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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherfreundin:

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No Way Home von T.C. Boyle

Brillant erzählt und mitreißend

Im Mittelpunkt von "No Way Home", dem neuen Roman von T.C. Boyle, steht Dr. Terrence Tully, genannt Terry. Der 31-Jährige arbeitet in einem Krankenhaus in Los Angeles. Als Assistenzarzt im dritten Jahr, der sich eine Zulassung als Internist wünscht, arbeitet er an 6 Tagen in der Woche, 14 Stunden täglich.

Er lebt allein und hat kaum Sozialkontakte. Während einer Visite erreicht ihn die traurige Nachricht, dass seine Mutter Katie ganz plötzlich verstorben ist.

Terry begibt sich auf die lange Reise nach Boulder City in der Wüste Nevadas, wo seine Mutter lebte, um die notwendigen Formalitäten abzuwickeln und sein Erbe, das Haus und den Hund der Mutter, zu übernehmen. Am Abend lernt er in einer Bar die 24-jährige Bethany Begany kennen, die beiden verbringen eine gemeinsame Nacht. Bethany hat sich von ihrem Freund Jesse getrennt und möchte übergangsweise im Haus von Terrys Mutter wohnen. Obwohl Terry ablehnt, zieht sie nach seiner Abreise in das Haus. Terry, der verschuldet ist und das Objekt eigentlich verkaufen möchte, verliebt sich in die junge Frau, doch es gibt da noch ihren Ex-Freund, der alles daran setzt, Bethany zurückzugewinnen ...

Der Roman ist, wie man es von T.C. Boyle kennt, in intelligenter Sprache geschrieben, mitreißend und äußerst unterhaltsam. Seine Protagonisten, die er sehr präzise skizziert, sind keine einfachen, keine liebenswerten Charaktere: auf der einen Seite der eher unauffällige und kontaktarme Terry, der sich in seiner Verliebtheit von Bethany ausnutzen und einwickeln lässt, und auf der anderen Seite die lebenslustige und dreiste Bethany, die sich von ihrem Ex-Freund nicht zu lösen vermag, sich aber gleichzeitig mit Terry einen Mann mit Vermögen und Ansehen angeln möchte, und schließlich der gutaussehende und rücksichtslose Jesse, der auch vor Gewalttaten nicht zurückschreckt. Ich konnte verstehen, dass die attraktive Bethany eine gewisse Faszination auf Terry ausübte, habe aber einige seiner Handlungsweisen überhaupt nicht nachvollziehen können und hätte ihn am liebsten geschüttelt. 

Die Geschichte ist aus den Perspektiven der drei Hauptcharaktere erzählt, sie liest sich sehr flüssig und hat mich von Beginn an gefesselt. Ich habe das Buch sehr gern gelesen, neben der Ménage à trois enthält es, wie so oft in T.C. Boyles Romanen, eine Menge Gesellschaftskritik. Es geht neben Liebe, Leidenschaft und Eifersucht auch um Gewalt, Manipulation, Abhängigkeit und Drogen. Häufiger Alkoholkonsum nimmt im Buch meinem Empfinden nach zu viel Raum ein. 
  
Die Beschreibung von Terrys anstrengendem Klinikalltag fand ich sehr interessant, das Ende der Geschichte lässt mich allerdings etwas unzufrieden zurück.

Absolute Leseempfehlung für diesen brillant erzählten Roman über menschliche Abgründe!

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No Way Home

Rezensionen von Liselottchen:

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Spät am Tag von Kristin Vego

Erinnerungen und Gedanken

Die Schriftstellerin Johanne, Anfang 30 und geschieden, mietet sich ein Zimmer am Land, um ungestört schreiben zu können. Bald verliebt sie sich in ihren Vermieter Mikael, in dessen Nachbarschschaft seine Ex-Frau Sofia sowie seine kleine Tochter Maren wohnen. Daraus ergibt sich ein ungewöhnliches Dreiecks-Verhältnis, denn Sofia kommt oft unangemeldet und stört die Beziehung.

Die Leserschaft erfährt dies aus den Gedanken Johannes, die in Ich-Form in den Zeiten herumspringt und uns die Geschichte mosaiksteinartig präsentiert.

Die Autorin verstand es, einprägsame Figuren zu schaffen, die jedoch alle in irgendeiner Weise geheimnisvoll bleiben. Allen voran Johanne, die Erzählerin, die mit sparsam verteilten Emotionen ihr Leben vor uns ausbreitet. Stückchenweise, sie springt in ihren Gedanken vor und zurück, oft sind es nur Erinnerungsfetzen, winzige Erlebnisse, die auf sie einen bleibenden Eindruck gemacht haben. Dann Sofia, die Ex, war für mich fast mehr präsent, als Mikael, der eigentliche Protagonist. Sofia und Johanne umschleichen sich mit katzenartiger Höflichkeit, Sofias Ambitionen und Gefühle bleiben genauso verborgen wie der Grund, weshalb die Ehe gescheitert ist. Mikael, der Dritte im Bunde, weicht oft aus, mag keinen Streit, von ihm hätte ich gern mehr erfahren. Vieles steht nebenbei oder sogar zwischen den Zeilen. Auch die zahlreichen Gedankensprünge machten für mich das Lesen anstrengend.
Schade, aus dem Plot hätte mehr werden können. Ein ruhiges Buch, das sich trotz seiner Kürze nicht einfach schnell weglesen lässt. Bestechend ist die karge und trotzdem beeindruckende Landschaft. Möglicherweise müsste man es mehrmals lesen, um all die Feinheiten erfassen zu können.

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Spät am Tag

Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

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Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Wer bin ich?

Sehr intensiv und gefühlvoll beschreibt Julia Engelmann das Erwachsenwerden der jungen Charlie. Das Gefühlschaos, Ängste, die Frage nach der eigenen Identität , eine Achterbahn der Gefühle! Wunderbar feinfühlig wird das innere Chaos beschrieben und Charlie lernt auch, dass sie nicht alleine ist, dass es auch anderen Jugendlichen ähnlich ergeht, auch wenn sie nach außen hin sehr cool erscheinen.

Ein wunderbar einfühlsames Buch über die Zeit des Erwachsenwerdens, sehr berührend, sehr empfehlenswert!

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Himmel ohne Ende

Rezensionen von MarcoL:

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Noch fünf Tage von Andrea Fischer Schulthess

Feinfühlig und sehr spannend.

Amanda mag ihr Leben nicht. Und ihre Familie, ihre Herkunft verknüpft sie nur mit sehr wenigen angenehmen Momenten. Großmutter und Mutter schieden freiwillig aus ihrer Welt. Auch ihre Gedanken an ihren einziger Lichtblick im Leben – ihr Sohn Benjamin, der nun 18 Jahre alt ist, das Abi geschafft hat – vermag sie nicht mehr davon abhalten, in fünf Tagen Suizid zu begehen.

Lange und ausführlich hat sie überlegt, sich in entsprechenden Foren umgesehen, und die für sie passende Methode gewählt.
Die Teile des Buches zählen hinunter – noch vier Tage – dann irgendwann nur mehr ein Tag bis zum entscheidenden Tag. Und dazwischen tritt das Leben mit voller Wucht auf sie ein. Die Vergangenheit ihrer Familie prallt auf ihre Todessehnsucht, beginnt an den Mauern zu rütteln, reißt Löcher in ihre Fassade und ermöglicht ihr neue Blicke. Als letztendlich ihr bettlägriger Großvater Alois noch für ein paar Tage in ihrem (wirklich tollen) Haus aufgenommen werden muss, bleibt kaum ein Stein auf dem anderen; bis auf den Wunsch, mit dem alles nichts mehr zu tun haben zu wollen. Aber die Watte, die all ihre Gefühle gedämpft und verschluckt hat, wird durchlässiger ...
Der Inhalt ist komplex – und jedes Detail wäre jetzt ein Spoiler, der das Lesevergnügen trüben würde. Nur so viel: Alois entpuppt sich als Ekelpaket allererster Güte, ein wahrer Psychopath. Ihr Partner Jan, liebevoll, aber immer auf Dienstreise, tja … man bekommt im Laufe des Buches so seine Vorahnungen.
Der Schreibstil ist direkt, beinahe unspektakulär, treibt aber die Geschichte wunderbar voran. Amanda fällt dabei nie in die zu bemitleidende Opferrolle, auch wenn sie im Prinzip das Opfer ist. Die chaotische Welt zwischen völliger Aufgabe, Alkohol und Zigaretten sind ihre Dämonen, die sie bereitwillig füttert und dennoch immer wieder versucht, auf Distanz zu halten, denn die Vergangenheit hat auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Der Autorin gelingt das sehr gut zu beschreiben, und baut dabei einen pageturnermäßigen Spannungsbogen auf, der einen durch die Seiten fliegen lässt.
Sehr gerne gelesen, man kann den Roman durchaus als Psychothriller bezeichnen, auch wenn er sich erst auf den letzten Metern als solches wirklich entfaltet. Ganz große Erzählkunst und somit eine absolute Leseempfehlung.

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Noch fünf Tage

Rezensionen von Julchentim:

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Spookily Yours von Jennifer Chipman

Süße Idee, aber zu viel Spice

Die Geschichte startet stimmungsvoll. Hexe Willow, ein sprechender Kater, der sich als Dämon entpuppt, dazu ein kleines Hexendorf mit Herbst- und Halloween-Atmosphäre. Genau das hatte ich mir für ein cozy Leseerlebnis vorgestellt. Auch die Sprecher:innen haben die Figuren lebendig wirken lassen.

Doch nach dem guten Einstieg verliert die Handlung an Fahrt.

Statt mehr Spannung oder tieferer Figurenentwicklung gibt es viele explizite Szenen, die schnell ermüdend wirken. Für mich hat das Tempo dadurch nicht mehr gepasst. Die Magie und das Setting hätten mehr Raum verdient.

Insgesamt ein Buch mit netter Grundidee und herbstlichem Flair, das aber durch die Überbetonung der Spice-Momente blass wirkt. Zwei Sterne von mir.

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Spookily Yours

Rezensionen von Kapitel60:

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo von Inka Friese

Mit Tiptoi in den Zoo

Worum geht’s? Dieses Mal führt uns das Tiptoi-Abenteuer in den Zoo. Das Buch stammt aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe und ist für Kinder von 4 bis 7 Jahren geeignet. Insgesamt acht Doppelseiten laden zum Lesen, Hören, Spielen und Entdecken ein. Kinder erfahren Wissenswertes über Zoos, Tierpflege, Tierarten, Tierhaltung und vieles mehr.

Kurze Spiele, Lieder und Hörspiele machen dieses Buch zu einem interaktiven Leseerlebnis.

Cover, Schreibstil und Illustrationen: Auch dieses Tiptoi-Buch ist kunterbunt gestaltet. Die Bilder sind ideal für Kinder – detailliert und eine perfekte Ergänzung, um das Gelernte auch visuell zu festigen.

Fazit: Zoo und Zootiere gehen immer. Wir haben mittlerweile sehr viele Tiptoi-Bücher, aber dieses wird besonders gerne zur Hand genommen. Vor allem die kurzen Hörspiele werden immer wieder mit Begeisterung angehört. Eine tolle Beschäftigung, bei der man spielerisch viel lernen kann.

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo

Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

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Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Die Sehnsucht nach einem Platz in der Welt

D

er Autorin gelingt es durch einen leichten und authentischen Schreibstil, dass man sich an die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein zurückerinnert fühlt.
Eine Zeit , die geprägt ist von Ängsten , Selbstzweifeln und der großen Frage nach dem Sinn von Leben und Tod.
Sehr berührend!
Unbedingt lesen!

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Himmel ohne Ende

Rezensionen von Immenhof:

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Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz? von Inka Friese

Spannende Themen

Das Buch "Wer ist hier im Einsatz" aus der relativ neuen Wieso, Weshalb, Warum Vorlesegeschichten-Reihe enthält 15 Geschichten. Ich kannte die neue Reihe bisher noch nicht und finde sie eine sinnvolle Ergänzung. Die Geschichten haben eine ungefähre Länge zwischen 8 und 10 Seiten und sind daher zum Vorlesen wirklich optimal.

Die Themenauswahl ist auch sehr umfassend und realitätsnah: Von Einsätzen auf dem Weihnachtsmarkt oder am Badesee bis zur klassischen Katze in Not kommt alles vor. Ich bin froh, dass es sich nicht um zu dramatische oder konstruierte Fälle handelt. Zusätzlich gibt es kleine Illustrationen, die alles auflockern. Gerade für Grundschüler finde ich die Geschichten ideal, und diese können später auch schnell selbst gelesen werden, sodass das Buch hoffentlich länger interessant bleibt. Insgesamt eine tolle Ergänzung der Reihe mit einer guten Themenauswahl.

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Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz?

Rezensionen von brauneye29:

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Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Einfach magisch

Zum Inhalt:
Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein besonderer Ort. Er ist nur zwischen Vollmond und Neumond geöffnet und nur Menschen, deren Leben nicht mehr im Gleichgewicht ist, können ihn betreten. In diesem besonderen Laden finden die Menschen dann genau das, was sie in der entsprechenden Situation benötigen.

Meine Meinung:
In dem Buch werden sechs Geschichten erzählt, die alle auf ihre Art besonders sind und das Herz erwärmen. Alle sechs Geschichten vermitteln am Ende eine Art Wohlgefühl und wirken auch irgendwie nach. Fand ich eine der Geschichten besonders intensiv? Nein, eigentlich nicht wirklich, denn alle Geschichten waren auf ihre eigene Art besonders und schön. Ich würde keine einzelne hervorheben wollen. Das Buch hat eine gewisse Magie, wie auch die Süßigkeiten im Laden. Den Schreibstil fand ich sehr schön und das Cover ist einfach toll.
Fazit:
Einfach magisch

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Der Laden in der Mondlichtgasse

Rezensionen von brauneye29:

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Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins

Sehr emotional

Zum Inhalt:
Ein Jahr ist es nun schon her, dass Lily ihren geliebten Adam loslassen musste. Sie kann an dem Tag nicht allein sein und ist deshalb zu ihren Eltern. Im Nachbargarten stößt sie auf den Ahornbaum, auf dem sie schon als Kind gesessen hat und in den Josh, der Pflegesohn der Nachbarn, ihre Namen geritzt hat.

Und dabei fällt ihr dann der Wunsch ihres Mannes ein, sich wieder mit Josh zu versöhnen.
Meine Meinung:
Das ist mal ein sehr emotionales Buch, dass die Höhen und Tiefen in Beziehungen zeigt und auch wie schwer es ist, wenn man zerstritten ist, ein klärendes Wort zur Bereinigung zu finden. Aber Lily erinnert sich an ihr Versprechen an ihren Mann und macht sich auf den Weg Josh zu finden und sich mit ihm zu versöhnen, was überhaupt nicht einfach ist. Es wirkt fast so als ob sie ein wenig wie störrische Jugendliche miteinander umgehen, aber man merkt auch, dass sie über die ganzen Jahren immer im Herzen des anderen waren. Ich fand das Buch gut geschrieben und es liest sich gut.
Fazit:
Sehr emotional

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Versprich mir, dass du tanzt