Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
Jeder braucht mal eine Umarmung von Greg Gormley
Auf der Suche nach der perfekten Umarmung
"Jeder braucht mal eine Umarmung " ist das neue Bilderbuch von Greg Gormley und illustriert von Stef Murphy.
Es wird Anfang Oktober 2025 bei Brunnen erscheinen und ich durfte bereits per PDF die Geschichte vom kleinen Wölfchen und seiner Sehnsucht nach einer richtigen Umarmung kennenlernen
So einfach mal schnell umarmen, damit Wölfchen sich besser fühlt, funktioniert leider nicht.
Tiger, Schlange, Orang Utan und Elefant - alle geben ihr Bestes, aber so gut fühlt sich das alles nicht an..., und auch der zweite Versuch mit etwas intensiverem Drücken löst eher das Gegenteil aus und Wölfchen
flüchtet aus den Umarmungen.
Die Tierfreunde möchten aber gerne helfen und bieten andere Knuddel- Möglichkeiten an. Doch auch Kitzeln...und andere gut gemeinte Berührungen kommen nicht gut an und machen Wölfchen nur trauriger.
Doch dann kommt ein kleiner Junge und alles ändert sich....
Mein Bild- und Leseeindruck:
Cover und Titel machen neugierig und ziehen den Blick ins Buch.
Die großflächig- aquarellartigen Illustrationen mit den sympathisch dargestellten Tieren bewirken eine fantasievolle Dschungelatmosphäre, die die der Geschichte eine ansprechende Lebendigkeit verleihen.
Besonders das kleine Wölfchen mit seinen traurigen Augen und seiner großen Sehnsucht nach wohltuender Nähe, erobert schnell die Kinderherzen.
Dadurch können kleine Zuhörer dessen Gefühle leicht nachempfinden und die einzelnen Situationen beim Vorlesen direkt miterleben.
Die Texte sind kurz gehalten und unterstützen die liebenswerten ausdrucksstarken und bereits erzählenden Bilder dieser wunderbaren Geschichte.
Mein Fazit:
Ein wunderschönes Bilderbuch, das einfühlsam Gefühle widerspiegelt, eindrückliche Botschaften transportiert und ermutigt seinen Sehnsüchten zu folgen.
Rezensionen von Anjulia :
Heart of the Damned - Ihr Versprechen ist sein Untergang von Julia Pauss
Dämonendämmerung
Das Königreich Lethia ist von Dämonen bedroht. Diebin und Gestaltwandlerin Scarlett wird im königlichen Schloss geschnappt. Um einem Todesurteil zu entgehen, geht Scarlett einen Deal ein. Sie nimmt die Rolle der königlichen Verlobten an und gerät in ein Wespennest aus Intrigen und Verrat.
Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen.
Durch Dämonenangriffe und höfische Intrigen ist immer eine gewisse Spannung gegeben. Allerdings schlüpft Scarlett für meinen Geschmack fast schon zu leicht und problemlos in die Rolle der königlichen Braut. Das Setting, das von Dämonen bedrohte Land, ein Königreich, das gegen den Untergang kämpft, ist etwas finster, hat mir aber trotzdem gut gefallen. König Laurentius ist seinem Land gegenüber sehr pflichtgetreu. Ein eher ernsthafter Charakter. Scarlett ist eher eine Überlebenskünstlerin. Aus der Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, entwickelt sich Loyalität. Die Liebesgeschichte hat mir zugesagt, aber nicht hundertprozentig gefesselt. Scars und Rens Erzählperspektive wechseln sich ab. Trotz der Ich-Perspektiven schaffen es die Protagonisten, Geheimnisse vor dem Leser zu wahren. Die von der Autorin eingebauten Twists haben mir gut gefallen, da sich das Buch so von durchschnittlicher, vorhersehbarer Standard- Romantasy abhebt. Gerade das Ende hat nochmal einen ziemlichen Wow-Effekt, der mich auf die Fortsetzung neugierig macht.
Rezensionen von verhei:
Café Finito von Sybil Volks
Der Umgang mit dem Tod- eine Trauerrunde bei Kaffee und Kuchen
Das Cafe Finito liegt auf dem Dorotheenstädtischem Friedhof in Berlin. Der Friedhofsverwalter Kristof Fährer ist die gute Seele des Friedhofs und leitet das Cafe Finito samt Trauergruppen. Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, Lebenssituation und Glaubens treffen sich bei diesen Runden, um ihre Trauer zu überwinden.
Ruhig und tiefgründig und auch mit etwas Witz, führt uns die Autorin einerseits durch ein Jahr am Friedhof und der Trauergruppe und andererseits an die unterschiedlichen Geschichten der Trauernden heran. Die Geschichten könnten nicht unterschiedlicher sein und sind natürlich auch tragisch. Doch der Autorin gelingt es dennoch dies mit einer gewissen Ruhe und Leichtigkeit zu vermitteln.
Die Charaktere fand ich sehr gelungen und aus dem Leben gegriffen und sie sind so divers, dass anschaulich gezeigt wird, dass trotz verschiedener Lebenssituationen, Alters und Glaubens, die Trauer doch ähnlich ist. Umso schöner ist, dass die Trauergruppe als solches zusammenwächst und eine kleine Familie wird.
Nebenbei schafft es die Autorin auch noch so manches Detail über berühmte Verstorbene, die auf besagtem Friedhof bestattet sind, zu vermitteln.
Für mich definitiv ein Buch das Nachwirkt und Trost spendet, denn der Tod gehört nun einem zum Leben dazu.
Rezensionen von peedee:
Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins
Bittersüsse Geschichte, unpassender deutscher Titel
Lily hat ihren Mann Adam verloren. Nun ist es bereits ein Jahr her, aber doch fühlt es sich zuweilen an, als wäre es erst kürzlich passiert. Sie hat noch ein Versprechen gegenüber Adam einzulösen: Er hat sie gebeten, ihren früheren besten Freund Josh zu suchen und sich auszusprechen. Sie hat so viele schöne Erinnerungen an Josh aus ihrer Kindheit, aber der furchtbare Streit am Abend vor ihrer Hochzeit und der nachfolgende Kontaktabbruch haben vieles überlagert.
Wieso soll sie ausgerechnet jetzt Josh suchen?
Erster Eindruck: Das Cover mit den glänzenden Elementen gefällt mir.
Das Buch spielt auf mehreren Zeitebenen, die u.a. von der Gegenwart bis zwanzig Jahre in die Vergangenheit zurückgehen (der Wechsel der Zeit ist meist gut angegeben).
Die Beschreibungen im Prolog, zu den letzten Stunden von Lilys Ehemann Adam, waren sehr beklemmend, aber auch berührend. Ich bewundere Menschen, die z.B. in Hospizen arbeiten können und an dieser Situation nicht zugrunde gehen. Adam hat Lily das Versprechen abgenommen, Josh zu suchen, die „Sache“ zu bereinigen und sodann ihnen (Josh und Adam) zu vergeben. Was war da los?
Das Kennenlernen von Lily und Josh zwanzig Jahre zuvor war nicht gerade von Liebeswürdigkeit seinerseits gekrönt. Josh hat grossspurig ausgeteilt. Er hat in Heimen und Pflegefamilien sehr schwere Zeiten erlebt – diese Arroganz half ihm bestimmt, den Tag zu überstehen. Einen Tag, dann noch einen Tag…
In der Gegenwart muss Lily herausfinden, wo Josh hingegangen ist, was nicht einfach für sie ist, da sie beide ja keinen Kontakt mehr haben wollten. Aber sie ist es Adam schuldig.
Durch die diversen Rückblenden erfährt man einiges über Lilys Beziehung zu Adam und die Freundschaft zu Josh. Und auch über den ersten Kontakt der beiden Männer in Lilys Leben. Ist es überraschend, wenn ich sage, dass es eine eher unterkühlte erste Begegnung war? Ich denke, nicht.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Es hat zuweilen meine Geduld strapaziert, wenn ich dachte, dass sie doch endlich miteinander sprechen sollten, aber dann war ich wiederum sehr berührt von dem Gelesenen. Abschliessend muss ich sagen, dass sich mir der deutsche Buchtitel überhaupt nicht erschliesst. Der englische Titel ist wieder einmal viel besser und hätte sicher auch auf Deutsch gut funktioniert. Der Ausgang der Geschichte war bittersüss – von mir gibt es 5 Sterne.
Rezensionen von gerlisch:
A Forgery of Fate von Elizabeth Lim
Traumhaft schöne Romantasy
Die junge Tru Saigas schlägt sich nach dem Verschwinden ihres Vaters als Kunstfälscherin durch um ihre Familie vor dem Verhungern zu retten. Tru ist klug, mutig aber auch verletzlich und voller Wiedersprüche. Der geheimnisvolle Drachenlord Elang nimmt sie mit in seinen Palast im Meer, damit sie durch ihre Fähigkeit, die Zukunft zu malen, seinen persönlichen Fluch beendet.
Die Autorin Elizabeth Lim entführt uns mit „A Forgery of Fate“ in ein romantisches Fantasy-Abenteuer. Eine Welt voller Geheimnisse und Intrigen fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mit einem bildgewandten Schreibstil entsteht ein regelrechter Sog, der den Leser nur so durch die Seiten fliegen lässt.
Die Geschichte spielt hauptsächlich im Unterwasserreich Ai’long, die traumhafte Welt wird mit Detailverliebtheit beschrieben. Schildkrötenwächter, Nixen, Haie und eine temperamentvolle Wasserdämonin schaffen eine magische Kulisse.
Die zart wachsende Romance zwischen Tru und Elang knistert immer wieder, kommt allerdings auch ohne Spice aus. Sie bleibt zart und glaubwürdig, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Story ist eine traumhaft schöne Romantasy mit einem genialen Weltenaufbau, tiefgründigen Figuren, und einem tollen Setting voller Farbe. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight.
Rezensionen von Lesemama:
Learning Curve von N.R. Walker
Cobey und Vincent
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Cobey darf sein Sportstipendium nicht verlieren, darum haben seine Eltern ihm in seinem zweiten Collegejahr in einem Wohnjeim untergebracht und er soll Nachhilfe nehmen, denn Cobeys großer Wunsch ist, in der NFL zu spielen.
Vincent, Cobeys neuer Mitbewohner ist sehr introvertiert und hat kaum Freunde, aber er ist heiß und Cobey kann ihm nicht widerstehen.
Die beiden schließen einen Nachhilfepakt, von dem beide sehr profitieren.
Meine Meinung:
Ich las bisher alle Franklin U Bücher, die bisher erschienen sind und sie haben alle eines gemeinsam, sie haben Queere Charaktere, einer ist Sportler, der andere nicht. Man könnte es auch Sportromance nennen. Was die Bücher aber unterscheidet, jedes wurde von einer/einem anderen Autor*in geschrieben, daher sind sie dann doch alle anders.
Learning Curve könnte glatt mein Lieblingsteil sein, ich mochte Cobey und Vincent tatsächlich von der ersten Seite an. Es gab auch kein ewiges Geplänkel, die beiden mögen sich, sie zeigen es sich und so einfach kann es sein. Und trotzdem war es so süß, aber auch ganz schön prickelnd. Wie schon erwähnt mochte ich beide auf Anhieb. Vobey ist ein so netter, zuvorkommend junger Mann, total sympathisch, nicht eingebildet, obwohl er sehr erfolgreich Football spielt und Vincent verkörpert den Nerd so nervig, das es schon sehr süß ist. Er wird rot, er ist schüchtern, er ist introvertiert, kurzum, er ist einfach toll. Es passiert nicht wirklich viel in der Buch, außer dass dich sie zwei näher kommen, aber es ist trotzdem sehr schön zu lesen. Unterhaltsam, kurzweilig und seh
Rezensionen von PMelittaM:
Das Gesetz der Orks von Michael Peinkofer
Der Abschlussband der ersten Trilogie
Die Orkbrüder Balbok und Rammar konnten ihre Gier nicht beherrschen und sind von jetzt auf gleich auf einer fremden Insel gelandet. Schnell stellen sie fest, dass es kein guter Ort ist, hier werden Orks versklavt und Elfen sind böse und grausame Herrscher. Das geht natürlich gar nicht, das müssen Balbok und Rammar wieder in die richtigen Bahnen lenken
An dem Ort, von dem die beiden Orks verschwanden, tauchen dafür wie aus dem Nichts mehrere Elfen auf, Elfen, die so gar nicht den Elfen, die man bisher auf Erdwelt kannte, gleichen.
Das müssen auch Alannah und Corwyn bald feststellen. Und diese Elfen, die schnell als Dunkelelfen erkannt werden, sind nicht die einzige Überraschung für die beiden Herrscher, denn es tritt auch ein Zauberer in ihr Leben, der Alannah offenbar von früher kennt, auch wenn sie sich nicht an erinnern kann.
Der Abschlussband der Trilogie bringt eine ganze Reihe Überraschungen mit, und leitet zudem zur nächsten Trilogie des Autors über, in der es um Zauberer geht, und die Jahrhunderte vorher spielt. In diesem Band erhält man schon eine gewisse Ahnung davon, um was es dort gehen könnte. Diese Trilogie ist bereits komplett erschienen. Und auch Rammar und Balbok haben bereits weitere Romane erhalten, es gibt also noch einiges zu lesen.
Wenn Balbok und Rammar mit im Spiel sind, geht es nicht ohne Humor, die beiden, vor allem Rammar, sind einfach zu durchgeknallt. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch sehr spannend werden kann. Denn die beiden, und nicht nur sie, kommen immer wieder in gefährliche Situationen, im Falle der beiden Orks sind diese oft sogar regelrecht wahnwitzig. Ich mag es, auf welche skurrilen Ideen Michael Peinkofer manchmal kommt.
Die Kapitelüberschriften sind, ich mag diese Idee, alle auf Orkisch. Damit man sie, und auch die Wörter, die Balbok und Rammar mitunter benutzen, verstehen kann, findet man im Anhang die Übersetzungen, sowie einiges Wissenswerte über die Sprache der Orks. Man kann aber auch einfach weiterlesen und den Lesefluss ungestört lassen. Balbok und Rammar versteht man in der Regel auch aus dem Kontext. Ebenfalls im Anhang findet man ein Orkisches Rezept, die Zutaten dürften aber eine Herausforderung sein.
Der Abschlussband dieser Trilogie ist noch nicht das Ende der Geschichte der beiden Orks. Mittlerweile sind weitere Bände erschienen. Die Trilogie hat trotzdem einen guten Abschluss erhalten, es werden Geheimnisse gelüftet, Gefahren bestanden, und die Bruderliebe der beiden ist weiterhin besonders … Wer Fantasy mit Humor mag, sollte es einmal mit diesen Orks versuchen.
Rezensionen von nuean:
Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich von Sandra Grauer
Gute Idee, starke Charaktere, trotzdem hat es mich nicht ganz gepackt
Ich habe schon einiges von Sandra Grauer und konnte an dem Cover wieder nicht vorbei. Die Cover sind wirklich immer toll. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht und Vampirromane habe ich schon länger nicht mehr gelesen.
Paige muss sich als Tochter des Oberhauptes der Bikergang in New Orleans beweisen und als einzige Frau ihren Platz an der Spitze verteidigen.
Sie ist stark und schlagfertig und schützt mit dem Rest der Gang die Stadt vor den Vampiren. Lavaughn ist sehr von sich eingenommen und verfolgt seine Ziele. Beide zusammen sind doch sehr explosiv.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und flüssig. Manchmal doch sehr ausführlich.
Der Einstieg ins Buch war gleich sehr herzzerreißend und spannend. Auch die Einführung in Paige´s und Lavaughn´s Leben hat mir gut gefallen und das Aufeinandertreffen der Beiden hat mir gut gefallen. Da aus beiden Perspektiven erzählt wird erhält man noch mehr Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten, was ich liebe. Die Idee ist auch wirklich gut nur zwischendrin gab es einige Längen, die mich nicht so mitfiebern lassen haben. Zum Ende hin wird es wieder sehr spannend und es tauchen die Charaktere der anderen Bücher der Autorin auf und es wird nochmal richtig spannend. Ich muss zugegeben, dass ich von den vorangegangenen Büchern immer nur Teil eins gelesen habe, weil ich auch da nicht vollends überzeugt war. Ich bin gespannt, ob ich wenn Teil 2 rauskommt, dazu greifen werde.
Fazit: Tolle Idee mit viel Potential, trotzdem hat es mich nicht umgehauen.
Rezensionen von Lesemama:
Schule mit Juli von Petra Eimer
Projekttage mit tierischer Unterstützung
Zum Buch:
Kurz vor den Sommerferien sind in Pauls Schule Projekttage zum Thema Tiere. Alle dürfen ihre Haustiere mitbringen, alle, außer Anna und Paul. Pferde seien zu groß.
Dann erfahren Paul und Anna dass Max Versetzung gefährdet ist und Max eine Präsentation halten darf, um seine Note zu verbessern.
Paul, Anna und Max schmieden einen Plan der ganz nebenbei noch viel mehr bewirkt als nur eine Versetzung von Max.
Meine Meinung:
Ich liebe Juli. Schon seit dem ersten Buch von Paul und Juli bin ich ein großer Fan der yReihe. Ich mag die Personen, die in den Büchern eine Rolle spielen und ich mag natürlich Juli und alle anderen tierischen Chatakteren.
Aber auch der Aufbau der Bücher ist toll gemacht, es ist so gemacht, dass es großem Spaß macht, es zu lesen. Verschiedene Schrifttypen lockern auf, dazu noch die wunderbaren Illustrationen, die einfach nur Freude bereiten, gut zu dem Gelesenen passen und auch für jüngere, denen man vielleicht noch vorliest, genug zu entdecken bietet.
Die Geschichte an sich hat mir natürlich auch sehr gut gefallen, ich fand die Idee mit den Projekttagen gut, auch wenn es ein wenig im Chaos endete. Und ich finde den Rektor toll, der so um seine Schule kämpfte.
Auch das Thema Assistenttiere wurde gur aufgegriffen und kindgerecht erklärt,so das sich wohl so einige lesenden Kinder ein paar Therapietiere in der Schule wünschen würden. So eine Juli würde den Schulalltag schon ordentlich spannend machen.
Mir hat es jedenfalls wieder sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
Rezensionen von clematis:
Schwestern der Freiheit von Heather Morris
Drei Jahre und sieben Monate
Die japanische Armee übernimmt 1942 Singapur, wer kann, flieht. Auch Musikerin Norah Chambers und Krankenschwester Nesta James (zwei reale Charaktere) begeben sich an Bord der HMS Vyner Brooke und setzen ihre Hoffnung auf eine rechtzeitige Flucht Richtung Australien. Diese wird aber schon bald durch Fliegerbomben zunichte gemacht, die Überlebenden werden auf indonesischen Inseln interniert.
Drei Jahre und sieben Monate dauert das Martyrium unter japanischer Aufsicht.
Chronologisch geht Heather Morris bei ihren detaillierten Beschreibungen vor, lehnt sich dabei sehr genau an Berichte von Überlebenden und deren Angehörigen an. Das brennende Singapur ist Ausgangspunkt, weiter geht es durch verschiedene Lager bis hin zur Befreiung im September 1945. Schnörkellos und mit bedrückender Sachlichkeit erzählt Morris im Präsens, wodurch eine ganz besondere Atmosphäre im Roman entsteht. Obwohl Verletzungen – durch Abseilen vom Schiff, Schwimmen im Mangrovengebiet und später physische und psychische Gewalt durch die Aufseher im Lager – allgegenwärtig sind, findet sich immer irgendwer, der Zuversicht und Trost spendet, auch wenn die Lage hoffnungslos scheint. Insbesondere die Tätigkeit der australischen Krankenschwestern, aber auch aller anderen Kriegsgefangenen wird von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Die Geschichte zeigt einmal mehr, wie groß der Zusammenhalt in einer erzwungenen Gemeinschaft sein kann, wenn jeder aufgrund seiner Fähigkeiten und Stärken seinen Teil beiträgt, wie lindernd die Musik wirkt. Aber auch zu welchen Grausamkeiten Menschen leider fähig sind, wird offenbar. Drei Jahre und sieben Monate unter den beschriebenen Bedingungen sind unvorstellbar, völlig verständlich, dass die vierundzwanzig (von über sechzig) Krankenschwestern bei ihrer Rückkehr nach Perth als Heldinnen gefeiert worden sind.
Ein Roman nach einer wahren Geschichte – unfassbar, was damals passiert ist. Leseempfehlung für all jene, die den Zweiten Weltkrieg nicht nur unter den Gesichtspunkten von Nazis und Konzentrationslagern in Europa näher beleuchten möchten.











