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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesende_zitrone:

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The Penguin Paradox von Greta Milán

Eine tolle Enemies to Lovers Geschichte!

Süßes weihnachtliches Buch mit schönen Informationen zum Verhalten der Pinguine.

Im Buch geht es um Emerie und Beckett, die für ihre Forschung zusammen mit einem Team zu einer Polarstation reisen. Obwohl die beiden sich beim ersten Treffen auf dem falschen Fuß erwischt haben, versuchen sie, auf der Reise zusammenzuarbeiten.

Und wer weiß schon, was an diesem Fleckchen Ort passieren kann zwischen zwei Feinden.

Emerie hatte es nie leicht, was Beziehungen angeht. Trotzdem wird sie mit der Zeit offener für Ihre Gefühle und Gedanken. Sie war sehr zielorientiert und schüchtern, wenn ihre Taten gelobt wurden. Beckett war sehr liebenswürdig und tat sein Bestes, um seinem Umfeld zu helfen. Obwohl er in der Vergangenheit ein schwerer Fehler unterlaufen ist, bleibt er stets gut gelaunt und arbeitet hart an seinen Projekten. Wenn die beiden miteinander zu tun haben, ist immer eine Spannung in der Luft und sie kriegen sich schnell in die Haare. Nach einiger Zeit sind sie offener miteinander und es ist sehr süß zu lesen. Die weiteren Charaktere sind alle absolut toll und man konnte gut mitfühlen.

Der Schreibstil war entspannt und schön zum Abschalten. Es kommen einige ernste Themen vor, die aber sehr realistisch beschrieben wurden und gut nachvollzogen werden können. Die Hypothesen im Buch sind sehr toll beschrieben und machen das Wissenschafts-Thema noch besser. Die Station wurde sehr bildhaft beschrieben und hat mir den Wunsch auch da zu sein gebracht.

Eine Empfehlung für jeden, der gerne Bücher mit Wissenschaftlern liest und Lust hat auf eine spicy Liebesgeschichte.

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The Penguin Paradox

Rezensionen von lesende_zitrone:

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Cozy baking time von Theresa Haubs

Leckere Rezepte für die kalten Tage!

Ein sehr schön gestaltetes Backbuch für die kalten Monate!

Es startet direkt mit ein paar tollen Hinweisen für absolute Backanfänger und ein paar SOS Tipps, was ich super finde. Die Rezepte sind einfach verfasst und geben nochmal zusätzlich kleine Tipps. Im Buch sind tolle Herbst- und Winter Rezepte enthalten, für Anfänger und Fortgeschrittene.

Einige der Rezepte gehen sehr schnell und andere brauchen etwas mehr Zeit, alles in einem, aber für jeden Anlass passend etwas vorhanden!

Die gesamte Darstellung des Buches spricht eher Jugendliche/junge Erwachsene an, was mich sehr begeistert und das Backen verständlich beibringt. Die Fotos bringen einen direkt in die Stimmung in die Küche zu huschen und selbst zu backen!

Das Backbuch empfehle ich jeder jüngeren Person, die locker und lustig ein paar einfache Rezepte backen möchte!

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Cozy baking time

Rezensionen von Ameland:

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1,2,3 - fertig ist die Weihnachtsbäckerei von Christiane Leesker

Neues Lieblingsbackbuch für Weihnachtsgebäck gefunden

Mich hat schon das Cover sofort angesprochen und Lust auf die Weihnachtsbäckerei gemacht. Ich war gespannt, ob das Buch halten konnte was mir das Cover versprach – und es konnte.

Für Backeinsteiger ist das kleine Back-ABC zu Beginn ganz hilfreich. Die nachfolgenden 45 Rezepte sind wie folgt eingeteilt: Taler, Schnecken und Stangen; Bällchen, Busserl und Cookies sowie Schnitten, Rauten und Ecken.

Zu jedem Kapitel gibt es eine kurze Einleitung. Die Zutatenlisten sind übersichtlich und beinhalten durchweg gängige Zutaten, die Anleitungen sind gut verständlich. Zu jedem Rezept gibt es Foto, bei dem mir schon das Wasser im Mund zusammenlief. Kühlzeit, Ofentemperatur, Backzeit und Zubereitungszeit werden mit Icons angezeigt. Witzigerweise Letzteres mit Raketen und je mehr Raketen desto schneller geht die Fertigstellung. Super gut gefällt mir, dass ich am Ende unterschiedliche Register nach Kapiteln, nach Alphabet, nach Allergien/Diäten und nach Zutaten finde.

Bisher habe ich die Husarenbusserl, die Biscotti al Limone, das Cranberry Shortbread und den Heidesand ausprobiert und alle Plätzchen haben gut bis sehr gut geschmeckt. In den nächsten Tagen werden weitere Rezepte hinzukommen. Mir gefällt die Mischung aus bekannten Rezepten wie z. B. Heidesand und mir bisher unbekannten Sorten wie Biscotti al Limone oder Snowcaps. Obwohl ich eine nicht gerade geringe Anzahl an Backbüchern mein eigen nennen kann, hat mich diese Backbuch überzeugt und ist auf Platz 1 der Weihnachtbackbücher gestürmt.

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1,2,3 - fertig ist die Weihnachtsbäckerei

Rezensionen von Lilli33:

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Luft von John Boyne

Ein rundes Finale

Ein rundes Finale

„Luft“ ist der vierte von vier zusammengehörigen Kurzromanen aus der Feder des großen irischen Schriftstellers John Boyne. Ich würde sagen, die ersten drei können auch unabhängig von den anderen gelesen werden. Für den vierten sollte man besser Vorkenntnisse haben, denn hier werden die Handlungen der Vorgängerbände mit einem zeitlichen Abstand fortgesetzt, diesmal mit Aaron Umber in der Hauptrolle.

Das Buch beginnt eher ruhig, was aber nicht schlecht ist. Mit mysteriösen Andeutungen macht der Autor mich neugierig. Aaron ist zusammen mit seinem Teenager-Sohn Emmet auf einer Reise, von Australien, wo sie leben, nach irgendwo. Wohin genau sie wollen und warum, erfahren wir erst später. Vater und Sohn sind stundenlang auf engem Raum zusammen; das ist in dem Alter nicht einfach, zumal Aaron eine wunde Vergangenheit hat, von der Emmet nichts weiß.

Sehr einfühlsam beschreibt John Boyne die schwierige Annäherung zwischen Vater und Sohn, die Notwendigkeit der Aufarbeitung der Vergangenheit, damit die Zukunft kommen kann.

Das Buch erschien im Oktober 2025 im Piper Verlag. Übersetzt wurde es von Maria Hummitzsch.

Die Elemente:
1. Wasser
2. Erde
3. Feuer
4. Luft

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Luft

Rezensionen von rosetheline :

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Organisch von Giulia Enders

Spannender Körper

Im Jahr 2014 erschien „Darm mit Charme“, ein Buch, das in über 40 Sprachen übersetzt wurde und Giulia Enders damit in kürzester Zeit bekannt machte. Nun, 11 Jahre später ist ihr langersehntes zweites Buch „Organisch“ erschienen.

Ging es bei „Darm mit Charme“, wie der Titel schon sagt, um den Darm, geht es bei „Organisch" um unseren Körper als Ganzes.

Aufgeteilt ist das Buch in fünf Themengebiete: Die Lunge, das Immunsystem, die Haut, die Muskeln und das Gehirn.
Als Leser*in bekommt man dabei spannende Einblicke in unseren Körper als Ganzes. Neben wissenschaftlichen Ausdrücken gibt es aber vor allem viele Bespiele und Anekdoten, die das Buch leicht und gut verständlich und dadurch lebhaft machen.

Enders schafft es in ihrem Buch, wie schon in ihrem ersten Buch, Themen interessant zu machen, die auf den ersten Blick vielleicht eher uninteressant erscheinen, in Wahrheit aber einfach nur erstaunlich sind.

Die Illustrationen im Buch kommen, wie auch schon im ersten Buch, von Enders‘ Schwester Jill. Neben einigen Farbseiten sind im Buch viele Illustrationen in schwarzweiß gehalten. Beide fügen sich dabei wunderbar in den geschriebenen Text ein und ergänzen das Buch perfekt.

Zusammenfassend kann ich das Buch jedem/jeder empfehlen. Zwar hat mir "Darm mit Charme" etwas mehr gefallen, dennoch ist "Organisch" ein wirklich interessantes und zugängliches Buch und ein perfekter Einstieg für alle, die keine oder nur wenige Sachbücher lesen. Empfehlenswert ist außerdem auch das Hörbuch, das von Enders selbst eingesprochen wurde und das Ganze noch lebhafter macht. Alles in Allem daher 4,5 Sterne.

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Organisch

Rezensionen von Lilli33:

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Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann

Vielversprechendes Debüt

Vielversprechendes Debüt
Inhalt:
Thomas Siebemorgen ist Anwalt in einer renommierten Düsseldorfer Kanzlei. Eines Abends steigt er im 18. Stock über die Brüstung zum Innenhof. Er will springen. Seine Kollegin María Polonio sieht ihn und kann ihn von seinem Suizidgedanken abbringen. Doch Thomas stürzt trotzdem in die Tiefe.

In den nächsten Tagen versucht María herauszufinden, was in Thomas vorging. Auch Simon Nyakuri, der kanzleiintern mit der Klärung beauftragt wurde, und Viktor Kemper vom Kriseninterventionsteam machen sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung:
Selten hat mich eine Story gleich zu Anfang so sehr in ihren Bann gezogen wie „Der unsichtbare Elefant.“ Das Mysterium um Thomas Siebenmorgens Unfallsuizid hat mir genauso wenig Ruhe gelassen wie María, Viktor und Simon. Jeder der drei geht auf eine andere Weise an die Nachforschungen, teilweise überschneiden sie sich aber auch. Wir lernen immer mehr Menschen kennen, die mit Thomas zu tun und einen Einfluss auf ihn hatten. Auch wenn nicht alles hundertprozentig rosig war in Thomas’ Leben, erklärt doch nichts davon einen Suizid. Der Weg zur tieferen Wahrheit ist weit.

Max A. Edelmann erleichtert ihn den Lesenden durch einen fesselnden Schreibstil, eine gelungene Atmosphäre sowie plastische, tiefgründig ausgearbeitete Figuren. Perspektivwechsel zwischen María, Viktor und Simon und kurze Kapitel, die meist mit einem kleinen Cliffhanger enden, sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte.

Der Autor versteht es, Erwartungen zu schüren. Leider werden meine Erwartungen am Ende nicht ganz erfüllt. Hier verzettelt sich die Geschichte ein wenig anstatt auf den Punkt zu kommen. Andere Lesende können dies natürlich anders empfinden. Ich werde mir den Namen Max A. Edelmann aber auf jeden Fall merken und hoffe, bald mehr von ihm zu lesen.

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Der unsichtbare Elefant

Rezensionen von Harakiri:

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz

Ein besonderes Leseerlebnis

Ein neuer Atticus Pünd ist immer ein Grund zur Freude. Ich muss mich zwar immer erst ein wenig einlesen, weil die Sprache etwas britisch eingefärbt ist, aber wenn ich mich mal eingelesen habe, dann kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Buch ist wie eine Babuschka-Puppe: ein Buch im Buch im Buch.

Herrlich. Herrlich finde ich auch die Art, wie Horowitz seinen Fall aufbaut. Ein Buch löst einen Mordfall, der 20 Jahre zurückliegt.
Die Mischung aus klassischem Whodunit und der Buch-in-Buch-Szenerie macht den besonderen Charme des Buches aus. Obendrauf kommt noch der schwarze Humor des Autors und seine versteckten Rätsel, die er aber meisterhaft aufklärt. Besonders erwähnt seien hier die Anagramme: ein herrlicher Spaß. Zudem hat mich die Suche nach den „Buchzwillingen“ begeistert. Einfach meisterhaft aufgebaut und zusammengesetzt.
Horowitz‘ Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und lebendig und niemals langatmig. Die Spannung zieht sich konstant durch das gesamte Buch und die etwas düstere Atmosphäre, die durch die Szenerie in der alten Villa entsteht, sorgen zusätzlich für ein besonderes Leseerlebnis.
Fazit: Das Buch ist ein sehr unterhaltsamer, clever aufgebauter Krimi, der einfach Spaß macht zu lesen.

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3)

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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30 Bildkarten für Selbstregulation und innere Balance, m. 1 Beilage von Mathias Thimm

Kleine Auszeiten für Kinder

Erst einmal möchte ich anmerken, wie wunderschön diese Karten gestaltet sind : alle sind toll und farblich stimmig illustriert und somit für die Kinder auch total ansprechend. Unterteilt sind die Karten in verschiedene Bereiche und durch die farblichen Markierungen kann man immer gleich die richtige Karte für den richtigen Bereich aussuchen.

Der vordere Kartenteil zeigt total schön illustriert, wie die Übung ausgeführt wird und der hintere Kartenteil wird erklärt, wie man die Übungen macht und was dadurch bewirkt werden soll.
Für Kinder die selbst ganz schwer zur Ruhe kommen, oder sich selbst schwer regulieren können sind die Karten wirklich klasse : Ich konnte feststellen, dass gar nicht hinterfragt wird, sondern, dass die Kinder sehr interessiert sind, gerade an den Zeichnungen und den Übungen. Mit viel Spaß und Ruhe haben wir die Karten betrachtet und verschiedene Übungen gemacht, die den Kindern sehr gefallen haben und die auch viel innere Ruhe und Selbstregulierung gebracht haben.
Besonders gut hat mir gefallen, dass es auch um Gefühle geht, dass jedes Gefühl eine Berechtigung und Raum hat. Das wird bei den Kleinsten oft vergessen und mir hat das wirklich sehr gut gefallen.
Toll, für alle, die ihren Kindern eine kleine Auszeit beibringen möchten !

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30 Bildkarten für Selbstregulation und innere Balance, m. 1 Beilage

Rezensionen von Gaby 2707:

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Die Zeit-Agenten 5. Der Erfinder-Schwindler von S. J. King

Die Zeitagenten reisen nach New York

Die Agentenuhr an Lucas Handgelenk läuft rückwärts und zeigt so den Beginn eines neuen Abenteuers an. Alle Zeitagenten versammeln sich im Hauptquartier und der kleine Vogel Tempo schickt Lucas und Sarah auf die Reise. Sie landen im Jahr 1892 in den USA in New York City im Labor von Erfinder Nikola Tesla, der gerade mit seinem Vermieter richtig Ärger hat und ausziehen soll.

Auch aus dem Hotel, in dem er noch ein Zimmer hat, fliegt er raus. Er denkt trotz seiner herausragenden Fähigkeiten sogar ans Aufgeben. Was Lucas und Sarah unbedingt verhindern müssen. Aber auch bei einem Empfang bei Mr. J.P. Morgan, dem reichsten Bankier der Stadt, wo er seine Maschine, die in den Körper hinein schauen und Knochen fotografieren kann, vorstellen will, geht alles schief. Hat hier der Zeitdieb Mora seine Finger im Spiel? Und werden Lucas und Sarah den Lauf der Geschichte wieder auf Kurs bringen können?

Für uns war dies das erste actionreiche und spannende Abenteuer der Zeitagenten. Aber uns hat die Geschichte so gut gefallen, dass es bestimmt weitere Abenteuer mit den Jungs und Mädels für uns geben wird.
Ein tolles Buch mit einer Story, die Geschichte lebendig vermittelt und richtig greifbar macht. Der perfekter Schmöker für Kinder ab 7 Jahren, die nicht nur lesen, sondern dabei auch noch etwas lernen wollen. Hier kann man geschichtliche Fakten nicht nur lesen, sondern sie richtig erleben.
Dazu kommen die vielen kleinen und größeren Illustrationen, die das Gelesene noch greifbarer machen. In Lucas´ Zeitreise-Tagebuch bekomme ich interessante Fakten zu Nikola Tesla und seinen Erfindungen. Auch dem amerikanischen Symbol der Freiheit, der Freiheitsstatue, ist eine Doppelseite im Buch gewidmet.
Bei einem Quiz kann ich testen, ob ich auch alles, was ich gelesen habe, noch weiß. Und in einem Glossar werden Begriffe aus dem Buch noch eingehender erklärt.

Ein packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, gespickt mir ganz viel geschichtlichem Wissen. Uns hat dieser Band der fesselnden Kinderbuchreihe sehr gut gefallen. Wir freuen uns schon, wenn wir auch die anderen Zeitagenten kennenlernen und mit ihnen auf Reisen gehen werden.

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Die Zeit-Agenten 5. Der Erfinder-Schwindler

Rezensionen von Sina:

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Monstergott von Caroline Schmitt

Glaube und Identität

Mit „Monstergott“ hat Caroline Schmitt nach „Liebewesen“ ihren zweiten Roman veröffentlicht.
Da ich ihren Schreibstil und den ungeschönten Blick auf die Realität schon in ihrem ersten Roman mochte, wollte ich natürlich auch „Monstergott“ unbedingt lesen.

Im Zentrum der Geschichte stehen Esther und Ben, ein Geschwisterpaar, das tief in der Gemeinde einer christlichen Freikirche verwurzelt ist.

Der Glaube ist fester Bestandteil ihres Lebens und beeinflusst den Alltag aber auch große Entscheidungen der beiden Figuren.

Die Geschichte wird in wechselnder Perspektive aus der Sicht des Geschwisterpaars erzählt, wodurch besonders gut sichtbar wird, wie tief die Strukturen der Gemeinde in die Lebensrealität der Figuren greift. Esther stößt mit ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung innerhalb der Gemeinde beim Pastor schnell auf Widerstand, während Ben durch einen moralischen Konflikt zwischen der eigenen Identität und seinem Glauben in eine tiefe Verzweiflung gerät.

Schmitt macht mit ihrer Geschichte deutlich, wie der Glaube und das Aufwachsen in einer christlichen Gemeinde den Wunsch nach Zugehörigkeit erfüllen – jedoch zeitgleich den nach Selbstverwirklichung zerstören kann.
Ihr Schreibstil hat mir auch in diesem Roman wieder gut gefallen – klar, schnörkellos, stellenweise fast etwas ironisch. Mit den wechselnden Perspektiven macht sie ohne je anklagend zu sein auf die verschiedenen Missstände innerhalb des christlichen Glaubens aufmerksam.

Das Ende des Buches war für meinen Geschmack leider nicht glaubwürdig. Die Reaktionen der Eltern auf Bens Geheimnis waren für mich im Kontext nicht nachvollziehbar und mehr als unglaubwürdig. Über Jahrzehnte verinnerlichte Denkmuster können sich nicht von jetzt auf gleich in Luft auflösen und wenn überhaupt nur mit viel Selbstreflexion, Arbeit und Zeit gebrochen werden. Ich hätte auch ein längeres Buch in Kauf genommen, wenn das Ende dafür authentischer dargestellt worden wäre.

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Monstergott