Kunden em pfehlungen
Rezensionen von verhei:
Der Große Gary von Rob Perry
Feinfühlige, aber auch skurrile Geschichte über Mut, Ängste und Verlust
Benjamin ist, nachdem seine Großmutter im Krankenhaus liegt, eher auf sich allein gestellt. Zusätzlich zur Angst um seine Großmutter, macht ihm, die Angst vor Krankheiten und diverse andere Ängste sein Leben schwer. Als er einen toten Wal am Stand besucht, folgt ihm ein Windhund nach Hause. Ein Essenslieferant, Leonard, erkennt in diesem den „großen Garry“, einen bekannten Rennhund, der von dessen Besitzer schon gesucht wird.
Benjamin möchte den Hund schützen und flüchtet sich auf einen Roadtrip.
Insgesamt is es eine eher ungewöhnliche Geschichte.
Ich mochte außergewöhnlichen, unverwechselbaren Charaktere, mit all ihren Ecken und Kanten. Benjamin, der eigentlich Angst von fast allem hat, nimmt einen Hund in sein Leben auf, der damit nicht in seinen Wunsch nach einem keimarmen Leben passt und überwindet Ängste. Leonard, der Träumer von der großen Geschäftsidee, der doch eher nicht in Konventionen passt- hilft Benjamin und überkommt seine eigenen Probleme. Camille, Benjamins Chefin im Supermarkt, mit ihren doch eher überdrehten Wiedergeburtsideen und Kristallen.
Der Roadtrip nimmt schon etwas skurrile Züge an. Doch speziell zwischen Benjamin und Leonard gibt es eine starke Beziehung und doch auch sehr wertvolle Dialoge. Eine Mischung aus sehr viel trockenem Humor, Alltagsbanalitäten, philosophischen Betrachtungen und Albernheiten. Rob Perry schafft es die Spannung, ob ein Verrat passiert und man den Hund behalten darf, gut mit Humor zu balancieren.
Etwas abrupt und skurril kam dann für mich dann jedoch das letzte Drittel des Romans.
Der Roman ist eine schöne Coming-of-Age Geschichte. Insgesamt ein berührender Roman über Freundschaft, Verluste und dem Überwinden von Ängsten.
Rezensionen von ingri:
Der Große Gary von Rob Perry
Feinfühlige, aber auch skurrile Geschichte über Mut, Ängste und Verlust
Benjamin ist, nachdem seine Großmutter im Krankenhaus liegt, eher auf sich allein gestellt. Zusätzlich zur Angst um seine Großmutter, macht ihm, die Angst vor Krankheiten und diverse andere Ängste sein Leben schwer. Als er einen toten Wal am Stand besucht, folgt ihm ein Windhund nach Hause. Ein Essenslieferant, Leonard, erkennt in diesem den „großen Garry“, einen bekannten Rennhund, der von dessen Besitzer schon gesucht wird.
Benjamin möchte den Hund schützen und flüchtet sich auf einen Roadtrip.
Insgesamt is es eine eher ungewöhnliche Geschichte.
Ich mochte außergewöhnlichen, unverwechselbaren Charaktere, mit all ihren Ecken und Kanten. Benjamin, der eigentlich Angst von fast allem hat, nimmt einen Hund in sein Leben auf, der damit nicht in seinen Wunsch nach einem keimarmen Leben passt und überwindet Ängste. Leonard, der Träumer von der großen Geschäftsidee, der doch eher nicht in Konventionen passt- hilft Benjamin und überkommt seine eigenen Probleme. Camille, Benjamins Chefin im Supermarkt, mit ihren doch eher überdrehten Wiedergeburtsideen und Kristallen.
Der Roadtrip nimmt schon etwas skurrile Züge an. Doch speziell zwischen Benjamin und Leonard gibt es eine starke Beziehung und doch auch sehr wertvolle Dialoge. Eine Mischung aus sehr viel trockenem Humor, Alltagsbanalitäten, philosophischen Betrachtungen und Albernheiten. Rob Perry schafft es die Spannung, ob ein Verrat passiert und man den Hund behalten darf, gut mit Humor zu balancieren.
Etwas abrupt und skurril kam dann für mich dann jedoch das letzte Drittel des Romans.
Der Roman ist eine schöne Coming-of-Age Geschichte. Insgesamt ein berührender Roman über Freundschaft, Verluste und dem Überwinden von Ängsten.
Rezensionen von Liselottchen:
Der Wind von Yorkshire von Lia Scott
Bildreicher historischer Roman im England des 19. Jahrhunderts
June lebt mit ihren beiden Schwestern, ihrer Tante und ihrem Vater in einem kleinen Ort in England. Früher war ihr Vater Pfarrer, doch nach dem Tod der Mutter verlor er den Glauben. Die Familie durfte bei der Schwägerin unterschlüpfen. Da der Vater sich mit kleinen Aufträgen als Hauslehrer oder Amtswegen für Mitbürger über Wasser hält, fragen auch die anderen zum Unterhalt bei.
Tante Eliza ist Heilerin und fährt mit einem Pferdewagen überall hin, wo sie gebraucht wird. June hilft ihr und eignet sich dadurch Wissen an. Dhalia, die Älteste, näht und Fern kümmert sich um die Schafherde und die Wolle. Ihre Wege kreuzen die des ehemaligen Wollsortierers Frank, dessen Frau depressiv ist und ihre Zeit im Bett verbringt. Als sie bei der Geburt des ersten Kindes stirbt, verlässt auch Frank den Ort und überlässt das Neugeborene seiner Schwester ...
Es fiel mir anfangs ein wenig schwer, in den Roman hineinzukommen. Viele Bilder, Beschreibungen und sehr viele Figuren, sodass die Orientierung nicht einfach war. Doch nach und nach wurde es besser und ich lernte die Personen langsam kennen. Große Sympathien hatte ich für Franky, der mit der depressiven Frau leben muss, die ihn verachtet. Es klingt durch, dass er eine Schuld auf sich geladen hat. Starke Persönlichkeiten sind vor allem die Frauen: June, ihre Tante Elisabeth und die jüngere Schwester fern, die die Schafzucht, zur damaligen Zeit in männlicher Hand, allein bewerkstelligt. Der Vater kommt am Anfang weltfremd und schwach herüber, doch gegen Ende, als seine Tochter krank wird, zeigt er, was in ihm steckt.
Leider hört das Buch mittendrin auf. Der Klappentext verrät bereits das Ende, mehr kommt nicht, da wird man auf Band 2 vertröstet. Es sind sehr viele Handlungsstränge aufgebaut, die hoffentlich alle noch einen Abschluss finden werden.
Das Buch punktet bei mir hauptsächlich durch das Ambiente. Das Leben zu dieser Zeit wird bildhaft und eindrücklich geschildert, informativ und spannend. Fans historischer Romane werden von diesem Werk begeistert sein.
Rezensionen von Liselottchen:
Noch einmal ... von Oliver Jeffers
»Keiner ist wichtiger als der andere.«
Ein bebildertes Buch für Erwachsene – die Idee fand ich gut. Die Gestaltung sieht wirklich aus, wie ein Buch für die Allerjüngsten: Illustrationen und wenig Text, oft nur ein Satz. Auch die Zeichnungen sind sparsam eingesetzt, es bleibt viel leer und die Schrift ist kindlich, wie gekritzelt. Der Inhalt ist rasch zusammengefasst: Gedanken über den Ursprung der Menschheit und dass alle erkennen sollten, dass es nur ein Wir geben kann, denn nur gemeinsam sind wir stark.
Die Zukunftsvision von einer Menschheit, die sich als Ganzes sieht und bei der alle am selben Strang ziehen, ist natürlich eine verlockende Vorstellung. Das Bild, wie Astronauten die Erde sehen, nämlich als Einheit – das gefiel mir gut. Ein Bilderbuch, das man lesen kann, schön finden mit liebevollen Gedanken - das für mich jedoch nichts Neues gebracht hat und ich bereits Lebensratgebern/Spruchkalendern davor gelesen habe. Ungewöhnlich ist nur die Gestaltung als Bilderbuch.
Das Buch selbst ist sperrig groß, schwer und unpraktisch. Schnell mitnehmen für unterwegs zu lesen, geht nicht. Ein handlicheres Format würde das Lesevergnügen vergrößern.
Rezensionen von Harakiri:
Rabenthron von Rebecca Gablé
Sehr gut, aber viel Geschichtliches
Der neue Roman von Rebecca Gablé umfasst die Jahre 1013 – 1041 und spielt zeitlich vor ihrem Roman „Das zweite Königreich“
Wie immer gibt es einen Protagonisten, der gut und edel ist. In diesem Fall: Aelfric of Helmsby. Seine Geschichte ist eng mit der der englischen Könige verwoben und seine Lebensgeschichte zu verfolgen hat viel Spaß gemacht.
Dieses Mal konnte ich allerdings teilweise gar nicht so sehr in die persönliche Geschichte der Protagonisten abtauchen, weil es sehr viele geschichtliche Ereignisse gab und die sehr viel Raum einnahmen. Ich lese immer viel lieber die persönlichen Geschehnisse. Hiervon gab es dann aber – kein Wunder, das Buch umfasst fast 900 Seiten – auch eine ganze Menge. Teils grausam, teils zart, romantisch oder stürmisch, teils roh, aber auch humorvoll. Vor allem die Beziehung zwischen Aelfric und seinem Sohn Penda mochte ich sehr.
Gablés Recherchen sind glaubhaft und gründlich und sie schafft es erneut, historische Fakten und Charaktere mit fiktiver Handlung und Charakteren zu verweben und die Hintergründe sehr detailreich auszuarbeiten. Die Sprache ist sehr bildhaft und flüssig, man kann sich gut in die Handlung hineinversetzen. Dennoch haben die vielen historischen Details und die vielen ähnlichen Namen den Lesefluss etwas gestört.
Fazit: Wieder gelingt es Gablé, ihre Leser über fast 900 Seiten grandios zu unterhalten.
Rezensionen von Karina :
Moscow Mule von Maya Rosa
Die russische Seele
Ein Roman wie der Cocktail, nach dem er benannt ist - 'Moscow Mule' - Spritzig herb, erfrischend, und alle Figuren scheinen ständig mit leichtem Standgas unterwegs zu sein. ????
Karina und Tonya leben in Moskau, gefangen zwischen gesellschaftlichen Extremen und politischen Zwängen.
Ihr gemeinsamer Traum: ein neues Leben in Europa.
Dort, wo alles besser sein soll - frei von Korruption und mit mehr Raum zur Selbstverwirklichung, besonders als Frau.
Auf dem Weg dorthin ist ihnen fast jedes Mittel recht.
Doch trotz aller Herausforderungen kommt eines nie zu kurz: exzessive Partys, durchzechte Nächte und jede Menge alkoholgeschwängerten Begegnungen.
Die Autorin Maya Rosa schafft es, diesen Drang nach Freiheit, die Suche nach Identität und weiblicher Selbstbestimmung in einem ebenso unterhaltsamen wie nachdenklich stimmenden Roman zu packen.
Besonders gelungen fand ich die ungezähmte Dynamik zwischen den beiden Freundinnen - herrlich unangepasst und mit Dialogen, die mich regelmäßig zum Schmunzeln gebracht haben. Weniger amüsant, dafür umso eindringlicher: Karinas Mutter, die scheinbar alles daran setzt, das Selbstwertgefühl ihrer Tochter zu zerschmettern - eine Figur, über die ich mich regelmäßig aufregen musste.
Zugegeben: Die meisten Charaktere waren mir ein wenig zu überzeichnet - mit einer rühmlichen Ausnahme. Die Oma. Die war einfach großartig und hat sofort mein Herz gewonnen.
Die Handlung selbst folgt weniger einem stringenten Plot als einem atmosphärischen Treiben - mehr Beobachtung als Zielstrebigkeit.
Kein Buch, das mir dauerhaft im Gedächtnis bleiben wird, aber definitiv eines, das sich leicht, unterhaltsam und stellenweise auch überraschend ehrlich liest.
Rezensionen von clematis:
If You Fly Too Far von Tine Nell
Liebe im Luxusresort
Elana verliert auf einen Schlag ihren Freund, ihren Job und ihr Dach über dem Kopf. Aufgrund einer Zeitungsannonce bewirbt sie sich kurzerhand als Fitnesscoach in einem Luxusresort auf Fuerteventura und kehrt schon wenig später Berlin den Rücken. Nach einem ärgerlichen Erlebnis auf der Fähre – aufgrund einer Doppelbuchung belegt ein Fremder ihre Kabine – ist es genau dieser Fiesling, der tags darauf Trainingsstunden bei ihr bucht.
Alles verloren, Neuanfang, das kennt man doch schon? Und trotzdem ist If You Fly Too Far ein einzigartiges Leseerlebnis, das uns mitnimmt auf die schöne, ruhige Kanareninsel Fuerteventura. Elana ist bestens ausgebildet und verfügt zudem über ausreichend Erfahrung, um sich für das Luxusquartier Pureza zu qualifizieren. Keine amourösen Abenteuer mit den Gästen, das ist das oberste Gebot und klingt für Elana unproblematisch, wer will nach einer großen Enttäuschung so schnell wieder etwas von Männern wissen? Da ahnt sie allerdings noch nicht, dass Adrian sich regelmäßig in ihren Trainingsplan eintragen lässt und eigentlich gar nicht so unsympathisch ist, wie er anfangs gewirkt hat. Aus Blicken und zufälligen Berührungen wird langsam mehr, das schlechte Gewissen ringt mit dem Verlangen. Tine Nell versteht es, die prickelnden Momente in Worte zu fassen und Stimmung ebenso wie Gefühle plastisch darzustellen. Nicht nur die Hauptfiguren Elana und Adrian wecken einen sympathischen Eindruck, auch Sunny und Dario von der Rezeption muss man einfach ins Herz schließen. Die Kulisse Fuerteventuras mit endlosen Sand- und Lavastränden, geheimnisvollen Höhlen und malerischen Fischerdörfern bezaubert ebenso wie das Luxusresort mit seinen exklusiven Gästen, die sich nicht nur über kratzige Handtücher beschweren, sondern gar nach geschälten Weintrauben verlangen. Man sieht, Tine Nell verpackt ein gehöriges Maß an Humor in diese schöne Geschichte und lässt Urlaubsflair unter der Sonne aufkommen.
Selbst wer noch nie die Kanaren besucht hat, wird schnell lebendige Bilder vor Augen haben und gebannt mitverfolgen, wann Elana als Vertragsbrüchige entlarvt wird. Im Grunde ist dieser Roman in sich abgeschlossen, aber die erfreuliche Botschaft lautet: Es gibt alsbald eine Fortsetzung – nach unterhaltsamen Stunden auf Fuerteventura freue ich mich natürlich sehr darauf.
Rezensionen von Sina:
Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher
Körper, Katze und Kontrollverlust
Daniela Dröscher konnte mich bereits mit ihrem ersten autofiktionalem Werk »Lügen über meine Mutter«, in welchem sie einfühlsam und dennoch auf gewisse Weise befangen die stille Leidensgeschichte ihrer Mutter niederschrieb, vollends überzeugen. Auch »Junge Frau mit Katze«, welches eine Art Fortsetzung darstellt, wollte ich daher unbedingt lesen.
Ela ist angehende Wissenschaftlerin und steht kurz vor ihrer Promotion. Die Verteidigung ihrer Dissertation steht zwar unmittelbar bevor, doch sie beschäftigt sich lieber mit einer Vielzahl an Symptomen, die ihr Körper scheinbar zusammenhanglos hervorbringt.
Während Ela ihren körperlichen Symptomen nach und nach auf den Grund zu gehen scheint, setzt sie sich auch immer mehr mit ihrer familiären Vergangenheit, insbesondere der Beziehung zu ihrer Mutter auseinander.
Mit einem feinen Gespür für psychologischen Tiefgang gelingt es der Autorin auch in diesem Roman wieder die Aufarbeitung familiärer Konflikte und dessen folgenschweren Auswirkungen auf Körper und Psyche in den Vordergrund zu stellen.
Es ist eines dieser Bücher, bei dem die Handlung die meiste Zeit gemächlich und leise vor sich hin plätschert. Die Autorin schafft es zugleich sanft und einfühlsam, als auch direkt und schonungslos über schwierige Themen zu schreiben.
Viel zu oft habe ich mich selbst in Ela wiedererkannt. Soll ich mit meinen Symptomen zum Arzt gehen oder reagiere ich über? Oft wird man (vor allem als Frau) ohnehin nicht ernst genommen und auch das Leid von typisch „weiblichen“ Krankheiten wird hier zum Ausdruck gebracht. Ebenso der Einfluss von psychischen Belastungen, wie Stress, Überforderung oder dem Druck der Gesellschaft etwas leisten zu müssen.
Die einzelnen Kapitel sind nach Titel bekannter Romane benannt, die auf die ein oder andere Weise immer sehr gut zum entsprechenden Inhalt gewählt sind. Dieses Detail, sowie die altdeutschen Begriffe aus den Märchenbüchern der Gebrüder Grimm, welche hier und da gekonnt und stets passend in den Text mit einbezogen wurden machen das Buch zu einer wahren Hommage an die Literatur.
Uneingeschränkt empfehlen kann ich das Buch trotz meiner positiven Bewertung jedoch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass sowohl die Auseinandersetzung, als auch der Umgang mit (chronischen) Krankheiten für den ein oder anderen einfach zu viel ist.
Rezensionen von xxx:
Zauberstäbe und ihre Geheimnisse von Stephan Köstler
Magische Entdeckungsreise durch die Welt der Zauberstäbe
„Zauberstäbe und ihre Geheimnisse“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das die Leser*innen auf eine spannende Reise durch verschiedene Zeiten, Kulturen und magische Traditionen mitnimmt. Vom Märchenhaften im Prolog über die geheimnisvolle Welt der Druiden bis hin zu witzigen Szenen in der Moderne – jede Epoche hat ihren eigenen Zauber.
Besonders gut gefallen haben mir die kreativen Ideen, wie z. B. die Krähe, die beim Druidenstab hilft, oder die herrlich humorvollen Einfälle rund um Ralphie und seine Zauberexperimente.
Auch die Gestaltung des Buches ist ein Highlight: Ausklappbare Seiten, detailreiche Zeichnungen und sogar eine Anleitung zum Basteln eines eigenen Zauberstabs lassen das Herz höherschlagen. Man spürt, dass hier viel Liebe ins Detail geflossen ist.
Einen kleinen Punkt ziehe ich ab, weil mich manche Abschnitte weniger in eine richtige Geschichte hineingezogen haben – sie wirkten stellenweise mehr informativ als erzählerisch. Trotzdem bleibt es ein wundervolles Buch, das Magie lebendig macht und sowohl Kinder als auch Erwachsene verzaubern wird.
Rezensionen von Sheilo:
My Haunted Heart - Ich sehe dich von Mimi Kylling
Geheimnisvoll und spannend
Flora ist nach dem Tod ihrer Großmutter sehr alleine und freut sich riesig, als sie nach langer Zeit endlich wieder einen Brief ihrer alten Brieffreundin erhält. Doch die Freude wird durch einen Unbekannten getrübt, der sie zu beobachten scheint. Trotz seiner geheimnisvollen Aura fällt es Flora schwer, Sawyer nicht an sich heran zu lassen.
Nur wer ist er und warum taucht er gerade jetzt in Floras Leben auf?
"My Haunted Heart – Ich sehe dich" ist in meinen Augen eine ganz besondere Romance, die mich sehr positiv überrascht hat. Mimi Kylling ist es gelungen, eine Geschichte mit einer großen Spannung zu schaffen, die sich für mich als emotionale Liebesgeschichte entpuppt und mich wirklich begeistert hat.
Das Buch hat es ab dem ersten Kapitel geschafft, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ich mag es dabei besonders, wie die emotionale Tiefe der Geschichte transportiert wird und wie ich selbst mitgerätselt und mitgefiebert habe, da der Plot-Twist zu Beginn nicht offensichtlich war.
Flora entwickelt im Laufe des Buches ein großes Selbstbewusstsein, sodass sie mehr an sich denkt und was sie glücklich macht und nicht, was andere von ihnen erwarten. Sawyer hingegen stellt Floras Glück in den Mittelpunkt und tut dabei euch Dinge, die wohl nicht jeder tun würde. Seine Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und ich liebe sein dunkles und mysteriöses Flair sehr, was ihn nur noch interessanter macht.
Insgesamt bietet "My Haunted Heart – Ich sehe dich" einen wundervollen Mix aus Romantic Suspense und Forbidden Love, den ich sehr genossen habe. Wer Liebesgeschichten mit geheimnisvollen Umständen mag, wird "My Haunted Heart" genauso lieben wie ich.










