweden-Krimi "Dann ruhest auch du" von Sandra Åslund aus dem Ullstein Verlag ist auch der dritte Teil wieder fesselnd und einfach klasse.
Der Schreibstil ist flüssig, mit vielen Details und Ausschweifungen, ohne dass es einem langweilig wird oder man den Überblick verliert.
Im Gegenteil, es hält einen immer weiter in der Story und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen.
Das Cover ist sehr schön gewählt, man erkennt ländliche Stille, Einsamkeit und durch den dunklen Himmel und die Vögel hat es auch etwas unheimliches.
Maya und ihr Kollege Pär ermitteln auf Öland gemeinsam mit den dortigen Kollegen. Es sind mehrere Todesfälle, die sich ähneln. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen?
Zudem wird Maya damit konfrontiert, dass es eine Verbindung mit ihrer eigenen Vergangenheit zu geben scheint.
Kann sie so mit Pär recherchieren und am Fall bleiben oder muss sie sich fernhalten?
Aus meiner Sicht, dürfen gerne weitere Fälle hinzu kommen :-)










