Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sheilo:
tiptoi® - Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane von Luise Terstegen
Ein wirklich lehrreiches Buch
Die KI Kimi nimmt uns in dem Buch "Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane" mit in verschiedene, wirklich spannende Themengebiete und dieses Tiptoi Buch hat meine Erwartungen wirklich übertroffen.
Die Vielfalt der Themen im Buch ist wirklich fantastisch, die Klimazonen, Entwicklung des Lebens auf der Erde, der Wetterkreislauf oder die Plattentektonik sind nur wenige Beispiele dafür, was die Kinder im Buch erwartet.
Chemische Vorgänge wie die Fotosynthese oder auch die physikalischen Hintergründe zur Funktion des Erdmagnetfeldes werden kindgerecht erläutert und an vielen Stellen habe auch ich selbst als Erwachsene noch einige Dinge gelernt. Auf den 17 Doppelseiten finden sich vor allem großformatike Zeichnungen, welche durch kurze Texte ergänzt werden. Der Großteil des Buches lässt sich dann interaktiv durch den Tiptoi Stift entdecken, wobei die Themenvielfalt selbst auf den jeweiligen Doppelseiten sehr hoch ist. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in welchem durch Auswahl des entsprechenden Begriffs die Hintergründe kurz erläutert werden.
Ich selbst habe das Buch zusammen mit meinen 6-jährigen Zwillingen entdeckt und es war wirklich faszinierend, wie gut die beiden in die jeweiligen Themen eingetaucht sind und welche interessanten Gespräche sich daraus ergeben haben. Wir sind begeistert von diesem lehrreichen Buch und würden uns sehr freuen, wenn es weitere Bücher mit so vielen Zusammenhängen geben würde, da so auch das Interesse der Kinder an den Naturwissenschaften geweckt wird. Wir können das Buch auf jeden Fall schon ab dem Alter von 6 Jahren empfehlen.
Rezensionen von lesen=liebe:
tiptoi® - Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane von Luise Terstegen
tiptoi für ältere Kinder
Ich war schon sehr neugierig auf die neue tiptoi-Reihe für ältere Kinder von 6–10 Jahren. Eigentlich dachte ich, dass bald das Ende unserer tiptoi-Zeit käme. Mit dieser Reihe erreicht Ravensburger aber nun auch das ältere Publikum. Mein erster Eindruck war: Wow, ein neues, größeres Format – und dann kam noch die Überraschung über die dünnen Seiten.
Der Geologe Georg, die Biologin Lara und die zwei Kinder Kiano und Yin begleiten durch das Buch. Auf insgesamt 17 Doppelseiten gibt es unendlich viel über unsere Erde zu entdecken. Die Themen umfassen u. a. die Entstehung unserer Erde, den Aufbau, das Wetter, die Pole, das Erdzeitalter, Meer, Wüste, Wald und vieles, vieles mehr. Neben den altbekannten Spielen wie Suchspielen und Geräuschespielen gibt es auch ein Quiz, das ich besonders toll finde. Das Buch ist sehr vielseitig und deckt viele verschiedene Themen ab, sodass die Kinder damit wirklich sehr lange Freude haben werden. Ich bin schon gespannt, ob es weitere Bücher dieser Reihe geben wird.
Rezensionen von Lesemama:
Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt von Katja Hemkentokrax
Felina und das Chaos
Zum Buch:
Felina steht kurz vor ihrer ersten Hexenprüfung, dafür muss sie nur ein Praktikum machen. Das möchte sie gerne bei Patina Grünspans Versand für Scherzartikel, Glücksbringer und Hexenutensilien aller Art machen. Zusammen mit dem Hexenkater Knopf steht sie pünktlich auf der Matte und ist stets bemüht, aber das Chaos bleibt nicht aus.
Vor allem als ihr ein Missgeschick mit einem Zauberspiegel passiert.
Meine Meinung:
Felina Fingerhut und der verflixte Schmetterlingseffekt ist das zweite Buch der Reihe, man muss jetzt aber nicht zwingend den ersten Band gelesen haben, auch wenn in dem einige von den Figuren, die auch im zweiten Buch eine Rolle spielen, vorkommen. Aber für die Geschichte braucht man keine Vorkenntnisse aus dem ersten Buch, es funktioniert auch so.
Wer den ersten kennt, weiß auch dass bek Felina nicht alles so glatt läuft, wie geplant, sondern Chaos könnte ihr zweiter Vornamen sein. Die Kapitel haben eine dem Lesealter entsprechende Länge, immer so ca. Acht bis zehn Seiten, allerdings dürften es gerne noch ein paar Illustrationen mehr sein, die sind nämlich echt genial, auch so gibt es am Seitenrand immer mal wieder was zu entdecken, was gut zu dem Gelesenen passt.
Die Geschichte ist humorvoll, aber auch spannend und Felina erlebt ein magisches Abenteuer, an dem mal wieder ihre tollpatschige Art nicht ganz unschuldig ist. Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht und ich kann es nur empfehlen.
Rezensionen von Cellissima:
Copenhagen Cinnamon 1. Delicate von Stefanie Neeb
Eine schöne Lektüre für den Herbst
Jonnas Vater, ein Anwalt, verlangt von ihr, dass sie Jura studiert. Jonna verweigert dies - woraufhin ihr Vater ihr den Geldhahn zudreht. Doch Jonna wäre nicht Jonna, wenn sie nachgeben würde ... sie ergattert einen Job im Copenhagen Cinnamon, einem coffee shop in Kopenhagen. Sie und Mads, der Eigentümer, verbringen fortan viel Zeit miteinander - und verlieben sich ineinander.
Doch beide haben eine dunkle und schwierige Vergangenheit, die sie gegenüber dem anderen unausgesprochen lassen wollen - und es besteht durchaus eine Verbindung zwischen Jonna und Mads und dieser Vergangenheit ...
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Stefanie Neebs Schreibstil lässt sich stets angenehm und flüssig lesen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jonna und aus der Sicht von Mads erzählt, was keinerlei Längen aufkommen lässt und für Spannung und eine gewisse Sogwirkung sorgt.
Dieser coffee shop ist die perfekte Kulisse für diese herbstliche Geschichte, und mit seinem Kaffee, seinen Zimtschnecken und dem Pumpkin Spice Latte sorgt er für regelrechte Wohlfühlatmosphäre.
Jonnas und Mads´ Vergangenheit und die damit verbundenen Themen bilden ein Gegengewicht hierzu und zu der eigentlichen Liebesgeschichte zwischen den beiden.
Neben den zarten Gefühlen kommt auch die Leidenschaft zwischen den beiden nicht zu kurz, ohne jedoch zu spicy zu werden.
Die Annäherung, überhaupt die ganze Liebesgeschichte zwischen Jonna und Mads, etwa die erste Nacht auf dem Hausboot ... ist einfach perfekt ge- und beschrieben.
Überhaupt ist man als Leser immer ganz nah dran an diesen gelungenen Figuren und dieser Handlung, und sowohl die Figuren als auch die Handlung üben eine immer größere Sogwirkung aus.
Und durch diese Vorgeschichte wirkt das Ende auch nicht rosarot und konstruiert, sondern glaubwürdig.
Im Großen und Ganzen habe ich diesen ersten Copenhagen Cinnamon-Band sehr gerne gelesen.
Einzig ein paar wenige Dinge fand ich nicht ganz stimmig, etwa Jonna und ihren Vater betreffend, Jonna und die Partnerin seines Vaters bzw. das Verhältnis der beiden, die Wandlung der beiden sowie eine Sache am Ende, betreffend Mads, seine Eltern und seine Reaktion auf eine Sache.
Insgesamt ist es aber ein Buch, das ich allen, die dieses Genre mögen, empfehlen würde. Es ist eine Geschichte zum Wohlfühlen mit einer schönen Atmosphäre, die durchaus auch spannend und tiefgründig ist, perfekt für diese Jahreszeit, perfekt, um es sich an einem Herbsttag oder -wochenende damit gemütlich zu machen - am besten mit einem Pumpkin Spice Latte und einer Zimtschnecke.
Wie toll, dass das Rezept für Jonnas Pumpkin Spice Latte im Buch enthalten ist!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Himmel ohne Ende von Julia Engelmann
Na ja
Charlie ist unzufrieden mit sich und der Welt, bis einer kommt, mit dem sie reden kann und der sie versteht.
Eine recht einfühlsame Schilderung der Pubertät, die Entwicklung ist aber ziemlich vorhersehbar und über weite Strecken langweilig. Da nützen auch die Weisheiten nichts, die manchmal hart an der Grenze zum Kitsch daherkommen.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Stronger With You von Silvia Maria de Jong
Ein so tolles Buch
Dies war mein erstes Buch von Silvia Maria de Jong und ich bin sehr neugierig in das Buch gestartet :
Ein toller, flüssiger Schreibstil führen dazu, dass man direkt in die Geschichte hüpft und gleich mittendrin ist. Der Einstieg fällt also leicht und schon ist man mit den wundervollen Charakteren beschäftigt, die von Silvia Maria de Jong so authentisch dargestellt sind, dass man direkt einen Bezug bekommt.
Gerade, dass hier auch das Thema Krankheit mitspielt und auch die Lasten mancher Menschen aufgezeigt werden, finde ich toll und muss sagen, dass die Autorin es perfekt versteht, mit Fingerspitzengefühl und Empathie zu erzählen.
Viele Emotionen bringen Martha und Samu mit sich und ich bin so gefesselt gewesen, von dieser wunderbaren Geschichte, so dass ich das Buch stellenweise nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Mich hat diese tolle Geschichte sehr berührt und ich hatte eine tolle Lesezeit : das war sicherlich nicht das letzte Buch von Silvia Maria de Jong das ich lese.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für dieses wundervolle Buch !!!
Rezensionen von Claudia R.:
Wundervolle Waldküche von Aurélie Valtat
Naturgericht
Klappentext / Inhalt:
Wusstest du schon, dass man Bäume und Sträucher essen kann? Sie können sogar richtig lecker sein! Lass die wundervollen Rezepte aus Blüten, Blättern, Früchten, Beeren & Zapfen deinen Speiseplan bereichern und probiere Flieder-Tiramisu, Lindenblüten-Rosengelee, Sumach-Limonade, Maronencreme, Hagebuttensirup, Cracker aus Feigen- und Maulbeerblättern, Walnusswein und vieles mehr.
Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – für jede Jahreszeit findest du die perfekten Geschmackserlebnisse! Entdecke 40 Bäume und Sträucher im Kurzporträt und erhalte wertvolle Tipps zum erfolgreichen Sammeln und Konservieren der wilden Rezeptzutaten. Inklusive nützlichem Erntekalender!
Cover:
Das Cover ist naturnah umgesetzt und bringt damit die Thematik such sehr gut rüber. Eine Frau bei einem Waldspaziergang mit einem Körbchen in der Hand ist hier erkennbar und veranschaulicht, dass man auch in der Natur einiges finden kann. Optisch und farblich ist es sehr schön umgesetzt und die Thematik wird hier sehr gut erfasst.
Meinung:
Das in der Natur mehr steckt, als man denkt beweist auch dieses wundervolle Buch mit vielen Rezepten aus der Natur. Waldküche führt in die verschiedenen Bäume, Sträucher und Pflanzen ein und zeigt, was essbar und genießbar ist und was man daraus alles machen kann.
Zu Beginn folgt eine Einführung, die auf Gefahren und Problematiken hinweist, aber auch Tipps und Tricks an die Hand gibt. Hier wird grundlegendes erklärt und darauf folgen dann auch bereits die unterschiedlichsten und verschiedenen Rezepte.
Die Rezepte sind gut und nachvollziehbar beschrieben. Hier findet sich sehr viel unterschiedliches von süßen bis herzhaften Dingen. Spannend fand ich die Schoko-Haselkätzchen, aber auch die Liköre und Aufstriche. Viel unterschiedliches gibt es hier zu finden und bei einigem wusste ich auch nicht, dass man dies essen kann.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Zuerst wird es in die unterschiedlichen Jahreszeiten gegliedert und dann findet man darunter die verschiedenen Rezepte. Am Ende des Buches gibt es auch noch einen Erntekalender und dein kleines Bestimmungsbuch um die verschiedenen Bäume und Pflanzen zu erkennen. Dies ist wirklich sehr hilfreich und auch das Inhaltsverzeichnis ist auch gut ausgearbeitet.
Die Rezepte selbst sind gut erklärt. Die Zutaten sind übersichtlich und schnell erkennbar. Auch die Zubereitungszeit, Vorbereitung und Menge ist gut zu sehen. Wunderschöne Fotos runden das Ganze gut ab und machen zusätzlich Appetit.
Die Idee dahinter finde ich gut und es zeigt, was die Natur alles bereit hält. Wenn man sich etwas auskennt und informiert kann man so einige Schätze in der Natur finden und tolle Gerichte daraus zaubern.
Fazit:
Die Natur hat einiges zu bieten, hier wird einem gezeigt, was man daraus machen kann.
Rezensionen von nanu?!:
Frag Philomena Freud von Annette Roeder
Philomenas erster Fall
Schuhe putzen und schwierige Fragen beantworten, das kann Philomena Freud am besten.
Sie verehrt Doktor Freud, und so ist es kein Wunder, dass Philomena ihr Schuhputzkönnen genau vor Doktor Freuds Praxis anbietet.
Und so kommt Philomena nicht umhin, Doktor Freuds Stammpatienten kennenzulernen. Besonders gern mag sie Sidonie von Wallersee, die Adoptivtochter einer echten Baronin.
Und ausgerechnet Sidonie wird eines Tages vor der Praxis verhaftet, ihre Erbtante soll sie ermordet haben.
Philomena weiß von einem Detail und ist davon überzeugt, dass Sidonie gar nicht die Mörderin sein kann. Und dann macht Philomena sich auf, Sidonies Unschuld zu beweisen.
Geschichten mit jungen Ermittlerinnen sprießen ja zurzeit wie die Pilze aus dem Boden. Als Fan dieses Genres kann ich einfach nicht widerstehen und musste also auch Philomena kennenlernen.
Man kann sie einfach nicht nicht mögen. Sie ist nicht nur zu allen freundlich und höflich, sie hat auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, weswegen sie auch gleich Sidonie helfen muss.
Alleine ist sie dabei zum Glück nicht. Denn eigentlich ist Philomena ein Waisenkind und als Zögling Nr. 34 auch immer auf der Flucht vor Frau Schnürschuh, der Sprengelfürsorgerin des Waisenhauses.
Von diesen Kindern gibt es eine ganze Bande und auf deren Hilfe kann sich Philomena immer verlassen. Ganz besonders dann, wenn es um Ilse Schnürschuh geht.
So manches Mal wird Philomena in die Bredouille geraten. Man glaubt ja gar nicht, wie gefährlich so eine Mordermittlung sein kann.
Was Philomena Freud ein bisschen von den anderen berühmten Detektivinnen abhebt, ist mMn der Schauplatz der Geschichte. Das historische Wien der Zwanziger Jahre und der Wiener Charme kommen hier schon ziemlich gut zur Geltung. Ich habe viele neue Ausdrücke gelernt.
Allerdings kommen Doktor Freud und seine Psychoanalyse nur am Rande vor.
Den Fall selbst fand ich schlüssig, altersgerecht und auch spannend. So ausgefuchst wie bei meinen persönlichen Buchheldinnen Flavia de Luce oder Myrtle Hardcastle geht es aber nicht zu.
Ich mochte den Humor, Philomenas Gewitztheit und nicht zu vergessen Kaiser Franz, der Riesenschnauzer, der immer an ihrer Seite ist.
Über Philomena hätte ich gerne mehr erfahren, besonders über ihre Vergangenheit. Auch kommen mir die meisten Nebenfiguren zu kurz.
Aber es handelt sich hierbei ja auch erst um den ersten Band einer neuen Reihe. Über viele neue Details würde ich mich in weiteren Bänden freuen.
Rezensionen von Claudia R.:
Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi
schöne Grundidee
Klappentext / Inhalt:
++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt – nur solange der Vorrat reicht ++
Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten – spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?
Cover:
Das Cover ist wunderschön, zart und filigran umgesetzt und auch hier merkt man bereits die japanischen Einflüsse. Optisch und farblich ist es schön erfasst und umgesetzt. Die Zeichnung gibt auch die Atmosphäre sehr gut wieder. Die Andeutung des Hauses im Hintergrund und auch die zarten Blätter des Baumes sind ein einem wunderschönen Zeichenstil umgesetzt.
Meinung:
Das Buch begeistert bereits durch seinen wundervollen Farbschnitt, welcher die Blicke auf sich zieht. Die zarten roten Blütenblätter sind filigran und schön umgesetzt und ziehen optisch an.
Inhaltlich möchte ich hier zur Geschichte nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit Details und Informationen dazu zurück.
Die Geschichte ist eine Mischung aus berührendem Roman gespickt mit Krimielementen und Rätseln, sowie kleine japanischen Weisheiten, aber auch der nötigen Distanz, welche die japanische Atmosphäre trägt und aufrecht erhält. Die Charaktere sind gut erfasst und der Großvater prägt das Gesamte durch seine mysteriösen Kriminalfälle. Und doch bleibt immer eine gewisse Ferne. Die Charaktere sind höflich im Umgang und man merkt die japanischen Einflüsse sehr gut. Die Charaktere sind sympathisch von ihrer Art und doch baut sich keine so emotionale Nähe auf, da immer eine gewisse Distanz herrscht, was wiederum zur Kultur und auch im Gesamten durchaus gut passt.
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und diese werden wiederum ebenfalls durchnummeriert und in einzelne kleinere Abschnitte geteilt. So sind die einzelnen Bereiche recht kurz und bringen Spannung und Tempo hinein. So geht es schnell und kurzweilig voran. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.
Das Gesamtkonzept folgt einer schönen Idee und die japanischen Einflüsse sind spürbar. Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi, Roman und Kurzgeschichten. Jedoch hat die Tiefe des Ganzen mich nicht ganz erreicht. Schöne Impulse sind vorhanden, aber nicht bis zu Ende ausgereift. Dies ist etwas schade.
Fazit:
Die Geschichte ist eine Mischung aus Roman, Krimi und Kurzgeschichten. Jedoch konnte es von der Tiefe nicht ganz überzeugen.
Rezensionen von Claudia R.:
How to Fight Fate (Fate Dilogie, Bd. 1) von Saskia Louis
Schicksal oder Selbstbestimmung?
Klappentext / Inhalt:
Was ist stärker: Die Macht des Schicksals oder die Macht der Liebe?
Die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen. Denn an der Seite ihres Seelenpartners soll sie unter der Göttin Moyra die Zukunft von Anima vorhersehen und das Land vor Bösem schützen.
Doch kaum hat sie ihren Seelenverwandten gefunden, stirbt er ... und damit auch die Chance auf die wahre Liebe. Kiana weigert sich, dies anzunehmen, und macht sich auf den Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu verknüpfen. Zu diesem Zweck verbündet sie sich mit dem Liebesnovizen Nevin und dem Kriegsnovizen Tyron. Letzterer ist zwar unausstehlich, aber äußerst mächtig …
Schicksal, Liebe, Krieg: Der Kampf der Götter und der Sieg des freien Willens
Seit nunmehr 300 Jahren kämpfen in Anima die Schicksalsgöttin und der Gott der Liebe gegen die Göttin des Kriegs. Wer zu einem der drei Götterorden gehört setzt im Kampf und zum Wohle des Lands Anima besondere Talente ein. Als Novizin der Schicksalsgöttin kann Kiana kurze Abschnitte der Zukunft vorhersehen; Liebesnovizen wie Nevin können die Stimmungen anderer beeinflussen und so talentierte Kriegsnovizen wie Tyron können nicht nur Waffen per Gedankenkraft lenken, sondern auch kurzzeitig übermenschlich stark sein. Ohne Seelenpartner ist man jedoch in Anima nichts wert – und wird dazu verdammt, ein einfaches und meist sehr kurzes Leben an der Front zu führen. Kann Kiana zusammen mit ihren Gefährten dieser Bestimmung entfliehen und den Lauf des Schicksals ändern?
Eine spektakuläre Romantasy-Dilogie, die vor widersprüchlichen Gefühlen und atemberaubenden Twists nur so strotzt!
Cover:
Das Cover ist verschnörkelt und fantasievoll umgesetzt. Kleinere Elemente und Strukturen sind eingebunden, aber vor allem der Titel wird hier hervor und heraus gehoben. Zentral steht dieser im Mittelpunkt. Optisch und farblich ist es harmonisch umgesetzt und wirkt auf jeden Fall romantisch verspielt, aber auch geheimnisvoll. Die Umsetzung ist auf jeden Fall ansprechend.
Meinung:
Vorherbestimmung und Selbstbestimmung, sowie Schicksal und Entscheidung sind wichtige Güter des Lebens. Doch wenn die Vorherbestimmung und das Schicksal über den Verlauf entscheiden und man keine Mitbestimmung hat, sollte man sich dann wirklich dem Schicksal fügen? Kiana, die nach dem Tod ihres Seelenpartners selbst zum Tod verdammt ist, begibt sich auf die Suche und Hoffnung nach einem anderen Schicksal, aber wird ihr dies in dieser von Seelenbändern geprägten Welt gelingen?
Zu viel sei hier noch nicht verraten. Weitere Informationen und Details dazu werden hier noch nicht verraten.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und sind zudem gut durchdacht. Auch die Idee dahinter ist sehr schön umgesetzt und auch die Welt und Magie wird, gut vorstellbar, beschrieben.
Die Geschichte ist spannend und fesselnd umgesetzt. Freundschaft, Krieg, aber auch Partnerschaft, Entwicklungen und Verwicklungen spielen hier eine Rolle. Das zentrale Gut ist hier das Schicksal und besonders der Gegensatz zwischen Schicksal und Selbstbestimmung. Man wird hier auf jeden Fall auch sehr nachdenklich gestimmt und so einige Ansätze wirken auch hinterher noch nach.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Die Anfänge sind sehr gut herausgearbeitet und auch besonders durch die kleinen Verzierungen sehr gut erkennbar. Die Kapitelanfänge zeigen die entsprechende Kapitelzahl, sowie die Perspektive, aus der erzählt wird und zumeist einen einführenden Satz oder Impuls, der den Anfang nachdenklich startet oder weitere Informationen zur Welt oder Lebensweise Preis gibt. Es wird aus Sicht von Kiana oder Tyron erzählt. Die Ich-Perspektiven machen es greifbar und nah spürbar. Auch die Emotionen sind nah zu fühlen und in Gedanken und Emotionen findet man sehr gut und spürbar hinein.
Die Kapitellängen sind gut gewählt und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss.
Die Geschichte ist wundervoll umgesetzt und zugleich auch sehr emotionsreich. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und der wunderschöne Farbschnitt rundet das Ganze perfekt ab.
Der Schreibstil und das Wortbildung sind toll und passend umgesetzt. Die Geschehnisse fantasievoll, aber auch emotionsreich verfasst und gespannt folgt man den Ereignissen und der Entwicklung.
Mich konnte dieser Auftakt überzeugen und ich bin auf den weiteren Verlauf und den zweiten Band Anfang 2026 sehr gespannt.
Fazit:
Fesselnde und emotionsreiche Romantasy mit Bezügen zu Schicksal und Selbstbestimmung.










