Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Die Legenden der Albae - Blutrote Himmel von Markus Heitz
Dark-Fantasy
Klappentext / Inhalt:
Band 6 der Dark Fantasy Bestseller: Markus Heitz erzählt die Legenden der gefürchteten Albae weiter
Über dem Geborgenen Land erscheinen Albae in Flugmaschinen und stellen den Bewohnern ein Ultimatum: Entweder es erfolgt die Herausgabe eines wertvollen Steinsarkophags samt Dieb oder nichts und niemand ist mehr vor den Albae sicher.
Allerdings weiß kaum jemand im Geborgenen Land etwas von dem Sarkophag und der Person, die ihn gestohlen hat. Außer den verhassten Ragana, Caphorias und Khitâburàs.
Aber Caphorias sitzt isoliert im Gefängnis, und Khitâburàs ist die Drohung einerlei.
Doch die kleine Albin Sajù will ihren Freund Caphorias aus dem Kerker befreien, und plötzlich stecken die drei mitten in der fieberhaften Suche nach dem Sarkophag.
Gleichzeitig kommen die Albae, die in der Freien Stadt Brandenwall insgeheim unter den Menschen leben, nicht zur Ruhe. Denn einer der fremden Albae flüchtet sich vor den Augen der zwergischen Großincvizitoria hinter die Mauern. Daraufhin setzt sie alles in Bewegung, um die Stadt und letzte Zuflucht der heimischen Albae inmitten der Wirren dem Erdboden gleichzumachen. Wird es ihr gelingen?
Auch unter den fremden Albae kippt die Stimmung. Unversehens entbrennt Zwist, ausgelöst durch einen gefundenen Schädel, der angeblich die Reliquie eines gottgleichen Infamen sein soll. Aber das macht es für das Geborgene Land nicht besser. Im Gegenteil …
"Dunkles Erbe hat alles, was ein guter Fantasy-Roman braucht. Starke und düster-coole Helden, eine faszinierende und von Heitz toll ausgestattete Welt, und eine fesselnde, abenteuerliche Geschichte, die nicht mit Schauwerten geizt", schreibt denglers-buchkritik.de
Weitere Romane aus der Reihe "Legenden der Albae":
Gerechter Zorn
Vernichtender Hass
Dunkle Pfade
Tobender Sturm
Dunkles Erbe
Cover:
Das Cover ist spannend und fantasievoll umgesetzt. Die bildlichen Elementen sind in blutroten Farbtönen umgesetzt und geben so eine besondere Stimmung und Atmosphäre wieder. Das Cover wirkt einerseits geheimnisvoll, aber auch spannend gefährlich. Von der Struktur und Umsetzung ähnelt das Cover den anderen der Reihe und so ist hier durchaus ein Wiedererkennungseffekt zu anderen Büchern der Reihe erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den sechsten Band. Man kann durchaus mit dunkles Erbe oder auch bultrote Himmel beginnen, um aber die kompletten Zusammenhänge und Hintergründe zu verstehen, sind hier Vorkenntnisse schon von Vorteil und zu empfehlen.
Es teilt sich in drei Handlungsstränge, in denen man einigen Albae an verschiedensten Orten im Geborgenen Land folgt und mehr über ihre Ziele und Pläne erfährt. Ein zentraler Punkt hier ist der geheimnisvolle Steinsarkophag, der gestohlen wurde. Während die unheimlichen Geschehnisse im Geborgenen Land rund um die fremden Albae weiter voranschreiten, gibt es auch ein Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren, deren Wege hier spannend voran geführt werden.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist auch in diesem Band sehr bildgewaltig und atmosphärisch. Düster und blutig geht es auch hier zu, da es keineswegs ein ruhiger Fantasyroman ist, sondern schon eher als fesselnde Dark-Fantasy angesiedelt wird und diesem Namen alle Ehre macht.
Die Gliederung ist umfassend und gut durchdacht umgesetzt. Es wird in das Buch der Dunkelheit, das Buch der Freundschaft und das Buch der Hoffnung unterteilt und diese einzelnen Bücher dann wieder in weitere Kapitel. Zu Beginn eines jeden Buches findet man die handelnden Personen und Zuordnungen. Ganz am Anfand des Buches findet man auch nochmal einige begriffliche Erläuterungen und Zuordnungen, welche den Einstieg vereinfachen. Auch die Karten am Anfang und Ende sind toll gestaltet und zugleich sehr hilfreich. Die länge der einzelnen Abschnitte und Kapitel ist gut gewählt und auch die jeweiligen Anfänge sind gut ersichtlich.
Schnell findet man sich in Geschehen und Ereignisse hinein. Düster und voller spannender Abenteuer geht es in diesem Buch weiter voran. Schnell wird man an das Ganze gefesselt und nach und nach scheinen sich die Stränge und Fäden zu verbinden. Auch wenn manches anfangs etwas viel erscheint, so findet man mehr und mehr hinein und wird an die Ereignisse und Abenteuer gefesselt und möchte stets mehr erfahren.
Fesselnde und düstere Unterhaltung, gepaart mit so einigen Überraschungen und packenden Wendungen. Intrigen, Täuschung, aber auch Hoffnung und Freundschaft spielen hier mit rein. Eine gute Portion Misstrauen sollte man hier aber immer an den Tag legen.
Fazit:
Fesselnde und düstere Unterhaltung, gepaart mit so einigen Überraschungen und packenden Wendungen.
Rezensionen von Claudia R.:
Das letzte Versprechen + Das einzige Kind von Hera Lind
bewegend und mitfühlend
Klappentext / Inhalt:
Zwei Nummer-1-SPIEGEL-Bestseller in einem Band!
Der Doppelband von Bestseller-Autorin Hera Lind enthält die ergreifenden Tatsachenromane »Das letzte Versprechen & Das einzige Kind«.
Das letzte Versprechen: Brutal wird die kleine Anni 1944 in Siebenbürgen aus den Armen ihrer jungen Mutter gerissen – und in ein jugoslawisches Kinderheim verschleppt.
Zwar gelingt dem Kind schließlich die Flucht, doch damit ist ihr Leid noch nicht zu Ende: Annies schwer traumatisierte Mutter hat keine Liebe mehr übrig, und im Nachkriegsdeutschland ist kein Platz für das Leid der vergessenen Generation …
Das einzige Kind: Oktober 1940 im ehemaligen Jugoslawien; eine Granate, die faschistische Ustashas in sein Zuhause werfen, macht den 5-jährigen Djoko zum Waisen. Für den kleinen Jungen beginnt eine jahrelange Flucht mitten durch die schlimmsten Kriegswirren. Immer wieder findet Djoko Hilfe, immer wieder werden ihm Menschen entrissen. Aber eines verliert er nie: die Hoffnung.
Zwei ergreifende Kinder-Schicksale aus der Zeit des 2. Weltkriegs
Die Schicksale von Anni und Djoko zeigen, wie grausam Krieg ist – vor allem zu Kindern. Und dass es trotzdem immer Grund zur Hoffnung gibt. Bestseller-Autorin Hera Lind macht in ihren berührenden Romanen, die auf wahren Begebenheiten basieren, die dunklen Kapitel unserer Geschichte erlebbar und erleuchtet sie mit Menschlichkeit.
Cover:
Das Cover zeigt eine Mutter, die ihr Kind umarmt. Es wirkt sehr innig und ergreifend. Optisch und farblich ist es entsprechend umgesetzt und anhand des Covers merkt man bereits, dass Emotionen hier eine wichtige Rolle spielen.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um einen Doppelband von zwei bewegenden und hoffnungsvollen Geschichten, welche auf wahren Begebenheiten beruhen. Die Geschichten nehmen ca. je eine Hälfte des Buches ein. Leider gibt es keine direkt Abtrennung durch ein farbliches Element, Bändchen oder Seitenzahlangabe am Beginn, was ein wenig schade ist. Dennoch ist es gut zu finden, wenn man auch zuerst etwas suchen muss.
Die beiden Geschichten an sich sind unterschiedlich und verschiedenen, beide gehen jedoch sehr ans Herz. Man merkt ihnen die Authentizität an und auch die Emotionen und Gefühle sind nah spürbar.
Inhaltlich möchte ich hier jetzt nicht weiter auf die beiden Geschichten eingehen oder weiter ins Detail gehen, da man sich den Inhalt selbst anlesen kann, verzichte ich hier auf weitere Angaben und empfehle das Buch selbst zur Hand zu nehmen.
Der Schreibstil ist bewegend und mitnehmen. Man kann sich gut in Situationen und Charaktere hineinempfinden. Auch die Hintergründe und die damalige Zeit wird gut vorstellbar erfasst, man kommt in die Verhältnisse und Gegebenheiten der damaligen Zeit hinein. Aber neben den Emotionen und dunklen Seiten der damaligen Zeit, kommt auch die Hoffnung nicht zu kurz.
Die beiden Geschichten sind bildlich erzählt. Es wirkt sehr nah und auch die Charaktere kommen sehr authentisch und real herüber. Man findet sich in Emotionen und Gedanken gut hinein. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Orts- und Zeitangaben sind sehr hilfreich. Die wechselnden Perspektiven machen es sehr fesselnd und auch das einfügen von Briefen und Dokumenten macht es sehr interessant. Die Erzählungen sind sehr emotionsreich und man erlebt es nah und spürbar mit.
Die Autorin schafft es auch hier eine Nähe aufzubauen, aber auch den Leser in die Geschichte einzubinden und mit den Charakteren und den Situationen mit fühlen zulassen.
Fazit:
Zwei bewegende und mitfühlende Geschichten nach wahren Begebenheiten.
Rezensionen von Astrid:
Es könnte so einfach sein von Anne Handorf
Die Zeit beim Lesen verging mir viel zu rasch, aber das fand ich gleichzeitig auch wunderbar.
Zuallererst begeisterte mich, dass der Inhalt von einem Autorenpaar erschaffen wurde. Ich stelle mir das herausfordernd vor, denn als schreibendes Duo muss man sich miteinander wohl fühlen, um ein Manuskript zum Buch zu machen. Der Inhalt wirkt wie aus einem Guss. Ständig fragte ich mich, wer wohl welchen Teil erdacht hat.
Zum Buch:
Vera begleite ich als Protagonistin beim Verfassen eines neuen und (womöglich) letzten Manuskripts. Ich folge ihr im Alltag, erlebe Beziehungen mit ihrem Mann, den Nichten, der Verwandtschaft und den Freunden, den Vertragspartner:innen. Ich erfahre von Schicksalen. Vor allem aber ist es Veras Werdegang, der seine Besonderheiten hat (dazu verrate ich nicht mehr, denn das wäre schade). Zudem nehme ich Teil an ihrer täglichen Schreibroutine, wobei ich bald bemerkt habe, dass mich Veras Gedanken ansprechen. Sie ist doch einige Jahre älter als ich, feiert bald ihren 65sten Geburtstag und erzählt vom Wind, der einer (vermeintlich) 'widerspenstigen' Frau entgegenweht, die für sich nichts als Gleichberechtigung beansprucht.
In gewisser Weise ist das Buch eine Ermutigung, sich nicht einschüchtern zu lassen, nicht aufzugeben, wenn etwas nicht sofort gelingt.
Die Zeit beim Lesen verging mir viel zu rasch, aber das fand ich gleichzeitig auch wunderbar.
Rezensionen von Claudia R.:
Die Schule der Herzenspferde 3: Zorro & Elin von Judith Weber
Wut und Zwillingsfohlen
Klappentext / Inhalt:
Mit den Herzenspferden zum Leseprofi!
Zahlreiche Illustrationen und große Schrift
Bestens für ungeübte Leserinnen und Leser geeignet
Für Kinder ab 8 Jahren
Daumenkino zeigt spielerisch den Lesefortschritt
Also los: aufgeschlagen und losgaloppiert!
Neues von der Schule der magischen Pferde - große Spannung und Zwillingsmagie!
An der Kirschbaumschule ist das Fohlen-Fieber ausgebrochen: In einer Gewitternacht bringt die Pegasus-Stute Runa Zwillinge zur Welt! Doch die Fohlen sind so verschieden wie Tag und Nacht.
Während alle die sanfte hellbraune Zora lieben, fühlt sich Elin zum zornigen schwarzen Blitzpferd Zorro hingezogen. Sie weiß nicht, wohin mit ihrer Wut über die Trennung ihrer Eltern und eckt in der Schule immer wieder an. In Zorro findet Elin einen Wesensverwandten und Freund. Die beiden lernen, ihre Wut in Energie zu verwandeln – und die wird dringend gebraucht, denn der böse Mr Arcor plant, die Fohlen zu entführen.
Alle Bücher der zauberhaften Pferde-Serie:
Band 1: Toni & Cosmo
Band 2: Runa & Kim
Band 3: Zorro & Elin
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Man erkennt ein Mädchen mit zwei kleinen Fohlen und einer besonderen Verbindung zwischen diesen. Optisch und farblich ist das Ganze wunderschön umgesetzt und auch die Verbindung zu den anderen Covern der Reihe ist erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten Band dieser Reihe, die Bücher können aber auch gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Geschichten in sich geschlossen sind und immer andere Charakter mal mehr mal weniger im Fokus stehen.
Die beiden Zwillingsfohlen Zora und Zorro sind sehr unterschiedlich. Elin hat familiäre Probleme und durch die Trennung ihrer Eltern viel Wut im Bauch. Daher fühlt sie sich sehr zu Zorro hingezogen, welcher auch eher zorniger Natur ist und gemeinsam versuchen sie ihre Wut in Energie umzuwandeln, ob ihnen dies gelingt und ob sie die Entführung der Fohlen verhindern können, das erfahrt ihr, wenn ihr selbst nachlest.
Denn vom Inhalt möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm, locker, einfach und flüssig lesbar. Die Schriftgröße ist angenehm und für die Altersgruppe entsprechend gewählt. Die Texte sind einfach und gut lesbar gehalten. Auch die Textlänge ist angemessen und entsprechend kindgerecht gewählt. Die teils recht kurzen Kapitel ermöglichen einen guten und schnellen Lesefortschritt. Diese Lesefortschritt ist auch an der Seite anhand einer Art Daumenkino erkennbar, welches durch ein galoppierendes Pferd symbolisiert wird.
Die Kapitel sind gut und deutlich erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, verraten dabei aber nicht zu viel. Gestaltung und Gliederung haben mir sehr gut gefallen.
Die schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze perfekt ab. Diese geben das Gelesene gut wieder und setzen es sehr schön um. Die Zeichnungen sind toll gewählt und lockern zudem das Schriftbild auf und runden es im Gesamten gut ab.
Die Geschichte ist liebevoll und spannend umgesetzt. Auch die Emotionen und Entwicklungen sind gut verständlich beschrieben und umgesetzt.
Fazit:
Liebevolle Geschichte über Wut und Zwillingsfohlen, in Gefahr.
Rezensionen von Ryria:
Die Frau in den Fluten von Loreth Anne White
Hinter der Fassade
Chloe beobachtet gerne ihre Mitmenschen (manche würden es vielleicht sogar Stalking nennen) und ist dadurch bereits nach wenigen Tagen gut mit dem Leben ihrer neuen Nachbarn vertraut. Doch ist ihr Leben wirklich so perfekt, wie sie es darstellen? Zusammen mit Chloe werden so einige dunkle Geheimnisse aufgedeckt und Menschen an ihre Grenzen getrieben.
Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt und spielen an mehreren Tagen, wobei die Überschriften die zeitliche Einordnung erleichtern.
Dazwischen gibt es immer wieder Auszüge aus einer True Crime Serie, die sich mit den Geschehnissen der Handlung beschäftigt. Diese zusätzliche Perspektive aus der Zukunft sorgt für erhöhte Spannung: Man weiß dass schlimme Dinge passieren werden, aber man hat noch keine Ahnung WIE und WARUM.
Auch wenn hier kaum klassische Krimielemente vorhanden sind und der Fokus eindeutig auf den Charakteren liegt, kann man super mitfiebern und miträtseln. Wem kann man vertrauen, was verbergen die Personen alle?
Die Spannung bleibt lange Zeit recht hoch, flacht ab einem bestimmten Punkt dann jedoch ab und man kann sich größtenteils denken, was die Wahrheit ist.
Dies ist kein Thriller, bei dem man mit einem sympathischen Charakter mitfiebern kann, ganz im Gegenteil. Besonders in der ersten Hälfte mochte ich eigentlich niemanden dort, fand die Charaktere aber trotzdem toll geschrieben. Die Autorin erkundet menschliche Abgründe und überrascht damit öfters mal den Leser - dies wirkt überwiegend authentisch und man kann sich gut vorstellen, dass Menschen so handeln, manchmal habe ich es jedoch auch als leicht übertrieben empfunden, zumindest in der Menge.
Insgesamt eine durchaus spannende Lektüre, wenn man Freude an Thrillern hat und sich von etwas stümperhaftem Polizeiverhalten nicht stören lässt.
Rezensionen von Liddy:
Goldrichtig von Nora Imlau
Marmeladenglasmomente
Nora Imlau gibt uns in diesem kleinen Wegbegleiter wertvolle Tipps, wie man im Alltagsstress mit Kindern sich selbst und seine Bedürfnisse nicht aus den Augen verliert, ohne dabei die Kinder zu vernachlässigen und das Schöne darin sieht. Sie zeigt, wie wichtig Selbstfürsorge ist, denn nur so kann man auch wieder anderen helfen.
Die Tipps werden durch Beispiele aus ihrem persönlichen Alltag mit ihren Kindern greifbar. Ich habe mich in einigen Situationen wiedererkannt und bin froh über die Einblicke und tollen Tipps von ihr, gelassener zu werden. So schafft man es auch, mehr wertvolle Bindungsmomente zu schaffen und den Alltag zu genießen. Auch wenn die Zeit mit kleinen Kindern stressig ist, ist diese „Wirbelwindzeit“ irgendwann vorbei, weshalb man sie bewusst erleben sollte.
Das gesamte Buch ist einfach so liebevoll gestaltet. Die Aquarellzeichnungen passen perfekt zum Inhalt der jeweiligen Seite. Das Handlettering von Frau Annika macht das Buch ebenfalls sehr einzigartig und zum Hingucker. Auf dieses Buch werde ich gerne zurückgreifen.
Rezensionen von Claudia R.:
Fjolla, Hüterin der Schneelande von Kristina Scharmacher-Schreiber
Atmosphärisches Wintermärchen
Klappentext / Inhalt:
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, ein Mädchen mit Haaren weiß wie der Schnee und wild wie der Wind. Mit Sommersprossen fröhlich wie die Sonne. Das Mädchen wuchs in der Wildnis auf. Rau und trocken im Sommer. Eisigkalt und dunkel im Winter. Doch das machte ihr nichts aus.
Denn sie war nicht allein.
In Nevia, einem kleinen Städtchen im kalten Norden, lebt Fjolla mit ihrem Opa Jalo und ihrer zahmen Polarfüchsin Drifa. Sie ist ein echtes Schneemädchen und liebt ihre weiße Welt.
Doch der Winter verändert sich: Frostige Stürme peitschen über die Schneelande und überziehen alles mit einer unheilvollen Eisschicht, die Erde bebt – und immer wieder nähern sich Eisbären dem Ort. Fjolla spürt eine geheimnisvolle Verbindung zu den mächtigen Tieren. Aber erst zusammen mit ihren Freunden Yuki und Aubin kommt sie einem alten magischen Geheimnis auf die Spur, das einst ihre Familien entzweite. Die Schneelande sind in großer Gefahr und nur gemeinsam können die drei sich der Bedrohung zu stellen …
Ein fantastisches Abenteuer voller Eismagie, tierischer Gefährten und alter Geheimnisse – für alle, die die Wunder der Natur lieben!
Cover:
Ein wundervolles und sehr ausdrucksstarkes winterliches Cover. Ein Mädchen und eine Füchsin schauen auf ein Dorf. Am Himmel zeichnen sich als Art Hologramm die Umrisse eines mächtigen Bären ab. Diese hologrammartige Struktur ist mir bunten Farben hinterlegt, welche sich je nach Bewegung unterschiedlich Wiederspiegeln. Auch sind feine silberne Fäden und glänzende Strukturen in den Haaren und dem Fell der Charaktere eingearbeitet und auch einige der Schneeflocken leuchten, so dass das Cover durch wundervolle Effekte verfeinert wurde. Auch die wunderschöne Winter-Schnee-Landschaft kommt hier zur Geltung. Das Cover ist ein wundervoller Hingucker und ein richtiges Highlight.
Meinung:
Fjolla lebt gemeinsam mit ihrem Opa Halo in einem kleinen Städtchen im kalten Norden. Er schnitzt gerne Figuren und sie liebt die Natur und die Tiere. Als eines Tages ein Eisbär auftaucht, glaubt Opa sie seien in Gefahr, doch Fjolla spürt eine besondere Verbindung und ein altes magisches Geheimnis scheint erneut zu entflammen.
Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch nicht verraten. Da ich nicht Spoilern mag und nichts verraten mag, halte ich mich mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und atmosphärisch. Man findet sich schnell in Charaktere und Umgebung hinein. Die eisige Schneelandschaft und auch die wundervolle Natur kann man sich hier sehr gut vorstellen. Fjolla habe ich schnell in mein Herz geschlossen mit ihrer liebevollen Art und ihrer besonderen Bindung zur Natur und zu Tieren.
Es ist ein wunderschönes Wintermärchen mit Geheimnissen, emotionalen Momenten und wunderschönen bildlichen Beschreibungen. Man findet sich in die Umgebung und die Geschehnisse sehr gut hinein und kann auch förmlich den Schnee und die Kälte spüren. Auch die verschiedenen Charaktere sind gut beschrieben und die Entwicklungen gut zu beobachten. Die Geschichte ist spannend und fesselnd umgesetzt. Emotionen, aber auch Humor kommen nicht zu kurz.
Die Schriftfarbe ist hier, nicht standardmäßig schwarz, sondern in einem dunklen blau gehalten.
Auch die Zeichnungen und Illustrationen sind in einem weiß-blau umgesetzt und sind wundervoll umgesetzt. Die Zeichnungen geben die Stimmung und Atmosphäre sehr gut wieder und lockern es im Gesamten auf. Die Illustrationen geben das Gelesene gut wieder und passen zusätzlich sehr gut zum Gesamten und runden es sehr schön ab.
Am Anfang findet sich eine Ahnen-Galerie mit den Bildern der verschiedenen Mitglieder und Charaktere. Auch die Karte zu Beginn ist sehr schön umgesetzt und hilfreich.
Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön gestaltet und auch zugleich sehr gut erkennbar durch die kleinen Illustrationen am Beginn. Auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gestaltung und Gliederung haben mir sehr gut gefallen und alles in allem ist es sehr rund und gut durchdacht. Auf viel Kleinigkeiten wurde hier sehr gut geachtet und es miteinander abgestimmt.
Fazit:
Es ist ein wunderschönes Wintermärchen mit Geheimnissen, emotionalen Momenten und wunderschönen bildlichen Beschreibungen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104,2 Audio-CD, 2 MP3 von Susanne Abel
Bewegend
"Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" von Susanne Abel ist in der Hörbuchfassung von Vera Teltz gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Telz' Stimme gut gefallen.
Die Grundidee des Buches - eine Geschichte über Heimkinder - fand ich schon sehr spannend. Die grandiose Umsetzung durch Autorin Susanne Abel hat mich dann jedoch vollends begeistern können. Die Erzählung springt immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, dabei helfen die Jahresangaben immens. So entsteht nach und nach ein Bild, das die Schrecken der Vergangenheit mit aktuellen Problemlagen verwebt und somit generationale Traumata authentisch schildert.
Dabei sind auch die Schrecken der Kinderheime gut recherchiert und ohne Polemik dargestellt, im Nachwort durch die Autorin auch noch einmal gut eingeordnet. Abel schafft es eine berührende und mitreißende Emotionalität herzustellen, die mich noch lange an das Buch denken lassen wird. Nicht nur die Schwere der Thematik, auch die gut gewählte 'Erzählweise hallen nach.
Sprache und Schreibstil waren harmonisch, vor allem auch der eingestreute Dialekt durch die fabelhafte Arbeit der Sprecherin authentisch.
Insgesamt ist "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" ein Buch, das mich positiv überraschen und emotional stark und langfristig berühren konnte.
Rezensionen von LeserinLu :
A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe von Katharina Herzog
Keine Experimente
In Band 1 der neuen Cornwall-Reihe von Katharina Herzog gerät Sophie Wilde, gefeierte Restaurantkritikerin Londons, nach einem privaten Tiefpunkt in eine Krise – und landet ausgerechnet in Cornwall, wo sie das heruntergekommene Smugglers’ Inn in ein Gourmet-Restaurant verwandeln soll. Klingt nach ein bisschen Drama, Herzklopfen und Meeresrauschen – und genau das bekommt man hier auch.
Der Roman liest sich leicht und unterhaltsam, allerdings war die Story für mich insgesamt etwas zu vorhersehbar. Gerade die Liebesgeschichte bedient viele Genre-Klischees, die man schon aus anderen Wohlfühlromanen kennt, auch die Wahl der Sprache fand ich hier etwas zu schablonenartig eingesetzt. Beides ist für diese Art von Unterhaltungsroman aber eigentlich auch erwartbar. Wer sich daran also nicht stört, wird sich aber sicher gut unterhalten fühlen.
Ein echtes Highlight waren für mich insgesamt nicht die Hauptfiguren, sondern die eigenwilligen, wunderbar gezeichneten Nebenfiguren aus Port Haven, die mit ihrem Charme und Eigensinn die Geschichte lebendig machen. Sie haben für mich den Roman über weite Strecken getragen.
Ein typischer Wohlfühlroman für alle, die Liebesgeschichten dieses Genres und Cornwall lieben – süß, aber wenig überraschend.
Rezensionen von spozal89:
Falling Like Leaves von Misty Wilson
In love with Bramble Falls
Für mich ist der Herbst die liebste Jahreszeit und auch die liebste Zeit um in Cozy-Romane zu versinken. Bei Falling Like Leaves von von Misty Wilson fühlt man gleich zu Beginn eine richtig tolle herbstliche Stimmung und Bramble Falls hat mich ein wenig an Stars Hollow von den Gilmore Girls erinnert.
Für mich zwei Kombis, die ich nur lieben kann. Die Geschichte selbst hat mich aber auch überzeugt. Eine wirklich süße, ruhige Second-Chance Romance, die mit genau der richtigen Prise Humor und Liebe um die Ecke kommt. Ellis mochte ich als Charakter sehr gerne und ich habe ihre Entwicklung gefeiert. Auch Coop fand ich sehr süß. Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne und auch ihre Beschreibungen vom Kleinstadtleben mochte ich sehr sehr gerne. Am Liebsten hätte ich Bramble Falls selbst einen Besuch zum Kürbisfestival oder zum Homecomming-Ball abgestattet. Von mir gibt es fünf Sterne, denn für mich war es wirklich toll zu lesen und die beste Einstimmung auf die kommende Cozy-Season!











