Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kwinsu:
Die Probe von Katie Kitamura
Drama in zwei Akten
Akt 1: Eine Begegnung mit dem jungen Xavier bringt das Leben der erzählenden Schauspielerin durcheinander. Er eröffnet der Protagonistin, er glaube sie wäre seine Mutter. Dabei kann das gar nicht sein, nie hat sie ein Kind geboren. Trotzdem lässt sie die Begegnung nicht los.
Akt 2: Xavier ist bei der namenlosen Schauspielerin und ihrem Mann Tomas eingezogen.
Während sie über ihr bisher verbrachtes, gemeinsames Familienleben sinniert, das Großziehen von Xavier, ihre Gefühle zu ihm, ihre nicht greifbare Beziehung, scheint dieser gekommen sein, um zu bleiben - und das nicht alleine.
Katie Kitamura nimmt die beobachtenden Leser*innen in "Die Probe" mit in ein gekonntes Verwirrspiel, das - je weiter man in die Geschichte vordringt - immer undurchsichtig wird. Was ist wahr und was ist falsch, gibt es sowas wie die Wahrheit überhaupt und worin kann man Theater und Realität unterscheiden? Was ist passiert, in der Lücke, die zwischen dem ersten und dem zweiten Teil klafft? Und ist die Protagonistin überhaupt zurechnungsfähig oder befindet sie sich in einer sich stetig steigernden Wahnvorstellung? Diese Fragen und viele mehr begegnen einem unwillkürlich beim Lesen dieses Dramas in zwei Akten. Es gibt unzählige Weisen, wie man welches Ereignis / wie man die Gedanken der Protagonistin und ihrer Familie, seien es jene im Theater oder jene der vermeintlichen Realität, interpretieren kann, es bieten sich viele Spielräume, die unklar und glasklar zugleich sind. Fest steht: diesen Roman sollte man am Besten in einem Lesekreis lesen, denn alleine macht das Rätselraten, das Zurechtbiegen der eigenen Wahrnehmung, die Anstrengungen der Hirnwindungen nur halb soviel Spaß.
Man sollte gefasst sein auf eine dichte Sprache, die jedes Wort ernst nimmt und gleichzeitig ad absurdum führt, nur eines ist gewiss: die Erzählerin ist absolut unzuverlässig. Zwar hat das Büchlein nur wenige Seiten, es sind nur 176 abzüglich der üblichen Leerseiten, aber es verlangt die volle Aufmerksamkeit, damit einem die Geschichten nicht davon rennen. Zu der ganzen Unklarheit kommt dann auch noch die Gewissheit, dass die Protagonistin eine hervorragende Schauspielerin ist, nicht nur im wörtlichen Sinn, sondern auch im beruflichen. Ist man mit dem Lesen fertig, beginnt erst die richtige Arbeit, denn verstehen tut man nur das, was man selbst hineininterpretieren will. Und das ist pure Absicht der Autorin. Für dieses Spiel muss man offen sein, muss sich darauf einlassen und auch bereit sein, die eigene Meinung zu revidieren.
Viele kluge Fragen ergeben sich, über das Zusammenleben, über Beziehungen und Wünsche, über Karriere, über Mann und Frau - und natürlich übers Theater. Letzteres ist bekanntlicherweise eine spezielle Welt und war für mich auch der Grund, weshalb ich bei den teilweise längeren Schilderungen darüber manchmal etwas entnervt war. Überhaupt war das Milieu, in dem sich die Protagonistin bewegt, für mich sowohl unzugänglich, wie auch unverständlich. Annahmen über Menschen wirkten teilweise befremdlich, weshalb ich auch keine wirkliche Anteilnahme an dem verwirrenden Leben der Schauspielerin nehmen konnte.
Mein Fazit: "Die Probe" ist ein gekonnt inszeniertes Verwirrspiel, das wohl bewusst so geschrieben wurde, dass es nicht aufgelöst werden kann. Es taucht tief ein in die wirre Psyche der Protagonistin sowie die Welt des Theaters und glänzt durch eine präzise eingesetzte Sprache. Es ist eine Empfehlung für alle, die offen sind einem unlösbaren Rätsel gegenüberzutreten und sich nicht scheuen, in die Welt des Theaters einzutauchen.
Rezensionen von froschman:
Der Stau von Jo Furniss
5 Stunden im Stau
Die Kommissarin Belinda Kidd kommt von einer längeren Auslandsreise nach England zurück, aber vor London gibt es einen großen Stau vor einem Tunnel, ausgelöst durch eine terroristische Explosion. Der Verkehr kommt zum Erliegen. Wie zahlreiche andere auch, vertritt sich Belinda die Füße und entdeckt dabei einen Mann, der in seinem Fahrzeug anscheinend mit einem Spieß erstochen wurde.
Die Erkenntnis, dass aufgrund der hohen Lärmschutzwände und der Verkehrsstillstandes niemand wegfahren kann und somit der Mörder in einem der Fahrzeuge sitzen muss. Sie macht Meldung bei der Polizei, aber niemand kann kommen, da es auch auf den umgebenden Straßen Explosionen gegeben hat, also muss sie in Zivil weiter ermitteln und setzt ein Mosaiksteinchen zum anderen, sodass sich langsam ein Bild entwickelt.
Jo Furness hat mit diesem Buch sicher keinen Actionthriller geschrieben, aber Spannung ist aufgrund der beengten Situation auf der Autobahn automatisch gegeben. Sie hat eine akribisch ermittelnde Kommissarin gezeichnet, die zahlreiche Verdächtige gefunden, aber die Lösung selbst erst ganz am Schluss erkannt hat. Durch die kurzen Kapitel ließ sich das Buch leicht lesen, auch wenn es sich nur um einen Zeitraum von fünf Stunden handelt.
Rezensionen von froschman:
Der Stau von Jo Furniss
5 Stunden im Stau
Die Kommissarin Belinda Kidd kommt von einer längeren Auslandsreise nach England zurück, aber vor London gibt es einen großen Stau vor einem Tunnel, ausgelöst durch eine terroristische Explosion. Der Verkehr kommt zum Erliegen. Wie zahlreiche andere auch, vertritt sich Belinda die Füße und entdeckt dabei einen Mann, der in seinem Fahrzeug anscheinend mit einem Spieß erstochen wurde.
Die Erkenntnis, dass aufgrund der hohen Lärmschutzwände und der Verkehrsstillstandes niemand wegfahren kann und somit der Mörder in einem der Fahrzeuge sitzen muss. Sie macht Meldung bei der Polizei, aber niemand kann kommen, da es auch auf den umgebenden Straßen Explosionen gegeben hat, also muss sie in Zivil weiter ermitteln und setzt ein Mosaiksteinchen zum anderen, sodass sich langsam ein Bild entwickelt.
Jo Furness hat mit diesem Buch sicher keinen Actionthriller geschrieben, aber Spannung ist aufgrund der beengten Situation auf der Autobahn automatisch gegeben. Sie hat eine akribisch ermittelnde Kommissarin gezeichnet, die zahlreiche Verdächtige gefunden, aber die Lösung selbst erst ganz am Schluss erkannt hat. Durch die kurzen Kapitel ließ sich das Buch leicht lesen, auch wenn es sich nur um einen Zeitraum von fünf Stunden handelt.
Rezensionen von Daggy:
Wo die wilden Würmer wohnen - Was du schon immer über das Leben unter der Erde wissen wolltest von Elisabeth Etz; Nini Spagl
Da ist viel los in unserem Boden
Diesmal geht es in diesem vielseitigen Sachbilderbuch um das Leben unter der Erde. So sehen wir schon auf dem Cover zwei Höhlen mit Würmern und Dachsen.
Ganz hinten im Buch gibt es eine Spielanleitung zu den zwei Spielen, die hinten und vorne im Vorsatz zu finden sind. Danach gibt es ein Inhaltverzeichnis und schon geht es los mit dem Thema „Was ist Boden?“ Und da werden wir aufgefordert zu malen, „was sich unter den Füssen befindet.
“ Dann ist das Wort Boden in vielen Sprachen abgedruckt und dann geht es immer tiefer in den Boden. Da können wir Fachbegriffe wie „Vegetarische Decke“ lesen, Tiere im Boden treffen und erfahren nach welchem Rezept ein Boden zusammengesetzt ist. Aber und das ist die nächste Überschrift „Wie ist Boden entstanden?“ Da finden wir eine Menge Verdautes, so dass wir als Aufgabe die Kackehäufchen den Tieren zuordnen sollen.
Aber dazu benötigen wir Tiere, die in dem Boden wohnen und die werden uns im nächsten Kapitel vorgestellt. Das der Mensch nicht ohne Boden existieren kann, erfahren wir danach und im letzten Teil geht es um das Klima. Dort gibt es praktische Tipps, was wir alles tun können und wie wir „gemeinsam aktiv für den Boden sein können!“
Kleine kurze Textteile, Sprachblasen, kleine Aufgaben und viele stilisierte Bilder tragen dazu bei das Thema „Boden“ anschaulich zu erklären. Wie die meisten Sachbücher wird auch dieses nicht gelesen, sondern dient mehr als eine Art Lexikon, denn hier finden wir so viele Informationen, dass wir die am Stück gar nicht verarbeiten können. Aber beim Durchblättern bleiben wir an einer ansprechenden Überschrift oder an einem spannenden Bild hängen und schon ist unsere Neugierde geweckt.
Rezensionen von froschman:
Der Stau von Jo Furniss
5
Die Kommissarin Belinda Kidd kommt von einer längeren Auslandsreise nach England zurück, aber vor London gibt es einen großen Stau vor einem Tunnel, ausgelöst durch eine terroristische Explosion. Der Verkehr kommt zum Erliegen. Wie zahlreiche andere auch, vertritt sich Belinda die Füße und entdeckt dabei einen Mann, der in seinem Fahrzeug anscheinend mit einem Spieß erstochen wurde.
Die Erkenntnis, dass aufgrund der hohen Lärmschutzwände und der Verkehrsstillstandes niemand wegfahren kann und somit der Mörder in einem der Fahrzeuge sitzen muss. Sie macht Meldung bei der Polizei, aber niemand kann kommen, da es auch auf den umgebenden Straßen Explosionen gegeben hat, also muss sie in Zivil weiter ermitteln und setzt ein Mosaiksteinchen zum anderen, sodass sich langsam ein Bild entwickelt.
Jo Furness hat mit diesem Buch sicher keinen Actionthriller geschrieben, aber Spannung ist aufgrund der beengten Situation auf der Autobahn automatisch gegeben. Sie hat eine akribisch ermittelnde Kommissarin gezeichnet, die zahlreiche Verdächtige gefunden, aber die Lösung selbst erst ganz am Schluss erkannt hat. Durch die kurzen Kapitel ließ sich das Buch leicht lesen, auch wenn es sich nur um einen Zeitraum von fünf Stunden handelt.
Rezensionen von Daggy:
Penis! von Nadine Beck; Tim Berkels
So muss moderen Aufklärung aussehen
Auf dem Cover hängt eine freundliche Aubergine an den Buchstaben des Wortes „Penis!“ Für Menschen meiner Generation, die wenig bis gar nicht aufgeklärt wurden, ein spannendes Thema und das gilt sicher auch für Jugendliche.
Im Vorwort gibt es einen QR-Code, der auf die Seite wissenfuerunterderguertellinie.
de führt, auf der es noch viele Informationen zum Thema gibt. Nach der Info für die Erwachsenen, kommen wir zum Inhaltsverzeichnis. Da geht es um einen perfekten Bauplan, der auf Seite 21 abgebildet ist und alle Teile vom Hoden bis zur Harnsamenröhrenöffnung benannt sind.
Und auch hier gibt es einen Beckenboden, der trainiert sein will. Es gilt zu messen, ob das Pinkel 21 Sekunden dauert. (Woran ich meine Zweifel habe) Ja, und dann ist ja die Länge immer ein Thema, hier lernen wir, wie man richtig misst, aber auch ein Waschanleitung darf nicht fehlen. Dann geht es um Sex und um die Nutzung eines Kondoms, um Krankheiten und Penis-Märchen.
Der Text besteht aus vielen kleinen Bausteinen, kleinen Infos unter „Good to know“, persönlichen Tipps, die lila unterlegt sind und Fragen an die Lesenden, die gelb unterlegt sind. Dazu gibt es auch noch viele Zeichnungen, erklärende mit und ohne Beschriftung, aber auch witzige.
Da die Jugendlichen heute, ihr Wissen meist aus dem Internet ziehen und finde ich es besonders wichtig aus so einer korrekten und wissenschaftlich untermauerten Quelle zu erfahren, wie sich die Körper im Laufe des Erwachsenwerdens verändern.
Rezensionen von csac:
DAS machen? von Lilly Axster; Christine Aebi
„Das machen“ – Das etwas andere Aufklärungsbuch für junge Menschen mit vielen Fragen
Zum Inhalt: In der 4c wird eine Projektwoche durchgeführt zum Thema Sexualerziehung. Dazu haben die Kinder viele Fragen: Was heißt es überhaupt, verliebt zu sein? Schlafen Menschen, die miteinander schlafen, wirklich? Und muss die Unterhose dabei angezogen bleiben?
Die Lehrerin stellt Fotoschachteln in den Klassenraum, wie eine Art Briefkasten, und darin werden alle Fragen der Kinder zum Thema gesammelt und am Ende jeden Tages vorgelesen und besprochen.
Auch Körperkunde mit Gesprächen über Chromosomen, Hormonen und Genitalien finden Eingang in das Projekt, ebenso wie Fragen zum Sexualverkehr und dem „seltsamen“ Phänomen der Liebe, das sich immer wieder in neuer Gestalt zeigt. Jeder und jede Schülerin darf ein persönliches Heft zur eigenen Person gestalten, beginnend mit der Zeugung und Geburt, bis hin zu Angaben zu Lieblingsessen und Glücksbringern. Auch Themen wie Menstruation, unterschiedliche Arten von Binden und Selbstberührung finden Eingang in das Projekt.
Sexualität „ist wie eine Sprache“, „nur mit dem Körper“, ist eine der Erkenntnisse dieser Lernwoche. Auch, dass es einige Zeit brauche, um sich, wie bei einer neuen Sprache, auch hinsichtlich Sexualität zu verstehen.
Schön ist, dass es auf die im Buch gestellten Fragen Antworten zu finden gibt, und zwar auf einer eigenen interaktiven Website.
Insgesamt wird in diesem Buch recht genau skizziert, wie eine solche Projektwoche durchgeführt werden könnte und dabei durch die spielerische Aufbereitung in Form von Collagen, Comiczeichnungen und farbenfrohen Illustrationen die ganze Vielfalt und der Facettenreichtum dieses Themas zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig ergeben sich auch beim Lesen unzählige Anknüpfungspunkte für Fragen. Es wird aber auch klargestellt: Nicht jedes Thema interessiert jedes Kind gleichermaßen und das ist völlig in Ordnung.
Fazit: Ein Buch, das dazu anregt, Fragen zu stellen, neugierig und offen zu bleiben dafür, wie sich der eigene Körper und Gefühle im Laufe der Pubertät verändern und Sexualität gelebt werden kann.
Rezensionen von Daggy:
Vulva! von Nadine Beck; Rosa Schilling
Gute Erklärungen und viele Informationen
Auf dem Cover hängt eine Pflaume an den Buchstaben des Wortes „Vulva!“ Dazu muss ich sagen, dass mir der Begriff Pflaume nie behagte. Ich gehöre zu der Generation, die stolz die Begriffe Scheide und Glied benutzten und sich damit nicht mehr so vulgär ausdrückten.
In diesem Buch gibt es auf Seite 55 eine Abbildung der Vulva mit Begriffen, die mir fast alle nicht geläufig waren.
Dazu habe ich gelernt, dass der begriff sich ausschließlich auf das Äußere bezieht und Vagina, erst da beginnt, wo ich selbst nicht hinschauen kann. Natürlich gibt es auch ein Abbildung dieses Inneren im Querschnitt auf Seite 171 mit den genauen Bezeichnungen und mit Baby.
Im Vorwort gibt es einen QR-Code, der auf die Seite wissenfuerunterderguertellinie.de führt, auf der es noch viele Informationen zum Thema gibt. Nach der Info für die Erwachsenen, kommen wir zum Inhaltsverzeichnis. Da geht es um Einzigartigkeit, die Pubertät, um cis und trans*, um Scham und Schönheit und viele andere Themen rund um die Vulva, bis hin zu Krankheiten.
Der Text besteht aus vielen kleinen Bausteinen, kleinen Infos unter „Good to know“, persönlichen Tipps, die lila unterlegt sind und Fragen an die Lesenden, die orange unterlegt sind. Dann gibt es auch noch viele Zeichnungen, erklärende mit und ohne Beschriftung, aber auch witzige.
Da ich meine Aufklärung in erster Linie der Bravo zu verdanken habe, hätte mir so ein Buch gewünscht und auch meine Töchter hätten hier alle ihre Fragen beantwortet bekommen. Die Jugendlichen heute, ziehen ihr Wissen meist aus dem Internet und da finde ich es besonders wichtig aus so einer korrekten und wissenschaftlich untermauerten Quelle zu erfahren, wie sich die Körper im Laufe des Erwachsenwerdens verändern.
Rezensionen von Daggy:
Alle? Nicht alle! von Kathrin Schärer
Wunderschön
Ich liebe diese wundervollen Tierbilder von Katrin Schärer und mag sie einfach immer wieder anschauen. Hier auf dem Cover hat sich gleich eine ganze Gruppe der unterschiedlichsten Tiere versammelt.
Die Seiten des Buches sind so aufgeteilt, dass immer eingeteilt, dass rechts alle z.B. schlafen und links erfahren wir dann, dass „nicht alle gerne aufstehen.
“ So „machen alle Pipi“, und da sitzt auch ein Tier brav auf der Klobrille, aber nicht immer auf dem Klo, und das demonstriert uns ein Dackel, der sein Bein an einem Baum hebt. Während ein Hase mit bunten Murmeln spielt, mag der Fuchs lieber Stofftiere, mit denen er spielt. „Alle müssen irgendwann sterben“ zeigt eine Maus, die eine vertrocknete Blume anschaut. Ein Igel weint um eine Schildkröte, denn „Nicht alle leben gleich lang,“
Den Häschen wird vorgelesen, denn „Alle hören gerne eine Geschichte.“ Aber da „nicht alle dabei stille sitzen.“ Turnt auf der anderen Seite ein Hase auf dem Kopf herum.
Wie zu sehen ist, besteht das Buch aus kleinen kurzen Sätzen, die immer einen Gegenpol auf der anderen Seite finden. In diesen Bilder findet sich sicher jedes Kind wieder und es kann ein Gespräch über die abgebildeten Situationen begonnen werden. Den Kindern fällt da sicher viel ein, denn Ideen bietet das Buch genügend.
Rezensionen von Daggy:
Schwimmbad von Eilika Mühlenberg
Grossartige Buch über das Schwimmen
Meine ältesten Enkelkinder haben gerade ihr Seepferdchen bestanden und ich als Oma bin natürlich sehr stolz. In diesem Buch geht es u.a. auch um Schwimmabzeichen. Das Cover zeigt ein richtig tolles Schwimmbad, wo oben die Leute vom Brett springen, andere schwimmen und tauchen und einige Besucher gehen unten an Bullaugen, die das Schwimmbecken zeigen, vorbei.
Wir starten dann an der Kasse und können schon ins Bad schauen. Papa, Tomi und Lino gehen noch angezogen an vielen Wegweisern vorbei zur Umkleidekabine und zum Duschen. Diese Seiten kommen noch ohne Text aus. Dann gibt es Sprechblasen, weil die Frage auftaucht, ob jeder schwimmen können muss. Es folgt eine Schwimmanleitung mit vielen Bildern, ein Auswahl an Bademoden und wir sehen erste Schwimmversuche von Lino. Während die Kinder mit ihren Nudeln ins Becken springen, verhandelt Lino mit Papa. Auf der nächsten Seite können wir uns Schwimmabzeichen anschauen. Dann geht`s ins Nichtschwimmerbecken. Danach geht es mit Lino und Papa in einem kleinen Comic weiter.
Auf den nächsten Seiten sehen wir Supersicheres, wer vom Turm springt, was Nichtspringer machen, wie es früher in Schwimmbädern aussah, ein Erlebnisbad wird vorgestellt, wir schauen in den Keller und tauchen. Nach Linos 2. Versuch geht es zum Imbiss, dann wird Pause gemacht, Kunst angeschaut, gerutscht und nach dem Wassersport geht es mit Lino weiter.
Schwimmen wollen alle können und Spaß im Schwimmbad haben erst recht. Aber das Schwimmen lernen ist nicht immer so ganz einfach. Hier können die Kinder sich alles anschauen, was nur irgendwie mit Schwimmen zu tun hat und sehen, wie Lino es am Ende schafft zu schwimmen.
Hervorragende Illustrationen, manchmal mit echten Fotos, einfach ein Genuss. Zum einen gibt es viele Informationen, zum anderen begleiten wir Lino beim Schwimmen lernen. Eine tolle Mischung!









