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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ReiShimura:

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Der Garten der kleinen Wunder von Patricia Koelle-Wolken

Ein Garten voller Worte – Doch die Botschaft blieb mir verborgen

Vor vielen Jahren hat mir ein Bekannter einmal das Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky empfohlen, da er der Meinung war, dass dieses Buch sehr gut zu meiner Lebenssituation passen würde und ich daher sehr davon profitieren würde. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass das Buch zwar ganz nett, aber für mich ein wenig zu viel des Guten war.

Seitdem halte ich mich eher fern von Büchern, die meiner Meinung nach in eine ähnliche Richtung gehen und zu sehr in esoterisches Geschwafel abgleiten.
Daher war ich mir auch äußerst unsicher, ob dieses Buch oder genauer formuliert dieses Hörbuch das Richtige für mich sein würde. Immerhin wird es recht großspurig mit dem Satz „Ein inspirierender Roman, der uns hilft, uns selbst zu finden“. Eines gleich vorweg, bei mir hat dies leider nicht funktioniert und ich bin noch immer auf der Suche.
Dennoch muss ich sagen, dass mich der Roman positiv überrascht hat. Vor allem dadurch, dass eigentlich nicht wirklich viel passiert, aber trotzdem ganz viel vermittelt wird. Denn hierbei handelt es sich nicht um einen spannenden und aufregenden Roman, bei dem sich die Ereignisse überschlagen. Sondern um eine gemächliche und ruhige Erzählung, die sich auf die stillen Töne fokussiert und einen zur Ruhe kommen lässt. Die Autorin Patricia Koelle-Wolken hat wirklich ein Auge für Details und lässt den Leser und die Leserin daran teilhaben. Der Garten von Toja wird so eindrucksvoll und stimmgewaltig beschrieben, dass ich zwischendurch das Gefühl hatte, dass ich die Blumen riechen kann. Der Fokus liegt hier auf den leisen und kleinen Dingen. Diese Verliebtheit zum Detail muss man mögen und manchmal wurde es sogar mir zu viel, vor allem wenn ich das Gefühl hatte, dass Nebensächlichkeiten aus mir unerfindlichen Gründen künstlich aufgeblasen werden.
Aber dies war leider nicht das einzige, das mich gestört hat. Es geht lange Zeit im Buch darum, dass Toja und auch Vica anders sind und nicht gut mit großen Menschenansammlungen, Small Talk und dem Sprechen vor vielen Menschen klarkommen. Gerade Vica als Teenager hat damit schwer zu kämpfen. So weit so gut und so verständlich. Toja überbringt Vica und auch ihrem Vater Florian dann die frohe Kunde, dass Vica, gleich wie Toja einfach nur introvertiert ist. Und hier starten meine Schwierigkeiten, denn mich verwundert es sehr, dass die beiden den introvertiert vorher noch nie gehört haben. Über diese Tatsache hätte ich aber noch hinwegsehen können, viel schlimmer war für mich, dass Introvertiertheit lange Zeit wie eine Krankheit oder sogar schlimmer, wie eine Behinderung dargestellt wurde. Den Vergleich mit einer Behinderung zieht Vica im Buch sogar selbst und wird dann von Toja aufgeklärt, dass dies nicht so ist. Ich gebe Toja dabei Recht, allerdings vermittelt das Buch über lange Strecken genau diese Botschaft.
Gelesen wird das Hörbuch von Ulrike Kapfer und dies war für mich ein kleines Highlight in einem ansonsten doch eher mittelmäßigem Bucherlebnis. Ulrike Kapfer und ihre Stimme kannte ich bis dato noch nicht, darf aber zugeben, dass ich hoffe, wieder einmal ein von ihr gelesenes Hörbuch in die Hände zu bekommen. Wobei ich mir sie bzw. ihre Stimme nur schwer in Kombination mit einem aufregenden Krimi vorstellen kann. Denn ihre Stimmmelodie und Art und Weise die Wörter zu betonen haben etwas unglaublich beruhigendes und haben daher perfekt zu dieser langatmigen Geschichte gepasst.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass mich das Buch von Patricia Koelle-Wolken nicht wirklich überzeugen konnte. Wobei ich wirklich betonen möchte, dass es kein schlechtes Buch per se ist. Ich denke aber, dass ich einfach nicht das richtige Publikum war, um die wertvollen Botschaften der Autorin zu empfangen.

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Der Garten der kleinen Wunder

Rezensionen von Cxicken:

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Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa

Herbstbuch

Als ich mit „Die Tage im Café Torunka“ angefangen habe, war ich gespannt auf ein ruhiges Buch mit entspannten Themen. Und das hat Satoshi Yagisawa geschafft. Die drei Episoden spielen alle im gleichen Café in Tokio – einem Ort, der nicht spektakulär ist, aber seine Wirkung entfaltet, gerade weil nichts übertrieben wird.

Die Figuren sind bewusst gewöhnlich: Menschen, mit Erinnerungen, mit alltäglichen Sorgen, mit kleinen Hoffnungen. Solche Bücher muss man auch mal lesen. Es ist kein Roman, der große Spannung verspricht, kein Action-Plot, sondern Beobachtung.

Was mir besonders gefallen hat: Die Atmosphäre. Man spürt das Tokio in seinen Unterschieden – geschäftig, laut draußen; innen ruhig, fast intim. Der Schreibstil ist klar, kommt ohne viel Beiwerk aus, aber hat dennoch etwas Poetisches in den ruhigen Passagen. Das Tempo ist gemächlich, manchmal etwas zu langsam – besonders gegen Ende jeder Episode hätte ich mir gewünscht, dass manche Fäden stärker aufgegriffen werden.

Ein kleiner Kritikpunkt: gelegentlich hatte ich das Gefühl, bestimmte Themen bleiben oberflächlich. Es gibt Andeutungen, es gibt Stimmung, aber nicht immer die Tiefe, die man erwartet, wenn man sich wirklich ein Stück hineinziehen lassen möchte. Für mich war das kein Bruch, aber ein leiserer Moment, in dem ich mir mehr gewünscht habe.

Mein Fazit: „Die Tage im Café Torunka“ ist kein aufregender Roman, sondern eine Sammlung ruhiger Geschichten, die trotzdem Wirkung haben. Für Liebhaber:innen von ruhigen, stimmungsvollen Erzählungen, die nicht durch Action, sondern durch Charaktere und Atmosphäre überzeugen, ist es genau das Richtige. Kein Muss, aber eine schöne Lektüre.

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Die Tage im Café Torunka

Rezensionen von v_im_wunderland:

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Amazonenbrüste von Reyhan Sahin

sehr gut

Ich kannte vorher diese. Autoren nur als Rapperin. Und war deshalb sehr gespannt auf dieses Buch auch wenn es eher ein Ernstes Thema ist. Doch sie hat mich wirklich positiv überrascht. Denn sie weiss genau wie man mit diesem sehr wichtigen aber dennoch sehr schwierigem Thema umgehen muss und kann. Dies gelingt ihr natürlich besonders gut, da sie selbst betroffen war.

Und sie nimmt uns mit auf ihren ganz persönlichen Kampf gegen den Krebs. Das Buch fand ich sehr beeindruckend und es hat mir sehr gut und deutlich klargemacht wie ihr Kampf war und mit welchen hürden und welchen belangen sie natürlich umgehen musste. Ich denke, dass dieses Buch vielen Menschen Mut macht und auch ein Guter Leitfaden für die Zeit ist. Ich kann es allen leserinnen empfehlen die sich mit dem Thema Krebs beschäftigen wollen oder müssen. Ein sehr gelungenes Buch zu diesem thema.

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Amazonenbrüste

Rezensionen von Marie aus E.:

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Copenhagen Cinnamon 1. Delicate von Stefanie Neeb

Bitte keinen Pumpkin Spice Latte mehr

Ich liebe den Herbst und das Buch versprach die passende gemütliche Lesestimmung.
Oder „cosy“ und „hygge“, wie man jetzt sagt.
Das Versprechen wird auch absolut eingehalten.

Die Handlung spielt überwiegend in einem Café in Kopenhagen, dem Copenhagen Cinnamon.
Dort treffen die impulsive Jonna und der attraktive Mads aufeinander.

Es knistert sofort, doch Mads verhält sich seltsam. Einmal ist er so süß, dann wieder völlig verschlossen.

Mir war das alles leider alles etwas zu überdosiert. Die Zimtschnecken und Kürbismus-Kaffees, die Familendramen - und die eigentliche Handlung dafür zu uninteressant. Es hat sich - für mich - gezogen und immer um das nicht Ausgesprochene gedreht.
Bis etwa zum letzten Viertel, dann hat die Handlung Dynamik aufgenommen, ab dann habe ich es wieder gerne weitergelesen.

Für Herbst-Vibes mit Kuscheldecke am Sofa die passende Lektüre. Und so hübsch gestaltet, das Buch.
Aber ob ich die Fortsetzung noch lesen, ich weiß es noch nicht.

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Copenhagen Cinnamon 1. Delicate

Rezensionen von Annaja:

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Die Toten von nebenan von Olivia Monti

Eine Reise ins Jenseits

Ein Fahrradunfall mit fatalen Folgen. Frau Löffler glaubt, dass ihr nichts passiert ist, doch sie kommt heim und da begegnen ihr plötzlich Verstorbene. Sie kennt sich nicht mehr aus, ist sie nun auch tot? Da taucht ein Herr Löffler auf, bringt Blumen mit und gleich auch alles durcheinander. Bald aber werden ihm böse Absichten unterstellt.

Auch die vorkommenden Nachbarn haben im Laufe ihres Lebens ihre Persönlichkeit und sich in ihrer Optik geändert.

Das Buch wurde aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, die Autorin überlässt es dem Leser, sich selbst Fragen und Antworten zu stellen, was gut und böse ist, was richtig oder falsch war. Man sollte sich die Frage stellen, was man noch erledigen sollte, bevor es auf ins Jenseits geht.

Ein sehr nachdenklich machender Roman, mit feinem Humor, der auf jeden Fall nachwirkt!

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Die Toten von nebenan

Rezensionen von S.:

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3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich

Streuner unterwegs

Aus Hundesicht erzählt und dadurch besonders interessant: Frauchen Joy darf einen Hund mit in die Schule nehmen. King Kerls Tauglichkeit wird auf Joys Geburtstagsparty getestet. Er besteht und darf/ muss mit in die Schule.
Naturgemäß gibt es für den Fellfreund dort viel Neues und Rätselhaftes. Und eine Überraschung!
Dank Anja Fröhlich sieht der Leser Gewohntes aus anderem Blickwinkel.

Schön, dass hier keine Belehrungen oder besserwisserische Ratschläge erteilt werden, sondern staunend der Schulalltag und sein Drumherum beschrieben werden. Es werden Gefühle wie Stolz, Neugier und Toleranz angesprochen, aber es geht auch um Neid, Angeberei und Missgunst.
Liest sich ganz toll, meine Kleine hat richtig mitgefiebert und gespannt auf die Vorlesezeit am Abend gelauert. Vieles wird thematisiert: Spaß, Abenteuer, Ekel, Mut und Freundschaft - alles andere als langweilig!

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3 Streuner und der sprechende Berg

Rezensionen von inya:

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Die Hobby-Horsing-Kids, 1, Ein Steckenpferd für Lotta von Jenny Bicho

richtig gut

Hobby Horsing war bis jetzt für meine Tochter nach keinen Begriff. Aber natürlich interessiert sie sich für Pferde und auch für das Reiten. Deshalb dachten wir, dass dieses Buch trotzdem etwas für sie wäre und wir wurden nicht enttäuscht. Denn dieses Buch handelt von viel mehr als von Hobby Horsing.

Es ist vor allem ein Buch über Freundschaft und Mut und wie man zusammenhält und auch mal konflikte zwischen Echten Freundinnen löst. Das Buch ist sehr altersgerecht und Kindgerecht geschrieben und wir haben es super gerne gelesen. Es nimmt einen Direkt mit in die Geschichte und man kann sie sehr gut mit den hauptfiguren identifizieren. Ich fand es als Mama sehr gut geschrieben und habe es sehr gerne mit meiner Tochter zusammen gelesen und kann es allen jungen leserinnen und deren Eltern empfehlen. Es ist nicht nur etwas für hobby Horser sondern für alle jungen leserinnen.

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Die Hobby-Horsing-Kids, 1, Ein Steckenpferd für Lotta

Rezensionen von inya:

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo von Inka Friese

sehr schön

Wir als Familie sind große Fans der Tipp Toy Büchereien und Allgemein des Tiptoi Universums. Deshalb haben wir uns auch wieder auf dieses Buch gefreut, da mein kleiner Sohn, Tiere, sehr mag. Und in diesem Buch kommen tiere natürlich nicht zu kurz denn das Buch handelt von dem Zoo in diesem Buch können die Kinder auf eine Wunderschöne Art und Weise die Tiere und den Zoo an sich entdecken.

Natürlich wird mit einer reichen Bebilderung nicht gespart und es gibt auch wieder tolle Spiele die animieren die Bilder noch genauer sich anzuschauen und zu entdecken. Auch wird wieder viel wissen vermittelt und dies natürlich auf eine spielerische Art und Weise. Wir sind wie immer von diesem Buch begeistert und können es allen Kindern und Eltern empfehlen die sich für das Thema Zoo und für Tiere im allgemeinen interessieren. Es ist vielfältig und kindgerecht gestaltet.

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo

Rezensionen von Immenhof:

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Blankenese - Zwei Familien von Michaela Grünig

gut recherchiert

Es handelt sich um den dritten band aus der "Trilogie" und den ersten Band, welchen ich gelesen habe. Zu Beginn war es etwas schwierig ohne die vorherigen Bände, die Personen und ihre Vergangenheit kennen zu lernen. Dies hat sich jedoch nach den ersten Kapiteln gelegt und war für die weitere Geschichte kein Hindernis.

Ausser, dass ich durch den spannenden Band, die vorherigen Bände auch noch lesen möchte. Zur Geschichte lässt sich sagen, dass diese aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben wurde. Der Sprachstil passt sich auch je nach Person an, was die Geschichte sehr authentisch macht. Die Personen werden mit Stärken und Schwächen dargestellt, entwickeln sich und wirken glaubwürdig. Die historischen Bezüge wurden sehr gut recherchiert und eingebettet und wirken nicht langweilig, sondern spannend. Gründe für die 68-er Bewegung werden im Buch gut dargestellt und auch für andere Generationen bedingt nachvollziehbar. Bedingt, weil der Terror nicht nachvollziehbar sein kann, was im Buch auch gut vermittelt wird. Auch die Herausforderungen im Umgang damit, werden detailliert und trotzdem interessant aufgegriffen.

Insgesamt ein spannender historischer Roman.

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Blankenese - Zwei Familien

Rezensionen von M:

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Anna und die Wut von Christine Nöstlinger

Annas Wut modern aufgearbeitet

Anna und die Wut ist ein Klassiker, den ich vor vielen Jahren gelesen habe. Die moderne Neuauflage des Bilderbuchs gefällt mir ausgesprochen gut. Anna wird schnell wütend und trifft damit auf Abneigung bei ihrer Umwelt, deshalb sucht sie eine Möglichkeit mit ihrer Wut umzugehen. Annas Lösung, sich vor allem zurückzuziehen und ihrer Wut so aus dem Weg zu gehen, ist keine gute Lösung und so hat Opa eine gute Idee.

Die Illustrationen von Anke Kuhl sind Comic artig, und zeigen sehr schön, wie Annas Gefühle entstehen. Die Bilder sind grau blau schwarz gezeichnet und Annas Wut ist rot und so für jedes Kind klar zu erkennen. Die Texte von Christine Nöstlinger sind gut zu verstehen. Die Auflösung der Wut durch trommeln, ist vielleicht nicht unbedingt für Kinder durchführbar, aber das Buch bietet trotzdem gute Anregungen, um ins Gespräch zu kommen, über die Entstehung von Wut bei den kindlichen Lesern und Leserinnen und über Möglichkeiten, was er oder sie selber gegen ihre Wut tun können.

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Anna und die Wut